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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Denkt bitte daran, dass Eure Rezensionen eine Art "Gegenleistung" für die Freiexemplare der Verlage sind. Es wäre deshalb schön, wenn sich hier möglichst alle beteiligen - ebenso ist ein Fazit zur Leserunde (gerne auch eines der Autorin) immer interessant.


    Bitte vermeidet Spoiler und komplette Zusammenfassungen des Inhalts in den Rezensionen, da diesen Thread vielleicht auch Leute lesen, die "Wie die Sonne in der Nacht" nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen!


    Außerdem wäre es sicherlich für Antje Babendererde als auch ihren Verlag Arena, der uns freundlicherweise Freiexemplare spendiert hat, schön, wenn Ihr Eure Rezensionen nicht nur hier, sondern auch auf anderen Internetseiten, Blogs und so weiter einstellen mögt.
    Bitte rezensiert das Buch auch auf unserer Hauptseite Literaturschock.de. Eine extra Anmeldung ist hierzu nicht nötig, Gastrezensionen werden manuell freigeschaltet.

  • So, dann mache ich mal den Anfang! Ich bedanke mich herzlich bei meinen Mitlerserinnen, vor allem aber bei Antje für diese tolle Runde! Das Buch hat mich total begeistert und es hat Spaß gemacht, mit euch darüber zu diskutieren. Ich bin natürlich noch dabei, hier aber schon mal meine Rezi:


    Die Streuliste reiche ich nach, sobald alle Seiten freigeschaltet sind.

    —————

    Wie Die Sonne in der Nacht


    Eine Liebesgeschichte mit Tiefgang


    Inhalt:

    Mara, eine 17-jährige Deutsche, verbringt ein Jahr in den USA. Dort lernt sie den Indianerjungen Kayemo kennen. Die beiden verlieben sich ineinander - zwei Welten treffen aufeinander! Zusammen verbringen sie abenteuerliche Tage, gehen durch Höhen und Tiefen. Wird ihre Liebe reichen, um die Unterschiede ihrer Herkunft zu überbrücken?


    Meine Meinung:

    Für mich war „Wie die Sonne in der Nacht“ das erste Buch von Antje Babenderende. Von der ersten Seite an war ich gefesselt, obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe (Jugendliche) gehöre. Hierzu sei bemerkt, dass die Altersangabe „ab 12“ meines Erachtens nicht richtig ist. Für 12-jährige sind manche Dinge, die in dem Buch vorkommen, völlig unpassend. Ich finde, man sollte mindestens 14 sein, um das Buch zu lesen. Das nur am Rande.

    Die Geschichte spielt in Taos, New Mexico. Die beiden Protagonisten, Mara und Kayemo, stammen aus völlig unterschiedlichen Welten. Mara steht kurz vor dem Abi, Smartphone und Internet sind für Sie selbstverständlich. Kayemo hingegen hat die letzten Jahre mit seiner Mutter und seinem Opa in der Abgeschiedenheit gelebt. Sein Leben war und ist bestimmt vom Geisterkult seiner Vorfahren. Antje schafft es, diese beiden Charaktere einfühlsam und liebevoll zusammen zu bringen. Es gibt natürlich auch Konflikte, Kummer und Tränen. Aber letztlich zeigt sich, dass der Zusammenhalt von Familie und Freunden viele Hürden überwinden kann.

    Das Buch wirkt sehr lebendig, da die Geschichte aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird. Wie unterschiedlich die gleiche Situation aus verschiedenen Blickwinkeln empfunden werden kann, hat mich des Öfteren erstaunt.

    Der Schreibstil der Autorin hat mich rundum begeistert!

    Sowohl die Landschaftsbeschreibungen als auch die geschichtlichen Hintergründe sind so beschrieben, dass man sich als Leser wirklich hautnah dabei fühlt. Die Lebensweise der Pueblo-Indianer ist wunderbar beschrieben und hat mich wirklich gefesselt. Dabei wurde mir wieder klar, wie unbedacht und sorglos wir in unserer Konsumgesellschaft mit der Natur und der Umwelt umgehen.


    Fazit:

    Ein absolut lesenswertes Buch, nicht nur für Jugendliche. Ein Liebesroman ohne Kitsch, dafür mit Tiefgang.


    *****

    —————

    Amazon

    Großes Bücherforum

    Literaturschock

    Lovelybooks

    buecher.de

    Hugendubel

    Thalia

    Weltbild

    Nachtrag:

    Leserkanone

  • Auch ich möchte mich für die Leserunde und das schöne Buch bedanken. Es hat mal wieder viel Spaß gemacht. Schade, dass wir nur so wenige waren.



    Gebundene Ausgabe: 475 Seiten

    Verlag: Arena (2. Februar 2018)

    ISBN-13: 978-3401603315

    empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

    Preis: 18,00€

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Kaufen könnt ihr das Buch hier oder in der örtlichen Buchhandlung eures Vertrauens.


    Eine spannende und emotionale Geschichte mit Tiefgang


    Inhalt:

    Die siebzehnjährige Mara aus Deutschland hat ein Jahr als Austauschschülerin in Taos, New Mexico, verbracht. Hier lernt sie in den letzten Wochen ihres Aufenthalts den jungen Indianer Kayemo lernen, der ihr quasi vor die Füße fällt. Kayemo ist verletzt, er hat sein Gedächtnis verloren und spricht nicht, doch Mara fühlt sich dem geheimnisvollen Jungen sehr schnell verbunden. Zusammen versuchen sie, Kayemos Geheimnis zu ergründen.


    Meine Meinung:

    Mit „Wie die Sonne in der Nacht“ ist Antje Babenderde wieder mal ein ganz toller Roman gelungen. Man spürt hier wie in vielen ihrer anderen Jugendbücher, dass ihr Herz für die Indianer schlägt. Diesmal entführt sie die Lesenden zu den Pueblo-Indianern nach New Mexico. Viele der beschriebenen Dinge waren mir nicht geläufig, haben aber direkt mein Interesse geweckt, sodass ich im Internet noch weiter recherchiert habe. Für das Verständnis der Handlung ist dies aber nicht notwendig. Ich finde es allerdings immer toll, wenn ich durch einen Unterhaltungsroman angeregt werde, etwas dazuzulernen.


    Die Geschichte wird hauptsächlich aus Maras Ich-Perspektive erzählt. Aber auch Kayemos Sicht wird immer wieder eingeschoben, wenn auch in der 3. Person. So kann man aber auch beide auf keinen Fall verwechseln. Man lernt dadurch diese beiden jungen Leute ziemlich gut kennen, Mara etwas schneller als ihren männlichen Gegenpart, denn seine Geheimnisse sollen ja erst nach und nach aufgedeckt werden.


    Mit den beiden Protagonisten kam ich wunderbar klar. Beide waren mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte all ihre Handlungen gut nachvollziehen, auch wenn ich sie vielleicht nicht immer gut fand. Aber es wird immer klar, warum sie so handeln, wie sie es nun mal tun, und das ist in sich schlüssig. Allerdings würde ich aufgrund einiger bestimmter Szenen das Buch eher ab 14 Jahren empfehlen, nicht wie der Verlag ab 12 Jahren. Doch das kommt natürlich immer auf den einzelnen Leser an.


    Mit Mara und Kayemo prallen zwei Welten aufeinander, die kaum gegensätzlicher sein könnten. Das führt immer wieder zu Missverständnissen und amüsanten Situationen. Und doch gibt es eine Art magische Verbindung zwischen ihnen, die schließlich ein zartes Band der Liebe entstehen lässt. Einige Szenen sind so emotional, dass mir richtig das Herz wehtat. Maras drohende Abreise hängt wie ein Damoklesschwert über dem jungen Paar. Kann es für die beiden eine gemeinsame Zukunft geben? - Das findet ihr am besten selbst heraus. ;-)


    Fazit:

    „Wie die Sonne in der Nacht“ gibt einen kleinen Einblick in die Welt der Pueblo-Indianer in New Mexico. Das Jugendbuch verbindet ein spannendes Abenteuer mit einer wundervollen Liebesgeschichte und vermag von der ersten Seite an zu fesseln. Antje Babendererdes eindringlicher und bildhafter Schreibstil sorgt für ein wunderschönes Leseerlebnis.


    ★★★★★


    Ich bedanke mich ganz herzlich beim Arena Verlag, der mir für die Leserunde auf leserunden.de ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



    Direktlinks zu meiner Rezension:

    https://lillisbuchseite.wordpr…t-von-antje-babendererde/

    https://literaturschock.de/lit…scussions/review?id=13350

    https://literaturschock.de/lit…sg1000395.html#msg1000395

    https://www.amazon.de/review/R…cr_srp_d_rdp_perm?ie=UTF8

    https://www.lovelybooks.de/aut…8-w/rezension/1534445540/

    http://wasliestdu.de/rezension…e-geschichte-mit-tiefgang


    Links zur jeweiligen Buchseite des Online-Shops (veröffentlicht als Lilli33 am 21.02.18)

    https://www.lesejury.de/antje-…1&tab=reviews&s=2#reviews

    https://www.weltbild.de/kommen…ggregateRating=1&sterne=5

    https://www.jokers.de/kommenta…ggregateRating=1&sterne=5

    https://www.thalia.de/shop/hom…pId=5249581#reviewsHeader

  • Vielen Dank an das Leserunden-Team für die Organisation und vielen Dank an Antje für das schöne Buch und die intensive sympathische Begleitung der Runde.

    Hier ist schon einmal mein Leseeindruck, die Liste mit den Rezensionslinks füge ich an, sobald alles freigeschaltet ist.


    Inhalt:

    Die siebzehnjährige Mara verbringt als Austauschschülerin ein Jahr in New Mexico. In den letzten Wochen ihres Aufenthaltes findet sie quasi am Strassenrand einen Indianerjungen. Kayemo erinnert sich nur an seinen Namen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und wollen herausfinden, was Kayemo zugestossen ist.


    Meine Meinung:

    Eine Jugendliche aus Deutschland und ein Pueblo-Indianer treffen aufeinander. Unterschiedlicher könnte der gesellschaftliche und kulturelle Hintergrund nicht sein. Partys und Handys im Gegensatz zu Gemüseanbau und Geisterwelt. Man merkt, das Antje Babendererde für ihre Bücher ausgiebig recherchiert.


    "Wie die Sonne in der Nacht" ist zwar ein Jugendbuch, aber mehr als reine Unterhaltung. Die Geschichte von Mara und Kayemo ist fesselnd, spannend und romantisch, aber die Hintergrundinformationen über das Leben und die Geschichte des Volkes der Pueblo-Indianer habe ich mit genauso viel Interesse gelesen.


    Von Beginn an merkt man, dass Mara und Kayemo etwas verbindet. Die Autorin bringt die Figuren dem Leser so nah, dass man mitfiebert, und hofft, dass die Beiden zusammen sein können. Dabei ist dies nicht unbedingt klar. Die Beziehung wird nicht von allen gut aufgenommen und der ein oder andere Schurke tut ein Übriges dazu, die Liebenden von ihrem Weg abzubringen. Auch Mara und Kayemo sind nicht immer ohne Zweifel. Mara wird in Deutschland erwartet und auch der Weg von Kayemo scheint durch seine Herkunft vorbestimmt.


    Nach "Isegrim" war dies mein zweites Buch der Autorin und wie das erste hat es mich voll überzeugt. Ein Jugendbuch, unbedingt auch für Erwachsene, mit einer wunderschönen Liebesgeschichte und einem Einblick in die Welt der Pueblo-Indianer, der zum Nachdenken anregt.


    *****


    Und hier nun die Rezensionslinks:


    https://literaturschock.de/lit…ostID=1002125#post1002125

    https://literaturschock.de/lit…ie-die-sonne-in-der-nacht

    https://www.amazon.de/review/R…m?ie=UTF8&ASIN=3401603310

    https://www.thalia.de/shop/hom…401603315/ID90656044.html

    https://www.lovelybooks.de/autor/Antje-Babendererde/Wie-die-Sonne-in-der-Nacht-1512675338-w/rezension/1537410321/ (als shellan16)

    https://www.lesejury.de/antje-…1&tab=reviews&s=2#reviews

    Liebe Grüße Claudia

    4 Mal editiert, zuletzt von Delena ()

  • Partys und Handys im Gegensatz zu Gemüseanbau und Geisterwelt.

    :)

    Liebe Claudia,

    herrlich auf den Punkt gebracht. Hab Dank für deine schöne Rezension und den anregenden Austausch, der mir große Freude gemacht hat.

    Liebe Grüße von Antje

  • Hallo Ihr Lieben,


    inzwischen sind drei Wochen seit dem Start unserer Runde vergangen, deshalb möchte ich mich bei Euch allen für den gemeinsamen Austausch bedanken.

    Ein ganz besonders herzliches Dankeschön geht auch an dieser Stelle an Dich, AntjeB ! :-* Es war toll, dass Du Dir die Zeit genommen hast und uns offen und aufmerksam beim Lesen begleitet hast.

    "Wie die Sonne in der Nacht" wünsche ich eine große Leserschar, da ich finde, dass es ein tolles Buch ist, das Einblick in eine andere Kultur gewährt - etwas, das wir in heutiger Zeit nötiger denn je haben. Dir wünsche ich alles Gute und weiterhin viel Freude beim Reisen, Recherchieren und Schreiben! Hoffentlich lesen wir uns mit Deinem nächsten Buch hier wieder!


    Herzliche Grüße

    Tabea


    PS. Meine Rezension folgt in den kommenden Tagen, da ich die letzten Tage Besuch hatte und keine Ruhe dafür hatte.

  • Liebe Tabea,

    hab Dank für deine abschließenden Zeilen. Auch mir hat es wieder große Freude gemacht - wie immer waren es spannende Sichtweisen von euch. Ich habe mich natürlich gefreut, wenn etwas so angekommen ist, wie es beabsichtigt war. Wenn nicht, dann war es meist etwas, wo auch meine Lektoren schon den Finger gehoben haben ... d.h. sie sind nah am Herz des Lesers und ihr seid aufmerksame Kritiker.

    Es freut mich, dass ich euch - wenn auch nur bruchstückhaft - eine fremde Kultur ein wenig näherbringen konnte. Wenn meine jugendlichen Leser nach der Lektüre die eigene Kultur nur ein wenig relativieren (auch weil sie Kayemo mochten:-), dann habe ich den Wälzer nicht umsonst geschrieben.

    Hab Dank für die guten Wünsche, danke, dass ihr dabei wart. Und ja, sehr gerne komme ich mit dem nächsten Buch wieder, das würde mich sehr freuen.

    Bis dahin wünsche ich euch spannende Bücher von tollen Autoren, die mit euch leidenschaftlich über ihre Arbeit diskutieren.


    Herzlich, eure Antje

  • Mara hat ein Austauschjahr in Taos, New Mexico in den Vereinigten Staaten von Amerika verbracht. Zum Ende möchte sie sich mit ihrem Freund Nils, der sie besuchen will, einfach in ihren kirschroten Pick-up steigen und losfahren, das Land erkunden. Doch Nils bleibt in Deutschland und Mara ist anfangs zwar wütend und traurig, beschließt dann aber, das Beste aus der ihr verbleibenden Zeit in den USA zu machen. Kurze Zeit später begegnet sie einem verletzten Jungen, der sein Gedächtnis verloren hat und kaum ein Wort mit ihr redet. Mara bringt Kayemo ins Krankenhaus, doch als er wenig später dort ausbüxt, nur um anschließend wieder bei Mara aufzutauchen, folgt sie ihm schließlich. Dabei dringt Mara in altes Stammesgebiet vor, was Weißen eigentlich untersagt ist, entdeckt geheime Orte der Pueblo-Indianer und letztlich die Gegend, die Kayemo besser als seine Westentasche zu kennen scheint. Doch nach wie vor kann sich der junge Native American nicht an sein eigentliches Leben erinnern... Was ist nur vorgefallen, das Kayemo so traumatisiert hat?


    Die Geschichte von Mara und Kayemo ist ungewöhnlich, denn die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein. Im Grunde könnte man sagen, dass in vielerlei Hinsicht Welten aufeinander treffen - sowohl was ihre Herkunft als auch ihre Sozialisation, ihren (spirituellen) Glauben und ihre Werte angeht. Bemerkenswert ist, dass Antje Babendererde sehr viel Respekt und Gespür füreinander zugesteht - vor allem Mara, die deutlich fortschrittlicher ausgewachsen ist. Und so ist es letztlich möglich, dass die beiden mit ihren unterschiedlichen Auffassungen und Einstellungen nebeneinander existieren, sich Freiraum lassen und mit Respekt begegnen können. Da machen Jugendliche etwas vor, was vielen Menschen heutzutage schon bei feinsten Unterschieden abhanden gekommen ist! Großartig!

    Wer schon einmal ein Buch von Antje Babendererde gelesen hat, könnte durchaus mitbekommen haben, dass sie ein Faible für Native Americans hat. Auch in "Wie die Sonne in der Nacht" widmet sie sich einer Gruppe von ihnen und ihrer Kultur und selbst wenn auf mich die Spiritualität der Pueblos - oder besser gesagt die Traditionen und der Glaube, in dem Kayemo erzogen wurde - nicht selten wie aus der Zeit gefallen gewirkt hat, so habe ich die Details nahezu aufgesogen. Alleine schon, weil ich Kayemo gerne verstehen wollte!


    Die gekonnte Mischung aus gefühlvoller Liebesgeschichte, Details aus dem Leben und der Kultur der Pueblo-Indianer und dem Abenteuer von Mara und Kayemo hat mich fasziniert und ich habe das Jugendbuch sehr gerne gelesen. Der gewohnt fesselnde Schreibstil der Autorin, ihr feines Gespür für ihre jugendlichen Figuren und die Pueblo-Kultur hat mich komplett überzeugt, dass Antje Babendererde weiterhin auf meiner sogenannten Autobuy-Liste bleibt.


    Absolut lesenswert!

    *****


    Die Links:

    Literaturschock-Forum

    Literaturschock-Hauptseite

    Amazon

    Goodreads

    Thalia.de (Eine Kundin aus Hamburg, 02.04.2018, "Absolut lesenswert!")

  • Inhalt

    Mara, ein Deutsches Mädchen sucht die Freiheit und das große Abenteuer in New Mexiko. Was sie nicht erwartet ist Kameyo, ein Junge voller Geheimnisse. Schnell merkt Mara, dass nicht nur das Abenteuer und die Wahrheit hinter Kameyos Vergangenheit auf sie warten, sondern auch ganz neue und unerwartete Gefühle.


    Meine Meinung

    In „Wie die Sonne in der Nacht“ entführt uns Antje Babendererde dieses Mal nach New Mexiko. Begleiten tuen wir Mara, ein junges deutsches Mädchen, dass sich nach dem großen Abenteuer sehnt. Abgesprochen ist mit ihrem Freund Niels, dass dieser sie kurz vor Ende des Auslandsjahres besuchen kommt und sie zusammen Campen gehen. Niels jedoch kann nicht kommen und so beginnt Maras Abenteuer.

    Ich fand die Charaktere sehr gut umgesetzt und ausgearbeitet. Hier und da hätte ich Mara zwar mal ein Paar ernste Worte gesagt aber dennoch war sie mir Sympathisch. Mara ist ein offener und lebhafter Charakter, es hat großen Spaß gemacht sie zu begleiten und sich zu fragen was sie nun wieder tuen wird. Kameyo ist voller Geheimnisse. Seinen Charakter zu beschreiben fällt mir sehr schwer ohne zu viel zu verraten, allerdings sei so viel gesagt: In ihm steckt mehr als man zunächst einmal glaubt. Die Handlungen der beiden Protagonisten waren für mich nachvollziehbar und haben zu den Hintergründen der beiden gepasst.

    Die Geschichte um Mara und Kameyo ist wieder einmal wunderbar ausgearbeitet. Es gibt keinerlei Logikfehler. Wobei nicht nur die Logik in diesem Buch eine Rolle spielt. Dennoch merkt man wieder einmal die hervorragende Recherche arbeit der Autorin. Der Schreibstiel ist wie gewohnt einfach zum durch suchten. Es gibt kaum Hänger beim Lesen, der schreibstiel ist rund um flüssig und sehr angenehm. Was für einige Leser wichtig sein könnte ist, wir haben diesmal beide Sichtweisen der Protagonisten aus der Ich Perspektive.


    Mein Fazit

    „Wie die Sonne in der Nacht“ war mein 13tes Buch der
    Autorin. Für mich ist es nicht ihr stärkstes Werk aber das ist bekanntlich
    Geschmackssache. Jedoch kann ich nur sagen „Wie die Sonne in der Nacht“ wird
    keinen Antje Fan enttäuschen und viele neue Leser begeistern.