02: Seite 50 - Seite 91 ("Das ist alles?" bis Ende Prolog)

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    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Mit diesem Leseabschnitt ist der Prolog komplett.

    In unseren Phileasson-Romanen sind die Prologe kleine Geschichten, die in gewisser Weise für sich selbst stehen können. Wie gefällt Euch dieses Konzept? Mögt Ihr diese Einblicke in Geschehnisse, die zeitlich oder räumlich abseits der Reiseroute liegen, oder würdet Ihr lieber flotter in die Hauptgeschichte einsteigen?

    Wir hatten das Gefühl, dass unsere Leserschaft schon eine Weile gespannt auf Beorns Vorgeschichte war. Wie gefällt sie Euch im Vergleich zu den Prologen aus den anderen Bänden? Zu den Vorkommnissen in Stainakr, zu Abduls Erlebnis in Al'Anfa, zu Nirkas Kindheit oder Lailaths Jagd nach Selflanatil? Wie sieht Eure "Hitliste" aus?

  • Ich bin ja echt platt! Der Prolog hat mich echt umgehauen! Der Beste bislang in meinen Augen. Wobei "Bester" es nicht immer trifft, denn schließlich ist jeder Prolog für sich auch etwas Besonderes. Aber ich muss schon sagen, dass ich echt sehr begeistert bin. Allein der Prolog ist schon ein Abenteuer de luxe.

    Und auch hier punktet Beorn wieder gewaltig. Auch wird deutlich wie sehr er mit Zidaine harmoniert. Beide verfolgen straight ihre Prinzipien. Das gefällt mir echt gut. Und er hat sogar ein Herz für die verschleppten Utulus! Wie sie alle zusammen gewitzt und mit Tücke die Festung überwinden....einfach genial. Zidaine glänzt hier. An diesem Beispiel wird sehr gut deutlich, wie viel Macht man haben kann, wenn man einfach nur ein selbstsicheres Auftreten an den Tag legt. Und zack, man kann alles erzählen. Sehr beeindruckend.

    Leif kommt etwas unterkühlt daher. Zunächst dachte ich, er sei nur einfach besonnen, aber etwas träge erscheint er mir nun schon und es könnte einiges an Konfliktpotenzial zwischen ihm und Beorn entstehen. Beorn lässt sich indes nicht beirren und zieht sein Ding durch!

    Lachen musste ich an der Stelle mit Emilios "Ästchen und Pfahl". Also ich vermute am Ende sind dann doch einige Blätter vom Ast gefallen :P. Was immer Beorn da angestellt hat....nun wissen wir, wie er zu seinem Namen UND seinem Helm gekommen ist! UND was ich nicht wusste: Phileasson hat Beorns Schwester auf dem Gewissen!? :o Ich glaube ich wechsele die Ottjasko8o.


    Auf S. 72 hat Zidaine mich noch zum Nachdenken gebracht. Es wird deutlich, dass sie sich vor sich selbst ekelt, weil sie auch so etwas wie Erwartung empfunden hat, angesichts des quälenden Hungers. Sie hadert immer noch mit sich und dennoch ist aus ihrer Schwäche ihre Stärke erwachsen. Sie wäre nie die geworden, die sie ist, wenn sie nicht diese eigentlich negative Prägung erfahren hätte. Das Leben prägt uns eben, ABER wir sind es, die etwas daraus machen können. Es gibt immer eine Wahl. Ein Opfer, muss nicht ein Opfer bleiben! Man kann den Dingen eine neue Richtung geben. Statt zu verharren, sich weiterentwickeln. Eine Narbe bleibt immer, aber sie sind es letztendlich auch, die uns ausmachen und von unserem Leben erzählen. So wird ein vermeintlicher Makel zu einem Zeuge, der erzählt von Schmerz, aber auch von der Kraft, diesen zu überwinden!


    Applaus für diesen Prolog!<3

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich muss sagen, das dieser Prolog einer der besten bisher war. Bedrückender war der erste mit Zidaine's Geschichte. Den fand ich echt grausam.


    Aber ich freu mich schon jedesmal auf den Prolog und bin gespannt, wessen Geschicht erzählt wird. Vielleicht kommt im nächsten Buch Phileasson's Geschichte und warum er am Tod von Beorns Schwester schuld sein soll? Also mir gefällt das Prinzip gut, es ist immer wie ein kleines Überraschungsei in Buchstabenform.:lachen:

    Der Blender, jetzt wissen wir wie er zu dem Namen gekommen ist. So in etwa hatte ich es mir gedacht. Die Hexe und ihr Begleiter haben es überlebt, die Dame hat also wirklich gewusst was sie tut, als sie ihn vor der Blindheit gerettet hat?

    Zidaine hat hier wirklich wieder einen starken Auftritt und besonders gefällt mir, dass wir mehr über ihre Gefühle erfahren, was sie bewegt und wie die Dunkelheit in ihr wirkt.


    Nun Beorn hat sehr besonnen gehandelt nicht zu viel riskiert und nicht zu gierig. Auch das er die Sklaven befreit hat und zu seinem Wort steht, hat ihm in meinen Augen eine Menge Pluspunkte eingebracht. :elch: Bis jetzt volle Punktzahl für den Anfang.:freu: Macht weiter so.

  • Die Prologe zu vergleichen und eine Rangliste aufzustellen, finde ich schon extrem schwer, weil sie einfach so unterschiedlich sind. Mit Nirkas Geschichte bin ich in die ganze Saga gestartet, daher hat der Prolog einen besonderen Platz und ist dann auch immer noch meine Nr. 1. Dicht gefolgt von Nordwärts. Die anderen - auch den neuen - würde ich alle so auf gleichem Level sehen, vielleicht mit Silberflamme als Schlusslicht (aber nur, weil zu viele Elfen drin vorkommen :-P), denn sie wirken bei mir alle nicht so nach, wie in "Die Wölfin" und "Nordwärts".


    Zidaine...ehrlich: Ich finde sie selbst in der Rückblende anstrengend. Klar ist es cool, wie sie auf Nummer Sicher geht und das zweite Boot im Alleingang übernimmt oder wie durch ihre List, sich die Männer einsperren lassen, doch sie handelt immer ohne Absprache, impulsiv und ohne Berücksichtigung der Konsequenzen, falls es schief gehen sollte. Mit ihrem Sprung hätte sie noch schlechter aufkommen können und dann wären alle alarmiert und kampfbereit gewesen. Und hätte man ihr schon beim ersten Mal die List nicht abgekauft, hätte es auch ziemlich übel werden können. Zweimal hat sie auch bedenkenlos ihr eigenes Leben riskiert. Obwohl sie ja noch Rache üben will. Genau wie man sie sonst auch kennt. Leif hat recht. Am besten sollte man sie schnell loswerden. Das war schon immer meine Rede. :daumen:


    Süß, wie Leif glaubt, dass Thorwalsches Blut durch die befreiten Sklaven fließen muss, wenn sie ein Schiff lenken können. Das hat mir gut gefallen und Zidaines Antwort darauf ebenso. ^^

    Er kam mir eigentlich nicht kühl vor und Beorn hat sich doch ganz gut mit ihm verstanden. Ein wenig hoffe ich, dass er sogar in Beorns Otta kommen wird.


    Na, was hat Beorn dem liebenswerten Zornbrecht, der so gut mit Frauen kann (habt ihr das versteckte Kompliment über die weißen Zähne mitbekommen?), denn nun noch genommen? :unschuldig: Wurde das Ästlein etwa zurückgestutzt?


    Etwas einfach macht es sich Beorn ja schon, dass der neue Helm seinen alten so gut ersetzt, dass dieser ihn fortan weiter an seine Schwester erinnert.


    Nun Beorn hat sehr besonnen gehandelt nicht zu viel riskiert und nicht zu gierig. Auch das er die Sklaven befreit hat und zu seinem Wort steht, hat ihm in meinen Augen eine Menge Pluspunkte eingebracht


    Man könnte ihn fast mögen.


    die Dame hat also wirklich gewusst was sie tut, als sie ihn vor der Blindheit gerettet hat?

    Beim Flüstern mit Orelio sagt dieser ihr aber, dass man dem Blender trauen kann. Gewusst hat sie wohl nichts von den folgenden Ereignissen. Wie kann man auch ahnen, dass ausgerechnet ein Schiff mit Thorwalern an Bord vorbeikommt und Beorn rettet?

    Ach ja: Warum war Leif noch gleich dort unterwegs? Habe ich irgendwie nicht mitbekommen.

  • So, Prolog fertig. Leider heute mit erkältungsbedingtem leichtem Nebelkopf gelesen, so dass es durchaus sein kann, dass mir das eine oder andere Detail dabei durch die Lappen gegangen ist...


    Der zweite Teil des Prologs entsprach vom Endergebnis her ziemlich genau dem, was ich nach dem ersten Teil erwartet hatte. Beorn hat Reichtümer geplündert, sich gerächt und nennt einen neuen Helm sein Eigen. Der Weg dorthin hatte aber durchaus noch einige Überraschungen parat. Beorn schien schon direkt nach seiner Rettung zu wissen, dass er Leif braucht, um die verbliebenen Hetleute überhaupt von seinem Plan zu überzeugen, was dann ja auch geklappt hat.


    Die Schilderung der Zustände an Bord des Sklavenschiffes war schon hart zu lesen. Bei solchen Dingen geht mir immer sofort durch den Kopf, dass das alles ja nicht frei erfunden ist, sondern auf historischen Vorbildern beruht. Der Kapitän, der sich damit brüstet, dass ihm nur maximal jeder Fünfte auf dem Transport wegstirbt... da wird einem echt übel. Ihn und die Mannschaft hat das gerechte Schicksal ereilt. Geniale Szene, wie Beorn und Leif "zufällig" ihre Waffen fallen lassen, bevor sie die Mannschaft nach unten schicken...


    Für die Thorwaler waren die Utulus natürlich ein Glücksfall. Ohne sie hätte das ganze Unterfangen Plünderung nicht so gut geklappt. Ich finde es stark, dass Beorn zu seinem Wort steht, jeden einzelnen von ihnen auf seine Heimatinsel zurückzubringen, trotz der Gefahren, denen er sich damit aussetzt, wenn er lange im Südmeer verweilt. So ein bisschen habe ich aber auch das Gefühl, dass Beorn etwas überheblich wird, nachdem er das Schwimmen mit den Haien und den eigentlich wahnwitzigen Überfall auf Porto Paligan überlebt hat, weil er meint er könnte sowieso nicht sterben, bevor er nicht gegen Phileasson angetreten ist. Er ist von der Prophezeiung des Godi überzeugt, wie die letzten Sätze des Prologs zeigen. Mit dem Wissen, dass man sowieso überlebt, weil man noch eine schicksalhafte Aufgabe zu erfüllen hat, geht man natürlich ganz andere Risiken ein. Kein Wunder, dass er zum besten Plünderfahrer geworden ist.


    Genial war Zidaines Auftritt bei den Gardisten. Herrlich, dass die sich einfach so in den Kerker sperren lassen, weil sie sich "ertappt" fühlen. Ich frage mich allerdings, woher Zidaine so viel über Al'Anfa und die dortigen politischen und militärischen Strukturen weiß, dass sie so etwas glaubhaft rüberbringen kann.


    Zornbrechts Schicksal war besiegelt, nachdem sein Name im zweiten Leseabschnitt zum ersten Mal fiel. Natürlich nicht gerade nett, was Beorn ihm in seinem Rachewahn antut, aber ganz ehrlich... Beorn mag (wie die meisten Thorwaler) ein Plünderer und Mordbrenner sein, aber solange Schergen wie Zornbrecht oder die Sklavenfänger zu seinen Opfern zählen sammelt er bei mir fleißig Pluspunkte!!


    Interessant ist die Sache mit Orelio und der Hexe. Wie ich vermutet habe verschont Beorn ihn, und obwohl er Doloritas Geheimnis durchschaut hat auch sie. Indem er die beiden am Leben lässt UND vor Zornbrechts (und seiner Handlanger/Verbündeten/Nachfolger) Zugriff schützt, stehen beide in seiner Schuld. Vielleicht kommen die zunächst bei Leif unter, wo Beorn sie einige Jahre später während der Wettfahrt wiedertrifft. Auch ich habe mal die Karte zur Hand genommen, und Beorns Reiseroute führt zufällig genau dort vorbei. Das wäre natürlich eine krasse Verstärkung seiner Mannschaft, ein fast unbezwingbarer Fechtmeister und eine Hexe...


    Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und freue mich jetzt darauf, in die Haupthandlung einzusteigen. :)

  • Was die verschiedenen Prologe angeht, so fand ich den jetzigen auf jeden Fall sehr gut geschrieben und überaus unterhaltsam, und ein Schlaglicht auf diesen wichtigen Abschnitt von Beorns Werdegang hat mir auch sehr gut gefallen. Dennoch würde ich ihn im Ranking nicht auf Platz 1 setzen, weil ich gerade die Prologe interessant finde, die etwas mehr über Nebencharaktere abseits der Haupthandlung erzählen, insbesondere wenn diese Nebencharaktere durch den Prolog komplett neu eingeführt werden und damit eine gute "Grundcharakterisierung" für die weitere Entwicklung der Figuren in der Haupthandlung gelegt wird.


    Unter dem Aspekt würde ich vermutlich den Prolog von Himmelturm als meinen Favoriten auswählen. Gefolgt von Nordwärts, allerdings nicht wegen Zidaine/Fianna sondern in erster Linie wegen Tylstyr. Dazu muss ich auch sagen, dass ich finde, dass über die vielen Diskussionen zum Nordwärts-Prolog im Bezug auf das Fianna-Martyrium die Vorgeschichte von Tylstyr leider nur selten Erwähnung findet. Durch diesen Prolog ist Tylstyr für mich von Beginn an zu einem der interessantesten Charaktere in Phileassons Ottajasko geworden.


    Um auf den jetzigen Prolog zurückzukommen... auch hier sind ja noch ein paar neue Figuren im Spiel, die in der Haupthandlung noch mal relevant werden könnten: Leif, Orelio, Dolorita. Allerdings war für mich ihr Auftritt im Prolog jeweils zu kurz, um es als "gute Grundlage" für die Weiterführung der Charaktere zu bezeichnen. Mit dem Fokus auf Beorn (und Zidaine) fühlte sich der Prolog im Vergleich zu den vier vorangegangenen schon sehr anders an, für mich schon fast wie ein leicht abgekoppelter Teil der Hauptgeschichte, anstatt eine eigene kleine Geschichte, die für sich steht. Da seid ihr eurem bisherigen Konzept aus meiner Sicht also nicht zu 100% treu geblieben.


    Deswegen müsste ich, wenn ich genauer drüber nachdenke, wohl zwei Werteskalen anlegen. Die eine wäre, welche (Neben-)Geschichte, die in den verschiedenen Prologen erzählt wurde, mir vom Inhalt am besten gefallen hat. Da würde der aktuelle Prolog auf dem letzten Platz landen, eben weil es keine wirkliche Nebengeschichte sondern gefühlt eher Teil der Haupthandlung ist. Die zweite Skala wäre die "handwerkliche Umsetzung" der erzählten Geschichte. Spannung, Unterhaltung, atmosphärisch dichte Szenen... da schneidet der Prolog von Schlangengrab sehr viel besser ab, ich würde ihn für mich auf Platz 2 hinter Himmelsturm setzen.

  • Um die Uhrzeit nur noch kurz. Erneut stimmiger starker Auftritt von Beorn und Zidaine.


    Das Korsarenstück im Hafen erinnert mich doch irgendwie an El Harkir und den Paligan.

    Tja Sklavenhändler sind bei Thorwalern wohl nur wenig beliebter als Walfänger.

    Beorn steht eindrucksvoll zu seinem Wort.


    Eine Frage an die Autoren. Warum die Ottajasko von Llanka? Brabak liegt doch so viel näher? Was hat Bernhard zu speziell dieser Wahl bewogen?

    Edit: Nach dem Hinweis auf Leifs Versteck ergibt sich die Antwort vermutlich im Lauf der Geschichte. Da Llanka ja so nah an Maraskan liegt, bietet sich da natürlich eine bessere Option.

  • Mit diesem Leseabschnitt ist der Prolog komplett.

    In unseren Phileasson-Romanen sind die Prologe kleine Geschichten, die in gewisser Weise für sich selbst stehen können. Wie gefällt Euch dieses Konzept? Mögt Ihr diese Einblicke in Geschehnisse, die zeitlich oder räumlich abseits der Reiseroute liegen, oder würdet Ihr lieber flotter in die Hauptgeschichte einsteigen?

    Wir hatten das Gefühl, dass unsere Leserschaft schon eine Weile gespannt auf Beorns Vorgeschichte war. Wie gefällt sie Euch im Vergleich zu den Prologen aus den anderen Bänden? Zu den Vorkommnissen in Stainakr, zu Abduls Erlebnis in Al'Anfa, zu Nirkas Kindheit oder Lailaths Jagd nach Selflanatil? Wie sieht Eure "Hitliste" aus?


    Ich mag die Prologe der Buchserie. Sie sind für mich etwas besonderes und zeichnen die Romane aus. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich mir neben der Hauptserie der Romane durchaus weitere Romane als Nebenserie vorstellen könnte, die einzelne Charaktere mehr beleuchten. Das ist ja bei Star Wars aktuell mit den Filmen in den Zwischenjahren auch sehr populär.


    Meine Hitliste ist:


    1. Stainakr - Der Start in die Serie und die eindrücklichen Bilder bleiben bei mir unvergessen.

    2. Abdul - Das ganze Flair Al´Anfas und der Dämonenbaum haben bei mir so schönes Cthulluh Feeling verursacht.

    3. Beorn - Der Prolog glänzt mit so vielen schönen aventurischen Details und befriedigt die Neugierde des Lesers, so war das also damals.


    Ich freue mich seit der Ankündigung auch schon wie Bolle auf den Prolog des kommenden Romans. Ich hoffe ihr macht euer Versprechen auch wirklich wahr und Mactans wird der zentrale "Held" des Prologs.


    Ansonsten mochte ich an diesem Leseabschnitt die thorwalsche Weltsicht in Bezug auf Sklaven und Al´Anfaner. Zidane hatte einen wirklich starken Auftritt als Abgesandte von Oderin. Der Plan war einmal gut aufgegangen. Mich hat auch gefreut das Dolorita und der Fechter überlebt haben. Ich freue mich auf ein Wiedersehen im Roman, falls es dieses geben sollte. Die Haltung der Sklaven wie Vieh unter Bord hat das Thema anschaulich aus thorwalscher Sicht beleuchtet. Ob sich Beorn zu diesem Zeitpunkt schon vorstellen konnte, später selber ein Sklave im Himmelsturm zu werden? Den Coup der Utulus, den Hafen dicht zu machen, fand ich wirklich clever.


    So kleine Details wie die Erwähnung des Utulu "Gottes" Obaran haben mir besonders gut gefallen.

  • Mir gefallen die Prologe der Saga auch sehr gut und ich bin am Anfang des Buches immer ganz gespannt, um was es geht.


    Hitliste:

    1. Nordwärts, der Einstieg in die Reihe war etwas ganz besonderes und landet vorne

    2. Beorn, Hintergrundinformationen über einen der beide Kapitäne zu bekommen, bringt Licht ins' Dunkle

    3. Nirka, weil ich die Geschichte um Formwandlung und die Nivesen schön fand.


    Zidaine ist schon etwas verrückt und selbstzerstörerisch unterwegs. Sie zögert nicht, fix ihr Rapier bzw. den Dolch zu ziehen. In der Szene, als die Spitze des Dolches dem Kapitän des Sklavenschiffes aus dem Mund ragt, hat sie impulsiv, aber in meinen Augen richtig gehandelt. Auch ihre List, als sie die Gegenr in den Kerker sperrt, war gut und sie hat spontan reagiert, aber trotzdem ist Zidaine für mich ein Pulverfass.


    Hoffentlich treffen wir Dolorita und ihren Leibwächter in der Hauptgeschichte wieder, eventuell an Bord der Ottajasko des Blenders.

    Und jetzt wissen wir auch, welchem Umstand Beorn seinen Beinamen verdankt. Ich vermute, dass er nicht nur als "Blender", sondern auch als "Kürzer" an Zornbrecht Hand angelegt hat ;).


    Obwohl ich auf der Seite von Asleif im Kampf um den Titel bin, hat mir Beorn im Prolog sehr gut gefallen. Er hat die Sklaven nicht nur befreit, er will darüberhinaus auf jeden Fall noch sein Versprechen einlösen und alle in ihre Heimat zurückbringen. Er ist ein Ehrenmann.

  • Ich glaube ich wechsele die Ottjasko

    Man könnte ihn fast mögen.

    Ottajasko wechseln, nein auf keinen Fall. Und Beorn "mögen"... nein auch das bei Weitem nicht :)


    Am besten sollte man sie schnell loswerden.

    Ich hoffe aber immer noch, dass sie etwas ruhiger wird, wenn der Romantik-Faktor zuschlägt und dafür haben wir doch noch Tylstyr :love:


    Auch ich habe mal die Karte zur Hand genommen, und Beorns Reiseroute führt zufällig genau dort vorbei.

    Na das ist ja ein Zufall, dann werden wir das Trio sicherlich wiedersehen.

  • Ich würde sogar soweit gehen, dass ich mir neben der Hauptserie der Romane durchaus weitere Romane als Nebenserie vorstellen könnte, die einzelne Charaktere mehr beleuchten.

    Die Idee gefällt mir.

  • Mit diesem Leseabschnitt ist der Prolog komplett.

    In unseren Phileasson-Romanen sind die Prologe kleine Geschichten, die in gewisser Weise für sich selbst stehen können. Wie gefällt Euch dieses Konzept? Mögt Ihr diese Einblicke in Geschehnisse, die zeitlich oder räumlich abseits der Reiseroute liegen, oder würdet Ihr lieber flotter in die Hauptgeschichte einsteigen?

    Wir hatten das Gefühl, dass unsere Leserschaft schon eine Weile gespannt auf Beorns Vorgeschichte war. Wie gefällt sie Euch im Vergleich zu den Prologen aus den anderen Bänden? Zu den Vorkommnissen in Stainakr, zu Abduls Erlebnis in Al'Anfa, zu Nirkas Kindheit oder Lailaths Jagd nach Selflanatil? Wie sieht Eure "Hitliste" aus?

    Die Prologe heben die Phileasson Romane aus anderen Fantasyreihen heraus.

    Bei Nordwärts war ich erst etwas irritiert, da die Geschichte plötzlich einen anderen Anfang nahm und ich nicht wusste , wie der Prolog einzuordnen ist. Mittlerweile bin ich ganz scharf auf den Prolog, da dort die Geschichte einer Person ausführlicher dargestellt wird.

    Ganz besonders gespannt war ich dieses Mal, da ich wusste, es geht um Beorns Vergangenheit.

    Und ich wurde nicht enttäuscht!:klatschen:

    Endlich erfährt mal, wie Beorn zu seinem Beinahmen Blender kommt und woher sein Flügelhelm stammt. Außerdem fand ich Zidaines Auftritt als Valeria Delazar sehr amüsant. (Übrigens eine meiner Lieblingsfiguren, von der ich hoffe, dass sie nicht in Gras beißt, beziehungsweise im nassen Grab verschwindet)

    Das Konzept der Prologe hat sich in meinen Augen super bewährt und sollte auf jeden Fall beibehalten werden.

    Eine Hitliste kann ich nicht erstellen, da ich finde, dass jeder Prolog passend zu der restlichen Handlung ist und eine Bewertung mir daher schwerfällt.

  • Beorn hat in diesem Prolog bei mir auf jeden Fall gepunktet. Ich finde es gut, dass er auch positive Attribute hat und nicht nur als Schurke auf dem Meer dargestellt wird.


    Ich glaube, eine andere Reaktion als die armen Sklaven zu befreien, gab es da wirklich nicht. Alleine Zidaine hätte mit oder ohne Beorn eingeschritten. Schlimm ist dabei immer, dass es aus unserer menschlichen Geschichte stammt und es tatsächlich dieses Leid gab und leider in anderer Form immer noch gibt.

    Beorns Plan, den Schatz zu erobern, geht auch gut auf, allerdings nicht ganz ohne die Hilfe der Uterus. Das finde ich übrigens nach wie vor klasse, dass er sein Wort hält und alle nach Hause bringen wird. So wie wir ihn kennen, sicherlich nicht ganz ohne Plünderei ;-)


    Zumindest ist nun die Legende „Der Blender“ geschaffen und wir wissen nicht nur, wie er sein Auge verloren hat, sondern warum er auch diesen Beinamen erhalten hat. Überrascht war ich, dass sein aktueller Flügelhelm der von Zornbrecht ist. Irgendwie hatte ich gehofft, dass er seinen alten Helm wiederfindet.

    Auch dass er Orelio und die Hexe Dolorita aufnimmt, könnte nun auf der Wettfahrt durchaus wichtig sein. Ich nehme an, dass er sie irgendwo abgesetzt hat. Vielleicht können sie ihm bei seiner neuen Aufgabe behilflich sein.


    Was kann eine Hexe in Aventurien eigentlich alles? Außer mit den Augen einer Möwe sehen?


    „Ästchen“ finde ich übrigens eine sehr putzige Bezeichnung. Und „Kack den Mast an“ ist auch ein hübscher Ausruf.


    Insgesamt fand ich den Prolog mal wieder super und ich werde so langsam zum Prolog-Fan. Welcher am besten ist, kann man so einfach gar nicht beantworten, obwohl bei mir der Prolog mit Zidaine der gefühlsintensivste war. Alle waren auf ihre Art und Weise interessant und für die weitere Geschichte aufschlussreich. Deshalb möchte ich da gar nicht so eine direkte Bewertung abgeben.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

    Einmal editiert, zuletzt von Murkxsi ()

  • Die Schilderung der Zustände an Bord des Sklavenschiffes war schon hart zu lesen. Bei solchen Dingen geht mir immer sofort durch den Kopf, dass das alles ja nicht frei erfunden ist, sondern auf historischen Vorbildern beruht. Der Kapitän, der sich damit brüstet, dass ihm nur maximal jeder Fünfte auf dem Transport wegstirbt... da wird einem echt übel. Ihn und die Mannschaft hat das gerechte Schicksal ereilt. Geniale Szene, wie Beorn und Leif "zufällig" ihre Waffen fallen lassen, bevor sie die Mannschaft nach unten schicken...

    Mir geht es da genauso wie Dir. Es gibt Menschen und menschenunwürdige Situationen, da kann einem nur schlecht werden.


    Ich glaube ich wechsele die Ottjasko

    Man könnte ihn fast mögen.

    Ottajasko wechseln, nein auf keinen Fall. Und Beorn "mögen"... nein auch das bei Weitem nicht :)

    Ich fand Beorn eigentlich von Anfang an ganz interessant. Es gibt einfach keine Menschen, die nur schlecht oder böse sind. Und ich glaube durchaus, dass Beorn eigentlich ein ganz netter Kerl ist. Seine Lebensumstände waren vermutlich ab und an etwas.... naja... suboptimal ;-)


    Und irgendwie ist in seiner Ottajasko mehr Stimmung und Aktion :boff:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich würde sogar soweit gehen, dass ich mir neben der Hauptserie der Romane durchaus weitere Romane als Nebenserie vorstellen könnte, die einzelne Charaktere mehr beleuchten.

    Die Idee gefällt mir.

    Das würde mir allerdings auch sehr gut gefallen. Hennen & Corvus werden ja wohl nicht so schnell in Schreibrente gehen :daumen:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen