10: Seite 473 - Seite 514 (Anfang Kap. 7 - "... musst du mir noch tun")

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 473 bis Seite 514 (Anfang Kap. 7 - "... musst du mir noch tun") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Ja ja ja, ich weiß, was Ihr jetzt sagen wollt! Blender ... Zahn ... Vorsprung.

    Aber in so harten Zeiten gilt es, erst recht fest zum Foggwulf zu stehen! Die Wettfahrt ist noch lange nicht vorbei, und erst am Ende wird abgerechnet.

    Wie hat sich Beorn in Euren Augen geschlagen? Hat er sich seinen Preis verdient?

    Und was könnte er sich wohl von Leif wünschen?

  • Heiliges Kanonenrohr.... oder auf thorwalisch KACK DEN MAST AN. Was für ein Abschnitt. Ich weiß gar nicht, wie ich das in Worte fassen soll.



    Dolorita ist wirklich ein Gewinn für Beorn. Ihr Blick durch die Möwe Pepito kann viele Vorteile haben. Da es fast eine Liebesbeziehung ist, stellt sich mir die Frage: Was passiert eigentlich, wenn der Möwe etwas passiert? Und wenn Dolorita in seinem Bewusstsein ist? Ich habe so eine böse Vorahnung, dass unsere Autoren sich da schon etwas ausgedacht haben.


    Immerhin findet sie eine sterbende Seeschlange. Das war irgendwie klar, dass es keiner mit einer fitten Seeschlange aufnehmen kann. Aber immerhin lebt sie noch. Und Beorn fackelt natürlich nicht lange und fordert sein Glück mal wieder heraus. Der Glaube muss wirklich Berge versetzen.


    Leider gibt es zwei Opfer: Iskir und Ragnier. Um Iskir tut es mir ein wenig leid. Er war so jung und mutig. Er hat bis zuletzt gegen diese Schlange gekämpft und vielleicht sogar dafür gesorgt, dass die Schlange schneller verendet. Irgendwie hätte ich mir hier ein Wunder gewünscht, aber das wäre natürlich unrealistisch gewesen. Die flammende Rede von Beorn war schon sehr herzergreifend. Sogar Selime hat sie berührt. Kein Wunder, mit ihrem Ritterherzen in der Brust. Die Beisetzung war auch eine starke Szene.


    Im Schlangengrab sind natürlich alle Zähne weg. Die Echsenmenschen sind da anscheinend sehr schnell. So wie ich das jetzt verstanden habe, gibt es unter dieser Pyramide etwas großes Böses, dass die Echsenmenschen mit Opfern - der Delfin? - und verschiedenen Ritualen wohl im Zaum halten. Klar, dass Pardona da drauf abfährt und das am liebsten erforschen würde. Aber immerhin weiß sie auch, dass das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist. Und dann gibt sie doch tatsächlich zu, dass sie sich manchmal wünscht, bei Phileasson mitzufahren.


    Wieviel hast Du Bernhard für diese Aussage gezahlt, Robert? :totlach: Unglaublich.


    Zidaine mal wieder. Sie kann es einfach nicht lassen, Tjorne seelisch zu quälen. Und es ist bei ihm auch so leicht. Dass er allerdings wegschaut, als sie fast am Verbluten ist, weil er hofft, nun erlöst zu sein, ist schon ein dickes Ding. Das macht die Beziehung nun um einiges schwieriger. Denn Dolorita hat ein weiteres Mal bewiesen, dass sie für die Ottajasko sehr wichtig ist und rettet ihr das Leben.

    Allerdings befürchte ich, dass es Zidaine nun noch härter machen wird. Ich denke mittlerweile, dass tatsächlich nur noch Beorn irgendwann mal zu ihr durchdringen kann.


    Spannend fand ich, wie Eilif und Pardona Beorns Reaktion auf Zidaines Verletzung beobachten. Der alte Schwerenöter hat da wohl einige Eisen am Glühen. Da kommt sicher noch eine hübsche Eifersuchtsszene. Ich mag mir da nur nicht so ganz den Ausgang vorstellen.


    Ach ja, Eilif, die hat ja wohl ein kleines Problem mit schmächtigen Männern :totlach:


    Dass Leiff seinen Anteil einfordert, kann ich gut verstehen. Das war ja immerhin mal wieder ein Höllenritt mit dem Blender. Wieso habe ich das Gefühl, das Leif nie wieder mit dem fährt? Erst recht nicht nach der nächsten Prophezeiung, die anscheinend mal echt ist. Sargassomeer....:o

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wie hat sich Beorn in Euren Augen geschlagen? Hat er sich seinen Preis verdient?

    Und was könnte er sich wohl von Leif wünschen?

    Beorn hat sich super geschlagen. Starker Typ. So langsam verkörpert er die spannende Mischung zwischen Bösewicht, unerschrockener Held und großes Herz. Also Vorsicht, auf sowas fahren die Frauen ab, wie man ja unschwer erkennen kann :totlach:


    Seinen Preis hat er sich auf jeden Fall verdient. Hätte aber auch Phileasson, wenn er so darum gekämpft hätte. Aber der treibt sich ja derzeit im Dschungel rum. :P


    Keine Ahnung, was sich Beorn von Leif wünschen könnte. Da stehe ich momentan echt auf dem Schlauch. Ich muss aber auch gerade diesen Abschnitt hier verarbeiten.


    Und was am Schlimmsten ist: Ich muss jetzt erstmal warten, bis der Rest der Ottajasko hier angekommen ist. Das ist grausam ;(

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Nun bin ich auch hier angekommen. Alles so wie vermutet alle Zähne gehen an Beorn oder sind zu Pulver gehauen.


    Aber ich muss zugeben, er hat es verdient immerhin hat er sich mit seiner Otta einen tollen Kampf mit einer Seeschlange geliefert. Ich hatte schon Angst, dass wir keine lebende Schlange mehr zu sehen bzw. zu lesen bekommen. Sondern nur die Zähne finden.


    War schon Klasse: "Ein Kopf so gross wie ein Haus", da zieht man den Kopf ein wenn man das liest . Klar hätten auch alle im Boot sterben können, Zwei sind leider auf der Strecke geblieben.:( Aber irgendwie war die Schlange nicht so ganz bei der Sache, oder?


    Auch der Kampf in der Höhle, nun wissen wir wer die Entführer sind. Da hat Beorn die nackte Wut gepackt, als er die Tötung des Delfins beobachtet hat. Seine Truppe hat sich super geschlagen diesmal ist sogar Eilif mal die Luft weggeblieben, genau wie Zidane alle sind sterblich, es kann bei jedem ganz schnell vorbei sein. Das Beorn bei Zidane so seine Gefühle zeigt, hat mich überrascht. Dolorita ist wirklich ihr Gewicht in Gold wert. Sie findet die Seeschlange und kann heilen, ich würde sie auch in der Truppe behalten, wenn möglich. :hexe:


    Also von daher ist das Ergebnis ok.

    :daumen:


    Da hat mal wieder der Foggwulf das Nachsehen, im besten Fall findet er noch einen Zahn oder killt eine Schlange. Aber dann haben eben beide einen Punkt, leider hat Phileasson nicht gerade eine Glückssträhne. Wer weiss, wer bei ihm noch auf der Strecke bleibt. :o

  • Was mir auch zu denken gibt, warum bringen die Schlangen ihre Zähne in die Höhle, wenn sie sterben und warum heben die Echsen sie auf? Das kam doch nur heissen, das Sie wissen, dass die Zähne für etwas wichtig sind.

    Sie wollen verhindern, dass sie in falsche Hände geraten, oder sie selbst Nutzen? Was steck da unter der Pyramide?

    Welche Gottheit wirkt da?


    Wie auch immer jetzt sind sie weg😊

  • Das war ja wirklich eine riesige Seeschlange! Die Vergleiche halfen mir richtig gut, ihre Größe zu erfassen. Mich überlief tatsächlich ein Schauer. So viel haben wir darüber diskutiert, ob sie wirklich einer noch lebenden Seeschlange begegnen werden und wie man so ein Biest nur besiegen kann, vor dem vernünftige Menschen fliehen. Und dann ist die tatsächlich direkt am Schiff! Happs, da waren es 2 weniger an Bord. So schnell, wie das ging, war mir schon um jeden etwas bange. Vor allem bei Stirbjörn dachte ich, dass der Name Programm sein könnte. :>


    Pardona hat es mal wieder übertrieben. Ja, was man nicht alles so im Hause Travias lernt. Ihre Neugier lässt sie wirklich sehr unvorsichtig sein. Als Beorn die Puste ausging, hatte ich schon die Vermutung, dass sie doch hinter ihm her geschwommen wäre. Als Schiedsrichterin müsste sie dabei sein oder so.^^ Dünne Ausreden sind ja ihre Spezialität.


    Eilif gewinnt an Pluspunkten. Sie mag ja nicht die hellste Kerze sein und über Tjorne zB ziemlich Witze machen, aber sie lässt keinen aus der Ottajasko hängen. Fürs Erkunden mit ihrem großen Maul keine Optimalbesetzung, fürs Grobe aber absolut die Richtige.


    Zidaine und Tjorne. Hätte er sie versucht zu retten, hätte das was zwischen ihnen geändert? Es bleibt Spekulation, aber wahrscheinlich würde das nichts aufheben. Tjorne scheint jedenfalls so zu denken. Noch mit der frischen Angst im Bauch, die sie ihm eingejagt hat, hat sie mit dazu beigetragen, dass er ihr nicht zu Hilfe kam. Selbst verschuldet, auch wenn sie es nicht so sehen wird.


    Soso, Beorn und Zidaine. Das bietet für die Zukunft wirklich noch Stoff für Eifersucht. ^^


    Was für eine Verschwendung, die Zähne alle zu Zermahlen. Vor allem, wenn sie wirklich so viel wert sind. Aber wäre schon doof, wenn Phileasson sich einfach einen Zahn kaufen könnte. Es würde zwar an Phileassons Ehre kratzen, wenn er es sich so einfach macht, aber im Wettstreit zählt der Endsieg.


    Iskir ist wirklich einen sehr heroischen, wenn auch grausamen Tod gestorben. Die Beisetzung und Beorns Rede und Gedanken zu Iskir fand ich sehr bewegend. Von der ursprünglichen Otta sind tatsächlich nicht viele übrig. Sieht bei Phileasson aber auch nicht groß anders aus.


    Für mich las es sich so, dass die Echsen ein angekettetes Wesen, einen noch größeren Schrecken als die Seeschlange, mit Opfern beschwichtigten. Wenn sie das nicht weiter tun können, könnte Beorn Auslöser einer Katastrophe sein? Hoffentlich darf Phileasson nicht hinter ihm "aufräumen".


    Wüsste jetzt auch nicht genau, was Beorn sich von Leif wünschen könnte. Er kann sich von dem Geld für die Gwen Petryl Steine ja selber alles kaufen, was er für die weitere Wettfahrt braucht. Oder überlässt er den Schatz komplett Leif? Kann ich mir nicht vorstellen. Am ehesten braucht Beorn jetzt ein neues Schiff und vielleicht etwas Überredungskunst, damit Dolorita (und damit wohl auch Orelio) sich seiner Mannschaft anschließt. So wie wir Dolorita nun aber schon kennengelernt haben, wird sie ziemlich schnell Ja sagen. Ach, vielleicht will er ein paar Recken von Leif abwerben.

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()

  • Was hat dich glauben lassen, dass die Achsen mit ihrem Opfer etwas im Zaun halten wollen?

    Worauf könnte wohl ein geopferter Delphin hindeuten und wie passt das zu den Seeschlangen?


    Tja armer Beorn. Beinahe wäre aus Beorn-der-sich-hinter-Travia-Geweihten-versteckt ein Beorn-der-sich-aus-Stolz-ersäuft geworden.

  • Was passiert eigentlich, wenn der Möwe etwas passiert?

    Um es mit den Ghostbusters zu sagen: Das wäre schlecht ...

    Die Vertrautentiere von Hexen haben in Aventurien eine besonders lange Lebensdauer, sie begleiten ihre Hexen über ungewöhnlich lange Zeiträume. Die Trennung ist in jedem Fall traumatisch - egal, wer zuerst stirbt ...

    Wieviel hast Du Bernhard für diese Aussage gezahlt, Robert? :totlach: Unglaublich.

    Ich habe ihm ein betörendes Liedchen ins Ohr gesäuselt - das ist bekanntlich meine Spezialität. ^^


    nun wissen wir wer die Entführer sind.

    In Aventurien gibt es viele verschiedene Echsenvölker. Die drei Entführer sind Marus. Wer aus ihrer Perspektive ein Erkundungsunternehmen lesen möchte, wird in Karl-Heinz Witzkos sehr unterhaltsamem Roman "Westwärts, Geschuppte!" bestens bedient.

    Die Bewohner der Grotte und der schwarze Echsenmann dagegen sind Achaz.


    im besten Fall findet er noch einen Zahn oder killt eine Schlange. Aber dann haben eben beide einen Punkt,

    ... aber selbst dann hat Beorn einen Vorsprung. Es ist immer noch eine Wettfahrt ...


    Was mir auch zu denken gibt, warum bringen die Schlangen ihre Zähne in die Höhle, wenn sie sterben und warum heben die Echsen sie auf?

    Der Friedhof der Seeschlangen ist so etwas wie ein Elefantenfriedhof. Hierher kommen die alten Tiere, wenn sie den Tod nahen fühlen. Die Achaz-Priester verehren sie. Nicht jede Seeschlange geht gleich ein; manchen reinigen sie auch die Zähne, und dann schwimmen sie wieder hinaus ins Perlenmeer.


    Was für eine Verschwendung, die Zähne alle zu Zermahlen. Vor allem, wenn sie wirklich so viel wert sind.

    Das sind sie - nicht nur, weil sie selten sind, sondern auch, weil ihnen magische Kraft innewohnt ...

  • Ich bin fix und fertig mit den Nerven. Was für ein Abschnitt!


    Unfassbar spannend, als dann wirklich die Seeschlange auftaucht! Ich hatte echt Gänsehaut....allein die imposante Größe und diese Stacheln. Krass wie Lenya dann die Harpune durch das Auge schleudert, so dass es hinten wieder austritt. Aber hat wirklich ein Wal diesen Fetzen aus der Schlange gerissen? Wer weiß was da unten noch so haust. Da bin ich mir unsicher. Aber immerhin ist es ein Vorteil, dass sie schon verletzt ist.


    Dieser Moment, als Beorn taucht, nur um dann festzustellen, dass keine Zähne mehr da sind. Das war echt ein Überraschungsmoment! Sehr überzeugend war in diesem Abschnitt -mal wieder- der ZUsammenhalt von Beorns Truppe. Die kämpfen und sterben nebeneinander...absolut bedingungslos. Das mit der unterirdischen Höhle und den Echsenmännern war dann wirklich eine Überraschung und brachte zusätzliche Spannung.


    Das Herz blieb mir stehen, als Tjorne dann dachte, er sei seine Belastung bald los! Ich habe mich erst nicht getraut weiterzulesen! Und dann tue ich es doch....es sieht immer kritischer aus, meine schlimmste Befürchtung scheint einzutreffen. Doch dann kommt diese mysteriöse Dolorita und rettet Zidaine!!! Da fiel ein kleiner Felsbrocken von meinem Herzen würde ich sagen. Erst mal durchatmen. Uff!

    Es war total spannend und überraschend und was mir besonders gefiel: nicht vorhersehbar.


    Leif ist mir mal wieder auf die Nerven gegangen...seine kühle Art, seine Raffgier....naja anscheinend sind wir ihn vorerst los, aber ich befürchte die laufen oder besser segeln sich nochmal über die Füße dann in diesem Sargassomeer oder wie es hieß. (das klingt ja jetzt schon furchtbar gruselig,....in etwa wie "Himmelsturm on the water":totlach:


    Ein Tranchen habe ich verdrückt, als Beorn Iskir gefunden hat im Bauch des Seeungeheuers. Da hat er doch echt noch im Inneren des Viechs gelebt UND gekämpft. Ich war mindestens so gerührt wie Beorn und auch hier hat Beorn mich wieder gecatcht mit seiner so menschlichen Seite. Er verschafft seinem treuen Recken ein anständiges "Begräbnis"....das war so anrührend. Beorn punktet in diesem Band bei mir mehr als in allen anderen Bänden zuvor. Er ist immer diszipliniert, um seiner Mannschaft Willen, damit die keine Angst bekommt....das ist wahrliche Größe. ER hält das Ding zusammen. Komme was wolle. Einen winzigen Augenblick lässt uns der Autor hinter den Schleier oder besser hinter das Kettenhemd blicken: Als Zidaine auf ihren letzten Atemzug steuert, da hat er sich tatsächlich für einen Moment nicht unter Kontrolle und seine Zuneigung und sein aufrichtiger Respekt Zidaine gegenüber kommt zum Vorschein. Das fand ich sehr sehr toll. Absolut gelungen und wunderschön eingefangen vom Autor. Ein Wimpernschlag an Emotion, der zeigt wie zerbrechlich im Grunde selbst ein Beorn ist.


    Ich bin hin und weg von diesem Abschnitt. Vielleicht hätte die Begegnung mit der Seeschlange ein klitzekleines bisschen länger sein können, aaaaber dafür kam ja dann das Gimmick mit der Höhle und den Echsen, also kein Jammern auf hohem Niveau.8o;)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich bin fix und fertig mit den Nerven. Was für ein Abschnitt!

    :lachen:


    in etwa wie "Himmelsturm on the water"

    Das ist nah dran. :teufel:

    Auch das Totenmeer ist ein Horror-Setting.


    Vielleicht hätte die Begegnung mit der Seeschlange ein klitzekleines bisschen länger sein können,

    Während wir die anstehenden Szenen besprochen haben, haben wir ein wenig darüber geflaxt, wie kurz man die abhandeln könnte. Bei der Begegnung mit der Seeschlange - immerhin die Szene auf dem Titelbild - war der scherzhafte Vorschlag: "Seschlange taucht auf - Harpune rein - Seeschlange versinkt - 3 bis 3,5 Seiten!" :lachen:

    Wie ihr gelesen habt, wurde das dann doch noch ein wenig ausgeschmückt.

  • Das darf ja jetzt wohl alles nicht wahr sein: der Blender hat mit dem Verschweigen der Wahrheit direkt ein Schiff gehabt, schippert ein bisschen im Perlenmeer rum, um dann zufällig über eine angeschlagene Seeschlange zu stolpern, der Pardona mit übernatürlicher Hilfe den Rest gibt (und da macht sich Shaya Gedanken, dass sie als Schiedsrichterin nicht eingreifen darf). Dann führt die Seeschlange Beorn auch noch an einen Ort, an dem man sich mit Schlangenzähnen erschlagen kann - na toll. Und zu allem Überfluss ist er auch schon im Besitz der 6. Prophezeiung.


    O.k., der Kampf mit der Seeschlange ging nicht ganz glimpflich vorüber, sondern kostet nicht nur Iskir das Leben. Außerdem durften sie sich noch mit den Echsenkriegern rumschlagen - aber Phillys Ottajasko dürfen sich auch noch mit den Starrern beschäftigen.


    Aber trotzdem, bei Phileasson lief es dagegen von Anfang an nicht rund und bisher ist nach wie vor kein Schlangengrab in Sicht. Falls es sich bei dem Sterbeort der Schlange um das Schlangengrab handeln sollte, dann finden sie dort eh keinen Zahn mehr vor. Ehrlich, im Moment sehe ich schwarz, dass der Foggwulf diesmal einen Punkt erringt und befürchte, dass Beorn in Führung gehen wird.


    Aber erst mal zum Anfang dieses Abschnitts: ich fand es spannend zu erfahren, wie es Dolorita und Orelio seit ihrer Flucht damals ergangen ist, dass sie nur mäßig zufrieden sind mit ihrem aktuellen Leben.


    Spannend fand ich auch die Mythen und Legenden, die sich um die Seeschlangen ranken, dass sie mit dämonischen Wesenheiten gekreuzt worden waren. Wer weiß, ob hier nicht sogar ein Körnchen Wahrheit verborgen liegt, denn Pardona war ja doch sehr angetan, von dem, was sie bei bzw. in der Pyramide gefunden haben bzw. erspürte.


    Und immer noch wundert sich keiner über Lenyas kraftvolle Harpunierkünste. Ich glaube, der Zug ist inzwischen abgefahren, dass sich darüber noch jemand wundert. Nicht mal Tjorne ist großartig verdutzt.


    Gefallen hat mir, wie Beorn Pardona ein wenig bloßstellt, um selbst nicht das Gesicht zu verlieren :teufel: Und als er der Meinung ist, gleich zu ertrinken, gilt sein letzter Gedanke seiner Schwester - das fand ich sehr berührend.

    Ich dachte ja bisher, Beorn wolle Pardona einfach nur mit Zidaine etwas eifersüchtig machen, da Zidaine seinerzeit zufällig zur Stelle war, aber dass er tatsächlich mehr für sie empfindet, hat mich dann doch ziemlich überrascht. Was wollte Zidaine dem Blender anvertrauen? Sie spricht von etwas Unerledigtem, und das mit kaltem Blick: wollte sie ihn bitten, an Tjorne Rache zu nehmen, wenn sie es nicht mehr kann? Aber kann sie sich nicht denken, dass die Erfolgschancen dafür recht gering sind? Oder wollte sie ihm verraten, dass sie inzwischen eigentlich für Tylstyr und Phileasson spioniert?


    Jedenfalls dachte ich in dem Moment ebenfalls, dass es mit Zidaine nun zu Ende geht. Dass Dolorita über solche Heilfähigkeiten verfügt, hat mich verblüfft. Kein Wunder, dass Beorn sie weiterhin in seiner Ottajasko haben möchte. Wir haben ja schon beim Foggwulf gesehen, wie oft die Heilgesänge der Elfen notwendig waren. Tja Tjorne, das war wohl nichts mit dem Ende deiner Probleme.


    Bei Selime spürt man den Einfluss von Eichwards Herzen inzwischen ziemlich deutlich, finde ich.


    Dann diese Echsenkrieger, ist das die gleiche Spezies wie die drei Starrer? Wenn es sich bei dem Ort mit der Pyramide allerdings um das Schlangengrab handelt, warum wissen dann die drei Starrer nichts davon? Irritiert hat mich der Aufschrei einer der Achaz: "Irrrrtum...." Bezog sich das darauf, dass sie, wie Pardona später bemerkt, gar nicht die Seeschlange heilen wollten, sondern es "um Fesseln und etwas Dunkles" geht? Was wollen sie fesseln? Das Dunkle, ist das vielleicht etwas Dämonisches?


    Toll fand ich, dass Leif die beiden Toten nicht im Bauch der Seeschlange lassen wollte. Beorn hat daran zwar im ersten Moment nicht gedacht, aber dann war es für ihn keine Frage, selbst Hand anzulegen. Meine Güte, ich mag mir die letzten Minuten von Iskir nicht vorstellen, was für er Schmerzen und Qualen durchgemacht haben muss. Er wurde wirklich von seinen Kameraden unterschätzt - ich bin mir sicher, Ursa wäre sehr stolz auf ihn.


    Das war wieder ein superspannender Abschnitt - und allmählich habe ich das Gefühl, dass sich "Schlangengrab" neben "Himmelsturm" und "Nordwärts" zu einem meiner Favoriten dieser Reihe entwickeln könnte.

  • Aber in so harten Zeiten gilt es, erst recht fest zum Foggwulf zu stehen! Die Wettfahrt ist noch lange nicht vorbei, und erst am Ende wird abgerechnet.

    Das wohl - und die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.

    Wie hat sich Beorn in Euren Augen geschlagen? Hat er sich seinen Preis verdient?

    Dass er Leif die Wahrheit verschwiegen hat, um an ein Schiff zu kommen, finde ich nach wie vor naja ..., aber die Verfolgung der Seeschlange nach deren Angriff auf das Schiff und das Tauchen, da hat er gezeigt, dass er kein Feigling ist. Ja, er hat sich den Zahn schon verdient.

    Aber dennoch ärgert es mich, dass es bei Phileasson so gar nicht läuft.

    Und was könnte er sich wohl von Leif wünschen?

    Ich dachte evtl. an ein Schiff, aber Janesway Überlegung, dass Leif ihm helfen soll, Dolorita zu überreden, bei ihm zu bleiben, hört sich auch sehr plausibel an.

    Was passiert eigentlich, wenn der Möwe etwas passiert? Und wenn Dolorita in seinem Bewusstsein ist? Ich habe so eine böse Vorahnung, dass unsere Autoren sich da schon etwas ausgedacht haben.

    Das habe ich mir in dem Moment auch überlegt. Ich hatte die ganze Zeit die Befürchtung, dass die Seeschlange sich womöglich die Möwe aus der Luft schnappen könnte.

    Und dann gibt sie doch tatsächlich zu, dass sie sich manchmal wünscht, bei Phileasson mitzufahren.


    Wieviel hast Du Bernhard für diese Aussage gezahlt, Robert? :totlach: Unglaublich.

    Ich habe ihm ein betörendes Liedchen ins Ohr gesäuselt - das ist bekanntlich meine Spezialität. ^^

    O.k., da wird Bernhard dann sehr schnell eingeknickt sein :totlach::totlach::totlach:

    Allerdings befürchte ich, dass es Zidaine nun noch härter machen wird.

    Das denke ich auch, sie hat ja Tjornes Reaktion mitbekommen.

    Das war ja wirklich eine riesige Seeschlange! Die Vergleiche halfen mir richtig gut, ihre Größe zu erfassen.

    Ein wahres Ungetüm von einem Ungeheuer :o

    ... aber selbst dann hat Beorn einen Vorsprung. Es ist immer noch eine Wettfahrt ...

    Ha, wir sind aber erst in der 5. Runde. Bis zum Ende läuft noch viel Wasser durch Aventurien - das wohl!

    Das ist nah dran. :teufel:

    Auch das Totenmeer ist ein Horror-Setting.

    Super - ich bin jetzt eh tierisch gespannt auf das Totenmeer, nachdem Leif andeutete, dass das noch heftiger ist als eine Seeschlange.

  • Auch das Totenmeer ist ein Horror-Setting.

    Ich denke noch mit Schauern an den Himmelsturm. Dann werde ich mir beim Lesen mal ein Kerzchen anzünden. Wie gut, dass es abends noch hell ist ;)

    Das war wieder ein superspannender Abschnitt - und allmählich habe ich das Gefühl, dass sich "Schlangengrab" neben "Himmelsturm" und "Nordwärts" zu einem meiner Favoriten dieser Reihe entwickeln könnte.

    Mir gefällt dieser Band auch sehr gut, trotz einiger kleiner Kritikpunkte. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.


    Ich habe ihm ein betörendes Liedchen ins Ohr gesäuselt - das ist bekanntlich meine Spezialität. ^^

    O.k., da wird Bernhard dann sehr schnell eingeknickt sein :totlach::totlach::totlach:

    Ja, damit er ENDLICH aufhört zu singen :totlach:



    "Seschlange taucht auf - Harpune rein - Seeschlange versinkt - 3 bis 3,5 Seiten!" :lachen:

    :totlach::totlach::totlach::totlach: Als ob ihr 3 - 3,5 Seiten könntet

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Und zu allem Überfluss ist er auch schon im Besitz der 6. Prophezeiung.

    Ja, leider müssen wir traurig anerkennen, dass der Blender derzeit in Führung liegt. Aber Ihr seid nicht allein: Für mich ist das auch hart! ;(


    Spannend fand ich auch die Mythen und Legenden, die sich um die Seeschlangen ranken, dass sie mit dämonischen Wesenheiten gekreuzt worden waren.

    Bei diesen Exemplaren ist die magische Kraft der Reißzähne natürlich besonders ausgeprägt ...


    Und immer noch wundert sich keiner über Lenyas kraftvolle Harpunierkünste. Ich glaube, der Zug ist inzwischen abgefahren, dass sich darüber noch jemand wundert.

    Denkt Ihr, im Falle eines Austauschs wird die echte Lenya Probleme bekommen, weil Beorns Ottajasko nach den Erfahrungen mit Pardona viel mehr von ihr erwartet, als sie leisten kann?


    Wir haben ja schon beim Foggwulf gesehen, wie oft die Heilgesänge der Elfen notwendig waren.

    Die hätte Beorn auch schon häufig brauchen können, etwa bei den Schneeschraten oder im Totenmoor. Nicht von ungefähr ist seine Verlustrate so hoch ...


    Dann diese Echsenkrieger, ist das die gleiche Spezies wie die drei Starrer?

    Achaz ähneln Eidechsen, die Marus (oder "Starrer") aufrecht gehenden Krokodilen. Sie haben kaum etwas miteinander zu tun. Bei beiden Spezies gibt es auch unterschiedliche Kulturen, so wie es bei den Menschen Maraskaner, Novadis, Thorwaler etc. gibt.


    Dann werde ich mir beim Lesen mal ein Kerzchen anzünden.

    Das ist ja niedlich! :)


    Das war wieder ein superspannender Abschnitt - und allmählich habe ich das Gefühl, dass sich "Schlangengrab" neben "Himmelsturm" und "Nordwärts" zu einem meiner Favoriten dieser Reihe entwickeln könnte.

    :freu:

  • Ja, ein spannender Abschnitt und Beorn liegt vorn. Da kommt im Moment wohl Beorn zugute, dass er öfter in dieser Gegend geschippert ist und auf die trifft, die mit ihm gemeinsame Feinde oder Beute haben. 'Ich hoffe darauf, dass es auch noch Abenteuer geben wird in Gegenden, die Phileasson, der Erkunder besser kennt und wo er seine Freunde hat, die ihm schneller weiter helfen. Im Moment finde ich sind Beorns Fähigkeiten mehr gefragt und vor allem hilfreicher. Naja, wir sind noch nicht einmal in der Mitte der Wettfahrt und es ist immerhin schön zu sehen, dass sich wirklich zwei gleichwertige Kapitäne einen Wettkampf liefern, auch wenn das Ganze "Die Phileasson-Saga" heißt :). Ich befürchte, wie ich Narrania kenne, wird sie zu Beorn übergehen. Mal sehen.


    Dolorita ist wirklich ein Gewinn für Beorn. Ihr Blick durch die Möwe Pepito kann viele Vorteile haben. Da es fast eine Liebesbeziehung ist, stellt sich mir die Frage: Was passiert eigentlich, wenn der Möwe etwas passiert? Und wenn Dolorita in seinem Bewusstsein ist? Ich habe so eine böse Vorahnung, dass unsere Autoren sich da schon etwas ausgedacht haben.

    Das Beorn bei Zidane so seine Gefühle zeigt, hat mich überrascht. Dolorita ist wirklich ihr Gewicht in Gold wert. Sie findet die Seeschlange und kann heilen, ich würde sie auch in der Truppe behalten, wenn möglich. :hexe:

    Mir macht Kummer, dass Dolorita nicht weiß wie gefährlich sie lebt. Pardona mag es sicher nicht, wenn jemand ihr den Rang abläuft. Zur Zeit ist aber Dolorita diejenige, die mehr für die Ottajasko tut. Sollte Pardona sich ärgern wäre es für sie sicher ein Leichtes, die Möwe umkommen zu lassen. Bernd hat ja schon auf die Gefahr einer Trennung beider hingewiesen, aber sicher ist es tödlich oder zumindest gehirntötend, wenn dies passiert, solange Dolorita mit der Möwe fliegt.



    Die flammende Rede von Beorn war schon sehr herzergreifend. Sogar Selime hat sie berührt. Kein Wunder, mit ihrem Ritterherzen in der Brust. Die Beisetzung war auch eine starke Szene

    Ich denke, Selime hat deshalb aufgehorcht, weil er sagte: "Was zählt ist allein das Herz eines Kriegers zu haben" Das dürfte für Selime einen eigenen Klang haben. Sie ist dann vielleicht doch mehr als ein Geschöpf Pardonas.


    Noch mit der frischen Angst im Bauch, die sie ihm eingejagt hat, hat sie mit dazu beigetragen, dass er ihr nicht zu Hilfe kam. Selbst verschuldet, auch wenn sie es nicht so sehen wird.

    Ich glaube nicht, dass sie Hilfe von Tjorne wollte. Sie würde dann ihrem Vergewaltiger das Leben schulden. Nein, ich denke nicht, dass sie das gewollt hätte.

    Allerdings befürchte ich, dass es Zidaine nun noch härter machen wird. Ich denke mittlerweile, dass tatsächlich nur noch Beorn irgendwann mal zu ihr durchdringen kann

    Das war für mich wirklich eine Schrecksekunde, ob sie ihre Spionage verrät und dann doch weiter lebt. Ich finde es wird für sie auch immer schwieriger, Beorn zu betrügen. Da kommt sie noch mal in Selbstzweifel, denke ich. sie ist ja nicht so cool wie sie nach außen scheint, das wissen wir ja.

  • Ein Wimpernschlag an Emotion, der zeigt wie zerbrechlich im Grunde selbst ein Beorn ist.

    Würde er daran zerbrechen oder ist es nur eine kleine Schwäche?

    Ich war mindestens so gerührt wie Beorn und auch hier hat Beorn mich wieder gecatcht mit seiner so menschlichen Seite. Er verschafft seinem treuen Recken ein anständiges "Begräbnis"....das war so anrührend.

    Aber es war Leif, der daran gedacht hat. Beorn hat dann zwar gehandelt, aber ohne Leif, wäre die Schlange das Begräbnis gewesen. Und dabei kommt Leif immer so schlecht weg hier.

    Denkt Ihr, im Falle eines Austauschs wird die echte Lenya Probleme bekommen, weil Beorns Ottajasko nach den Erfahrungen mit Pardona viel mehr von ihr erwartet, als sie leisten kann?


    Ich denke, wenn es einen Austausch geben wird, dann erst am Ende der Wettfahrt, wenn die Hetfrau für Pardona zur Gefahr würde. Wenn es nicht zum Ende kommt, dann sehe ich schwarz für Lenya. Warum sollte Pardona sie am Leben lassen?

  • Die Bewohner der Grotte und der schwarze Echsenmann dagegen sind Achaz

    Ich denke da immer an Aaz, den Dimensionsreisenden, kurz Dämon genannt :)




    Aber hat wirklich ein Wal diesen Fetzen aus der Schlange gerissen? Wer weiß was da unten noch so haust. Da bin ich mir unsicher. Aber immerhin ist es ein Vorteil, dass sie schon verletzt ist

    Es könnte auch ein Krake gewesen sein. Hieß es nicht, dass die Seeschlangen mit den Kraken kämpfen? Ein Wahl wäre hier natürlich symbolträchtiger.

  • Ich glaube nicht, dass sie Hilfe von Tjorne wollte. Sie würde dann ihrem Vergewaltiger das Leben schulden. Nein, ich denke nicht, dass sie das gewollt hätte.

    Es ging ums nackte Überleben und ihre Chance, weiter Rache zu üben. Dazu ist ihr bisher jedes Mittel recht gewesen, sogar der Pakt mit einem Dämon.