Fazit Leserunde und Rezensionen

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  • Ein Mann erwacht nackt und orientierungslos am Strand.Er weiss nicht wer er ist und wo er herkommt.Hilflos beginnt er seine Wanderung durch eine Welt die ihm fremd scheint.Es ist irgendwie nie richtig hell und es scheint Krieg zu herrschen.
    Irgendwann begegnet ihm die Schamanin Drakatia.Sie bietet ihm ein Heim und hilft ihm mit seinen magischen Kräften umzugehen,verlangt aber im Gegenzug seine Hilfe für eine Sache,die sie ihm erstmal nicht sagen möchte.Dort er lernt er auch Myrael kennen,zu der er sich sehr hingezogen fühlt.Auch Myrael soll Drakatia bei dem geheimnisvollen Auftrag helfen.
    Und immer wieder tauchen dort auch unheimliche Besucher auf,die nichts gutes im Sinn haben..Und dann ist es Zeit das Ritual zu vollziehen..


    Dieses Buch ist düster,wer das mag wird dieses Buch lieben.Es steigert die Spannung von Seite zu Seite,am Ende kann man die Spannung förmlich greifen.Man fiebert mit Haric mit,man leidet mit ihm.Das Buch ist flüssig geschrieben,man kann die Szenen bildlich vor sich sehen.Am Anfang sind die Personen eigentlich nichts,man lernt sie von Seite zu Seite kennen und wird immer wieder überrascht.


    Natürlich merkt man am Ende,das es eigentlich ja kein Ende ist,aber dieses Buch ist ja auch der Prolog einer langen Reihe und wer hier einmal eingetaucht ist,der wird mit Sicherheit auch die nächsten Bände lesen,weil man einfach wissen möchte,was jetzt weiter passiert..


    Ein tolles Leseerlebnis


  • Mein Fazit und Rezension wirst du wieder in meinem Blog finden. Natürlich lasse ich auch ein link hier dann. Ich kann nur sagen 1 Highlight im Februar.


    Schön fände ich auch die Rezension hier einzustellen. Immerhin wurde das Buch ja auch hier gelesen.

  • Rezension zu Haric – Der Wanderer von Dominique Stalder
    alifeforbooks Allgemein 9. Februar 2018 1 Minute
    Ein Buch was ich nur weiter empfehlen kann !


    Klappentext:


    Bist du schon mal geheimnissvollen Spuren gefolgt oder hast dich auf eine Reise zu deinem eigenen Ich gemacht?


    Als der Wanderer nackt und erinnerungslos am Strand erwacht, ahnt er noch nichts von der Reise, die vor ihm liegt. Unter der eigenen grauen Wolkendecke streift er durch das Land, welches unter den Fehden der ansässigen Fürsten leidet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schicksal. Die Schamanin Drakatia nimmt sich seiner an und lehrt ihm die Wege der Magie. Doch die Magd Myrael sieht schreckliche Dinge auf sie zukommen und als schwarze Reiter auftauchen, scheinen sich ihre Visionen zu bestätigen. Was haben die Reiter mit der Ankündigung Drakatia zu tun, in kürze ein wichtiges Ritual zu vollziehen? Und wer schickt sie? Die Zeit rennt und dem Wanderer bleibt nicht viel Zeit die Wahrheit zu ergründen.



    Fazit:


    Der Klappentext verspricht nicht zu viel. Der Prolog und auch Einstieg in die „ Wanderer – Trilogie „ ist echt sehr gut gelungen. Von Anfang bis zum Ende in meinen Augen einfach nur Spannung pur. Flüssiger und ruhiger Schreibstil führte bei mir das ich das Buch nur so verschlungen habe. Spannung, Leid, Enttäuschung, Hoffnung und Liebe spielten eine große Rolle die sehr intensiv beschrieben wurde. Man taucht ein in die Welt von Haric, der Schamanin und von Myrael. In jede Person konnte ich mich hinein versetzen und spürte ihre Emotionen. Ein gelungener Auftakt in die Trilogie und ich bin mega gespannt auf den nächsten Teil.


    ich gebe 5 von 5 Sterne auch wenn ich so sehr mehr geben würde.


    ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Ein altes Thema neu entdeckt?


    Der (ewige) Wanderer ist ein Symbol, das es ja nun in allen Kulturen und allen Kunstgattungen gibt. Also ist es interessant zu lesen, wie dieses Thema hier angegangen wird.
    Im Prolog begegnet der Leser einem nackten Mann ohne Gedächtnis, der frierend an einer stürmischen See liegt und seine Kräfte mobilisieren muss, um irgendwie zu überleben. So wie er weiß der Leser nicht, woher er kommt, wer er ist und wohin er will. Also heißen die ersten Ziele: Wärme und essen. Dieser Prolog ist sehr gut geschrieben. Man friert förmlich mit dem Protagonisten und die Verzweiflung über das Fehlen einer Identität ist sehr gut nachempfunden.
    Auf der Suche nach sich selbst und vor allem nach den Dingen zum Überleben kommt der Protagonist in eine Gesellschaft, in der sich Fürsten bekriegen und marodierende Söldner brandschatzend durchs Land ziehen. Jede dieser Begegnungen ist eine in sich abgeschlossene Episode. Nichts regt die Erinnerung an. Auch nicht unerklärliche Dinge, die passieren. Er ist gezwungen, alles erst einmal so hinzunehmen. So ist er zum großen Teil als Zuschauer in dieser Welt. Er wagt nicht, nach sich zu fragen, weil er verängstigt ist von all dem um ihn herum. Stimmen ziehen ihn zu einem Ziel. Stimmen, die er nicht kennt, und die ihn zusätzlich verunsichern. Was wollen diese Stimmen von ihm?


    Spannender Weise erfährt auch der Leser nicht mehr als der Wanderer, zu dem der Protagonist geworden ist. Die Perspektive bleibt bei ihm, bei seinen Gefühlen, seinen Unsicherheiten und seinen langsamen Lernfortschritten. Die Erzählung nimmt dann an Spannung auf, als er von einer Schamanin angesprochen wird und dieser in ihr Heim folgt, denn die Fragen, die er sich stelt, und damit auch der Leser, nehmen zu.


    Ich fand diese Geschichte zum Teil sehr originell und gut erzählt. Sie liest sich flüssig und ist auf alle Fälle spannend. Allerdings fehlt nach meiner Meinung noch ein wenig an Homogenität. Der Schreibstil und die Sprache sind nicht durchgängig. Teilweise erschienen die Handlungen der Personen unlogisch und ich fiel an Stellen, an denen eigentlich eine sehr spannende Handlung beschrieben wurde, aus dieser heraus, weil ich die Handlungsweisen der Personen sogar dumm fand und nicht in Übereinstimmung mit dem Charakter. Teilweise waren die Personen sehr mehrdimensional und interessant, damit auch ambivalent und spannend und wurden dann doch eindimensional. Dabei verliert meiner Meinung nach die Geschichte, was nicht notwendig wäre.


    Der Epilog ist wieder sehr gut geschrieben und macht neugierig auf mehr. Selbst der Cliffhanger wirkt hier nicht aufgesetzt sondern fügt sich selbstverständlich in die Geschichte ein.
    Die Zeichnungen, die das Buch auflockern sind sehr kraftvoll und geben gut die Atmosphäre der Kapitel wieder.
    Alles in allem ist es eine lesenswerte Geschichte und ich bin gespannt, wohin uns der Wanderer noch führen wird.

  • Etwas später als gewohnt hier nun meine Rezi zu "Haric-Der Wanderer". Mir hat diese Geschichte viel Vergnügen bereitet und ist für mich eine richtige Entdeckung!


    Danke an alle, wie immer war es mir eine Freude! Wir sehen uns dann ja vielleicht zu "Phileasson 5" wieder ;-)



    Die große Suche beginnt


    Haric- Der Wanderer ist das Prequel und somit der Auftakt zu Dominique Stalders düsterem Dark Fantasy Zyklus. Die Geschichte um den Wanderer, der ohne Gedächtnis und völlig nackt an einem Strand zu Bewusstsein kommt, zieht einen vom ersten Augenblick an, in seinen Bann. Hier schafft der Autor eine besonders unheimliche Atmosphäre, die einen mitreißt und neugierig macht, was es denn nun mit diesem sonderbaren Mann auf sich hat. Dominique Stalder beweist ein Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen und schafft es seine Figuren mit sehr viel Feingefühl zu zeichnen. Dabei scheut er sich auch nicht, zarte Zwischentöne anzuschlagen, die mich zwar überrascht, aber absolut begeistert haben. Immer wieder greift er elementare Fragen unseres Daseins auf: Wo komme ich her? Wer bin ich? Wohin will ich gehen? Was ist meine Bestimmung?


    Das hohe sprachliche Niveau und die Kunstfertigkeit, mit der Dominique Stalder die mystische Geschichte um den Wanderer erzählt, haben mir sehr gut gefallen. Der Auftakt zu einer einzigartigen Reihe, der Lust auf mehr macht. Liebhaber der Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich für meinen Teil hatte großes Vergnügen mit dem Lesen dieser Lektüre und bin schon gespannt, wie dieses packende Abenteuer weitergeht. Lange warten muss man zum Glück nicht, denn die Folgebände "Tulan- Der Wanderer" und "Madrak-Der Wanderer" sind bereits erschienen.


    Dominique Stalders "Der Wanderer" ist für mich eine der Entdeckungen in diesem Frühjahr!


    Rezi wird bei Amazon und lovelybooks veröffentlicht.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.