11: Seite 514 - Seite 571 (Ende Kap. 7 "Du hast wirklich Glück ..." bis Anfang Kap. 8 "... mirrrrr ... Opffffferrrrr.")

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 514 bis Seite 571 (Ende Kap. 7 "Du hast wirklich Glück ..." bis Anfang Kap. 8 "... mirrrrr ... Opffffferrrrr.") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Da haben wir gerade noch fröhlich das Käfer-Lied gesungen - aber nun wird es wirklich eng!

    Der Foggwulf muss sich sputen. Denkt Ihr, er wird es rechtzeitig schaffen? Wird er Verluste zu beklagen haben? Vielleicht sogar alle der Entführten?

    Und bekommt er am Ende doch noch einen Seeschlangenzahn?

    Derweil Zidaine ... tja, was sollen wir davon halten?

  • Da haben wir gerade noch fröhlich das Käfer-Lied gesungen - aber nun wird es wirklich eng!

    Der Foggwulf muss sich sputen. Denkt Ihr, er wird es rechtzeitig schaffen? Wird er Verluste zu beklagen haben? Vielleicht sogar alle der Entführten?

    Und bekommt er am Ende doch noch einen Seeschlangenzahn?

    Derweil Zidaine ... tja, was sollen wir davon halten?

    Ich würde mir ja generell mehr Verluste wünschen, aber ein profanes Hauen und Stechen nach dem nicht alle wieder aufstehen erwarte ich nicht.


    Die Sache mit Zidaine fand ich irritierend. Wollte sie ihrem Drachenführer wirklich sterbend von ihrem dunklen Geheimnis berichten? Wie hätte das laufen sollen? Letzte Worte eines sterbenden Recken: Ich bin vor zehn Jahren von dem da drüben und ein paar anderen vergewaltigt worden. Du musst mich räääääächhsk

    Nee, irgendwie komisch. :nachdenk:Ich hätte mit was anderem gerechnet. Schade eigentlich. Ich befürchte ehrlich gesagt, dass die ganze Story wieder in Richtung nervtötend abdriftet.

  • Diese Idee, sich von einer Maraske durch den Dschungel leiten zu lassen, sowas konnten sich eben nur Maraskaner einfallen lassen. Das ist die Rechnung. Wahrscheinlich hat das schwarze Vieh diesen Maraskentänzer für einen Nebenbuhler gehalten. Gut, dass es nur Landsleute erwischt hat und keines wieder mit Shaya spielen wollte. Tja, Shaya...ob sie Salarin besser verzeihen kann als Praioslob? Er hat immerhin noch versucht, Cessimasab zu retten. An erster Stelle steht aber jetzt bei ihr die Trauerbewältigung. In Hinblick auf den Titel des nächsten Buches, "Totenmeer", hoffe ich für sie, dass sie nicht Cessimasab als Geist begegnen wird oder sich in Trostlosigkeit verliert. O.O


    Bisher waren die Verluste auf Phileasson-Seite noch sehr gering. Da geht noch was, wäre erstmal die Befürchtung. Wen, könnte ich jetzt aber schwer sagen. Von den Entführten finde ich bis auf Hilbert von Pupsereiten oder so ähnlich alle viel zu wichtig.^^


    Tja, Zidaine mal wieder. Man muss sich nur mal vorstellen: Tylstyr verpasst ihre Nachricht und wenn er das nächste Mal durch ihre Augen guckt, küsst sie gerade den Blender. Oder noch mehr. Langsam wird Phileassons Otta die Otta der gebrochenen Herzen. :>

    Tjorne bekommt tatsächlich die Chance einer Anhörung. Gut, was soll passieren? Er steht so oder so unter dem Schutz der Otta. Oder kann Beorn als Drachenführer den Schwur einfach aufheben? Außerdem hat Zidaine ein Stück weit bzw Scherenstück für Scherenstück schon ihre Rache gehabt. Zidaine täuscht sich auch, wenn sie glaubt, dass die verdorbene Schwärze einer Dämonenpaktiererin etwas mit Beorns dunkler Geschichte gemeinsam hätte. Hoffe, das wird sie noch herausfinden. Oder er. Sie ist und bleibt ein Pulverfass. Umso eher Beorn auf das hört, was ihm Leif und Pardona geraten haben, umso besser.

    Die letzten Worte einer Sterbenden. Das, wozu sie da angesetzt hat, zeigt: Es ist das einzige, wofür sie gelebt hat und ihr letzter Gedanke vor ihrem vermeintlichen Ableben. Seelenfrieden? Weit gefehlt.


    Es sieht nicht gut aus für Phileasson. Er vertrödelt viel Zeit (jaja, ist kein Vertrödeln :p) und Beorn hat die Schlangenzähne ja alle zerstört. Ich sehe da Schwarz. :-/ Nach Selflanatil darf das aber doch nicht nochmal sein!


    Im vorigen Kapitel sprach ich noch von einer Portion Glück und nicht nur dem Können der Mannschaft, die manchmal fürs Gelingen nötig sein sollte, wenn die Götter mitmischen. Ob man es dann Glück oder Schicksal nennen sollte? Mal Homo Faber fragen.^^ Zumindest ist Kodnas Han eine überraschende Komponente, die Phileasson gerade recht kommt.

  • Bisher waren die Verluste auf Phileasson-Seite noch sehr gering. Da geht noch was, wäre erstmal die Befürchtung. Wen, könnte ich jetzt aber schwer sagen. Von den Entführten finde ich bis auf Hilbert von Pupsereiten oder so ähnlich alle viel zu wichtig.^^

    Im Gegenteil. Hilbert von Puspereiken wird Rakoriums Nachfolger als führender Saurologe Aventuriens.

  • Das war wirklich typisch Salarin, ist tot und abgehakt, liegen lassen und weiter. Da hätte ich ihm auch gern, den Kopf gewaschen. Arme Shaya, in der Liebe hat sie wirklich kein Glück.

    Also Bruderschwester hin oder her, auf die schön gemachten Geschenke kann ich gut verzichten. Hinter so einem Monster herzulaufen. Keine sehr gesunde Idee.


    Zidaine hat sich anscheinend gegen Tylstyr entschieden, hoffentlich endet er am Ende nicht auch als Krebsfutter. Langsam glaube ich Zidaine ist nicht mehr zu retten. Die Zerstörung und die Dunkelheit sind bereits zu fest in ihrer Seele verankert. Das ist ein Teil von ihr, der nicht mehr geändert werden kann. Höchstens wenn sie eine Amnesie bekommen würde?

  • Höchstens wenn sie eine Amnesie bekommen würde?

    Dann bliebe immer noch der Pakt. Und wie heißt es so schön: Die Vergangenheit holt einen immer wieder ein.


    Im Gegenteil. Hilbert von Puspereiken wird Rakoriums Nachfolger als führender Saurologe Aventuriens.

    Wow, das habe ich nicht gewusst, dass sie da so eine Persönlichkeit dabei hatten. In der Überlegung meinte ich mit wichtig aber auch mehr, wer für Phileasson zu wichtig wäre.

  • Beorn bekommt also durch Leif ein neues Schiff und Phileasson macht einen Deal mit Kodnas Hon, um schnell zum Schlangengrab zu kommen. Diesen Kampf fand ich jetzt nicht ganz so interessant. Für mich hätte da ein Nebensatz gereicht. Die Entführung und das Wettrennen zum Schlangengrab hatten hier für mich mehr Priorität und ich war beim Lesen da extrem ungeduldig.


    Ich fand gut, dass Abdul die Starrer herausfordert, damit sie endlich ihr wahres Gesicht zeigen. Ein schöner Anblick war das sicher nicht. Kein Wunder, dass Leomara erst einmal davon läuft. Hat aber keinem etwas gebracht. Plötzlich tauchen dann noch andere auf. Ein wenig verwirrt war ich, wann welche Echse nun was macht. Ich musste den Absatz zweimal lesen und habe dann nochmal hinten nachgeschlagen. Aber ganz klar ist mir das Verhältnis der Echsen zueinander nicht so ganz. Es gibt wohl viele Arten, die sind aber wohl nicht alle grün miteinander, oder? Und gibt es da eine Hierarchie?


    Der Angriff der Marasken war schon gruselig. Wo kam die andere so plötzlich her? Und warum haben sie den Mönch und Cessimasab angegriffen? Auf der einen Seite ist es zwar schade, dass Cessimasab stirbt, auf der anderen finde ich das eine elegante Lösung, wie sie aus dem Dreier-Schlamassel wieder herauskommt. Shaya tut mir da nur sehr leid. Das hat sie nicht verdient. Vielleicht kann Praioslob ihr bei der Trauer helfen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zidaine macht mit Tylstyr Schluss. Na sowas. Irgendwie erinnert mich das ein wenig an pubertierendes Verhalten. Da ist Zidaine wohl nicht erwachsen geworden. Ich hoffe, sie weiß so langsam, was sie will. Immerhin öffnet sie sich jetzt dem Blender. Nur was soll er mit dieser Geschichte anfangen? Ich finde gut, dass er sich Tjornes Variante auch noch anhören möchte. Aber dann? Was macht er dann? Da gibt es unter Umständen zwei Geschichten, die beide nicht mehr aus der Welt geschafft werden können. Beide sind aber ein fester Teil der Ottajasko. Er könnte vielleicht einen Waffenstillstand aushandeln bis zum Ende des Wettkampfes. Aber ob Zidaine sich an so eine Abmachung halten wird? Ich wage das zu bezweifeln.


    Langsam glaube ich Zidaine ist nicht mehr zu retten. Die Zerstörung und die Dunkelheit sind bereits zu fest in ihrer Seele verankert. Das ist ein Teil von ihr, der nicht mehr geändert werden kann.

    Zu retten ist sie mit Sicherheit nicht mehr. Dafür ist in ihr viel zu viel kaputt gegangen.


    Denkt Ihr, er wird es rechtzeitig schaffen? Wird er Verluste zu beklagen haben? Vielleicht sogar alle der Entführten?

    Und bekommt er am Ende doch noch einen Seeschlangenzahn?

    Derweil Zidaine ... tja, was sollen wir davon halten?

    Phileasson wird auf jeden Fall hinter Beorn herzuckeln. Da war der Blender doch ein wenig mehr auf Zack. Na gut, die Entführung hat Phileasson ein wenig zurück geworfen. Er hätte aber auch besser auf seine Mannschaft aufpassen können, besonders in solchen verrückten Gegenden :teufel:

    Ich glaube nicht, dass den Entführten etwas passiert. Das wird Phileasson schon noch hinbekommen. Mit dem Schlangenzahn sehe ich aber ein wenig schwarz. Es sei denn, er hat total viel Glück und es kommt gerade ein Schlangenzahnhändler um die Ecke.

    Langsam wird Phileassons Otta die Otta der gebrochenen Herzen. :>

    Sieht so aus. So einige Liebschaften hatten wir ja schon.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wollte sie ihrem Drachenführer wirklich sterbend von ihrem dunklen Geheimnis berichten?

    Vielleicht verrät es ja etwas über Zidaine, wenn sie ihre vermeintlich letzten Augenblicke nutzen will, um Beorn zu gestehen, was sie im Innersten ausmacht ...



    Arme Shaya, in der Liebe hat sie wirklich kein Glück.

    An erster Stelle steht aber jetzt bei [Shaya] die Trauerbewältigung.

    Das habe ich auch so empfunden, und deswegen lasse ich Shaya erst einmal in Ruhe. In Totenmeer wird sie keine Perspektivfigur mehr sein.

    Tylstyr verpasst ihre Nachricht und wenn er das nächste Mal durch ihre Augen guckt, küsst sie gerade den Blender. Oder noch mehr.

    Das ist nicht gerade unwahrscheinlich, oder? ;)


    Tjorne bekommt tatsächlich die Chance einer Anhörung.

    Ich finde gut, dass er sich Tjornes Variante auch noch anhören möchte.

    Beorn hat vor, Tjorne anzuhören - aber Zidaine scheint zu glauben, dass sie ihn davon abhalten kann (zumindest davon, ihm wirklich unvoreingenommen zuzuhören). Ob sie sich irrt? Gegenüber Pardona hat sich der Blender ja schon starrköpfig gezeigt, aber Zidaine kennt er vergleichsweise lange und sieht sie als (Plünder-)Gefährtin.

    Zumindest ist Kodnas Han eine überraschende Komponente,

    Auch Kodnas Han gehört übrigens zur aventurischen Prominenz, sprich: taucht immer mal wieder im Quellenmaterial auf.


    Langsam glaube ich Zidaine ist nicht mehr zu retten.

    Das hängt sicher auch davon ab, wie man sich eine Rettung vorstellt. In der Lese-Ottajasko wurde ja bereits der Scheiterhaufen zur Rettung ihrer Seele vorgeschlagen ...


    Aber ganz klar ist mir das Verhältnis der Echsen zueinander nicht so ganz. Es gibt wohl viele Arten, die sind aber wohl nicht alle grün miteinander, oder? Und gibt es da eine Hierarchie?

    In dieser Hinsicht sind Echsen auch nur Menschen. :)

    Es gibt verschiedene Echsenvölker (Marus und Achaz sind nur zwei, es gibt noch viel mehr), so, wie es viele Menschenvölker gibt (Thorwaler, Mittelreicher, Novadis, Nivesen ...). In allen diesen Völkern gibt es mächtige und weniger mächtige Individuen.


    Der Angriff der Marasken war schon gruselig. Wo kam die andere so plötzlich her?

    Schon bei der ersten Begegnung mit der Maraske staunt Shaya darüber, wie gut sich diese in einer Baumkrone verbergen kann, und schaudert bei dem Gedanken, dass im Grunde überall in diesem Wald Marasken lauern können. ;)

  • Schon wieder so ein emotionaler Abschnitt. Aber fangen wir vorne an.


    Praioslob, Leomara und Abdul sind wirklich in einer misslichen Lage. Als Praioslob auf der Flucht mit dem Fuß an einer Wurzel hängen bleibt, bewundere ich ihn für sein Gottvertrauen. Leomara rockt das Ganze dann, das fand ich auch sehr schön. Überhaupt scheint Leomara doch allmählich zu reifen, sie wird aktiver und ich finde, das steht ihr gut zu Gesicht. Davon doch bitte gerne mehr!

    Das Käferlied.....oder Die Ruhe vor dem Sturm. :argh: Besonders klasse fand ich die Strophe, die Shaya beigetragen hat. Die kann den ollen Ohm glatt ablösen, ihre Strophe war deutlich besser. ^^:P (Merkt man, dass ich Ohm nach wie vor nicht mag. Der ist mir einfach zu langweilig!) Schön, wie hier wieder der Zusammenhalt der Truppe hervorgehoben wird! Sehr gelungen.


    Aber natürlich folgt dann wieder der Absturz auf unserer Achterbahn ähhh Wettfahrt.:teufel:


    Also dieser Maraske habe ich ja keinen Augenblick getraut. Da hat sie sie nun, die Schönheit des Todes, die gute Cessimasab. Aber da blieb mir echt der Hohn im Hals stecken, denn Shaya tat mir so unsagbar leid. Ich musste schon schwer schlucken. Hin und Her. Erst dachte ich Cessimasab stirbt auf jeden Fall durch das Gift, dann gibt der Autor doch wieder eine Prise Hoffnung dazu in Form der Elfen....was für ein Gefühlsbad. Am Ende stirbt sie. Überrascht hat mich, wie Shaya Salarin von dem anderen Verletzten förmlich abgezogen und eingefordert hat, um Cessimasab höhere Chancen einzuräumen. Das hat mich echt verwundert, aber es zeigt wie sehr sie doch an Cessimsab hängt. Wirklich sehr ergreifend! Und Phileasson besteht natürlich darauf die Toten mitzunehmen....sehr löblich.


    Zidaine hakt Tylstyr ab (ist besser so! Sie ist eine Nummer zu groß für den Magier!) und offenbart sich Beorn. Wow.....das hat mir ja mal echt gut gefallen. Ich finde die beiden würden gut zusammen passen aber ich bin noch skeptisch, denn könnte der allzu stürmische Kuss, mit dem sie über den Blender herfällt nicht auch einen manipulativen Aspekt haben? Hat sie da wirklich ihre Gefühle für ihn entdeckt oder sind es nur die Waffen einer Frau, die sie einsetzt, um die bessere Gunst zu erlangen im Hinblick auf Tjorne? Denn wenn sie den Kapitän auf ihrer Seite bzw. in ihrem Bett hat, dann ist sie Tjorne doch schon so gut wie los, oder? Ob Beorn mit einem Typen an Bord sein will, der seine Liebschaft schon vergewaltigt hat? Ich glaube nicht, dass das gut geht! Entweder zieht Tjorne den Kürzeren oder falls Zidaine wirklich nur Beorn einlullen will, zieht sie am Ende den Kürzeren, denn Beorn hat Pardona , wenn auch unter größter Pein, abblitzen lassen......da wird Zidaine kein leichtes Spiel haben, schätze ich jetzt mal.

    Sollte ihr Kuss ehrlicher Natur sein, dann könnten Zidaine & Beorn sicher als Paar einiges rocken. Das wird sich jetzt zeigen müssen....ich bin megagespannt!!!


    und am Ende wieder diese Echsen, die sich wohl als Herrenmenschen sehen und deshalb diese abfälligen Bezeichnungen wie "Kothaufen" benutzen........Praiosob, Leomara und Abdul kommen vom Regen in die Traufe, ich hoffe die können baldfliehen oder befreit werden.


    Wir steuern dem Ende entgegen...das wohl!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Beorn bekommt also durch Leif ein neues Schiff und Phileasson macht einen Deal mit Kodnas Hon, um schnell zum Schlangengrab zu kommen. Diesen Kampf fand ich jetzt nicht ganz so interessant. Für mich hätte da ein Nebensatz gereicht. Die Entführung und das Wettrennen zum Schlangengrab hatten hier für mich mehr Priorität und ich war beim Lesen da extrem ungeduldig.




    Der Angriff der Marasken war schon gruselig. Wo kam die andere so plötzlich her? Und warum haben sie den Mönch und Cessimasab angegriffen? Auf der einen Seite ist es zwar schade, dass Cessimasab stirbt, auf der anderen finde ich das eine elegante Lösung, wie sie aus dem Dreier-Schlamassel wieder herauskommt. Shaya tut mir da nur sehr leid. Das hat sie nicht verdient. Vielleicht kann Praioslob ihr bei der Trauer helfen.

    Ja, dieser Kampf war mir auch etwas zu ausführlich. Zumindest an dieser Stelle. Das ging mir ähnlich.


    Ich vermute, dass diese Maraske von dem Mönch alle in eine Falle geführt hat.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Mir ist noch etwas zu Shaya eingefallen: Ich dachte so für mich, vielleicht soll da etwas anklingen, dass man sich oft erst bewusst ist, was man an jemandem hatte, wenn es dann zu spät ist und vielleicht auch so ein bisschen eine Mahnung, dass man besser nie im Streit auseinander geht, weil man nie weiß, ob man nochmal die Gelegenheit bekommt etwas aus der Welt zu schaffen.


    Das kann aber auch einfach meine ganz persönliche Interpretation sein. Jedenfalls steckt in dieser Szene eine besondere Tragik, was wohl so gewollt und beabsichtigt war vom betreffenden Autor.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Überhaupt scheint Leomara doch allmählich zu reifen, sie wird aktiver und ich finde, das steht ihr gut zu Gesicht. Davon doch bitte gerne mehr!

    Wie seht Ihr denn inzwischen die Teilnahme eines Kindes an diesem Abenteuer? In Mendena gab es ja durchaus Stimmen in der Leserunde, die meinten, Leomara sollte besser im Hafen bleiben und nicht mit auf Bachas Schiff kommen ...


    Hat sie da wirklich ihre Gefühle für ihn entdeckt oder sind es nur die Waffen einer Frau, die sie einsetzt, um die bessere Gunst zu erlangen im Hinblick auf Tjorne?

    Tja, was meint Ihr? Wie sieht die Zukunft von Zidaine und Beorn (und Tylstyr) aus?


    Ich vermute, dass diese Maraske von dem Mönch alle in eine Falle geführt hat.

    Den wahrscheinlicheren Grund erfährst Du im letzten Leseabschnitt. ;)

  • Habe zufällig ein Mädel in etwa Leomaras Alter hier im Haus (sie wird bald 10).^^ Ich traue ihr ja schon eine Menge zu, aber auf so eine gefährliche Mission würde ich sie garantiert nicht mitgehen lassen! xD

    Zum Teil gehen die Mitglieder der Otta (Praioslob zB) noch sehr kindisch mit ihr um. In DSA werden Kinder ja noch schneller erwachsen, das sah man auch am Beispiel in Silberflamme, wo das junge Mädchen, dem Zidaine sich so nahe fühlte, das Tier erstach.

    Der Punkt ist, dass sie aus unserer Sicht noch zu jung ist, um alleine Entscheidungen für sich treffen zu dürfen. Auch wenn sie mit will. Ein so junges Leben sollte nicht einer solchen Gefahr ausgesetzt sein. Das ist immer schwierig, die eigene Welt und Denkweise davon zu trennen, dass es in einer Fantasy-Welt eben anders zugehen kann. Bei Leomara schleicht sich das dann wieder ein.

    Ich persönlich finde es nicht bedenklich, dass Leomara mitkommt. Sie ist ja nebenbei auch kein ganz normales Kind. Wurde einmal schon ganz treffend gesagt. Sie hat schon so viele Schrecken gesehen, wie andere ihr ganzes Leben lang nicht.


    Zidaine sieht in Beorn einfach nur jemanden, der sie versteht und ihre dunkle Seite akzeptiert. Ich finde sie zu kaltherzig, als dass sie echte Gefühle für Beorn entwickeln könnte. Sie zieht nur ihren Nutzen daraus.

  • Jedenfalls steckt in dieser Szene eine besondere Tragik, was wohl so gewollt und beabsichtigt war vom betreffenden Autor.

    Eine besondere Tragik habe ich da ehrlich gesagt nicht gespürt. Ich war bei Cessimasabs Ende für Shaya eher froh, dass die Beziehung mit Cessimasab im Vorfeld vorbei war, bevor sie richtig angefangen hatte. :>

  • Wahrscheinlich hat das schwarze Vieh diesen Maraskentänzer für einen Nebenbuhler gehalten.

    Das habe ich auch gedacht, die Szene war auf jeden Fall zimelich gruselig, wie das Vieh auf einmal von Baum herunterkommt.


    Pupsereiten

    :totlach:


    Es sieht nicht gut aus für Phileasson.

    Beorn hat auf jeden Fall im Moment die Nase vorn.

    Arme Shaya, in der Liebe hat sie wirklich kein Glück.

    Stimmt, in Liebesdingen hat sie wirklich Pech, aber wir haben ja noch ein paar Bände vor uns.

    Zidaine macht mit Tylstyr Schluss.

    denn könnte der allzu stürmische Kuss, mit dem sie über den Blender herfällt nicht auch einen manipulativen Aspekt haben?

    Das hat mich auch gewundert. Es kam ziemlich plötzlich. Ich war mir ziemlich sicher, dass da mehr ist als nur eine kurze Liebelei. Zidaine hat sehr schnell von Tylstry abgelassen und sich Beorn zugewandt. Oder bezweckt sie irgendetwas damit und benutzt den Blender nur.

  • Ein schwieriges Kapitel für mich. So eklig und traurig und teilweise so enttäuschend. Ich habe die Kommentare überflogen und merke wiedermal, wie unterschiedlich verschiedene Szenen wirken. 'Bei dem Überdfall der Marasken hatte ich als ersten Gedanken: Was ist das für ein Maraskenführer, wenn er die Gepflogenheiten dieser Tiere nicht kennt. Er sollte der sein, der anderen rät was zu tun ist und statt dessen ist er völlig hilflos. Für mich schien es so, als hätten sich die zwei Marasken gerade ein Stelldichein geliefert und sind dabei gestört worden. Deshalb haben sie noch aggressiver reagiert als sonst. Ich mochte Cessimasab und ihr Ende ist wirklich nicht schön. Was wird nun mit ihrer Schwester geschehen? Diese ist dann ganz allein. Allerdings freut mich, dass Shaya mit den letzten Worten noch hören konnte, dass sie wirklich geliebt wurde.("Und doch, welch Glück geliebt zu werden") Vielleicht ist es für Shaya ein Gewinn, die verschiedenen Formen der Liebe und des Geliebtwerdens zu erfahren. Das wird aus ihr sicher eine sehr verständnisvolle Dienerin ihrer Göttin machen, oder sie vielleicht auch vom Tempel weg führen. 'Ich finde das spannend und realistisch. Liebe hat viele Gesichter. Shaya wächst jedenfalls in dieser Wettfahrt für mich bisher am meisten.


    Leomara darf nichts passieren. Das wäre etwas, was sich Phileasson nicht verzeihen würde. Zumindest der Phileasson, wie ich ihn sehe, wenn ich die Sache im Himmelsturm verdränge. Soweit ich gehört habe soll er ursprünglich auch eben mehr der Forscher und Erkunder gewesen sein als der Plünderer. Jemand mit viel Ehre und Prinzipien.

    Ich war nie dagegen, Leomara mit an Bord zu nehmen. Sie scheint eine besondere Aufgabe zu haben. Die Götter haben sie nicht umsonst mit ihrer Gabe zu der Ottajasko geschickt. Sie ist außerdem schon viel gereist und mutig ist sie auch. Bestimmt bekommt sie noch mehr Bedeutung in der Wettfahrt. Also muss sie gerettet werden!



    Jetzt kommen also die richtig Bösen Echsen. Abdul weiß wohl vor lauter Freude nicht wohin. Schließlich war es die Echsenforschung, die ihn in Pardonas Reichweite gebracht hat, wenn ich mich recht erinnere und seine beiden Nichten ebenso.

    Er ist mir mit seinem Forscherdrang aber sehr sympathisch, weil er (noch) nicht alle anderen in Gefahr bringt damit. Diesmal ist er an der Situation unschuldig. Aber diese naive Freude die gleichzeitig verbunden ist mit der Kenntnis der großen Gefahr, hat schon was Lustiges.

    Es scheint aber so zu sein, dass diese Echsen darauf achten, ihr Heiligtum geheim zu halten. Schade, dass sie Beorn dann nicht nachgefahren sind, denn diese Mannschaft weiß nun, wo das Schlangengrab ist. Vermutlich werden die Entführten nun dorthin gebracht. Wir können nur hoffen, dass die Zubereitung der Opfer lange genug dauert, dass Phileasson inzwischen die Schlacht gewinnen kann und dorthin kommen. Vielleicht retten sie sich ja auch selbst mit Abduls Wissen?


    Armer Phileasson. Während Beorn einen 'Kapitän trifft, der auch auf Beute aus ist und sich Beorns Führung anvertraut (wenn auch teilweise mehr notgedrungen), trifft Phileasson einen, für den er erst eine Schlacht gewinnen muss. Wo bleiben die Vorteile des Erkunders?


    Beorn, wiedermal erleben wir den Kapitän in bester Verfassung. Kluge Art, sich ein Schiff zu besorgen. Und dann wurde es für mich traurig und enttäuschend. Ich hatte so gehofft, dass die Liebe Tylstyrs Zidaine helfen könnte und es war ein gewagtes Unternehmen, sie zu Beorn zurück zu schicken. Aber ich dachte sie wollte auch gesund werden und würde genug Kraft aufbringen. Dann erlebt sie aber die Sorge Beorns. 'Ich denke nicht, dass sie ihm ursprünglich sagen wollte, warum sie so ist wie sie ist, sondern in der Sterbestunden, als sie Beorns Gefühle sah, wollte sie ihm anvertrauen, dass sie ihn betrog. Nun aber, als alles vorbei ist und er danach fragt (was ich übrigens toll finde! Ich bin immer für Kommunikation), erzählt sie ihm ihre Geschichte. Sie gibt sich damit in seine Hand. Sicher in der Annahme, dass er sie versteht aber meienr Meinung nach auch, weil sie auch die Strafe annehmen würde. Sie ist an einem Punkt angelangt, an dem sie erkannt hat, dass sie nicht wieder normal mit anderen zusammen leben kann. Deshalb (und wegen Beorn) auch der Schlussstriich unter ihre Beziehung zu Tylstyr. Sie kann vermutlich Beorn nicht länger anlügen und sie merkt mit der Entfernung auch das Erkalten in sich. Der Brief, den sie ihm übermitteln will ist ziemlich klar. So sehe ich das auch. Es ist so schade! Trotzdem ist sie bei Beorn besser aufgehoben - zur Zeit. Der Kuss ist Ablenkung? Könnte sein, aber für mich war er etwas anderes. Sie ist immer die Außenseiterin, von sich aus gesehen. Beorn hat auch dieses Dunkle in sich und das ist es, was ihr als Beziehung möglich erscheint. Sex hatten sie ja schon früher. Aber jetzt, wenn er sie nicht ausliefert oder selbst tötet, dann hat sie jemanden, von dem sie annimmt, dass er sie so akzeptieren kann, ohne Angst vor ihr zu haben und sie versteht wie sie ist.

    Beorn braucht keinen Pakt für seine Rache. Er hatte Glück und Hilfe. Er rächst sich doch auch. Er foltert nicht mit Krebsen, aber er blendet. Ja, er blendet böse Sklavenbesitzer. Ist das dann die Rechtfertigung? Die haben ihm persönlich nichts getan. Dass er den einzigen, an dem er einen Grund hatte, sich zu rächen (obwohl "Grund" ist auch relativ, schließlich wollte er ihn seines Besitzes entledigen) in einem Duell besiegen konnte ist dem Geschuldet, dass er zum Zeitpunkt als er gedemütigt wurde ein erwachsener Mann war. Dann ist da noch der Gedanke an Rache an Phileasson, wo wir noch nicht wissen, ob er überhaupt einen Grund hat, sich rächen zu wollen.

    Schade für Zidaine. Die Mehrheit hat wohl entschieden. Ich hoffe der "Scheiterhaufen" bleibt ihr erspart.

    .