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  • Beorn hat sich auch nicht viel dafür interessiert, dass sie eine komplett andere Aufgabe für Pardona erledigt haben.

    Im Gegenteil, er geht davon aus, dass er für die Sache im Totenmoor keinen Punkt bekommt und das kekst ihn massiv, es blieb ihm nur keine Wahl als Pardonas Spiel mitzuspielen. Der letzte Absatz auf S. 109 macht das ziemlich deutlich finde ich.

    Interessiert war vielleicht das falsche Wort. Ich meine, dass er nichts dagegen unternimmt. Auch wenn er weiß, dass es Betrug ist. Das war damals schon so und es ist daher wieder nicht damit zu rechnen, dass er jetzt was dagegen machen wird. Über kleine Sticheleien hinaus wagt er ja doch nichts bei Pardona.

  • Im Gegenteil, er geht davon aus, dass er für die Sache im Totenmoor keinen Punkt bekommt und das kekst ihn massiv, es blieb ihm nur keine Wahl als Pardonas Spiel mitzuspielen. Der letzte Absatz auf S. 109 macht das ziemlich deutlich finde ich.

    Interessiert war vielleicht das falsche Wort. Ich meine, dass er nichts dagegen unternimmt. Auch wenn er weiß, dass es Betrug ist. Das war damals schon so und es ist daher wieder nicht damit zu rechnen, dass er jetzt was dagegen machen wird. Über kleine Sticheleien hinaus wagt er ja doch nichts bei Pardona.

    Ja, stimmt. Wobei ich mich frage, wie Beorn reagieren würde, wenn er durch Pardonas Eingreifen wirklich seine Felle davonschwimmen sieht. Bei der Jagd nach Selflanatil hat sie sich ja als durchaus nützlich erwiesen und damit den verlorenen Punkt aus dem Totenmoor wieder gutgemacht. Wenn das so weitergeht wird sich im Verhältnis zwischen den beiden wohl nichts ändern. Ob die reine Anwesenheit und Hilfe von Pardona wirklich schon Betrug ist, ist vermutlich (auch nach Beorns Ansicht) ein Fall für die Juristen. Da kann er sich ja auch immer noch damit herausreden, dass er von nichts wusste. Wenn er aber irgendwann Grund zu der Annahme haben sollte, dass Pardonas Anwesenheit oder Aktionen seinen Sieg gefährden, würde ich erwarten, dass er ziemlich auf die Barrikaden geht. Bei beiden Drachenführern klang mehrfach an, dass der König der Meere das einzige ist was zählt. Wenn Pardona ihm das vermasselt würde Beorn seinem Ruf nicht gerecht werden, wenn er das einfach so hinnimmt, tausendjährige Elfenzauber hin oder her.

  • Bei der Jagd nach Selflanatil hat sie sich ja als durchaus nützlich erwiesen und damit den verlorenen Punkt aus dem Totenmoor wieder gutgemacht.

    Und das war eine Aufgabe, bei der der Gewinn des einen automatisch bedeutet hat, dass der andere leer ausging ... Ein besonders wichtiger Punkt also.

  • Gut gefallen hat mir die Vorstellung von Beorns Ottajasko, wie alle am Lagerfeuer zusammensitzen. Denke, dass auch gerade für Quereinsteiger sowas eine riesige Hilfe ist

    Das ist immer eine Gratwanderung zwischen (hoffentlich) willkommener Auffrischung des bisher Geschehenen und (hoffentlich nicht zu sehr) Langeweile, weil die Geschichte kaum voranschreitet. Leider kann man dabei als Autor nicht jedem Leser gerecht werden, weil die einen die Bücher hintereinander weg lesen uns alles noch präsent haben, während für andere eine längere Zeitspanne und mehrere andere Romane zwischen den Bänden liegen.


    Auch wenn ich damit vielleicht allein bin: Pardona tut mir schon Leid.

    Frage in die Runde: Wie ist denn das bei Euch - empfindet Ihr Mitleid für Pardona?

    Mir ging es auch im ersten Moment so, dass ich an die Symbolik einer Gottheit dachte.

    Pardona erwähnt es an einer Stelle: Der Schwan ist das heilige Tier Ifirns, der Tochter des Wintergottes Firun. Da ihr Vater sehr grimmig ist, rufen die Gläubigen oft Ifirn an, damit diese sich dann bei ihrem Paps für einen milden Winter einsetzt.


    Wer weiß, vielleicht fühlt sich Pardona da ja persönlich angegriffen, dass auch noch ein Dämon irgendwie mit von der Partie ist und befreit Zidaine dann von dem Pakt. Nur um ihre Macht zu beweisen.

    Tatsächlich hatte Pardona mehrfach mit Dämonen, auch sehr hochrangigen, zu tun. Von daher könnte sie möglicherweise einen Deal vermitteln ... Aber wem würde sie damit ihre Macht beweisen? Den Dämonen - und dafür ihren "Guthabenstand" belasten? Den Menschen, die sie kaum interessieren? Ihrem Herrn, dem Namenlosen - der aber nichts davon hätte?

    Also gerade nochmal gerettet und ich musste mich nicht aufs Buch übergeben - zum Glück.

    Zuerst war ich leicht enttäuscht, weil es wieder um Beorn ging. Dann jedoch machte mir das Kapitel mehr und mehr Spaß.

    Da hatten wir aber noch mal Glück. :schwitz:


    Bei dem Foggwulf ist alles viel harmonischer. Da fühle ich mich viel wohler.

    :jakka:Genau! Bleibt alle beim Foggwulf - da ist es viel kuscheliger! :laola:


    Ist es nicht so, dass beide einen Punkt holen können?

    Das stimmt: Wenn beide einen Seeschlangenzahn bekommen, gewinnen auch beide den Punkt.

    Es werden aber wieder - wie bei der Silberflamme - Aufgaben kommen, bei denen nur einer einen Punkt machen kann. :teufel:

  • Och nö, nicht wieder beide einen Punkt und bitte auch keine zufällig gefundene tote Seeschlange. Es soll eine knappe Entscheidung sein und nur einer soll gewinnen. :teufel:8)

  • Das ist immer eine Gratwanderung zwischen (hoffentlich) willkommener Auffrischung des bisher Geschehenen und (hoffentlich nicht zu sehr) Langeweile, weil die Geschichte kaum voranschreitet.

    Mir persönlich gefällt die Gradwanderung. Da wir hier ja immer lesen, wenn das neue Buch rauskommt, liegen ja ca. 6 Monate dazwischen. Es kommt auch immer auf die Art und Weise an, wie die Information vermittelt wird. Man kann ja durchaus auch neue Erkenntnisse dazupacken.

    Mich hat es bis jetzt nicht gestört, eher im Gegenteil. Ich bin für kurze Auffrischungen immer dankbar.

    Frage in die Runde: Wie ist denn das bei Euch - empfindet Ihr Mitleid für Pardona?

    Kein bisschen. Ihr Weg war ihre Entscheidung.

    Och nö, nicht wieder beide einen Punkt und bitte auch keine zufällig gefundene tote Seeschlange. Es soll eine knappe Entscheidung sein und nur einer soll gewinnen. :teufel:8)

    Also ich finde schon, dass entweder beide einen bekommen sollten oder beide keinen. Damit es spannend bleibt. So ein Kopf an Kopf rennen bis zum letzten Abenteuer erwarte ich auch. Aber hoffentlich wird es keine Entscheidung am "grünen Tisch". Das fände ich extrem unsportlich. Sollte schon fair sein.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Und endlich geht die Geschichte los. Zwar mit Beorn, aber naja besser als nichts ;).


    Hoffentlich schwimmen Pardona nicht bald alle Felle weg, ihr Einfluss auf die anderen Mitglieder der Ottajasko ist nicht unbegrenzt. Und Selime ist schon ziemlich aufmüpfig. Pardona hat ja eine deutliche Abneidung gegen Eilif und Zidaine. Schwingt da möglicherweise ein kleines bisschen Eifersucht mit?

    Beorn ist sich schon bewusst, dass er unter dem Einfluss von Pardona steht, aber ich habe das Gefühl, er will dem entgegensteuern.


    Beorns Abneigung Pardona gegenüber wird immer größer, was ich begrüße.

    Das gefällt mir auch sehr gut.


    Soso, Tjorne will sich nun zum Anwalt der Armen und Schwachen aufschwingen - das ist ja schön, aber muss er deswegen unbedingt bei der falschen Lenya beginnen?

    Tjorne - auf ihn könnte ich verzichten


    Tjorne kann ich irgendwie nicht wirklich ernst nehmen. Die Szene mit dem Goblin-Mädchen war zwar schön, aber als Retter der Witwen und Waisen kann ich ihn mir trotzdem nicht vorstellen.

    Die Szenen mit ihm nehmen mich nicht wirklich mit.


    Ich bin mir aber trotzdem sicher, dass diesmal der Foggwulf den Punkt holt.

    Na auf jeden Fall !

  • Ich bin mir aber trotzdem sicher, dass diesmal der Foggwulf den Punkt holt.

    Na auf jeden Fall !

    Jaa, nicht schon wieder Beorn, jetzt braucht der Foggwulf ein Erfolgserlebnis. Was mich beschäftigt so eine Seeschlange hat viele Zähne, vielleicht muss man sie ja nicht gleich töten, ein Schlag mit einem grossen Hammer ins Gebiss würde doch reichen. 😉 :barbar:

  • Ich empfinde Mitleid für alle, die sich ungewollt mit Pardona auseinandersetzen müssen. :totlach:

    Stimmt :totlach:

    Was mich beschäftigt so eine Seeschlange hat viele Zähne, vielleicht muss man sie ja nicht gleich töten, ein Schlag mit einem grossen Hammer ins Gebiss würde doch reichen. 😉 :barbar:

    Die Frage ist nur, ob die Seeschlange das in Ordnung findet, wenn man ihr die Beisserchen einschlägt :totlach: Vielleicht sollten sie nach einem Exemplar mit Zahnschmerzen suchen, die froh ist, wenn ihr ein Zahn gezogen wird :totlach:

  • Was mich beschäftigt so eine Seeschlange hat viele Zähne, vielleicht muss man sie ja nicht gleich töten, ein Schlag mit einem grossen Hammer ins Gebiss würde doch reichen. 😉

    :lachen:

    Ich will nicht der mit dem Hammer sein.

    Bei Beorn würde ihn wohl Eilif schwingen, aber das Phileasson Eichward verloren hat - wer käme für diesen Job infrage?

  • Tjorne ...

    Vielleicht kann er tatsächlich mit dem Schwur zu Schutz der Schwachen punkten.

    Immerhin hat er bislang im Schildwall immer seinen Mann gestanden, und als die Seeadler zwischen zwei Eisbergen eingeschlossen war, hat er gemeinsam mit Tylstyr den Spähtrupp gemacht ... Konnte er mit solchen Aktionen bei Dir nicht punkten?

    Gefreut habe ich mich, dass Phileasson so gar nicht wie erwartet hinterher hinkt, sondern schon in Vallusa weilt, während Beorn noch in Festum rumhängt.

    Zur Erinnerung: Die Wulfen haben ihn über einen geheimen Gebirgspass geführt, deswegen war er flotter in Vallusa (siehe auch Karte mit der Reiseroute).

    Tjornes Rolle erschöpft sich mehr oder weniger darin Zidaines Ziel und gewissermaßen ihr Streitpunkt mit Tylstyr zu sein. Ansonsten bleibt er recht blass. Ich erwarte immer noch eine überraschende Aktion von ihm. Der Schwur passt da gut ins Bild.


    Diese Abkürzung hatte ich nicht mehr parat. Irgendwie verwirrend.

  • Da meine Familienottajasko viel Zeit beansprucht und nicht ohne mich rudert ;), bin ich etwas im Verzug und komme kaum zum Lesen des Buches und den Kommentaren hier. Trotzdem ein kurzer Eindruck von mir zum ersten Kapitel.

    Nach dem fulminanten Prolog, kam mir der Anfang des ersten Kapitels gebremmst vor. Trotzdem war er interessant zu lesen und hat einige neue Erkenntnisse gebracht. Besonders die Beschreibung des Sumarblot hat mir sehr gut gefallen.

    Ich finde Pardona einfach viel zu nervig, als dass ich irgendeinem Charakter, der ihr Untertan ist, etwas abgewinnen könnte.

    Sie war doch selbst mal eine Priesterin des Pyrdakor, wenn ich mich recht erinnere. Dann sollte sie doch eigentlich wissen, wie man sich als solche zu verhalten hat. Naja. Ich bin jedenfalls so genervt von Pardona, dass ich Abschnitte, in denen sie vorkommt, am liebsten überspringen würde.

    Da stimme ich zu. Pardonna wirkt als "böser" Charakter einfach oft zu unprofessionell. Aber vielleicht ist das ja so gewollt.

    Dagegen entwickelt sich Eilif in Beorn Ottajasko genau nach meinem Geschmack. Herrlich unangepasst :barbar:


    Frage in die Runde: Wie ist denn das bei Euch - empfindet Ihr Mitleid für Pardona?

    Mitleid? Mit Pardonna? :krank:

    Beorn ist zwar in meinem Ansehen etwas gestiegen, aber Pardonna ... :boxen:

    Ich rudere jetzt mal schnell mit Phileasson weiter. :banane:

  • Frage in die Runde: Wie ist denn das bei Euch - empfindet Ihr Mitleid für Pardona?

    Kein bisschen. Ihr Weg war ihre Entscheidung.

    War das wirklich allein ihre Entscheidung oder hatte insgeheim der Namenlose dort seine Finger mit im Spiel und schürte ihre Machtgier? Wie schön er es doch sicherlich fände, wenn den Göttern gespottet würde, indem sich eine Elfe einfach selber in den Stand einer Gottheit erhebt. Mir kam es so vor, dass sie allem schon auch nachtrauert und ein Stück weit selber nicht verstehen kann, dass sie sich für diesen einsamen Weg entschieden hat.

  • Kein bisschen. Ihr Weg war ihre Entscheidung.

    War das wirklich allein ihre Entscheidung oder hatte insgeheim der Namenlose dort seine Finger mit im Spiel und schürte ihre Machtgier? Wie schön er es doch sicherlich fände, wenn den Göttern gespottet würde, indem sich eine Elfe einfach selber in den Stand einer Gottheit erhebt. Mir kam es so vor, dass sie allem schon auch nachtrauert und ein Stück weit selber nicht verstehen kann, dass sie sich für diesen einsamen Weg entschieden hat.

    Da magst du nicht ganz unrecht haben. Es erklärt vielleicht auch ein wenig ihr Verhalten. Aber Mitleid hab ich trotzdem nicht mit ihr. Dafür hat sie zu vielen Wesen zu viel Böses angetan.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Auch auf mich wirkte das Kapitel etwas beschaulich, ich fand das allerdings nach dem rasanten Start ganz passend.


    Pardona

    Mitleid ist eigentlich keine Kategorie in der ich über Pardona denke. Irgendwie werde ich mit der Darstellung aber noch nicht so ganz warm. Bei diesem Hintergrund erwarte ich eigentlich mehr Abgeklärtheit. Dies ist für eine Jahrtausende alte Meisterin von Täuschung und Manipulation einfach unangemessen. Ich weiß nicht wohin das führen soll.

    Naja, vermutlich ist das Leben einfach schwierig wenn man von einem ganzen Volk als Göttin verehrt wird. Nicht gut für die geistige Gesundheit. ;)