03 - Seite 159 bis Seite 238 (ab Kapitel "Kunde aus Kiew" bis einschl. Kapitel "Der Abschied")

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  • gagamaus

    Hat den Titel des Themas von „03 - Seite 159 - Seite 238 (ab Kapitel "Kunde aus Kiew" bis einschl. Kapitel "Der Abschied")“ zu „03 - Seite 159 bis Seite 238 (ab Kapitel "Kunde aus Kiew" bis einschl. Kapitel "Der Abschied")“ geändert.
  • Ich bin so begeistert jeder Abschnitt ist immer wieder spannend und interessant, wie auch schon die Vorgänger. Ich Stelle mir das nicht einfach vor die Spannung so zu halten. Einfach prima


    Harald ich durch die Eroberung zu einem Held und einer Berühmtheit geworden. Doch später wird ihm das nicht viel nutzen.

    Auf jeden Fall hatten sie Erfolg Kalaphates und Konstantinos ausfindig zu machen und zu bestrafen. Nach erstem Protest der Mönche, gelang es Harald mit der Androhung Feuer zu legen, die beiden vor die Türen des Klosters zu bekommen. Gleich an Ort und Stelle wurden sie geblendet. Erschreckend fand ich, das es nicht auf die übliche Weise geschehen ist. Und dann noch die Entmannung von Kalaphates, so hat Zoë es sich gewünscht, muss mehr als schmerzhaft gewesen sein....aua....

    Sogar Harald konnte nicht mit hinsehen.

    Ich habe mich genau wie Thorkel immer wieder gefragt, warum Harald nicht endlich nach Hause aufbricht.


    Im Juni gab es eine Vermählung, Zoë hat nun doch wieder geheiratet, Monomachos, und der ist gleich am nächsten Tag zum Basileus ausgerufen worden. Das war fast klar, dass Theodora dadurch nichts oder kaum noch etwas zu sagen hatte und sie wahrscheinlich wieder ins Kloster gehen würde.


    Zur Krönung ist Maria nun schwanger gewesen. Darüber hatte sich Harald wohl nie Gedanken gemacht.

    Sex ohne Konsequenzen gab es damals nicht unbedingt, aber Harald hat in keinster Weise einen Gedanken daran verschwendet. :o voller Freude Vater zu werde, muss er dann feststellen, dass Maria gar nicht mit ihm kommen möchte. Sie hat ja gedacht, das Harald gar nicht mehr in Konstantinopel sein würde.

    Ehrlich??? Ich hätte sie mir auch nicht in Nordvegr vorstellen können


    Mit der Handelsflotte ist Borislaw in Konstantinopel angekommen und unterbreitet Harald das Jarisleif von ihm erwartet, dass er umgehen zurück kommt. Jarisleif hat die Absicht gegen die Byzantiner in den Krieg zu ziehen. Ein sinnloses Unterfangen, dass fand ich auch.

    Borislaw mahnt Harald nicht zu vergessen wie großzügig Jarisleif mit ihm war. Und nun endlich kam die Entscheidung Konstantinopel zu verlassen. Mir kam die Situation gleich eigenartig vor als Harald nur von Demotrios empfangen wurde.

    Alkibiades, dieser Schuft, erklärte Harald das er nicht wertvoll, sondern gefährlich für sie geworden ist.

    Doch sie bergen den Hort von Harald und trotz der Androhung einen ( angeblichen) Verrat zu begehen machen sie sich auf.

    Und im Hafen zeigte sich nun, dass das Heldentum von Harald beim Aufstand ihm nichts nützen sollte. Marias Oheim hat ihn verraten. Doch davon lassen sich Harald und seine Männer nicht abschrecken und ihnen gelingt die Flucht. Doch leider mit großem Verlust als sie im goldenen Horn über die Kette gleiten. Bogda, sein guter Freund und viele gute Männer haben ihr Leben bei dieser Aktion verloren.


    1045 wird von Holmgard Abschied genommen. Harald hat inzwischen Elisif geheiratet und er ist Vater geworden. Die Beschreibung, dass Elisif sich lange verweigert hat, fand ich gut.....typisch Frau :)


    Jarisleif sein Feldzug hat gar nichts gebracht, aber er freut sich nun ein Bündnis mit Nordvegr zu haben.

    Die kleine Ingered wurde getauft, eine Szene, die voller Liebe war. Alle sind berührt und glücklich.


    Mh, das Thorkel sich verplappert hat war ja nicht so toll. Harald musste ja vor Elisif Knien und ihm ewige Treue schwören und das sie sich nie verlassen. Aber das mit Maria war ja vor ihr, aber ich konnte gut verstehen das sie sauer war und auch Angst hatte irgendwann verlassen zu werden.

    Auf die Frage von Elisif.....was bist du eigentlich für ein Mann?.....wusste selbst er nichts zu antworten.


    Einiges hat Harald in all den Jahren zu schätzen gelernt, Gesetze, Bücher und geprägtes Geld. Er würde gerne einiges in seiner eigenen Heimat davon einführen.

    Auch Borislaw ist nicht mehr am Leben, das fand ich schade. Er war ein guter Mann. Nun nimmt Harald seinen Sohn mit, bin gespannt wie er sich an Harald seiner Seite entwickelt.


    Der Patriarch Luka hofft, dass Harald das Christentum in Nordvegr verbreitet. Aber Magnus ist schon dabei und hat sogar für Olaf einen Schrein in Nideros errichten lassen.


    Oh, alles ist so spannend.



    Ich hoffe ich habe nicht zu weit ausgeholt, aber mir ist all das angesprochene wichtig und da fällt es mir immer schwerer mich kurz zu fassen

    Liebe Grüße Kerstin

    Einmal editiert, zuletzt von kessi69 ()

  • Puh, ich hatte gedacht, Zoe wollte, dass Mikhael und Konstantinos getötet und nicht "nur" geblendet werden. Aber falsch gedacht: sie hat von Harald verlangt, dass er den abgesetzten Basileus entmannt. Wie Theodora darauf reagierte, erfahren wir nicht. Aber die beiden Schwestern verstehen sich eh immer schlechter, was nicht wirklich überraschend ist.


    Zoe hat einen Ehemann gefunden - Glück für Harald :totlach: Ich habe ihr das Glück ja gegönnt, aber so ein großes Glück scheint das doch nicht zu sein, wenn er seine Geliebte mitbringt, die sich direkt aufspielt, als wäre sie die Herrin von Konstantinopel. Dass Zoe nichts gegen diese Geliebte tut, ist irgendwie typisch für sie.


    Maria ist schwanger! Da warte ich ja schon die ganze Zeit darauf, mich hat es längst gewundert, dass ihre vielen Stelldicheins ohne Folgen blieben. Aber ausgerechnet jetzt, wenn Harald beschlossen hat, nach Norwegen zurückzukehren. Aber so wirklich entschlossen ist er dann auch wieder nicht. Bis die Midgarder ihm die Entscheidung abnehmen.


    Über den Besuch von Borislaw in Konstantinopel habe ich mich gefreut, seine Ankündigung jedoch, dass Jarisleif die Stadt angreifen will, hat mir weniger gefallen. Und er konnte danach wirklich nicht behaupten, man hätte ihn nicht gewarnt, dass die Stadt uneinnehmbar ist. Und prompt wird Harald damit vom Helden zum Staatsfeind. Dass ausgerechnet Alkibiades ein falsches Spiel spielt, hat mich überrascht und enttäuscht. Da Maria Harald warnte, gehe ich davon aus, dass sie mit ihren Vermutungen richtig lag, was Haralds Hort angeht. Eigentlich blieb ihm nichts anderes übrig, als den Fluchtversuch trotz hochgezogener Kette zu wagen. Leider ist die Flucht nur zum Teil von Erfolg gekrönt.


    Dann macht die Geschichte einen gehörigen Zeitsprung, ich war kurz überrascht, dass Eilisif und Harald bereits ein Kind zusammen hatten. Natürlich habe ich mich dann gefragt, was mit Marias und Haralds Kind ist. Dass Eilisif von Maria und dem Kind irgendwann erfährt, ist eigentlich nicht verwunderlich, solche Dinge kommen meistens früher oder später zum Vorschein. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es sie besonders erboste, dass Harald in Konstantinopel mit einer anderen Frau zusammen war, sondern dass er sie in ihren Augen mit dem Kind hat sitzen lassen. O.k., dass er all die Jahre sich nie bei ihr gemeldet hat, hat sie schon auch erzürnt, aber sie war damals ja echt noch ein Kind.


    Wobei die Situation zwischen Maria und Harald schon etwas vertrackt war, sie wollte nicht mit ihm in den Norden ziehen, wo sie garantiert auch nicht glücklich geworden wäre. Und ihn zog es zurück in die Heimat, früher oder später wäre er bestimmt gegangen, auch ohne Thorkels Drängen. Und nach dem drohenden Arrest bliebt ihm gar nichts übrig, als zu verschwinden, wenn er nicht alles verlieren möchte.


    Und so groß schien die Liebe zu Maria auch nicht gewesen zu sein, so schnell, wie er sie vergessen hat, nachdem er Eilisif wiedersah - das gibt er ja selber zu.


    Was ich an Harald sehr sympathisch finde, ist seine Toleranz gegenüber den Religionen, wie man seiner Haltung dem Priester gegenüber sieht, der seine Tochter tauft.


    Ergreifend fand ich die Szene von Ragnars Ansprache, als es um das Schicksal der Blod-hrafn geht - gerade Ragnar ist ja mit Leib und Seele Seemann und die Männer haben sehr viel mit dem Schiff erlebt, daher fand ich diese Art von Bestattung des Schiffes gut.


    So, nun bin ich gespannt, was Harald, Eilisif und ihre Männer auf ihrer Reise erleben und an ihrem Ziel erwarten wird.

  • Ja Zoë hat kein gutes Händchen was Männer angeht. Sie hat sich selbst nie die Möglichkeit gegeben die Männer vielleicht erst einmal kennen zu lernen. Sicher waren es damals andere Zeiten, aber ich wäre wohl im Kreis gesprungen wenn mein man seine Geliebte mitgebracht hätte. Frauen stehen doch für Gift, Zoë hätte sie doch einfach Nr vergiften können ;)


    Mich hat der Zeitsprung nicht sonderlich gestört, aber erstaunt war ich ebenfalls das Harald nun Eheman und Vater ist.


    Das er Maria schnell vergessen konnte, zeigt so wie du schreibst, dass es keine große Liebe gewesen ist. Was mich verwundert hat, dass er kein Interesse an seinem Kind gezeigt hat. Wo er doch damals nach Ailas Tod, wo auch das ungeborene Kind starb, todunglücklich gewesen ist.


    Ich glaube Harald mochte den Patriarchen Luka und seine Ansichten. Elisif ist eine überzeugte Christin und Ingered wird mit Sicherheit im christlichen Glauben erzogen. Ich finde auch das seine Einstellung der von Olaf weit voraus ist.


    Als die Blod- hrafn verbrannt wurde und Ragnar seine Rede hielt, fand ich das auch sehr ergreifend. Bei der Schilderung konnte man die Männer vor sich sehen . So als könne man spüren was sie fühlen.

  • Zoe hat kein Glück mit ihren Ehemännern. Auch dieser Manomachos stellt sich als Reinfall heraus. Wahrscheinlich hat sie unter Druck geheiratet, weil man einen Mann als Basileus haben wollte.. Oder weil sie ihre Schwester loswerden wollte. Die Geliebte des Manomachos war schon seit vielen Jahren seine Lebensgefährtin gewesen. Und die hat er mitgebracht. Schon etwas seltsam das Ganze, aber so war es.


    Harald, erst Held, dann Flüchtender. Die Geschichte mit der Kette ist überliefert. Die Kette selbst wird an vielen Stellen in den Chroniken erwähnt. Die hatte es schon lange vorher gegeben. Und dass er mit Mühe und durch Gewichtsverlagerung darüber hinweggerutscht ist, ist ebenfalls überliefert. Das habe ich nicht erfunden.


    Der Krieg der Rus gegen Byzanz hat wirklich stattgefunden und auf Seiten der Rus viele Tote gekostet. Harald war zum Glück klug genug, sich nicht daran zu beteiligen. Nach diesem Krieg haben die Rus auch nicht länger skandinavische Söldner angeheuert. Vielleicht hatten sie die Nase voll von Kriegen oder die Herrscher von Kiew fühlten sich sicher genug, dass sie keine fremden Krieger mehr nötig hatten. Aber das kommt Harald zu gute, er kann einige "arbeitslose" Waräger für sich anstellen. Geld genug hat er ja.


    Harald ist in Byzanz mit dem Christentum in enge Berührung gekommen. Er erkennt die Vorteile, die so eine Religion zu dieser Zeit bietet, und kann sich damit durchaus anfreunden. Nicht, weil er plötzlich an Christus glaubt, aber weil er das Christentum für nützlich hält. Ich denke, das war zu diesen Zeiten bei vielen nordischen Herrschern der Fall (Tryggvason, Olaf, Knut, etc.), die sich bekehren ließen, weil sie darin Vorteile für sich sahen.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Da Harald hin und her gerissen ist,was den Glauben angeht, sieht er wirklich die Vorteile. Nur finde ich, geht Harald es viel diplomatischer an. Nicht so wie sein Bruder Olaf.

  • Danke für das Bild, kessi. Die Methode mit der hochgezogenen Kette fand ich spannend und clever.



    Sicher waren es damals andere Zeiten, aber ich wäre wohl im Kreis gesprungen wenn mein man seine Geliebte mitgebracht hätte. Frauen stehen doch für Gift, Zoë hätte sie doch einfach Nr vergiften können

    Gute Idee :totlach:

    Auch dieser Manomachos stellt sich als Reinfall heraus. Wahrscheinlich hat sie unter Druck geheiratet, weil man einen Mann als Basileus haben wollte.. Oder weil sie ihre Schwester loswerden wollte.

    Man hatte wirklich den Eindruck, dass sie unter Druck stand und Zoe war einfach nicht "hart" genug, sich alleine durchzubeissen.


    Nicht, weil er plötzlich an Christus glaubt, aber weil er das Christentum für nützlich hält. Ich denke, das war zu diesen Zeiten bei vielen nordischen Herrschern der Fall (Tryggvason, Olaf, Knut, etc.), die sich bekehren ließen, weil sie darin Vorteile für sich sahen.

    Das klingt pausibel.

  • Heftig das mit dem Basileus und seinem Kriegsherren. Da wäre mir ja tatsächlich eine kurze und schnelle Hinrichtung lieber gewesen. Das war ja schon sehr brutal. Blenden und entmannen. Da kann einem schon schlecht werden bei den Beschreibungen. Bin ja kein Weichei. Aber froh, dass ich eine Frau und in der Gegenwart lebe.


    Dass Marias Oheim ihn so mies hintergeht, da ist mir fast das Messer in der Hosentasche aufgeklappt. Ist denn hier jeder nur auf seinen Profit und seine Machtstellung aus? Und dann die spektakuläre Flucht über die vermaledeite Kette. Auch hier, die Männer sind hart im Nehmen. Eigentlich schon praktisch, dass man alles Unglück damit erklären kann, dass das halt Schicksal wäre. ;)


    Mit dem Zeitsprung von drei Jahren habe ich mich tatsächlich erst mal schwer getan. Ich bin kein Fan solcher Zeitsprünge, gerade weil es so spannend bei Harald ist und ich gerne hautnah all die dramatischen Dinge miterleben möchte. Also wie er den Fürsten versucht von seinem Kriegszug abzubringen, wie er geschlagen aus der Schlacht zurückkommt (oder sein Sohn), wie Harald sich um Elisif bemüht. Okay, da hat Ulf ein Einsehen mit mir und beschreibt es doch recht genau. 8o

  • Ich verstehe dich, aber ich kann in so einem Roman nicht alles im Detail erzählen. Aus dem Krieg gegen Byzanz hat Harald sich zum Glück rausgehalten. Deshalb ist da auch nichts zu erzählen. Und sein Werben um Elisif hat ihn einige Zeit in Kiew aufgehalten, wo auch nichts Nennenswertes passiert ist, außer, dass er sich verliebt hat. Und über diese Liebe wird hier und auch in der Folge zu reden sein. Deshalb verzeih mir die Zeitsprünge. :)


    Die berühmte Kette vor dem Goldenen Horn diente dazu, Feinden den Zugang zu versperren. Denn das Goldene Horn diente ja als Hafen für die Stadt. Wie sie genau verankert war, habe ich nicht rausfinden können, habe es aber hier versucht nachzuvollziehen. Es muss so etwas wie diese Schwimmer oder Pontons gegeben haben, sonst hätte sie so weit durchgehangen, dass sie nicht wirklich die Einfahrt versperrt hätte. In der Mitte muss sie trotzdem etwas unter der Oberfläche gehangen haben, dass die relativ flachen Wikingerschiffe darüber rutschen konnten. Außer Bogdans natürlich.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Ein weiterer spannender Abschnitt. Obwohl Harald alles getan hat, was von ihm erwartet wurde, wird er am Ende doch fallen gelassen. Aber war ja auch nicht weiter verwunderlich, weil ja dann ein neuer Gegner vor den Toren der Stadt erwartet wird.

    Zoe ist in ihrem Rachedurst unerbittlich, sie lässt Kalaphates nicht nur blenden, sondern auch entmannen. Was für eine furchtbare Strafe. Die Schmerzen müssen unvorstellbar sein. Mich hat es schon beim Lesen furchtbar geschüttelt.


    Harald beschließt nun endlich in die Heimat zurückzukehren und kommt fast nicht mehr weg. Es war eine aufregende Fahrt durch das goldene Horn über diese unselige Kette. Es tat mir so Leid um die Freunde, die es nicht geschafft haben. Es war eine wirklich gut erzählte Szene.


    Dann gibt es einen kleinen Zeitsprung und Harald ist mit Elisif verheiratet. Kurz war ich etwas irritiert, aber die Erklärung wie es zu der Vermählung kam, gab es dann ja auch gleich. Kaum zu glauben, dass dieses Mädchen all die Jahre auf ihren Harald gewartet hat. Ich konnte gut nachvollziehen, dass sie schwer enttäuscht war, als sie von Maria erfuhr. Vermutlich wird sie aber damit irgendwie klar kommen, was bleibt ihr auch sonst. Für Maria hoffe ich, dass sie es schafft ihr Leben zu meistern und ihr Kind in Ruhe aufwachsen sehen darf. Der Überfall auf die Stadt hat ja nicht geklappt.


    Jetzt geht es endlich weiter nach Norwegen und in Richtung König. Ich bin gespannt, was Harald und seine Freunde erwarten wird.

  • Ich habe mich genau wie Thorkel immer wieder gefragt, warum Harald nicht endlich nach Hause aufbricht.

    Eine Frage, die ja auch berichtigt war, sie waren ja doch ziemlich lange in Konstantinopel unterwegs

    Zur Krönung ist Maria nun schwanger gewesen. Darüber hatte sich Harald wohl nie Gedanken gemacht.

    Sex ohne Konsequenzen gab es damals nicht unbedingt, aber Harald hat in keinster Weise einen Gedanken daran verschwendet. :o voller Freude Vater zu werde, muss er dann feststellen, dass Maria gar nicht mit ihm kommen möchte. Sie hat ja gedacht, das Harald gar nicht mehr in Konstantinopel sein würde.

    Ehrlich??? Ich hätte sie mir auch nicht in Nordvegr vorstellen können

    Es ist doch immer so, die Männer denken nie über die Konsequenzen der Frauen nach. Natürlich ist ihm hinterher klar, dass es irgendwann zu einem Kind führen würde. Er will Maria mitnehmen, vielleicht hätte er sie mal besser vorher gefragt, ob sie überhaupt zu so einem Schritt bereit ist. Sie ist es nicht. Ich hätte sie mir auch nur schwer in diesem kalten Land vorstellen können. Sie ist den Luxus doch viel zu sehr gewöhnt.

    Einiges hat Harald in all den Jahren zu schätzen gelernt, Gesetze, Bücher und geprägtes Geld. Er würde gerne einiges in seiner eigenen Heimat davon einführen.

    Auch Borislaw ist nicht mehr am Leben, das fand ich schade. Er war ein guter Mann. Nun nimmt Harald seinen Sohn mit, bin gespannt wie er sich an Harald seiner Seite entwickelt.

    Um Borislaw tat es mir auch Leid, wie auch um so manch anderen der Kameraden, die leider gefallen sind. Dass Sein Sohn hier auftaucht hat mir auch gefallen. So geht das Leben der Krieger eben weiter.

    Zoe hat einen Ehemann gefunden - Glück für Harald :totlach: Ich habe ihr das Glück ja gegönnt, aber so ein großes Glück scheint das doch nicht zu sein, wenn er seine Geliebte mitbringt, die sich direkt aufspielt, als wäre sie die Herrin von Konstantinopel. Dass Zoe nichts gegen diese Geliebte tut, ist irgendwie typisch für sie.

    Irgendwie hat Zoe ein Händchen dafür, sich immer die falschen Männer auszusuchen. Die Geliebte hätte ich in jedem Fall vor die Tür gejagt. Egal was der Mann dazu sagt.

    Dann macht die Geschichte einen gehörigen Zeitsprung, ich war kurz überrascht, dass Eilisif und Harald bereits ein Kind zusammen hatten.

    Ich war auch Überrascht.

    Was ich an Harald sehr sympathisch finde, ist seine Toleranz gegenüber den Religionen, wie man seiner Haltung dem Priester gegenüber sieht, der seine Tochter tauft.

    Harald ist wohl ein Mensch, der für alle Richtungen der Religon offen war. Er akzeptiert es ja auch, dass seine Frau dem christlichen Glauben so richtig angehört. Vermutlich haben die Erfahrungen der letzten Jahre doch sehr viel weiter gebracht.

  • Als die Blod- hrafn verbrannt wurde und Ragnar seine Rede hielt, fand ich das auch sehr ergreifend. Bei der Schilderung konnte man die Männer vor sich sehen . So als könne man spüren was sie fühlen.

    Ja, fand ich auch


    Vielen Dank auch wieder für das schöne Bild.

  • Danke für die Ausführungen. Es zeigt doch einmal mehr, dass die seltsamsten Geschichten doch das Leben schreibt :-)

  • Es tat mir so Leid um die Freunde, die es nicht geschafft haben. Eswar eine wirklich gut erzählte Szene.

    Ja, das stimmt, die Szene fand ich auch sehr gut und berührend.


    Es ist doch immer so, die Männer denken nie über die Konsequenzen der Frauen nach. Natürlich ist ihm hinterher klar, dass es irgendwann zu einem Kind führen würde. Er will Maria mitnehmen, vielleicht hätte er sie mal besser vorher gefragt, ob sie überhaupt zu so einem Schritt bereit ist. Sie ist es nicht. Ich hätte sie mir auch nur schwer in diesem kalten Land vorstellen können. Sie ist den Luxus doch viel zu sehr gewöhnt.

    Damit hast du wohl recht, nirak. Ich dachte ja vorher schon einige Male, dass die beiden sich so gar keine Gedanken darüber machen, dass Maria schwanger werden könnte. Es ist ja nicht so, dass das unbedingt überraschend war :totlach:


    Um Borislaw tat es mir auch Leid, wie auch um so manch anderen der Kameraden, die leider gefallen sind. Dass Sein Sohn hier auftaucht hat mir auch gefallen. So geht das Leben der Krieger eben weiter.

    Dass Gleb als Sohn von Borislaw Harald begleitet, fand ich auch sehr schön.

  • Von Gleb sein Verhalten war ich ganz gerührt. Er war so aufgeregt mit Harald auf Reisen zu gehen und fasst ehrfürchtig vor Harald erstarrt. Das ist bestimmt ein guter Junge.

    Aber die Vorstellung,dass mein Sohn vielleicht für immer in einem anderem Land lebten würde, ohne ihn je wieder zu sehen,wäre grausam für mich.

    Er hatte uns mal offenbart vielleicht mit seiner Frau und unserem Enkel nach Neuseeland zu gehen, da spielten sich gleich große Szenarien in meinem Kopf ab. Zum Glück hat er sich anders entschieden. Wir hätten ihm auf keinen Fall Steine in den Weg gelegt, aber ich wäre schon sehr traurig gewesen.

  • Von Gleb sein Verhalten war ich ganz gerührt. Er war so aufgeregt mit Harald auf Reisen zu gehen und fasst ehrfürchtig vor Harald erstarrt. Das ist bestimmt ein guter Junge.

    Ja, ich habe bei Gleb auch ein sehr gutes Gefühl.


    Aber die Vorstellung,dass mein Sohn vielleicht für immer in einem anderem Land lebten würde, ohne ihn je wieder zu sehen,wäre grausam für mich.

    Das stelle ich mir auch grausam vor - und damals war das eher normal und eine Ehre.


    Wir hätten ihm auf keinen Fall Steine in den Weg gelegt, aber ich wäre schon sehr traurig gewesen.

    Das glaube ich dir gern.

  • Damit hast du wohl recht, nirak. Ich dachte ja vorher schon einige Male, dass die beiden sich so gar keine Gedanken darüber machen, dass Maria schwanger werden könnte. Es ist ja nicht so, dass das unbedingt überraschend war :totlach:

    Mich hat ja eher überrascht, wie lange sie NICHT schwanger wurde. :totlach: