04 - Seite 225 bis 302 (ab Kapitel 43 bis einschl. 59 Kapitel)

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  • Was für ein Abschnitt! Auf einmal passen einige Puzzlesteine zusammen!


    Leo haust im Keller des zerstörten Bordells "Zur Roten Lola". Es ist schon interessant zu erfahren, daß er, obwohl er eigentlich aussteigen wollte, in der SS geblieben ist, um so Informationen aus erster Hand weitergeben zu können. Was für eine gefährliche Angelegenheit!


    Von ihm erfährt Leo alles über Maries Vater.


    Marie sagt Lina, daß sie glaubt, daß ihre Mutter ein Verhältnis mit Onkel Karl hat. Diese meint - zu Recht - daß ihre Mutter sich nach so viel Jahren wohl nach einem anderen Mann umschauen dürfte.


    Es ist nur zu gut zu verstehen, daß Marie über die Informationen zu ihrem Vater, die Jonathan ihr gibt, geschockt ist. Daß sie dann eine Nacht zusammen verbringen, bringt die beiden noch näher.


    Den Namen Hüttner hatte ich gleich in Verbindung mit Karl gebracht. Ich habe nochmal zurückgeblättert, ob ich nicht etwas überlesen hatte, aber nein. Erst jetzt wurde die Verbindung deutlich.


    Über Hubert Baschke, der Zeitungen und Papierwaren vertreibt, erfährt Vera, daß sehr viele Nationalsozialisten und Kriegsverbrecher über die Grenze gekommen sind. Sie mischen sich unter die anderen Flüchtlinge. Darüber muß unbedingt geschrieben werden.


    So nebenbei gesagt, erinnert mich das an die aktuelle Flüchtlingskrise, bei der sich auch Terroristen unter die Flüchtlinge mischen.


    Über Pater Luciano erfährt sie, daß es für die Nazis und Kriegsverbrecher sogar eine Reihe von Klöster gibt, die diese unterstützen. Was hat die Kirche nur damit zu tun? Kann man es sich so einfach machen, die verlorenen Schäfchen zurückzugewinnen?


    Auf einmal trifft Vera auf den Unbekannten, der Jonathan Unterlagen gestohlen hatte. Hat er sie verfolgt? Will er ihr helfen?


    Marie findet im Zimmer der Mutter einen Brief ihrer Tante Lisbeth, die gar nicht in München, sondern in Travermünde lebt. Auch amerikanische Währung und gefälschte Pässe für ihre Familie findet sie.


    Ich vermute, daß der Druck, unter dem sie stand, zu groß geworden ist, als sie ihrer Familie gegenüber diese Unterlagen erwähnt.


    Und auf einmal ist ihr Vater in ihrem Haus! Wenn das keine Überraschung ist!


    Ich hoffe, daß Marie nicht gewaltsam außer Landes gebracht wird. Karl Hüttner ist scheinbar wirklich gefährlich!

  • Gestern bin ich leider weder zum Lesen noch zum Posten gekommen, doch das soll sich nun ändern:


    Aha: Weissenburg war also Kommandeur im RSHA und leitete die Einsatzkommandos.....

    Leo spionierte also für die Briten und war nie überzeugter Nazi - er steht wohl auf Jonathans Seite, lebt sehr gefährlich, warnt Jonathan, mit den Informationen vorsichtig umzugehen "nicht den falschen Leuten auf die Füße zu treten".

    Für mich wird er jetzt greifbarer, einschätzbarer.


    Übrigens gab es wirklich auch "intern" des Nazi-Regimes durchaus Leute im Widerstand. Ich habe vor 2 Jahren ein Buch von Benjamin Monferat (Stephan M. Rother) gelesen, das sich sehr mit Spionage im 2. WK beschäftigt hat und toll zu lesen war (Welt in Flammen).

    https://www.histo-couch.de/ben…erat-welt-in-flammen.html


    Ich füge mal den Link ein, da ich es auch rezensiert habe.


    Linas Familie bekommt ein Gesicht, als Marie sie in Düsseldorf besucht, so traurig.... und umso verständlicher, dass es Marie zu Hause kaum noch aushält! Es tut mir leid für Marie, das Grauenvolle über ihren Vater zu lesen, aber es war zu erwarten. Oha! - Karl ist also Hüttner!!!


    Als Vera zur illegalen Grenzwanderung mit dem geschäftstüchtigen Tagini aufbricht, ist mir irgendwie angst und bange um beide (Berge und die Vorstellung von schmalen Pfaden, Abgründen lösen bei mir seit meiner Kindheit Angst aus :-) da war ich erstmals in Österreich). Die katholische Kirche hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert - es gab sogar eine Klosterroute! Man fragt sich wirklich, wieso die Alliierten da nicht mehr unternommen haben - und 1000e von früheren Nationalsozialisten "davonspazieren ließen".... :rolleyes:


    Sehr spannend - und gefährlich für Vera: Ohne den ominösen Unbekannten aus Berlin hätte das tödlich ausgehen können, mit diesem üblen Gernot ist alles andere als zu spaßen ("der Mann fürs Grobe", hieß es irgendwo...)


    Sehr ergreifend finde ich, dass die Freundschaft zwischen Lina und Marie auch an den Gräueltaten des Vaters nicht zerbricht, sozusagen unverbrüchlich ist!


    Margot Weissenburg und Karl Hüttner - was hatten sie getan? Ich glaube, das Geld zum Überleben könnte aus einer der Kisten aus dem Prolog stammen, würde mich zumindest nicht mehr wundern.

    Marie kann man nur allzu gut verstehen - die Mutter fühlt sich nicht zu Unrecht ertappt und enttarnt: Sieh an, 1000e Dollarnoten und gefälschte Pässe für die ganze Familie! Margot W. hat aber jede Menge Geheimnisse und war in alle Machenschaften involviert (die Brüder wussten wohl auch davon). Je mehr man weiter liest, desto mehr schaudert man innerlich....


    Zum Ende dieses LA stellt Marie ihre Mutter auf die Probe - Travemünde.... - der Schwester geht es blendend, aha. Marie will schnellstens ausziehen, als Fritz sie in Bonn abholt - ein großer Moment und eine spürbare innere Unruhe von Marie: Mein Gefühl hat mich also nicht getäuscht: Wilhelm Weissenburg lebt!!

    "Bücher sind meine Leuchttürme"(Dorothy E. Stevenson)

  • Und auf einmal ist ihr Vater in ihrem Haus! Wenn das keine Überraschung ist!


    Ich hoffe, daß Marie nicht gewaltsam außer Landes gebracht wird. Karl Hüttner ist scheinbar wirklich gefährlich!

    Ich fand das unfassbar, gerade weil ich es vermutet habe bzw. eher nicht ausgeschlossen habe, dass er noch am Leben ist. Wie es jetzt weitergeht im Hause Weissenburg, bin ich auch gespannt zu lesen!


    So einfach dürfte es aber nicht sein, Marie wird vermutlich darauf eingeschworen, ebenfalls den Mund zu halten. Ich glaube aber eher nicht, dass sie dazu bereit sein wird. Durch ihren Job in Bonn hat sie eine Sicherheit, denke ich - es würde auffallen, wenn sie einfach von der Bildfläche verschwinden würde. Daher glaube ich das eher nicht.

    "Bücher sind meine Leuchttürme"(Dorothy E. Stevenson)

  • Den Namen Hüttner hatte ich gleich in Verbindung mit Karl gebracht. Ich habe nochmal zurückgeblättert, ob ich nicht etwas überlesen hatte, aber nein. Erst jetzt wurde die Verbindung deutlich.

    Diese Verbindung habe ich erstmal nicht gesehen - und war umso überraschter!

    "Bücher sind meine Leuchttürme"(Dorothy E. Stevenson)

  • Dieses Buch zieht mich ganz tief in seinen Bann

    In diesem Abschnitt passiert ganz viel


    Erstmal möchte ich etwas zu Leo sagen ,ich finde ihn aufrichtig und sympathisch und glaube ihm das er seine Zeit bei der SS zutiefst bereut. Sonst würde er nicht so versteckt leben freiwillig, das ist ja nun nicht schön. Von ihm erfährt Jonathan nun auch die Wahrheit über Maries Vater. Ihr das zu erzählen, war sicherlich nicht einfach, sie tat mir auch unendlich leid, obwohl sie das ja geahnt hat.

    Die Liebe zwischen Jonathan und Marie ist nun endgültig entflammt...aber Jonathan muss zurück nach Berlin

    Onkel Karl wird mir nun auch immer umsympathischer, kaum zu glauben das die Mutter von Marie mit ihm ein Verhältnis haben könnte, aber scheint es wohl.Denn Tante Lisbeth lebt weder in München, noch geht es ihr nicht gut, wie Margot ja stets behauptet.Allein ist sie ja auch nicht. Und was sollen die gefälschten Ausweise, die Marie im Schreibtisch ihrer Mutter findet ?

    Die Brüder sind auch sehr unsympathisch, die scheinen auch etwas zu wissen.

    Und dann steht plötzlich der Vater im Wohnzimmer...


    Schön finde ich, das der Kontakt zu Lina so intensiv ist und als sie Lina erzählt was ihr Vater getan hat, hält diese zu ihr und macht ihr keine Vorwürfe, das fand ich unglaublich rührend


    In dem anderen Abschnitt forscht Vera fleissig weiter, sie spricht mit dem Verkäufer Baschke,einem Wirt und einem Pater über das was damals passiert ist und ist erschüttert darüber das man Kriegsverbrechern sogar noch bei der Flucht geholfen


    Und dann taucht der Dieb von Jonathans Unterlagen aus Berlin plötzlich wieder auf...










  • Leo haust im Keller des zerstörten Bordells "Zur Roten Lola". Es ist schon interessant zu erfahren, daß er, obwohl er eigentlich aussteigen wollte, in der SS geblieben ist, um so Informationen aus erster Hand weitergeben zu können. Was für eine gefährliche Angelegenheit!

    Ja, das war es ohne Frage und ihm ist auch klar, wie vorsichtig er dabei sein muss. Ich habe es übrigens immer auch so gesehen, dass Leo - der sich ja schrecklich fühlt, weil er früher überhaupt in die SS eingetreten ist - dadurch für sich auch eine Art Wiedergutmachung betreibt.

    Den Namen Hüttner hatte ich gleich in Verbindung mit Karl gebracht. Ich habe nochmal zurückgeblättert, ob ich nicht etwas überlesen hatte, aber nein. Erst jetzt wurde die Verbindung deutlich.

    Das stimmt. Die Verbindung solle man auch nur erahnen. Im Lesezeichen wurde deshalb auch darauf geachtet, dass "Karl" und "Hüttner" nicht zusammen aufgeführt werden.

    Über Pater Luciano erfährt sie, daß es für die Nazis und Kriegsverbrecher sogar eine Reihe von Klöster gibt, die diese unterstützen. Was hat die Kirche nur damit zu tun? Kann man es sich so einfach machen, die verlorenen Schäfchen zurückzugewinnen?

    Man muss es leider sagen, da ging es für die Kirchen bzw. die entsprechenden Geistlichen und Organisation der Kirche - vor allem um ihre eigenen Interessen: nämlich der Gefahr einer Ausweitung des Kommunismus entgegenzuwirken und die eigene Macht zu stärken.

    Übrigens gab es wirklich auch "intern" des Nazi-Regimes durchaus Leute im Widerstand. Ich habe vor 2 Jahren ein Buch von Benjamin Monferat (Stephan M. Rother) gelesen, das sich sehr mit Spionage im 2. WK beschäftigt hat und toll zu lesen war (Welt in Flammen).

    https://www.histo-couch.de/ben…erat-welt-in-flammen.html

    Kling sehr interessant! Schon der zweite tolle Buch-Tipp in dieser Runde. Vielen Dank!:)

    Die katholische Kirche hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert - es gab sogar eine Klosterroute! Man fragt sich wirklich, wieso die Alliierten da nicht mehr unternommen haben - und 1000e von früheren Nationalsozialisten "davonspazieren ließen".... :rolleyes:

    Genau diese Frage stellt sich auch Vera ...

    Marie kann man nur allzu gut verstehen - die Mutter fühlt sich nicht zu Unrecht ertappt und enttarnt: Sieh an, 1000e Dollarnoten und gefälschte Pässe für die ganze Familie! Margot W. hat aber jede Menge Geheimnisse und war in alle Machenschaften involviert (die Brüder wussten wohl auch davon). Je mehr man weiter liest, desto mehr schaudert man innerlich....

    Und auf einmal ist ihr Vater in ihrem Haus! Wenn das keine Überraschung ist!

    So habe ich das auch beim Schreiben empfunden. Marie hat auf einmal das Gefühl, ihre eigene Familie nicht mehr zu kennen und begreift immer mehr, dass man etwas vor ihr verbirgt. Am Ende ist es nicht nur schrecklich und ein Schock für sie, dass ihr Vater noch lebt, sondern auch, dass ihre Familie sie so hintergangen hat.

  • Was für ein emotionaler Abschnitt, der hat mich ganz schön mitgenommen.


    Jetzt wissen wir auch wie es zum Kontakt zwischen Jonathan und Leo gekommen ist. Und wie Leos Gesinnung ist. Ziemlich schnell hat er seine Mitgliedschaft in der SS bereut und wollte austreten. Doch dann musste er erst die Engländer überzeugen, die rieten ihm aber in der SS zu bleiben um so besser Hitler und das Regime bekämpfen zu können.


    Das was er nun macht, macht er ausgezeichnet. Durch seine alten Kontakte gelang er sich schnell und unkompliziert an die Informationen die er benötigt. So ist es ihm gelungen vieles über Hermann Weißenburg in Erfahrung zu bringen.


    Als Jonathan sich dann mit Marie trifft, übergibt er ihr die Unterlagen in denen die ungeschönte Wahrheit über ihren Vater steht. Was sie nun erfährt verschlägt ihr sprichwörtlich den Atem. Ganz schlimm für sie ist auch, dass Hermann Weißenburg auch in Maly Trostinez , in dem Linas Vater und Bruder umgebracht wurden, das Kommando hatte.

    Marie steht im ständigen Konflikt mit sich selber. Auf der eine Seite das anfängliche schlechte Gewissen ihrer Familie gegenüber, und auf der anderen die Ohnmacht und zunehmende Fassungslosigkeit in ihr. Wie konnte ein liebevoller Vater und Ehemann solch grausame Taten vollbringen?

    In vielen Dokumentation von der führenden Spitze der Nationalsozialisten im zweiten Weltkrieg, hört man, dass es liebevolle Väter und Ehemänner gewesen sind.

    Sie schämt sich gegenüber Lina in Grund und Boden, doch die zeigt wahre Größe. Sie beschwört ihre neue Freundin nicht daran zu zerbrechen, denn schließlich war nicht sie es die die Taten vollzogen hat. Es sind zwei Frauen mit Schicksalen die unterschiedlicher nicht sein können.

    Marie ist wie eine Getriebene für mich, sie forscht und macht und tut solange bis eine entsetzliche Wahrheit ans Licht kommt.

    Gefälschte Pässe, ein Haufen amerikanische Dollar und einen Brief von ihrer Tante Lisbeth, findet sie im alten Sekretär. Marie tat mir mehr als leid, ihre Gefühle können wir nur erahnen. Sie fühlt sich von ihrer Mutter und den Brüdern, belogen und betrogen.

    Ich hätte ihr so gewünscht, das in dem Moment Jonathan an ihrer Seite gewesen wäre. Alles muss sie mit sich alleine ausfechten. Aber ihre Hartnäckigkeit und ihre spitzen Antworten und Kommentare, veranlassten ihre Mutter zu handeln. Sie wurde sogar von Fritz von der Arbeit abgeholt um sicherzustellen daß sie auch ja nach Hause kommt. Im Wohnzimmer steht ihr Vater. Ich kann es nicht fassen, wie kann man seinem Kind vorgaukeln,dass ihr Vater im Krieg gefallen ist.

    Wie lange wollte sie das vor Marie geheim halten?


    Nun zu Eva, sie macht auf ihrer Reise ebenfalls unglaubliche Erfahrungen. Sie wird mehr und mehr von ihrer Vergangenheit eingeholt und fragt sich.....warum gerade jetzt....

    Das ist denke ich mehr als logisch, sie möchte Jonathan seine Arbeit fortführen, er fehlt ihr immer mehr. Dann erfährt sie die unglaublichsten Dinge, die sie immer mehr aufwühlen. Nicht zu vergessen das ständige Gefühl verfolgt zu werden, macht es nicht besser.

    Ihr ganzes Theater spielen hat nicht viel geholfen, obwohl sie es in meinen Augen wirklich gut gemacht hat. Als sie Hubert Baschke und Pater Luciano aufgesucht hat.

    Unglaublich zu lesen wieviele Deutsche über die Grenze verschwunden sind, Tausende? Ziemlich makaber fand ich die Sache mit dem Gasthof, in der ersten Etage waren Juden und in der zweiten Deutsche , untergebracht.


    Vera stellt sich immer wieder die Frage, warum die Besatzungsmächte nichts unternommen haben. Das würde mich allerdings auch sehr interessieren. Auch wenn Südtirol eine Art staatliches und territoriales Niemandsland war, müssen die doch davon gewusst haben. War es ihnen zu mühsam so viele Menschen zu verhaften, oder woran lag das?


    Dann wird Vera erst von einem und dann von zwei Männern verfolgt. Ich hab ganz schön gebibbert und Angst um sie gehabt. Aber, oh Wunder, erscheint der große Unbekannte und hilft ihr. Wer verflixt noch mal ist das? Er muss ja ebenfalls ständig in ihrer Nähe sein.


    Mir blieb fast der Atem stehen als ich gelesen habe wer Hüttner ist, ach du Schreck, es ist Karl. Der Patenonkel von Maries Brüdern.


    Auch wieder sehr interessant sind die historischen Hintergründe gewesen, die wie selbstverständlich mit in die Geschichte einfließen. Ich mag das wenn man viele solcher Informationen bekommt sie aber nicht die eigentliche Story überlagern.


    Hans Egarter war damals Bischof von Brixten, da habe ich auch gleich Mal bei Wikipedia nachgeschaut. Viele aus der Kirche waren Freunde der Nationalsozialisten. Für mich ein absoluter Wiederspruch.

  • Hans Egarter war damals Bischof von Brixten, da habe ich auch gleich Mal bei Wikipedia nachgeschaut. Viele aus der Kirche waren Freunde der Nationalsozialisten. Für mich ein absoluter Wiederspruch.

    Für mich nicht unbedingt ein Widerspruch: Es ging um Macht. Um die politische Macht - und um die klerikale. Beides ist schon immer "miteinander Arm in Arm einhergegangen"....

    Es gab aber auch sehr mutige Pfarrer und Priester, die sich gegen den Nationalsozialismus wandten - und dafür mit dem Leben bezahlten (ein bekannter ist Dietrich Bonhoeffer, aber er war nicht der Einzige...).

    "Bücher sind meine Leuchttürme"(Dorothy E. Stevenson)

  • Das Karl und Hüttner ein und die selbe Person ist, hätte ich nicht gedacht. Und die Vorstellung, das Maries Mutter eine Beziehung mit ihm hätte, ebenso unvorstellbar. Sicher hat Lina Recht und warum soll die Mutter nicht auch wieder einen Partner haben, schließlich sind die Kinder erwachsen. Ich habe einfach an irgend einen anderen Mann gedacht. Nun wird es wohl Hermann gewesen sein zu dem sie immer nach München ist.

    Für Marie sicher der Schock ihres Lebens, nun ihren besagten " Toten" Vater im Wohnzimmer zu sehen. Wie sie damit wohl umgehen wird.


    Mir war bekannt, dass die Kirche oft mit der NS auf unterschiedlicher Art zu tun hatte. Aber das was Eva hier schreibt ist für mich nicht nachvollziehbar. Wurden nicht gerade auch früher schon Mörder von der Kirche verurteilt. Wie passt das mit deren Glauben zusammen?

  • Hans Egarter war damals Bischof von Brixten, da habe ich auch gleich Mal bei Wikipedia nachgeschaut. Viele aus der Kirche waren Freunde der Nationalsozialisten. Für mich ein absoluter Wiederspruch.

    Für mich nicht unbedingt ein Widerspruch: Es ging um Macht. Um die politische Macht - und um die klerikale. Beides ist schon immer "miteinander Arm in Arm einhergegangen"....

    Es gab aber auch sehr mutige Pfarrer und Priester, die sich gegen den Nationalsozialismus wandten - und dafür mit dem Leben bezahlten (ein bekannter ist Dietrich Bonhoeffer, aber er war nicht der Einzige...).

    Ja stimmt und ich gebe dir auch Recht, nur manche Dinge entziehen sich einfach meinem Verständnis. Nur um an der Macht teil zu haben , warfen sie ihren Glauben über Bord. Sicher war es für sie nur eine Auslegungssache und haben es sich schön geredet.

  • Es gibt so einige wichtige Erkenntnisse in diesem Abschnitt.


    Zuerst mal... Leo ist tatsächlich einer von den Guten. Einer, der schon während des Krieges die Nazis mit höchstem Einsatz ausspioniert und verraten hat. Der Mann steigt in meinem Ansehen imens. So viele von der Sorte gab es damals sicher nicht. Er ging ein hohes Risiko ein.


    Maries Vater bei einer von den ganz großen Nazis. Wie furchtbar für sie. Nach und nach kommt alles ans Licht. Die Lügen ihrer Familie sind wirklich der Hammer. Alle wussten Bescheid, bis auf sie. Das ist mir völlig unverständlich. Gut, am Anfang war sie vielleicht zu jung. Aber inzwischen ist sie volljährig und die Mutter oder die Brüder hätten sie langsam darauf vorbereiten müssen. Was sollen die gefälschten Ausweise. Dachten sie wirklich, Marie würde so einfach mit ihnen das Land verlassen, falls das rauskommen sollte. Die haben Marie ja total falsch eingeschätzt. Die leben doch in einer ganz anderen Welt. - Der Hammer ist natürlich der letzte Satz dieses Abschnittes. (Claire - da hast du ja mal fiese Abschnitte eingeteilt. :* Da kann kein Mensch das Buch aus der Hand legen, sorry.) Jetzt ist aber auch alles klarer. Warum diese ganzen Heimlichkeiten wirklich waren.

    Der einzige Lichtblick wäre eigentlich die Beziehung zu Jonathan, die immer inniger wird. Wenn man nicht wüsste, dass er bald tot ist. ;( So eine bittersüße Liebesgeschichte. Macht mich ganz fertig.


    Jetzt ist mir auch klar, dass erst die Nachforschungen zu Maries Vater Jonathan in Gefahr gebracht haben. Es war nicht wirklich die Reportage über die Kriegslager. (Dass hier TAUSENDE über die Grenzen geflohen sind.... eine Zahl, die kaum vorstellbar scheint. :o) Das hing zufällig zusammen. Aber aufgescheucht hat die Nazis, dass Marie etwas wusste, was sie nicht hätte wissen dürfen.

  • Karl ist also Hüttner!!!

    So langsam fügt sich eines ins andere. Claires erzählt das Puzzle wahnsinnig klug.



    Die katholische Kirche hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert - es gab sogar eine Klosterroute! Man fragt sich wirklich, wieso die Alliierten da nicht mehr unternommen haben - und 1000e von früheren Nationalsozialisten "davonspazieren ließen"..

    Hier sind zwei mächtige "Lager", die den alten Nazis helfen. Jede aus eigenen Beweggründen. Und dazu noch die alten Seilschaften und neue Verbindungen. Quintessenz ist, dass Scheiße (sorry) immer oben schwimmt.



    Schön finde ich, das der Kontakt zu Lina so intensiv ist und als sie Lina erzählt was ihr Vater getan hat, hält diese zu ihr und macht ihr keine Vorwürfe, das fand ich unglaublich rührend

    LIna ist erstaunlich. Ein wunderbarer Charakter. Und ein Halt für Marie, die sich schuldig fühlt. Sehr berührend, die Freundschaft der beiden.

  • Ja, das war es ohne Frage und ihm ist auch klar, wie vorsichtig er dabei sein muss. Ich habe es übrigens immer auch so gesehen, dass Leo - der sich ja schrecklich fühlt, weil er früher überhaupt in die SS eingetreten ist - dadurch für sich auch eine Art Wiedergutmachung betreibt.

    Ein durchaus versöhnlicher Gedanke, dass es Menschen bei der SS gegeben hat, die ihren Fehler erkannt haben und versucht haben, ihn irgendwie wieder gut zu machen. Sicherlich die Ausnahme - aber dennoch schön für diese Geschichte.

    Das stimmt. Die Verbindung solle man auch nur erahnen. Im Lesezeichen wurde deshalb auch darauf geachtet, dass "Karl" und "Hüttner" nicht zusammen aufgeführt werden.

    Sehr schlau, liebe Claire. Solche Enthüllungen gehören zu den Perlen in deinen Büchern. :)



    Man muss es leider sagen, da ging es für die Kirchen bzw. die entsprechenden Geistlichen und Organisation der Kirche - vor allem um ihre eigenen Interessen: nämlich der Gefahr einer Ausweitung des Kommunismus entgegenzuwirken und die eigene Macht zu stärken.

    Leider hatten ja alle nur eigene Interessen. Und dass, OBWOHL die ganzen Gräueltaten bekannt waren. Unfassbar.


    Ja stimmt und ich gebe dir auch Recht, nur manche Dinge entziehen sich einfach meinem Verständnis. Nur um an der Macht teil zu haben , warfen sie ihren Glauben über Bord. Sicher war es für sie nur eine Auslegungssache und haben es sich schön geredet.

    Die haben es für die anderen Menschen schön geredet. Sicher wussten die ganz genau, was sie da machen.

  • Als Jonathan sich dann mit Marie trifft, übergibt er ihr die Unterlagen in denen die ungeschönte Wahrheit über ihren Vater steht. Was sie nun erfährt verschlägt ihr sprichwörtlich den Atem. Ganz schlimm für sie ist auch, dass Hermann Weißenburg auch in Maly Trostinez , in dem Linas Vater und Bruder umgebracht wurden, das Kommando hatte.

    Das ist für Marie zusätzlich auch noch einmal eine ganz besonders furchtbare Erkenntnis und mehr als nur ein Schock ...

    In vielen Dokumentation von der führenden Spitze der Nationalsozialisten im zweiten Weltkrieg, hört man, dass es liebevolle Väter und Ehemänner gewesen sind.

    Dieses Phänomen, dass viele dieser Männer (und sicherlich auch einige Frauen), so unterschiedliche und völlig entgegengesetzte Charakterseiten gehabt und sie regelrechte Doppelleben geführt haben, hat mich auch sehr beschäftigt. Diese Vorstellung, dass jemand abends liebevoll mit seinem Kind spielt, nachdem er tagsüber systematisch Menschen umgebracht hat, hat für mich etwas ungeheuer Erschreckendes. Die Auseinandersetzung mit diesem Phänomen hat auch mit zu der Entstehung von der Figur von Herrmann im Roman beigetragen.


    Ihr ganzes Theater spielen hat nicht viel geholfen, obwohl sie es in meinen Augen wirklich gut gemacht hat. Als sie Hubert Baschke und Pater Luciano aufgesucht hat.

    Unglaublich zu lesen wieviele Deutsche über die Grenze verschwunden sind, Tausende?

    Ja, man kann es kaum glauben, oder? Allerdings das waren natürlich nicht nur deutsche NS-Tätern, sondern auch Faschisten, Kollaborateure und SS-Angehörige aus anderen Ländern, vor allem aus Mittel-Osteuropa.

    Auch wieder sehr interessant sind die historischen Hintergründe gewesen, die wie selbstverständlich mit in die Geschichte einfließen. Ich mag das wenn man viele solcher Informationen bekommt sie aber nicht die eigentliche Story überlagern.

    Vielen Dank. Das freut mich sehr.:) Für mich sind diese historischen Hintergründe umgekehrt auch immer wieder eine wichtige Inspiration für die Handlung des Romans.

  • Zuerst mal... Leo ist tatsächlich einer von den Guten.Einer, der schon während des Krieges die Nazis mit höchstem Einsatz ausspioniertund verraten hat. Der Mann steigt in meinem Ansehen imens. So viele von derSorte gab es damals sicher nicht. Er ging ein hohes Risiko ein.

    Das stimmt, er gehört zu den Wenigen, der früh die Wahrheit über den Nationalsozialismus erkannt und daraus Konsequenzen gezogen hat.

    Dachten sie wirklich, Marie würde so einfach mit ihnen das Land verlassen, falls das rauskommen sollte. Die haben Marie ja total falsch eingeschätzt. Die leben doch in einer ganz anderen Welt.

    Ja, das zeigt auch, wie entfremdet die Familie durch diese Lüge im Grund schon ist.

    Der Hammer ist natürlich der letzte Satz dieses Abschnittes. (Claire - da hast du ja mal fiese Abschnitte eingeteilt. :* Da kann kein Mensch das Buch aus der Hand legen, sorry.)

    Vielen Dank, das freut mich natürlich sehr. :):):) Es soll ja auch spannend sein ...

    Es war nicht wirklich die Reportage über die Kriegslager. (Dass hier TAUSENDE über die Grenzen geflohen sind.... eine Zahl, die kaum vorstellbar scheint. :o ) Das hing zufällig zusammen. Aber aufgescheucht hat die Nazis, dass Marie etwas wusste, was sie nicht hätte wissen dürfen.

    Du hast es auf den Punkt gebracht ...

  • Die katholische Kirche hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert - es gab sogar eine Klosterroute! Man fragt sich wirklich, wieso die Alliierten da nicht mehr unternommen haben - und 1000e von früheren Nationalsozialisten "davonspazieren ließen"..

    Hier sind zwei mächtige "Lager", die den alten Nazis helfen. Jede aus eigenen Beweggründen. Und dazu noch die alten Seilschaften und neue Verbindungen. Quintessenz ist, dass Scheiße (sorry) immer oben schwimmt.

    Das fand ich auch so unglaublich - diese Fluchthilfe wurde eben nicht nur von einer Seite unterstützt, sondern sie war ein komplexes Netzwerk, in das unterschiedlichste Parteien aus eigenen Interessen heraus involviert waren.

  • Der einzige Lichtblick wäre eigentlich die Beziehung zu Jonathan, die immer inniger wird. Wenn man nicht wüsste, dass er bald tot ist. ;( So eine bittersüße Liebesgeschichte. Macht mich ganz fertig.


    Jetzt ist mir auch klar, dass erst die Nachforschungen zu Maries Vater Jonathan in Gefahr gebracht haben. Es war nicht wirklich die Reportage über die Kriegslager. (Dass hier TAUSENDE über die Grenzen geflohen sind.... eine Zahl, die kaum vorstellbar scheint. :o) Das hing zufällig zusammen. Aber aufgescheucht hat die Nazis, dass Marie etwas wusste, was sie nicht hätte wissen dürfen.

    Das mit Marie und Jonathans Liebe, die ein jähes Ende finden wird, beschäftigt mich auch und macht mich traurig.


    Die ganze Zeit hatte ich mich gefragt warum seine Recherchen ihn das Leben gekostet hat. Nun ist es ,so wie du schreibst, klar. Ob Marie es auch erfahren wird und macht sie sich dann Vorwürfe, ihn um Hilfe gebeten zu haben?

  • Puh, dieser Abschnitt wartet ja mit einigen Überraschungen auf:


    Erste Überraschung: Leo. Ich bin wirklich erleichtert, dass Leo kein falsches Spiel spielt, im Gegenteil, das ist verdammt gefährlich, was er macht. Kein Wunder, dass er derart vorsichtig ist, dass ihm keiner auf die Spur kommt. Denn wenn seine ehemaligen SS-Kameraden erfahren, für wen er wirklich arbeitet, ist sein Leben keinen Pfifferling mehr wert.

    Ich muss gestehen, ich bin erleichtert, dass Leo vertrauenswürdig ist, dass habe ich so sehr gehofft, denn Vera braucht irgendwen, dem sie trauen kann. Ihr unbekannter Einbrecher bleibt ja leider weiterhin unbekannt, daher kann ich ihn noch nicht einschätzen, auch wenn er scheinbar Vera nicht aus den Augen lässt und in den richtigen Augenblicken zur Stelle ist.


    Die Informationen, die Leo über Maries Vater in Erfahrung bringt, lassen keinen Zweifel mehr offen und zerstören Maries letzte Hoffnungen darüber, dass ihr Vater doch nicht in die Gräueltaten verwickelt war, auch wenn diese Hoffnung noch so klein ist. Aber es doch logisch, dass ein klein wenig von einem selbst bis zum Schluss auf eine harmlose Erklärung hofft.


    Dann die zweite Überraschung: Onkel Karl ist Hüttner! Darauf bin ich bisher keine Sekunde lang gekommen. Ich denke, wir haben hier die Erklärung, wie Jonathan überhaupt auf Hüttner und dessen beiden Begleiter gekommen ist. Wenn Jonathan tatsächlich wegen dieser Nachforschungen ums Leben gekommen ist, dann würde sich womöglich meine Befürchtung aus dem vorigen Abschnitt bewahrheiten und Marie macht sich wirklich noch Vorwürfe.

    Kann es sein, dass es sich bei Hüttners beiden verschwundenen Begleiter damals u.a. um Maries Vater handelte?


    Denn das ist ja die dritte Überraschung: Weißenburg lebt tatsächlich - und die ganze Familie wusste es, nur Marie hat niemand etwas gesagt. Ich nehme dem Vater ab, dass er sich wirklich darüber freut, seine Tochter in die Arme zu schließen, aber ich bin sehr gespannt, wie Marie reagieren wird. Meine Güte, ich wollte echt nicht an ihrer Stelle sein, was für ein Durcheinander der Gefühle.

    Waren die falschen Pässe eine Art doppeltes Netz, falls die ganze Familie flüchten muss, oder hat der Vater vor, auszuwandern und seine Familie mitzunehmen?

    Sollte das Letztere der Fall sein, wird er aber bei Marie auf Granit beißen, denke ich, sie hat sich ihrer Familie inzwischen zu sehr entfremdet. Was kein Wunder ist, wenn man ständig angelogen wird bzw. merkt, dass die anderen Familienangehörigen einem etwas verheimlichen, auch wenn es zu ihrem Schutz sein soll, aber damit treiben sie sie immer mehr von sich weg. Ganz abgesehen von den Taten des Vaters.


    Die Szene, in der Lina und Marie die Familienfotos von Lina betrachten, war auch so schön und innig. Umso furchtbarer, als Marie erfährt, dass ihr Vater genau in dem Lager tätig war, in dem Linas Familie umgekommen ist. Die Bilder von den ermordeten Zwillingen verfolgen Marie bis in den Schlaf, wen wundert es, sie verschließt sich schließlich nicht der Vergangenheit.


    Überraschend war dann auch, dass nicht Helmut Karl von Maries Fragen erzählt hat, sondern Fritz - da habe ich Helmut fälschlicherweise verdächtigt.

    Und dass ausgerechnet Sonja und Helmut ein Paar werden, wäre mir an Maries Stelle auch etwas säuerlich aufgestoßen, aber bisher verhält sich Sonja ihr gegenüber loyal, auch wenn eine gewisse Distanz zwischen ihnen herrscht, seit Marie weiß, dass ihre Freundin ihr Interesse an der Vergangenheit nicht teilt.


    Jonathan und Marie kommen sich sehr nahe, was ich schön fand, sich mir aber auch direkt die Frage aufdrängte, was ist, wenn sie nun womöglich schwanger wird.


    Das, was Baschke und der Pater Vera erzählt, ist erschütternd und absolut unverständlich. Warum verschließen die Alliierten die Augen vor dem Offensichtlichen? Und auf der anderen Seite gibt es die Nürnberger Prozesse - wie passt das alles zusammen? Kein Wunder, dass Jonathan den Glauben an die Gerechtigkeit zunehmend verloren hat.

    Unglaublich finde ich auch, wie die Kirche in Südtirol die Nazis unterstützt hat.

    Und der kleine, schmächtige Mann von der Bushaltestelle ist doch sicherlich wieder dieser Gernot. Nur gut, dass der Unbekannte zur rechten Zeit am rechten Ort ist.


    Mensch, ich bin so gespannt, wie es weitergeht.


    Ich muss nun zur Messe und lese daher erst später eure Kommentare.

  • Ich muss gestehen, ich bin erleichtert, dass Leo vertrauenswürdig ist, dass habe ich so sehr gehofft, denn Vera braucht irgendwen, dem sie trauen kann. Ihr unbekannter Einbrecher bleibt ja leider weiterhin unbekannt, daher kann ich ihn noch nicht einschätzen, auch wenn er scheinbar Vera nicht aus den Augen lässt und in den richtigen Augenblicken zur Stelle ist.

    Ich habe sie ja bewundert, dass sie das Alles so mutig alleine durchzieht und keinen wirklich ins Vertrauen zieht.