03 - Seite 173 bis Seite 260 (Kapitel 10 bis einschl. Kapitel 14)

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  • Im übrigen rätsel ich herum, wer nun für die Überfälle verantwortlich ist. Munting? Quaerckel? Wer sonst? Und warum tauchen plötzlich Tulpen auf? Irgendwie ist alles ziemlich verwirrend, weil ich ein Motiv nur erahnen kann und den dazu passenden Täter überhaupt nicht finden kann. Eva

    Ja, gut gemacht, dass wir nimmer noch nicht durchsteigen. :totlach: So muss es sein.


    Da freut sich die Autorin natürlich :-)

  • Ich bin mir nicht so sicher,was den Onkel betrifft. Mal denke ich, er ist doch ganz in Ordnung und dann finde ich es wieder nicht. Und es ist natürlich schwerer mit einem Kind oder Teenie umzugehen, dessen Gefühle man nicht einschätzen kann.


    Bin übrigens mit dem nächsten Abschnitt auch noch nicht durch, dies Buch sollte man auch nicht durchfliegen. Es ist ein intensives Buch für mich


    Das freut mich sehr!

    Ansonsten: Jeder liest (oder hört) einfach in seinem persönlichen Rhythmus. Ob kürzer oder länger - kein Problem, ich gucke so oder so auch nach dem "offiziellen" Ende der Runde immer noch auf eine "Nachlese" vorbei!

  • Ob Anneke geschrieben hat, weil ihr der Übergriff von Adrian Quaeckel zuwider war, glaube ich nicht. Wahrscheinlich war es eher, weil Pieter reinschaute. Wozu ein gemalter Goldhelm nicht gut ist. Ich habe die Abreibung dem Quaeckel gegönnt. Zum Glück muss Pieter dann doch nicht zu Munting, wie zunächst geplant.


    Dann gibt es den Einbruch, bei dem von Rembrandts Sammlung nichts verschwunden ist. Dafür wird etwas entdeckt, was nicht dort hingehört. Rembrandt sitzt in der Bredouille. Jetzt hat er einen Haufen Tulpenzwiebel, die er nicht loswird, aber auch nicht nutzen kann. Sein potentieller Kunde mag nicht mehr und das Geld ist mehr als knapp. Da sollte er doch mal etwas von seiner Sammlung verkaufen. Doch nachdem es nun Gerede gibt, dürfte das auch nicht so einfach sein, denn in der Notlage will man den Notleidenden doch über den Tisch ziehen.


    Auch Marijke hat noch eine Rechnung mit Rembrandt offen. Pieter würde zu gerne wissen, was da war, aber Marijke ist verschwiegen. Es war schön mit den beiden beim Eislaufen. Für Pieter ist ein Plätzchen gesichert, falls es bei Rembrandts nicht mehr weitergeht.


    Amsterdam zu Zeiten der Tulpenmanie scheint ein gefährliches Pflaster zu sein.

    Zwei Männer sind tot und auch Pieter geht es an den Kragen. Wenn der Doktor nicht gekommen wäre, dann hätte Pieter bestimmt nicht überlebt. Die Idee mit der Klapper war ja genial.


    Cornelis, Laurens, Anneke – alle scheinen zu wissen, was da mit dem Bleiwasser passiert ist. Aber keiner will Pieter gegenüber mit der Sprache heraus.

    Obwohl die Indizien recht eindeutig sind, glaube ich immer noch nicht, dass die Sache so einfach ist.

  • Rembrandt mag sich zwar verdächtig gemacht haben und ich denke schon, dass er irgendetwas damit zu tun hat. Aber ich glaube nun auch nicht, dass er der Mörder ist.

    Ich denke, dass Rembrandt was eigenes am laufen hat (was auch immer!), aber das hat bestimmt nichts mit den Morden zu tun.

    Schlimm finde ich übrigens, dass Pieters Onkel Pieters Haus mit dem gesamten Inhalt und auch mit dem Hund verkauft hat. Da hat er sicher nicht nach Pieters Wünschen gefragt!

    Der Onkel hat plötzlich Verantwortung für einen "etwas eigenartigen" Jungen. Eigentlich kennen wir den Mann gar nicht richtig. Er hat Pieter zu Rembrandt gebracht, weil Pieters Vater das Malen als Möglichkeit für Pieter gesehen hat, weil er an der Universität unterfordert war.


    Vielleicht hat er alles schnell verkauft als sich ihm eine Möglichkeit bot, weil er sich nicht selbst um das Erbe kümmern konnte (wohnt er in der nähe?). Da Pieter so wenig Emotionen zeigt, hat er vielleicht nicht bedacht, dass es etwas geben könnte, an dem Pieters Herz hängt. Da der Onkel alleine lebt, ist er vielleicht auch ein wenig eigenbrötlerich und hat selbst mit Emotionen nichts am Hut.


    Ich will annehmen, dass er einfach überfordert war. Aber vielleicht erfahren wir da ja noch mehr.

    Und warum tauchen plötzlich Tulpen auf?

    Die ausgegrabenen bei dem Toten mussten verschwunden bleiben. Da scheint sich jemand gut bei Rembrandts auszukennen und wusste, dass da noch viele Kisten seit langer Zeit unbeachtet herumstehen. Die Zwiebel wären wahrscheinlich nie entdeckt worden.

    Nicht nur das diese Goldhelm Bilder nun weg sind, nein Pieter kann jetzt auch nicht helfen bei der Herstellung neuer Goldhelm Bilder.

    Aber er malt doch mit links und es ist die rechte Hand verletzt.

    Pieters Erfindung eines ersten Schneebesens hätte er sich patentieren lassen sollen. Diesen Schneebesen wird die ältere Magd sicher hüten wie einen Diamanten.

    Tolle Idee!

  • Der Onkel hat plötzlich Verantwortung für einen "etwas eigenartigen" Jungen. Eigentlich kennen wir den Mann gar nicht richtig. Er hat Pieter zu Rembrandt gebracht, weil Pieters Vater das Malen als Möglichkeit für Pieter gesehen hat, weil er an der Universität unterfordert war.


    Vielleicht hat er alles schnell verkauft als sich ihm eine Möglichkeit bot, weil er sich nicht selbst um das Erbe kümmern konnte (wohnt er in der nähe?). Da Pieter so wenig Emotionen zeigt, hat er vielleicht nicht bedacht, dass es etwas geben könnte, an dem Pieters Herz hängt. Da der Onkel alleine lebt, ist er vielleicht auch ein wenig eigenbrötlerich und hat selbst mit Emotionen nichts am Hut.

    Die Beziehung zwischen Pieter und seinem Onkel scheint mir auch sehr vage zu sein. Ob dass nur daran liegt, dass Pieter so spröde ist oder ob sie sich wirklich kaum gesehen haben, kann ich gar nicht wirklich sagen.

  • Cornelis, Laurens,Anneke – alle scheinen zu wissen, was da mit dem Bleiwasser passiert ist. Aberkeiner will Pieter gegenüber mit der Sprache heraus.

    Obwohl dieIndizien recht eindeutig sind, glaube ich immer noch nicht, dass die Sache soeinfach ist.

    Ob sie es wirklich wissen, oder nur zu wissen glauben? Jeder hat ja sicher jemanden in Verdacht. Und vielleicht auch einfach denjenigen, den er am wenigsten leiden kann und dem er es deshalb am Meisten zutraut. Der Mensch ist ja doch eher unlogisch gestrickt. Bis auf Pieter, versteht sich. :elch:

  • Das weiß man nicht. Ich schätze ihn aber so ein, dass er das nicht getan hat. Dennoch hätte der Onkel es merken müssen, dass ihm viel an Wolf liegt. Gerade nach so einem Verlust (Eltern, Zuhause ...) war Wolf vielleicht sein einziger Freund und Vertrauter.

    Schon. Aber der Onkel ist an Kinder nicht gewöhnt und dann ist Pieter nicht irgendein Kind, sondern ein sehr besonderes Kind, dem man Gefühle vielleicht auch nicht so einfach im Gesicht ablesen kann. Ich denke nicht, dass Joost es böse meint, ich glaube einfach nur, dass er überfordert ist und versucht, das Beste für seinen Neffen zu tun.

    Die Sache mit Wolf, dass er ihn einfach samt Haus und Inventar verkauft hat, schreibe ich mal einer gewissen Gedankenlosigkeit zu. Ich denke, Pieters Onkel will schon das Beste für seinen Neffen, aber er versteht ihn wohl nicht wirklich bzw. macht sich auch nicht die Mühe, es zu versuchen, hinter Pieters komplizierte Gedankengänge zu schauen.

  • das macht Eva Völler sehr geschickt ... ich verdächtige ganz viele Personen immer nur so ein bisschen, es gibt keinen konkreten Hinweis für einen Verdacht (oder er war so geschickt versteckt dass ich es überlesen habe)

    Absolut genial ist das gemacht, genau das soll es sein ,wenn ich nach 10 oder 20 Seiten weiss, wie es ausgeht, brauche ich es nicht lesen:laola:

    Das gefällt mir auch. Wenn ich mir alle Personen so ansehe, dann würde es für mich schneller gehen, diejenigen aufzuzählen, die ich nicht verdächtige. Die Liste der Verdächtigen ist um einiges länger :totlach: