11: Seite 514 - Seite 571 (Ende Kap. 7 "Du hast wirklich Glück ..." bis Anfang Kap. 8 "... mirrrrr ... Opffffferrrrr.")

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  • Diese Abschnitt hat uns den Dschungel noch mal mit seinen Tücken gezeigt. Die schwarze Spinne war ja wirklich ein fieses Biest. Das ist Maraskan. Eben gerade denkst du noch an nichts böses und wenige Sekunden später kämpfst du um Leben und Tod. Traurig das es Cessimasab erwischt hat. Ich mochte den Charakter und hätte ihn auch als Bereicherung für die Mannschaft empfunden. Für Shaya wäre dies aber sicher zur Belastung geworden. Der Tod hat hier ein gutes Ende für die Geschichte zwischen den Beiden gebracht.


    Das Abdul den Zauber der Marus zerstört hat war eine schöne Abdul Szene. Er wusste ja schon immer von der echsischen Verschwörung und steckte nun mitten drin. Großes Kino. Gleichzeitig war den Entführten aber auch bewusst das eine Flucht vor den starken Marus keinen Erfolg verspricht. Scheinbar sollen die Entführten nun das selbe Schicksal Teilen, wie die Menschen in der Grotte, die Beorn gefunden hatte.


    Und die Szenen mit Beorn und Zidaine waren auch noch mal sehr spannend zu lesen. Jetzt weiss der Drachenführer also Bescheid. Mal sehen welche Schlüsse er daraus zieht. Ich fürchte die Auflösung dazu zieht sich ins kommende Buch.

  • Die schwarze Spinne

    In Irullas Sinne muss ich hier insistieren, dass es sich nicht um eine Spinne handelt. :lachen:


    Ich mochte den Charakter und hätte ihn auch als Bereicherung für die Mannschaft empfunden.

    In Silberflamme wurde Phileassons große Ottajasko schriftstellerisch zum Problem. Schon allein, um alle gegenwärtig zu halten, brauchen sie jeweils etwas Screentime - und wenn man die Figuren mehrdimensional darstellen möchte, noch mehr. Erst recht, wenn ihre Charakterisierung individuell sein soll und die Leserinnen und Leser eine Beziehung zu ihnen aufbauen sollen (wobei egal ist, ob diese Beziehung Smpythie oder Antipathie abbildet).

    Am Ende von Silberflamme ist das Ensemble geschrumpft - Nirka, Hern'Sen, Sven und Firutin sind nicht mehr dabei, dafür kam allerdings Lailath hinzu. Im Moment bin ich mit der Größe der Ottajasko recht zufrieden - sie erlaubt, jeder Figur ausreichend Aufmerksamkeit zu geben, und zugleich ist sie nicht zu klein, sodass man noch immer unterschiedliche Aspekte des Belebten beleuchten kann.

    Diese handwerkliche Überlegung hat bei der Entscheidung, Cessimasab zu "entsorgen", mit hineingespielt.

  • Tylstyr verpasst ihre Nachricht und wenn er das nächste Mal durch ihre Augen guckt, küsst sie gerade den Blender. Oder noch mehr. Langsam wird Phileassons Otta die Otta der gebrochenen Herzen. :>

    Haha, lauter zerrissene Herzen an Bord, das wird aber romantisch. Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich das mit meinen Puppen spielen könnte, das wäre ein Knüller!! habe aber noch keine Lösung. Hat jemand einen Vorschlag?

    ....einer Dämonenpaktiererin etwas mit Beorns dunkler Geschichte gemeinsam hätte. Hoffe, das wird sie noch herausfinden.

    Ist Beorn nicht auch ein Dämonenpaktierer? Schließlich vollzieht er den Willen Pardonas. Sie ist vielleicht kein Dämon, aber sehr weit entfernt davon ist sie nicht


    .

    Vielleicht verrät es ja etwas über Zidaine, wenn sie ihre vermeintlich letzten Augenblicke nutzen will, um Beorn zu gestehen, was sie im Innersten ausmacht ...

    Ich dachte, sie will ihm nur sagen, dass sie ein Spion ist. Es hat sie wohl sehr bedrückt ihn zu hintergehen.

    Das ging mir ähnlich. Ich habe das für mich dann so interpretiert, dass sie ihm in der Situation vielleicht beichten wollte, dass sie für Phileasson spioniert hat. Die Geschichtenerzählung auf dem Schiff hat sich dann aus der neuen Situation heraus ergeben, denn nun da sie überlebt hat, kann sie Beorn nicht mehr offenbaren, dass sie eine Spionin ist/war. Wenn Beorn erfährt, dass Tylstyr durch ihre Augen blicken kann, wird er sie loswerden wollen.

    Ja, so sehe ich die Situation auch. Deshalb erzählt sie ihm dann das andere Geheimnis.


    Das hängt sicher auch davon ab, wie man sich eine Rettung vorstellt. In der Lese-Ottajasko wurde ja bereits der Scheiterhaufen zur Rettung ihrer Seele vorgeschlagen ...

    Hmmm jetzt bin ich aber etwas zwiegespalten. Zidaine gefält mir, aber Scheiterhaufen macht was her....Das Volk liebt Scheiterhaufen, Das wohl!


    Ich finde sie zu kaltherzig, als dass sie echte Gefühle für Beorn entwickeln könnte.

    Kaltherzig meinst du, tja, ich bin noch nicht vergewaltigt worden und schon gar nicht auf diese Weise, möchte ich auch nicht erleben. Aber ich habe mir sagen lassen, dass es für die Opfer sehr schwer ist, wieder Vertrauen zu fassen und sich auszuliefern. Beides verlangt aber die Liebe.



    Das war wirklich typisch Salarin, ist tot und abgehakt, liegen lassen und weiter. Da hätte ich ihm auch gern, den Kopf gewaschen. Arme Shaya, in der Liebe hat sie wirklich kein Glück.

    Nein, nicht Salarin, so ein Verlust!



    Vielleicht kann Praioslob ihr bei der Trauer helfen.

    Ha, ausgerechnet. Jemand der selbst nicht klar kommt! Trauer ist gar nicht gut. Trauriges Publikum zahlt nicht gut und das macht mich traurig.

    Ich fand gut, dass Abdul die Starrer herausfordert, damit sie endlich ihr wahres Gesicht zeigen. Ein schöner Anblick war das sicher nicht. Kein Wunder, dass Leomara erst einmal davon läuft. Hat aber keinem etwas gebracht.

    Ich fand das gar nicht gut. Er denkt nicht über die Folgen nach. Es macht die Echsen nur wütend und Leomara ängstlich. Also nichts ist dadurch gewonnen außer der Wissensdurst Abduls.


    In Irullas Sinne muss ich hier insistieren, dass es sich nicht um eine Spinne handelt.

    Eben, so gemein sind Spinnen nicht. Die benehmen sich mal daneben, wie im Himmelsturm , aber dann hören sie auch auf Mama.


    Beorn hatte das Glück, dass er nirgendwo auf dieser verrückten Insel länger an Land verweilen musste. Als Phileasson erst einmal in Boran war, konnte er dem Strudel des maraskanischen Lebens nicht mehr entkommen und wurde unweigerlich immer tiefer hineingezogen.

    Ich hätte Phileasson für erfahrener im Umgang mit fremder Kultur gehalten, da muss ich Rhea zustimmen. Auch wenn ein erfahrener Erkunder die Gegend nicht kennt (sonst müßte er sie ja nicht erkunden) weiß er doch wie er sich verhalten muss. Er sichert viel zu wenig ab. Irgendwie ist er diesmal etwas blass neben Beorn. In diesem Abenteuer ist das Publikum auf dessen Seite. Er ist nicht nur der starke Kapitän, der schlaue Fuchs, er ist jetzt auch noch der charismatische Redner. Irgendwie hätte ich mit die Rollen gern andersrum vorgestellt. Es wirkt diesmal so als ob Phileasson immer wieder hinterher tappelt. Dann auch noch den Schuldschein verlieren. Neee

    Diese Geschichte geht an Beorn.:wegrenn:

    Wie seht Ihr denn inzwischen die Teilnahme eines Kindes an diesem Abenteuer?

    Ich finde die Kleine toll. Sie erobert die Herzen des Publikums und öffnet die Geldbeutel :D Ich mag sie. Sie ist sozusagen das Kind der Otta und macht damit die Familie vollständig :D

    Das habe ich auch so empfunden, und deswegen lasse ich Shaya erst einmal in Ruhe. In Totenmeer wird sie keine Perspektivfigur mehr sein.

    Schade! Aber es bleibt uns ja der Shaya-Song!! Alle lieben Shaya!!

    und am Ende wieder diese Echsen, die sich wohl als Herrenmenschen sehen und deshalb diese abfälligen Bezeichnungen wie "Kothaufen"

    Vielleicht ist es aber auch ein Übersetzungsfehler. Sie meinen einfach, das stinkt so, dass man es nicht isst. Eigentlich ein Vorteil.

    Außerdem habe ich mal gehört, dass die Menschen der Erde als Gräßel-Wüteriche, eine Unterordnung der Leichenspieler Und damit der Ekelgeiler und damit der Abseitigen, eingeordnet werden. Klingt das besser als Kothaufen?

    Das Zusammentreffen der Marus und der Achaz war auch spannend. Was wollen denn die Achaz mit den gefangenen Menschen? Anscheinend sollen sie wohl für irgendwas geopfert werden. Jedenfalls hatten die Marus gegenüber den Achaz keine wirkliche Chance. Ich bin sehr gespannt was da jetzt noch kommt.

    Ja das bin ich auch. Welche Echsen werde ich jetzt abbilden. Schließlich kann ich nicht den ganzen Tag schnitzen. Ich werde wohl die Achaz nehmen, aber noch weiß ich ja nicht, was die wirklich machen. Na, ich warte mal ab. Noralerweise sind Echsenmenschen nicht unbedingt unnett. Aber ein Hingucker :D

  • Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich das mit meinen Puppen spielen könnte, das wäre ein Knüller!!

    Wenn Du darstellen möchtest, dass sich zwei Püppchen zueinander hingezogen fühlen, probiere einmal, ihre Lippen aus Magneten zu modellieren. Du kannst so tun, als würdest Du die Püppchen zur Seite legen, und wenn Du Dich umdrehst, bewegen sie sich aufeinander zu und küssen sich. Du tust dann überrascht, und das Publikum lacht.


    Trauer ist gar nicht gut. Trauriges Publikum zahlt nicht gut und das macht mich traurig.

    Oh, meine Mutter fand traurige Geschichten besonders schön, vor allem von der Kaiserin Sissi mit ihrem Herzbuben Franzl. Sie fand es sogar verwerflich, dass ich nicht an den richtigen Stellen in Tränen ausbrach. Das brachte mir den Vorwurf ein: "Der Robert, das ist ein ganz harter Knochen!"

    Irgendwie ist er diesmal etwas blass neben Beorn. In diesem Abenteuer ist das Publikum auf dessen Seite.

    :(:(:(


    Vielleicht ist es aber auch ein Übersetzungsfehler. Sie meinen einfach, das stinkt so, dass man es nicht isst. Eigentlich ein Vorteil.

    "Kothaufen" bedeutet bei den Marus schlicht: "nicht essbar". Da sie so ziemlich alles fressen, ist das eine Bezeichnung, die nur selten verwendet wird ...

  • Wenn Du darstellen möchtest, dass sich zwei Püppchen zueinander hingezogen fühlen, probiere einmal, ihre Lippen aus Magneten zu modellieren. Du kannst so tun, als würdest Du die Püppchen zur Seite legen, und wenn Du Dich umdrehst, bewegen sie sich aufeinander zu und küssen sich. Du tust dann überrascht, und das Publikum lacht.


    Ja, das ist schon eine nette Sache aber mir ging es darum, dass Tylstyr durch Zidaines Augen schaut, während diese Beorn küsst (wenn sie nicht romantischerweise die Augen geschlossen hat), dann wäre es ja so, als ob er Beorn küsst ist das nicht wirklich ein Knüller?

    Oh, meine Mutter fand traurige Geschichten besonders schön, vor allem von der Kaiserin Sissi mit ihrem Herzbuben Franzl. Sie fand es sogar verwerflich, dass ich nicht an den richtigen Stellen in Tränen ausbrach. Das brachte mir den Vorwurf ein: "Der Robert, das ist ein ganz harter Knochen!"

    Eine Kaiserin, ja das ist natürlich auch was für die Damen. Leider habe ich nicht so oft das Glück vor Damen zu spielen, meist sind es "harte Knochen" :D

    :(:(:(

    Oh, nicht weinen, bitte! Ist doch nur dieses eine Mal. Sicher sieht Phileasson viel besser aus und kann viel besser singen und tanzen. :)

    Ich hoffe doch sehr, dass er die Scharte wieder auswetzt. Aber eigentlich wäre es auch nicht schlecht, wenn ich zu Beorn ginge. Rhea bleibt sicher bei Phileasson und dann könnten wir uns austauschen. Halt, nicht schon wieder in Tränen ausbrechen, ich mache es ja nicht!