02 - Kapitel 3 bis 5 (Seite 43 bis 96)

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  • Da hat sich ja innerhalb kürzester Zeit eine interessante, gemischte Gruppe zusammen gefunden. Faruns Idee alle zu bündeln und gemeinsam hinab zu steigen, ist nicht schlecht. Aber ich bin gespannt, wie lange das zwischen denen gut geht. Es sind alles verschiedene Charaktere und jeder verfolgt ein anderes Ziel. Erstmal klingt es natürlich so, als ob sie sich deswegen auch nicht im Weg stehen können, aber es könnte auch umschlagen, weil jeder Angst hat, dass die eigenen Interessen nicht gewahrt werden können.


    Wirklich unsympathisch ist mir keiner der Figuren bisher. Ich finde sie vielmehr interessant. Sie bieten viel Potential und auf seine Weise hat jeder Charakter sicherlich spannende Geschichten zu erzählen. Die von dem Wächter Terok haben wir bereits erfahren. Eine traurige Geschichte, die erzählt wie man richtig handeln kann, es aber als falsch ausgelegt wird. :( Diese kleinen Anekdoten zu dem Figuren gefallen mir gut und ich finde es schön, dass du, Jörg, dir Zeit für sowas genommen hast.



    Jetzt geht es wohl richtig los, die Truppe ist am Eingang und bereit für den Abstieg. Aber erstmal gibt es einen grausamen Fund. Der wird wohl mit den beiden Gardisten, Rek und Maseb zu tun haben. :o Ich befürchte Schlimmes für die Beiden. Dabei habe ich Rek wirklich gemocht, aber ich glaube, ich sollte keinen der Figuren hier zu sehr in mein Herz schließen, da wird sicher noch das ein oder andere grausige auf uns zu kommen. Aber viel wichtiger als was eigentlich passiert ist, ist für mich gerade, wer es getan hat? Ist es der/das gleiche Wesen, das auch Varjan und seine Familie verschleppt hat? Ist es die Gestaltenwandlerin, die Ordo getroffen hat oder die vier Leute, die vorher gesichtet worden? Wenn die beiden im Schacht gefunden werden, tippe ich fast auf das Wesen. Aber so ganz geheuer sind mir alle anderen auch nicht...


  • Ist es der/das gleiche Wesen, das auch Varjan und seine Familie verschleppt hat? Ist es die Gestaltenwandlerin, die Ordo getroffen hat oder die vier Leute, die vorher gesichtet worden? Wenn die beiden im Schacht gefunden werden, tippe ich fast auf das Wesen. Aber so ganz geheuer sind mir alle anderen auch nicht...


    ;D sehr gut, genau so soll es sein. Mir war es wichtig, dass der Leser sich in die Figuren reinversetzt, die ja genauso unsicher und misstrauisch sind.


    Wie hat dir denn Nilra und ihre Kennenlernszene gefallen?

  • Langsam beginne ich, mit dem Buch warm zu werden 8)


    Nilra ist dann auch die erste Person, die ich wirklich sympathisch finde, zwar habe ich mich zunächst gefragt, was die Kneipenschlägerei mit der Handlung zu tun hat, aber ich schätze, sie dient einfach nur der Personeneinführung.
    Vielleicht ist Nilra wirklich vom Regen in die Traufe geraten, von der Korruption der Großstadt zum Alltagssexismus der Kleinstadt... aber sie scheint eine Powerfrau zu sein, die sich in einer Männerdomäne nicht unterkriegen lässt.


    Interessant, dass der Prior gegenüber der Garde nochmal erwähnt, dass ja niemand in den Tempel soll, dann weiß er offenbar nicht, dass Ordo und Varjan schon unten waren...


    Irgendwie gefällt mir Gelon nicht. Seine Art finde ich etwas heuchlerisch, er sagt Farun, dass im Dorf ja alle aufeinander achten, im Sturm hat sich aber keiner um Varjans Familie gekümmert. Zuerst dachte ich, dass die halt Pech gehabt haben, weil sie etwas außerhalb wohnen, aber langsam denke ich, da könnte mehr dahinter stecken...


    Die Abenteurer scheinen mir eine lustige Truppe zu sein, das kann noch sehr interessant werden :D

  • Nun wissen also alle von dem Eingang!
    Der Perspektivwechsel zwischen Ordo und Nilra hat mich an einer Stelle etwas verwirrt, wie immer, wenn der eine Protagonist gerade beschreibt, was der andere so macht. :D Da habe ich mittlerweile aber auch hineingefunden.
    Und die Welt nehme ich auch mal so hin, ohne Erklärungen.


    Was mich überrascht hat, ist, dass wir drei Frauen auf der Expedition dabei haben. Nilra, Aleska und Seljana (hehe, ich schreibe mir die wichtigsten Namen jetzt mit ;D). Damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet, weil das durch die Mittelalterstimmung ja doch ungewöhnlich ist.


    Der Prior regt mich immer mehr auf. Das sind genau diese Figuren, die in den gruseligen Szenen gerne vorgehen dürfen. Er dreht sich alles so hin, dass es Lako-Mas Willen entspricht und gibt Varjan und seine Familie auf, weil sie ja ganz sicher tot sind und er Angst vor den Dämonen hat. Arghh...
    Das Beste war ja, dass Ordo sich durch ihn einschüchtern und fast davon abbringen lässt, nach seinem Freund zu suchen.
    Irgendwie werde ich nicht mit ihm warm. Da lässt er sich von der geheimnisvollen Frau verführen, ohne weiter nachzudenken. Außerdem wäre ich bei Aleska doch doppelt vorsichtig - oder ist das einfach zu offensichtlich mit den schwarzen Haaren?


  • Diese kleinen Anekdoten zu dem Figuren gefallen mir gut und ich finde es schön, dass du, Jörg, dir Zeit für sowas genommen hast.


    Das finde ich auch sehr wichtig. Ich mag es, wenn man auf diese Weise mehr über den Charakter der Figuren erfährt. Und hinter Aleska steckt auch noch mehr, ich bin mir nur noch nicht sicher, was sie wirklich will. Geht es ihr um die Schätze? Oder um etwas ganz anderes?



    ... aber sie scheint eine Powerfrau zu sein, die sich in einer Männerdomäne nicht unterkriegen lässt.


    Stimmt. In der Szene im Wirtshaus hatte sie schlichtweg keine Chance, und wurde deshalb halb verprügelt. Das ist mir erst im Nachhinein klargeworden, als wir sie besser kannten. Am Anfang dachte ich mir auch, entweder ist sie zu leichtsinnig, sich da einzumischen, oder sie leidet an Selbstüberschätzung. Aber als wir sie besser kennengelernt haben, war mir klar, dass sie eben einfach so ist. Sie hat gewusst, dass sie keine Chance hat, konnte das Mädchen aber auch nicht einfach so stehen lassen. Ich glaube, ich mag sie. ;D


  • Der Prior regt mich immer mehr auf. Das sind genau diese Figuren, die in den gruseligen Szenen gerne vorgehen dürfen. Er dreht sich alles so hin, dass es Lako-Mas Willen entspricht und gibt Varjan und seine Familie auf, weil sie ja ganz sicher tot sind und er Angst vor den Dämonen hat. Arghh...


    Ehrlich gesagt kann ich den Prior nicht mehr ernst nehmen (und die Abenteurer auch nicht, wenn ich ihre Reaktionen so sehe). Er ist für mich die extreme Form des Charakters, der immer schreit "Der Ort ist verflucht, kehrt um, solang ihr noch könnt!", der ja recht oft in dem Genre vorkommt. Er ist immer da, er nervt alle, keiner nimmt ihn ernst - aber im Grunde hat er recht :D

  • Er ist für mich die extreme Form des Charakters, der immer schreit "Der Ort ist verflucht, kehrt um, solang ihr noch könnt!", der ja recht oft in dem Genre vorkommt. Er ist immer da, er nervt alle, keiner nimmt ihn ernst - aber im Grunde hat er recht :D


    Jetzt wo du's sagst, stimmt. ;)


    Ich habe mich da eber eher an katholischen Priestern im Mittelalter orientiert, wie man sie aus Der NAme der Rose und Konsorten kennt. Die waren ja auch meist flammende Fanatiker.


    Zitat

    Das Beste war ja, dass Ordo sich durch ihn einschüchtern und fast davon abbringen lässt, nach seinem Freund zu suchen. Irgendwie werde ich nicht mit ihm warm.


    Da muss ich Ordo aber ein bisschen in Schutz nehmen. So wie er aufgewachsen ist, ist der Prior für ihn eine absolute Respektsperson. Deswegen ist es für ihn ja auch kaum zu fassen, wie respektlos ihm die Städter begegnen, in der Dorfgemeinschaft wäre das undenkbar gewesen.
    Die Szene zu schreiben, in der Seljana (die Magierin) den Prior unterbuttert, hat mir richtig Spaß gemacht.


    Zitat

    Was mich überrascht hat, ist, dass wir drei Frauen auf der Expedition dabei haben. Nilra, Aleska und Seljana (hehe, ich schreibe mir die wichtigsten Namen jetzt mit ;D). Damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet, weil das durch die Mittelalterstimmung ja doch ungewöhnlich ist.


    Tja, man geht als Autor mit dem Zeitgeist. Nuareth ist eine vergleichsweise emanzipierte Welt wo Frauen eben nicht überwiegend am Herd stehen und Waschen, wie hierzulande im Mittelalter. Ich denke das ist u.a. durch die Existenz mächtiger Magierinnen zu erklären, durch die automatisch auch Frauen in hohe Positionen gelangen, wodurch sich eine Gesellschaft eben anders entwickelt als unser Mittelalter, das ja nicht zuletzt durch die zolibatäre Kirche und das von ihr transportierte Bild von Mann und Frau patriarchalisch wurde.
    Aber in den abgelegenen, weniger gebildeten Gebieten Nuareths, wie eben Terida und dem Dorf, sieht das noch anders aus. Damit hat Nilra ja so ihre Probleme.

  • Kapitel 3


    Nilra. Was soll ich zu ihr sagen. Ich finde es toll, eine Frau mit dabei zu haben, dennoch ist es schade, dass die Rollenverteilung klassisch ist (ich denke an die Vorbehalte eine Frau in der Garde zu haben). Die "Wohnung" und der "Spiegel", habe mich im Lesefluss doch ein wenig gestört. Spiegel - ok, die gab es, die Wohnung wirkt mir dann doch zu modern. Aber gut, das sind Details und Geschmackssache.


    Toll fand ich, dass sie auf Echsen reiten. Nur ein wenig mehr Beschreibung, wie diese Aussehen wäre schön gewesen. Ich lese dann mal weiter in Kapitel 4.


  • Toll fand ich, dass sie auf Echsen reiten. Nur ein wenig mehr Beschreibung, wie diese Aussehen wäre schön gewesen.


    Touche. Die Echse spielt hier zwar nur eine Winzrolle (denn natürlich kommt sie nicht mit in den Tempel), aber das ich sie besser hätte beschreiben können, stimmt. Sie kommen halt aus den anderen Romanen, das hab ich schlicht vergessen - auch weil es kein Betaleser der die anderen Romane nicht kannte, angemerkt hat. Hat sie wohl nicht gestört.

  • Spätestens jetzt hab selbst ich kapiert,wir sind nicht auf der Erde.Oder reiten wir auch auf Echsen? Mega cool


    Nilra und Rek finde ich sehr sympathisch,Nilra hat es nicht wirklich leicht als Frau und boxt sich trotzdem durch.Klasse.Und sie bekommt ja jetzt auch Verstärkung


    Die ganzen Abenteurer oder Schatzsucher gehen mir aber irgendwie auch auf den Keks.Das ist fast dargestellt wie Schaulustige.


    Naja der Tempel bedeutet auf jeden Fall nichts Gutes..ich vermute es könnte bald ziemlich blutig werden


    Sauspannend bis jetzt !


  • Wie hat dir denn Nilra und ihre Kennenlernszene gefallen?


    Ich mag Nilra und ich finde es toll, auch starke Frauen dabeizuhaben. Als Frau freue ich mich immer, wenn ich keinen reinen Männerroman lese, bzw. Frauen nur dazu da sind, um die Helden zu bewundern. ;D
    Die erste Szene mit Nilra war gut. Ähnlich wie bei Ordo lernen wir durch diese kleine Szene ein paar (Haupt-)Eigenschaften kennen und deren momentane Situation. Da kann ich mir als Leser direkt ein eigenes Bild von ihr machen.


    Touche. Die Echse spielt hier zwar nur eine Winzrolle (denn natürlich kommt sie nicht mit in den Tempel), aber das ich sie besser hätte beschreiben können, stimmt. Sie kommen halt aus den anderen Romanen, das hab ich schlicht vergessen - auch weil es kein Betaleser der die anderen Romane nicht kannte, angemerkt hat. Hat sie wohl nicht gestört.


    Oh ja, da muss ich D_Stalder nochmal kurz zu stimmen. Ich war nämlich sehr verwirrt und wollte mir das dann vorstellen. Ging aber nicht wirklich, also saßen sie für mich einfach auf Pferden. Ein kleiner Satz würde reichen, wäre aber wirklich wertvoll.



    Irgendwie gefällt mir Gelon nicht. Seine Art finde ich etwas heuchlerisch, er sagt Farun, dass im Dorf ja alle aufeinander achten, im Sturm hat sich aber keiner um Varjans Familie gekümmert. Zuerst dachte ich, dass die halt Pech gehabt haben, weil sie etwas außerhalb wohnen, aber langsam denke ich, da könnte mehr dahinter stecken...


    Ja, auf mich wirkte er auch etwas passiv. Ich kann das gar nicht wirklich mehr beschreiben, aber irgendetwas ist seltsam. Mal schauen.

  • Kapitel 4 (5 folgt gleich hoffe ich, hatte das Buch dummerweise zu Hause vergessen :( ))


    Ich holpere immer mal. Ich freue mich zwar, dass es nun gen Tempel geht, aber da sind die ein oder anderen Sachen, die mich aufhorchen lassen.


    Ich mag Nilra. Ehrlich. Auch die erste Erkundung der Gardisten finde ich glaubhaft. Du übertreibst es nicht mit Untersuchungen, die Gardisten sind nicht abergläubisch sondern rational. Das passt. Die Geschwindigkeit, wie die "Abenteuerer" da sind, fand ich zumindest fragwürdig und für mich nicht erklärbar. Das wirkt nach "Autor wollte das so" und nicht als Folge unabdingbarer Ereignisse. Die Anheuerung empfinde ich ein zweifelhaft. Man weißt nicht, was einen erwartet und man nimmt Fremde mit. Das Risiko hätte bei einem so rationalen Menschen höher erkannt werden müssen.
    Schön finde ich, dass die verschiedenen Abenteuerer unterschiedliche Ziele haben. Schätze, Handwerkskunst... und extrem interessant ist dann die Idee, der Tempel beherbergt einen Dämon... das lässt nun auf Blut hoffen^^

  • Die Geschwindigkeit, wie die "Abenteuerer" da sind, fand ich zumindest fragwürdig und für mich nicht erklärbar. Das wirkt nach "Autor wollte das so" und nicht als Folge unabdingbarer Ereignisse. Die Anheuerung empfinde ich ein zweifelhaft. Man weißt nicht, was einen erwartet und man nimmt Fremde mit. Das Risiko hätte bei einem so rationalen Menschen höher erkannt werden müssen.


    Hm. Auf den Punkt hatte ich eigentlich viel wert gelegt. Dass Abenteurer da sind, wird in Kapitel 3 schon erklärt. Offenbar hat der Bote, der die Stadtgardisten holte, danach noch eine Kneipentour gemacht und was erzählt. Die Gardisten sind ja auch erst am nächsten Tag aufgebrochen und hatten dann einen halben Tag Vorsprung vor den ersten Abenteurern, die folglich kurz nach ihnen aufgebrochen sind. In Kapitel 1 wurde ja auch erwähnt, dass immer mal wieder Glücksjäger ins Dorf kamen, folglich kann man annehmen, dass in der Stadt schnell jemand aufhorcht, wenn vom Dämonengrab (oder eben dem Dorf) die Rede ist.


    Und was das Mitnehmen angeht (falls ich dich da richtig verstehe): Eigentlich finde ich Faruns Vorgehensweise vernünftig. Er hat nur 4 Gardisten bei sich und steht schon mindestens 5 Abenteurern gegenüber. Die Bauern sind keine große Hilfe, spätestens wenn er mit seinen Leuten in den Tempel geht, verliert er die Kontrolle darüber, was die Abenteurer anstellen. Ist es da nicht nachvollziehbar, sie mitzunehmen, sie so halbwegs unter Kontrolle zu haben und zugleich ihren Forscherdrang zu seinen eigenen Zwecken (Suche nach den Vermissten) zu nutzen? Hatte ich eigentlich gehofft.

  • Verstärkung würde aber
    - Zeit kosten (Bote in die Stadt schicken, warten bis die Verstärkung eintrifft), die die Vermissten wohl nicht haben
    - vermutlich sowieso nicht bewilligt werden (der Inspektor hatte ja schon vor der Abreise vermutet, dass Abenteurer auftauchen werden, das war Beris herzlich wurst).


    So hat er seine Verstärkung UND die Leute unter Kontrolle. Aber gut, wenn dich das nicht überzeugt hat, dann muss ich das akzeptieren. Der Leser hat immer Recht.


  • Oh ja, da muss ich D_Stalder nochmal kurz zu stimmen. Ich war nämlich sehr verwirrt und wollte mir das dann vorstellen. Ging aber nicht wirklich, also saßen sie für mich einfach auf Pferden. Ein kleiner Satz würde reichen, wäre aber wirklich wertvoll.


    Für mich saßen sie auch auf Pferden 8)



    Und was das Mitnehmen angeht (falls ich dich da richtig verstehe): Eigentlich finde ich Faruns Vorgehensweise vernünftig. Er hat nur 4 Gardisten bei sich und steht schon mindestens 5 Abenteurern gegenüber. Die Bauern sind keine große Hilfe, spätestens wenn er mit seinen Leuten in den Tempel geht, verliert er die Kontrolle darüber, was die Abenteurer anstellen. Ist es da nicht nachvollziehbar, sie mitzunehmen, sie so halbwegs unter Kontrolle zu haben und zugleich ihren Forscherdrang zu seinen eigenen Zwecken (Suche nach den Vermissten) zu nutzen? Hatte ich eigentlich gehofft.


    Das kam für mich schon glaubwürdig herüber. Was für einen Nachteil hat es denn, wenn er ein paar Abenteurer/Bauern mitnimmt? Ihm geht es ja sowieso nicht um die Schätze und er hätte mehr Probleme und Mühen, sie davon abzuhalten, ihm zu folgen.


  • Für mich saßen sie auch auf Pferden 8)



    Das kam für mich schon glaubwürdig herüber. Was für einen Nachteil hat es denn, wenn er ein paar Abenteurer/Bauern mitnimmt? Ihm geht es ja sowieso nicht um die Schätze und er hätte mehr Probleme und Mühen, sie davon abzuhalten, ihm zu folgen.


    Ich sehe es einfach so, dass er Verantwortung auch für seine Leute hat. Er kann diesen Abenteurern null trauen. Er muss mit Kämpfen rechen, Gefahren. Jede Person, die sich dann anders verhält als erwartet, ist ein Risiko. Und das fängt damit an, dass sie schlicht fliehen, wenn sie ein wenig Schatz in den Taschen haben und endet mit Verrat, wenn sie sehen, dass der Gegner ein besseres Angebot macht.

  • Ich kann deine Argumente zwar nachvollziehen, D_Stalder, aber ich kann auch den Hauptmann verstehen. Auch mit mehr Leuten kann er wohl nicht verhindern, dass die Abenteurer sich ebenfalls auf den Weg in die Tempelanlangen machen. Und ist es dann nicht besser, sie zumindest für eine Zeit unter Kontrolle zu haben? Ich denke nicht, dass er wirklich denkt, sie bis zum Schluss auf ihre Seite zu ziehen - wobei, wer weiß, was man dort unten noch alles zusammen durchstehen muss. ;D