2) Kapitel 11 bis einschl. Kapitel 18 (Seite 84 - Seite 165)

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  • Ja, in diesen Bereichen finde ich es auch schwierig, selbst ich hätte da sicher meine Bedenken, von einem Roboter gepflegt zu werde

    Andererseits kann ein Roboter auch das Schamgefühl reduzieren. Wenn ich mir vorstelle, ich bin alt und habe z.B. ins Bett gemacht, würde ich die Laken lieber von einem Roboter gewechselt bekommen, als das vor einem Pfleger zugeben zu müssen.

  • Gut möglich, ein Roboter würde da ganz sachlich seine Arbeit machen. Aber angenehm wäre die Situation für die Person im Bett sicher trotzdem nicht, egal wer da in der Uniform steckt.

  • Ich bin mit dem 2. Abschnitt auch fertig.


    Wie Ihr schon geschrieben habt, war es kein Zufall, dass Pandora und Celine aufeinandergetroffen sind. An Celines Stelle hätte ich das nicht so gelassen hingenommen und hätte - wahrscheinlich - meine sieben Sachen gepackt und wäre gegangen. Und genau wie Ihr vermute ich, dass Celine in diesem Vertrag der Kameraüberwachung zugestimmt hat, ganz ohne den Vertrag zu lesen und einfach nur zu unterschreiben. Vermutlich hätte sie aber der Kameraüberwachung auch zugestimmt, wenn es ihr bewusst gewesen wäre - so habe ich zur Zeit den Eindruck von ihr.


    Mit Kim versteht sie sich ganz gut, aber ich denke sie arbeiten einfach nur gut zusammen. Großartige zwischenmenschliche Gefühle kann ich bei Kim nicht feststellen, der ist irgendwie immer so gleichgültig freundlich. Als er aus dem Zimmer gerufen wurde und nach dem Einschalten von Chi die Rede von der Kamera war, da kam mir der Gedanke, dass Kim evtl. vorsätzlich das Zimmer verlassen hat um zu schauen was Celine tut. Schaltet sie Chi ein oder nicht? Vielleicht war das ein Test.


    Dieser Generalschlüssel wird noch wichtig werden und auch, dass Celine nun weiß, wo sich Chis „Gehirn“ befindet. Ich tippe darauf, dass Celine versuchen wird, Chi auszuschalten und dass sich dann ihre Vision mit dem Gas bewahrheitet.


    Das denke ich auch. Allerdings wird Celine Chi ja vermutlich nicht einfach so ausschalten sondern, weil Chi sich unerwartet entwickelt. Und ich vermute, dass Chi sich an diesem Punkt gar nicht mehr ausschalten lassen wird.


    Dass Chi eigenmächtig Aufzeichnungen löschen kann, spricht für mich schon dafür, dass sie langsam außer Kontrolle gerät.

    Ja, so sehe ich das auch. Chi kann nach gutdünken Gesprächsprotokolle löschen und manipulieren.


    Zu Celines Vergangenheit: Als die Rede von Schafen und dem ICE war, wusste ich sofort, worauf es hinausläuft. Für diejenigen, die es nicht in den Medien verfolgt haben: Die Geschichte ist echt!

    Ich wusste auch genau worauf es hinausläuft.


    Bei der Geschichte mit Celines Eltern und dem Unfall musste ich auch schlucken. Gerade ihr Waggon wurde zerstört - in einem anderen Teil des Zuges wären sie vielleicht verletzt aber doch lebendig aus dem Zug herausgekommen.


    Grundsätzlich hat der Psychologe bestimmt recht, dass man im Kopf manchmal Erlebnisse zeitlich falsch einsortiert, aber in Celines Fall gibt es ja eine Zeugin (Frau Gluck), die dabei war, als sie ihre Eltern gewarnt hat. Insofern hat es mich auch etwas gewundert, dass Celine dann keinen Kontakt mehr zu der Frau hatte – denn damit hätte sie sich selbst, dem Psychologen und allen anderen beweisen können, dass sie nicht verrückt ist. Aber wahrscheinlich hatte sie einfach zu viel Angst vor ihrer eigenen Fähigkeit.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Frau Gluck Angst vor Celine hatte - eben weil sie wusste, dass die Vorhersage stimmte - und deswegen den Kontakt auch gar nicht mehr zugelassen hätte.


    Übrigens hat mir der schöne Vergleich der Gabe mit dem Vor- und Zurückblättern in einem Buch (Kapitel 13) sehr gut gefallen

    Das fand ich auch wunderschön.


    Ich weiß nicht, in welchen Lebensbereichen ich einen Roboter im Kinderformat würde haben wollen. Als Therapeut kann ich mir das gar nicht vorstellen. Als Pfleger, würde ich das aber auch nicht haben wollen. Generell hätte ich irgendwie ein komisches Gefühl, wenn ein Kinder-Roboter um mich herum wäre. Vielleicht jugendlich, in den 20ern, aber doch kein Kind.


    In der Pflege finde ich es einerseits auch merkwürdig, unpersönlich und kalt - andererseits kennen Roboter keine Ermüdungserscheinungen und könnten die vorhandenen Pflegekräfte durchaus entlasten. Ich würde mich wahrscheinlich lieber von einem Roboter waschen lassen als von einem mir unbekannten (und wahrscheinlich viele Jahre jüngeren) Mann. Bei der derzeitigen Situation bei den Pflegekräften kann man da nicht wählerisch sein, aber ich denke, dass viele Männer sich ungerne von einer Frau waschen lassen und umgekehrt genau so. Ein unisex-Roboter würde das Problem zumindest lösen.


    Nun bin ich gespannt wie es weiter geht.


    Ich habe noch ein paar kleine Fehler gefunden:


    Wir müssen unsere Arbeitsergebnisse nicht nur abspeichern, sondern sie auch ausdrucken und in Ordner einheften, etwas, ein völlig sinnloses Unterfangen, das aber anscheinend zur Bürokratie gehört, die uns hier auf Schritt und Tritt verfolgt. (Seite 85)


    Ich sehe sie an. Gerate ins Socken. (S. 96)

  • Wir müssen unsere Arbeitsergebnisse nicht nur abspeichern, sondern sie auch ausdrucken und in Ordner einheften, etwas, ein völlig sinnloses Unterfangen, das aber anscheinend zur Bürokratie gehört, die uns hier auf Schritt und Tritt verfolgt. (Seite 85)


    Ich sehe sie an. Gerate ins Socken. (S. 96)

    Oh, jetzt wo du es erwähnst. Mir sind die beiden Fehler gar nicht aufgefallen.

    In der Pflege finde ich es einerseits auch merkwürdig, unpersönlich und kalt - andererseits kennen Roboter keine Ermüdungserscheinungen und könnten die vorhandenen Pflegekräfte durchaus entlasten. Ich würde mich wahrscheinlich lieber von einem Roboter waschen lassen als von einem mir unbekannten (und wahrscheinlich viele Jahre jüngeren) Mann. Bei der derzeitigen Situation bei den Pflegekräften kann man da nicht wählerisch sein, aber ich denke, dass viele Männer sich ungerne von einer Frau waschen lassen und umgekehrt genau so. Ein unisex-Roboter würde das Problem zumindest lösen.

    Ja, das stelle ich mir auch als etwas zu unpersönlich vor. Und was den Personalmangel angeht, ich hoffe, dass sich in nächster Zeit dahingehend einiges bessert, schön wäre es natürlich, dass genügend Personal bereitsteht um auch auf die Bedürfnisse bzw. Wünsche der Patienten einzugehen, du erwähntest ja, dass sich Männer ungern von einer Frau waschen lassen. Vielleicht könnte man das mit genügend Mitarbeitarbeitern irgendwie berücksichtigen.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Frau Gluck Angst vor Celine hatte - eben weil sie wusste, dass die Vorhersage stimmte - und deswegen den Kontakt auch gar nicht mehr zugelassen hätte.

    Ja, den Eindruck hatte ich auch, Celine muss in ihren Augen ja eine Art Alien sein, mal übertrieben formuliert.

  • Hm, ich brauche momentan recht lange für das Buch und in diesem Abschnitt kamen meine anfänglichen Probleme mit dem Schreibstil wieder zu Tage. Irgendwie wirkt vieles auf mich zu umständlich geschrieben und bei mir kommen wenige Emotionen an.


    Gerade der Abschnitt als Celine mit Chi alleine ist, spürte ich das deutlich. So konnte ich Celines Reaktion kaum nachvollziehen. Was ich aber echt gruselig finde, ist dass Chi nun weinen kann, das lässt sie noch menschlicher wirken, obwohl ich sie/es total unheimlich finde. Vor allem mit dem was sie über Celine weiß und dass sie mal ebend die Überwachungskameras checkt und dann auch Sachen löscht, kann noch ganz schön gefährlich werden.


    Irgendwie finde ich bisher auch die Erklärungen zu Celines Gabe/Hellsichtigkeit noch sehr seltsam, irgendwie passen die nicht zu dem, wie sie ihre Visionen hat oder ich sehe das falsch. Immerhin weiß man nun sicher, wieso sie ausgewählt wurde, aber ich an ihrer Stelle wäre gegangen. Doch anscheinend fühlt sie sich da echt nützlich. Gut, bei ihrer Vergangenheit kann ich das etwas verstehen.


    Nun weiß man auch, was mit ihren Eltern geschehen ist und wie ich vermutet hatte, hatte sie deren Tod vorhergesehen und konnte ihn nicht verhindern. Das stelle ich mir für ein Kind wirklich traumatisch vor und es erklärt viel von ihrem Verhalten. Allerdings hatte ich bei dem Buch irgendwie etwas anderes erwartet, da man die Gabe nicht so ganz erklären kann, bekommt es einen Fantasytouch und ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.


    Kim bleibt als Figur total blass und ich weiß überhaupt nicht, wie ich ihn einschätzen soll, ebenso Pandora, obwohl ich ihr nicht traue. Vor allem jetzt, da Celine sich an den Mann von der Todesanzege erinnert... Ich bin auf jeden Fall gespannt, was uns hier noch so erwartet.

  • Andererseits kann ein Roboter auch das Schamgefühl reduzieren. Wenn ich mir vorstelle, ich bin alt und habe z.B. ins Bett gemacht, würde ich die Laken lieber von einem Roboter gewechselt bekommen, als das vor einem Pfleger zugeben zu müssen.

    Ich weiß was ihr meint, aber ich fände es dennoch seltsam. Vor allem, weil einem ja dennoch der emotionale und zwischenmenschliche Kontakt fehlt, ist es aber ein Android, der eigentlich wie ein Mensch ist, würde es glaube ich nicht mein Schamgefühl reduzieren, aber schwer zu sagen.

  • Allerdings wird Celine Chi ja vermutlich nicht einfach so ausschalten sondern, weil Chi sich unerwartet entwickelt. Und ich vermute, dass Chi sich an diesem Punkt gar nicht mehr ausschalten lassen wird.

    Das denke ich auch. Bisher mag Celine Chi ja (soweit man einen Roboter mögen kann) und hat keinen Grund, sie abschalten zu wollen. Aber das wird sich wohl noch ändern. Allerdings hat Kim schon gesagt, dass ein reines Abschalten nicht reicht, sondern dass man die Server komplett zerstören muss. Das ist bestimmt auch nicht so einfach. Vielleicht wird Celine einen Brand legen? Das könnte auch den Gasgeruch erklären..

    Ich sehe sie an. Gerate ins Socken. (S. 96)

    :totlach::totlach::totlach:

  • Andererseits kann ein Roboter auch das Schamgefühl reduzieren. Wenn ich mir vorstelle, ich bin alt und habe z.B. ins Bett gemacht, würde ich die Laken lieber von einem Roboter gewechselt bekommen, als das vor einem Pfleger zugeben zu müssen.

    Ich hätte dabei immer wieder den Verdacht, dass da eine Kamera mitläuft... und gerade in so einer peinlichen Situation wäre mir das völlig unerträglich!

    Das gilt auch für maschinelle Therapeuten.


    Mit Kim versteht sie sich ganz gut, aber ich denke sie arbeiten einfach nur gut zusammen. Großartige zwischenmenschliche Gefühle kann ich bei Kim nicht feststellen, der ist irgendwie immer so gleichgültig freundlich. Als er aus dem Zimmer gerufen wurde und nach dem Einschalten von Chi die Rede von der Kamera war, da kam mir der Gedanke, dass Kim evtl. vorsätzlich das Zimmer verlassen hat um zu schauen was Celine tut. Schaltet sie Chi ein oder nicht? Vielleicht war das ein Test.

    Das ist ein spannender Gedanke - so könnte man ja wirklich perfekt überprüfen auf welchem Entwicklungsstand Chi mittlerweile ist. Außerdem frage ich mich immer mehr, welche Rolle Kim in dieser Geschichte hat - und eigentlich auch, ob er überhaupt menschlich ist. Es kann aber leicht sein, dass ich diesbezüglich schon unter Verfolgungswahn leide;)


    Ganz allgemein: momentan tu ich mir ein wenig schwer mit dem Buch - irgendwie wirken alle Personen zweidimensional, ohne Leben. rotwerd

  • Das ist ein spannender Gedanke - so könnte man ja wirklich perfekt überprüfen auf welchem Entwicklungsstand Chi mittlerweile ist.

    Ich dachte eher daran, dass es ein Test für Celine ist. Was bzw. worüber spricht sie mit Chi? Sie wähnt sich ja in Sicherheit und der Kamera ist sie sich nicht bewusst.

  • Ich hätte dabei immer wieder den Verdacht, dass da eine Kamera mitläuft... und gerade in so einer peinlichen Situation wäre mir das völlig unerträglich!

    Auch wieder wahr. Fassen wir zusammen: Es ist einfach so oder so nicht angenehm, wenn man in so intimen Situationen auf Hilfe angewiesen ist.


    Ganz allgemein: momentan tu ich mir ein wenig schwer mit dem Buch - irgendwie wirken alle Personen zweidimensional, ohne Leben. rotwerd

    Mit den Figuren werde ich auch nicht so richtig warm. Die sind alle irgendwie einfach so da. Ich habe im nächsten Thread schon geschrieben, dass ich mir bisher nicht wirklich eine Meinung über das Buch bilden kann. Woran das genau liegt, weiß ich auch nicht. Ich versuche wahrscheinlich zu sehr herauszufinden, wer hier "der Böse" sein könnte, obwohl es dazu noch gar keinen Anlass gibt. Das ist wirr ^^

  • Ganz allgemein: momentan tu ich mir ein wenig schwer mit dem Buch - irgendwie wirken alle Personen zweidimensional, ohne Leben. rotwerd

    Das geht mir ganz ähnlich, ja. Überhaupt hab ich bei dem Buch häufig das Gefühl, ich würde eher einen Film gucken, bei dem ich manchmal nicht richtig aufpasse und der mich deshalb stellenweise verwirrt und nicht so richtig mitreißen kann. Konnte auch bisher zu keiner Figur so richtig eine emotionale Beziehung aufbauen, weil sie so fremd und fern wirken. Die Nebenfiguren dadurch, dass man eben kaum etwas über sie weiß oder erfährt und Celine, weil, glaube ich, ihre Sprache und auch ihre Art so distanziert wirkt.

  • bei mir kommen wenige Emotionen an.

    - irgendwie wirken alle Personen zweidimensional, ohne Leben

    Konnte auch bisher zu keiner Figur so richtig eine emotionale Beziehung aufbauen,

    Das habe ich genauso empfunden wie ihr. Emotional bindet mich nicht viel an das Buch, aber ich lese es trotzdem mit Interesse, weil mich die Dialoge zwischen Chi und Celine faszinieren und mir zugleich auch eine Gänsehaut verursachen.

    Chi programmiert sich selbst, indem man mit ihr interagiert. Was dabei genau herauskommt bzw. bei Chi ankommt, weiss man im Vorwege nicht, das finde ich beunruhigend. Für mich sollte ein Roboter genau das tun, was man ihm sagt und nicht mehr. Künstliche Intelligenz interessiert mich, aber irgendwie verspüre ich dabei immer ein leises Unbehagen.


    Als er aus dem Zimmer gerufen wurde und nach dem Einschalten von Chi die Rede von der Kamera war, da kam mir der Gedanke, dass Kim evtl. vorsätzlich das Zimmer verlassen hat um zu schauen was Celine tut.


    Es kann aber leicht sein, dass ich diesbezüglich schon unter Verfolgungswahn leide

    Den Gedanken hatte ich auch, ausser Celine traue ich im Moment niemandem.


    Dieser Abschnitt hat mich trotzdem mehr in das Buch eintauchen lassen als der vorherige. Der erste Abschnitt hatte für mich noch keine greifbare Handlung. Jetzt ist klar, worum es geht.


    Dass Pandora sich nur mit Celine angefreundet hat, um sie in das Institut zu bekommen, hatten ja schon einige hier vermutet. Und Pandora ist zunehmend unheimlich, auch Kim kann ich nicht einschätzen. Dann die Kameraüberwachung, an Celines Stelle hätte ich mich schleunigst abgesetzt, aber Celine ist Chi zu einem gewissen Grad verfallen und lässt nichts zurück. Es ist nachvollziehbar, weshalb sie bleibt, obwohl sie manipuliert wurde,


    Und welche Rolle spielt dieser geheimnisvolle Mann, der Celine so bekannt vorkommt. Na mal schauen.

  • Das ist ein spannender Gedanke - so könnte man ja wirklich perfekt überprüfen auf welchem Entwicklungsstand Chi mittlerweile ist.

    Ich dachte eher daran, dass es ein Test für Celine ist. Was bzw. worüber spricht sie mit Chi? Sie wähnt sich ja in Sicherheit und der Kamera ist sie sich nicht bewusst.

    Das mit dem Test ist ein interessanter Gedanke und das könnte wirklich gut sein. Aber ich finde sie auch echt manchmal naiv, da ich es logisch finde, dass es diese Kamera gibt. Chi ist wertvoll und da hätte es mich gewundert, wenn es keine Kameras geben würde.

  • Klar ist es logisch, dass es diese Kamera gibt, aber das muss einem als Mitarbeiter des Instituts ja nicht immer auch präsent sein. Man blendet so etwas auch gerne aus. Und bei Celine denke ich, dass sie es tatsächlich nicht wusste und wahrscheinlich auch gar nicht darüber nachgedacht hatte.

  • Wobei ich es nicht unbedingt logisch finde, dass ein Büro kameraüberwacht wird. Sowas geht ja wirklich nur, wenn alle ihr Einverständnis dazu gegeben haben (gut, das wird im Vertrag dringestanden haben). Celine wusste von der Kamera definitiv nichts. Ob nun deshalb, weil man sie bewusst im Unklaren darüber gelassen hat oder weil sie einfach zu blöd war, vorher zu lesen, was sie unterschreiben, werden wir wohl nicht erfahren.

  • Ich hab auch einfach nicht ganz verstanden, wo die Büros anfangen und aufhören, wo Chi ist und pipapo. Also Kameras in den Büros finde ich auch nicht unbedingt logisch bzw. in Ordnung (aber damit hätte man bei den merkwürdigen Leuten dort vielleicht trotzdem rechnen können), aber in dem Raum, in dem Chi ist, macht es m.E. durchaus Sinn. Schließlich soll bestimmt auch ihr Verhalten noch mal im Nachhinein analysiert werden und so kann man eben auch sicherstellen, dass niemand unbefugt an ihr herumbastelt, sie einschaltet usw. Schließlich ist Chi ja schon ganz schön wertvoll.

  • Werden die Räume von Forschungseinrichtungen nicht generell kameraüberwacht??

    Kann ich mir nicht vorstellen. Es kommt wahrscheinlich wirklich darauf an, was dort geforscht wird, wie wertvoll das Inventar oder die Genproben oder was-auch-immer-ist, was dort herumliegt.