Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass ihr zum Abschluß euer Fazit hier einstellt.


    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!


    Wir freuen uns auch darüber, wenn ihr eure Rezension auf Literaturschock.de veröffentlicht. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

  • Auch diesmal, bedanke ich mich ganz herzlich für eine lebendige und interessante Leserunde bei allen Teilnehmern.

    Es war mir ein Fest! Und natürlich fiebere ich dem nächsten Abenteuer entgegen!


    Hier meine Rezension, die ebenfalls bei Amazon und lovelybooks erscheinen wird.


    Rezension „Schlangengrab“ Die Phileasson-Saga


    Hennen/ Corvus


    Im fünften Band der sagenumwobenen Phileasson-Saga gilt es den Reißzahn einer der legendären Seeschlangen zu erbeuten.


    Mutig und entschlossen wie immer, begeben sich die beiden Ottasjaskos auch auf diese Mission, die einem Himmelfahrtskommando gleicht. Doch unter der Führung der beiden Kapitäne Phileasson und Beorn scheint nichts unmöglich. Und so führen uns die Autoren diesmal in die gefährlichen Gewässer des geheimnisumwitternden Perlenmeers.


    Doch kämpfen die Recken auch diesmal wieder mit zahlreichen Widrigkeiten. Dabei führt der Weg auch in das farbenfrohe Maraskan, das mit einem kunterbunten Potpourri aufwartet und mit seiner unbeschwerten Lebensphilosophie auf die Besatzung Eindruck macht.


    In diesem Band blieb für mich kein Wunsch offen! Der fulminante Prolog grenzt schon an ein kleines Meisterstück und ist für sich genommen schon ein absoluter literarischer Leckerbissen. So zeigt sich das fünfte Abenteuer dieser phantastischen Reihe auch im weiteren Verlauf prall gefüllt mit allem, was man sich als Leser nur wünschen kann.


    Immer wieder liefern sich die Recken atemberaubende Kämpfe, ringen mit Geistern der Vergangenheit oder gelangen in schier ausweglose Situationen. Doch die Figuren, die einem schon in den vorangegangenen Bänden ans Herz gewachsen sind, denken nicht einen Augenblick daran aufzugeben. Ihr unerschütterlicher Kampfgeist leitet sie wie ein Kompass durch die tosenden Wogen, die das Autorenduo ihnen auf den Leib geschneidert hat. Aufgeben? Niemals! Kämpfen bis zum bitteren Ende? DAS WOHL!!!


    So zeigen sich in diesem Band noch einmal sehr eindrucksvolle Entwicklungen der Figuren. Besonders schlimm trifft es die Traviageweihte  Shaya Lifgundsdottir. Mit viel Fingerspitzengefühl und einem Gespür für die zahlreichen Facetten, die eine Figur ausmachen sollten, durchlebt Shaya in diesem Band eine Achterbahn der Gefühle und wird wahrlich geprüft und vom Schicksal schwer gebeutelt.


    Doch auch die anderen Protagonisten werden nicht geschont und so müssen sie sich wieder einmal alle beweisen. Hier ist wie schon in den vorangegangen Abenteuern wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.


    Außerordentlich beeindruckend zeigen sich auch Maraskan und seine dichten Wälder. Hier wurde wirklich ein so farbenprächtiges „Bild“ komponiert, dass ich es gut und gerne als Meisterstück bezeichnen möchte. Diese schillernde Szenerie mit ihren bunten Bildern kredenzt dem Leser einen absoluten Leckerbissen.


    Das opulente Abenteuer sticht als Glanzstück aus dieser Reihe hervor. 624 Seiten hochemotionales Drama, das an Spannung und Unterhaltung nicht zu überbieten ist.


    Auch in Band 6, der schon bald folgen wird, werden wir Leser wieder eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben. Der verheißungsvolle Titel „Totenmeer“ verspricht allerdings schon vorab wahrlich nichts Gutes.


    Aufgeben? Keine Option für unsere beiden Ottajaskos!


    Es geht immer weiter. Und nur einer kann gewinnen!


    Das wohl!


    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Das war - und ist es noch immer - eine tolle Leserundenottajasko, das wohl.

    Vielen Dank an die Autoren für die nette Begleitung.


    Hier nun mein Eindruck vom 5. Band:


    Schlangengrab ist der 5. Teil der Phileasson-Saga mit der Aufgabe, einen intakten Reißzahn einer Seeschlange zu ergattern. Wie auch in den Abenteuern davor, gehen die beiden Wettstreiter Asleif Phileasson und Beorn der Blender die Aufgabe gänzlich unterschiedlich an und der Wettstreit zwischen den beiden Kontrahenten auf dem Perlenmeer und in Maraskan ist stark spürbar.


    In diesem Band erfahren wir im Prolog auch, wie Beorn zum Beorn der Blender geworden ist und wie er sein Augenlicht verlor. Dadurch gewinnt dieser Charakter entscheidend an Tiefe und offenbart neue Facetten. Für mich ist das mit dem 1. Prolog in Nordwärts einer der stärksten Prologe.


    Das ist überhaupt die Stärke dieser Serie, dass die sehr unterschiedlichen Charaktere sich weiter entwickeln, allerdings auch nicht immer zur besseren Seite. Aber gerade das ist das Spannende daran. Man weiß vorher nie, welchen Weg ein Charakter geht. Auch die Traviageweihte Shaya durchlebt in diesem Abenteuer ein Wechselbad der Gefühle und erkennt neue Seiten an sich und an den Menschen. Es wird spannend zu verfolgen, was diese Erfahrungen aus ihr machen. Einige Figuren können auftrumpfen, andere laufen eher mit und erhalten vermutlich in einem anderen Band ihren großen Auftritt. Ich kann nur mit ganz wenigen Charakteren nichts anfangen. Einer meiner Lieblinge, die Waldfrau Irulla, hat diesmal auch ein paar schöne Auftritte und ich habe gelernt, dass Spinne noch lange nicht Spinne ist. Und Zidaine, das wandelnde Pulverfass, ist ohnehin immer für Überraschungen gut. Die sehr liebevoll gezeichneten Figuren werden von Band zu Band vielschichtiger und farbiger. Das gefällt mir ausgesprochen gut und ich freue mich immer wieder auf neu eingeführte Figuren.


    Das Abenteuer ist aktionsreich und spannend beschrieben, es gibt Kämpfe, Auseinandersetzungen, wichtige Gespräche und seltsame Leute, mit denen man auskommen muss. Maraskan und seine Bewohner werden farbenprächtig beschrieben. Sowohl in der Stadt also auch im angrenzenden Wald schaffen die Autoren eine dichte Atmosphäre, die sofort spürbar ist. An manchen Orten möchte man dann aber lieber nicht sein.


    Ein paar Fragen bleiben offen, bei denen der Leser hoffen muss, dass diese in einer der nächsten Bände aufgegriffen werden. Und die Seeschlangen wurden für meinen Geschmack ein wenig zu kurz abgehandelt.


    Schlangengrab ist eine starke Fortsetzung, das hohe Niveau wird konstant gehalten. Und wie im wahren Leben ist auch hier für jeden etwas dabei und teilt oftmals die Leser in zwei Ottajakso, das wohl.


    Der 6. Teil, Totenmeer erscheint voraussichtlich im September 2018. Das fundamentale Abenteuer geht weiter. Es kann eben nur einen König der Meere geben.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Leserundenfazit:


    Meine erste Leserunde hat mir richtig viel Spaß gemacht! Ich glaube ich habe mich noch nie so intensiv mit den Charakteren und Details einer Geschichte auseinandergesetzt, wie in diesem Buch. Einerseits, weil das aufmerksame Lesen unumgänglich ist, um sinnvolle Beiträge für die Leserunde verfassen zu können. Andererseits weil man mit der Sichtweise, den Ideen und Empfindungen der anderen Leserundenmitglieder und den Autorenbeiträgen konfrontiert wird, die einen den eigenen Standpunkt kontinuierlich überprüfen lassen. Außerdem kommt hinzu, dass man durch neue Beiträge in den Forenthemen und im Verlauf der Geschichte auftauchende Verknüpfungen immer wieder bereits gelesene Abschnitte rekapituliert und so die Gesamtgeschichte viel besser im Blick behält, als wenn man ein Buch allein liest. Das ist ein komplett anderes, viel immersiveres Leseerlebnis, das nur durch die rege Teilnahme hier im Forum möglich ist. Dafür bedanke ich mich herzlich bei allen Leserundenmitgliedern, den Autoren und den Moderatoren! Ich freue mich sehr, dass ich auf diese Seite gestoßen bin, und werde mindestens bis zum Abschluss der Phileasson-Saga an Bord bleiben. :)



    Rezension:


    Schlangengrab, der fünfte Band der Phileasson-Saga, fokussiert wie jeder der bisherigen Bände auf ein besonderes Setting innerhalb des Kontinentes Aventurien und transportiert damit seine ganz eigene Atmosphöre. Damit wird auch dieses Buch wieder zu einem einzigartigen Erlebnis für den Leser, der eingebettet in den Haupthandlungsrahmen der Wettfahrt zwischen Asleif Phileasson und Beorn Asgrimmson von Band zu Band mit neuen, spannenden Regionen, Kulturen und Geheimnissen konfrontiert wird.


    In Schlangengrab verschlägt es die beiden Kontrahenten und ihre Ottajaskos auf und um die Insel Maraskan, ein selbst für aventurische Verhältnisse ungewöhnlicher Ort. In den undurchdringlichen Dschungeln mit allerlei giftigem Getier, den fremdartig-chaotischen Städten der Insel und auch auf dem offenen Meer müssen beide Teams wieder zahlreiche Abenteuer und Herausforderungen bestehen, um die Jagd nach einem Zahn einer Seeschlange und damit ihre fünften Aufgabe, erfolgreich abzuschließen. Insbesondere der Einblick in die maraskanische Kultur mit ihren eigenartigen Ansichten, Gebräuchen und Glaubensvorstellungen ist den Autoren hier sehr gut gelungen.


    Die Entwicklung der bekannten Figuren setzt sich in diesem Band weiter fort, wobei insbesondere Beorn an mehreren Stellen glänzen kann. Der Charakter bekommt viel mehr Profil. Während er es in den vergangenen Bänden teilweise schwer hatte, über die Rolle als "Phileassons Gegner" hinauszukommen, entwickelt er sich in diesem Band zu einem ebenbürtigen Drachenführer. Dies schafft viel Potenzial für die kommenden Bände, den Wettstreit zwischen den beiden Kapitänen noch spannender zu gestalten.


    Auch die Geschichte um Zidaine wird natürlich fortgesetzt, wobei diese sicherlich Geschmackssache ist. Ansonsten erhalten alle bekannten und beliebten Charaktere ihre "Screentime". Es treten aber einige, die in den vorherigen Büchern stärker beleuchtet wurden, etwas mehr in den Hintergrund und lassen anderen den Vortritt. Die neuen Figuren des Buches sind bei mir unterschiedlich angekommen, es gab richtige Highlights, aber auch ein paar die mich nur wenig angesprochen haben. Zum Glück sind es einige der interessanten, die den Leser auch über das Buch hinaus begleiten werden.


    Der Hintergrund ist hervorragend recherchiert und es ist bewundernswert, wie die Autoren es schaffen, viele Details und Hinweise einzustreuen, die die Aventurien-Kenner erfreuen und stimmig in das Gesamtbild des "Das Schwarze Auge"-Universums passen, ohne dass Aventurien-Laien und -Neulinge das Gefühl bekommen, etwas verpasst zu haben.


    Was den Verlauf der Geschichte angeht, so ist sie durchweg spannend, enthält viele überraschende Wendungen und lebt sowohl von den handelnden Personen als auch von den beschriebenen Örtlichkeiten. Actiongeladene Kampfszenen wechseln sich ab mit Szenen voller Mystik, Freude, Trauer, Verwirrung, Gefahr, Anstrengung, Wagemut und Nachforschungen, großteils eingebettet in das pulsierende maraskanische Leben. Ein kleiner Wermutstropfen für den Leser ist vielleicht, dass einige Geheimnisse, die im Verlauf der Geschichte auftauchen und über die man gerne mehr erfahren hätte, nicht endgültig gelöst werden. Allerdings lebt eine Geschichte gerade in einem Setting wie Aventurien auch von seinen Geheimnissen, und in Anbetracht der bereits erreichten Seitenzahl wäre es wohl auch unrealistisch, auf alles eine Antwort zu erwarten. Einzig das Ende der Geschichte hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen, es hatte etwas von einem deus ex machina, da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht.


    Das führt aber zu keinem Abzug in der Gesamtnote, denn insgesamt hat mich das Buch voll überzeugt und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Auf meiner persönlichen Rangliste der bisherigen fünf Bände landet es auf Platz 2 nur knapp hinter Himmelsturm.


    Edith sagt:

    Jetzt auch auf Amazon und Literaturschock :)

  • Auf der Suche nach dem Seeschlangzahn


    Auf geht’s ins Perlenmeer und das bunte und schrille Maraskan! Es gilt, den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten, um in dieser fünften Runde einen Punkt zu erringen, der sowohl den Foggwulf als auch den Blender näher an den ersehnten Titel „König der Meere“ bringt. Dazu müssen die Koontrahenten jedoch zuerst ein Schiff und Mannschaft zu finden, welche sie bei ihrer Aufgabe unterstützt. Was gar nicht so einfach ist, gelten die Seeschlangen doch als Ausgeburten der Dämonen und selbst die waghalsigsten Haijäger machen einen Bogen um die Bestien. Während Phileasson verzweifelt nach einer Mitfahrgelegenheit sucht, konnte Beorn bereits einen alten Bekannten dazu überreden, ihm sein Schiff und seine Mannschaft zur Verfügung zu stellen. Jedoch vermeidet es Beorn, ihm die ganze Wahrheit über die Mission zu erzählen.


    Es geht weiter bei der Wettfahrt um den Titel „König der Meere“: die Aufgabe ist diesmal eine besonders gefahrvolle Herausforderung, bei der es alles andere als sicher ist, wieviele der Recken aus den beiden Ottajaskos dieses Abenteuer überleben werden. Kein Wunder also, dass dieses Buch besonders spannend ist.


    Direkt zu Beginn der Handlung habe ich mich mal wieder über Pardona und den Namenlosen geärgert, als klar wird, dass der Gott die Prophezeiung, welche Shaya erhalten hat, etwas abgewandelt hat, um die Ottajasko um Phileasson in die Irre zu leiten. Und als ob das noch nicht genug ist, gelingt es dem Foggwulf einfach nicht, ein Schiff zu finden, welches ihre wahnwitzige Mission unterstützen würde. Dagegen ist Beorn schon längst Schiffsplanken unter den Füßen und auf dem Weg, einen Zahn zu erbeuten. Es bleibt also die ganze Zeit sehr spannend, wer es diesmal schaffen wird, sich den Punkt zu verdienen.


    Die Reise führt die Helden des Buchs und den Leser in das laute, bunte, schrille und chaotische Maraskan. Solch einer verrückten Stadt sind wir in den letzten Abenteuern noch nicht begegnet. Ihre Bewohner sind der Meinung, ihre Stadt ist schön, das Leben ist schön und sollte das nicht der Fall sein, dann wird es eben schön gemacht. Ich musste einige Male über die Besonderheiten dieser Stadt lachen. Sie ist zwar ziemlich anstrengend, aber gleichzeitig finde ich es auch ein bisschen schade, dass wir diesen quirligen Ort wieder verlassen. Die Flora und Fauna, die es auf Maraskan gibt, ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, weil sie völlig anders und fremdartig ist.

    Für die Traviageweihte Shaya stellt Maraskan und eine ihrer Bewohnerin eine besondere Herausforderung dar.


    Den Prolog habe ich mit besonderem Interesse gelesen, da wir diesmal einen wichtigen Teil aus Beorns Vergangenheit erfahren, der ein ganz neues Licht auf ihn wirft. Ich mus gestehen, ich hoffe zwar, dass Phileasson am Ende den Titel erringen wird, aber Beorn hat bei mir zwischenzeitlich auch einige Sympathiepunkte erringen können. Außerdem werden im Prolog wieder ein paar interessante Figuren vorgestellt.


    Aber auch die Nebenschauplätze, wie das brisante Dreiecksverhältnis Tylstyr-Zidaine-Tjorne, kommen nicht zu kurz. Und auch Abdul der Magier hat seine spannenden Auftritte, bei denen man sich immer wieder fragt, ob er wirklich weiß, was er tut.


    Die Mischung aus Tropenmeer und den spannenden Jagdszenen, das verrückte Maraskan mit seinen schillernden Bewohnern und der fremdartigen Tier- und Pflanzenwelt, alte Kulte und neue Götter machen dieses Buch für mich zu einem der Highlights dieser sowieso schon grandiosen Serie.


    Meine Meinung erscheint bei:

    Amazon

    Großes Literaturschock Bücherforum

    Literaturschock.de

    LovelyBooks

    Thalia

    Weltbild

    Heyne Verlag

    Lesejury

  • Hier nun endlich auch meine Rezension. Sorry, dass ich etwas spät bin, aber früher ging es nicht.


    Vielen Dank mal wieder für die tolle Leserunde. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch in See zu stechen und Abenteuer zu erleben. Vielen Dank auch an Bernd und Bernhard für die tolle Begleitung und die vielen zusätzlichen Infos. Ihr seid klasse und ich finde es super, dass ihr immer soviel Zeit in diese Leserunden-Ottajasko investiert. :danke:

    So nun zum Buch:


    Die Jagt um den Titel "König der Meere" geht in die nächste Runde


    Der fünfte Band der Wettfahrt war wieder einmal sehr spannend und voller Überraschungen.


    Phileasson und Beorn sind nun seid langem mal wieder auf See. Sie sollen einen Seeschlangenzahn beschaffen und reisen dazu ins turbulente und etwas verrückte Maraskan bzw. ins Perlenmeer. Das Erbeuten eines solchen Zahnes stellt unsere Recken vor unterschiedliche Herausforderungen. Der Foggwulf und auch Beorn gehen diese Aufgabe jeder auf unterschiedliche Weise an. Beorn beschafft sich ein Schiff indem er einen Freund belügt und Phileasson heuert bei einem Kapitän an, der auf der rachsüchtigen Suche nach der gelben Rirgit, einem Seeungeheuer, ist. Wir lernen in diesem Band das schrille, exotische, verrückte, laute, chaotische, bunte, farbenfrohe Maraskan und seine Bewohner, sowohl die zweibeinigen als auch die vielbeinigen kennen. Der Dschungel Maraskan ist gefährlich und selbst die schönsten Insekten dort entpuppen sich schnell als tödlich.

    In diesem Band werden die Charaktere der Figuren sehr schön weiterentwickelt und vertieft. Es gibt zum Beispiel tiefere Einblicke in Shayas Seelenleben, was mich persönlich sehr gefreut hat, da Shaya eine meiner Lieblingsfiguren ist. Auch gibt es in diesem Teil wieder einige sehr lustige Szenen. Die aufregenden Kampfszenen sind spannend und bildhaft erzählt und ich als Leser fühlte mich immer mittendrin im Geschehen.

    Alles in allem ist auch dieses Abenteuer wieder mal sehr gelungen. Die Geschichte wird spannend erzählt, so dass ich als Leser das Buch teilweise nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich bin schon sehr gespannt, wie diese Wettfahrt weitergeht.


    Meine Rezension erscheint bei:

    Amazon https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=3453318498

    Literaturschock https://literaturschock.de/lit…ostID=1012253#post1012253

    Thalia https://www.thalia.de/shop/hom…Id=14457361#reviewsHeader

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Vielen Dank für die aktive informative Leserunde, die von den beiden Autoren wie immer intensiv begleitet wurde. Es war toll :)

    Und hier nun auch mein Leseeindruck.


    Inhalt:

    Im fünften Band der Phileasson-Saga stechen Asleif Phileasson und Beorn der Blender mit ihren Ottajaskos in See, um den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten. Viele Gerüchte ranken sich um diese riesigen Geschöpfe, denen schon so mancher Seefahrer zum Opfer gefallen ist. Aber was tut man nicht alles , um den Titel "König der Meere" zu tragen.

    Die Reise führt die Schiffe in das Perlenmeer und das bunte und schillernde Maraskan.


    Meine Meinung:

    Schon der Prolog des jeweiligen Bandes der Saga ist ein Highlight für sich und genauso verhält es sich beim aktuellen Band der Phileasson-Saga. Man erfährt einiges aus Beorns' Vergangenheit und auch wie er sich den Beinamen "der Blender" "verdient" hat.


    Maraskan selbst ist bunt, schrill, fröhlich und beim Lesen hatte ich oft ein Lächeln auf den Lippen. Lediglich für die Fauna des örtlichen Dschungels konnte ich mich nicht begeistern. Acht Beine sind mir einfach zu viel. Und auch Shaya, die in diesem Band einiges durchzustehen hat, wird nicht gern an diese Region zurückdenken. Die Traviageweihte hat hier mit einigem zu kämpfen und dazu zählt nicht nur das eine oder andere Getier, auch ihre Gefühlswelt gerät ziemlich durcheinander.


    Natürlich gibt es auch in "Schlangengrab" spannende Kämpfe und es gibt auch in diesem Band Opfer zu beklagen.


    Irulla, eine meiner Lieblingsfiguren hat super Szenen, Pardona nervt und Zidaine hat mich überrascht, allerdings nicht in positivem Sinne. Und Beorn konnte bei mir tatsächlich, ich konnte es selbst kaum glauben, einige Sympathiepunkte sammeln.


    Alles in Allem ist auch der fünfte Band der Saga wieder überragend und ich warte mit Spannnung auf den nächsten Band. Das wohl!

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()

  • Es war wieder eine sehr schöne und interessante Runde. An beide Autoren <3-Dank für die Begleitung.

    Auch die Diskussionen waren wieder gut und spannend und sehr ausführlich. Wie unterschiedlich doch die Ansichten und die Sichtweisen sind ist für mich immer wieder erstaunlich. Genau das macht eine Leserunde aus. An alle ein großes von Herzen kommendes:


    :danke:


    Zum Buch:


    Mir hat besonders wieder der Prolog gefallen. Diesmal erfahren wir wie Beorn zum Blender und zur Legende wurde. Es bringt einige Erkenntnisse für den Leser, auch kommt man diesem Helden der Geschichte etwas näher.

    Die weiter Geschicht bringt beide Gruppen aufs Meer und ins bunte, verrückte und warme Maraskan.


    Dieser Ort bringt inbesondere Phileassons Truppe öfter mal ins Staunen. Hier gibt es viele lustige, überraschende aber auch weniger nette Erlebnisse, besonders die Tierwelt hier ist wenig erbaulich.


    Die Figuren entwickeln sich rasant weiter. Besonders Shaya die Traviageweihte macht einige neue Erfahrungen und spielt in diesem Band eine grössere Rolle.


    Auch Zidane auf der anderen Seite trifft überraschende Entscheidungen. Bei ihr scheiden sich die Geister.


    Es gibt wieder viele Kämpfe und auch Opfer. Das mit der Seeschlange wird, wie es zu erwarten war, in Angriff genommen, wobei ich das Ergebnis nach einiger Zeit geahnt habe. Das war mir dann etwas zu schnell.


    Einige Fragen bleiben wie immer offen und ich bin natürlich sehr gespannt wie es weiter geht. Der nächste Band trägt den Tod ja schon im Titel, als Leser hofft man ja immer , dass die Lieblingsfigur davon kommen wird.


    Eine gute Vortsetzung die in einer sehr exotischen DSA Welt spielt. Lesenswert und spannend, aber irgendwie nicht mein Lieblingsband. Einige Kämpfe wie die am Strand hätten etwas kürzer sein können. Aber das ist ja Geschmakssache. Ich hoffe, dass im nächsten Band wieder einige meiner Lieblingsfiguren zum Zug kommen.

    Nun, meistens drückt man einer Seite die Daumen und auch nach dieser Runde sind noch alle Wege offen. Auf ins Totenmeer;)


    Rezession veröffentlich auf:

    https://literaturschock.de

  • Ihr Leute, ich kann euch sagen, das ist wieder ein Meisterstück. Der Prolog gehört diesmal Beorn und erzählt die Geschichte, wie er sein Auge verlor. Das ist großartig erzählt. Man spürt förmlich die Planken unter den Füßen und sieht diesen Thorwaler an Deck stehen, den Sturm im Angesicht, seine Befehle erteilen. Ein großer Coup sollte es werden und dann scheint alles schief zu gehen. Wird er aufgeben? Nein, nicht Beorn, und die Haie warten auf ihr Futter…

    Diese Geschichte zeigt diesmal alle Talente dieses scheinbar verkannten Kapitäns, der nicht nur ein sehr guter Seemann ist, sondern auch , ein guter Kämpfer und ein absolut mutiger und charismatischer Führer. Hätte mir jemand zu Beginn des Wettkampfes gesagt, dass ich mal so für ihn schwärmen würde, ich hätte nur gelacht. Aber seit diesem Abenteuer hat er absolut an Profil gewonnen. Wird er nun Phileasson den Rang ablaufen? Warten wir es ab. Noch halten wir treu zu ihm, schließlich hält die Ottajasko zusammen. Das Wohl, bei Swafnir!

    Nach dem Prolog führt das Abenteuer in das Perlenmeer und auf die größte Insel Aventuriens, nach Maraskan. Beide Kapitäne brauchen ein Schiff, denn es gilt ja eine Seeschlange zu bekämpfen, den Erzfeind Swafnirs. Viel Ehre zu gewinnen, aber eigentlich eher dem Tod ins Auge zu sehen. Alle klugen Seemänner sind froh, wenn sie nie eine Seeschlange auch nur von Weitem sehen. Sie ist allein von Ihrer Größe ein Gegner, für den ein Boot nur ein Bissen ist. Das Cover zeigt die Größenverhältnisse ganz gut und lässt uns mit den Helden fiebern. Beorn trifft alte Bekannte wieder und Phileasson heuert auf einem Haijäger an, in der Hoffnung auf eine Seeschlange zu treffen. Also auch Phileasson hat seine Haibegegnung und auch die ist spannend. Aber wegen der Suche nach der Seeschlange bleiben sie in den Namenlosen Tagen draußen, mit schwerwiegenden Folgen.


    So sind sie bald wieder an Land, in Boran. Eine spannende, lebendige Stadt. Wir konnten dort Teile einer Theateraufführung der besonderen Art erleben, was sehr witzig und für mich sehr inspirierend war. Ich werde das auf alle Fälle ausprobieren. Die Zuschauer konnten nämlich den Schauspielern sagen, was sie machen sollen, wenn etwas nicht gefiel. Aber leider war der Aufenthalt in der Stadt nur kurz. Ich hätte gern mehr davon gesehen. Es wurde einige aus Phileassons Ottajasko entführt von einer Rasse, die wir nicht kennen und deren Sprache wir nicht sprechen. Um sie zu befreien mussten wir in den Dschungel. So schön wie die Stadt war, so gefährlich und so eklig war der Dschungel. Da möchte ich nie wieder hin. Das ging auch nicht für alle glücklich aus. Zieht eure mitleidige Seele warm an. Es wird viel abgefordert.

    Aber wir haben ja mit dem Tod beider Mannschaften gerechnet, denn einen Kampf mit einer Seeschlange überlebt doch keiner. Somit seid ihr vorbereitet und gewappnet für die Tragik dieses Abenteuers.

    Auch bei Beorn gibt es natürlich Verluste. Nicht nur er selbst verhält sich heldisch. Er hat auch Helden in seiner Ottajasko, die auf ihre letzte Fahrt gehen.

    Dieses Abenteuer bietet also wirklich alles an Spannung auf, was es geben kann. Gefährliche Kämpfe, Seeschlachten, Liebe und Trauer, interessante Gegenden Aventuriens und natürlich auch wieder viel Diskussionsstoff. Ich bin absolut begeistert!

    Ihr werdet es auch sein! Das Wohl!


    Vielen Dank an die Skalden für die Begleitung und an alle Mannschaftsmitglieder für das gemeinsame Erlebnis. Wir treffen uns im Totenmeer!

    Bei Swafnir!

  • Die Fahrt geht weiter!


    Mittlerweile sind wir mit „Schlangengrab“ im 5. Band der Phileasson-Saga (aus der Welt des Rollenspiels Das Schwarze Auge) angekommen und unsere beiden Kontrahenten Asleif Phileasson und Beorn der Blender werden im Wettstreit um den Titel „König der Meere“ diesmal vor eine große neue Herausforderung gestellt: Sie sollen eine Seeschlange, den Schrecken der Meere, besiegen und ihr einen Reißzahn rauben. Keine leichte Aufgabe und wieder sind die Herangehensweisen der beiden sehr unterschiedlich.


    Im Prolog erfahren wir, wie Beorn der Blender sich seinen Namen gemacht hat. Er erhält deutlich mehr Farbe und kann dadurch möglicherweise auf mehr Verständnis und Sympathie beim Leser stoßen.


    Die Reise verschlägt uns auf das Perlenmeer und auf die Insel Maraskan. Nicht nur das tückische Meer birgt seine Gefahren. Wer Maraskan kennt, der weiß um ihre tödliche Flora und Fauna. Zudem leben die Menschen dort nach einer eigenen Religion und Philosophie, die für Außenstehende nicht immer leicht zu begreifen ist. Dennoch kann man Maraskan und ihren Bewohnern ihre Schönheit nicht absprechen und sollte sie unbedingt erlebt haben. Gerade das Entdecken der facettenreichen Welt Aventuriens gemeinsam mit den Helden, birgt ungemeine Faszination und bietet uns in jedem Band wieder etwas völlig Neues.


    Actiongeladen geht es her und spätestens bei der tatsächlichen Gegenüberstellung mit einer Seeschlange stellen sich unsere Nackenhaare auf. Neben den spannenden Begegnungen ist es besonders die Charakterentwicklung, die dem Roman seinen Charme verleiht. Beorn, Zidaine und Shaya stehen dabei im Vordergrund. Leider bleiben einige Fragen und Konflikte unaufgeklärt, aber bei geplanten zwölf Bänden insgesamt bleibt dafür noch reichlich Raum.


    Wie schon bei den Vorgängern, ist das Ende viel zu schnell erreicht. Glücklicherweise heißt es, kein ganzes Jahr warten, denn der nächste Teil, „Totenmoor“, ist bereits für September 2018 angekündigt.



    Auf:

    kobo.com

    eBook.de

    Lovelybooks

    Lesejury

    Wasliestdu

    Thalia

    Weltbild

    Amazon

    Random House

  • Schlangengrab –stürmisch, mysteriös, spannend


    Wieder in Aventurien verfolgt der Leser das fünfte Abenteuer der beiden Kapitäne Phileasson und Beorn. Wie bereits in den anderen Bänden wird auch hier dem Fortgang des Wettkampfs ein Prolog vorangestellt. Diesmal steht Beorn selbst im Zentrum dieser Vorgeschichte. Es ist die Geschichte wie er sein Auge verloren hat. Der Leser erlebt ihn wenn die Wellen hochschlagen und die Haie ihr Futter finden. Beorn gewinnt in diesem Prolog an Charakter , er gibt nicht auf und verliert nicht die Übersicht. Als Leser sieht man ihn vor sich, wie er felsenfest auf dem Schiff steht und die Kommandos gibt, wie er als Besiegter seinen Stolz nicht verliert und als Sieger dem Feind fair gegenüber tritt. Es ist deutlich zu bemerken, dass die Autoren sich bemühen, von der schwarz/weiß Vorlage des Spielabenteuers weg zu gehen und die Charaktere interessanter zu gestalten. Auf alle Fälle wird Beorn zunehmend sympathischer.

    Der Prolog hat eine sehr bildhafte Sprache, und ein starkes Tempo. Für mich der bisher beste Prolog der Serie.


    Schon diese Vorgeschichte führt den Leser in die Gefilde, in denen sich dieses Abenteuer dann abspielt. Bei der Umrundung Aventuriens sind die Kapitäne jetzt im Perlenmeer und auf der Insel Maraskan angelangt. Ihre Aufgabe lautet, den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten. Die Seeschlangen sind schon von der Größe her Ungeheuer, mit denen sich kein Schiffer einlassen möchte. Sie sind die Feinde der Wale und deshalb auch die Feinde der Thorwaler. Allerdings ist ein Kampf mit ihnen im Prinzip ein tödliches Unterfangen. Also werden sie hier auf ein Selbstmordkommando geschickt?


    Das Meer und seine Bewohner ist nur einer der faszinierenden Hintergründe dieses Abenteuers. Die Helden werden eine der buntesten Städte des Kontinents kennenlernen und der Dschungel Maraskans zeigt seine grausamen Seiten. Natürlich werden einige der Charaktere nicht überleben, auch wenn sie alle heldenhaft kämpfen, ob nun gegen Seeschlangen oder gegen Marasken.

    Beide Mannschaften verlieren zwischendurch den Schiffsboden unter sich, beide Mannschaften werden neue Mitglieder in ihre Ottajasko auf nehmen und andere verlieren. Neue Beziehungen bauen sich auf und neue Geheimnisse zeigen ihre Spitzen. Natürlich ist es nicht Aufgabe der Kapitäne, diese Geheimnisse aufzudecken und so bleibt auch der Leser an mancher Stelle mit seinen Fragen allein. Aber die Erkundung eines Kontinents wird nie zu der völligen Aufklärung aller seiner Geheimnisse führen. Obwohl Phileasson der Erkunder ist und gern Neuland betritt, kann er hier seine Kräfte nicht vergeuden und seine Mannschaft nicht unnötig in Gefahr bringen, um seine oder die Neugier seiner Mannschaft zu befriedigen.


    Gefahr bietet Maraskan genug und damit Spannung in jedem Kapitel. Im Meer kämpfen die Helden auf Leben und Tod, mit Menschen, Haien und der Natur in den Namenlosen Tagen. Es gibt Monster im Dschungel, die man nicht am Aussehen erkennt und es gibt Echsenmenschen, die ein besonderes Interesse an einigen Mannschaftsmitgliedern haben.


    Damit der Leser aber vor Spannung nicht das Atmen vergisst, gibt es auch humoristische Einlagen. Zum Beispiel die Beschreibung einer Theateraufführung in der Stadt, die mindestens ein Schmunzeln beim Leser erzeugt.


    Wie schon im Prolog, geht Beorn diesmal an vielen Stellen in der Sympathe des Lesers voran. Sei es seine flammende Rede, um eine fremde Mannschaft zu motivieren oder sein Einsatz für die Ottajasko bis dahin, dass er eine schwache Stelle offenbart, die ihn auf der anderen Seite noch stärker erscheinen läßt. Phileasson ist diesmal wesentlich mehr vom Pech verfolgt. In seiner Mannschaft gibt es mehrere starke Persönlichkeiten. So braucht er keine starke Rede, da reichen wenige Worte. Er ist hier auch nicht in seinem Element und sein Führungsstil zeigt sich darin, dass hier jeder seinen Beitrag leistet und alle zusammenhalten.


    Neben den beiden Kapitänen entwickeln sich auch die Mitglieder ihrer Mannschaften. Shaya, die „Schiedsrichterin“ in Phileassons Ottajasko, bekommt mehr und mehr Charakter, wird, gebeutelt durch die Realität, vor schwierige Entscheidungen gestellt und wächst an ethischen und emotionalen Problemen. Auch der Leser wird in seiner Sympathieverteilung zu moralischen Entscheidungen gezwungen. Ist Zidaine als Mörderin zu verurteilen oder als Opfer mit Vergebung zu bedenken? Ist Tjorne ein Schuft geblieben oder hat er seine Strafe schon ausreichend erhalten? Wie sicher ist eine Magierin, wenn sie die Kreise einer wesentlich stärkeren Magierin stört?

    Ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Abenteuer erzählt dieser Band der Saga. Es ist wieder eine Steigerung und ich weiß nicht, was da noch kommen kann. Diesen Band zu übertreffen dürfte sehr schwer sein.


    Es bleibt also sehr spannend und ich freue mich schon auf die Fahrt im Totenmeer.