Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

  • Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind Eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass Ihr zum Abschluss zeitnah Euer Fazit hier einstellt.


    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Meine Rezension:


    Die 19jährige hellsichtige Münchener Psychologiestudentin Celine hat keine Familie und keine engen Freunde. In den Semesterferien freut sie sich deshalb umso mehr über ein Praktikumsangebot ihrer einzigen guten Bekannten Pandora, die sie einläd, mit ihr an einem Robotikprojekt zu arbeiten. Doch wie ähnlich sollte eine künstliche Intelligenz dem Menschen werden?


    Ich bin sofort gut in das Buch hineingekommen und habe gespannt angefangen zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hat es mir dabei leicht gemacht, mir die Umgebung (von den bunten Studentenbungalows bis zu den verlassenen morgendlichen Straßen Münchens) lebhaft vorzustellen. Teilweise wirkte die Sprache poetisch und die gewählten Vergleiche haben mir außerordentlich gut gefallen. So erklärt Celine dem Leser beispielsweise nach Beginn ihres Praktikums: „Ich treibe nicht wie vorher wie eine einsame Scholle im Eismeer“.


    Die Geschichte ist (wie in dem Zitat schon erkennbar), aus Celines Ich-Perspektive geschrieben. Leider führt das auch dazu, dass alle anderen Personen extrem blass und eindimensional bleiben. Aber auch mit Celine selbst konnte ich mich nicht anfreunden. Zu naiv geht sie an viele Dinge heran und zu kalt wirken eigentlich emotionale Szenen. Ob es nun um einen ersten Kuss, einen Einbruch oder einen Abschied geht - mich hat leider nichts berührt.


    Nachdem ich vom Anfang des Buches schnell mitgenommen wurde, machte sich in der zweiten Hälfte Langeweile breit und ich musste mich davon abhalten, das Buch stellenweise nur zu überfliegen, in der Hoffnung, dass der Schluss mich überzeugt. Zur Geschichte hätte ein großer Showdown Mensch gegen Maschine oder zumindest eine Eskalation der Ereignisse gepasst, doch irgendwie plätscherte das Ende so vor sich hin.


    Ich hatte mehr erwartet und wurde enttäuscht. Trotz des angenehmen Schreibstils wurde das Potential der Grundidee leider nicht annähernd ausgeschöpft. So regt das Buch auch kaum weiter zum Nachdenken an. Trotzdem kann man "God's Kitchen" ganz gut zwischendurch lesen. Der äußere Klappentext bzw. die Beschreibung des Buches im Internet verschweigen leider, dass auch übersinnliche Fähigkeiten eine Rolle in der Geschichte spielen.




    Meine Links:


    Literaturschock-Forum

    Literaturschock-Hauptseite

    Amazon

    Lovelybooks

    Was liest du?

    Thalia.de (veröffentlicht am 13.03.2018 als Zank, Titel: Hellsichtigkeit & künstliche Intelligenz)

  • Zum Inhalt:


    Celine, 19 Jahre alt, fristet ein einsames Dasein als Psychologiestudentin, aber nachdem ihr ein Praktikum von Pandora am Insitut für neuronale Informatik angeboten wird, soll sich dieses Leben ändern, denn sie wird Teil einer Gruppe, die in einem Labor namens "God's Kitchen" an einem Roboter namens Chi arbeitet, diesem soll Celine "Leben" einhauchen. Doch es kommt anders als Celine es sich vorgestellt hat.


    Meine Meinung:


    Nachdem ich recht gut in das Buch reingekommen bin und mir dachte, dieses Buch bietet viel Potential für ordentlichen Gesprächsstoff, begegneten mir unausgereifte Personen, die in meinen Augen nicht greifbar waren, zum Teil völlig mit dem Hindergrund verschmolzen, namentlich wären da zum Beispiel Kim zu nennen, der meines Erachtens von Seite zu Seite immer farbloser wird.


    Selbst Chis Entwicklung kommt in diesem Roman ein wenig zu kurz, obwohl sie ja ein Kernstück des Buches bildet und vom Ende ganz zu schweigen, das war so unspektakulär wie ihre Einführung, von ein paar Ausnahmen abgesehen.


    Alles wirkte auf mich am Ende nicht hundertprozentig zusammengeführt, außer dass der Schreibstil den Leser durch die Handlung trägt.


    Das Buch regt sicher zum Weiterdenken an, aber nicht allzu sehr über das Buch ansich. Über so ein spannendes und aktuelles Thema habe ich mir schon etwas mehr erwartet, aber mein persönliches Highlight in diesem Buch wird es wohl nicht.


    Alles in allem ein flüssig zu lesendes Buch, aber nicht ganz ausgereift und mit einem nicht zufriedenstellenden Ende.

  • Wenn Künstliche Intelligenz sich zu weit entwickelt ….


    Die 19jährige Celine studiert Psychologie an der Universität in München. Zur Zeit sind Semesterferien und außer einer langweiligen Hausarbeit steht nix an. Da Celine ihre Familie vor langer Zeit bei einem Zugunglück verloren hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Semesterferien in ihrem 12qm-Studenten-Bungalow im Olympischen Dorf zu verbringen, während ihre Kommilitonen nach Hause zu ihren Familien fahren.


    Die Tage plätschern so vor sich hin und sind ausgefüllt mit dem Schreiben der Hausarbeit oder mit „vor Langeweile aus dem Fenster schauen“ und dem Beobachten ihres Nachbarn Robert, der Celine seit einem Zwischenfall vor wenigen Tagen aus dem Weg geht. Da kommt ihr der Anruf ihrer neuen Freundin Pandora gerade recht.


    Pandora scheint irgendwie anders zu sein als alle anderen Menschen, die Celine bisher kennengelernt hat. Sie fühlt sich in Pandoras Nähe ausnahmsweise nicht „andersartig“ und so wundert es nicht, dass die Beiden sehr viel Zeit miteinander verbringen. Pandora arbeitet als wissenschaftliche Assistentin am Institut für neuronale Informatik und für die Arbeit mit Chi, einem Roboter mit Künstlicher Intelligenz, wird gerade eine Praktikantin aus dem Bereich der Psychologie gesucht. Celine sagt zu und so darf sie - in einem speziellen Raum im Institut, der God's Kitchen genannt wird – verschiedene Tests durchführen, mit deren Hilfe Chi lernen und sich weiterentwickeln soll.


    Die Tests werden immer merkwürdiger und je mehr Chi lernt, desto mehr entwickelt sie ein Eigenleben. Celine gerät mehr und mehr in Gefahr … und irgendwann gibt es nur noch eine Option: Das Selbstzerstörungsprogramm von Chi muss eingeleitet werden. Aber lässt sich eine Künstliche Intelligenz an einem bestimmten Punkt noch abschalten oder hat sie den Menschen die Kontrolle über sich selbst schon lange aus der Hand genommen?


    Ich denke ich spoilere nicht zu viel wenn ich erwähne, dass Celine eine außergewöhnliche Gabe hat (das Thema wird gleich auf den ersten 3 Seiten im Buch angesprochen). Sie kann in die Zukunft sehen – nicht Wochen vorher sondern ganz kurze Zeit, bevor etwas passiert. Aufgrund dieser Einzigartigkeit ist Celine ein Einzelgänger.


    Ich hatte noch niemanden getroffen, der so war wie ich, und daher fühlte ich mich auf eine seltsame Art heimatlos …..."


    Durch den frühen Tod ihrer Eltern hat sie einen großen Teil ihres Lebens in Kinderheimen und/oder Pflegefamilien verbracht, aber niemand hat es geschafft, ihr die Familie zu ersetzen oder ihr ein wirkliches Zuhause zu geben. Celine ist recht einfach gestrickt, zumindest was das Alltägliche betrifft, denn sie hat viele Dinge nach ihrer eigenen Aussage nicht gelernt.


    Ich habe jedenfalls nie gelernt, mich einzurichten und aus einem Platz ein Zuhause zu machen, indem ich Wände strich, Bilder aufhängte, Vorhänge aussuchte, all die Dinge, die meine Nachbarn wunderbarerweise beherrschten und die aus ihren Bungalows kleine heimelige Hütten machten. ….. ich hatte nicht gelernt mich zu beklagen. Beklagen können sich nur die, die von jemandem gehört werden.


    Celine erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form und das rückwirkend über 1 Jahr. Im Vordergrund steht natürlich das Thema der „Künstlichen Intelligenz (KI)“. Chi ist ein Roboter in Kindergestalt, was auf der einen Seite durch das „Kindchenschema“ sicherlich die Akzeptanz der Menschen gegenüber einem Roboter erhöhen könnte, andererseits könnte ich persönlich mir einen Kinder-Roboter weder als Haushaltshilfe noch als Pflegekraft vorstellen. Generell ist es für mich schwer vorstellbar, dass Roboter in Zukunft mehr und mehr in unser Leben vordringen, aber vor 20 Jahren war der Gedanke an ein Handy/Smartphone auch noch ziemlich utopisch. Heute sind sogar die „sprachgesteuerten internetbasierten persönlichen Assistenten“ aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken, und auch diese entwickeln manchmal ein unerwünschtes Eigenleben.


    Das Thema KI ist ziemlich faszinierend und wird von der Autorin hier auch sehr gut umgesetzt. Chi ist für einen ganz besonderen Einsatz vorgesehen und so analysiert diese auch immer die Körperhaltung sowie Mimik und Gestik der Menschen die mit ihr arbeiten, um diese bei sich selbst aufzunehmen und anzuwenden. Ebenso wird sie mit Emotionen „gefüttert“ und kann sogar echte Tränen weinen – bis sie dann anfängt Dinge zu tun, die nicht ihrer Programmierung entsprechen und jemand die Reißleine ziehen muss. Ein durchaus gruseliger Gedanke ….


    Die Charaktere Celine, Kim und Pandora sowie im späteren Verlauf auch Kairos, bleiben für mein Befinden jedoch alle eher blass und unscheinbar. Ich schaffe es nicht, mich mit einem von ihnen wirklich zu identifizieren, was ich sehr schade finde. Auch untereinander ist die Beziehung der Protagonisten eher kühl – weswegen es mich erstaunt hat, dass da bei einer Person scheinbar doch mehr Gefühle im Spiel sind, als nach außen sichtbar wurde.


    Die Autorin hat einen ruhigen Schreibstil und die Beschreibungen sind teilweise sehr bildhaft:


    Pandora neben mir schwimmt durch die Gänge wie ein Fisch im Wasser. Ich bin die zappelnde Kaulquappe daneben“.


    Das Buch selbst lebt nicht von großartiger Spannung; trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, bis ich wusste wie die Geschichte endet. Das Ende war für mich dann aber anders als erwartet, überraschend, trotzdem blieben noch Fragen offen bzw. hatte ich das Gefühl, dass ich zu der ein oder anderen Sache die Vorgeschichte verpasst hatte.


    Was die Entwicklung von Chi betrifft, so hätte das alles für mich gerne noch viel mehr Drama haben können. Ein Roboter der sich verselbständigt, das Thema birgt unglaublich viel Potential.


    „God's Kitchen“ ist ein Buch, das sich flüssig lesen lässt.

    Für meine Begriffe hätte es aber sowohl in Punkto Charaktere als auch was die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz betrifft, gerne mehr in die Tiefe gehen können.


    https://buechersindfliegendete…ods-kitchen-margit-ruile/


    https://www.lesejury.de/margit…7?tab=reviews&s=2#reviews


    http://wasliestdu.de/rezension…z-sich-zu-weit-entwickelt


    https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=3785584474


    https://www.lovelybooks.de/aut…3-w/rezension/1541460493/

  • Inhalt:


    Die 19-jährige Psychologiestudentin Celine ist eher der schüchterne zurückhaltende Typ. Sie lebt allein in einem ziemlich heruntergekommenen schmucklosen Zuhause, nur die Treffen mit ihrer Freundin Pandora bieten Abwechslung in ihrem Leben. Als Pandora ihr ein Praktikum am Institut für neuronale Informatik verschafft, nimmt Celine ohne zu zögern an. Sie wird an der Entwicklung eines "Kind-Roboters" namens Chi arbeiten. Was Celine nicht weiss, das Praktikum wurde ihr nicht zufällig angeboten.


    Meine Meinung:


    Ein sehr schöner Schreibstil und eine interessante Geschichte, aber trotzdem konnte das Buch mich nicht überzeugen.


    Die Charaktere blieben das ganze Buch lang insgesamt farblos. Selbst zu der Hauptprotagonistin Celine konnte ich keinen Bezug aufbauen. Beim Lesen blieb ich durchgehend wie ein "Aussenstehender" am Rande. Die Problematik der eigenständigen Weiterentwicklung einer künstlichen Intelligenz und die Interaktion mit dem Menschen wurde nur angerissen aber nicht weit genug in die Tiefe weiterentwickelt.


    Die wenigen Szenen mit Chi selbst waren durchaus spannend. Alleine durch die äussere Form als Kind kamen bei mir leichte Beklemmungen auf. Leider kamen mir diese Szenen im Buch zu kurz. Hierfür hätte ich mir mehr Raum erhofft.


    Auch das Ende des Buches blieb wie die Charaktere farblos und weitestgehend nichtssagend.


    Insgesamt ist "Gods Kitchen" ein gut zu lesendes Buch, das bei mir, unter anderem wegen des nicht nachhallenden Endes, allerdings keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.


    Rezensionslinks:


    https://literaturschock.de/lit…light=kitchen#post1004875

    https://www.amazon.de/review/R…m?ie=UTF8&ASIN=3785584474

    https://www.thalia.de/shop/hom…732011599/ID91688351.html

    https://www.lovelybooks.de/aut…d-s-Kitchen-1512060863-w/ (als Shellan16)

    https://www.lesejury.de/margit…1&tab=reviews&s=2#reviews

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()

  • Meine Rezension:


    Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Gabe der Hellsichtigkeit, kann Celine seit ihrer Geburt in die Zukunft sehen. Was zuerst nach einer Superkraft klingt, ist für die Studentin jedoch eher ein Fluch - denn die Visionen kommen unkontrolliert und sind unveränderbar. So zieht Celine sich immer mehr zurück und hat nur wenige soziale Kontakte. Einer davon ist Pandora.


    Während der Semesterferien ruft Pandora Celine überraschend an und bietet ihr an, ein Praktikum am Institut für neuronale Informatik zu machen. Hier soll sie an der Entwicklung eines fast schon unheimlich menschlich wirkenden Roboters mitarbeiten, um ihm noch mehr Menschlichkeit zu verleihen. Aber das ist nicht Celines einzige Aufgabe. Erst nach und nach wird ihr bewusst, warum man sie eigentlich als Praktikantin eingestellt hat, und mit welchen gefährlichen Konsequenzen.


    God’s Kitchen von Margit Ruile hatte großartige Ideen für einen Science Fiction-Thriller, der sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt und sich um die Fragen dreht, was das Menschsein ausmacht und wie Menschlichkeit und Maschinenintelligenz zusammenpassen können. Im Mittelpunkt all dessen steht die junge Celine, die nirgends so recht hinzupassen scheint und die sich, durch die Aussicht auf eine Art Zuhause, in die Machenschaften von God’s Kitchen und ihren Mitarbeitern hineinziehen lässt. Celine ist zwar als vielschichtige Figur angelegt, doch leider wirkte sie während der gesamten Geschichte entweder zu emotionslos und passiv oder war direkt hysterisch, weshalb ich nie richtig mit ihr mitfühlen oder mich mit ihr identifizieren konnte.


    Einen Teil dazu beigetragen hat sicherlich auch der Schreibstil des Romans. Mit bildhafter Sprache und vielen ungewöhnlichen (manchmal für mich übertriebenen) Metaphern und Vergleichen, schlägt er eher die leisen Töne an und hat teilweise fast poetische Qualitäten. Gleichzeitig führte er bei mir aber auch zu einer gewissen Distanz zum Geschehen und zu den Figuren. Und auch die Nebenfiguren blieben für mich so leider zum Großteil sehr blass und die Entwicklungen der Beziehungen der Figuren untereinander wirkten etwas forciert oder waren nicht ganz nachvollziehbar.


    Ingesamt fängt God’s Kitchen an, einen Teppich mit sehr interessantem und vielfältigem Muster zu knüpfen - es gab Ansätze für viele spannende philosophische oder ethische Fragestellungen in Bezug auf künstliche Intelligenz und das Leben mit Technik oder auch ganz individuell Selbstakzeptanz, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie mehr Einfluss auf die Geschichte gehabt hätten oder weiter ausgeführt worden wären - doch leider gab es für meinen Geschmack am Ende noch zu viele lose Fäden, um ein nachhaltig befriedigendes Leseerlebnis zu schaffen. So hab ich das Buch zwar trotz allem ohne Mühe gelesen und war auch interessiert daran, zu erfahren, wie alles ausgeht, aber vielleicht wäre es schön gewesen, wenn der Geschichte ein wenig mehr Raum gegeben worden wäre, um sich zu entfalten.



    Rezensionslinks:


    Literaturschock Forum

    Literaturschock Hauptseite von Rory am 13.03.2018

    Buch von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2018

    Amazon

    Litnity

  • So hier, kommt endlich meine Rezension


    Inhalt

    Die 19-jährige Celine hat eine Fähigkeit, die sie vor anderen Menschen geheim hält. Denn sie kann zeitweise in die Zukunft schauen. So plätschert ihr Leben vor sich hin, bis zu dem Tag als ihre Freundin Pandora ihr einen Praktikumsplatz am Institut für neuronale Informatik anbietet. Ab dem Moment arbeitet sie eng bei der Weiterentwicklung des Roboters Chi mit. Celine baut eine Beziehung zu Chi auf, doch irgendwann wird alles immer merkwürdiger und es kommt zu seltsamen Ereignissen.


    Meine Meinung

    Dank einer Leserunde bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und der Anfang gefiel mir sogar. Ich mag die Grundidee von Chi, was mit ihr zusammenhängt und nach meiner anfänglichen Skepsis fand ich auch das Thema rund um Celines Fähigkeit spannend. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.

    Es fing schon beim Schreibstil an, denn vieles wirkte auf mich zu umständlich geschrieben und bei mir kamen wenige Emotionen an, so dass ich auch Celines Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Dazu hatte ich das Gefühl, dass alles recht distanziert dargestellt wurde und das obwohl alles aus Celines Ich-Perspektive geschrieben ist. Dennoch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und besonders die Erklärungen rund um Chi fand ich schlüssig.

    Die Figuren blieben insgesamt zu blass, auch wenn man Celine nach und nach besser versteht, weil man mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Zu den anderen Figuren erfährt man nur wenig und ihre Handlungen waren teils einfach nur seltsam. Auch gibt es eine Art Liebesgeschichte in diesem Buch, deren Entwicklung leider ziemlich an mir vorbeigegangen ist. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten.

    Der Plot an sich ist aber nicht schlecht, vor allem weil das Thema rund um die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt steht. Das Thema finde ich einfach mega spannend und hochaktuell. Es würde mich nicht wundern, wenn es nicht mehr lange dauern würde, bis es Maschinen wie Chi gibt. Und wie Chi dargestellt wurde hat mir oft die Haare zu Bergen stehen lassen. Das war wirklich sehr gut dargestellt.

    Die Entwicklung des Plots ist recht vorhersehbar, aber es gibt auch manche überraschende Wendungen und viel Dramatik bis es in einem Finale gipfelt, das mir teils zu einfach erschien. Auch war ich mit dem wirklichen Ende des Buches nicht ganz zufrieden, weil vieles noch offen blieb und ich mit dem wie alles endet einfach nicht glücklich war.

    Dennoch war es für mich noch ein mittelmäßiges Buch.


    Fazit

    "God's Kitchen" gehört leider zu den Büchern, die mich nicht ganz überzeugen konnten. Vieles gefiel mir nicht und es bekommt viel Kritik von mir, so dass ich es nur gerade so mit drei Sternen bewerten kann. Dabei fand ich die Grundidee gut, aber mein Fall war es dennoch nicht.


    http://www.mandysbuecherecke.d…hen-von-margit-ruile.html

    https://www.amazon.de/gp/revie…_full_review_link?ie=UTF8

    https://literaturschock.de/lit…ostID=1005062#post1005062

    https://literaturschock.de/lit…margit-ruile-gods-kitchen (als Mandys Bücherecke)

    https://wasliestdu.de/rezensio…zung-nicht-ganz-mein-fall

    https://www.lovelybooks.de/aut…3-w/rezension/1541752592/




Anstehende Termine

  1. Freitag, 8. Juni 2018 - Sonntag, 24. Juni 2018

    Dani79

  2. Freitag, 15. Juni 2018 - Sonntag, 1. Juli 2018

    gagamaus

  3. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies

  4. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies