Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

  • Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass ihr zum Abschluß euer Fazit hier einstellt.


    Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.


    Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Das Buch:

    Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo, an der verregneten irischen Nordwestküste, muss sich in ihrem zweiten Fall nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den Geistern der Gegenwart auseinandersetzen. Ein alter, nicht gelöster Fall scheint ihr beruflich das Genick brechen zu können, und zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Doch der Chefarzt ist mehr an der Kommissarin als an der Patientin Emma interessiert: In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten. Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, ist Emma klar, dass sie es mit einem alten Bekannten zu tun hat. Quelle: Amazon


    Die Autorin:

    Barbara Bierach ist eine bekannte Journalistin und Sachbuchautorin. Nach Jahren als Auslandskorrespondentin in New York und Sydney lebt sie heute im irischen Sligo, wo auch ihre Krimireihe um die sympathische Ermittlerin Emma Vaughan spielt. Quelle: Amazon


    Meine Meinung:


    Dies ist das zweite Buch über die sympathische Kommissarin Emma. Man Muss allerdings nicht unbedingt den ersten Band kennen, es geht hier um einen neuen Fall. Klar, es kommen auch Sachen aus dem Vorband vor, aber man kommt gut ins Buch rein.


    Dieser Krimi hat mich absolut unterhalten. Ich mag Emma wirklich gerne, gerade weil sie nicht perfekt ist. Sie hat so einige Sorgen. Alles nicht leicht wenn man einen Sohn im Teenie Alter hat und dann noch der Ex Mann verhaftet wird. Und dann muss Emma noch zum Drogenscreening, weil sie seit einem Autounfall viel zu viel Schmerzmittel einwirft..

    Als sie bei einem Gespräch in der Klinik von einem bekannten Arzt erfährt, das dort ein Todesengel alte Menschen umbringt, die eigentlich nicht hätten sterben müssen, nimmt Emma natürlich die Ermittlungen auf. Und das wird spannend.

    In diesem Buch wird die irische Landschaft schön beschrieben und es wird auch auf die Eigenheiten und Gewohnheiten der Iren eingegangen, die Autorin bringt dieses super rüber. Man merkt deutlich das sie Irland gut kennt.

    Die Protagonisten, besonders Emma, sind mit sofort ans Herz gewachsen, ich hab mit ihnen alles miterlebt und gefühlt. Die Handlung entwickelt sich recht schnell in eine spannende Richtung. Obwohl einem relativ schnell klar ist, wer die Taten wohl begangen hat, wird das Buch niemals langweilig, was wohl auch daran liegt, das nicht nur ein Handlungsstrang erzählt wird. Die Handlungsstränge sind aber nicht isoliert beschrieben, sondern haben miteinander zu tun und gehen ineinander über. Das ist grossartig gemacht. Bis zum Ende gibt es immer wieder Überraschungen.

    Das Buch ist flüssig geschrieben, man könnte es in einem Rutsch durchlesen.

    Ein Krimi, der nicht zu kompliziert ist und den man immer und überall lesen kann. Toll.


    Ich möchte mich ganz herzlich bei Barbara Bierach bedanken, danke für das schöne signierte Buch und natürlich danke für die Begleitung unserer Leserunde

    Es hat mir Spass gemacht und ich werde ganz sicher das nächste Buch lesen, ob es nun um Emma geht oder auch etwas Neues.


    Meine Rezension wird erscheinen



    Amazon.de

    Bücher.de

    Buch.de

    Ebook.de

    Thalia.de

    Hugendubel.de

    Weltbild.de



    <3

    :danke:




  • Hier nun auch meine Rezension! Ganz, ganz herzlichen Dank an das Leserunden-Team, aber natürlich auch an Barbara, sowohl für die tolle Begleitung als auch für die Zusendung des signierten Buches mit Sligo-Karte! Es war mal wieder klasse!


    Die Mörderjägerin von Sligo:

    Das ist Ermittlerin Emma Vaughan, auch wenn sie im Moment ein bisschen schwächelt, nicht ohne eigene Schuld: ihren letzten Fall hat sie in den Sand gesetzt und ihr Chef meint zu wissen, dass das Drogenscreening, zu dem sie sich auf sein Geheiß ins örtliche Krankenhaus begeben muss, die Auflösung bringen wird. Und leider weiß Emma, dass dies der Wahrheit entspricht. Im Krankenhaus allerdings stößt sie auf eine wahre Mordserie, die zudem Zusammenhänge zu einem früheren Fall aufweist.


    Wie der erste Fall, Lügenmauer ist dies eindeutig eine Lektüre für Krimifreunde, die das Besondere, Atmosphärische lieben, vielleicht auch einen etwas fremd anmutenden Touch. All das wird hier geboten, denn die Reihe der deutschen Autorin Barbara Bierach spielt im irischen Sligo, wo sie sich bestens auskennt - die irische Kleinstadt ist nämlich seit einigen Jahren ihr Wohnort. Den sie aufs Eindringlichste zu beschreiben vermag, ebenso wie ihre Figuren ganz besonders authentisch rüberkommen. Beschreibungen sind also eine ganz klare Stärke der Autorin und machen diesen Band zu einer empfehlenswerten Lektüre für Leser, die Krimis der besonderen Art mögen und sich gerne nebenher ein paar historische bzw. gesellschaftspolitische Infos "draufschaufeln". Auch wenn das Ende ebenso wie bei "Lügenmauer", dem ersten Band, aus meiner Sicht ausgesprochen überraschend und für einen Krimi durchaus unkonventionell war, geht das zeitweise auf Kosten der Spannung. Denn die eigentlichen Todesfälle in "Schweigegelübde" sind nicht allzu spektakulär.


    Die charismatische Polizistin Emma Vaughan, die zwar irische Wurzeln hat, aber in New York aufwuchs, ist auf jeden Fall ein großer Gewinn für die internationale Krimi- und Ermittlerlandschaft. Eine ungewöhnliche Frau, die in Irland oft aneckt, sich überall durchkämpfen muss, an den richtigen Stellen aber durchaus Diplomatie walten lässt und vieles aus einer Perspektive sieht, aus der auch die meisten Leserinnen es wahrnehmen werden - also eine Identifikationsfigur, die mich auf eine baldige Fortsetzung einer möglichen neuen Krimireihe hoffen lässt. Eine Reihe, der auch die ein oder andere humorvolle Sequenz nicht fehlt!

  • Obwohl ich mit eigenem Buch teil genommen habe, streue ich natürlich gerne meine Rezension.

    Hier schon mal im Forum:

    Literaturschock- Forum

    Weltbild.ch

    lesejury.de

    jockers.ch

    jpc.de

    ebook.de

    hugendubel.de



    Herzlichen Dank an meine Mitleser, dass ich mich spontan hier anschliessen durfte, für die Organisation an odenwaldcollies und natürlich an Barbara für die aktive und tolle Begleitung!

  • Auch. Ich bedanke mich für die interessante und unterhaltsame Leserunde! Falls es einen dritten Band geben sollte, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

    ————

    Unterhaltsamer Irland-Krimi


    Inhalt:

    Emma Vaughan, Ermittlerin bei der Mordkommission in Sligo, wird bei ihrem zweiten Fall von der Vergangenheit eingeholt. Ihr nicht gelöster erster Fall droht ihr beruflich das Genick zu brechen. Zu allem Überfluss schickt ihr Boss sie zu einem Drogenscreening ins Krankenhaus. Bei dem Gespräch mit dem Chefarzt erfährt sie, dass ein „Todesengel“ in der Klinik sein Unwesen treibt. In letzter Zeit sterben auffällig viele Patienten an der selben „Krankheit“ . Emma beginnt zu ermitteln, aber niemand scheint ihr Auskunft geben zu können oder zu wollen. Als es zu einem weiteren Mord kommt, ist Emma überzeugt, dass ein Zusammenhang zu ihrem alten Fall besteht.


    Meine Meinung:

    Den ersten Band der Reihe („Lügenmauer“) kenne ich nicht. Daher habe ich anfangs die zahlreichen Anspielungen auf die Vergangenheit nicht verstanden. Im Lauf der Geschichte wird noch vieles erklärt, so dass man den ersten Band quasi „mitgelesen“ hat.

    Der flüssige, lockere und bildhafte Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr überzeugend dargestellt. Allen voran Emma, die ist mir ans Herz gewachsen ist. Als alleinerziehende Mutter hat sie es nicht leicht, trotzdem übt sie ihren Beruf als Ermittlerin mit Leib und Seele aus. Ihre privaten Probleme machen ihr schwer zu schaffen. Ihr Exmann Paul sitzt in Untersuchungshaft, weil er angeblich für die IRA tätig war. Eigentlich könnte er ihr ja egal sein, aber ihrem fünfzehnjährigen Sohn zuliebe engagiert sie einen Anwalt. Nach einem schweren Autounfall hat sie starke Schmerzen und ist mittlerweile abhängig von ihren Tabletten. Als Frau, die zwar irische Eltern hat, aber in den USA aufgewachsen ist, hat sie es in der Männderdomäne Polizei nicht gerade leicht. Immer noch gibt es Vorbehalte gegenüber Ausländern. Aber sie beißt sich durch und löst den aktuellen Fall - wenn auch mit unkonventionellen Ermittlungsmethoden und unerlaubten Alleingängen.

    Das Team, mit dem sie zusammenarbeitet, ist nicht wirklich teamfähig. Mein Eindruck war, dass jeder für sich arbeitet und dem / der anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnt. Nur ihr Kollege James bildet da einen Ausnahme.

    Mir war schon recht früh klar, wer der Todesengel sein könnte, es hat sich später bestätigt. Die Handlung ist teilweise etwas vorhersehbar, doch dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt, bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.

    Am Ende muss Emma die Konsequenzen aus ihrer Medikamentensucht ziehen. Ich hoffe, dass wir im nächsten Band erfahren, wie es mit ihr weitergeht.

    Der Autorin ist es gut gelungen, den geschichtlichen Hintergrund in den Krimi einzubauen. Im Jahr 2005, in dem die Geschichte spielt, sind die Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken und auch die Machenschaften der IRA noch sehr gegenwärtig. Auch die typische Atmosphäre Irlands hat sie wunderbar eingefangen.


    Fazit:

    Ein spannender, unterhaltsamer Krimi, der Lust macht auf die Fortsetzung.

    ————

    Amazon


    Literaturschock-Forum


    buecher.de

    „Ein unterhaltsamer Irland-Krimi“, 15.04.2018


    Leserkanone

    Caren Lü „Ein unterhaltsamer Irland-Krimi“, 15.04.2018


    Hugendubel

    „Ein unterhaltsamer Irland-Krimi“, 15.04.2018


    Thalia

    „Ein unterhaltsamer Irland-Krimi“, 15.04.2018


    Weltbild

    Caren Lückel „Ein unterhaltsamer Irland-Krimi“, 15.04.2018

  • Vielen lieben Dank in die Runde. Das war fabelhaft. Freue mich über so engagierte Leser. Und auch Dank an Odenwaldcollie für die umsichtige und unbürokratische Betreuung.

    Nun heisst es Dauemdrücken, dass der Ullstein-Verlag genug Geld mit mir verdient, um mir einen Vertrag für Emma III anzubieten. Ich denke, es sind noch einige Fragen offen und es würde mir Spass machen, sie zu beantworten. Auch wenn das Leben zeigt: Bei vielen Themen wirft jede Antwort fünf neue Fragen auf.

    Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen!

  • Liebe Barbara, ich möchte Dir danken - Du hast es fabelhaft gemacht, für mich jedenfalls. Und natürlich auch die "Kolleginnen" alle! Was für eine schöne Runde, das hat viel Spaß gemacht!

  • Vielen lieben Dank in die Runde. Das war fabelhaft. Freue mich über so engagierte Leser. Und auch Dank an Odenwaldcollie für die umsichtige und unbürokratische Betreuung.

    Nun heisst es Dauemdrücken, dass der Ullstein-Verlag genug Geld mit mir verdient, um mir einen Vertrag für Emma III anzubieten. Ich denke, es sind noch einige Fragen offen und es würde mir Spass machen, sie zu beantworten. Auch wenn das Leben zeigt: Bei vielen Themen wirft jede Antwort fünf neue Fragen auf.

    Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen!

    Daumen sich gedrückt! Ich hoffe auch auf ein Wiedersehen!

  • Vielen Dank für die tolle aktive Leserunde und Barbara Bierach für die sympathische Begleitung.


    Hier mein Leseeindruck:


    Emma Vaughan, Ermittlerin bei der Mordkommisson im irischen Sligo bekommt es in ihrem zweiten Fall mit einem "Todesengel" zu tun. In einem Krankenhaus sterben mehrere, eigentlich kurz vor der Entlassung stehende, Patienten an einem Herzversagen. Darüberhinaus wird sie von ihrem ersten Fall eingeholt. Stehen die Todesfälle möglicherweise in einem Zusammenhang?


    Schon im ersten Fall von Emma Vaughan fühlt man sich beim Lesen, als würde man sich mitten in Irland befinden. Barbara Bierach versteht es, die Stimmung und das Feeling einzufangen und zum Leser zu transportieren. Grüne Wiesen, knorrige Menschen, felsige Küsten und zwischen allem möglicherweise ein Serienmörder.
    Emma ist nicht perfekt. Bereits im ersten Band "Lügenmauer" erfährt man, dass durch die Trennung von ihrem Mann die Beziehung zu ihrem Sohn angespannt ist, der Ex steht im Verdacht, ein IRA-Drahtzieher zu sein und auf der Polizeiwache ist sie so manchem Kollegen ein Dorn im Auge. Alleinerziehend in einem erzkatholischen Umfeld und noch dazu eine berufstätige Frau in einer Männerdomäne.
    Die Todesfälle im Krankenhaus werden relativ früh im Buch aufgeklärt, das stört aber überhaupt nicht. Der erste Fall von Emma holt sie im zweiten Buch ein und auch die IRA erscheint auf der Bildfläche.

    Einen kleinen Romantiktouch vermisst man auch nicht, denn es knistert nicht nur zwischen Emma und ihrem Kollegen James. Der potentielle Anwalt ihres Ex-Mannes ist schon eine kleine Sahneschnitte.


    "Schweigegelübde" ist ein unterhaltsamer Krimi mit Hintergrund. Ich habe einige Informationen über Irland erhalten, die mir so nicht präsent waren. Man kann das Buch sicherlich ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes lesen, ich empfand es allerdings als angenehm, den ersten Band zu kennen. So wusste ich, wie Emma tickt und mit welchen Geistern aus der Vergangenheit sie zu kämpfen hat. Ich hoffe sehr auf einen Folgeband, den ich auf jeden Fall lesen werde.

  • Guten Tag, leider ist ein Buch zurück gekommen, das, was an die Packstation 134 in Duisburg ging. Wenn sich die Dame bei mir melden mag - am besten mit einer Postadresse - schicke ich das Buch gerne noch einmal los. bbierach@yahoo.de

    Tut mir leid, dass das schief gegangen ist!

    Herzliche Gruesse,

    Barbara

  • Emma Vaughan aus dem irischen Sligo ermittelt zum zweiten Mal


    Für Inspector Emma Vaughan von der Mordkommission Sligo kommt es gerade knüppeldick: ihre Abhängigkeit von dem opiumhaltigen Schmerzmittel Oxycodon ist ihrem Vorgesetzten nicht verborgen geblieben, daher schickt er sie zu einem Drogenscreening in das örtliche Krankenhaus. Emma ist klar, dass das Ergebnis dieses Test ihr beruflich das Genick brechen kann. Im Krankenhaus spricht sie jedoch der Ehemann ihrer Freundin an: er hat den Verdacht, dass sich ein Todesengel unter ihnen befindet, der Patienten, die sich eigentlich auf dem Weg der Besserung befinden, in den Tod befördert.


    Nachdem mir der erste Band „Lügenmauer“ schon gut gefallen hat, war ich natürlich gespannt, wie es mit Emma Vaughan weitergehen wird. Da eine Entscheidung Emmas am Ende des ersten Buchs seinen fatalen Nachhall in diesem Band findet, hatte ich zuerst die Befürchtung, dass ich mich womöglich an zu wenig Details erinnern könnte, jedoch war das unbegründet, da die Autorin geschickt und wohldosiert Rückblenden einbaut.


    Der neueste Fall des vermeintlichen Todesengel im Krankenhaus von Sligo ist wieder spannend aufgebaut. Interessant ist, dass dieser Fall deutlich vor dem Ende des Buches aufgelöst wird. Danach fällt die Spannung aber nicht ab, denn so wie es aussieht, hat Emma bei ihrem vorigen Fall eine tödliche Fehlentscheidung getroffen, die sie nun einholt.


    Daneben muss sich Emma mit dem bevorstehenden Prozess gegen ihren ungeliebten Exmann Paul herumschlagen, der angeklagt wird, vor Jahren ein führendes Mitglied der IRA gewesen zu sein. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist oder nicht, wird in diesem zweiten Buch ebenfalls gelüftet. Ein Vorteil hat der Prozess jedoch: Pauls neuer Anwalt macht einen äußerst sympathischen und ansprechenden Eindruck auf Emma.


    Und dann schwebt noch der Drogentest wie ein Damoklesschwert über Emma und ihrer berufliche Zukunft. Dem Leser ist aber klar, dass sich diesbezüglich bei ihr etwas dringend ändern muss. Natürlich ist dieser Drogentest alles andere als angenehm für sie, aber ich habe beim Lesen dennoch gehofft, dass Emma durch den Test vielleicht endlich gezwungen wird, an ihrer Situation etwas zu ändern.


    Genauso interessant wie die Krimihandlung sind wieder die vielen tiefen Einblicke in die irische Gesellschaft und ihre Vergangenheit, die bis heute durch die Religion und IRA geprägt ist. Als Leser erfährt man dabei manch traurige und ernüchternden Details, die das romantische Bild vom Sehnsuchtsziel Irland ins Wanken bringen. Man merkt, dass die Autorin seit vielen Jahren in Irland lebt.


    Mich konnte der zweite Teil um die toughe Emma Vaughan wieder überzeugen und ich hoffe sehr, dass wir noch weitere Fälle mit ihr zu lesen bekommen werden.


    Meine Rezension erscheint bei:

    Amazon

    Großes Literaturschock Bücherforum

    Literaturschock.de

    LovelyBooks

    Thalia

    Weltbild

    Lesejury

  • Nun heisst es Dauemdrücken, dass der Ullstein-Verlag genug Geld mit mir verdient, um mir einen Vertrag für Emma III anzubieten. Ich denke, es sind noch einige Fragen offen und es würde mir Spass machen, sie zu beantworten. Auch wenn das Leben zeigt: Bei vielen Themen wirft jede Antwort fünf neue Fragen auf.

    Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen!

    Dafür sind alle Daumen ganz feste gedrückt. Emma und ihr Umfeld bietet noch genügend Stoff für einen weiteren oder mehrere Bände.


    Liebe Barbara,

    ich bedanke mich ganz herzlich bei dir, dass du diese Runde, die wieder sehr viel Spaß gemacht hat, begleitet hast. Und ich würde mich auch sehr freuen, wenn wir uns zu einem Band 3 hier wieder treffen würden.


    Ein dickes Dankeschön auch an meine Mitleser - mit euren tollen Beiträgen habt ihr um Gelingen dieser Leserunde beigetragen.


    Eine Rezension fehlt noch, wird aber sich noch bald eingestellt werden.

  • Hallo zusammen,

    hier kommt noch meine verspätete Rezension.


    Inhalt:


    Emma Vaughan ist Ermittlerin im irischen Sligo. Nicht nur als Frau ist sie die Exotin im Dezernat, sie wuchs auch noch in den USA auf und nach Meinung einiger Kollegen gehört sie damit nicht "dazu". Ohne das gute Verhältnis mit ihrem Vorgesetzten und mit ihrem Kollegen James hätte sie vermutlich schon lange das Handtuch geworfen. Zumal sie auch private Probleme plagen: eine alte Verletzung hat sie von Schmerzmitteln abhängig gemacht und ihr Mann Paul sitzt wegen vermutlicher IRA-Mitgliedschaft im Gefängnis. Ablenkung bietet die Arbeit und der Fall, der auf Emmas Schreibtisch landet, ist knifflig genug dafür. Im städtischen Krankenhaus scheint sich ein "Todesengel" herumzutreiben. Emma und James stürzen sich in die Arbeit, doch es ist nicht so leicht, weitere Morde zu verhindern. Zumal sich eine Spur in einen von Emmas früheren Fällen abzuzeichnen scheint und Emma muss sich fragen, ob sie damals den richtigen Weg gewählt hatte ...


    Das Buch ist der zweite Band der Reihe um Emma Vaughan.

    Erster Band: Lügenmauer


    Der erste Satz:


    "Emma Vaughan stand in der ersten Morgensonne am Garavogue River, da wo er aus dem Lough Gill kommt, sich durch Sligo Town verengt, um schließlich zu Sligos Hafen zu werden."


    Meine Meinung zum Buch:


    Ich habe schon den ersten Band der Reihe sehr gerne gelesen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Etwas Besonderes an diesem Buch ist, dass die Geschehnisse aus Band 1 noch einmal aufgegriffen werden und zum Ende des Buches hin eine größere Rolle spielen dürfen - das schlägt einen spannenden Bogen zurück und zeigt auch, dass ein Fall nicht einfach abgeschlossen ist, wenn der Täter bekannt ist, sondern dass er noch lange Zeit Auswirkungen auf alle Beteiligten hat.


    Aber auch der aktuelle Fall war spannend zu lesen und es machte mir Spaß, Emma und James bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Es gibt jede Menge Raum, um selbst herumzuspekulieren, wer der Täter sein mag, und es gibt auch bei (wie sich später herausstellen wird) unschuldigen Verdächtigen einige Geheimnisse zu lüften.


    Emma selbst befindet sich auf einer Gratwanderung und das fand ich ist der interessanteste Teil des Buches. Zum einen kann sie ihre Schmerzmittelabhängigkeit wohl nicht mehr allzu lange verstecken, zum anderen wird sie durch den Gefängnisaufenthalt ihres Mannes belastet, der in Verdacht steht, ein führender IRA-Mann gewesen zu sein - und das bedeutet, dass Emma von ihrem Polizistengehalt auch noch einen Anwalt bezahlen muss. Ich hatte mit Emma viel Mitgefühl und das bedeutet auch, dass ich sehr schnell in die Geschichte hineinkam und dass ich sie ohne Unterbrechung durch andere Bücher lesen wollte. Man ist einfach neugierig, wie es mit Emma weitergeht.


    Das Buch endet mit einem tiefen Einschnitt für Emma und ich hoffe, dass es einen weiteren Band geben wird, der mir erzählt, wie es nun mit ihr weiter geht. Dazu wurde der Teil um die IRA-Mitgliedschaft ihres Mannes im Lauf der Geschichte immer spannender, auch hier würde ich sehr gerne lesen, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt.


    Insgesamt gesehen, hat mich dieses Buch wieder sehr gut unterhalten und ich möchte noch mehr davon.


    Die Leserunde selbst war wie immer spannend und es hat Spaß gemacht, gemeinsam auf Mördersuche zu gehen.

    Danke an meine Mitleserinnen und besonderen Dank an Barbara, die uns wieder so nett in der Runde begleitet hat.


    Viele Grüße von Annabas :winken:


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Anstehende Termine

  1. Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018

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  2. Freitag, 3. August 2018, 17:15 - Sonntag, 19. August 2018, 18:15

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  3. Freitag, 10. August 2018 - Freitag, 24. August 2018

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