12: Seite 571 - Ende (Kap. 8 "Mit zwei Booten ..." – Ende)

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  • Ich muss sagen ein furioses Finale! Der Kampf in der unterirdischen Höhle gegen diese Echsenviecher und die Befreiung Leomaras waren nochmal ein echtes Highlight am Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Sehr spannend. Und vor allem weil es genau an der Stelle stattfand, an der Beorn zuvor schon war.

    Einzig der Zweikampf Tylstyr gegen diese Echse war mir etwas zu einfach gelöst. Jedenfalls konnte ich mir nicht so recht vorstellen, dass er es wirklich mit Fußtritten schafft, auch dann nicht, wenn die Stelle vorher einen Flammenstrahl abbekommen hat, war ich mir da unsicher, ob man diese harte Haut dann so treffen kann, dass er dann ablässt. Überhaupt ist Tylstyr so ein bisschen ein zweischneidiges Schwert für mich. Mal rappelt er sich auf und bekommt wieder etwas hin, dann stellt er sich doch wieder etwas dusselig an...ich weiß nicht, über ihn bin ich echt unschlüssig. Aber mal sehen was da noch kommt.

    Leomara wird zum Glück gerettet. Die Kleine macht schon was mit. Aber sie steckt das immer alles gut weg, finde ich.

    Faszinierend, wie Irulla die Spuren lesen und deuten kann, die Beorn zuvor hinterlassen hat. So eine Fähigkeit kann man gar nicht mit Gold aufwiegen.

    Ich fand das Ende nochmal richtig fetzig und diese mysteriöse Atmosphäre im Schatten dieser unterirdischen Pyramide war schon sehr faszinierend.

    Und wir wissen jetzt warum die Maraske so abgegangen ist. Ein Liebesakt soll es gewesen sein. Shaya kann das kaum fassen, dass die Liebe so etwas hervorbringen kann. Die Maraske hat aus Liebe zu ihrem Artgenossen gehandelt. Oh da klingt vieles an. Z.B auch, dass die Natur sich durchaus rächt, wenn der Mensch glaubt sie dominieren zu können. Dass man die Tiere nicht ausbeuten und versklaven darf....ach da könnte man endlos weiterspinnen. Ein schöner Ansatz, den wir hier durch Shayas Gefühlswelt bekommen. Die Ironie des Schicksals, die Tragik des Todes.


    Für mich ist der 5. Band ein absolutes Glanzstück innerhalb der Reihe und definitiv ganz vorne dabei. Das bunte TReiben auf Maraskan hatte so einen speziellen Reiz und man merkt mit wie viel Mühe und Liebe zum Detail hier herangegangen wurde.


    Ich bin rundum zufrieden und glücklich und fiebere neuen Abenteuern entgegen. Danke!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Achso: Der Prolog ist für mich der bislang Beste, dicht gefolgt vom Prolog in "Die Wölfin"! Der Prolog in "Schlangengrab" war weit mehr als ein Appetizer!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Insgesamt war das Buch sehr Shaya-lastig. Deswegen begrüße ich es, dass sie im nächsten Band mehr in den Hintergrund tritt, dass wir nicht "Die Leiden der jungen Shaya" lesen. Merkte bei ihrem "Gespräch" mit Praioslob, dass ich darauf keine Lust hätte. Fröhlich gefällt sie mir deutlich besser, weswegen ich sie auch nicht mehr als eine meiner Lieblingsfiguren mit aufgelistet habe. Hoffentlich findet sie dahin zurück.

    Sehr Shaya-lastig? :o Jetzt bekommen wir mal Einblick in Shayas Seelenleben und erleben eine Liebe von ihr mit und schon ist es too much? Das kann ich ja nun gar nicht nachvollziehen!:boahnee: Ist es denn nahe an der Realität wenn wir immer nur eine durch alle Bände fröhlich herum hüpfende Shaya erleben? :aaa: Ich denke das Schöne an so einer Reihe ist eben auch, dass man den Figuren bei einer ziemlich langen Entwicklung zuschauen kann. Das macht doch auch einen erheblichen Reiz einer so langen Reise aus! Und da muss es auch mal ein Auf und Ab der Gefühlswelt des Protagonisten geben können. Alles andere wäre doch langweilig und sehr künstlich. Genau diese Einblicke und das Herausarbeiten der unterschiedlichen Facetten der Figuren, finde ich hier besonders gut gelungen. Also muss ich hier doch entschieden protestieren:barbar:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Shaya darf sich gerne entwickeln! Klar gehört eine Charakterentwicklung mit dazu, aber da sind dann andere Entwicklungen vielleicht im Moment etwas spannender als das schweigende Elend. Ich muss nicht jeden Schritt gleich mitverfolgen, besonders nicht die Teile, die mich auf dauer nicht ansprechen würden und wie ich schon sagte: die Szene mit Praioslob drückte genug ihre derzeitige Gefühlslage aus und ich brauche eben persönlich nicht mehr davon.

  • Shaya darf sich gerne entwickeln! Klar gehört eine Charakterentwicklung mit dazu, aber da sind dann andere Entwicklungen vielleicht im Moment etwas spannender als das schweigende Elend. Ich muss nicht jeden Schritt gleich mitverfolgen, besonders nicht die Teile, die mich auf dauer nicht ansprechen würden und wie ich schon sagte: die Szene mit Praioslob drückte genug ihre derzeitige Gefühlslage aus und ich brauche eben persönlich nicht mehr davon.

    Das schweigende Elend? Habe ich jetzt anders empfunden. Was genau stört dich denn an der Szene mit Praioslob so? Vielleicht könntest du darauf nochmal etwas genauer eingehen? Ich denke das ist der Lauf einer Geschichte, dass man nicht unbedingt mit jeder Gefühlslage eines Protagonisten konform gehen muss. Deshalb ist sie dennoch für die Entwicklung wichtig und zeigt eine der vielen Facetten Shayas! Shaya hat innerhalb kürzester Zeit wirklich eine Achterbahn der Gefühle durchlebt, denen nun mit dem vorzeitigen Tod Cessimasabs abrupt ein Ende gesetzt wurden! Das muss man ja wohl erst einmal verarbeiten, immerhin gab es noch etwas zu bereinigen und nun muss sie damit leben, dass vieles unausgesprochen bleibt und zwar für immer. Wie glaubhaft wäre es denn bitte schön, wenn sie jetzt wieder jauchzend durch die Gegend hüpfen würde? Das würde mir persönlich eher aufstoßen. Shaya war IMMER bislang die Zuversichtliche und hat anderen immer Trost und Hoffnung gespendet, da hat sie auch mal ein Anrecht darauf in eine Krise zu geraten. Für mich wird diese Figur dadurch nur authentischer!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich spreche ihr weder ein Anrecht auf Krisen ab, noch die Zeit, die sie zum Verarbeiten braucht.


    Nur finde ich dann andere Entwicklungen spannender. ZB wie Praioslob und Tylstyr sich aussprechen oder wenn Tylstyr Zidaine mit Beorn erwischt. Da gibt es wahrscheinlich dann eh schon Herzschmerz pur. Dolorita und Orelio sind neu dabei, die interessieren mich eben auch. Finde es absolut in Ordnung, wenn Shaya etwas mehr in den Hintergrund tritt, da sie mir in Fröhlich eben besser gefällt.

    Das Gespräch zwischen Praioslob und Shaya war etwas einseitig. Shaya will im Moment nicht reden. Gut, dann brauche ich auch keine Dialoge mit ihr, durch die wir uns dann zu zweit quälen würden. :>

    Ich sehe das mit Shaya gar nicht so dramatisch. Shaya ist eher wie ein Teenager, der Erfahrungen sammelt. Immerhin ist sie zum ersten Mal von ihrer Kirche weg. Sie probiert aus und verliebt sich nach Salarin auch recht schnell wieder. Ja, es sind für sie im Moment die großen Gefühle, aber wenn sie älter ist, wird sie sicher ganz anders darüber denken.

  • Mit einem Hundeschlitten durch die Eiswüste und mit Karenen einen Trip durch das Nivesenland, das wäre doch was!

    Ein Arbeitskollege von mir hat mal eine Hundeschlittentour durch Skandinavien mitgemacht. Er war begeistert davon - es muss ein tolles Erlebnis sein, stundenlang ohne Motor/Maschinen durch die Natur zu fahren.


    Antworten im Totenmeer? Ich befürchte da eher jede Menge Tod.

    O ja ... :teufel:


    Jedenfalls konnte ich mir nicht so recht vorstellen, dass er es wirklich mit Fußtritten schafft, auch dann nicht, wenn die Stelle vorher einen Flammenstrahl abbekommen hat,

    Ich weiß nicht, ob jemand von Euch schon mal eine Brandwunde hatte. Wenn die Haut wegsengt (das kann man bei einem Treffer von einem Ignifaxius erwarten), also das verschmorte Fleisch offen liegt, tut jeder Berührung höllisch weh - und wohl erst recht ein kräftiger Tritt.


    Die Kleine macht schon was mit. Aber sie steckt das immer alles gut weg, finde ich.

    Kinder kommen mit schrecklichen Vorkommnissen oft besser zurecht als Erwachsene. Sie können solche Geschehnisse leichter in ihrer Welt "akzeptieren".


    Für mich ist der 5. Band ein absolutes Glanzstück innerhalb der Reihe und definitiv ganz vorne dabei.

    :freu:


    Was Shaya angeht: Jeder hat eben seine Lese-Vorlieben. Manche wollen gern per Innensicht bei der Bewältigung von Trauer und Liebeskummer unmittelbar dabei sein, andere lesen lieber über andere Themen. Ich glaube, das Thema "verlorene Liebe" haben wir mit Praioslob in der Saga schon recht ausführlich behandelt, deswegen fokussiere ich in Totenmeer anders.

  • Heute konnte ich in aller Ruhe den Schluss lesen, so wie es sich gehört: Allein im Garten mit einem Glas Wein. Das Buch war aber schneller zuende als das Glas Wein :)


    Phileasson hat es also auch geschafft. Aber wie? Ich war ziemlich enttäuscht, als dieser Kampf nicht beschrieben wurde. Irgendwie kann ich nicht glauben, wie sie das geschafft haben. Die Schlange, die Beorns Mannen besiegt haben war beeits verletzt und wurde von innen auch noch angegriffen. Der Kampf hatte auf See begonnen und wurde unter Opfern am Boden fortgesetzt. Bei Phileasson kommt eine größere Schlange. Soweit ich es gelesen habe stand da nichts von einer Verletzung. Sie könnte einfach sehr alt sein, aber sie ist immernoch rieeeeesig. Wie wollen sie kleinen Wichte mit ihren Zahnstochern da was ausrichten. Ich schließe mich der Meinung an, dass ich gern auf die Seeschlacht, die ja nicht Phileassons war, verzichtet hätte und diese nur in der Rückblende erfahren, in einem Ohmschen Gesang oder so. Dafür hätte ich gern erfahren, wie Phileassons Mannen diese größere Schlange umbringen. Liegt es vielleicht daran, dass es für die Autoren auch schwer ist, sich diesen Erfolg vorzustellen :).

    Gut gefallen hat mir sein Spruch zu beginn, die Schlange nicht ohne Kampf sterben zu lassen. Das klang gut. Gerecht der Schlange gegenüber. So was gefällt mir.

    Was ich komisch fand war, dass Lailath erst zu diesem Zeitpunkt etwas über die speziellen Führungsqualitäten erfährt. Diese Szene ist so eine Parallelsituation zu Beorns Ansprache an die Mannschaft von Leif. Überhaupt fand ich, gab es hier öfter vergleichbare Szenen und interessant, wie die jeweiligen Kapitäne damit umgehen.

    Ist es denn nahe an der Realität wenn wir immer nur eine durch alle Bände fröhlich herum hüpfende Shaya erleben? :aaa: Ich denke das Schöne an so einer Reihe ist eben auch, dass man den Figuren bei einer ziemlich langen Entwicklung zuschauen kann. Das macht doch auch einen erheblichen Reiz einer so langen Reise aus! Und da muss es auch mal ein Auf und Ab der Gefühlswelt des Protagonisten geben können. Alles andere wäre doch langweilig und sehr künstlich. Genau diese Einblicke und das Herausarbeiten der unterschiedlichen Facetten der Figuren, finde ich hier besonders gut gelungen. Also muss ich hier doch entschieden protestieren :barbar:

    Da stimme ich voll zu.

    Das Gespräch zwischen Praioslob und Shaya war etwas einseitig. Shaya will im Moment nicht reden. Gut, dann brauche ich auch keine Dialoge mit ihr, durch die wir uns dann zu zweit quälen würden. :>

    Diese Stelle war doch sehr wichtig für Shaya. Sie hat eine neue Erkenntnis gewonnen. Sie war der Meinung, man müsse mit Menschen reden, die Kummer haben und nun spürt sie, dass es vielleicht nicht so ist, dass man im Kummer auch gern mal allein ist. Somit hat dieser Nicht-Dialog eine wichtige Funktion, oder nicht?



    Tylstyr Zidaine mit Beorn erwischt. Da gibt es wahrscheinlich dann eh schon Herzschmerz pur.

    Das ist mir nicht wirklich wichtig ist. Eifersucht und Herzschmerz ist etwas, was ich überall lesen kann. Für mich ist eigentlich jetzt das interessanteste Gespräch das, welches Beorn mit Tjorne führt. Ich hoffe wir dürfen wirklich dabei sein. Dieses Gespräch mit Beorn fand ich toll.


    Beorn hat auch bei mir in diesem Band mächtig Punkte gemacht. Nicht weil er der erste ist, sondern weil er sich hier als wirklicher Führer zeigt und zwar an vielen Stellen, währen Phileasson ziemlich viel abgibt und in den Hintergrund tritt. Als Forscher hätte ich gedacht, dass so eine Expedition in den Dschungel ihn so nebensächlich macht. Eigentlich hätte er hier viel neugieriger sein müssen, viel mehr fragen. Vielleicht hätten sie mehr erfahren, wenn er mehr gefragt hätte. Abends am Lagerfeuer wäre es doch interessant gewesen, sich über die Gefahren des Dschungels auszutauschen, auch wenn man nicht alle aufzählen kann. Wo ist der Forscher? Wo sind die Vorteile, die er hat, weil er so hervorragende Eigenschaften als Forscher hat? Das hat mir gefehlt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Beorn in der Lesergunst steigen soll. Dieses Ziel ist sicher erreicht worden.


    Wo würde ich Urlaub machen? In der schönsten Stadt natürlich, solange ich Geld genug habe um eine krabbeltierfreie Unterkunft zu finden :)


    Bei Silberflamme hat mir der direkte Wettkampf sehr gut gefallen, wo am Schluss jeder mal kurz die Nase vorn hatte.

    Hier hat mir der Prolog super gefallen und auch der Kampf Beorns mit der Seeschlange. Die Schilderung der Stadt hätte noch mehr sein können. Die war so interessant und so vielfältig. Ich hoffe wir kommen noch mal dahin?

    Meine Lieblinge sind Shaya, Irulla, Zidaine und Salarin. Natürlich Phileasson, der aber jetzt dicht gefolgt wird von Beorn. Beorn hat jetzt das Bild des kraftstrotzenden, erfahrenen Kapitäns jetzt sehr farbig gemacht.

    Dabei könnte ich mir wirklich vorstellen, dass Beorn und Zidaine eine Art Liebespaar werden, geboren aus gegenseitigem Verständnis. Er könnte ihr sogar das Geheimnis Pardonas anvertrauen. Warum sollen die Kapitäne keine Liebesbeziehung eingehen? Wäre jedenfalls spannend, denn es wäre nicht die rosarote romantische Beziehung.

  • Glücklicherweise hat der Foggwulf auch noch einen Schlangenzahn bekommen. Es kam mir allerdings etwas konstruiert vor, dass auf einmal zufällig eine Schlange in der Höhle erscheint, die dann auch noch relativ einfach besiegt wird. Und dieses Exemplar war noch nicht einmal verletzt.


    Dieser Band hat mir sehr gut gefallen und liegt auf jeden Fall im vorderen Bereich, ein eindeutiges Ranking wil ich gar nicht vornehmen.


    Urlaub auf keinen Fall in Maraskan, da krabbeln mir zu viele Viecher mit zu vielen Beinen herum. Die Stadt selbst war allerdings ziemlich cool. Da gibt es bestimmt eine Menge zu sehen.


    Ich mag Shaya, Irulla, Salarin und natürlich den Foggwulf.

    Irulla kommt mir zu kurz, ich würde gerne mehr von ihr lesen.


    Bei Zidaine, Lailath und Tjorne bin ich mir nicht sicher, ob sie das Ende der Wettfahrt erleben werden. Um Tjorne wäre es nicht schade, ich kann ihn immer noch nicht leiden.


    Gespannt bin ich darauf, was zwischen Beorn und Zidaine abgeht. Hoffentlich mehr im nächsten Band.

  • Ich glaube, das Thema "verlorene Liebe" haben wir mit Praioslob in der Saga schon recht ausführlich behandelt, deswegen fokussiere ich in Totenmeer anders.

    Da bin ich gespannt. Ausnahmsweise mal eine schöne Liebesgeschichte? Kann ich mir im Totenmeer fast nicht vorstellen, aber wer weiß, wo unser Romantiker Robert überall noch Glitzerfeen versteckt :totlach:

    Ich war ziemlich enttäuscht, als dieser Kampf nicht beschrieben wurde.

    Gut gefallen hat mir sein Spruch zu beginn, die Schlange nicht ohne Kampf sterben zu lassen. Das klang gut. Gerecht der Schlange gegenüber. So was gefällt mir.

    Ich war da hin- und hergerissen. Ich fand unglaublich gut, dass Phileasson der Schlange noch zuletzt einen fairen Kampf liefert und das das nur angedeutet wurde, gab der Szene eine besondere Stimmung. Dennoch hätte auch ich gerne erfahren, wie genau sie das angestellt haben.

    Beorn hat jetzt das Bild des kraftstrotzenden, erfahrenen Kapitäns jetzt sehr farbig gemacht.

    Sehr schön formuliert. Ein farbiger Beorn. Ich mag ihn tatsächlich auch immer mehr, aber ich habe auch eine Schwäche für Bösewichte :teufel:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Sie könnte einfach sehr alt sein,

    Es kam mir allerdings etwas konstruiert vor, dass auf einmal zufällig eine Schlange in der Höhle erscheint, die dann auch noch relativ einfach besiegt wird. Und dieses Exemplar war noch nicht einmal verletzt.

    Der Friedhof der Seeschlangen ist so etwas wie ein Elefantenfriedhof - die Seeschlangen schwimmen dorthin, wenn sie den Tod kommen fühlen. Sowohl Beorn als auch Phileasson haben in der Bucht davor ja auch reichlich Seeschlangenskelette gesehen.


    Was ich komisch fand war, dass Lailath erst zu diesem Zeitpunkt etwas über die speziellen Führungsqualitäten erfährt.

    Es war eine der wenigen Situationen, in denen ...

    ... Phileasson einen Kampf befehligt

    ... Lailath dabei war

    ... sie nicht auf See waren, was sie wegen ihrer Angst vor dem Meer immer stark ablenkt

    Für mich ist eigentlich jetzt das interessanteste Gespräch das, welches Beorn mit Tjorne führt.

    Glaubt Ihr, es kommt noch zu diesem Gespräch - oder ist Zidaines Aktion so erfolgreich, dass sie Beorn schon so gründlich auf ihre Seite zieht, dass er Tjorne nicht mehr anhört?


    Wo würde ich Urlaub machen? In der schönsten Stadt natürlich

    Preise die Schönheit, Bruderschwester! :)


    Die Schilderung der Stadt hätte noch mehr sein können. Die war so interessant und so vielfältig. Ich hoffe wir kommen noch mal dahin?

    Es geht darum, Aventurien zu umrunden. Insofern ist eine Umkehr, die nochmals nach Boran führen würde, eher unwahrscheinlich.

    Aber auch mein Herz schlägt für Maraskan, <3 und daher wird es diesbezüglich in Totenmeer ein Nachspiel geben. Kodnas Hans Piratenversteck liegt auf der kleinen Insel Beskan, die zum maraskanischen Kulturgebiet gehört - und dort werdet Ihr den Foggwulf und seine Getreuen wiedertreffen ... ;)

    Ausnahmsweise mal eine schöne Liebesgeschichte?

    He, was war denn mit Nirka und Sven? <3<3 Oder Crottet und Phanta? <3<3 Alles schon vergessen?

  • He, was war denn mit Nirka und Sven? <3<3 Oder Crottet und Phanta? <3<3 Alles schon vergessen?

    :totlach: ok, Nirka und Sven und die romantischen Kerzen, hatte ich tatsächlich schon verdrängt. Irgendwie wollen die Beiden immer aus meinem Gedächtnis verschwinden.

    Bei Crottet und Phanta gibt es aber einen traurigen Dritten, Hern'Sen, der doch auch in Phanta verliebt war. :(

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Glaubt Ihr, es kommt noch zu diesem Gespräch - oder ist Zidaines Aktion so erfolgreich, dass sie Beorn schon so gründlich auf ihre Seite zieht, dass er Tjorne nicht mehr anhört?

    Es wäre , sehr schade, wenn es nicht mehr zu diesem Gespräch käme. Dann wäre wieder so ein Klischee der Frauen für Zidaine genutzt worden - Frau bezirzt Mann. ich habe den Kuss nicht so verstanden, dass sie ihn damit manipuliert, sondern, dass sie sich sicher ist, wie dieses Gespräch ausgehen wird, weil sie weiß wie Beorn denkt (oder es zu wissen glaubt). Sie hätte sich auch rausreden können und sich irgendwas ausdenken, was sie Beorn vor dem Tod noch sagen wollte zum Beispiel, dass er ein toller Liebhaber war oder so :D Aber sie entscheidet sich dafür, sich Beorn anzuvertrauen. Sie hat es ja schon öfter probiert , sich jemandem anzuvertrauen, aber selbst Tylstyr kann sie nicht wirklich verstehen, oder? Sie ist Beorn auf dieser Fahrt näher gekommen und sie hat gemerkt, dass dieser sie schätzt. Ich denke, sie hofft, dass er sie auch nach der "Beichte" noch schätzt und ich glaube ja, sie hat recht mit der Annahme. Das ist eine ungewöhnliche Situation für Beorn und die Lösung ist auch für ihn nicht einfach. Es würde aber auch für Zidaine einiges klären. Jedenfalls mag ich Keine Liebesbeziehung, die von Zidaine nur "genutzt" wird.

  • Mir hat gefallen, dass Beorn sie angehört hat und nun die andere Seite noch anhören will, um sich ein Urteil zu bilden. Daher muss er Tjorne noch befragen.


    Ich glaube schon das es stattfindet, nur kann er es ja nicht bestreiten. Besser gesagt ich bin auf seine Antwort gespannt. Was wird Beorn dann machen, Zidaine frei Hand lassen oder ihn selbst bestrafen oder es auf später verschieben?

  • Mir hat gefallen, dass Beorn sie angehört hat und nun die andere Seite noch anhören will, um sich ein Urteil zu bilden. Daher muss er Tjorne noch befragen.


    Ich glaube schon das es stattfindet, nur kann er es ja nicht bestreiten. Besser gesagt ich bin auf seine Antwort gespannt. Was wird Beorn dann machen, Zidaine frei Hand lassen oder ihn selbst bestrafen oder es auf später verschieben?

    Ich finde ein Duell wäre eine gute Lösung, obwohl (oder weil:teufel:) ich Tjorne da wenig Chance gebe.

  • Dann wäre wieder so ein Klischee der Frauen für Zidaine genutzt worden - Frau bezirzt Mann.

    Was für ein Klischee? Hm, fragen wir mal Pardona. :>

    Gerade durch die Reise mit Pardona hat er hoffentlich die Nase gestrichen voll davon, eher das Schiff als der Kapitän zu sein und lässt sich den Kurs nicht vorgeben.

  • Für mich gibt es in dieser Saga drei starke Frauengestalten, Shaya, Irulla und Zidaine, in denen sich Verstand und Stärke paart. Ich fände es toll, wenn sie sich nicht "typisch" entwickeln würden, sondern uns überraschen. Leider geht es bei zadaine jetzt ziemlich in eine Einseitigkeit über und die "normale" Lösung schiebt sich heran. Also am liebsten sterben lassen, das ist doch die beste Lösung, oder? Wie chessimasab sterben musste, damit Shaya nicht weiter in seelische Gefahr gerät. So kann man in den meisten amerikanischen Filmen voraus sagen wer stirbt. Amoralische und solche, die eine Beziehung stören sind da immer sehr gefährdet.

    Dabei leben Diese Figuren in einer Fantasy Welt in der es doch auch andere Lösungen geben könnte

  • Ich finde ein Duell wäre eine gute Lösung, obwohl (oder weil :teufel: ) ich Tjorne da wenig Chance gebe.

    Ein Duell hat immer auch die Möglichkeit, dass die andere Seite gewinnt. Was denkt Ihr, wie würde Beorn reagieren, wenn alle dem Duell zustimmten und Tjorne dann Zidaine besiegen würde? Wäre es dann wie beim "Gang zu Drachenführer" - alles bereinigt, Tjorne voll akzeptiert als Mitglied der Ottajasko?


    Für mich gibt es in dieser Saga drei starke Frauengestalten, Shaya, Irulla und Zidaine, in denen sich Verstand und Stärke paart.

    Da wäre mindestens noch Pardona zu nennen, die alle anderen an Verstand und Stärke übertrifft. In der Kategorie "Stärke" hätte Eilif natürlich einen soliden zweiten Platz.:lachen:

  • Pardona zählt für mich nicht. Ich kann auch nicht beurteilen, ob sie wirklich Verstand hat, der über die Fähigkeiten als Magierin hinaus geht. Sie ist eigentlich langweilig. Sie kann sich ja noch nicht mal beherrschen, damit keiner merkt dass etwas faul ist mit der Traviageweihten.