12: Seite 571 - Ende (Kap. 8 "Mit zwei Booten ..." – Ende)

  • ... und das ist für mich der Vorwand, in Totenmeer einen kleinen Maraskan-Nachschlag auf der Insel Beskan zu bringen. :jakka:

    Ich bin gespannt, wie mir der Nachschlag dann gefallen wird. Den Himmelsturm-Nachschlag in Die Wölfin fand ich nicht so passend, weil ich das Kapitel Himmelsturm mit dem Ende von Band 2 für mich abgeschlossen hatte und mit der Erwartung neuer Abenteuer an Band 3 herangegangen bin. Und dann dauerte es noch eine gefühlte Ewigkeit, bis Beorn endlich mal da raus war. Die Geschichte und die zusätzlichen Infos fand ich sehr gut, gerade weil der Himmelsturm einer der Orte war, der mich bisher am meisten fasziniert hat. Aber ich hätte die Sachen thematisch lieber in Band 2 gehabt. Da fehlte mir etwas die klare Trennung zwischen den Bänden. Mal schauen wie es in Totenmeer wird...

  • Tjorne hat ja ohnehin kaum noch einen erzählerischen Nutzen, der über seine Rolle als Ziel von Zidaines Rache hinausgeht.

    In einer Geschichte, die als thorwalsche Wettfahrt begann, ist er von den "normalen Thorwalern" derjenige, der am tiefsten charakterisiert ist. Damit ist er so etwas wie ein erzählerischer Anker im Grundsetting.


    weil sie mindestens mal seit dem Ende von Band 3 keine relevante Entwicklung mehr durchmacht.

    Hm, besonders viel scheint mir derzeit über Zidaines Verhalten am Mörderstein spekuliert zu werden, das war in Band IV. Ebenso über die Möglichkeit, ob Tylstyrs Liebe sie aus ihrem Rache-Wahn erlösen könnte - ebenfalls ein Thema aus Band IV. Ihre Beziehung zu Beorn - sowohl historisch (Prolog) als auch gegenwärtig (Haupthandlung) ist in Band V thematisiert. Das sind nur Beispiele für neue Aspekte, die nach Band III erzählt wurden.

    Ob man diese interessant findet oder nicht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.


    mit der Erwartung neuer Abenteuer an Band 3 herangegangen bin.

    Oh, die Maraskan-Episode in Totenmeer wird keine Rückblende. Es geht schon weiter Richtung Sargassomeer - aber da muss man erst einmal hinkommen. ;)

  • Zitat

    Klar, dass Beorn alle Zähne zerstört hat. Das hätte Phileasson sicherlich auch getan, wenn er denn früher da gewesen wäre.

    Nein, Phileasson hätte gewartet, bis Beorn drin ist und alle Türen geschlossen, so wie im Himmelsturm :-)



    Mir hat besonders die Haijagd gefallen und der Prolog. Meine Lieblingsort ist das Meer. Aber Urlaub in Maraskans, nie und nimmer. 🤤😨🤢

    Ja, Maraskan gilt auch unter ausgemachten Aventurienfans als ein Platz für ... Liebhaber ...


    🏆König der Meere kann nur Phileasson werden , sonst tragen die Bücher einen falschen Titel und müssten Beorn Saga heißen.⚓

    Es sei denn man betrachtet eine Saga als die Ehrung eines "glorreichen" Toten :-)

    Bloß, dass Pardona Zidaine nicht als Paktiererin erkannt hat...hatte eigentlich damit gerechnet. Sie sollte wohl in der Lage sein, von Zidaines Nachnamen her abzuleiten, mit wem diese im Bunde ist.

    Womöglich gibt es dafür ja einen Grund ;-) Aber mehr darf ich hier nicht verraten ... Robert liest mit.


    Die Sage über den grossen Phileasson der auszog um König der Meere zu werden, es dann aber leider nicht geschafft hat.😭 Wie das Leben eben so spielt.

    Ahhh ... Da blickt jemand in meine finstere Autorenseele.

    Welche Figuren sind mir besonders ans Herz gewachsen? Ganz klar: Shaya , Praioslob <3<3 und Zidaine und überraschenderweise seit diesem Band BEORN! :o

    Beorn der Herzenseroberer ... Ahhh, endlich widerfährt ihm Gerechtigkeit. Ich weiß, er ist manchmal schwierig. Aber er ist ganz gewiss nicht eindimensional böse.


    Achso: Der Prolog ist für mich der bislang Beste, dicht gefolgt vom Prolog in "Die Wölfin"! Der Prolog in "Schlangengrab" war weit mehr als ein Appetizer!

    Worüber ich mich ganz ehrlich nur freue.


    Dabei könnte ich mir wirklich vorstellen, dass Beorn und Zidaine eine Art Liebespaar werden, geboren aus gegenseitigem Verständnis. Er könnte ihr sogar das Geheimnis Pardonas anvertrauen. Warum sollen die Kapitäne keine Liebesbeziehung eingehen? Wäre jedenfalls spannend, denn es wäre nicht die rosarote romantische Beziehung.

    Bei der Idee zu der nicht rosaroten, romantischen Liebesbeziehung bin ich ganz an deiner Seite. Lasst euch überraschen, was noch kommt.

    Leider geht es bei zadaine jetzt ziemlich in eine Einseitigkeit über und die "normale" Lösung schiebt sich heran.

    Gib uns nicht so früh auf Rhea. Glaubst du wir sind wirklich ein Autorenteam für normale Lösungen? Ich hoffe nicht.


    Ich hätte es nach Beorns Kampf sogar eher als unnötige Doppelung empfunden.

    Ganz ehrlich. Als Autoren haben wir hier ähnlich empfunden.

    So auch dieses Kapitel habe ich fertig. Schon seit 2 Tagen, aber ich konnte nicht früher schreiben, da mich Shayas Trauer etwas aus der Bahn geworfen hat. (Mein Papa ist Anfang Januar tödlich verunglückt, da kam beim Lesen dieser Szene einiges wieder hoch.)

    Liebe Anschu. Mein herzliches Beileid. Auch bei mir läuft in der Familie gerade einiges tragisches und das aus der Bahn gleiten kann ich gerade sehr gut nachempfinden.

    Mir fehlt in jedem Fall ihre Meisterschaft als Täuscher und Manipulator. Sie bringt ihre Tarnung völlig unnötig in Gefahr und ihre Manipulation Beorns gelingt auch eher schlecht als recht. Irgendwie kommt sie mehr als eitle Nervensäge rüber, die zufällig in den Kessel mit magischem Zaubertrank gefallen ist. Das ist für mich nicht das Format einer der größten Erzschurkinnen einer ganzen Spielwelt.

    Was Bernhard wohl davon hält?

    Ich musss gestehen, die Kapitel um Pardona habe ich so verbrochen. Die große Täuscherin ist sie in den großen Dingen. Hier legt sie eine arrogante Fehleinschätzung der Gesamtlage an den Tag. Aber hat sie dass nicht schon während des Bürgerkriegs im Himmelsturm geschafft. Im Gegensatz zu den Göttern, strebt sie noch nach Göttlichkeit. Auch gibt es ja Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die ihrer seelischen Balance nachhaltig geschadet haben. Nicht viel später in der aventurischen Geschichte, wenn die Ereignisse um den Herrn B. beginnen, ist sie schon deutlich besser in Form. Arroganz ist ihre Schlüsselschwäche. Auch ist sie für uns Autoren eine schwierige Figur, besäße sie doch die Macht jede der Aufgaben in kürzester Zeit im Alleingang zu lösen. Sie legt also permanente Zurückhaltung an den Tag, was so gar nicht ihrer Art entspricht und ab und an bricht ihr wirklicher Charakter durch. Und das sind dann keine kleinen Fehlleistungen.

  • Ich muss leider gestehen, dass mich Zidaine zunehmend ermüdet. Tjorne hat ja ohnehin kaum noch einen erzählerischen Nutzen, der über seine Rolle als Ziel von Zidaines Rache hinausgeht. Vielleicht würde sein Tod noch einmal eine interessante Option eröffnen.

    Ich finde auch, dass es jetzt so langsam mal zum Showdown kommen sollte und hoffe auf Totenmeer. Es gibt so viele andere spannende Geschichten zu erzählen. Trotzdem mag ich Zidaine schon und hoffe auf eine ehrenhafte Auflösung.

    Glaubst du wir sind wirklich ein Autorenteam für normale Lösungen? Ich hoffe nicht.

    Das wäre mir neu :totlach::totlach::totlach: Normal gibt es bei Hennen-Corvus nicht.

    Auch bei mir läuft in der Familie gerade einiges tragisches und das aus der Bahn gleiten kann ich gerade sehr gut nachempfinden.

    Das tut mir sehr leid und wünsche viel Kraft dafür.

    Ahhh ... Da blickt jemand in meine finstere Autorenseele.

    Genau so ist es. Ich rechne mittlerweile mit Allem :totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Nein, Phileasson hätte gewartet, bis Beorn drin ist und alle Türen geschlossen, so wie im Himmelsturm :-)

    :totlach::totlach:

    Ahhh ... Da blickt jemand in meine finstere Autorenseele.

    :o

    Beorn der Herzenseroberer ... Ahhh, endlich widerfährt ihm Gerechtigkeit. Ich weiß, er ist manchmal schwierig. Aber er ist ganz gewiss nicht eindimensional böse.

    Das stimmt, er ist absolut nicht eindimensional und genau das macht ihn auch so spannend.

    Gib uns nicht so früh auf Rhea. Glaubst du wir sind wirklich ein Autorenteam für normale Lösungen? Ich hoffe nicht.

    Das glaube ich auch nicht.

  • Tjorne

    In einer Geschichte, die als thorwalsche Wettfahrt begann, ist er von den "normalen Thorwalern" derjenige, der am tiefsten charakterisiert ist. Damit ist er so etwas wie ein erzählerischer Anker im Grundsetting.

    Das ist allerdings richtig. Die große Saga der Thorwaler leidet zunehmend darunter, dass es kaum noch Thorwaler gibt. Zumindest bei Phileasson ist das etwas dürftig. Ich persönlich fände ja Ohm Folker interessant, aber der scheint ja nicht bei vielen auf besondere Sympathien zu stoßen. Als waschechter Thorwaler würde er für mich aber allemal taugen. Wie normal Tjorne allerdings ist .... Ich nehme ihn eigentlich kaum noch als Thorwaler wahr, sondern einfach nur noch als armen Irren, der auf den erlösenden Tod wartet. Wessen Tod das auch am Ende sein wird.


    Zidaine

    Hm, besonders viel scheint mir derzeit über Zidaines Verhalten am Mörderstein spekuliert zu werden, das war in Band IV. Ebenso über die Möglichkeit, ob Tylstyrs Liebe sie aus ihrem Rache-Wahn erlösen könnte - ebenfalls ein Thema aus Band IV. Ihre Beziehung zu Beorn - sowohl historisch (Prolog) als auch gegenwärtig (Haupthandlung) ist in Band V thematisiert. Das sind nur Beispiele für neue Aspekte, die nach Band III erzählt wurden.

    Ob man diese interessant findet oder nicht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    Ach ja, da war ja noch was in Band IV. Das habe ich weitgehend verdrängt. Woran man vielleicht auch sieht, wie wenig mich das angesprochen hat. Für mich sind das aber alles keine neuen Entwicklungen, sondern bestenfalls Vertiefungen von Eigenschaften, die bereits bekannt sind. Das Zidaine sich gegen den Pakt zu stemmen versucht ist ja klar, seit sie sich Tylstyr zugewandt hat und seit sie Tjorne am Ende von Band III nicht getötet hat.

    Das sie eine brutale Mörderin ist, die ohne zu Zögern jeden tötet, der ihr im Weg ist, dürfte auch außer Leif niemanden mehr überraschen. Auch dass sie mit Beorn schon früher gefahren ist ist kein neuer Aspekt, sondern nur das Ausschmücken einer bekannten Information.

    Die Ereignisse in Band V hatten meines Erachtens wieder eine gute Dynamik. Allerdings verdichten sich die Dinge nun so, dass es dann auch endlich mal ein Ende finden sollte. Alles andere wirkte dann auf mich so wie die letzte halbe Stunde vom HdR 3. Es nimmt einfach kein Ende mehr.

    Für mich ist der Boden jetzt bereitet für ein würdiges Finale. Egal wie es ausgeht, noch drei Bücher lang "haha ich töte dich, nein heute noch nicht" fände ich mehr als lästig. Es gibt doch hoffentlich genug andere interessante Dinge zu erzählen.


    Pardona

    Ich musss gestehen, die Kapitel um Pardona habe ich so verbrochen. Die große Täuscherin ist sie in den großen Dingen. Hier legt sie eine arrogante Fehleinschätzung der Gesamtlage an den Tag. Aber hat sie dass nicht schon während des Bürgerkriegs im Himmelsturm geschafft. Im Gegensatz zu den Göttern, strebt sie noch nach Göttlichkeit. Auch gibt es ja Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die ihrer seelischen Balance nachhaltig geschadet haben. Nicht viel später in der aventurischen Geschichte, wenn die Ereignisse um den Herrn B. beginnen, ist sie schon deutlich besser in Form. Arroganz ist ihre Schlüsselschwäche. Auch ist sie für uns Autoren eine schwierige Figur, besäße sie doch die Macht jede der Aufgaben in kürzester Zeit im Alleingang zu lösen. Sie legt also permanente Zurückhaltung an den Tag, was so gar nicht ihrer Art entspricht und ab und an bricht ihr wirklicher Charakter durch. Und das sind dann keine kleinen Fehlleistungen.

    Danke für diesen Einblick.

    Wie du schon sagst, sind solche Machtfiguren gerade für einen Autor etwas heikel. Ich wäre durchaus nicht unzufrieden damit, wenn sie sich mit ihrer Tarnrolle als Geweihte zufrieden geben würde. Aber sie ist ja vermutlich noch nicht so lange von ihrem letzten Urlaub am Rande der großen Kugel zurück. Da muss man ihr vermutlich ein paar Schwachpunkte nachsehen.

  • Ich rechne mittlerweile mit Allem :totlach:

    Nein, mit dieser Entwicklung bei Zidaine, Tjorne und Tylstyr rechnest Du garantiert nicht. :teufel: :lachen:


    Ich persönlich fände ja Ohm Folker interessant, aber der scheint ja nicht bei vielen auf besondere Sympathien zu stoßen. Als waschechter Thorwaler würde er für mich aber allemal taugen.

    Wenn das Feedback, das uns erreicht, einigermaßen repräsentativ ist, ist Ohm Follker - zu unserer eigenen Überraschung - die beliebteste Figur in der gesamten Saga. Als prototypischer Thorwaler taugt er aber nicht, weil er ein erfahrener Skalde ist. Der prototypische Thorwaler (wie man ihm in einer Ottajasko begegnet) ist ein Seekrieger wie Tjorne oder auch Olav. Eimnir ginge im Prinzip auch, ist aber durch seine Pyromanie stark geprägt und dadurch schon wieder atypisch.

    Auch dass sie mit Beorn schon früher gefahren ist ist kein neuer Aspekt, sondern nur das Ausschmücken einer bekannten Information.

    Ich weiß nicht, ob man dieses Kriterium gelten lassen kann. Zumindest in der Leserunde ist ja der Prolog von Schlangengrab sehr positiv aufgenommen worden - und der ist genau das: eine einzige Ausschmückung der bekannten Information, dass Beorn ein Auge verloren und Porto Paligan geplündert hat. Aber wir schreiben eben keine Sachbücher, sondern Romane. Da ist entscheidend, wie erzählt wird, nicht so sehr, was.


    noch drei Bücher lang "haha ich töte dich, nein heute noch nicht" fände ich mehr als lästig.

    Wenn ich darüber nachdenke, ist das eigentlich nur in Schlangengrab das Thema gewesen ... In Die Wölfin hat sich Zidaine erst am Ende als das Mädchen aus Stainakr offenbart, und in Silberflamme reiste sie getrennt von Tjorne.

    Unabhängig davon nimmt dieser Handlungsstrang in Totenmeer eine ganz andere Wendung. Gerade weil ich davon überzeugt bin, dass sie sich schlüssig aus dem bisher Erzählten ergibt, freut mich, dass anscheinend noch niemand darauf gekommen ist. :banane:


    Alles andere wirkte dann auf mich so wie die letzte halbe Stunde vom HdR 3.

    Mit der erfolgreichsten Fantasyverfilmung aller Zeiten verglichen zu werden, nehme ich mal als Kompliment. :err:

  • Ich nehme ihn eigentlich kaum noch als Thorwaler wahr, sondern einfach nur noch als armen Irren, der auf den erlösenden Tod wartet.

    Manchmal habe ich auch genau den gleichen Eindruck. Nur ganz selten blitzt da mal etwas hervor, wo ich denke: Mensch, geht doch. Und dann wieder ein Rückfall.

    Für mich ist der Boden jetzt bereitet für ein würdiges Finale. Egal wie es ausgeht, noch drei Bücher lang "haha ich töte dich, nein heute noch nicht" fände ich mehr als lästig. Es gibt doch hoffentlich genug andere interessante Dinge zu erzählen.

    Ich finde auch, dass es jetzt zum Finale kommen sollte. Und wenn zu wenig Thorwaler dabei sind, dann kommen eben ein paar neue Begleiter dazu. Die sind doch reiselustig, die findet man überall :totlach:

    Nein, mit dieser Entwicklung bei Zidaine, Tjorne und Tylstyr rechnest Du garantiert nicht. :teufel::lachen:

    Jetzt machst Du mich neugierig. Aber Tjorne und Tylstyr werden kein Paar, oder? :totlach::totlach::totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

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