08: Seite 357 - Seite 437 (Kap. 5)

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  • Wieviel hast Du Bernhard für diese Aussage gezahlt, Robert? :totlach: Unglaublich.

    Hat er heimlich bei der Korrektur reingemogelt, wetten? :D

    Außerdem wäre es doch schade, wenn das Geheimnis des Buches schon so bald gelüftet würde.

    Selbst für einen erfahrenen Magier wie Rakorium wäre dieses Buch vielleicht nicht unbedingt mit einem Fingerschnippen analysiert. Zumal Hellsicht nicht sein Fachgebiet ist. Somit hätte Rakorium ihm wahrscheinlich nur ein Buch als Analysehilfe mitgeben können oder anbieten können, das Buch länger zu behalten, was nicht möglich gewesen wäre.

    Sollte die Ottajasko sich wirklich auf Basis der Phantasie eines betrunkenen Fischers auf Reise begeben? Diese Szene ist nur eine Stimmungsszene.

    Das nennt man, sich an einen Strohhalm klammern. Letztlich hat die Otta in alle Richtungen Nachforschungen angestellt und sogar geschaut, ob man nicht tatsächlich einfach irgendwo einen Zahn kaufen kann.

    Stand nicht als Kapitelüberschrift "Achtung, reine Stimmungsszene" drüber, dann wären meine Erwartungen vielleicht anders gewesen. :D

  • Mein allererster DSA-Roman war von Ulrich Kiesow: "Die Gabe der Amazonen". :>


    Nein, ich muss da keinen Blick zurückwerfen. Ich finde alles gut, so wie es ist. Darum geht es auch nicht. Sondern, dass mir beim Lesen zum erstenMal, im 5ten Band, eine Häufigkeit darin auffiel, dass Gespräche abgebrochen oder umgelenkt wurden, kurz vor einer Lösung/ wichtigen Info. Ich finde es nicht negativ. Es ist eine reine Auskunft über diese Wahrnehmung. Natürlich ärgert es einen kurz, wenn zB eine Aussprache kurz bevorsteht und dann doch abgebrochen wird, aber als Serienjunkie lebe ich eh von Cliffhanger zu Cliffhanger und halte es durchaus aus, wenn Informationen nicht auf dem Serviertablett serviert werden. ;-D

    Dann passt es ja. Vielleicht liegt es ja daran, dass es hier mehr um Rätsel und Geheimnisse geht. Da sind solche Mittel wohl häufiger anzutreffen.

  • Analyse

    Ja das sehe ich auch so. In sofern hatte ich da auch keine große Hoffnung.


    Stimmungsszene

    In der Tat steht nicht dabei. ^^ Gerade weil ich erst vor einiger Zeit eine ähnliche Situation am Spieltisch reflektieren musste ist mir aber der Unterschied zur Druckereiszene aufgefallen. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass hier ein wenig beachtetes Mitglied der Gruppe einen deutlichen Anteil an der Entschlüsselung hat. Die Protagonisten lösen das Rätsel also aus eigener Kraft und nicht nur durch Glück. Wenn man einen Weg für eine Rollenspielrunde anbieten müsste, wäre genau das ein vorbildlicher Weg. Für einen Roman ist das natürlich nicht ganz so entscheidend, aber ich bilde mir ein, dass es zumindest mal die Figuren an dieser Stelle sympathischer macht. Da das nächste Abenteuer auch zu weiten Teilen auf dem Meer spielen wird, hat Lailath hier zumindest noch einmal die Gelegenheit sich nützlich zu machen.

  • Um das Götterwirken mit einzubauen, würde ich es aber auch manchmal ruhig vom Glück abhängig machen.

    Bei einer Rollenspielgruppe ist es natürlich immer schöner, wenn die Spieler selber einen Weg finden und man sie nicht durch "Glück" auf etwas stoßen muss oder mit riesigen Hinweisschildern und Vorschlaghammer griffbereit. ^^

    Für einen Spielleiter wäre unsere Otta in Boran sicher etwas anstrengend geworden. Der eine geht hier hin, der andere dahin. Wenn es zuviel würde, könnte man sie mit einem Brotkrumen anfüttern. Eine Kneipe ist dafür eigentlich auch ein sehr klassischer Ort.


    Lailath brauchte dringend auch eine Tat, die ihr "gut geschrieben" werden konnte. Damit hat ihr Phileasson noch nicht vergeben, aber es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

  • Na das war jetzt wirklich Marasksn wie es leibt und lebt.


    Vieles ist hier schon geschrieben worden. Mir sind die Herren Alrik auch sofort aufgefallen und ich finde es großartig, dass diese hier auftreten dürfen.


    Die Szene in der Schnapsbar fand ich aber auch super. Der Trinker am Tisch und das Missverständnis über die Einladung waren sehr erheiternd.


    Nach dem fast Comedy haften Stadtleben geht es nun also in Dschungel Maraskans. Da dürfte die Stimmung ja bald umschlagen.

  • Na das war jetzt wirklich Maraskan wie es leibt und lebt.

    Bei diesem Roman hat ein Maraskan-Experte das Fachlektorats-Team von Ulisses verstärkt. Von diesem stammt beispielsweise die Anregung, dass Beorn in Jergan gesottene Meerschweinchen kredenzt bekommt.

  • Na das war jetzt wirklich Maraskan wie es leibt und lebt.

    Bei diesem Roman hat ein Maraskan-Experte das Fachlektorats-Team von Ulisses verstärkt. Von diesem stammt beispielsweise die Anregung, dass Beorn in Jergan gesottene Meerschweinchen kredenzt bekommt.

    Das war in der Tat nett. Wobei man in Südamerika das Meerschweinchen nicht mit Knochen ist, wie es hier erwähnt wurde.

  • Na das war jetzt wirklich Maraskan wie es leibt und lebt.

    Bei diesem Roman hat ein Maraskan-Experte das Fachlektorats-Team von Ulisses verstärkt. Von diesem stammt beispielsweise die Anregung, dass Beorn in Jergan gesottene Meerschweinchen kredenzt bekommt.

    Das ist interessant. Vielen Dank für die Transparenz. Solche Details und Unterschiede machen die Welt aber Vielfältig. Das was damals das Schreiben der Kampagne schätzungsweise etwas vereinfacht hat, indem viele weiße Stellen der Aventurienkarte besetzt wurden, kommt nun als Recherche Bumerang zurück. Die vielen Regionen der Kampagne auf aktuellem Stand angemessen zu beschreiben muß unglaublich viel Vorarbeit kosten. Ich bin bisher mehr als begeistert und ihr überrascht mich immer wieder mit den vielen Details. Selbst wenn manches durch das gute gesamt Team gestemmt wird, könnt ihr wirklich stolz auf eure Leistung sein. Jeder Band hat bisher ein anderes Setting in Aventurien sehr detailverliebt beschrieben.:danke:

  • Die Ostertage und eine immer noch schwelende Erkältung haben mich etwas zurückgeworfen... daher ist mein Eindruck von Kapitel 5 leider auch etwas "zerstückelt und vernebelt". Ich versuche trotzdem mal, das in zusammenhängende Worte zu fassen...


    Maraskan ist schon eine krasse Insel. Wenn ich so etwas nicht erwartet hätte, wäre ich vermutlich ziemlich überfahren gewesen von dem Ameisenhaufen, so wie es einigen Mitgliedern der Ottajasko ergangen ist. Für mich sehr schön beschrieben, dieses totale Chaos, das trotzdem aus unerfindlichen Gründen funktioniert. Und wenn man es versteht, selbst Teil dieses Chaos zu werden, kann man die Eigenheiten dieses speziellen Chaos sogar für sich nutzen.


    Shaya ist ja leider total überfahren, die Arme. Erst die Honinger Geschichten, dann der Schock mit Cessimasab und ihrer Schwester, das Besäufnis mit unerwartet hoher Zeche, die abgearbeitet werden muss und als sie mit pochendem Schädel erwacht ist sie von ekelhaften Käfern zerbissen und Leomara und Co sind weg. Sie wird Boran definitiv in keiner guten Erinnerung behalten. Lustigerweise ist gerade sie es, die Zusammen mit Mirandola für Phileassons Team den ersten Hinweis auf das Schlangengrab findet, womit beide Seiten wieder auf das gleiche Ziel zusteuern. Beorns Anwesenheit vor Boran scheint dies ja ebenfalls zu bestätigen.


    Diese faltbaren Tücher zur Informationsverschlüsselung sind ja klasse! So eins hätte ich gerne mal in der Hand, um zu sehen, wie das genau funktioniert. Haben die ein irdisches Vorbild?

    Gefreut hat mich der Auftritt von Rakorium Muntagonus, und noch mehr hat mich gefreut, dass Rakorium von DEM Abdul el Mazar spricht. Das macht mich noch neugieriger auf Abduls Vergangenheit.


    Praioslob kommt auch nicht wirklich klar mit den religiösen Ansichten der Maraskaner. Hier wird er deutlich härter geprüft, als mit dem Umgang mit Magie. Es scheint mir so, dass Praioslob einen Missionierungsauftrag auf Maraskan als ziemliche Strafe für jeden Praiospriester empfinden muss, zumindest aber als schier unüberwindbare Herausforderung. Mal wieder eine tolle Szene in einem Tempel! Irulla hingegen scheint sich ja gut einzufügen. Im Gegensatz zu Shaya und Mirandola hat sie ihr letztes Geld deutlich sinnvoller angelegt. ^^


    Gefallen hat mir auch die maraskanische Hochzeitsgesellschaft, in die Tylstyr versehentlich hineingerät, und die er zunächst als wütenden Mob deutet. Stattdessen bekommt er eine saure Pastete geschenkt und wird zum FKK-Baden eingeladen. :totlach:

    Ich fand es gut zu lesen, dass er unverbrüchlich zu Phileasson steht und seinen Eid so interpretiert, dass er seinem Drachenführer auf jeden Fall bis zum Ende folgen wird. Dass er dabei Firutin und Nirka etwas kritisiert ist nicht so ganz fair. Firutin ist zu seinem früheren Herren zurückgekehrt, und hat damit einen "älteren Eid" erfüllt und Nirka war schwanger und hätte der Ottajasko sicher nicht mehr in dem Maße weiterhelfen können wie vorher. Aus meiner Sicht ist Hern Sen der einzige, der die Ottajasko "ohne Not" verlassen hat. Für einen Thorwaler hat der Eid auf seinen Drachenführer sicher ein anderes Gewicht als für andere.


    Die Starrer sind ja ziemlich gruselig. Dass die nicht blinzeln hat mich an Schlangen erinnert. Sind es auf Maraskan vielleicht die Echsenmenschen, die nicht blinzeln? Aber wo kommen die jetzt her? Leomaras Vision war ja so ganz ohne weiter Anhaltspunkte wenig aufschlussreich. Ein altes Echsenvolk, das lange (unfreiwillig) im Verborgenen lebte? Was haben die mit den Seeschlangen zu tun, denn deshalb sind sie doch wohl auf Abdul und die anderen aufmerksam geworden? Da hat der Kladj sich zunächst zu Ungunsten für die Ottajasko ausgewirkt, bevor Cessimasab und ihre Schwester den gleichen Informationsstrom anzapfen, um den Entführten sogleich auf die Spur zu kommen.


    Ich bin sehr gespannt, was es mit diesen Starrern auf sich hat und ich habe das Gefühl, dass wir die Zivilisation (sofern eine maraskanische Stadt als zivilisiert gilt :totlach:) fürs erste wieder hinter uns lassen...

  • Irullas Bruder? Sogar sie war sichtlich verwirrt, allerdings weiß man nicht warum.

    Was meint die Leserunde - worin liegt der Grund für Irullas Verwirrung?

    Richtig, das hatte ich schon fast vergessen... bei mir ist da beim Lesen das Gefühl zurückgeblieben, dass dazu noch was kommen müsste. Inzwischen glaube ich aber, dass das nur eine weitere Szene war, die verdeutlich hat, wie verwirrend die Maraskaner auf alle anderen Völker wirken und keine weitere Bewandtnis hat.



    "Tantchen Elfe" - da hab ich auf dem Boden gelegen

    Ich fand die Anreden von Hilbert auch herrlich. Das ist typisch bornländisch? Gab es derartige Anreden in Die Wölfin auch schon? Sind mir zumindest nicht in Erinnerung geblieben.



    Ich bin bisher mehr als begeistert und ihr überrascht mich immer wieder mit den vielen Details. Selbst wenn manches durch das gute gesamt Team gestemmt wird, könnt ihr wirklich stolz auf eure Leistung sein. Jeder Band hat bisher ein anderes Setting in Aventurien sehr detailverliebt beschrieben. :danke:

    Dem kann ich nur zustimmen. Und vielen Dank an die DSA-Experten der Leserunde und die Autoren für die Erklärung diverser Details, die mir mit meinem nicht ganz so fundierten DSA-Wissen ansonsten verborgen geblieben wären!

  • Solche Details und Unterschiede machen die Welt aber Vielfältig.

    Wenn sie in verschiedenen Werken auftauchen, sind sich auch (Wieder-)Erkennungszeichen, die die Welt insgesamt dichter erscheinen lassen. Deswegen nehmen wir immer gern Referenzen zu anderen DSA-Produkten auf - nicht nur zu unseren eigenen.

    Maraskan ist schon eine krasse Insel.

    Es scheint mir so, dass Praioslob einen Missionierungsauftrag auf Maraskan als ziemliche Strafe für jeden Praiospriester empfinden muss,

    Dem wird niemand widersprechen. :lachen:


    Diese faltbaren Tücher zur Informationsverschlüsselung sind ja klasse! So eins hätte ich gerne mal in der Hand, um zu sehen, wie das genau funktioniert. Haben die ein irdisches Vorbild?

    Möglicherweise, aber dann ist es mir unbekannt. Insgesamt ist Maraskan die fantastischste Kultur Aventuriens, die eine Zeit lang darunter litt, dass man sie kurzschlussmäßig mit Japan assoziierte (Insel im Osten, "Tuzsak-Messer"=Samuraischwerter, die bei uns aber nicht auftauchen). Tatsächlich ist die Kultur aber extrem vielfältig und hat eben kein irdisches Vorbild. Aus das As'Haima habe ich so beschrieben, wie ich es im Quellenmaterial vorgefunden habe, ohne nach irdischen Vorbildern zu suchen.

    Für einen Thorwaler hat der Eid auf seinen Drachenführer sicher ein anderes Gewicht als für andere.

    Das wohl! :barbar:

    Für eine Seefahrernation ist offensichtlich, dass eine Schiffsgemeinschaft zusammenstehen und auch die Führung durch ihren Kapitän akzeptieren muss - alles andere gefährdet das Überleben auf See und in der Fremde.


    Ein altes Echsenvolk, das lange (unfreiwillig) im Verborgenen lebte?

    Klingt plausibel ...


    Ich fand die Anreden von Hilbert auch herrlich. Das ist typisch bornländisch?

    Ja, das ist dem Russischen abgeschaut. "Väterchen/Mütterchen", "Onkelchen/Tantchen", und, ganz besonders herausgehoben, "Großväterchen/Großmütterchen". Eine merkwürdige Kombination aus Respekt und dem Versuch, der jeweilige Autorität durch Annäherung und "Verniedlichung" das Furchteinflößende zu nehmen.

  • Auch in meinem Kopf hat es etwas "gebrummt". Sehr viel Input in diesem Abschnitt.


    Auf S. 386 fand ich besonders gut, dass Shayas (für mich sonderbare Reaktion) auf Lenya in "Silberflamme" nochmal aufgegriffen und etwas erläutert wurde. Das finde ich elegant gelöst. :)

    Seltsamerweise wird jetzt immer wieder darauf herumgepocht, dass Shaya ja "nur" die Schiedsrichterin an Bord sei. Mirandola beto9nt das während des gemeinsamen Saufgelages und auch später wird dieser Umstand nochmals aufgegriffen (ich glaube von Cessimasab).

    Für Shaya ohnehin ein tragischer Abschnitt. Eben erst im Gefühlschaos einer wachsenden Liebe und dann schon der Holzhammer mit Cessimasabs anderweitigem Techtelmechtel.:haue: Shaya ist verletzt und verärgert. Verständlich. Ein bisschen hadere ich allerdings mit diesem Umstand, da er mir doch etwas sehr dieses typische "Lesbenklischee" bedient. Wenn Cessimasab ein Typ wäre, ob dann auch so schnell so etwas gekommen wäre? :rolleyes: Naja gut....aber mal sehen, was da noch kommt.


    Halrech erscheint mir interessant, immerhin hat er Erfahrungen mit Seeschlangen gemacht und wäre doch genau der richtige Mann für die Jagd nach diesem Viech. Doof, dass er so schnell verschwindet.


    Phileasson kommt auf die Idee einen Seeschlangenzahn zu kaufen, oder habe ich das falsch verstanden? Die Idee kam mir auch schon, dann würden sie sich den ganzen Terz sparen, aber wirklich cool wäre das auch nicht, oder? Schwächelt der Foggwulf da etwas und überlegt deshalb, ob er nicht einen Zahn erstehen kann?:angst:


    Also mit diesen drei komischen "Starrern", das habe ich nicht geschnallt, glaube ich. Das war schon etwas kurios....damit konnte ich nichts anfangen, die waren mir einfach suspekt und wirkten irgendwie deplatziert. :spinnen:


    Tylstyr überrascht sich mal wieder selbst:laola: das kann er immer gut! Aber immerhin erweist sich sein Zauber als nützlich und seine Treue zum Kapitän ist unerschütterlich!


    Sehr interessant fand ich die Sache mit dem Tuch und den geheimen Botschaften. Und hier ist Lailath von Bedeutung, sie erkennt mit ihren feinen Sinnen, wie es zu falten ist. Kurz vorher dachte ich, das Rätsel wäre vielleicht etwas für Leomara, die ja auch immer so schön mit ihrer Kette herumknobelt und da einen großen Ehrgeiz an den Tag legt.


    Die Szene Praioslob-Leomara hat mir -wieder einmal- sehr gut gefallen. Klein aber fein und doch so bedeutsam. Als Mutter einer Zehnjährigen habe ich das Verhalten sofort wieder erkannt. Sehr schön! :daumen:


    "Kothaufenmutter"????:belehren: Ich dachte ich hätte mich verlesen...aber es steht tatsächlich da :vogelzeigen::kack: Ich weiß nicht...was ich dazu sagen soll. :aaa:Und würden solche Typen dann nicht doch gleich das Wort "Sch****" benutzen? :wegrenn:


    Als Tylstyr dann dem seltsamen paar auf dieser Feier begegnet.....erscheint mir alles sehr surreal (ähnlich wie damals in dieser Absteige mit dem Baum :spinnen::plapper:). Diese Stadt mit alle ihren Farben, Gerüchen und seltsamen Speisen ( lecker Essig<X) mutet schon seltsam an. Tylstyr empfindet das glaube ich ähnlich, wenn er sagt: "Ich wünsche euch den Segen eurer seltsamen Götter."


    Shaya und der Morgen danach! Das hat mir gut gefallen.....Shaya ist wirklich etwas von der Rolle zur Zeit, aber irgendwie süß zu beobachten, wie sie auch mal über die Strenge schlägt und abseits der Pfade braver Betschwestern unterwegs ist.:unschuldig:

    Die Sache mit den Käfern, wie sie überlegt "Orkengriff" auszuleihen...das fand ich herrlich. Man spürt wie unbequem es wieder einmal für die Besatzung ist.

    Und dann der Schocker: :o Leomara ist verschwunden. Entführt!:barbar: Die Arme! Shaya hadert mit den Gefühlen für Cessimasab und ist sogar schon soweit, dass sie darüber nachdenkt, ob das eine Art Strafe der Göttin ist?! Man spürt hier ganz genau, dass Shaya ihre eigene Courage diesbezüglich nicht geheuer ist! Es ist nicht das, was sie wirklich will. Das hatte ich aber auch befürchtet.


    Cessimasab hat bei mir verkackt. Shaya vor versammelter Mannschaft so abzuwatschen......das war nun wahrlich kein feiner Schachzug! Sie wusste, dass sie Shaya damit verletzt UND herabwürdigt! Auch wenn Shaya gestichelt hat, fand ich, dass Cessimasab sich hier deutlich zu weit aus dem Fenster lehnt! Das hat Shaya nicht verdient nach allem was sie in der Ottajasko geleistet hat.Immerhin hat der Foggwulf so viel Respekt, dass er sie nach ihrem "Ok" fragt.

    Shaya scheint eine bedeutende Rolle zu spielen in Kürze...ich glaube, dass sie einen erheblichen Anteil an der Jagd, wenn nicht vielleicht sogar den Todesstoß am Ende vollführt, weil die Situation es erfordern wird. Wer weiß? Das wäre jedenfalls ein Hammer. :wahrsager:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Gefallen hat mir auch die maraskanische Hochzeitsgesellschaft, in die Tylstyr versehentlich hineingerät, und die er zunächst als wütenden Mob deutet. Stattdessen bekommt er eine saure Pastete geschenkt und wird zum FKK-Baden eingeladen. :totlach:

    Ich fand es gut zu lesen, dass er unverbrüchlich zu Phileasson steht und seinen Eid so interpretiert, dass er seinem Drachenführer auf jeden Fall bis zum Ende folgen wird. Dass er dabei Firutin und Nirka etwas kritisiert ist nicht so ganz fair. Firutin ist zu seinem früheren Herren zurückgekehrt, und hat damit einen "älteren Eid" erfüllt und Nirka war schwanger und hätte der Ottajasko sicher nicht mehr in dem Maße weiterhelfen können wie vorher. Aus meiner Sicht ist Hern Sen der einzige, der die Ottajasko "ohne Not" verlassen hat. Für einen Thorwaler hat der Eid auf seinen Drachenführer sicher ein anderes Gewicht als für andere.

    Ja, das war wirklich eine sehr spezielle Szene. Ich fand es auch gut, dass beschrieben wird, wie ernst es Tylstyr mit seinem Treueversprechen ist. Da weiß man wo man dran ist!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • OH Mann, ihr habt nicht zu viel versprochen. Die Maraskaner und vor allem Boran sind ja mal eine Klasse für sich. WOW

    Mir ist noch ganz schwindelig von diesem Kapitel.

    Boran ist eine faszinierende, verwirrende, bunte, laute, turbulente, fröhliche ..... Stadt. Genau wie die Maraskaner selbst. Bei der Vorstellung, wie sich dort alle durcheinander "anschreien" von einem Haus zum anderen oder einem Turm zum anderen oder sonstwie und den "Kladj" verbreiten da hätte ich mir am liebsten die Ohren zugehalten. Das ist ja mal so gar nicht meins. Ich glaube ich wäre dort nach kurzer Zeit nicht mehr zurechnungsfähig gewesen :totlach:. Ansonsten hatte ich tolle Bilder von den Häusern mit den Türmen an völlig unmöglichen Stellen, den Brücken und Galerien von Haus zu Haus und der ganzen Stadt an sich im Kopf. Schönes Kopfkino.

    Ansonsten ein aufregendes und turbulentes Kapitel, genau wie diese Stadt.

    Das Theaterstück hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Schauspieler, die das Stück den Wünschen des Publikums anpassen. Der vergiftete Schauspieler, der als Geist nochmal wiederkommen musste, damit auch klar wird, dass er vergiftet wurde. Sehr schön fand ich die Stelle, wo die Schauspielerin von dem grauen Ball "getroffen" wird bzw. ihm entgegen läuft, damit er sie auch trifft. :totlach::totlach::totlach::totlach: Aber die Maraskaner halten auch zusammen, da wird mal schnell eine "Spendenaktion" organisiert für den armen Trümmerkapitän, damit die Seeleute ihre Heuer bekommen können. Super<3:freu:Allerdings war das Treffen mit Cessimasabs Zwillingsschwester ja sehr ernüchternd für Shaya. ARME Shaya, das hat sie nun wirklich nicht verdient! :trost: Das Besäufnis von Mirandola und Shaya war auch sehr lustig zu lesen. Und zufällig erfahren die beiden dann von Seeschlangen ganz in der Nähe. Na dann geht ja die Eroberung des Zahnes doch vielleicht ohne ein Hochseetaugliches Schiff.

    Der Tempel der Zwillinge war fantastisch. Allerdings fällt es mir teilweise etwas schwer, mir diese ganzen Gebäude so vorzustellen. Es weicht doch sehr von den gewohnten Bildern ab. Chaotisch, bunt, trotzen jeder Statik und fallen doch nicht zusammen. Wahnsinn. Irulla in der Kleidung und Bemalung der Maraskaner ... ich hau mich weg. :totlach: Und die Führung, die Praioslob auf dem Weg zum Schrein des peniblen Bruders, war unbeschreiblich lustig. Die Menschen, die den Göttern Ratschläge erteilen!!!! "Man betet doch nicht zu den Zwölfgeschwistern. Sie sind doch keine Götter." Ich konnte mir Praioslob bildlich vorstellen, wie ihm die Kinnlade herunterklappt bei diesem Satz. :totlach: Sehr schön auch die Geschichte von Kraznele, die in der falschen Familie wiedergeboren wurde und dann solange mit Schwester Tsa hadert, bis sie in die richtig Familie kommt. Naja kann ja mal passieren, alle machen mal Fehler. Herrlich....:totlach:

    Allerdings bin ich sehr gespannt, was die Hochgeschwister in Irulla sehen. Und von welchem Bruder haben sie gesprochen?

    Abdul und Tylstyr treffen auf einen Zaubererkollegen, mit dem Abdul schon lange in Korrespondenz steht. Und nebenbei erfahren wir, dass die Beilunker Reiter ihr Handwerk trefflich verstehen. Das fand ich schön. Diese As`Haima finde ist sehr interessant. Und mit Latlath Hilfe haben unsere Recken jetzt eine Karte, wo sie nach einer Seeschlange suchen können.

    Die Szene mit Leomara, die sich mit bunten Stoffresten verkleidet und Praioslob, der mitmacht war sehr süß. Und dann diese seltsamen "Starrer" Ich habe so die ganz starke Vermutung, dass es sich bei den dreien um Echsenvolk handelt. Sind ja nicht sehr sympathische Typen. Und warum haben sie Leomara, Abdul, Praioslob und Hilbert entführt? Wegen Leomaras Vision oder wegen der Karte, die zum Schlangengrab führt?

    Tylstyrs Zauber, um durch Zidaines Augen zu sehen funktioniert endlich mal und dann müssen wir feststellen, dass der Blender ganz nah ist. Was für eine Überraschung. Ich bin auf das Zusammentreffen schon sehr gespannt.

    Nun bin ich SEHR gespannt, wie unsere Ottajasko die Entführten zurückholt und was hinter dem Ganzen steckt.

    Da hilft nur sehr schnell weiterlesen. :lesen:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Und ich will immer etwas ganz anderes lesen ... :totlach:

    Das geht mir auch so. :totlach:

    Die Theaterauführung hat mich etwas an die Versuche im Fernsehen erinnert, das Zuschauer über das Ende eines Films abstimmen.

    Oder an diese Fernsehsendung wo die Schauspieler während des Stückes ins Ohr gesagt bekommen, was sie als nächstes machen sollen. :totlach:

    Was meint die Leserunde - worin liegt der Grund für Irullas Verwirrung?

    Ich bin mir da nicht sicher. Ich würde vermuten, dass sie nichts von einem Bruder weiß.

    Ich bin bisher mehr als begeistert und ihr überrascht mich immer wieder mit den vielen Details. Selbst wenn manches durch das gute gesamt Team gestemmt wird, könnt ihr wirklich stolz auf eure Leistung sein. Jeder Band hat bisher ein anderes Setting in Aventurien sehr detailverliebt beschrieben. :danke:

    Da kann ich dir nur Recht geben.:daumen:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Muss auch sagen, dass mir bzgl Maraskan nichts gefehlt hat. Habe meine Erinnerungen wunderbar auffrischen können und alle Charakteristika, die ich mit Maraskan verbinde, kamen vor. Plus die ganzen neuen Eindrücke!

  • Gefallen hat mir auch die maraskanische Hochzeitsgesellschaft, in die Tylstyr versehentlich hineingerät, und die er zunächst als wütenden Mob deutet. Stattdessen bekommt er eine saure Pastete geschenkt und wird zum FKK-Baden eingeladen. :totlach:

    Die Szene hat mir auch gut gefallen.

    Seltsamerweise wird jetzt immer wieder darauf herumgepocht, dass Shaya ja "nur" die Schiedsrichterin an Bord sei. Mirandola beto9nt das während des gemeinsamen Saufgelages und auch später wird dieser Umstand nochmals aufgegriffen (ich glaube von Cessimasab).

    Ich hatte es eigentlich so verstanden, dass Shaya in ihrem Frust keine Lust mehr hat, mehr als eine Schiedsrichterin zu sein und ab sofort nur noch Dienst nach Vorschrift leisten will. Bei Mirandola hatte ich den Eindruck, als ob sie das ein paar Mal hinterfragt ob sich Shaya wirklich sicher ist. Und von Cessimasab habe ich es als Spitze gegen Shaya angesehen, nachdem diese so geschockt wegen der Schwesternliebe ist.


    Achja, da fällt mir gerade noch eines ein im Zusammenhang mit Shayas Frust und Herzschmerz: ihr ist also in der Silberflamme bei der kurzen Begegnung mit Lenya durchaus aufgefallen, dass diese sehr kühl reagiert hat. Aber für ein tieferes Misstrauen war die Begegnung sicherlich zu kurz.

  • Wenn Cessimasab ein Typ wäre, ob dann auch so schnell so etwas gekommen wäre?

    Das würde ich nicht vom Geschlecht abhängig machen; es hätten auch zwei Brüder sein können. Aber dann hätte mir die Steigerung gefehlt: erst die gleichgeschlechtliche Romanze, die keine Möglichkeit zur traviagefälligen Familie offen lässt - dann die "Geschwisterliebe".


    Also mit diesen drei komischen "Starrern", das habe ich nicht geschnallt, glaube ich. Das war schon etwas kurios....damit konnte ich nichts anfangen, die waren mir einfach suspekt und wirkten irgendwie deplatziert.

    Die sind auch "Fremde" - ich denke, das wird in den weiteren Leseabschnitten deutlich. ;)


    Als Mutter einer Zehnjährigen habe ich das Verhalten sofort wieder erkannt. Sehr schön!

    :freu:


    Shaya vor versammelter Mannschaft so abzuwatschen......das war nun wahrlich kein feiner Schachzug! Sie wusste, dass sie Shaya damit verletzt UND herabwürdigt!

    Allerdings war das Treffen mit Cessimasabs Zwillingsschwester ja sehr ernüchternd für Shaya.

    Schon ... aber belogen hat Cessimasab Shaya nie. Sie hat immer gesagt, dass sie (auch) ihre Schwester liebt ... So gesehen ist Cessimasab immer ihrem Herzen gefolgt.

    WOW

    Mir ist noch ganz schwindelig von diesem Kapitel.

    :freu:


    Ich glaube ich wäre dort nach kurzer Zeit nicht mehr zurechnungsfähig gewesen.

    :lachen: Das "nicht zurechnungsfähig" ist ein Attribut, mit dem sehr viele Aventurier generell alle Maraskaner versehen würden.

    Das Theaterstück hat mir sehr viel Spaß gemacht.

    Es ist eine der beiden Passagen aus Schlangengrab, die wir bei Lesungen verwenden. Das andere ist ein Stück vom Ende der Haijagd.

    Allerdings bin ich sehr gespannt, was die Hochgeschwister in Irulla sehen. Und von welchem Bruder haben sie gesprochen?

    Ja, das ist eine valide Frage ... ;)

  • Interessant diese Stadt und ihre Bewohner. Es hat mich an Luxor erinnert, wo man fast die ganze Nacht über die Märkte gehen konnte und die Architektur so verschieden ist, von den alten riesigen Bauwerken über die Wohnungen der Christen bis hin zu den Lehmhäusern, die den Keller auf dem Dach haben. Ein buntes Treiben und viele Menschen, die Arm in Arm gehen, Umarmungen absolut normal sind. Mir gefällt diese Stadt. Ich denke, es ist wie überall. Ich kann sie von außen sehen und sie wird mich kaputt machen oder ich lasse mich mit ihr ein, dann ist sie sicher spannend.

    Überrascht hat mich allerdings, dass es auch im Tempel so zugeht. Aber dann fand ich diese Art mit den Göttern umzugehen sehr verständlich. Es ist eine angenehme Auffassung, zu denken, dass man ihnen ja helfen muss, die Welt schön zu machen, weil sie nicht immer überall sein können. Ich habe von so einer Auffassung noch nie gehört. Ist sie DSA-Alleinstellungsmerkmal, oder hat sie ein Vorbild? Praioslob muss natürlich schockiert sein. Aber insgesamt gefällt mir die Arroganz nicht, wie alle auf die Art der Religion der Maraskaner schauen. Gerade, wenn man neugierig ist, sollte es doch interessant sein, diesem Überlegungen zu folgen. Alles in der Natur strebt nach Vollkommenheit, Anpassung und Schönheit. Warum sollte man da dieses Ziel nicht auch den "Göttern" zuschreiben?

    Spannend auf der anderen Seite zu sehen, wie neue Aventurier begrüßt werden und registriert! Sozusagen ein Standesamt im Tempel mit Beamten, die scheinbar ein übernatürliches Gedächtnis haben.

    Womit sie Irulla verblüffen. Es scheint aber ja so, dass Irulla sich in der maraskanischen Kleidung wohl fühlt. Es wäre also durchaus möglich, dass sie aus der Gegend stammt. Es gibt sicher einen Grund, warum sie von hier fort gegangen ist. Aber ist es der Bruder? Ist etwas passiert?

    Oder ist sie wirklich verblüfft, weil sie nicht wußte, dass sie einen Bruder hat. Ich tippe auf ersteres. Mal sehen. Bin ja nicht so gut im Tippen. Aber die beiden reden sie so an, als gingen sie davon aus, dass Irulla weiß was es mit ihrem Bruder auf sich hat. Hätten sie sie sonst nicht anders angesprochen?


    Die Liebe der zwei Schwestern schein doch auf starken Widerwillen zu stoßen. Das hatte wohl auch Cessimasab befürchtet und ist nicht genauer geworden. Die Schwester wiederum dachte sich das schon und wollte klare Fronten schaffen. Möglicherweise ist sie auch eifersüchtig?

    Ich bin wohl schon zu weit weg von der Art Denken, denn ich konnte Shayas Reaktion nicht nachvollziehen. Deshalb habe ich die Spitze auch verstanden, die dann von Cessimasab kommt. Ich bin immer für miteinander reden. Es ist eine andere Kultur, das wußte Shaya. Sie hat nicht gefragt, nicht nachgedacht. Ziemlich naiv, aber das ist verständlich, sie hat ja auf dem Gebiet wenig Erfahrung. Aber sie sollte doch wenigstens reden bevor sie sich betrinkt.

    Die Szene im Wirtshaus fand ich klasse. Die beiden Frauen mit Liebeskummer, jede ist eigentlich mit sich beschäftigt und gemeinsam ist das Trinken und Leiden. Denken ist dann schon weg. Wie kommen sie auf die Idee alle Getränke seien umsonst? Weil sie sich an den Tisch zu dem armen Wicht setzen? Spätestens wenn sie mitbekommen, dass dieser nichts mehr bekommt ohne Bezahlung, hätten sie stutzig werden können. Aber Liebeskummer und Alkohol sind eben eine sehr benebelnde Kombination. Wie sie es allerdings geschafft haben, dann noch zu arbeiten ( und dabei vermutlich steile Treppen zu überwinden), das weiß ich nicht. Grenzt an Wunder .


    Toll fand ich auch die Überlegungen, wie die verschiedenen Götter zur Liebe stehen. Das zeigt deutlich die Unterschiede. Eine gut geschriebene Zusammenfassung. Und ich gebe Hesinde vollkommen recht!


    Tylstyr und seine Neugier sind wirklich erfrischend. Ich kann gut verstehen, dass er das Buch untersuchen lassen will. Einerseits weil er eben neugierig ist und andererseits will er vielleicht diesen Zauber auch lernen. Schade, dass es nicht geklappt hat.


    Nun soll es doch auf den Seeschlangenfriedhof gehen. Ist es dort, wo Beorn schon war? War er so nah dran und dann hat es seine liebe große ignorante Eilif vermasselt. (ich mag sie ja, aber da ist sie echt zu vorlaut gewesen. Man kann mit Kraft nicht alles bekämpfen. Das sollte sie wissen.


    Als relativer DSA Neuliing dachte ich bei Alrik auch nur an den Basiliskenschreck, was ja dann doch eher das Gegenteil ist von einer versteinerten Person. Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Entführer Echsenwesen sind, aber keine Seeschlangen. Das glaube ich nicht.


    Warum haben sie die drei entführt? Ich denke schon wegen Leomara. Vielleicht wäre nichts weiter passiert, wenn sie erfahren hätten, dass Leomara keine Kleinwüchsige ist und wenn diese blöde Stimme nicht aus ihr gesprochen hätte. Sie hat damit etwas ausgeplaudert, was scheinbar doch noch keiner wissen soll. Also erst mal siche4r stellen. Allerdings waren die drei nicht zufällig in der Stadt. Ich denke, sie folgten auch einer Prophezeiung. Schließlich habe sie lange geschaut und sind dann an den Tisch gekommen. Erst mal nur um zu fragen, wer das da ist. Wenn sie nur unerkannt hätten bleiben wollen, dann wären sie einfach gegangen, oder?

  • Das Kapitel war so voll, das ich gar nicht weiß, ob ich alles, was mir beim Lesen so einfiel geschrieben habe. Aber etwas noch. In der Kneipe mit den vielen Krabbeltieren hätte ich nicht schlafen können, mich juckt es jetzt schon wieder bei dem Gedanken daran. Arme Shaya. Wir sollten dem Lied eine neue Strophe zufügen über die heldenhafte zur Verfügungstellung als Nahrung für arme Wildtiere:totlach:


    DAs Theaterstück ist auch zu erwähnen. Ich hatte es auch in einer Lesung gehört und mich schon darauf gefreut, es noch einmal im Buch lesen zu dürfen. Mich erinnert das alles sehr an Shakespeare. Die ganze Gesellschaft mit ihren Verwandtschaftsgraden erinnert an seine Komödien.

    Auch ich habe Bernd lesen hören und dadurch die Frau kichernd vor Augen gehabt.

    Bei der Lesung habe ich nicht verstanden, warum sie für den Kapitän sammeln. Ich weiß, dass es ähnliche Aktionen unter Seeleuten gab, soweit ich weiß auch in den Hansestädten. Aber ich fand es schon beeindruckend, dass für diesen Kapitän gesammelt wird, der ja scheinbar mit Maraskanern nicht wirklich was am Hut hat. Geht es darum, dass die Seeleute ihre Heuer bekommen oder der Kapitän ein neues Schiff?