03 - Seite 173 bis Seite 260 (Kapitel 10 bis einschl. Kapitel 14)

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  • Hallo zusammen


    Ich habe gerade das Kapitel beendet, Mittagspause sei Dank

    Die Seiten fliegen nur so dahin und die Ereignisse überschlagen sich. Nun ist auch Versluys tot. Und was weiß Cornelius?

    Ich glaube immer noch nicht dass Rembrandt der Täter ist auch wenn diese Sache mit dem Bleiwasser natürlich ein starkes Indiz ist.

    Aber vielleicht hat er damit auch nur jemanden auf eine Idee gebracht?

    Und warum wurde Pieter überfallen? Da glaube ich ja nicht an einen Zufall

    Mareikje finde ich süß , vor Allem wie sie mit Pieter umgeht. Aber ob das ganz uneigennützig ist? Schließlich will sie sich ja an Rembrandt rächen. Was da wohl noch dahinter steckt


    Es bleibt spannend und am Liebsten würde ich mir jetzt Urlaub nehmen um weiter zu lesen

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ich bin mit dem Abschnitt schon gestern Abend durch gewesen, war aber zu müde zum schreiben.

    Es ist mir auch immer noch zu einfach, das rembrandt der Mörder ist, auch wenn er mit drin steckt vielleicht. Und die Sache mit dem Einbruch und der Überfall auf Pieter sind auch noch total rätselhaft. Naja, wenigstens muss er nicht zu Munting, sonst könnte er ja Anneke auch nicht erobern. Das ist so zuckersüss, wie er das Verhalten von Frauen berechnen will. Und auch sonst kann und will er ja alles berechnen...


    Ich freu mich auf den nächsten Abschnitt, ich liebe dieses Buch und Pieter auch.<3

  • Rembrandt mag sich zwar verdächtig gemacht haben und ich denke schon, dass er irgendetwas damit zu tun hat. Aber ich glaube nun auch nicht, dass er der Mörder ist. Es scheint eher so zu sein, dass Mörder ihm die Tat anhängen will. Wieso hätte er ansonsten die Zwiebeln bei ihm verstecken sollen? Aber auch seltsam, dass der Dieb ansonsten nur die Bilder von Pieter mitgenommen hat. Dass Frans Muntering der Dieb ist, glaube ich weniger. Aber wer dann?


    Und dann wird Pieter auch noch verprügelt. Es hat mir auch am ehesten den Anschein, dass er die Tracht Prüger erhalten hat, damit er keine weiteren Bilder malen kann. Da hat wahrscheinlich der Dieb ein Interesse daran, damit der Tronie seinen Wert nicht verliert. Aber eine Person mag ich deswegen immer noch nicht zu benennen.


    Mareikje finde ich süß , vor Allem wie sie mit Pieter umgeht. Aber ob das ganz uneigennützig ist? Schließlich will sie sich ja an Rembrandt rächen. Was da wohl noch dahinter steckt

    Sie scheint wirklich einen Groll auf Rembrandt zu haben, aber ich hoffe inständig, dass das nicht dazu führt, dass sie Pieter ausnutzt. Ich finde nämlich ebenfalls, dass sie sehr süß mit ihm umgeht und frage mich manchmal, ob da mehr dahinter steckt, also gefühlsmäßig. Deswegen fände ich es auch schlimm, wenn ihr Verhalten berechnend wäre und der Rache an Rembrandt diene. Bisher bin ich mir auch nicht so sicher, warum Rembrandt am Tod ihres Vaters schuldig sein soll. Was kann Rembrandt getan haben?



    Die ganze Stimmung in dem Buch gefällt mir immer noch. Ich lese wirklich sehr gerne in dem Buch und hoffe, dass nicht wieder so viel Zeit vergeht, bis es einen neuen historischen Roman von Eva (oder Charlotte ;) ) gibt. :)

  • ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl beim Doktor, warum auch immer.

    Aber er ist so präsent , immer da, auch bei den Morden (auch wenn es klar ist dass er da als Arzt hinzugezogen wird) und nun auch bei dem Überfall von Pieter

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Hm, ich verstehe deine Bedenken. Aber ich mag den Doktor so gerne, weil er Pieter gegenüber so aufgeschlossen und vorurteilsfrei ist. Im Gegenteil sogar er erkennt sein Potenzial an und sieht das Besondere, Wertvolle in ihm - und das über das eigene Profitdenken (wie bei Rembrandt) hinaus. Ich fände es schade, wenn er sich später als genauso oder gar noch schlimmer herausstellen würde.

  • Die ganze Stimmung in dem Buch gefällt mir immer noch. Ich lese wirklich sehr gerne in dem Buch und hoffe, dass nicht wieder so viel Zeit vergeht, bis es einen neuen historischen Roman von Eva (oder Charlotte ;) ) gibt. :)



    Ich gebe mein Bestes :-)


    Herzlich,

    Eva

  • Das Bleiwasser ist ein starkes Indiez, auch die Weinflasche und das vermeintliche Gespräch, aber dennoch glaube ich nicht an Rembrandts Schuld. Es passt irgendwie nicht. Nicht zu ihm und irgendwo fehlt noch etwas. Irgendein Puzzleteil.


    Hm, ich verstehe deine Bedenken. Aber ich mag den Doktor so gerne, weil er Pieter gegenüber so aufgeschlossen und vorurteilsfrei ist. Im Gegenteil sogar er erkennt sein Potenzial an und sieht das Besondere, Wertvolle in ihm - und das über das eigene Profitdenken (wie bei Rembrandt) hinaus. Ich fände es schade, wenn er sich später als genauso oder gar noch schlimmer herausstellen würde.


    Ich mag den Doktor auch sehr gerne. Er geht richtig schön auf Pieter ein, nimmt ihn ernst und glaubt ihm.



    Die ganze Stimmung in dem Buch gefällt mir immer noch. Ich lese wirklich sehr gerne in dem Buch und hoffe, dass nicht wieder so viel Zeit vergeht, bis es einen neuen historischen Roman von Eva (oder Charlotte ;) ) gibt. :)


    Die Stimmung im Buch liebe ich auch. In allen historischen Romanen. Sie sind immer etwas ganz Besonderes und ich freue mich auf jedes neue Buch.


    Rembrandt mag sich zwar verdächtig gemacht haben und ich denke schon, dass er irgendetwas damit zu tun hat. Aber ich glaube nun auch nicht, dass er der Mörder ist. Es scheint eher so zu sein, dass Mörder ihm die Tat anhängen will. Wieso hätte er ansonsten die Zwiebeln bei ihm verstecken sollen? Aber auch seltsam, dass der Dieb ansonsten nur die Bilder von Pieter mitgenommen hat. Dass Frans Muntering der Dieb ist, glaube ich weniger. Aber wer dann?


    Die Szene mit dem Einbruch und den Zwiebeln gab mir auch zu denken. Zum einen wurden die Helmtronies gestohlen, aber dann auch die Zwiebeln hinterlegt. Wieso hat Rembrandt nicht schon früher gemerkt, als er nachsah, was alles fehlte. Da hätte ihm das doch auffallen müssen - außer er war bei seiner "Inventur" nicht gründlich genug.


    Und dann stellt sich natürlich die Frage, wer war der Einbrecher? Welche Hintergedanken hatte er ...? :boah:

  • Wieso hat Rembrandt nicht schon früher gemerkt, als er nachsah, was alles fehlte. Da hätte ihm das doch auffallen müssen - außer er war bei seiner "Inventur" nicht gründlich genug.

    Ganz grundlich war er wirklich nicht, aber er hat ja auch eher geschaut, ob etwas fehlt, nicht ob etwas hinzugekommen ist. Als er sah, dass die verschlossenen Kisten weiterhin verschlossen sind, hat er sie keines zweiten Blickes gewürdigt und deswegen den Karton mit den Zwiebeln nicht bemerkt.

  • Rembrandt mag sich zwar verdächtig gemacht haben und ich denke schon, dass er irgendetwas damit zu tun hat. Aber ich glaube nun auch nicht, dass er der Mörder ist. Es scheint eher so zu sein, dass Mörder ihm die Tat anhängen will.

    Ja, das denke ich auch - allerdings finde ich auch hier nicht wirklich viele Tatverdächtige! Denn auch wenn Rembrandt ein eher schwieriger Charakter war, wen hat er sich so sehr zum Feind gemacht, dass dieser ihn und ein paar andere tot sehen will? Ich frage mich, ob ein Streit mit Rembrandt die einzige Übereinstimmung zwischen den Opfern ist.


    ich habe irgendwie ein schlechtes Gefühl beim Doktor, warum auch immer.

    Ihn habe ich bis jetzt noch nicht verdächtigt! Aber nur weil er mir irgendwie sympathisch ist, heißt das noch lange nicht, dass er automatisch unschuldig und reinen Herzens ist....


    Ganz besonders gut hat mir die anfängliche Szene mit Adriaen Quaeckel gefallen. Schade nur, dass Pieter ihm das Bild so aufgesetzt hat... er hätte etwas anderes nehmen sollen! Aber ich habe mir die Szene bildlich vorgestellt und musste wirklich schmunzeln! Vor allem weil der Tulpenhändler ein selbstverliebter Gockel ist - schrecklich! Quaeckel zwirbelte eine Schnurrbartspitze, bog sie herab und küsste sie gedankenverloren (Seite 174) Zum Grausen!!!


    Mareikje gefällt mir immer besser: sie ist auch die einzige, die Pieter nach seinen Wünschen fragt. Und ich denke, wenn sie ihm wirklich Böses wollte, ihn also für ihre Zwecke benützen wollte, dann könnte sie ihn ganz anders beeinflußen - aber das macht sie nicht. Ich glaube eher, dass sie ihn ganz einfach mag. Denn - und das ist unbestritten: Pieter ist ein überaus liebenswerter Mensch - klar und ohne Hintergedanken!



    Anneke ist da schon ein ganz anderes Kapitel - obwohl ich über Pieters Verliebtheit und seine Wünsche ihren Busen betreffend, auch recht schmunzeln kann! Sie ist sich seiner Schwäche für sie bewusst und nützt das auch aus, wann immer sie kann.


    Schlimm finde ich übrigens, dass Pieters Onkel Pieters Haus mit dem gesamten Inhalt und auch mit dem Hund verkauft hat. Da hat er sicher nicht nach Pieters Wünschen gefragt!


    Pieters Gedanken über den Tulpenhandel sind eigentlich völlig logisch - es ist ja seine Art, Dinge, Situationen und Menschen logisch einzuschätzen. Folglich finde ich es sehr passend, dass er mathematisch denkt. Er sagt das ja auch irgendwo sehr schön (ich glaube im 2. Abschnitt) - den Unterschied zwischen ihm und Rembrandt betreffend.


    Es ist ein tolles Buch... und ich muss gleich weiterlesen!

  • Schlimm finde ich übrigens, dass Pieters Onkel Pieters Haus mit dem gesamten Inhalt und auch mit dem Hund verkauft hat.

    An dem Hund hat Pieter sehr gehangen. Ich mag den Namen des Hundes auch sehr: Wolf. <3

    Außerdem war auch ein Bild seines Vater (oder war es der Mutter?) egal, dabei, welches er noch nicht mal gerettet und Pieter als Andenken verwahrt hat. Das ist wirklich nicht sehr einfühlsam von ihm, denn die neuen Besitzer werden mit diesem Bild sicher nicht viel anfangen können.

    Vor allem weil der Tulpenhändler ein selbstverliebter Gockel ist - schrecklich!

    Oh ja, das ist er. Ich finde ja eigentlich, dass er und Anneke ein passendes Paar abgegebn. Sie scheinen sich fast einander verdient zu haben.

  • Hm, ich verstehe deine Bedenken. Aber ich mag den Doktor so gerne, weil er Pieter gegenüber so aufgeschlossen und vorurteilsfrei ist. Im Gegenteil sogar er erkennt sein Potenzial an und sieht das Besondere, Wertvolle in ihm - und das über das eigene Profitdenken (wie bei Rembrandt) hinaus. Ich fände es schade, wenn er sich später als genauso oder gar noch schlimmer herausstellen würde.

    Den Doktor habe ich für mich einfach mal ausgeschlossen - weil ich ihn zu den Guten im Buch sortieren möchte. Er ist neben Mareikje doch der, der Pieter am Besten einschätzt und behandelt. Nicht wie einen Kranken, finde ich, sondern wie einen Menschen, den man schätzen und fördern muss. Pieter ist wirklich für mich so eine Art Rohdiamant. Und Mareikje hat das auch im Gespür und versucht ihm zu helfen. Auch sie ist auf der Seite der Guten für mich und komme was da wolle, Eva wird sie sicher nicht zu einer Mörderin machen. :)

  • Schlimm finde ich übrigens, dass Pieters Onkel Pieters Haus mit dem gesamten Inhalt und auch mit dem Hund verkauft hat. Da hat er sicher nicht nach Pieters Wünschen gefragt!

    Der Onkel ist für mich ein schwieriger Fall. Einerseits denke ich nicht, dass er seinem Neffen wirklich schaden will - aber viel Verständnis bringt er nicht gerade für ihn auf. Er ist sicherlich exemplarisch für die damalige Zeit. Da war Pieter ein Unikum und man versuchte auf ihn die gleichen Regeln anzuwenden, wie auf andere "gesunde" junge Leute. Bei Pieter geht das oft nach hinten los.


    Nach dem Vater auch noch Heim und Hund zu verlieren war sicherlich schlimm für ihn. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass er sogar die Verluste relativ nüchtern betrachtet - und berechnet.

  • Anneke ist da schon ein ganz anderes Kapitel - obwohl ich über Pieters Verliebtheit und seine Wünsche ihren Busen betreffend, auch recht schmunzeln kann! Sie ist sich seiner Schwäche für sie bewusst und nützt das auch aus, wann immer sie kann.

    Aber irgendwie tut sie mir dennoch leid. Sie ist doch ein kleines Würstchen und versucht sich irgendwie durchzulavieren. Bösartig finde ich sie nicht. Gedankenlos und eigennützig aber schon.

  • Nach dem Vater auch noch Heim und Hund zu verlieren war sicherlich schlimm für ihn. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass er sogar die Verluste relativ nüchtern betrachtet - und berechnet.

    Hm, an sich vielleicht, aber bei dem Vater und dem Hund habe ich da schon ein anderes Gefühl. Vor allem über Wolf denkt er oft noch nach und scheint ihn sehr zu vermissen.

  • Den Doktor habe ich für mich einfach mal ausgeschlossen - weil ich ihn zu den Guten im Buch sortieren möchte. Er ist neben Mareikje doch der, der Pieter am Besten einschätzt und behandelt. Nicht wie einen Kranken, finde ich, sondern wie einen Menschen, den man schätzen und fördern muss.

    Den man einfach so nehmen muss, wie er ist und von dem man viel lernen kann! Denn auch wenn Pieter sonst vielleicht manchmal etwas sonderbar erscheint - seine Berechnungen haben alle, die davon erfahren haben, durchaus ernst genommen. Rembrandt zum Beispiel und seine Frau Saskia, der diese Berechnungen zum Zusammenbruch des Tulpenhandels sicher große Sorgen bereiteten!


    Ich möchte den Medicus und auch Mareikje eindeutig zu den Guten zählen - alles andere würde mich schon etwas enttäuschen. Auch wenn der Medicus Zugang zu Bleiweiss hat und alle Opfer persönlich kannte. Er ist für mich einfach kein Mörder!


    Aber irgendwie tut sie mir dennoch leid. Sie ist doch ein kleines Würstchen und versucht sich irgendwie durchzulavieren. Bösartig finde ich sie nicht. Gedankenlos und eigennützig aber schon.

    Stimmt! Es ist leicht, Anneke zu verurteilen - dabei will sie ja eigentlich nur irgendwie durchkommen. Auch wenn sie das nicht immer 100% ehrlich macht. Außerdem... wenn Pieter nicht so hinter ihr her wäre, könnte sie ihn eh nicht so "ausnutzen". Aber manchmal behandelt Anneke Pieter etwas "von oben herab" - und dafür besteht ja nun wirklich kein Grund!


    Hm, an sich vielleicht, aber bei dem Vater und dem Hund habe ich da schon ein anderes Gefühl. Vor allem über Wolf denkt er oft noch nach und scheint ihn sehr zu vermissen.

    Und das sind eigentlich die einzigen sentimentalen Momente, die Pieter erlebt. Mit allem hat er sich irgendwie arrangiert - aber seinen Vater und Wolf vermisst er! Deshalb kann er auch die Emotionen Mareikjes bezüglich ihres Vaters ein wenig verstehen.

    Der Onkel war zweifelsohne überfordert mit seiner Aufgabe - aber mit ein wenig Hausverstand hätte er zumindest den Hund bei Pieter lassen können! Das Bild der Mutter ist eh in Pieters Gedächtnis eingebrannt.


    Wirklich bezaubernd finde ich die Szene, in der Pieter Mareikje erklärt, dass er eigentlich nicht wußte, was er gewollt hat, bis sein Vater ihm Wolf schenkte.:trost:


    Im übrigen rätsel ich herum, wer nun für die Überfälle verantwortlich ist. Munting? Quaerckel? Wer sonst? Und warum tauchen plötzlich Tulpen auf? Irgendwie ist alles ziemlich verwirrend, weil ich ein Motiv nur erahnen kann und den dazu passenden Täter überhaupt nicht finden kann. Eva: Toll gemacht!

    Aber alles weist wirklich darauf hin, dass tatsächlich irgendjemand Rembrandt schaden will! Aber wer hat wirklich Gründe für einen derartigen Hass?:spinnen:

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    Einmal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Im übrigen rätsel ich herum, wer nun für die Überfälle verantwortlich ist. Munting? Quaerckel? Wer sonst? Und warum tauchen plötzlich Tulpen auf? Irgendwie ist alles ziemlich verwirrend, weil ich ein Motiv nur erahnen kann und den dazu passenden Täter überhaupt nicht finden kann. Eva

    Ja, gut gemacht, dass wir nimmer noch nicht durchsteigen. :totlach: So muss es sein.

  • Pieters Gedanken über den Tulpenhandel sind eigentlich völlig logisch - es ist ja seine Art, Dinge, Situationen und Menschen logisch einzuschätzen. Folglich finde ich es sehr passend, dass er mathematisch denkt. Er sagt das ja auch irgendwo sehr schön (ich glaube im 2. Abschnitt) - den Unterschied zwischen ihm und Rembrandt betreffend.

    Ja richtig, Pieter sagt das im Gespräch mit dem Medicus Bartelemies, als er über seine Brechnungen zu dem zwischenmenschlichen Beziehungen wegen Anneke spricht. Als der Medicus dann darüber in schallendes Gelächter ausbricht musste ich aber auch erst lachen.

    Allerdings hat diese Szene sehr deutlich gemacht, wie Pieter eine Grundlage gefunden hat um mit seinen Mitmenschen gut klar zu kommen.

    Es wird ja auch direkt im ersten Abschnitt erwähnt, dass Pieter große Schwierigkeiten hat die Gefühle seiner Mitmenschen einzuschätzen und zu verstehen. Also versucht er eben mit seinen Berechnungen seine Mitmenschen besser zu verstehen. Irgendwie passt das unheimlich gut zu Pieters Profil und seinem eigenen - oft sehr emotionslosen Verhalten.

  • Das ist aber auch alles vertrakt, mitlerweile sind bei mir ziemlich viele verdächtig. Und ich vermute, dass die Einbringung der Tulpisten von Eva eine Irreführung sein könnte.

    Für mich könnte Laurens ein Motiv haben, da er aus einfachen Verhältnissen stammt und sich alles hart erarbeiten muss. Er hat ja in dem anderen Abschnitt zu Pieter gesagt.... Rembrandt wird dich ausnutzen. Vielleicht fühlt er sich auch nur ausgenutz und ungerecht behandelt.

    Dann ist da Cornelis, mag sagt doch Stille Wasser sind tief und schmutzig. Obwohl sich die Frage aufdrängt ob er auch zu einem Mord fähig ist.

    Bei Anneke könnte ich mir vorstellen, um ihrem Leben bei den Rembrandts zu entkommen, mit jemandem gemeinsame Sache zu machen.

    Die Rembrandts und den Doktor schließe ich aus,dass kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


    Die Überfälle sind mir rätselhaft, ich kann noch nicht recht den Sinn darin erkennen. Mich wurmt es nicht zu wissen wer dahinter steckt und zermatere mir wie Pieter den Kopf. Ob er mit seinen Berechnungen wirklich zu einem Ergebnis kommen kann?


    Das Joost alles vom Besitz veräußert hat ist eigenartig. Ersatz doch das in Pieter so am Herzen liegt. Ich finde es traurig das er Pieter nicht die Möglichkeit gegeben hat sich ein paar Andenken auszusuchen. Es sind so viele Erinnerungen die ihn dadurch verloren gegangen sind.


    Mareikije wird mir immer sympathischer, sie ist eine der wenigen die Pieter viel Aufmerksamkeit schenkt und sich auch um ihn sorgt. Saskia ist auch immer besorgt, aber ist sie besorgt das Joost eine Entscheidung treffen könnte die zu ihrem Nachteil ist? Oder ist es echte Fürsorge?


    Ihr seid hier so schnell , ich komme gar nicht hinterher. Hoffe ich schaffe bis morgen den nächsten Abschnitt.

  • Ich hatte es ja schon im ersten Abschnitt geahnt das Saskia es nicht leicht haben wird mit Rembrandt. Diese Kunst mit dem Geld ordentlich umzugehen beherrscht er wirklich nicht.

    Nun ist er in diesen Tulpenhandel mit einer größeren Summe Geld eingestiegen und Pieters Berechnungen machen ihn verdammt nervös.

    Gab es denn früher keine besseren Geldanlagen?

    Wahrscheinlich wäre ein eigenes Haus schon eine kluge Geldanlage gewesen und vielleicht hätte Rembrandt sich auch an einem Handelshaus beteiligen können, das wäre vielleicht eine klügere Geldanlage gewesen.


    Dieser brutale Überfall auf Pieter ist echt eine Katastrophe für Rembrandt.

    Nicht nur das diese Goldhelm Bilder nun weg sind, nein Pieter kann jetzt auch nicht helfen bei der Herstellung neuer Goldhelm Bilder.

    Bei dem Einbruch in die Werkstatt hatte ich zuerst auch diesen Meister Munting im Verdacht, aber das erscheint mir eher unwahrscheinlich, denn dieser Maler ist mir etwas zu Versoffen um mitten in der Nacht durch andere Häuser zu geistern.

    Nein, bei diesem Einbruch, habe ich Laurens und Quaeckel eher im Verdacht. Zumal ja auch auf einmal eine ganze Kiste Tulpenzwiebeln auftaucht.

    Wo kommt die denn plötzlich her? [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_10.gif]


    Quaeckel hätte sicher Möglichkeiten an so eine Kiste dran zu kommen und sein Ärger auf Pieter, der ihm sein Schäferstündchen mit Anneke vermasselt hat, könnte schon Antrieb genug sein um Rembrandt zu schaden.


    Aber auch Mareikje könnte in dieser hinterhältigen Geschichte mit drin stecken. Sie hat ja auch einen Zorn auf Rembrandt und wer weiß was Laurens und Quaeckel an Mareikjes Thresen so alles erzählt haben, wenn der Genever ihre Zungen gelöst hatte.

    Natürlich macht Quaeckel sich nicht selbst die Hände schmutzig und auch Laurens ist sehr lange im Bett geblieben, obwohl Pieter zweimal versucht hat ihn zu wecken....!

    Nein, ich schätze da wurden ein paar zwielichtige Typen angeheuert und mit wertlosen Tulpenaktien bezahlt, um für Quaeckel und Laurens die Dreckarbeit zu erledigen.


    Klar, Mareikje mag Pieter und sie will ihn vielleicht auch mit ihrem Jobangebot aus der Schusslinie von Laurens und Quaeckel herauslocken, aber ich glaube schon das sie irgendwie in diesen Racheplänen gegen Rembrandt mit drin steckt.

    Fakt ist jedoch, dass Rembrandt kein einfacher Charakter war und das er sich auch viele Feinde gemacht hat. Das ist überliefert.


    Offenbar war es wirklich früher üblich, mal ganz schnell mit einer Klage zu drohen, um unbequeme Mitmenschen Mundtot zu machen.


    Die Arbeit der Mägde ist verdammt mühsam und das die ältere Magd ihre Schmerzen in den Knochen und Gelenken mit Alkohol betäubt, dass kann ich sogar sehr gut verstehen. Mir tut diese ältere Magd sehr leid und ich kann verstehen, dass sie so verbittert ist. Allerdings scheint sie Pieter auch zu mögen, auch wenn sie das nicht so zeigt. An diesem Punkt ist es gut, dass Pieter dieses ruppige Verhalten der Magd einfach so gelassen hinnimmt.

    Oder hat er dazu auch schon Berechnungen angestellt und ich habe das überhört? :unschuldig:


    Überhaupt beschreibt Eva sehr bildlich das mühevolle Leben der Menschen damals. Es wurde von Sonnenaufgang bis in den Abend hinein hart gearbeitet. Da wundert es mich nicht, dass die Lebenserwartung nicht sehr hoch war im einfachen Arbeitervolk.

    Pieters Erfindung eines ersten Schneebesens hätte er sich patentieren lassen sollen. Diesen Schneebesen wird die ältere Magd sicher hüten wie einen Diamanten. ;)