07: Seite 295 - Seite 355 (Kap. 4)

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  • Bacha ist sicher klar, was „nach Recht und Sitte“ die Strafe für Meuterei ist. Sein Problem ist, dass er weiß, dass sie alle draufgehen werden, wenn er die Hälfte seiner Mannschaft hinrichten lässt.

  • Stimmt schon, ist eine ziemlich verzwickte Situation, in der es vermutlich keine richtige/gerechte Entscheidung gibt, nur eine best mögliche.

    Ich glaube mein Problem ist einfach, dass die Taten der Perricumer für mich viel schwerer wiegen als für die im Buch handelnden Personen. Und vielleicht auch für die meisten Leser. Mit einmal Deck schrubben wäre es bei mir nicht getan. Aber ich bin weder ein aventurischer noch ein irdischer Rechtsgelehrter, und mein eigenes Gerechtigkeitsempfinden deckt sich wohl nicht immer mit den jeweils gültigen Gesetzen...

  • Das wir dann auf die alten bekannten aus dem Prolog wieder getroffen sind hat die Geschichte schön abgerundet. Ich mag besonders die Hexe Dolorita mit ihrer Möwe.

    Hexen hatten wir ja bisher noch nicht, deshalb begrüße ich ihr Auftreten auch sehr und würde mir wünschen, dass die Beiden uns ein wenig erhalten bleiben. Die haben ja ohnehin kein sehr beschauliches Leben und einen guten Schwertkämpfer kann man immer gebrauchen. Und Hexen sowieso. Zum Ausspähen von Phileasson sicherlich sehr von Vorteil :teufel:

    Jetzt frage ich mich nur wie man mit dem Schrottschiff ernsthaft die Begegnung mit einer Seeschlange überleben will. Und ich rede hier noch nicht mal vom erlegen. Naja, hat ja keiner gesagt wie groß der Zahn sein muss. Vielleicht findet sich ja eine 1,20 Schritt große Baby Seeschlange :auslach:

    Das frage ich mich allerdings auch. Das kann doch gar nicht funktionieren. Außer vielleicht mit ganz viel Magie und Schi-schi

    Wenn ich es so betrachte, dann hat Bacha mich als Kapitän nicht wirklich überzeugt. Auch, dass er sich bei Phileasson Rat holen muss, wie er mit den Meuterern denn nun umgehen soll...

    Ich finde ihn als Führungspersönlichkeit auch ziemlich schwach. Da kann er sich was von Phileasson abschneiden. Mich hat auch sehr gewundert, warum er nicht direkt beim Pausenbrot-Streit dazwischen gegangen ist. Oder verhalten sich alle an diesen 5 Tagen zurückhaltend, so nach dem Motto: WIR können ja nix dafür, ist ja der Namenlose... :boah:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zu Phileasson:

    Du meine Güte, da diskutieren wir hier, welche Schiffsart und -größe die besten Chancen hätte, nicht von einem Seeschlangleib zermalmt zu werden, und dann besorgt das die Mannschaft schon ganz von alleine. Diese Hranngar-Tage haben es ja echt in sich.


    Erst soll Orkengriff zertreten werden, weil sie nur noch 7 Beine hat, was Irulla glücklicherweise verhindern kann und dann fackeln die Maraskaner beinahe noch das Boot ab. Der Kapitän bleibt während dieser ganzen Zeit auffällig nicht-präsent, fand ich. Ich weiß nicht, wie die Sache ausgegangen wäre, wenn Phileasson die Sache nicht in die Hand genommen hätte. Und bei den Reparaturen zeigt sich, wie vorteilhaft es dann doch ist, so eine bunte Truppe mit den verschiedensten Talenten an Bord zu haben. Auch Bacha erkennt das an - überhaupt kommt er mir inzwischen ziemlich kleinlaut und unsicher vor, so wie er Phileasson drängt, seine Meinung kundzutun, was er als Kapitän tun würde, auch im Hinblick auf die Bestrafung der Meuterer.


    In welchem Band war das, wo wir Zeute der thorwalschen Bestrafung durch das Spalier waren, war das in "Nordwärts" mit Salarin, der die Kloppe bezogen hat? Damals fand ich das noch etwas heftig, aber nachdem der Foggwulf dem Kapitän erläutert, wie das abläuft, finde ich die Bestrafung nicht mal so verkehrt, da die Strafenden sich darüber klar sein müssen, dass die zu Bestrafenden weiterhin noch auf dem Schiff benötigt werden - und dennoch sind die Meuterer nicht straffrei davongekommen, was sonst auch wieder zu Unmut führen könnte. Ich hoffe nur, nachdem nun die Hranngar-Tage vorbei sind, dass sich jetzt alle zusammenreißen und zusehen, dass ihr Kahn nicht absäuft.


    Praioslob hat an den Hranngar-Tagen Geburtstag - ist das vielleicht ein Grund dafür, dass er nicht ein 100%iger Eiferer ist, sondern auch in andere Richtungen denkt?


    Überrascht hat mich Shaya und Cessimasab, die sich in dem Tumult plötzlich so innig küssen und ich habe mich gefragt, ob hier bei Shaya auch der Einfluss der Namenlosen Tage zu spüren ist. Aber das löst sich später ja noch etwas auf, dass sie Cessimasab in dem Moment schützen wollte.

    Und Shaya macht sich tatsächlich darüber Gedanken, dass sie mit Cessimasab keine gemeinsamen Kinder haben könnte, d.h. die gleichgeschlechtliche Beziehung an sich bereitet ihr weniger Kopfschmerzen als die Tatsache, keine Kinder zusammen zu haben? Gibt es denn nicht so etwas ähnliches wie Adoptionen oder gelten nur leibliche Kinder als das einzig Wahre? Wo ihr Shaya recht geben muss, ist, dass ich mir Salarin auch eher weniger als Vater vorstellen kann.

    Gespannt bin ich aber darauf, was es mit Cessimasabs Schwester auf sich hat, irgendetwas ist da, was die Fröhliche eher traurig stimmt.


    Galandel selbst ist es klar, dass ihr Leben dem Ende zugeht und geht recht gelassen damit um, aber Lailath hat damit ja ein immenses Problem. Ist der Tod für Elfen tatsächlich so furchtbar, weil sie so ein langes Leben haben oder ist bei Lailath extrem ausgeprägt, weil sie Angst hat, ihre eigenen Lebensaufgabe niemals erfüllen zu können, nämlich Selflanatil zurück in die Wüste zu bringen?


    Achja, nochmal zu Irulla: ich hoffe weiterhin, dass die Vergiftung in ihrem Arm nicht doch noch irgendwelche Folgen nach sich zieht.


    Zu Beorn:

    Die Felsmalereien sind ziemlich spannend und unheimlich, was diese omninöse Kröte angeht. Dass sich die Traviageweihte so gut mit den Gemälden auskennt, ruft bei Leif einige Verwunderung aus - wer kann es ihm verdenken. Leider ist der Rest der Ottajasko immer noch recht blauäugig, was die falsche Lenya angeht. O.k., man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass Beorn nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte in seiner Ottajasko hat und sie einfach zufrieden sind, solange ihnen eine schlagkräftige Traviageweihte erfolgreich zur Seite steht und sie einfach keine Lust haben, das großartig zu hinterfragen.


    Die Grüne Stadt, das Schlangengrab, der Herrscher im Stein oder der Thron der Kröte - was sind das für Orte und wo befinden sie sich? Mit Schlangengrab haben wir einen direkten Bezug zum Buchtitel. Allmählich habe ich auch die Befürchtung, dass Beorn einfach nur diesen Ort finden muss und dann das gesuchte Zähnchen einsammeln kann. Also, dafür kann er auch ruhig von einer Kröte verfolgt werden :totlach:

    Ich weiß ja auch nicht, was besser ist, sich der Seeschlange in einem ehrlichen Kampf zu stellen oder aber irgendwelche bösen Geister, Dinge oder was weiß ich, heraufzubeschwören.


    Und dann gibt es tatsächlich ein Wiedersehen mit Dolorita und Orelio, wobei sich die Wiedersehensfreue über Beorn bei den beiden in Grenzen hält - ich denke, das ist nicht ganz unberechtigt. Immerhin erfährt die Hexe wenigstens die Wahrheit, was Beorn tatsächlich sucht. Dass Pardona zickig auf Dolorita reagiert, war ja beinahe klar ^^


    Die Eitelkeit und die Arroganz dieser dummen Plunze sorgt dann auch direkt dafür, dass sich Eimnir bei Stirbjörn verquatscht (im eBook wird Stirbjörn übrigens noch mit Stirb-jörn getrennt :totlach:) und wie erwartet ist Leif alles andere als begeistert. Aber die flammende Rede, die Beorn daraufhin hält, hat es echt in sich, so viel rhetorische Fingerfertigkeit hätte ich ihm gar nicht zugetraut - Respekt, das muss ich zugeben.


    Jetzt bin ich aber echt gespannt, was es mit dieser Kröte auf sich hat.


    Wieder ein Abschnitt, der mir sehr gut gefallen hat, eben weil einiges für mich unerwartet war, wie diese mysteriöse Kröte oder die Meuterei.

  • Die Namenlosen Tage ... eine unheilvolle Zeit, die wir nun bereits das zweite Mal thematisieren, denn auch Abduls Aufenthalt in Al'Anfa fand zwischen zwei Jahren statt (und liegt damit genau ein Jahr zurück).

    Echt, das war auch an den Namenlosen Tagen? Und erst ein Jahr zurück? Das kam mir gefühlt auch schon viel länger vor.


    Wie gefallen Euch die neuen Figuren, sowohl in Phileassons als auch in Beorns Umfeld? Wer sind da Eure Favoriten? Wen mögt Ihr - und von wem lest Ihr gern (das muss ja nicht identisch sein)?

    Über Orelio und Dolorita samt Möwe habe ich mich besonders gefreut. Und Cessimasab gefällt mir auch weiterhin sehr gut, vor allem bin ich auf ihr Geheimnis bzgl. ihrer Schwester gespannt.

    Und seid Ihr ein wenig stolz auf Abdul?

    Das war echt cool von Abdul. Wenn es darauf ankommt, zeigt er, was in ihm steckt.

    Der Blender hat sich auch in Probleme gebracht. Muskelfrauen mit kleinem Kopf sind nicht in allen Situationen ein Vorteil. Jetzt hat er eine Kröte am Hals, gönne ich ihm. 🐊

    Da hattest du ja die gleichen Gedanken wie ich :totlach:

    Die Extremsituation während und nach dem Feuer war für mich so greifbar, dass ich wirklich erleichtert aufgeatmet habe (richtig physisch, nicht nur metaphorisch), als ich endlich den 1. Tag im Midsonnmond in der Überschrift gelesen habe.

    Hey, so ging es mir aber auch, ich war richtiggehend erleichtert, als die Hranngar-Tage endlich vorüber waren.

    Die Perricumer haben das ganze Debakel überhaupt erst ausgelöst, indem sie massiv provoziert haben, sie waren die ersten die ihre Waffen in der Hand hatten und einen Maraskaner abgestochen haben

    Ich muss gestehen, da geht es mir wie dir, ich bin auch etwas verstimmt, dass die Maraskaner die ganze Schuld abbekommen, obwohl die Perricumer zuvor derart provoziert haben, auch wenn ich natürlich Bernds Argumentation nachvollziehen kann - aber ein klein wenig Unmut bleibt.


    Sehr interessant das Relief mit einem ähnlichen Effekt wie im Grab im Eis.

    Die Szene war wieder absolut genial.

    Sehr schön war die Episode mit der kaiserlichen Kapitänin, die den Angriff auf Porto Paligan als taktische und planerische Meisterleistung ansieht, während Beorn sich im Kapitel zuvor noch im Nachhinein Vorwürfe macht, wie unvernünftig und überstürzt er gehandelt hat. :totlach:

    Stimmt, das fand ich auch sehr aufschlussreich, wie Beorn sich selbst und seine Taten damals reflektierte.

    Jetzt frage ich mich nur wie man mit dem Schrottschiff ernsthaft die Begegnung mit einer Seeschlange überleben will. Und ich rede hier noch nicht mal vom erlegen.

    Das frage ich mich allerdings auch. Man kann nur hoffen, dass jede Seeschlange es unter ihrer Würde ansieht, so ein angeschlagenen Kahn zermalmen zu wollen :totlach:

    Naja, hat ja keiner gesagt wie groß der Zahn sein muss. Vielleicht findet sich ja eine 1,20 Schritt große Baby Seeschlange

    Vielleicht hat das Schlängchen auch Mitleid mit der Sturmvogel und schenkt ihnen daher ein kleines Zähnchen :totlach: Aber wie Bernd schon geschrieben hat, das ist dem Foggwulf wahrscheinlich wieder zu wenig.

  • Außer vielleicht mit ganz viel Magie und Schi-schi

    Mumpitz - hier ist urwüchsige Thorwalerkraft gefragt! :barbar:


    Und bei den Reparaturen zeigt sich, wie vorteilhaft es dann doch ist, so eine bunte Truppe mit den verschiedensten Talenten an Bord zu haben.

    Ja, das ist der Vorteil einer felxiblen Aufstellung: Man kann auf Unerwartetes reagieren. ;)


    In welchem Band war das, wo wir Zeute der thorwalschen Bestrafung durch das Spalier waren, war das in "Nordwärts" mit Salarin, der die Kloppe bezogen hat?

    In Nordwärts trifft es Ragnor, weil er auf Wache schläft, in Himmelsturm Vascal und Salarin.

    die gleichgeschlechtliche Beziehung an sich bereitet ihr weniger Kopfschmerzen als die Tatsache, keine Kinder zusammen zu haben?

    Eine Zweierbeziehung ohne Familie ist für einen Traviagläubigen nicht erstrebenswert, beziehungsweise entspricht nicht dem Ideal seiner Göttin.


    Aber die flammende Rede, die Beorn daraufhin hält, hat es echt in sich, so viel rhetorische Fingerfertigkeit hätte ich ihm gar nicht zugetraut - Respekt, das muss ich zugeben.

    Ich gebe zu, da hatte der alte Schurke einen lichten Moment ...

  • Bei Beorn sind nun auch wieder drei Figuren (wir wollen die Möwe nicht vergessen!) aufgetaucht, die schon im Prolog eine Rolle spielten.

    Phileasson ... nun, man kann wohl ohne Übertreibung behaupten, dass er in Schwierigkeiten steckt.

    Wie gefallen Euch die neuen Figuren, sowohl in Phileassons als auch in Beorns Umfeld? Wer sind da Eure Favoriten? Wen mögt Ihr - und von wem lest Ihr gern (das muss ja nicht identisch sein)?

    Und seid Ihr ein wenig stolz auf Abdul?

    Nein, die Möwe wollen wir in der Tat nicht vergessen! Dolorita wusste verblüffend viel über den "Krötenfluch", ohne dass Erklärungen vorausgingen. Auch, dass Eilif die unflätigen Dinge gesagt hatte.

    Warum Dolorita Leif wohl auf den Mund geküsst hat? War für alle sehr überraschend.

    Zu Dolorita, Orelio und der Möwe kann ich noch nicht genug sagen. "Stirbjörn" liest sich immer noch sehr schwer. Eimnir kriegt Punktabzug in der Wertung. Süß, wie Pardona jetzt verGÖTTERT wird für ihren meisterlichen Umgang mit der Hailanze. :D


    Cessimasab mag ich nicht. Mich interessiert auch ehrlich gesagt nicht mehr so wirklich, welche Geheimnisse sie umgeben. Könnte mir vorstellen, dass ihre "Schwester" auch gar nicht ihre Schwester in dem Sinne ist. Wer Ausdrücke wie "Bruderschwester" gebraucht...


    Sie und Shaya hielt ich nun erst doch für einen "Auswuchs" der Namenlosen Tage. Als dem doch nicht so war, war ich irgendwie enttäuscht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich Shaya als Travia-Geweihte selber auch nie als interessiert an einer homosexuellen Beziehung gesehen habe.

    Ohje, wenn Familie und Kinderkriegen für Travia-Geweihte so wichtig ist, dann hört Shaya bestimmt auch schon ihre biologische Uhr ticken. xD


    Armer Praioslob! Da hat es ihn ja ganz schön umgehauen. Aber als Mann fühlt man sicher nochmal anders mit ihm.^^ Bei der Explosion hatte ich doch etwas Sorge um Abdul und die anderen, die noch unter Deck waren.


    Was für eine reife Leistung, selber das Schiff zu zerlegen! Wer hätte das gedacht! Damit müssen sie wohl oder übel in Küstennähe bleiben. Ungeahntes Glück im Unglück? ;-)

    Bacha kommt mir auch etwas zu schwach daher. Bis auf die Ottajasko war seine Wahl für die Mannschaft nicht allzu gut? Das fällt ihm erst jetzt auf? Die Maraskaner und Perricumer haben sich doch schon seit dem Auslaufen in den Haaren gehabt! -.-


    Das Verhalten der Maraskaner ist unverzeihlich! Behalten, solange nötig, dann weg mit denen, in die See! :teufel: Seeschlange anfüttern!


    "Krötenfluch" klingt soo hexisch.^^ Was wohl wirklich dahintersteckt? Bei den ersten Beschreibungen der Bilder im Stein dachte ich, dass da Schlangenmenschen drauf abgebildet wären. Gab mal ein DSA-Abenteuer mit denen in der Borbarad-Kampagne? Ist so lange her...


    Beim Lesen habe ich irgendwie gar nicht mehr über den Buchtitel nachgedacht. Klar, es wird in einem Schlangengrab wohl einfacher möglich sein, ein Zähnchen zu bekommen. Bloß wäre das für Phileasson nicht wieder zu einfach? Wobei auch nicht gesagt ist, dass das Schlangengrab gefahrlos zu erreichen ist. Es reicht ja, am falschen Ort das Falsche zu sagen.

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()

  • Puh in diesem Abschnitt war ja wieder viel los, aber beim Foggwulf ist auf jeden Fall mehr Action.

    Zuerst der Kampf gegen die Haie und dann das Chaos auf dem brennenden Schiff. Aber mit diesem Rest von Schiff wird es wahrscheinlich schwer, eine Seeschlange zu bezwingen geschweige denn auf hoher See zu bestehen.Um Orkengriff hatte ich Angst. Obwohl ich Spinnen ganz furchtbar finde, hätte es mir um Irulla leid getan, wenn sie die Spinne verloren hätte.


    Das war echt cool von Abdul

    Stimmt, und es reimt sich sogar :)

    Das hat Abdul hier wirklich super hinbekommen.


    Nach Roberts Erklärungen zu Travia kann ich mir nicht vorstellen, dass Shaya und Cessimassab eine gemeinsame Zukunft haben, zumal der Kinderwunsch bei Shaya ganz weit vorne steht.


    Was? Wie? Wieso? :ohnmacht:

    Phileasson ist doch der Foggwulf und er hat die stärkste Ottajasko dabei, die jemals Aventurien umrundet hat, das wohl!

    Natürlich, so ein bisschen kaputtes Holz am Schiff, da geht der Foggwulf noch lange nicht nach Hause. Go Foggwulf go !


    Es gefällt mir, dass mit Dolorita jetzt eine Hexe bei Beorn dabei ist.

    Ob Dolorita was auffällt mal sehen.

    Das hoffe ich sehr, Pardona treibt schon viel zu lange ihr Unwesen. Und so langsam glaube ich nicht, dass den anderen Crew-Mitgliedern wirklich etwas auffällt.

  • Beim Lesen habe ich irgendwie gar nicht mehr über den Buchtitel nachgedacht.

    Der Buchtitel ist mir auch erst mitten im Buch wieder bewusst geworden. Wobei ich mit nicht sicher bin, ob wirklich ein Ort gemeint ist, an dem sich tote Schlangen befinden oder womöglich ein Ort, an dem man als Opfer der Schlangen sein Ende findet.

  • Ob Dolorita was auffällt mal sehen.

    Das hoffe ich sehr, Pardona treibt schon viel zu lange ihr Unwesen. Und so langsam glaube ich nicht, dass den anderen Crew-Mitgliedern wirklich etwas auffällt.

    Auf mich wirkte es so, als würde sich Pardona gegenüber der Hexe zumindest etwas mehr Mühe mit ihrer Tarnung geben, dass sie gleich mal einen Segen spricht. Obwohl die Zweifel an der Magie hinter dem aufgemalten Auge die Hexe wiederum misstrauisch hätte machen können. :-/

  • Ohhhh.....wie unheimlich die Reliefs sind! Da bekommt man ja wirklich wieder so einen Hauch "Himmelsturm"-Grusel!


    Hmmm...mit Leif will ich einfach nicht warm werden. Irgendwie empfinde ich ihn als sehr uncharismatisch und nüchtern.


    Pardona warnt Beorn vor Zidaine! So ein Miststück....ich glaube sie liegt falsch. Ich denke sie will sie aus anderen Gründen loswerden. :argh:

    Uhhh um Tjorne ist es schlecht bestellt....der kann irgendwie nirgendwo integriert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass er noch ein idealer Spielball für Pardona werden könnte. Gerade jene, die keine Aufmerksamkeit und keinen Respekt bekommen, sind nur allzu empfänglich für falsche Zungen, die etwas raunen und so eine einsame Seele umgarnen, nur um sie für ihre Zwecke einzuspannen!


    Dolorita hat also damals den entscheidenden Hinweis über Beorns Position gegeben, in dem sie durch die Augen dieser Möwe geschaut hat? Habe ich das richtig verstanden?


    "Nicht alles, das man nicht mehr sieht, hat aufgehört zu sein." Ja, sehr bezeichnend.


    Pardona kann sich nicht zurückhalten und zeigt ihr Können...ohje jetzt wird sie aber unvorsichtig unsere Fake-Betschwester. Na, wenn da mal nicht eine nervös wird......


    Ob das Gift in Irullas Adern nicht noch irgendwas anstellt? (Oder geht jetzt meine Phantasie mit mir durch, oder habe ich gar zu viel Spiderman gesehen? 8o )


    Und dann diese Meuterei....ein Klassiker an Bord! Das war ja ziemlich turbulent und dann inmitten des Chaos das zarte Pflänzchen Liebe zwischen Cessimasab und Shaya. :love: Aber meine Zweifel scheinen berechtigt, denn Shaya fragt sich selbst wie so en Leben aussehen könnte. Sie ist eben sehr traditionell eingestellt, aaaaaaber noch ist ja nicht aller Tage Abend und warum sollte sie sich nicht auch öffnen können, für andere unkonventionellere Wege?;)


    Interessant, wie Beorn sich dann doch die Fake-Nummer-Lenya zu Nutze macht, um die Männer zu bearbeiten! Ihm ist dann plötzlich doch jedes Mittel Recht, was? Da scheut er auch so einen Bluff nicht. Tzzzz.....und er weiß wie man die Männer bei den E**** ehm bei der Ehre packt. Seine Rede verfehlt ihr Ziel somit auch nicht! Ja, ja....der Blender!


    Sehr schön fand ich wie Phileassons Trupp Hand in Hand arbeitet und mal wieder jeder sein Scherflein dazutut. Das finde ich sehr rührend. Du auch Tylstyr glänzt...sogar die Elfen lassen sich von ihm anleiten!


    Was da mit Galandel im Busch ist weiß ich nicht so genau. Sie altert....aber ist das so bedeutend? Ich verstehe noch nicht ganz, worauf das hinauslaufen soll.


    Nun fragt man sich, wie die angeschlagenen Mannschaften mit ihren bescheidenen Ausstattungen nun eine Seeschlange fangen wollen? Bzw einen Zahn von ihr ergattern wollen?

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Dolorita wusste verblüffend viel über den "Krötenfluch", ohne dass Erklärungen vorausgingen. Auch, dass Eilif die unflätigen Dinge gesagt hatte.

    Leif hat ihr von den Geschehnissen berichtet:

    Zitat von Schlangengrab Seite 312

    Leif erzählte ihr, wie sie in der Felsenbucht geankert hatten. Von der Felsspalte, den Steinbildern und von der Kröte mit den Rubinaugen, die im Stein verschwunden war.


    "Stirbjörn" liest sich immer noch sehr schwer.

    Stirbjörn Leifson ist übrigens eine Figur, die dem aventurischen Quellenmaterial entnommen ist.

    Cessimasab mag ich nicht.

    Sven Gabelbart mochtets Du auch nicht. Die Love Interests unserer Protagonisten haben bei Dir einen schweren Stand. :lachen:

    Was für eine reife Leistung, selber das Schiff zu zerlegen! Wer hätte das gedacht! Damit müssen sie wohl oder übel in Küstennähe bleiben

    Zunächst einmal würde es helfen, zurück in die Nähe einer Küste zu kommen ... Sie haben in besonders tiefen Gewässern gefischt, möglicherweise 200 Meilen von der nächsten Landmasse entfernt ... Ein weiter Weg, wenn man nur ein Wrack unter den Füßen hat, das die erste größere Welle sinken lassen kann.


    beim Foggwulf ist auf jeden Fall mehr Action.

    Genau - kommt zum Foggwulf, da habt Ihr Spaß! :laola:


    Nach Roberts Erklärungen zu Travia kann ich mir nicht vorstellen, dass Shaya und Cessimassab eine gemeinsame Zukunft haben,

    Na ja, wenn man vor einer Alternative steht, kann man sich ja entscheiden ... Haltet Ihr es für ausgeschlossen, dass Shaya der Liebe wegen ihre Kirche verlässt?


    womöglich ein Ort, an dem man als Opfer der Schlangen sein Ende findet.

    :klatschen:


    Ich könnte mir vorstellen, dass er noch ein idealer Spielball für Pardona werden könnte.

    Was denkt Ihr - wie geht es weiter mit Tjorne? Wird er sich tatsächlich zu Pardonas Beschützer entwickeln? Und was passiert in diesem Fall, wenn der Austausch gegen Lenya vollzogen wird?


    Dolorita hat also damals den entscheidenden Hinweis über Beorns Position gegeben, in dem sie durch die Augen dieser Möwe geschaut hat? Habe ich das richtig verstanden?

    Ja, genau. In der Szene auf der Mondinsel im Prolog sitzt eine besonders fette Möwe in der Nähe der Hetleute, die sich beraten ...

    Sie altert....aber ist das so bedeutend? Ich verstehe noch nicht ganz, worauf das hinauslaufen soll.

    Normalerweise altern Elfen nicht. Wenn das doch geschieht, dann, weil ihr Leben sich dem Ende entgegen neigt. Stell Dir vor, Du alterst innerhalb einer Woche so rasch wie normalerweise in einem Jahr, also in einem Monat so viel wie in vier Jahren, in einem Jahr so viel wie in 50 Jahren ... Galandel könnte sich bis zum Ende der Wettfahrt fühlen wie eine achtzigjährige Menschenfrau. Auch noch schnellere Alterungen sind möglich: ein Jahr an einem Tag ... Und Galandel hat ja schon spür- und sichtbare Alterserscheinungen.

  • Sven Gabelbart mochtets Du auch nicht. Die Love Interests unserer Protagonisten haben bei Dir einen schweren Stand. :lachen:

    Ja, ist mir auch schon aufgefallen.^^ Sven machte sich mit der Entführung aber auch nicht gerade von Anfang an beliebt und dann noch diese Kerzenfetisch-Aktion. xD Nirka und Phileasson hätte ich dafür gerne gesehen. Oder Nirka und Leif.


    Über die Kombination Cessimasab und Shaya wurde nun auch schon reichlich diskutiert, dass sie nicht besonders glücklich enden kann. Von daher. Shaya und Nirka als meine liebsten Charaktere (neben Tylstyr und Pardona) haben eben nur den Besten verdient. Oder Shaya ihren Salarin. :> Alle anderen können sich mit wem auch immer vergnügen, das soll mir egal sein. Aber bei denen stelle ich hohe Ansprüche. Und vielleicht findet Tylstyr auch noch eine Alternative zu Zidaine. :D

    Na ja, wenn man vor einer Alternative steht, kann man sich ja entscheiden ... Haltet Ihr es für ausgeschlossen, dass Shaya der Liebe wegen ihre Kirche verlässt?

    Absolut ausgeschlossen ! !!

    Leif hat ihr von den Geschehnissen berichtet

    Komplett überlesen. rotwerd Hatte mich schon gewundert, beim Zurückblättern aber nicht die Stelle gefunden.


    Was denkt Ihr - wie geht es weiter mit Tjorne? Wird er sich tatsächlich zu Pardonas Beschützer entwickeln? Und was passiert in diesem Fall, wenn der Austausch gegen Lenya vollzogen wird?

    Bisher war es dann ja doch eher andersherum. Ist schön, dass Pardona ein Auge auf ihn hat und auch immer direkt bei Beorn petzen geht. xD Lenya und Tjorne, gegen das Pärchen hätte ich zum Beispiel gar nix! :-P

  • Meuterei

    Schon interessant, dass das von vielen so kritisch gesehen wird. Recht und gefühlte Gerechtigkeit gehen hier wohl wieder mal auseinander.

    In meiner Erinnerung lief die Katastrophe so ab.

    Die Perricummer werfen maraskanische Nahrung über Bord, in der sicheren Gewissheit, dass das zu einer Eskalation des Konfliktes führen wird.

    Die Maraskaner beginnen eine Schlägerei. Irgendwann wirft sich zufällig Buckmann dazwischen, den natürlich keiner hört und zu diesem Zeitpunkt jeder ignoriert.

    Die Perricumer gelangen irgendwie an die Waffen woraufhin die Maraskaner sich auch bewaffnen.

    Im Chaos der Streitenden Parteien wird das Schiff zerstört.


    In meinen Augen zuerst einmal Totalversagen der Führung. Die hätten diesen Konflikt von vorne herein vermeiden und entschärfen müssen.

    Die einseitige Schuldzuweisung scheint mir total daneben. Wenn sich zwei Kinder streiten gehe ich auch nicht hin verhänge die Maximalstrafe für den der zuerst die Faust erhoben hat und belohne den, der zuvor das Spielzeug des anderen kaputt gemacht hat.


    Natürlich würde ich niemals behaupten, diese Situation sei unrealistisch. Leider sind ja himmelschreiende Ungerechtigkeiten, Dummheit, Willkür und andere Schlechtigkeiten eher die Regel als die Ausnahme.


    Diese Situationen sind übrigens in einer Rollenspielrunde immer sehr schwierig. Oftmals sind es nämlich die Spieler, die sich ungerecht behandelt fühlen. Und dann partout nicht verstehen können, warum ihre Sicht der Dinge nicht die Rechtsprechung einer fiktiven Spielwelt widerspiegelt.

  • Als Ankläger würde ich sagen:

    Die Perricumer haben lediglich ein wenig Proviant über Bord geworfen. Der körperliche Angriff ging von den Maraskanern aus - und zwar nicht nur gegen die Perricumer, sondern auch gegen die Schiffsführung:

    Zitat von Schlangengrab Seite 324

    Cessimasab wirbelte um die eigene Achse und stieß dabei einen hellen, beinahe pfeifenden Schrei aus. Mit erstaunlicher Gelenkigkeit klappte sie den Oberkörper ab und schwang das rechte Bein nahezu senkrecht in die Höhe. Aus der Drehung kommend, traf ihr Fuß Buckmanns Hinterkopf.

    Der Steuermann taumelte gegen die am Achterkastell angeketteten Hailanzen und brach zusammen.

    Dass zwischen Seeleuten das eine oder andere raue Wort hin- und herfliegt, gehört zum Bordleben dazu.

    Körperliche Angriffe nicht, Befehlsverweigerung auch nicht, und Angriffe auf den Steuermann erst recht nicht.

    Ich vermute, die Empörung liegt an etwas anderem: Die meisten Leserinnen und Leser werden über die vergangenen Kapitel hinweg ihre Sympathien eher den Maraskanern als den Perricumern geschenkt haben (so habe ich es jedenfalls beim Schreiben angelegt). Deswegen sind sie auch jetzt auf der Seite der Maraskaner - auch wenn objektiv gesehen der Fall klar ist. ;)

  • Tjorne

    Wenn er jetzt zum Beschützer Lenyas mutiert und dabei empfänglich für namenlose Einflüsterungen wird, könnte es noch mal spannend werden.


    Galandel

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Galandel die am Krückstock geht hat ihr Schicksal erfüllt und kann nun abtreten. Na und?


    Beorns Verstärkung

    Das sind mir zu viele Leute. Leif ist mir zu platt. Dolorita ist gut beschrieben, aber ich mag sie nicht. Interessant ist allerdings wieder mal Beorns rhetorisches Geschick. Das finde ich bemerkenswert.


    Cessimasab

    Sie erscheint mir als eine gelungene Stellvertreterin für die Maraskaner und ihre Kultur. Die Geschichte mit Shaya gefällt mir nicht so gut wie Nirkas Story aber eine Abwechslung ist es allemal.


    Fleckenhaie

    Diese Tiere sind übrigens bekannt dafür, dass sie ein Lähmungsgift absondern. Permanente Schäden sind eher nicht zu befürchten.

  • Ich vermute, die Empörung liegt an etwas anderem: Die meisten Leserinnen und Leser werden über die vergangenen Kapitel hinweg ihre Sympathien eher den Maraskanern als den Perricumern geschenkt haben (so habe ich es jedenfalls beim Schreiben angelegt). Deswegen sind sie auch jetzt auf der Seite der Maraskaner - auch wenn objektiv gesehen der Fall klar ist. ;)

    Schuldig im Sinne der Anklage :unschuldig: Es stimmt schon, mir sind die Maraskaner durchaus sympathischer als die Perricumer.

  • Galandel

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Galandel die am Krückstock geht hat ihr Schicksal erfüllt und kann nun abtreten. Na und?

    Na ja, das ist wie mit allen Figuren: Manche Leserinnen und Leser fänden es wohl bedauerlich, wenn Praioslob stürbe, andere fänden das bei Vascal, Leif oder Irulla. Je nachdem, welche Beziehung man zu Galandel aufgebaut hat, findet man es eben bedauerlich, dass sie dem Tod entgegengeht, oder es lässt einen kalt.

  • Galandel

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Galandel die am Krückstock geht hat ihr Schicksal erfüllt und kann nun abtreten. Na und?

    Na ja, das ist wie mit allen Figuren: Manche Leserinnen und Leser fänden es wohl bedauerlich, wenn Praioslob stürbe, andere fänden das bei Vascal, Leif oder Irulla. Je nachdem, welche Beziehung man zu Galandel aufgebaut hat, findet man es eben bedauerlich, dass sie dem Tod entgegengeht, oder es lässt einen kalt.

    Naja, ich verstehe natürlich die Theorie dahinter, das beantwortet meine Frage aber nicht. Selbst wenn man Galandel interessanter findet als ich, bleibt die Frage offen. Die Elfe hat ihr Lebensziel erreicht und kann nun friedlich loslassen. Gibt es einen schöneren Tod?

    Da es ohnehin langsam mal wieder Zeit wird Bruder Boron zu huldigen, wüsste ich keinen besseren Kandidaten.