06 - Seite 411 bis Ende (Kapitel 23 bis Ende)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Pieter ist noch jung und Mareijke gerade mal fünf Jahre älter, wenn man noch ein paar Jährchen wartet, "verwächst" sich dieser Altersunterschied, und Pieter lernt ja enorm dazu, gerade was das Zwischenmenschliche und das Erkennen von Emotionen angeht. Das Verhältnis zwischen den beiden ist etwas ganz Besonderes und ich denke, es ist entwicklungsfähig.

    Oh ja, dass hast du schön geschrieben. :daumen:

    Ich denke Mareikje ist klug genug um Pieter eine gute Partnerin zu sein. Denn um ihn zu verstehen, besonders seine Gedankengänge, wenn er fragt:

    "Darf ich noch eine Frage stellen?"

    da muss man schon etwas beweglich im Oberstübchen sein.

    Mareikje hat wirklich oft auch noch die Frage hinter der von Pieter ausgesprochenen Frage verstanden und beantwortet.

    Da wäre Anneke ihm bestimmt auf Dauer geistig nicht gewachsen gewesen und das hätte Pieter irgendwann nur noch gelangweilt.

  • Das denke ich auch. Mareikje ist intelligent und hat Einfühlungsvermögen, genau das was Pieter an seiner Seite braucht. Anneke ist hübsch und anziehend, aber sie wäre auf Dauer keine vollwertige (Gesprächs)Partnerin für Pieter.



  • Frisch von der Buchmesse zurück, lese ich jetzt gerade deinen Beitrag und freue mich riesig, dass der Roman dich so gut unterhalten hat!


    Noch zu dem von Anneke belauschten Gespräch zwischen Rembrandt und Saskia in der Küche: Tatsächlich hatte Rembrandt wirklich das getan, was Saskia Anneke erklärte, als sie diese beim Lauschen ertappte: das Bleiwasser für Farbexperimente einkochen (S. 227), während das, was er mit "schauerlichem Lachen" äußerte (damit den Wein für Versluys zu vergiften), tatsächlich nur ein Scherz war. - Was Anneke natürlich stark anzweifelte, nachdem Versluys wenig später an Gift starb.


    Und ja, die Mathematik :-) Noch nie fand ich eine Recherche für einen Roman so dermaßen schwierig, denn ich musste ja einen Mathematiker des 17. Jahrhunderts in Szene setzen, die einen ganz anderen Erkenntnishorizont hatten als etwa heutige Wissenschaftler. Ich bin aber angesichts meiner beschränkten mathematischen Begabung sehr stolz darauf, dass ich alles selbst gefunden und ausgearbeitet habe, was ich für die Story brauchte :-)

    Der zu Rate gezogene Fachmann hat es erst am Ende begutachtet - und für zutreffend befunden :-)


    Vielen Dank, dass du an der Leserunde teilgenommen hast, und noch ein schönes Wochenende!

    Eva

  • Noch nie fand ich eine Recherche für einen Roman so dermaßen schwierig, denn ich musste ja einen Mathematiker des 17. Jahrhunderts in Szene setzen, die einen ganz anderen Erkenntnishorizont hatten als etwa heutige Wissenschaftler. Ich bin aber angesichts meiner beschränkten mathematischen Begabung sehr stolz darauf, dass ich alles selbst gefunden und ausgearbeitet habe, was ich für die Story brauchte :-)

    Davor ziehe ich auch wirklich meinen Hut, liebe Eva! Ich konnte des Ausführungen zwar nicht folgen, aber es las sich imemr gut. :)