02: Seite 50 - Seite 91 ("Das ist alles?" bis Ende Prolog)

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  • An alle hier: Ein großes Dankeschön für eure Zeilen zum Prolog. Das ist wahrlich Balsam für die Autorenseele. Bin krank aus Leipzig zurückgekommen und beginne Mittwoch eine anstrengende Lesereise.

    Auch von mir gute Besserung. Die Erkältungs- und Grippewelle ist momentan besonders fies.

    Da schließe ich mich an. Gute Besserung:blume:

  • Nur mal aus Neugierde. Wo wird Leif denn erwähnt?


    Mactans hätte ja noch zwei weitere Partner, die seine Geschichte bereichern könnten. Das stelle ich mir auch sehr interessant vor.

  • Der Prolog war insgesamt wirklich SEHR spannend. Mir gefällt er wirklich gut.

    :freu:


    Beorn hat bei mir in diesem Prolog auch einige Pluspunkte sammeln können.

    Liebes Tagebuch,

    der Blender holt auf. Leserunden-Ottajasko droht, seinen fiesen Charakter zu übersehen. Merker an mich: Phileassons Fetzigkeit stärker betonen!

    Zidaine mochte ich schon immer und ich mag sie auch hier in der Rückblende.

    Interessant, wie unterschiedlich Ihr sie empfindet ...

    Alles in allem fand ich den Prolog sehr gelungen und ich hätte hier auch durchaus noch länger bei Beorn und seiner Vergangenheit verweilen können.

    In diesem Fall liegt der Prolog ja recht nah an der Haupthandlung. Von daher geht es dort flugs mit dem Raubmörder weiter, den Ihr ins Herz zu schließen beginnt ... :angst:

    Sagen wir mal, der Dämon ließe sich darauf ein, und Zidaine bringt alle noch verbleibenden Personen zur Strecke. Wäre sie danach aus dem Pakt entlassen?

    Ein Packt, der nicht beinhaltet, dass die Seele der Packtiererin dem Dämon gehört, wäre zumindest ungewöhnlich. In jedem Fall ist die Packtiererin ins Lager der Dämonen gewechselt - nur, weil der Packt erfüllt ist, bedeutet das nicht, dass ihr fortan zu trauen wäre ... Zumindest werden es die meisten Aventurier so sehen.

    Nur mal aus Neugierde. Wo wird Leif denn erwähnt?

    Leif Katlasson wird in der Neuauflage der Phileasson-Kampagne kurz erwähnt. Zudem gibt es in der Spielhilfe Land der ersten Sonne einen Thorwaler aus Llanka mit dem Vaternamen Leifson.

  • Was für ein Anfang! Meiner Ansicht nach ist das der bisher beste Prolog der Saga! Wir erfahren, wie Beorn zu seinem Namen kommt und woher sein Helm stammt. Mir gefallen die Prologe aber alle, gut, dass sie da sind!

    Der tragische Tod von Beorns Schwester verdient es meiner Meinung nach, in einem zukünftigen Band (oder Kapitel dieses Bandes? Wer weiß) näher beleuchtet zu werden.

    Der Prolog endet auf gerechte Weise: die Sklaven können heimkehren, der Hafen von Al Anfa ist versperrt und Herr Zornbrecht darf wohl im Knabenchor singen :teufel: (da entastet)


    Zu Zidaine und das Umtauschen von Tylstyrs Seele gegen zwei andere: meine Theorie lautet, dass damals, als Zidaine den Umtausch vorgeschlagen hat (in „Die Wölfin“) gar nicht derjenige anwesend war, dem sie sich verpflichtet hat. Das dürfte eines Tages zu Problemen führen...


    Soviel meine 2 Cents zum Prolog.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Zu Zidaine und das Umtauschen von Tylstyrs Seele gegen zwei andere: meine Theorie lautet, dass damals, als Zidaine den Umtausch vorgeschlagen hat (in „Die Wölfin“) gar nicht derjenige anwesend war, dem sie sich verpflichtet hat. Das dürfte eines Tages zu Problemen führen...

    Entweder nicht anwesen war, oder nicht zugestimmt hat. Wäre auch meine Vermutung. Es passt eher zu so einem fiesen Dämon, sich nicht auf so einen Handel einzulassen, bei dem Zidaine viel mehr gewinnen würde als er. Bleibt auf jeden Fall spannend. :)

  • Wenn Zidaine einen Pakt mit einem Dämonen geschlossen hätte, müßte Pardona das dann nicht irgendwie spüren? So gleich und gleich? Davon abgesehen, dass die eine in einer aussichtslosen und nicht enden wollenden Pein einen solchen Pakt angestrebt hat und die andere aus reiner Machtgier.

  • Ich stelle mir immer noch manchmal vor, wie meine Töchter einmal im Vermächtnis ihres Vaters den ledergebundenen, metallbeschlagenen Band mit silbernen geprägten Lettern entdecken und fasziniert zu lesen beginnen. Um dann wenig später angeekelt den Band wegzulegen und diesen Unfug irgendwo auf dem virtuellen Flohmarkt zu verscherbeln. Wie konnte ihr Vater nur für so etwas so viel Geld ausgeben. Das verzeih ich euch nicht. X(


    Das kann ich gut nachvollziehen. Ich hätte gerne auch schon meine großen Tochter in die Phileasson Saga eingeführt, aber sie wird erst 10 und da ist es definitiv zu heftig. Kann noch nicht sagen, wie ich es sehen werde, wenn sie 12 ist, aber noch halte ich auch das für zu früh. Nur weil manche Dinge nicht weiter beschrieben werden...mit genug Phantasie malt man sich das vielleicht sogar noch schlimmer aus.


    So, das bedeutet aber auch, dasss Emilio Zornbrecht noch lebt - ich bin gespannt, ob er zum Zeitpunkt der Wettfahrt nochmal auftauchen wird.


    Was mich interessieren würde: Er stammt doch aus einer reichen Familie. Haben die genug Geld in die Hand genommen, um Zornbrecht in irgendeiner Form wieder "herzustellen"? Immerhin kann man ja auch Gliedmaßen nachwachsen lassen. Gut, es war ja kein Heiler oder Heilzauber-Kundiger sofort zur Stelle, aber vielleicht ist in Al'Anfa alles möglich. Oder, was mir auch gut gefallen würde: Hat Zornbrecht vielleicht einen Dämonenpakt geschlossen? Das wäre auch eine schöne Möglichkeit, in Bezug auf Zidaine besser auszuleuchten, was es bedeutet, mit einem Dämon einen Pakt einzugehen.



    "Nicht Beorn hatte "suboptimale Lebensumstände" - vielmehr war er stets ein extrem suboptimaler Lebensumstand für alle, denen er begegnete ... :teufel:"



    Erinnert euch mal allein an Beorns erste Handlung in Nordwärts, um Vorsprung gegenüber Phileasson zu gewinnen! Er bleibt ein Egoist. Was hat für ihn am meisten Nutzen, das ist doch das wichtigste. Selbst bei den Utulus (nicht Uterus xD) geht es ihm doch mehr um seinen Ruf. Sonst würde man sagen, er würde sein Wort nicht halten.


    Ist Zidaines Auftauchen (Nordwärts-Prolog) wirklich weitreichender als das Auftauchen von Pardona (Himmelsturm)?


    Ja, auf jeden Fall. Allein, weil Zidaine den Auftakt zur kompletten Saga ausmacht. Außerdem ist für DSAler Pardona bereits ein Begriff. Man hat schon eine gewisse Vorstellung von ihr und beschäftigt sich daher vielleicht nicht so ausgiebig mit dem Charakter. Bei Zidaine liegt die Sache ganz anders.


    Sind die Ermordung einer Schiffsbesatzung und Zidaines Schreckenswinter wirklich brutaler als die Schlachten, die sich Al'Anfaner und Thorwaler in Schlangengrab liefern - einschließlich Haifütterung?


    Auch hier: Es startet eben alles mit Zidaine.


    Bin krank aus Leipzig zurückgekommen und beginne Mittwoch eine anstrengende Lesereise.


    Mittlerweile bist du ja bereits auf Lesereise. Hoffe, dich hat nicht ebenfalls dieser Infekt gepackt, der derzeit überall umgeht, und die Stimme macht's mit (ansonsten kann ich Isla med empfehlen). Auf jeden Fall: Gute Besserung!


    Mir ging es da genauso. Ich fand die Szene durchaus berührend, aber mehr auch nicht. Da kommt mit Sicherheit das Muttergen durch, dass das intensiver erlebt wird.


    Muttergen...sowas mag ich ja gar nicht gerne lesen.

    Würde es eher damit erklären, dass die Geschichte der beiden nicht ganz abgeschlossen wirkt und dann ist es eben eine Typsache, inwiefern man das leiden kann. Gibt eben Leser, die mögen offene Enden und diejenigen, die gerne alles zu einem Ende gebracht sehen.


    (immerhin ist sie ja sowieso ein elfischer Halbgott, als Tochter Pyrdacors, warum hat sie es nötig dem Namenlosen zu dienen


    Und sie dient mit Ehrfurcht. Ja, das ist schon wirklich seltsam und ich habe mir die Frage auch schon häufiger gestellt. Hoffe, dazu kommt noch mehr.


    Sagen wir mal, der Dämon ließe sich darauf ein, und Zidaine bringt alle noch verbleibenden Personen zur Strecke. Wäre sie danach aus dem Pakt entlassen?


    Das ist wohl eher ein lebenslanger Trakt. ;-) Finde es immer noch faszinierend, dass tatsächlich ein so mächtiger Dämon Zidaine in der Höhle gehört haben soll. Sie ist in DSA sicher nicht die einzige, die ein schreckliches Schicksal ereilt. Warum also ausgerechnet sie? Was für ein größerer Plan steckt womöglich dahinter?


    Mal noch eine Frage: Wie steht eigentlich der Namenlose zu den Erzdämonen? Jedem guten Gott steht doch ein Erzdämon gegenüber. Hasst der Namenlose sie wegen dieser Verbindung? Oder bedient er sich ihnen und ihrer Macht auch gerne mal? Ich habe da wirklich keine Ahnung. Wäre halt interessant, ob Pardona und Zidaine dadurch in besonderer Beziehung stehen werden und auch, ob sie einander schneller erkennen. Pardona ist für ihre Klugheit ja mehr als bekannt. Sie braucht sicher nicht so lange wie Praioslob, um durch den Nachnamen auf Zidaines Bündnis zu schließen. Spannend! Muss wirklich dringend lesen! :D

  • Mir gefallen die Prologe aber alle, gut, dass sie da sind!

    :freu:

    Das freut mich, denn schriftstellerisch sind die Prologe ein Wagnis. Was wir da tun, läuft konträr zu jedem Schreibratgeber ... Aber manchmal gewinnt man, wenn man die Regeln bricht (was nicht heißt, dass ich Beorn Chancen zugestehen würde - in der Wettfahrt gewinnt man selbstverständlich dadurch, dass man der Foggwulf ist).

    der Hafen von Al Anfa ist versperrt

    Bei den vielen "Al's" kommt man schon mal durcheinander, aber der Hafen ist Porot Paligan, das auf der Insel Al'Toum liegt. Ihr findet sie weit im Süden auf der Karte.


    Wenn Zidaine einen Pakt mit einem Dämonen geschlossen hätte, müßte Pardona das dann nicht irgendwie spüren? So gleich und gleich?

    Mal noch eine Frage: Wie steht eigentlich der Namenlose zu den Erzdämonen?

    Der Namenlose ist ein Gott. Wieso er in Opposition zu den Zwölfgöttern steht, ist eine eigene Geschichte mit vielen Varianten. Pardona paktiert mit diesem Namenlosen.

    Davon unabhängig sind die Erzdämonen. Von denen gibt es jeweils einen, der in direkter Opposition zu jeweils einer Gottheit steht und deren Ideale pervertiert. Beispielsweise ist Praios der Gott der Gerechtigkeit, weswegen sich Richter oft auf ihn Berufen. Blakharaz dagegen ist der Erzdämon, der zwar auch für "Gerichte" zuständig ist, aber in besonders ungerechter Weise: Er steht für maßlose Rache. Jemanden dafür, dass er den Blick nicht senkt, wenn der Fürst vorbeireitet, an den Pranger zu stellen, mag Praios gefällig sein. Ihm die Nase abzuschneiden, wäre etwas, das Blakharaz gefällt.

    Grundsätzlich haben der Namenlose und die Erzdämonen nichts miteinander zu tun, aber sie beobachten die Aktivitäten des jeweils anderen "Anti-Zwölfgötter-Lagers" oft mit Wohlgefallen.

    Erinnert euch mal allein an Beorns erste Handlung in Nordwärts, um Vorsprung gegenüber Phileasson zu gewinnen!

    Genau, der Sturm vor Olport, den Galayne beschworen hat! Und dafür musste der arme Hrolf auf der Schlangeninsel zurückbleiben. Beorn hat einfach einen fiesen Charakter. Ihr solltet Euch nicht verwirren lassen und alle treu zum Foggwulf halten.


    Finde es immer noch faszinierend, dass tatsächlich ein so mächtiger Dämon Zidaine in der Höhle gehört haben soll. Sie ist in DSA sicher nicht die einzige, die ein schreckliches Schicksal ereilt. Warum also ausgerechnet sie? Was für ein größerer Plan steckt womöglich dahinter?

    Das ist etwas, worüber zu spekulieren sich lohnt. ;)

  • Genau, der Sturm vor Olport, den Galayne beschworen hat! Und dafür musste der arme Hrolf auf der Schlangeninsel zurückbleiben. Beorn hat einfach einen fiesen Charakter. Ihr solltet Euch nicht verwirren lassen und alle treu zum Foggwulf halten.

    Da der arme Blender momentan durch Bernhards Leserreise keinen Fürsprecher hat, möchte ich hier den moralischen Zeigefinger heben und an die Art und Weise denken, wie Phileasson es geschafft hat, dass Beorn und seine Mannschaft ein wenig mehr Zeit im Himmelsturm verbringen und Pardonas Gastfreundschaft genießen durften :totlach:


    O.k., dafür musste des Foggwulfs Ottajasko auch gefühlte zweimal den Turm hoch- und runterrennen und Beorn war selber schuld, dass er sich von Pardonas Reizen hat einfangen lassen, während es seinen Leuten richtig dreckig ging :teufel:

  • O.k., dafür musste des Foggwulfs Ottajasko auch gefühlte zweimal den Turm hoch- und runterrennen und Beorn war selber schuld, dass er sich von Pardonas Reizen hat einfangen lassen, während es seinen Leuten richtig dreckig ging :teufel:

    Sehr richtig! Außerdem ist Phileasson selbstverständlich ein höflicher Mensch und weiß als solcher, dass man die Tür hinter sich zu macht, wenn man ein Haus verlässt, in dem man zu Besuch war.

  • Sehr richtig! Außerdem ist Phileasson selbstverständlich ein höflicher Mensch und weiß als solcher, dass man die Tür hinter sich zu macht, wenn man ein Haus verlässt, in dem man zu Besuch war.

    O.k., das ist ein schlagendes Argument :totlach:

    Allerdings ist die Einrichtung des Gastgebers zu demolieren nicht die feine elfische Art. Nur weil man keine Fische mag macht man doch kein Aquarium kaputt..

    Da kommt eben doch der thorwalsche plündernde Barbar wieder durch :barbar:

  • Allerdings ist die Einrichtung des Gastgebers zu demolieren nicht die feine elfische Art. Nur weil man keine Fische mag macht man doch kein Aquarium kaputt..

    Da kommt eben doch der thorwalsche plündernde Barbar wieder durch :barbar:

    Och, der Foggwulf wollte doch einfach nur den Tierchen ein Leben in Freiheit ermöglichen und ihnen ein lebenslanges Gefangensein hinter Glas ersparen :totlach::totlach:

  • Finde es immer noch faszinierend, dass tatsächlich ein so mächtiger Dämon Zidaine in der Höhle gehört haben soll. Sie ist in DSA sicher nicht die einzige, die ein schreckliches Schicksal ereilt. Warum also ausgerechnet sie? Was für ein größerer Plan steckt womöglich dahinter?

    Das ist etwas, worüber zu spekulieren sich lohnt. ;)

    Spekulieren find ich toll :freu:

    Davon ausgehend, dass diese Wettfahrt von den Göttern eingefädelt und schon lange vorherbestimmt ist, stellen wir doch mal die Behauptung auf, dass ein Teil der Protagonisten auch schon sehr sehr lange feststeht. Dass es Zidaines Schicksal war, beim Blender zu landen.

    Und dann behaupten wir, dass die Zwölfe (zumindest der Teil, der hätte helfen können und wollen), sagen wir "anderweitig" beschäftigt war, dann behaupten wir noch dass dieses geschehende Unrecht Wellen geschlagen hat und da jemand neugierig wurde, warum sollte nicht ein Erzdämon auch seine Finger in diesem Spiel der Götter haben wollen? Ebenso wie der Namenlose da ja auch mitspielt (Pardona sei Dank).


    Ich erinner mich dunkel an einen Roman (Der Spieler), in dem ein Pakt mit Blakharaz zentrales Thema war. Der Paktierer, der zur falschen Zeit am falschen Ort den falschen Wunsch geäußert hat und erhört wurde..

    Außerdem fordert Blakharaz meines Wissens immer noch einen sehr hohen zusätzlichen Preis wenn jemand nicht gedenkt, sich an die Abmachung zu halten.

    Von dem her, entweder war er gar nicht da, als Zidaine am Mörderstein (so hieß er doch, oder?) verhandeln wollte, oder es war ihm egal was sie wollte. Rache und Reue (darüber dass sie Tylstyr den Tod gewünscht hat) vertragen sich nicht besonders gut..

  • Och, der Foggwulf wollte doch einfach nur den Tierchen ein Leben in Freiheit ermöglichen und ihnen ein lebenslanges Gefangensein hinter Glas ersparen :totlach::totlach:

    Stimmt, und Wasser fließt ja abwärts und unten ist es warm. Da (ge)frierts die Fische dann auch nicht :lachen:

  • Ich habe das Gefühl, dass ihr diese Wettfahrt nicht richtig ernst nehmt, oder? Was sollen solche Kommentare wie Tür zu machen, wenn es eigentlich heißt die andere Ottajasko im Turm einzusperren, der voller Todesgefahren. Mir laufen jetzt noch Schauer über den Rücken, wenn ich an den Turm denke.

    Die zwei Kapitäne sind tolle Kerle, aber jeder hat so seine Schwachstellen und ich werde diesen Verrat Phileassons nicht erzählen, das wohl. So was will doch keiner von ihm hören, oder?

    Aber der Blender macht das schon toll, na, etwas dreist und Rache getrieben und es ist auch Glück dabei. Aber ich kann ihn verstehen und bewundere ihn auch. Diesen eitlen Fatzken zum Duell zu fordern, der doch immer andere für sich fechten läßt. Ha, das gibt ein Gaudi, wenn ich diese Verprügelung schildere. Muss ich aufpassen, dass die Männer im Publikum nicht aus lauter Freude auch gleich anfangen sich zu prügeln:)

    Ja, diese Geschichte hat alles was sie braucht um die Gemüter zu erhitzen und es spannender und schwieriger macht sich zu entscheiden, welcher der Kapitäne denn nun wirklich wert ist, der König der Meere zu werden.

  • Liebe Narrania,

    schön, dass Du wieder dabei bist!

    Aber der edle Foggwulf hat doch niemanden verraten ... denn Verrat setzt voraus, dass man sich vorher jemandem verpflichtet hat. Foggwulf und Blender jedoch sind Rivalen - das wissen sie, und jeder andere weiß es auch. Beorn selbst sieht es so, er zollt Phileasson Anerkennung dafür, dass er Beorn beinahe abgehängt hätte. Und Beorn ist ja nun auch kein Kind von Traurigkeit: Vor der Ankunft im Himmelsturm hat er versucht, Phileassons Eissegler zu zerstören, womit dieser mitten in der Klirrfrostwüste gestrandet wäre. Das hätte wohl kaum einer seiner Gefährten überlebt. Der Unterschied ist lediglich, dass der Foggwulf erfolgreicher war als der Blender.