Kapitel 22 & 23

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  • Drakatia ist offenbar so gut wie unsterblich..und Myrael verschwindet quasi im Fußboden,also in der Unterwelt
    Keine Ahnung,wie Haric es dann doch noch schafft,Drakatia zu einem Haufen Asche zu machen,hätte ich nicht gedacht
    Das gleiche macht er auch mit den Reitern..
    Und so endet es ein bisschen wie es begann und Haric macht sich auf den Weg,Myrael aus der Unterwelt zu befreien..aber der Fluch holt ihn ihn..


    Was für ein Ende und irgendwie auch gleichzeitig ein Anfang..


    Ich kann nur sagen Wow und danke für diese Reise...


  • Bitte, gern geschehen. Natürlich ist es ein Beginn... es ist eben ein Prolog, wenn auch als gesamtes Buch ;)

  • Was für ein Ende. Durch atmen. Wieder spannend bis zum Ende.
    Nun ist Myrael weg und Haric schafft es irgendwie die Schamanin zu besiegen und auch die Reiter. Nun ist er wieder alleine mit einem neuen Ziel Myrael aus der Unterwelt zu befreien.


    Wow echt das war so eine tolle Reise mit so vielen höhen und tiefen gewesen. Ich danke dir sehr das ich Teil haben durfte.


  • Was für ein Ende. Durch atmen. Wieder spannend bis zum Ende.
    Nun ist Myrael weg und Haric schafft es irgendwie die Schamanin zu besiegen und auch die Reiter. Nun ist er wieder alleine mit einem neuen Ziel Myrael aus der Unterwelt zu befreien.


    Wow echt das war so eine tolle Reise mit so vielen höhen und tiefen gewesen. Ich danke dir sehr das ich Teil haben durfte.


    Bitte, Bitte ;) gern geschehen

  • Das nächste Kapitel könnte sehr spannend sein. Der innere Kampf des Wanderers gegen Drakatia ist gut beschrieben, aber ich wurde durch verschiedene Sachen immer wieder aus dieser Spannung geholt.
    Erstens finde ich es schade, dass Drakatia hier zum Klischee wird (einer der Punkte, der auch von meinem Mann so gesehen wird) sie ist plötzlich nicht mehr diejenige, die die Welt retten will, sondern eine machtgierige böse, krallenbesetzte Hexe.
    Zweitens ist sie auch noch dumm. Sie weiß, dass seine Macht durch Zorn ausgelöst wird und anstatt ihren Trumpf auszuspielen und lieb zu sein, traurig zu wirken, provoziert sie ihn immer wieder und macht in damit stärker. Dann verspielt sie einen weiteren Trumpf, statt Myriel in dem Kreis zu lassen auf einem dünnen Stück Boden und seine Bereitschaft zu erhalten, alles dafür zu tun Myriel am Leben zu erhalten, läßt sie diese verschwinden und entfesselt seine vollständige Macht. Wie dumm ist das denn. Sie stellt auch kein Ultimatum. Sie könnte ja jetzt sagen, dass sie Myriel jederzeit wieder holen kann, wenn er sich mit Drakatia verbündet gegen die Reiter. Vielleicht könnte man es noch erklären, wenn sie sterben will und ihn mitreißen aus Rache, weil das Ritual nun nicht mehr vervollständigt werden kann, aber dann fängt sie, als es zu spät ist ,an zu betteln.


    Schließlich verstehe ich nicht, warum immer wieder solche Ausrutscher in den Kitsch erfolgen, obwohl es doch nachweislich anders geht. Nun, über Geschmack kann man nicht streiten. Deshalb ein Beispiel:
    "Es war wie der süße Hauchen des Windes und wohlige Schauer der Freude durchflossen seinen Körper" Wenn meine Lehrerin das vorgelesen hätte, und nach unserer Meinung gefragt, dann stünde auf meinem Zettel: Kitsch. (so was hat unsere Deutschlehrerin wirklich gemacht als sie sich auf der Oberschule -9. Klasse - bei uns vorstellte. Das Buch war in Zeitung eingeschlagen und als sie es nach unseren Kommentaren auspackte war es die "Kitschpostille" - ich hatte als einzige "Kitsch" geschrieben, weil ich eben auch Kitsch gelesen hatte, bei meiner Oma, die Heftromane ;D)
    Gegenbeispiel: "Eine glitzernde klare Träne bildete sich, wurde größer und rann seine Wange hinab. Sie hinterließ eine Spur, nahm den Schmutz, den Ruß und die Asche auf seiner Haut auf und fiel schließlich zu Boden" (wobei es mir ohne Glitzer noch besser gefallen würde)
    Die Idee dieses Kampfes ist wirklich gut und dieses Terminator wieder auferstehen wäre noch besser, wenn es dafür einen Grund gäbe. Was tötet Drakatia wirklich? Dass sie eine machtvolle Zauberin ist, wissen wir. Vielleicht ist sie wirklich noch nicht tot. Das bleibt unklar. Wer ist sie? Ich denke und hoffe, dass das später noch aufgeklärt wird. So eine machtvolle Person ist in Zaubererkreisen sicher bekannt.


    Du wolltest wissen, was mein Mann noch klischeehaft findet. Eines hatte ich ja schon geschrieben. Bei ihm kam noch dazu dazu, dass die böse Hexe ein zartes beschützenswertes natürlich sehr hübsches Persönchen bei sich hat, dem der Mann verfällt.


    Nun zum Epilog:


    Irgendwie gelingen Dir diese Sachen besser als die Geschichten zwischendurch. Der Epilog hat uns beiden gefallen. Das Schließen des Kreises, oder besser gesagt, der Spirale ist gut gemacht. Er ist wieder nackt, aber er ist nicht mehr so unsicher.
    Er weiß warum er nackt ist und er kann sich vorbereiten auf das was kommt.
    Ich habe kurz gestutzt, warum er sich Sorgen um sein Aussehen macht, aber das ist dann erklärt, wer wird sich auch bewußt, wie er auf andere Menschen wirken wird.
    Der Cliffhänger ist gut gemacht. Er ärgert mich nicht so wie in vielen Büchern, wo man dann das Gefühl hat, zum Kaufen angeregt zu werden. Es ist keine in sich abgeschlossene Geschichte und man weiß als Leser von Anfang an, dass es keinen Schluss in diesem Buch geben wird. Ebenso weiß man, dass der Wanderer auch diese Dämonen überleben wird (es gibt da einen Autor, bei dem wäre ich mir nicht sicher :) )


    Zwei Fragen bleiben: was ist mit der dritten Hütte? (wir haben rumgesponnen, dass es wie beim Rollenspiel ist, wenn der Meister sich etwas ausdenkt, die Spieler aber was anderes machen und er dann die Kurve kriegen muss und den Schauplatz ändern. Geht mir als Meister ab und zu so).
    Warum nimmt er keine Heilkräuter mit und verbindet nicht seine Wunden, wenn "im Geiste notierte er sich, Kräuter zur Wundbehandlung mitzunehmen, denn Wundbrand wäre sein Ende" Ich bin darüber gestolpert, weil ich so eine geistige Notiz lustig fand, wenn er doch in der Hütte steht und es einfach machen könnte. Dann habe ich natürlich deine detaillierte Aufzählung dessen gelesen, was er mitnimmt und dachte schon, aha, jetzt, an der Tür, fällt ihm die geistige Notiz wieder ein, aber dann holt er nur die Peitsche.


  • Nun gut... das ist Klischee, auch wenn man sie Schamanin und nicht Hexe nennt. Wobei ich dieses Klischee meines Erachtens benötigte, vor allem aber... wobei das wird man später sehen. Warum sie es mit Zorn versucht. Nur Zorn ist es nicht, die versucht ihn zu kontrollieren, aber ich sage es so. Jemand, der nur Licht kennt, wird Probleme haben etwas anderes zu benutzen. Was ich sagen will, jemand, der ein Werkzeug beherrscht, wird es bisweilen schwer haben, andere Werkzeuge zu benutzen.


    Der verbale Kitsch... ich glaube, das würde ich heute so auch nicht mehr schreiben. *grübelt mal* Teile von dem Buch sind vor 4 Jahren entstanden, oder so. Ich hatte eine kurze Version, die habe ich überarbeitet, aber viel übernommen. Beim nächsten habe ich es auch überarbeitet, was aber nicht mehr ganz so dramatisch war, aber weil ich alt und neu nicht mehr verbinden wollte habe ich bei Madrak es komplett neu geschrieben. (40.000 Worte weggeworfen). Ich denke das sind Teile, die wir durch das neue Lektorat ein wenig abfeilen werden.


    Ich frage mal anders... wer sagt dir, dass Drakatia wirklich tot ist? Nach allem, was sie angedeutet hat? Auf der anderen Seite, ist Haric auch niemand "normales"... auch hier sind natürlich Fäden begonnen, die sich viel später erst erklären.


    Ja...der Cliffhanger.
    Grundsätzlich ist mir wichtig, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Für sich eine Episode darstellt und man diese versteht. Und klar, überlegt der Wanderer, wenn da noch so viele Bücher kommen. Ein Nachteil der einzigen Perspektive, das ich aber gern annehme. Dafür können ja alle drumherum sterben. Muhaha... (und @Autor, bei dem du nicht so sicher bist ob... seine drei Lieblinge waren auch safe bis zum Ende - leider^^)


    Ich will nicht für Verständnis werben. Ich bin froh über die ehrlichen Worte und wäre gespannt, was du zu Madrak sagst. Oder auch Tulan, denn ich glaube du erkennst sehr gut den Fortschritt, den ich auch als Schreiberling durchlaufe und mache. Hättest Lust? Tulan und Madrak wollte ich im Laufe des Jahres auch machen...

  • Natürlich bin ich gern wieder dabei. Ich will doch nun wissen, was der Wanderer ist.
    Also zur Zeit ist die Theorie meines Mannes: ER ist ein mächtiger Zauberer, den man nicht töten kann, weil sonst die Welt untergeht, also haben sich Mächte zusammengeschlossen und ihn seines Gedächtnisses beraubt und seiner Identität, um die Chance zu erhalten, ihn auf ihre Seite zu ziehen. ;D


  • Natürlich bin ich gern wieder dabei. Ich will doch nun wissen, was der Wanderer ist.
    Also zur Zeit ist die Theorie meines Mannes: ER ist ein mächtiger Zauberer, den man nicht töten kann, weil sonst die Welt untergeht, also haben sich Mächte zusammengeschlossen und ihn seines Gedächtnisses beraubt und seiner Identität, um die Chance zu erhalten, ihn auf ihre Seite zu ziehen. ;D


    Das ist ne ziemlich geile Idee... muss ich zugeben.

  • So, ich bin inzwischen natürlich auch fertig. Leider war ich etwas angeschlagen. Also ich fasse meine Eindrücke zusammen von den letzten Kapiteln. Hab ich es mir doch gedacht, Drakatia führt Böses im Schilde. Tatsächlich soll Haric ihr Werkzeug sein, um Myrael zu töten! Natürlich ist der Wanderer mindestens so schockiert wie der Leser. Mit aller Macht kämpft er und versucht Myrael zu beschützen. Am Ende vergeblich. Myrael landet in der Unterwelt. Immerhin kann Haric Drakatia vernichten....ich hoffe es zumindest, ganz sicher bin ich mir aber nicht. Die Ereignisse gipfeln in diesem Höhepunkt. Der Kampf gegen Drakatia ist absolut spannend beschrieben und Harics Gefühlswelt wird sehr schön ausgeführt, so dass es einem echt an die Nieren geht, was der Arme schon wieder durchmachen muss. Natürlich werde ich ja noch eine Rezension abgeben, das nehme ich mir für morgen vor. Ich kann aber schon sagen, dass mir dieser Einstieg mehr als gut gefallen hat und ich nun auch "Der Wanderer Madrak" auf dem Schirm habe. Ich möchte ja wissen, wie es weitergeht. Wirklich gelungen!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.