04: Seite 135 - Seite 185 (Anfang Kap. 2 - "... vermochte Praioslob nicht zu deuten.")

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Das kommt wohl auf Größe und Typ des Schiffes an. Eine Galeere braucht viele Ruderer, ein flotter Klipper braucht nur wenige Leute zum Segeln.

    Mit was für einem Schiff käme man einer Seeschlange wohl besser bei - klein und wendig oder groß und stabil?

    Da bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht eine Kombi aus beidem? Ein großes Schiff mit entsprechendem Abstand, das aus einigermaßen sicherer Entfernung die Seeschlange attackiert und ein kleines, wendiges zum Zahnziehen. :totlach:

    Wenn wir ganz penibel sein möchten, gehörte der Schatten nicht in die Prophezeiung, sondern in eine Vision, die dieser vorausging - so wie der Schwan bei Pardona.

    Das hatte ich so genau nicht mehr im Kopf. Aber warum gab es diesmal eine Vision vorweg? Das war doch sonst nicht der Fall. Kommen diese Visionen auch von Travia?

    Ich finde den Begriff "normaler Haifischjäger" in sich schon unnormal. :totlach: Im Sinne von: Normale Leute gehen nicht freiwillig auf die Jagd nach Haien.

    Das stimmt natürlich. :argh:

    Zweiter Versuch: Was ist denn so besonders an Utharion - und wieso könnte gerade Galandel so stark darauf reagieren?

    Vielleicht erinnert Utharion Galandel ja an jemanden aus vergangenen Zeiten? Oder es hat etwas mit der Kälte/Hitze des Halbelfen zu tun. Irgendjemand hier bezeichnete ihn doch als Kältemagier ...

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Das kommt wohl auf Größe und Typ des Schiffes an. Eine Galeere braucht viele Ruderer, ein flotter Klipper braucht nur wenige Leute zum Segeln.

    Mit was für einem Schiff käme man einer Seeschlange wohl besser bei - klein und wendig oder groß und stabil?

    Da bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht eine Kombi aus beidem? Ein großes Schiff mit entsprechendem Abstand, das aus einigermaßen sicherer Entfernung die Seeschlange attackiert und ein kleines, wendiges zum Zahnziehen. :totlach:

    Würde man die Seeschlange mit Zaubern bekämpfen (keine Ahnung, was Seeschlangen für eine Magieresistenz haben) oder sie vergiften, stellt sich wahrscheinlich Bacha quer, der in dem Fall vielleicht ohne Gewinn nachhause fahren würde, aber dafür würde ein kleineres Schiff reichen (denke da an die Möglichkeiten, die Beorn mit Pardona an Bord hätte). Damit das Tier dich nicht mit in die Tiefe zieht, muss es aber sonst doch bestimmt schon ein größeres Schiff sein?

  • Da bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht eine Kombi aus beidem? Ein großes Schiff mit entsprechendem Abstand, das aus einigermaßen sicherer Entfernung die Seeschlange attackiert und ein kleines, wendiges zum Zahnziehen. :totlach:

    Würde man die Seeschlange mit Zaubern bekämpfen (keine Ahnung, was Seeschlangen für eine Magieresistenz haben) oder sie vergiften, stellt sich wahrscheinlich Bacha quer, der in dem Fall vielleicht ohne Gewinn nachhause fahren würde, aber dafür würde ein kleineres Schiff reichen (denke da an die Möglichkeiten, die Beorn mit Pardona an Bord hätte). Damit das Tier dich nicht mit in die Tiefe zieht, muss es aber sonst doch bestimmt schon ein größeres Schiff sein?

    Das passende Schiff wäre vermutlich ein winziges Schinakel. Die einzige Chance, dass einen das Vieh nicht bemerkt.

    Seeschlangen haben tatsächlich einen magischen Schwachpunkt. Abgesehen von Pardona hat aber vermutlich niemand davon Kenntnis.

  • Praios

    Die Beschreibung des Tempels fand ich sehr gelungen. Charakteristische Elemente gefallen mir meist sehr.


    Schwierig fand ich den Reisenden Prediger. Unsere Freunde haben sich von ihm zu leicht aufs Glatteis führen lassen. Am meisten gestört hat mich aber, dass niemand auf Tylstyrs Frage nach Gerechtigkeit eingeht. Statt in dieser zentralen Kompetenz zu glänzen, wird nur wieder gegen Magie gewettert. Das fand ich zutiefst klischeehaft und enttäuschend. Und das obwohl die Begegnung so vielversprechend begonnen hat. :(

  • Der Spagat in der Praioskirche zwischen einer echten Volksreligion und einem fanatischen Bannstrahlerbund wird hier sehr gut beleuchtet.

    Das ist mir auch ein Anliegen: die Vielfalt zu zeigen, die große Organisationen (hier: die Praioskirche) bieten.


    Ein großes Schiff mit entsprechendem Abstand, das aus einigermaßen sicherer Entfernung die Seeschlange attackiert

    Dabei gilt es zu überlegen, welche Waffen einem Schiff zur Verfügung stehen. Man kann sich Ballisten, Aale und Katapulte vorstellen. Damit kommt man ein paar Hundert Meter weit. Nun ist die Frage, wie oft man damit schießen kann, bevor die Seeschlange diese Distanz überbrückt. Wenn sie das auch noch tauchend tut, entzieht sie sich dem Beschuss ...


    Oder es hat etwas mit der Kälte/Hitze des Halbelfen zu tun.

    Wir nähern uns der Sache ... ;)


    denke da an die Möglichkeiten, die Beorn mit Pardona an Bord hätte

    Mit dem Drachenritt ist Pardona durchgekommen, aber seitdem rumort es in der Ottajasko. Was passiert wohl, wenn sie gegen eine Seeschlange voll vom Leder zieht?


    Das passende Schiff wäre vermutlich ein winziges Schinakel. Die einzige Chance, dass einen das Vieh nicht bemerkt.

    Das mag sein - aber sobald man beginnt, einen Reißzahn zu ziehen, gelangt man mit der Taktik "unbemerkt bleiben" wohl an die Grenzen ... :lachen:

  • Mit dem Drachenritt ist Pardona durchgekommen, aber seitdem rumort es in der Ottajasko. Was passiert wohl, wenn sie gegen eine Seeschlange voll vom Leder zieht?

    Wäre dann genau der richtige Zeitpunkt, sich in die Khom zu verdrücken und Lenya zurückkehren zu lassen. Dann hat die das Problem. :P

    Außerdem: Wer mit nem Drachenritt nur auf ein bissl Skepsis trifft...Nach der Seeschlange hat dann die Otta ganz ERHEBLICHE Sorgen, was Lenya angeht und findet, dass sie sich WIRKLICH sehr verändert hat! xD

  • Mit dem Drachenritt ist Pardona durchgekommen, aber seitdem rumort es in der Ottajasko. Was passiert wohl, wenn sie gegen eine Seeschlange voll vom Leder zieht?

    Wenn ich richtig gerechnet habe, befinden wir uns hier ja nur noch 10 Tage vor den Namenlosen Tagen, die bei den Thorwalern die Hranngar-Tage sind. Wenn man das etwas frei interpretiert, wären Seeschlangen namenlose Geschöpfe. Vielleicht verstehen sich Pardona und die Seeschlange so gut, dass die Schlange ihr freiwillig einen Zahn überlässt. :totlach: Allerdings wäre auch das vermutlich reichlich verdächtig...

    So oder so sind die Namenlosen Tage sicherlich ein guter Zeitpunkt, eine Seeschlange zu treffen. Mal schauen, ob die eine Rolle spielen werden...

  • Sie muss sich ja auch nicht super auffällig in Pose werfen, um ihre Zauber zu wirken. Elfen machen das Zaubern doch eher ursprünglich ganz nebenbei, habe ich neu gelernt. ;-)

    Und was soll die Otta schon sagen, wenn es nach göttlichem Einwirken aussieht (sieht es eigentlich eh immer, wenn SIE eine Göttin ist ;-P)? Sie könnte sich zur Abwechslung ja mal clever anstellen.

    Wenn der Namenlose ihr die Seeschlange als Geschenk macht, dann ist es auch wieder Pardonas Verdienst und sie musste dafür nicht mal "voll vom Leder ziehen". ;-) Die Variante gefällt mir auch.

  • Shaya, Praioslob, Salarin, Tylstyr, Ohm Follker, Leomara und ihr Onkel Vascal, Irulla, Abdul und natürlich der eine und einzige Foggwulf - gebt's zu: Ihr habt sie alle vermisst! ^^

    Und - wie fühlt sich das Wiedersehen an?

    Nach dem Ausflug zu Beorn Ottajasko, fühlt sich das Wiedersehen mit Phileassons Manschaft natürlich gut an :freu:

    Phileassons Suche nach einem geeigneten Schiff und einem Kapitain, der sich auf die Jagd nach einer Seeschlange einlässt, gestaltet sich ja als sehr schwierig und zeitraubend.

    Nun wird es wahrscheinlich Bacha werden, obwohl ich denke, dass Siralina später auch noch eine Rolle spielen wird. Sonst war die Szene mit ihr unnötig. Ich vertraue da auf die Autoren.

    Ein großes Lob für die Szene mit Praioslob, Tylstyr und Urischon. So einen tiefergehenden Text, der sich mit Gerechtigkeit und dem rechtmäßigen Einsatz von Magie beschäftigt, erwartet man nicht unbedingt in einem Buch das hauptsächlich unterhalten soll. :daumen:

    Mit dem Halbelf kann ich im Moment noch nicht viel anfangen. Da fehlen noch zu viele Hintergrunginfos.

    Mal gespannt, wie es weitergeht.

  • Vielleicht verstehen sich Pardona und die Seeschlange so gut, dass die Schlange ihr freiwillig einen Zahn überlässt. :totlach:

    Ich stelle mir Pardona gerade als Zahnfee vor, die eine Baby-Seeschlange besucht ... Aber mit so einem Mini-Seeschlangenzähnchen würde sich unser Blender wohl kaum zufriedengeben. :lachen:


    Phileassons Suche nach einem geeigneten Schiff und einem Kapitain, der sich auf die Jagd nach einer Seeschlange einlässt, gestaltet sich ja als sehr schwierig und zeitraubend.

    Den Aspekt "zeitraubend" bitte ich im Blick zu behalten - immerhin befinden wir uns auf einer Wettfahrt. ;)

  • Und hier meine 2 Cents.


    Endlich ein Wiedersehen mit dem Foggwulf und seiner Ottajasko - der einzig wahren! 8)


    Angesichts der Schwierigkeiten, ein Schiff zu finden, und angeregt durch die Diskussionen hier mache ich mir Gedanken, wie man in der Praxis wohl eine Seeschlange fängt. Mein Fazit: Entweder sucht man sich eine Baby-Seeschlange ( wie Röllchen es anregte) oder man braucht sehr mächtige Magie oder göttliche Wunder. Ob Pardona so etwas wirken kann? Ich hoffe nicht, ansonsten wäre es zu einfach für Beorn.


    Was noch nicht erwogen wurde: eine Seeschlange zu schrumpfen. Dann könnte man sie einfangen wie eine Baby-Seeschlange.


    Weitere Idee: Teleportieren einer Seeschlange auf festen Boden, dort kann man sie leicht besiegen, da sie außerhalb ihres Elemenrs ist..


    Gut fand ich auch das Gespräch im Praiostempel. Praioslob macht sich großartig.


    Und wieder ein neuer Elf? Langsam wird es komisch.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Und auch von mir nochmal Senf zum Kapitel:

    Schön, unsere Freunde wieder zu treffen, wenn auch nicht alle so wohlauf sind wie man es sich wünschen würde. Mehr dazu weiter unten.


    Etwas verzwickt, die Situation mit dem fehlenden Schiff. Aber ich denke auch, dass ein eigenes Schiff zu kaufen der falsche Weg wäre.

    Phileassons Reaktion auf die Zurückweisung von Bacha war eigentlich genau so, wie ich es von ihm erwartet habe. Zurückhaltung üben und es später nochmal versuchen. Zumindest kein endgültiges Nein wie von anderen Kapitänen. Ihm war in dem Moment klar dass er gegen die Haudraufs nicht sofort punkten kann. Mal sehen, was noch draus wird.


    Von Phileassons Zweifeln, was die Mitglieder seiner Ottajasko betrifft, war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Er hat da ganz tolle Menschen, die gerade wegen ihrer Vielseitigkeit alles schaffen können, und er zweifelt. Keine seiner Sternstunden.


    Was Leomara auf Seeschlangenjagd betrifft schließe ich mich der Mehrheit hier an. Da hat sie nichts auf dem Schiff verloren. Genausowenig wie im Himmelsturm, bei der Seuche und auf Ogerjagd. Vorstellbar wäre, dass Leomara (aber dann logischerweise auch Vascal, vielleicht auch noch Galandel) in Mendena warten bis der Rest zurückkommt. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass jemand zurückgelassen wird, auch wenn wir das noch nicht hatten.


    Eine große Verbeugung für den Praiostempel. Ich selbst habe Mendena nur als Hauptstadt Xeraaniens erlebt und wusste nicht, dass es da mal so schön war. Der Praiostempel und seine Atmosphäre bleiben im Gedächtnis, habt ihr ganz toll gemacht. :daumen:


    Urischion als sehr starker Charakter hat mir gut gefallen. Er spiegelt den "klassischen" Praioti wider, wie man ihn als Spieler kennt und fürchtet. Praioslob ist mir persönlich trotzdem lieber. An ihm ist viel klarer, dass auch ein Praiosgeweihter nur ein Mensch mit Schwächen und Fehlern ist. Auch Urischion konnte ihn nicht wirklich beeinflussen, wie man an Praioslobs Entscheidung im Schuppen merkt.


    Tylstyr tut mir leid, wie er einfach stehengelassen wird. Ohne Zidaine fehlt ihm so ein bisschen der Boden unter den Füßen, und dass er im Haus des wahrheitsliebenden Praios keine Antwort bekommen hat muss frustrierend sein. Dass er Zidaine aufgrund der begrenzten Reichweite seines Zaubers nicht erreichen kann ist zwar absolut nachvollziehbar (und total regelkonform), trotzdem ist das zusätzlich Salz in seine Wunden.


    Praioslob und Mirandola und ein Pferd. Das Bild kann ich mir super vorstellen, und ich bin immer noch der Meinung dass sie gut miteinander harmonieren würden.

    Erschreckt hat mich hier, wie offensichtlich und schnell Galandel altert. Den Menschen in ihrer Ottajasko fällt das zwar nicht direkt auf (eingeschüchtert vom Stadtleben, alles klar!), aber für mich als Leser geht das jetzt schockierend schnell!

    Ich hoffe sehr, dass ihr (wenn schon Galayne nicht verfügbar ist) vielleicht Utharion nochmal ein neues Lebensziel gibt. Er ist verwirrt, sie zu sehen, sie sieht ihm mit undeutbarem Blick nach, bin gespannt auf des Rätsels Lösung.


    Womit ich gleich zum neuesten Spitzohr komme. Ein Gildenmagier-Halbelf. Hmm. Vielleicht wäre hier wirklich Tylstyr hilfreich gewesen, mit ihm hätte der Herr Spitzohr vielleicht ein etwas offeneres Gespräch geführt. Die Kälte, die er so dringend braucht und mit seinen Artefakten herbeiführt wirken stimmig für mich, absolut passend bei einem Eiselementaristen.

    Dass Praioslob ihn so schnell in die Schublade "Gildenmagier" steckt, schmeckt mir jetzt nicht so, schließlich hat Salarin selbst im Himmelsturm bewiesen dass auch Elfen anders können (Fial miniza dao'ka, Gildenmagiern als Fulminictus bekannt), aber er lag damit wohl doch richtig (hatte ich in dem Moment beim Lesen noch bezweifelt).

    Da er aber recht hat:

    Ich lehn mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, der kommt vom Konzil der Elemente, die nehmen es mit dem Codex Albyricus trotz Grauer Gilde nicht wirklich genau. Dafür spricht auch der Frixifaxius, der ja eigentlich eine andere (und ziemlich komplett unbekannte) Elementarvariante des von Tylstyr so ungeliebten Ignifaxius ist.

    Mit Utharion an sich bin ich noch nicht sicher wo das hinführt. Als Elementarist dürfte er aber ein wenig Wind- und Flautenzauberei beherrschen, was ihn für Phileasson ganz sicher interessant macht.


    Praioslobs Lösung im Schuppen fand ich zwar etwas unkonventionell, für ihn aber absolut stimmig und nachvollziehbar. Ich ziehe meinen imaginären Hut vor seiner Selbstbeherrschung, das verzauberte Stirnband festzuhalten :anbet:


    Um das Liebesgeschichten-Thema nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren:

    Täuscht es mich, oder wirkte Cessimasab vor allem an Shaya interessiert? ?(

  • Zum Thema Seeschlange noch kurz, der Band heißt doch Schlangengrab.

    Es wäre doch wirklich nicht verwerflich, wenn man denn einen Friedhof für Seeschlangen finden würde, dort ein Zähnchen zu stibitzen. :teufel:


    Das könnte auch den Unterschied zwischen den Prophezeiungen ausmachen.


    An der Ostküste Maraskans -befindet sich der Schlangenfriedhof mit vielen Zähnen zum Pflücken


    Vor der Ostküste Maraskans - treffen wir auf das nicht sehr freundliche lebende Gegenstück, das freiwillig keinen Zahn rausrückt.


    Wenn wir das so sehen, können wir uns ausmalen welche Ottajasko auf dem Buchcover zu sehen ist :boah: Mir schwant Übles :o

  • Er hat da ganz tolle Menschen, die gerade wegen ihrer Vielseitigkeit alles schaffen können, und er zweifelt. Keine seiner Sternstunden.

    Dass sie ganz tolle Menschen (und Elfen) sind, bezweifelt er wohl nicht. Aber er kennt eben auch ihre Grenzen: Erfahrene Seefahrer sind die wenigsten von ihnen ...


    Was Leomara auf Seeschlangenjagd betrifft schließe ich mich der Mehrheit hier an. Da hat sie nichts auf dem Schiff verloren.

    ... und das bestätigt Phileassons Bedenken.

    Was kann Leomara zur Seeschlangenjagd beitragen? Oder Mirandola? Oder Abdul? Oder ...?

    Wir hatten das Thema, glaube ich, schon in Nordwärts. Damals haben wir diskutiert, was passieren würde, wenn die beiden Ottajaskos in Schildwällen aufeinander losgehen würden, also eine ganz klassische Konfrontation. Damals war die einhellige Meinung, dass Beorn den Sieg davontrüge. Er hat die Plünderfahrer, die Totschläger, die Krieger.

    Trotzdem hast Du natürlich recht, dass Phileasson vielseitiger aufgestellt ist. Er hat die Kniffler, die Tüftler, die Rätsellöser, die Diplomaten, die Zauberer ... Aber die Seefahrer, die hat er nun mal (überwiegend) nicht ...

    Der Praiostempel und seine Atmosphäre bleiben im Gedächtnis, habt ihr ganz toll gemacht.

    Das war eine der Szenen, die nach Bernhards Feedback recht umfangreich bearbeitet wurde, um zusätzliche Atmosphäre hineinzubringen, gerade was Fenster und Licht angeht.


    Erschreckt hat mich hier, wie offensichtlich und schnell Galandel altert.

    Tja, was denkt Ihr - wie lange kann sie noch durchhalten? Und welche Rolle hat sie noch zu spielen?

  • Das Altern setzt mit Erfüllung der Lebensaufgabe ein. Wenn sie eine neue Lebensaufgabe finden würde, könnte dadurch ihr Tod verhindert werden. Das kommt aber wohl selten vor, denn weder Salarin noch Lailath haben bisher in diese Richtung gedacht. Ich könnte mir aber im Zusammenhang mit Galayne vorstellen, dass sie vielleicht doch noch eine neue Aufgabe im Leben findet. Und wenn nicht, dann endet ihr aus menschlicher Sicht langes Leben.

    Auch wenn Galandel nicht die Anpassungsprobleme wie Lailath hat, ist ihr Leben doch jetzt auch ganz anders als das, das sie so lange gekannt hat. Ob sie damit glücklich ist? Immerhin ist sie nicht mehr so einsam. Ihr bleibt gewiss noch ein wenig Zeit, wenn sich jetzt erst langsam die ersten kleinen Fältchen zeigen. Auf jeden Fall wird noch die Zeit bleiben, ihr Geheimnis zu lüften. ;-)

  • Ich könnte mir aber im Zusammenhang mit Galayne vorstellen, dass sie vielleicht doch noch eine neue Aufgabe im Leben findet. Und wenn nicht, dann endet ihr aus menschlicher Sicht langes Leben.

    Wie wäre das denn, wenn eine neue Lebensaufgabe gefunden würde. Wird dann der bisherige Alterungsprozess rückgängig gemacht, oder bleibt der zu dem Zeitpunkt eingetretene Zustand bestehen? Oma Galandel die-am-Krückstock-gehende wäre eine etwas seltsam anmutende Erscheinung.

  • Das war eine der Szenen, die nach Bernhards Feedback recht umfangreich bearbeitet wurde, um zusätzliche Atmosphäre hineinzubringen, gerade was Fenster und Licht angeht.

    :daumen:

    Wie wäre das denn, wenn eine neue Lebensaufgabe gefunden würde. Wird dann der bisherige Alterungsprozess rückgängig gemacht, oder bleibt der zu dem Zeitpunkt eingetretene Zustand bestehen? Oma Galandel die-am-Krückstock-gehende wäre eine etwas seltsam anmutende Erscheinung.

    Das habe ich mich auch gefragt. Könnte denn eine neue Lebensaufgabe überhaupt das Altern und damit den Tod wieder aufhalten?