01 - Seite 7 bis einschl. Seite 79 (Prolog bis Kapitel 7)

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  • Für mich ist dieses Buch die erste Begegnung mit Leo, ich gehe also ganz unbefangen an die Sache ran, kenne auch nicht die Vorgeschichte von Malchow. Ich fand diese Unterstellung eine Unverschämtheit! So etwas kann man sich denken, es ist aber unmöglich, das in diesem Rahmen kundzutun. Das ist meine persönliche Ansicht.

    Ich sympathisiere oft mit schwierigen Charakteren, sorry :unschuldig:. Aber ich glaube fest an das Gute in ihm...in meiner Phantasie werden Leo und von Malchow irgendwann einmal Freunde wenn sie zusammen in einem Bunker vor dem Bombenhagel Schutz suchen...also ungefähr acht Bücher weiter :anbet:

  • ...in meiner Phantasie werden Leo und von Malchow irgendwann einmal Freunde wenn sie zusammen in einem Bunker vor dem Bombenhagel Schutz suchen...also ungefähr acht Bücher weiter :anbet:

    Susanne, bitte notieren! :totlach:

  • Insofern muss ich jetzt -steinigt mich rotwerd - für von Malchow hier mal eine Lanze brechen.

    Trotzdem ist er ein unympathischer Mensch. Außerdem muss man das nicht in aller Öffentlichkeit herausposaunen.

    Mein Verdacht ist ja fast augenblicklich auf diesen Rath gefallen, da mir der exorbitant unsympathisch ist...

    Mag sein, doch ich denke, dass der gar nichts damit zu tun hat.


    Fjodor hat sich auf den Weg zu dem Cabaret des Grauens gemacht. Das war ziemlich zielgerichtet, aber wen wollte er da treffen? Den Besitzer dieses Theaters?

  • Entschuldigt, ich war die Woche nicht so fit und hänge nun maßlos hinterher... Aber es war so schön, endlich wieder Leo und seine Familie und Kollegen zu treffen. Ich war auch ganz gerührt von der Szene mit Leo und Clara in dem wunderschönen Kleid, sie sind so herzlich und liebevoll miteinander..... und dann tauch dieser Malchow wieder auf. Ob wir den jemals loswerden?! X(


    Um Leos Sohn mache ich mir Sorgen. Es zeichnete sich ja im letzten Buch schon ab, dass er die falschen Bekanntschaften machte und das gruselte mich. Nun zeigt sich, dass die Angst berechtigt ist, denn ich fürchte, Georg kommt nicht so einfach aus der Sache wieder raus, nachdem er sogar schon offiziell von diese Trunkenbolden begrüßt wurde.

    Allerdings fühlt er sich schon gleich unwohl und damit zeigt sich, dass er doch genug Menschenverstand hat, was auch beruhigend ist. Aber wer weiß, was sie ihm androhen, falls er gehen will oder geht (wenn sie das überhaupt noch zulassen). Es gefällt mir auch nicht, dass ihnen bekannt ist, dass sein Vater Kriminalkommissar ist. So wie das extra betont wurde, kommt da bestimmt noch was nach. Ich hoffe trotzdem, er vertraut sich Leo oder Clara bald an, damit die gewarnt sind und ihm helfen können.


    Als ich den Prolog gelesen hatte, grauste es mich gewaltig. Filme und Bücher mit solchen Horrorthemen hatte ich das ein oder andere Mal geschaut oder gelesen, aber mir das hier nun vorzustellen, verursachte doch leichte Übelkeit. Später, nachdem ich das Theater kennengelernt hatte, wurde aus dem Horrorgefühl erstmal Erleichterung, da mir dann klar wurde, dass diese Szene ja eine Theatervorstellung gewesen sein könnte. Während dieser Veranstaltungen scheinen die Leute ja auch dauernd zu schreien und Türen schlagend das Gebäude zu verlassen. Puhhhh ..... aber .... natürlich ...misstrauisch wie ich bin, kamen nun doch wieder Zweifel, ob Susanne uns hier nicht täuschen will und diese Szene zwar wie ein Theaterstück aussehen soll, aber in Wirklichkeit eben tatsächlich neben den Vorstellungen, wie dubh auch schon spekuliert, auch "Sondervorstellungen" aufgeführt werden, die real sind. Heute gibt es dafür ja auch Gestörte, die einen echten Mord oder irgendwelche Quälereien filmen und dann "zur Belustigung" ins Internet stellen.... Also langer Rede kurzer Sinn: ich HOFFE, der Prolog war nur Show, bin mir aber nicht sicher.


    Entsprechend denke ich ähnlich und schließe mich der Vermutung an, dass sehr wohl diese Verbindungstür immer mal wieder benutzt wird, um die "Requisiten" einer Realshow nebenan zu entsorgen. Dass der Schuldirektor damit zu tun haben könnte, kann ich mir vorstellen, aber andererseits kann er auch harmlos sein und einfach nicht wissen, was hinter seiner Wohnung passiert. Ich habe noch niemanden richtig in Verdacht bisher.


    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Fjodor der Tote ist, den wir ja erlebt haben, als er genau zu diesem Platz bzw. dem kirchenähnlichen Gebäude des Cabarets ging. Jemand schrieb, er könnte in eine Falle gelockt worden sein. Diesen Gedanken hatte ich auch, denn vielleicht werden für solche Realvorstellungen ganz bewusst Leute "benutzt", die keiner oder kaum jemand vermisst. Und Fjodor wird wohl nur von Jelena vermisst und vielleicht ist sie die nächste Tote bzw. wir haben sie im Prolog bereits kennengelernt? :o


    Ich muss nun aufholen, aber einholen werde ich euch wohl nicht mehr.

  • Und Fjodor wird wohl nur von Jelena vermisst und vielleicht ist sie die nächste Tote bzw. wir haben sie im Prolog bereits kennengelernt? :o

    Das will ich doch nicht hoffen! Ich gehe einfach davon aus, dass der Prolog im Theater spielt. Da gibt es ja keine „echten“ Leichen. Ich stelle mir lieber nicht vor, dass der Prolog echt ist. Das wäre doch zuuuu gruselig. :o Die zuschlagenden Türen passen besser ins Theater als in einen realen OP.

  • Aber wer weiß, was sie ihm androhen, falls er gehen will oder geht (wenn sie das überhaupt noch zulassen). Es gefällt mir auch nicht, dass ihnen bekannt ist, dass sein Vater Kriminalkommissar ist. So wie das extra betont wurde, kommt da bestimmt noch was nach. Ich hoffe trotzdem, er vertraut sich Leo oder Clara bald an, damit die gewarnt sind und ihm helfen können.

    Genau das habe ich mich auch schon gefragt, ob Georg überhaupt noch die Wahl hat, einfach so zu gehen. Im Moment vielleicht noch, aber lange bestimmt nicht mehr. Und wie du habe ich auch ich die Befürchtung, dass seine neuen "Freunde" ihm das ziemlich übelnehmen könnten. Die Erwähnung, dass Leo Kriminalkommissar ist, fand ich ebenfalls beunruhigend. Es könnte aber auch eine Chance für Georg sein, doch noch ungeschoren aus der Sache zu kommen, denn die Braunen werden es sich vllt. zweimal überlegen, ob sich sie mit der Kripo anlegen - 1928 sag es ja glücklicherweise noch etwas anders aus als 5 Jahre später.


    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Fjodor der Tote ist, den wir ja erlebt haben, als er genau zu diesem Platz bzw. dem kirchenähnlichen Gebäude des Cabarets ging. Jemand schrieb, er könnte in eine Falle gelockt worden sein. Diesen Gedanken hatte ich auch, denn vielleicht werden für solche Realvorstellungen ganz bewusst Leute "benutzt", die keiner oder kaum jemand vermisst. Und Fjodor wird wohl nur von Jelena vermisst und vielleicht ist sie die nächste Tote bzw. wir haben sie im Prolog bereits kennengelernt? :o

    Du liebes bisschen, so hat ich das noch gar nicht durchgedacht. Ich habe einfach für mich beschlossen, dass der Prolog bestimmt ein Teil aus der Aufführung war, bei dem Attrappen verwendet werden, weil alles andere fand ich zu schrecklich. Ich hoffe ganz fest, dass du unrecht hast :o

  • Die Erwähnung, dass Leo Kriminalkommissar ist, fand ich ebenfalls beunruhigend. Es könnte aber auch eine Chance für Georg sein, doch noch ungeschoren aus der Sache zu kommen, denn die Braunen werden es sich vllt. zweimal überlegen, ob sich sie mit der Kripo anlegen - 1928 sag es ja glücklicherweise noch etwas anders aus als 5 Jahre später.

    Stimmt, vielleicht ist es auch eher hilfreich. Hoffe ich jetzt einfach mal.