06: Seite 229 - Seite 293 (Kap. 3)

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  • Hai Life! - Das ist das Motto dieses Leseabschnitts. Einen Auszug aus der Szene, in der sich Phileasson mit dem Utharshai misst, nehmen wir gern für Lesungen.

    Wie gefällt Euch dieses Seefahrerabenteuer?

    Und was denkt Ihr - wer ist dem Seeschlangenzahn näher - Beorn oder Phileasson?

    Und was soll man von Cessimasab halten - was würdet Ihr Shaya da raten?

  • Nun , ich könnte mir vorstellen, das wir hier ein neues Liebespaar haben. Shaya scheint es ja gefallen zu haben. Aber sie wird erstmal darüber nachdenken müssen.


    Die Haijagdt war heftig, auch war mir nicht so klar, das Phileasson doch ein erfahrener Haijäger ist. Sehr spannend da ging's wirklich rund im Wasser, mit einem Speer einen weissen Hai zu erledigen, ganz schönes Seemansgarn.


    Ich glaube die Mannschaft hat sich im ersten Haikampf bewährt.


    Die Elfen mit dem gemeinsame Gesang fand ich auch interessant, besonders das Lailath dem Sternenträger eine grosse Achtung entgegenbringt und Galandel etwas unbewusst verbirgt. Ich nehme an es hat mit ihrem Zusammentreffen mit Galayne im Himmelturm zu tun. Die Erzählweise, mit dem Gesang und den Störungen um die Elfen herum hat mir sehr gefallen. Es ist nicht einfach auf einem Schiff für sich zu sein. Auch die Vision von Leomara die die Haie ankündigt, die konnte Salarin schnell deuten.


    Tja, und was hat die Beorn Truppe da wohl gefunden, besser gesagt Tjorne auf der Flucht vor seinem Dämon. Einen Spalt mit irgendwas, ich vermute mal, das dass mit einer Seeschlange zu tun hat. Ein Zähnchen vielleicht? Super, wenn es so ist, was machen sie dann bis zum Buchende? Party? Ich hoffe mal, dass es nicht so einfach ist. Nee, das wäre echt langweilig, wenn der Wettlauf hier schon zu Ende wäre.

  • Holla die Waldfee, die Jagd auf die Tigerhaie und den Utharshai war ja ziemlich spannend - ich habe beinahe einen Herzstillstand bekommen, als Phileassons Boot kenterte. Puh, aber der Foggwulf ist echt kein Feigling und erledigt das Biest sogar noch unter Wasser. Ich bin gespannt, ob ihm das jetzt nicht doch ein wenig den Respekt der Perricumer einbringt. In jedem Fall hat er bei den Maraskanern einen großen Stein im Brett.


    Ich hoffe nur, dass die Vergiftung in Irullas linken Arm ohne Folgen bleibt, nicht dass die Vergiftung doch noch voranschreitet. Ich hoffe in dem Fall dann wieder auf den Heilzauber der Elfen.


    Dass Phileasson nicht gerne Zweiter ist, haben wir ja schön das eine oder andere Mal erfahren dürfen, wie damals bei der Jagd nach dem Mammut, als er unbedingt ein stattlicheres Exemplar als Beorn einfangen wollte, auch wenn die Größe des Kopfschwänzlers keinen Einfluss auf die Punktvergabe hatte, sondern sogar eher hinderlich für den Transport war.


    Interessant fand ich, dass Cellyanas Buch, welches sie Tylstyr mitgegeben hat, in diesem Abschnitt näher betrachtet wird: das Buch ist doch eindeutig magisch verändert und das nicht wenig. Ist aber schon praktisch, wenn einem nie die Blätter ausgehen bzw. das Buch sämtliche Widrigkeiten unbeschadet übersteht.


    Cessimasab und Shaya, schau mal einer an. Ich hoffe, Shaya gibt ihre Zweifel auf und lässt sich auf die Maraskanerin ein, denn mit Salarin wird das eh nichts mehr. Ich würde mich jedenfalls für die beiden freuen, auch wenn es sicherlich nur zeitlich begrenzt ist. Oder aber Cessimasab heuert am Ende bei Phileassson an.


    Lailath muss ja Qualen auf dem Schiff ausstehen, kein Wunder, dass sie sich so wenig zugehörig fühlt. Anderseits grenzt sie sich von Salarin und Galandel auch von sich aus etwas ab, will sich nicht zu sehr in ihre Karten schauen lassen. Im Gegensatz zu Galandel, die sich garantiert darüber bewusst, dass sich ihr Leben dem Ende zuneigt, ist Lailath ganz schön pessimistisch eingestellt. Aber es freut mich für die Elfin, dass sie mit der Köchin Halda wenigstens eine Vertraute an Bord hat.


    Leider erfahren wir nicht mehr, was Galandel vor den beiden Elfen verbirgt und das ihr selbst keine Sorgen zu bereiten scheint. Hat das etwas mit Galayne zu tun? Galandel kann sich ja an ihr Treffen mit ihm im Himmelsturm nicht mehr erinnern.


    Tylstyr ist weiterhin auf der Suche nach der Wahrheit bzw. welche Wahrheit der zwölf Götter nun die richtige ist. Darauf wird es wohl keine eindeutige Antwort geben, das ist Intepretationssache, wie er selbst gerade am Feststellen ist, wir mir scheint.


    Die Hranngar-Tage sind so etwas ähnliches wir unsere Rauhnächte, oder? Um sie ranken sich ja auch einige Mythen und Schauermärchen.


    Ach, Beorn hat Leif bisher nicht erzählt, um was es eigentlich genau geht? Dann bin ich ja mal gespannt, wie Leif reagieren wird, wenn er die Wahrheit erfährt. Ich denke auch, dass er seinem alten Freund nicht so blind sein Schiff anvertraut hätte, wenn er wüsste, dass dieser Jagd auf eine Seeschlange machen will. Und falls dann noch Stirbjörn dabei sterben sollte ...


    War Tjorne am Ende des letzten Buches noch voller Zorn und Hass auf Zidaine, weil sie ihn beinahe den Krebsen verfüttert hätte, wirkt er nun eher resigniert - und Zidaine hat ihr Ziel erreicht, dass er ein Leben in Angst führt. Als sich die beiden in der Nacht gegenüberstehen und aus Zidaine der granze Frust herausbricht, war ich wirklich gespannt, was passieren würde, aber Zidaine hätte ihr Rache wohl durchgezogen, wie den ach so arglose Pardona nicht dazwischengegangen wäre. Mich würde interessieren, wieviel sie von der Unterhaltung der beiden mitbekommen hat.


    Zidaines Enttäuschung über Tylstyr, war das nur gespielt, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen, was sie mit ihm tatsächlich verbindet? Oder war sie in dem Moment so frustriert, weil die beiden länger keinen Kontakt mehr zustandebekommen hatten? Wie war das denn nochmal, merkt Zidaine etwas davon, wenn Tylstyr es schafft, sich mit ihr zu verbinden? Ich tippe eher auf das Erstere.


    Ich muss ja gestehen, Tjorne ist mir ein wenig zu sehr von Lenya-Pardona angetan, nicht dass sich zwischen den beiden noch etwas entwickelt. Die beiden stecken doch immer wieder die Köpfe zusammen und Pardona wird erkannt haben, dass sie ein leichtes Spiel mit ihm hat, damit er ihr aus der Hand frisst. Und außerdem könnte sie Beorn damit eins auswischen, wenn sie mit Tjorne anbändelt. Und Pardona könnte dann womöglich hinter Zidaines Vergangenheit kommen. Tjorne war ja damals weder in Beorns Ottajasko, als diese in den Tiefen des Himmelsturms festgehalten wurde noch hat er Lenya-Pardona seither live erlebt, daher kann er keinerlei Veränderungen an ihr feststellen, denn seit er beim Blender ist, scheint sie sich ziemlich zurückzuhalten.


    In der Ottajasko des Foggwulfs ist Lailath die Außenseiterin, beim Blender ist es Tjorne.


    Nun bin ich aber erstmal gespannt, um was für Bilder es sich in dem Felsen handelt.

  • Wie gefällt Euch dieses Seefahrerabenteuer?

    Das war sehr spannend und mitreissend.

    Und was denkt Ihr - wer ist dem Seeschlangenzahn näher - Beorn oder Phileasson?

    Im Moment denke ich, dass Phileasson bessere Chancen hat, einer lebenden Seeschlange zu begegnen, wenn sie Hranngar-Tage auf dem Meer verbringen. Außer aber Cadeens Befürchtungen würden sich bewahrheiten und in der Felsspalte liegt ein Seeschlangenzahn rum.

    Und was soll man von Cessimasab halten - was würdet Ihr Shaya da raten?

    Ihr würde Shaya auch mal ein wenig Spaß gönnen.

    Es ist nicht einfach auf einem Schiff für sich zu sein. Auch die Vision von Leomara die die Haie ankündigt, die konnte Salarin schnell deuten.

    Ja, das dachte ich auch, mit der Privatsphäre ist es nicht weit her auf dem Schiff.

    Einen Spalt mit irgendwas, ich vermute mal, das dass mit einer Seeschlange zu tun hat. Ein Zähnchen vielleicht? Super, wenn es so ist, was machen sie dann bis zum Buchende? Party? Ich hoffe mal, dass es nicht so einfach ist.

    Du, das waren auch meine ersten Gedanken und Befürchtungen. Ich hoffe jetzt aber auch einfach mal, dass es etwas schwieriger für den Blender werden wird.

  • Die Hai Aktion war wirklich cool. So eine Horrorshow hat man selten.

    Witzig ist, dass es für den todesmutigen Angriff von Phileasson so etwa seit der 2. Edition des Schwarzen Auges Regeln gibt. Die Chancen dafür sind nicht gerade gut, aber unmöglich ist es auch nicht.


    Die Hranngar Tage heißen in den zivilisierteren Gegenden Aventuriens übrigens Die Namenlosen Tage. Im Gegensatz zu den anderen 360 Tagen des Jahres stehen sie nicht im Zeichen eines der Zwölfgötter, sondern sind allein dem finsteren Gott ohne Namen geweiht. Kann sein, dass das im Text so nicht raus kommt.

  • Die Hranngar Tage heißen in den zivilisierteren Gegenden Aventuriens übrigens Die Namenlosen Tage. Im Gegensatz zu den anderen 360 Tagen des Jahres stehen sie nicht im Zeichen eines der Zwölfgötter, sondern sind allein dem finsteren Gott ohne Namen geweiht. Kann sein, dass das im Text so nicht raus kommt.

    Ah, danke für die Info - dann sollte sich Pardona in diesen Tagen ja pudelwohl fühlen.

  • Ich bin gespannt, was Leif zu Beorns Vorhaben mit der Seeschlange sagt.

    Tja, was denkt Ihr? Ist er wahnsinnig genug, dem Blender in den Rachen eines Meeresungeheuers zu folgen?


    Ich nehme an es hat mit ihrem Zusammentreffen mit Galayne im Himmelturm zu tun.

    :klatschen:


    einen weissen Hai

    Die Hai Aktion war wirklich cool. So eine Horrorshow hat man selten.

    Für die Aventurien-Insider sicherlich interessant: Hier liest man erstmals vom Utharshai. Der Rollenspielredaktion ist aufgefallen, dass der eigentlich laut Abenteuer vorgesehene Ifirnshai leider nicht mehr mitspielen darf, weil er nach zwischenzeitlich getroffener Setzung nur in kalten Gewässern schwimmt. Deswegen hat er nun mit dem Utharshai im Perlenmeer einen Vetter bekommen - ebenfalls einen großen Weißhai.


    Ich bin gespannt, ob ihm das jetzt nicht doch ein wenig den Respekt der Perricumer einbringt.

    Ich bin gespannt, ob seine heroische Aktion Phileasson die wohlverdiente Bewunderung der Lese-Ottajasko sichert. :lachen:


    Interessant fand ich, dass Cellyanas Buch, welches sie Tylstyr mitgegeben hat, in diesem Abschnitt näher betrachtet wird: das Buch ist doch eindeutig magisch verändert und das nicht wenig.

    Das ist so ziemlich das Letzte, was in den Roman hineingekommen ist - auch das auf Anraten der Rollenspielredaktion. Es gibt nämlich später einige Passagen mit intensivem Magieaufkommen, und dort ... aber das diskutieren wir dann später. ;)


    Die Hranngar-Tage sind so etwas ähnliches wir unsere Rauhnächte, oder? Um sie ranken sich ja auch einige Mythen und Schauermärchen.

    ... nur, dass es in Aventurien keine Märchen sind, sondern Tatsachenberichte. ;)


    Mich würde interessieren, wieviel [Pardona] von der Unterhaltung [zwischen Tylstyr und Zidaine] mitbekommen hat.

    Wenn Pardona von den Hintergründen wüsste - was denkt Ihr, wie würde sie sich verhalten? Würde sie Partei ergreifen? Für wen?

    Wie war das denn nochmal, merkt Zidaine etwas davon, wenn Tylstyr es schafft, sich mit ihr zu verbinden?

    Nein. Sie merkt nichts davon, und Tylstyr kann sich ihr auch nicht mitteilen.

    Vielleicht erinnert Ihr Euch: In Silberflamme hat Tylstyr sogar durch Tjornes Augen geblickt, als dieser bereits mit dem Blender in der Ruine von Burg Sturmhaupt war.

    Tjorne ist mir ein wenig zu sehr von Lenya-Pardona angetan, nicht dass sich zwischen den beiden noch etwas entwickelt.

    Haben wir da unser Paar der Herzen gefunden? <3<3

  • Kapitel 3 mit seinen Jägern liegt nun auch hinter mir, wobei nicht immer ganz klar war, wer zu welchem Zeitpunkt Jäger oder Gejagter war... :)


    Der Kampf mit den Haien hat mich so richtig gefesselt. Eine unglaubliche Spannung, wer wird überleben und wer nicht, trifft es jemanden von der Ottajasko...? Als Irulla mit ihrem gelähmten Arm im Wasser landete, nachdem der Utharshai das Boot umgeworfen hatte, war mir schon ziemlich mulmig zumute. Auch wenn mich ihr ständiges "Der Tod hier, der Tod da"-Geplapper ziemlich die Augen rollen lässt (was für ein unerwarteter Einwurf, als sie plötzlich die Schmerzen in ihrem Arm als Zeichen des LEBENS deutet!), habe ich sie doch als Charakter mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten lieb gewonnen und möchte sie nicht missen.

    Aber es gab dann ja zum Glück auch reichlich anderes Haifutter, und Phileasson hat auf grandiose Weise den Tag (und seine Leute) gerettet! In jedem Film wäre mir die Szene wahrscheinlich zu übertrieben vorgekommen, aber hier haben wir es mit Phileasson zu tun, dem zukünftigen König der Meere, Thorwaler durch und durch und eben nicht nur Kartentuscher sondern Kämpfer und Krieger mit Nerven aus Stahl und mit Swafnirs Gunst.


    Das war schon eine Meisterleistung und Bacha dürfte auch fürs Erste zufrieden sein. Allerdings frage ich mich... wenn schon beim Kampf gegen einen Utharshai die Hälfte der Jagdboote zerstört werden, wie soll dann der Kampf gegen eine noch viel größere Seeschlange aussehen? Mir schwant, dass so einem Untier mit konventionellen Mitteln nicht beizukommen sein wird. Ein glücklicher Stich ins Herz wird Phileasson sicher kein zweites Mal gelingen, zumal die Szene mit dem Hai schon episch war. Da noch einen draufzusetzen halte ich für schwierig. Daher gibt es für mich eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird der Seeschlange mit List und Tücke tatsächlich nur ein Zahn geraubt, anstatt sie komplett zu erlegen, oder Phileasson findet gar keine... :o Der Blender kann ja vielleicht zumindest auf Namelose Unterstützung "hoffen".


    An der Szene mit den Elfen hat am meisten das "Loch" in Galandels Erinnerungen mein Interesse geweckt. Ob das der Teil ist, den Galayne ihr im Himmelsturm genommen hat? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob es dabei nur um das Treffen im Himmelsturm ging, oder ob Galayne ihr die kompletten Erinnerungen an sich genommen hat. Sie hatte ihn ja lange vorher zumindest schon einmal anderweitig wahrgenommen.


    Leomara und die Katze... toll! Das Kind bringt Leben auf das Boot, trotz ihrer seltsamen Gabe, die ja von abergläubischen Seeleuten auch durchaus als böses Omen gedeutet werden könnte. Aber zumindest in der Hinsicht scheinen die Perricumer sich ja noch nicht negativ geäußert zu haben. Im Übrigen fand ich ihre beiden Visionen im Gegensatz zu einigen früheren überhaupt nicht deplatziert, sondern am jeweiligen Punkt die Geschichte unterstreichend und Atmosphäre schaffend, auch wenn die erste Vision nichts mit der Ottajasko zu tun hatte.


    Tja, Cessimasab und Shaya... mal schauen wie das weitergeht. Shaya traut sich nicht. Fühlt sie sich von Cessimasab etwas überfahren? Widerspricht es ihrer über lange Jahre kultivierten Vorstellung einer traviagefälligen Ehe mit Mann und Kindern? Ich empfinde es übrigens als ein ausgesprochen positives Merkmal des DSA-Universums, dass Homosexualität und gleichgeschlechtliche Beziehungen völlig normal sind und auch des Öfteren in Büchern thematisiert werden. Deshalb würde ich mir auch wünschen, dass Shaya sich drauf einlässt und da bei den beiden noch mehr kommt.

    Mir war Cessimasab von Beginn an übrigens weder unsympathisch noch unheimlich noch habe ich ihr irgendwie misstraut, im Gegensatz zu manch anderer Wortmeldung war ich eigentlich gleich von ihrem fröhlichen Gemüth eingenommen. Es bleibt natürlich die Frage, weshalb sie den Traum erfunden hat (die "leeren Versprechungen" :totlach:), um die Ottajasko aufs Schiff zu bekommen. Wirklich nur wegen Shaya?


    Und dann endlich die lange ersehnte Aussprache zwischen Tjorne und Zidaine, die aber mal wieder so gar nichts klärt. Dieser Handlungsstrang enthält zwar durchaus einige interessante Elemente (Dämonenpakt, das Verhältnis zwischen Tylstyr und Zidaine mit Fernsichtzauber), für mich beginnt er aber inzwischen wegen seiner dauernden Präsenz die Haupthandlung etwas zu überschatten. Daher hatte ich gehofft, dass wir hier mal ein gutes Stück vorankommen (sprich einer von beiden tötet den anderen), statt weiter auf der Stelle zu treten. Natürlich ist über die letzten Bände hier einiges passiert, aber ich fühle mich da ein bisschen wie Tjorne wenn er sagt "Ich bin es müde, vor dir davonzulaufen."


    Ich würde mir wünschen, dass wir hier so langsam mal auf eine Konklusion (welcher Art auch immer) oder deutliche Veränderung des Themas zusteuern und die nicht (mehr oder weniger) unverändert bis in Band 12 mitschleppen. Insofern hat mich (mal wieder :totlach:) das Eingreifen von Pardona geärgert, zumal ich hier keinen Sinn in ihrem Handeln gesehen habe. Sie kann doch Zidaine nicht leiden, und Tjorne wird sie (trotz seines Schutzeides) sicher auch keine Träne nachweinen. Wenn sie nicht eingegriffen hätte, wäre sie Zidaine auf jeden Fall losgeworden. Entweder weil Tjorne sie erschlägt oder weil Pardona Zidaine hinterher bei Beorn verpfeifen kann, wenn es umgekehrt ist, insbesondere wenn es wieder die Krebsmethode wäre. Was also bewegt die dazu, hier die Geweihte heraushängen zu lassen, anstatt im Gebüsch abzuwarten und zu beobachten?


    Nun muss ich mich bis heute Abend gedulden, dabei will ich unbedingt wissen, was das für Bilder im Felsspalt sind... :)

  • Ich nehme an es hat mit ihrem Zusammentreffen mit Galayne im Himmelturm zu tun.

    Hat das etwas mit Galayne zu tun? Galandel kann sich ja an ihr Treffen mit ihm im Himmelsturm nicht mehr erinnern.

    Aha, da bin ich also nicht der einzige, der das vermutet hat. Und Roberts :klatschen:-Smiley, den ich leider nicht zitieren kann, scheint das zu bestätigen. :)



    Interessant fand ich, dass Cellyanas Buch, welches sie Tylstyr mitgegeben hat, in diesem Abschnitt näher betrachtet wird

    Das hat mir auch sehr gut gefallen, und nun bin ich auch auf die

    Passagen mit intensivem Magieaufkommen

    sehr gespannt. Ist das auf Schlangengrab bezogen oder auf Folgebände?



    Hier liest man erstmals vom Utharshai.

    Das erklärt, warum ich den nicht im Wiki Aventurica gefunden habe. :totlach:

  • Der Kampf mit den Haien hat mich so richtig gefesselt. Eine unglaubliche Spannung, wer wird überleben und wer nicht, trifft es jemanden von der Ottajasko...?

    :freu:


    hier haben wir es mit Phileasson zu tun, dem zukünftigen König der Meere, Thorwaler durch und durch und eben nicht nur Kartentuscher sondern Kämpfer und Krieger mit Nerven aus Stahl und mit Swafnirs Gunst.

    Lesen Sie das, Herr Kollege? Dieses Statement sollten Sie sich ausdrucken und über Ihren Schreibtisch hängen, das wohl! :barbar:


    Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob es dabei nur um das Treffen im Himmelsturm ging, oder ob Galayne ihr die kompletten Erinnerungen an sich genommen hat.


    Ich würde mir wünschen, dass wir hier so langsam mal auf eine Konklusion (welcher Art auch immer) oder deutliche Veränderung des Themas zusteuern und die nicht (mehr oder weniger) unverändert bis in Band 12 mitschleppen.

    Bis Band 12 wird es nicht dauern, so viel kann ich versprechen ... ;)

    Wir haben verschachtelte Spannungsbögen. Manche spielen nur in einem Roman eine Rolle (das sind insbesondere die jeweiligen Aufgaben), manche spannen sich über die komplette Distanz der Reihe. Hier geht es natürlich insbesondere um die Frage, wer König der Meere wird. Dabei gibt es übrigens noch einen Aspekt jenseits der Punkte, die es zu erwerben gilt: Die Reise muss in 80 Wochen absolviert werden. Wer das nicht schafft, kann nicht König der Meere werden - egal, wie viele Punkte er hat.

    Und es gibt auch Spannungsbögen, die mehrere, aber nicht alle Romane klammern. Nirkas Geschichte zum Beispiel findet in Band III und IV statt, aber in Band V spielt sie keine Rolle.


    Was also bewegt [Pardona] dazu, hier die Geweihte heraushängen zu lassen, anstatt im Gebüsch abzuwarten und zu beobachten?

    Tja, was meint die Lese-Ottajasko?


    nun bin ich auch auf die

    Zitat von Robert Corvus

    Passagen mit intensivem Magie-Aufkommen

    sehr gespannt. Ist das auf Schlangengrab bezogen oder auf Folgebände?

    Wir werden noch in dieser Leserunde dazu kommen. :wahrsager:

  • Ich bin gespannt, ob seine heroische Aktion Phileasson die wohlverdiente Bewunderung der Lese-Ottajasko sichert. :lachen:

    Das wohl, ich war schwer beeindruckt - das muss ihm der Blender erstmal nachmachen. Röllchen hat die perfekten Worte dafür gefunden :jakka:

    Wenn Pardona von den Hintergründen wüsste - was denkt Ihr, wie würde sie sich verhalten? Würde sie Partei ergreifen? Für wen?

    Zidaine kann sie nicht leiden, Tjorne ist eher ein williges Werkzeug für sie (siehe meine Befürchtung, dass sich zwischen den beiden etwas anbahnen könnte), daher denke ich, dass sie eher Tjornes Partei ergreifen würde. Andererseits könnte ein evtl. Dämonenpakt von Zidaines Seite aus sie natürlich reizen, mehr darüber zu erfahren. Oder aber sie sieht die Spannungen zwischen den beiden einfach als interessantes Spiel und Experiment, dass sie gerne weiterhin verfolgen möchte.

    Haben wir da unser Paar der Herzen gefunden? <3<3

    In jedem Fall würde das von meiner Seite für einen Aufschrei sorgen :totlach:

    Der Kampf mit den Haien hat mich so richtig gefesselt. Eine unglaubliche Spannung, wer wird überleben und wer nicht, trifft es jemanden von der Ottajasko...?

    Als das Boot kenterte, war ich auch überzeugt davon, dass es diesmal jemanden von der Ottajasko erwischen würde.

    Leomara und die Katze... toll!

    Bei den Szenen musste ich auch grinsen, hier ist Leomara einfach mal nur Kind.

    Insofern hat mich (mal wieder :totlach: ) das Eingreifen von Pardona geärgert, zumal ich hier keinen Sinn in ihrem Handeln gesehen habe.

    Ha, so ging es mir auch, dass ich dachte, was muss sie ausgerechnet jetzt auftauchen.

    Tja, was meint die Lese-Ottajasko?

    Warum hat Pardona eingegriffen? Ich denke nicht, dass es dabei nur um die Bilder im Fels ging, eher hatte ich den Eindruck, dass sie vermeiden wollte, dass es zum äußersten zwischen Zidaine und Tjorne kommt. Aber bestimmt nicht, weil sie mit einer der beiden Parteien Mitleid hat. Es könnte zwar schon sein, dass sie Angst um Tjorne hatte, weil sie eben noch etwas mit ihm vor hat (siehe meine Antwort von oben). Oder aber das Ganze ist für sie ein Spiel bzw. Experiment, bei dem sie der Meinung ist, dass es besser ist, abzuwarten, da sich vielleicht noch etwas lohnendes für sie entwickeln könnte.

    Wir werden noch in dieser Leserunde dazu kommen. :wahrsager:

    Nun bin ich aber auch gespannt :popcorn:

  • Ein Abschnitt, der wohl für jeden etwas hatte. Allerdings frage ich mich, warum die Aktion von 'Phileasson besser sein soll, als das was Beorn geleistet hat? Den Mut nicht zu verlieren, wenn die Haie rundum schwimmen und man keine Waffe hat und sich nicht bewegen kann? Ist das hier schon vergessen? Ich denke es ist ein Ausgleich geschaffen.

    Wichtig war es aber, damit Kapitän Bacha sieht, mit wem er es zu tun hat. Er weiß nun, dass er sich auf diese Otta verlassen kann und kennt den Mut der dem seinen gleich kommt. Wenn er auch aus Rache und Phileasson aus Eitelkeit Wagnisse eingehen, die ein normaler Mensch, auch normaler Thorwaler, denke ich, nicht eingehen würde. Beides ist eigentlich ziemlich dumm, aber das ist so bei Männern.^^

    Ich bleibe dabei, Phileasson hat mit der Wahrheit mehr Chancen sein Ziel zu erreichen. Sein Kapitän weiß was er will. Leif weiß es nicht und wie Beorn schon weiß würde er so schnell abhauen, dass man nur noch einen Kometenschweif sehen würde. Also wann und wie soll Beorn ihm das sagen. Wenn eine Seeschlange angreift und er nicht abhauen will? Oder will er Leif dazu bringen in den Namenlosen Tagen aufs Meer zu fahren? Da bin ich gespannt. Erpressung oder Magie?

    Eigentlich kann Beorn sich ja etwas zurück lehnen, denn Pardona scheint ja im Moment daran interessiert zu sein, dass er seine Aufgabe erledigen kann. Durch die Verdrehung des Prophezeiung schein ihr Gott ja daran interessiert. Aber, whenn ich die Hilfe eines dunklen Gottes nutze, ob gewollt oder ungewollt, gerate ich da nicht in seinen Aktionsradius? Scheinbar hat Beorn davor keine Angst.

    Pardona dagegen ist schon manchmal bewundernswert. Sie rudert mit und schwitzt!! Das hätte ich nie gedacht. Sie hätte eine gute Ausrede gehabt - Nichteinmischung und so und außerdem zarte Frau ohne Seeerfahrung. Aber sie macht mit.

    Interessant ist aber schon, warum sie eingreift. Ich denke, sie will sehen wohin das führt. Für sie sind doch beide eigentlich unwichtig, aber sicher noch irgendwo mit zu verschleißen.

    Es könnte aber auch sein, dass sie vermeiden will, ihre wahre Kraft zu zeigen. Wenn Zidaine sie angreift ist es als Pardona kein Problem, sie zu besiegen (noch dazu mit Tjornes Schutz :) ) Aber als Lenya ist es eigenlich unmöglich gegen Zidaine zu bestehen. Es bestünde also die Gefahr, sich zu verraten.


    Nun habe ich mich die ganze 'Zeit über Tjorne beschwert und auf einmal...

    Hat er eine Läuterung durchgemacht? Auf einmal ist er ein ganz anderer. Die Wut auf Zidaine ist auf einmal einer gerechten Sicht gewichen. finde ich ja toll. Jetzt hat er die Chance von mir als Mann angesehen zu werden. Jetzt gäbe es eine Möglichkeit, sich zu verständigen. sicher ist das nicht einfach, wenn sie denkt, es würde ihr helfen, wenn sie die Folter bis zum Ende erlebt. Ich hoffe auch dass es dazu nicht kommt. Es wird ihr auch nicht helfen. Ich danke aber, dass hier von Zidaine ausgesprochen wird, was ich die ganze Zeit versuche zu schreiben. Ihre Folter ist viel länger undkann eigentlich nicht beendet werden. Es sei denn es erfolgt so was wie ein Täter -Opfer-Ausgleich. Würde sie das schaffen?

    Tjorne scheint ja endlich an dem Punkt zu sein.


    Nun, ich bin gespannt.


    Noch zu Galandel. Sie lies es zu, dass er den Zauber auf sie wirkte. War sie mit ihm einverstanden oder fürchtete sie den Zauber nicht, weil er sie nicht erreichte? Was ist hier echt?

  • Tjorne hat mich jetzt weniger begeistert. Wenn ich mich recht erinnere beschränken sich die Ziele dieser Figur nur noch darauf zu entscheiden, ob Selbstmord oder Tod durch Krebse der bessere Weg ist. Damit fügt er sich unwiderbringlich in seine Rolle als Ziel für Zidaines Rache. Bewundernswert ist vermutlich nicht die Vokabel, die ich dafür gebrauchen würde.

    Mit Verständigung meinst du ein Stelldichein am Strand? Oder wäre der Tod durch Krebse in deinen Augen kein angemessener Täter-opfer-ausgleich weil er ja endlich ist? Tja, nicht so einfach. Wenn man Rache als ein angemessenes Mittel einstuft, gibt man damit automatisch jede Verhältnismäßigkeit auf.

    Ich persönlich würde auch gewiss nicht von Läuterung sprechen. Zidaine war in ihrer eigenen Variante von Folter lediglich so erfolgreich, dass Tjorne sozusagen vor Angst verrückt geworden ist. Des Lebens müde im eigentlichen Sinne des Wortes. Ein Sieg von Moral und Ethik ist damit aus meiner Sicht noch nicht in Reichweite.

    Vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden. Ich konnte allerdings nicht erkennen, was genau jetzt Anlass für Optimimus war und welche Option aus deiner Sicht wünschenswert wäre,?(


    Galandel

    Wichtig dürfte hier auch sein, was Galayne zuvor tut. Die Manipulation der Erinnerung ist wohl eher eine Vorsichtssmanahme. Ich würde mal behaupten, Galandel weiß genau was Galayne tut und welche Konsequenzen das hat.

  • Wie gefällt Euch dieses Seefahrerabenteuer?

    Sehr gut, es war richtig spannend.


    Und was denkt Ihr - wer ist dem Seeschlangenzahn näher - Beorn oder Phileasson?

    Da Phileasson sich immerhin schon auf hoher See befindet und Beorn Leif noch nicht einmal über seine Absichten informiert hat, ist der Foggwulf dem Zahn näher. Es sei denn, der Blender stolpert am Strand über einen Zahn oder Leif hat zufällig einen in der Tasche.


    Und was soll man von Cessimasab halten - was würdet Ihr Shaya da raten?

    Shaya sollte das tun, was ihr ihre Gefühle raten. Ich konnte bisher nicht erkennen, dass ihre Gefühle Salarin gegenüber erwidert werden, also sollte sie offen sein.

    Sagt Travia etwas zu Liebe zwischen Frauen bzw. Homosexualität?


    Nicht nur der Kampf mit den Haien hat mir gut gefallen, auch die Szenen danach auf dem Schiff, wie alle arbeiten, fand ich stimmungsvoll. Shaya pökelt Haifischflossen, die Köchin kocht Tran, es herrschte insgesamt eine gute Stimmung auf dem Schiff .


    Der Kapitän hat jetzt den Foggwulf und seine Leute im Ernstfall erlebt und weiss, dass es fähige Leute sind, auf die er sich verlassen kann.

    Der gemeinsame Heilgesang der Elfen für die Schwerverletzte hat nicht nur ihr, sondern auch Lailath geholfen. Sie als Wüstenbewohnerin fühlt sich umgeben vom Element Wasser fremd und hat ja auch mit Seekrankheit zu kämpfen. Gut, dass Salarin und Galendel sie dazu bringen, nicht zu sehr für sich alleine zu sein. Hoffentlich bedeute die Verletzung von Irulla nichts Schlimmes.


    Kurz dachte ich, dass für Tjrone das letzte Stündchen geschlagen hat, aber wie Zidaine sagt, wäre das ein zu leichtes Ende für ihn. Als Pardona dazustösst,.lässt Zidaine sofort von Tjorne ab. Sie hatte nicht vor, ihn an Ort und Stelle zu verletzen.


    Aber warum ist Pardona Tjorne bzw. beiden gefolgt und was ist in der Felsspalte? In der letzten Felsspalte, die erwähnt wurde, hat sich doch der Dämon gezeigt, mit dem Zidaine den Pakt geschlossen hat, wenn ich mich recht erinnere.


    Hat Zidaine sich wirklich von Tylstyr abgewendet oder behauptet sie es Tjorne gegenüber nur. Eigentlich dachte ich, dass sie echte Gefühle für Tlystyr hat. Der geheime Austausch deutete für mich darauf hin.

  • Allerdings frage ich mich, warum die Aktion von 'Phileasson besser sein soll, als das was Beorn geleistet hat?

    Das ist doch gar keine Frage: Beorn lag nur faul auf ein paar Planken herum, die in der Dünung dümpelten. Der einzig wahre Foggwulf dagegen hat sich aktiv mit den Haien angelegt. Da ist doch wohl klar, wo echter Mut zu finden ist!


    Aber, whenn ich die Hilfe eines dunklen Gottes nutze, ob gewollt oder ungewollt, gerate ich da nicht in seinen Aktionsradius? Scheinbar hat Beorn davor keine Angst.

    Weder die Zwölfgötter noch der Namenlose gehören "so richtig" zu Beorns Pantheon. Er ist ein sehr traditioneller Thorwaler - so traditionell, dass er Phileasson schon deswegen skeptisch beäugt, weil dieser zu weit südlich geboren ist. Dort, wo Beorn herkommt, bevorzugen manche sogar die Bezeichnung "Hjaldinger" für ihr Volk - die Hjaldinger werden allgemein als die Vorfahren der Thorwaler gesehen und waren eines der ersten menschlichen Völker, das aventurischen Boden betreten hat. Für Beorn gibt es Swafnir und Hranngar, und alle anderen Wesenheiten gehen ihn vergleichsweise wenig an. Wenn sie ihm helfen, seine Ziele zu erreichen: gut ...

    Jedenfalls mag er es sich so zurechtlegen. ;)


    Zidaine war in ihrer eigenen Variante von Folter lediglich so erfolgreich, dass Tjorne sozusagen vor Angst verrückt geworden ist.

    Was denkt Ihr, wie sähe Tjornes Leben ohne Zidaine aus?


    Sehr gut, es war richtig spannend.

    :freu:


    Sagt Travia etwas zu Liebe zwischen Frauen bzw. Homosexualität?

    Das ist ein Punkt, in dem die Quellenlage ambivalent ist. Vermutlich liegt das an der unterschiedlichen Einstellung diverser Autoren, die zum aventurischen Kanon beigetragen haben, zu diesem Thema.

    Generell steht Travia für die Familie. Sämtliche menschliche Gemeinschaften werden, wenn irgend möglich, auf das Familienmodell zurückgeführt, beispielsweise auch die der Herrscher zu ihren Untertanen. Wie Kinder schulden die Untertanen den Herrschern Gehorsam, die wiederum wie Eltern für ihre Untergebenen zu sorgen haben.

    Die monogame Einehe ist ein starkes Ideal. Es gibt zwar in allen zwölfgöttlichen Kirchen Ehe-Zeremonien, aber nur der vor Travia geschlossene Bund wird in den meisten Reichen als gültig für die Erbfolge angesehen.

    Was Homosexualität angeht, gibt es im Quellenmaterial Schilderungen von gleichgeschlechtlichen Ehen, zum Teil mit Adoptivkindern, bis hinein in den Klerus. Üblicherweise steht einem Traviatempel ein verheiratetes Paar vor (wie in Die Wölfin in Riva), und in einigen Geschichten ist das ein gleichgeschlechtliches Paar.

    Andere Quellen sehen die Traviakirche skeptisch auf gleichgeschlechtliche Verbindungen schauen, weil sie aus sich heraus keine Familie mit Kindern erzeugen können.

    Diese Sichtweisen stehen zunächst einmal nebeneinander, und vermutlich gibt es im weiten Aventurien ebenfalls verschiedene Auslegungen von Travias Willen. Ich neige zu der Annahme, dass tendenziell eine heterosexuelle lebenslang monogame Beziehung mit Kindern gefordert wird, also eine biologische Familie, einfach weil dieses Familienmodell das dominante Motiv in der Traviakirche ist. Die Liebe als lustvolle Beziehung fällt in den Bereich einer anderen Göttin: Rahja.

    Der gemeinsame Heilgesang der Elfen für die Schwerverletzte hat nicht nur ihr, sondern auch Lailath geholfen.

    Gut beobachtet! ;)


    Hat Zidaine sich wirklich von Tylstyr abgewendet oder behauptet sie es Tjorne gegenüber nur.

    Tja - was denkt Ihr?

  • Delena fragt: Hat Zidaine sich wirklich von Tylstyr abgewendet oder behauptet sie es Tjorne gegenüber nur.


    Ich glaube ganz tief in ihr drin, ist sie genauso auf Tylstyr wütend und das ist aus ihr raus gebrochen. Da schlagen zwei Herzen in ihrer Brust , sie liebt und hasst ihn , je nach dem welches "Ich" bei ihr die Oberhand gewinnt.

    Aber sie spioniert ja auch für ihn, ich glaube sie ist sich selbst nicht so sicher, was sie wirklich machen soll.

  • Das war ja mal ein spannender Abschnitt. Phileasson ist richtig in seinem Element. Und auch wenn die Stimmung zwischen den einzelnen Recken ein wenig angespannt ist, scheinen sie im Notfall doch zusammen zu halten. Das finde ich gut.


    Das Tagebuch gibt mir Rätsel auf. Welche Art von Magie wird da gesponnen? Und in wieweit hat das Cellyana zu verantworten? Ich bin gespannt, was sich da noch offenbaren wird.


    Irulla fand ich wieder cool. Ich bin echt ein Fan von ihr, sie ist hart im nehmen, zieht ihr Ding durch und sieht die Sachlage realistisch. Der Tod ist eben immer allgegenwärtig. "Am Ende findet der Tod immer sein Ziel". Na, so ist es doch auch. Die anderen verdrängen das nur immer wieder ;-)


    Wer hat aus Leomara gesprochen? Ich glaube noch nicht einmal, dass es der Hai war. Das war bestimmt noch eine ganz andere Kreatur.


    Die Hranngar-Tage oder die Tage des Namenlosen werden noch spannend. Pardona muss sich in dieser Zeit ja so richtig wohlfühlen :totlach: Ich bin gespannt, wo die anderen dann alle sein werden. Phileasson scheint ja noch auf See zu sein, was man normalerweise als Thorwaler vermeidet. Das könnte für ein neues Seeabenteuer sorgen.

    Beorn drückt sich noch an der Küste herum. Er geht wohl den sicheren Weg. Mit Pardona an seiner Seite sollte ihm nicht so viel passieren, oder etwa doch?


    Zidaine stellt Tjorne nach. wann wird dieses leidige Thema endlich beendet? So langsam nervt es, zumal Tjonre nach wie vor nicht zu meinen Lieblingen zählt und seine verweichlichte Art mir langsam auf die Nerven geht. Schade, dass Pardona da wohl als Lenya ihre Pflicht tut und die Beiden trennt.


    Was allerdings in der Felsspalte ist, ist wirklich hochspannend. Was sind das bloß für Bilder? Solche wie im Himmelsturm?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Hai Life! - Das ist das Motto dieses Leseabschnitts. Einen Auszug aus der Szene, in der sich Phileasson mit dem Utharshai misst, nehmen wir gern für Lesungen.

    Wie gefällt Euch dieses Seefahrerabenteuer?

    Und was denkt Ihr - wer ist dem Seeschlangenzahn näher - Beorn oder Phileasson?

    Und was soll man von Cessimasab halten - was würdet Ihr Shaya da raten?

    Mir hat es sehr gut gefallen. Ich bin mir nicht sicher, ob Beorn nicht doch noch irgendwo einen herumliegenden Zahn findet und dadurch dem vielleicht näher ist als Phileasson. Zumindest wird er dafür nicht so viel kämpfen müssen. Oder aber auf ganz andere Art und Weise. Mit Pardona an seiner Seite weiß man ja nie so genau.


    Shaya <3 Cessimasab, das wohl

    Wenn Pardona von den Hintergründen wüsste - was denkt Ihr, wie würde sie sich verhalten? Würde sie Partei ergreifen? Für wen?

    Schwierig zu sagen. Tjorne ist ihr zu weit unterlegen, dass sie lange Interesse an ihm hätte. Zidaine fände sie sicherlich für ihre Forschungszwecke ganz interessant, auch wenn sie sie nicht leiden kann. Das vermutlich nur wegen Beorn. Sie hat ja irgendwie einen Narren an ihm gefressen.

    Haben wir da unser Paar der Herzen gefunden? <3<3

    Auf jeden Fall. Aber es sollen doch insgesamt 3 Liebespaare geben, oder?

    Mir war Cessimasab von Beginn an übrigens weder unsympathisch noch unheimlich noch habe ich ihr irgendwie misstraut, im Gegensatz zu manch anderer Wortmeldung war ich eigentlich gleich von ihrem fröhlichen Gemüth eingenommen.

    Natürlich ist über die letzten Bände hier einiges passiert, aber ich fühle mich da ein bisschen wie Tjorne wenn er sagt "Ich bin es müde, vor dir davonzulaufen."

    Ging mir genauso. Ich glaube, die ist einfach nur fürchterlich durchgeknallt.

    Was denkt Ihr, wie sähe Tjornes Leben ohne Zidaine aus?

    langweilig :totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Hat Zidaine sich wirklich von Tylstyr abgewendet oder behauptet sie es Tjorne gegenüber nur.

    Tja - was denkt Ihr?

    Da schlagen zwei Herzen in ihrer Brust , sie liebt und hasst ihn , je nach dem welches "Ich" bei ihr die Oberhand gewinnt.

    Da stimme ich Cadeen zu. Die Namenlosen Tage haben sicher dazu geführt, dass der Hass hier stärker war. Vielleicht vermisst sie ihn aber auch so sehr, dass sie sich von ihm im Stich gelassen fühlt, so wie damals in Stainakr. Ihr sollte mal jemand die genauen Umstände schildern, warum Tylstyr damals nicht zur verabredeten Zeit aufgetaucht ist und es sollte ihr jemand stecken, dass er ja sogar gekommen ist, um sie zu retten, nur war sie schon fort... Hallo, Eddrick, wo bist du?