04: Seite 200 - Ende (Kap. 17 – Ende)

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  • Und Emma muss eine Entziehungskur machen, ihr Gesundheits-Check hat das erwartete Ergebnis gebracht und Emma wurde vom Dienst suspendiert - ein harter Bruch, aber für Emma vermutlich am besten.

    Suspendiert ist nicht gekündigt! Wenn sie den Entzug durchsteht, kann sie da weitermachen, wo sie aufgehört hat.

  • Susan erschien mir vom ersten Moment an verdächtig - ich kann mir nicht vorstellen, dass eine englische Lady sich so einfach zu Emma an den Tisch setzt, also muss sie etwas im Sinn führen. Sie stellt sich als die gesuchte Mörderin heraus und fast hätte Emma noch dran glauben müssen, wie gut, dass gerade noch Catherine auftaucht.

    Mich hat Susan eingewickelt - ich fand sie sympathisch. Betonung auf FAND! :totlach:

  • Gleich zu Beginn dieses Abschnitts taucht dieser IRA-Mann wieder auf. Das ist ja echt gruselig, wenn man sich nicht sicher sein kann, wann der plötzlich neben dem Bett steht. Und das Geld ist in der Tat ein klares Schuldeingeständnis, was Pauls vergangene Beteiligung an der IRA betrifft. Nur gut, dass Emma direkt daran denkt, keine Fingerabdrücke auf dem Kuvert zu hinterlassen, da merkt man halt den Profi.


    Ich begrüße es, dass sie das Geld nicht behält, sondern den Opfern der IRA zukommen lässt - bis auf den Anteil, den sie sich für das Wellness-Hotel abzweigt. Im ersten Moment dachte ich ja, als sie in dem Hotel eincheckt, wie sie sich das teure Hotel leisten kann, aber dann wird es klar.

    Worüber ich mir allerdings nicht sicher bin, wie die IRA darauf reagieren wird, wenn ihnen klar wird, dass das Geld nicht bei Pauls Verteidigung gelandet ist.


    Wie schön, dass Kater Max bei Stevie und Emma ein neues Zuhause gefunden hat.


    Als sich Catherine bei Emma meldet, war ich vollends überzeugt, dass sie nicht die Mörderin in England ist. Denn wäre sie die Täterin, hätte sie besser doch nicht Emma zurückgerufen, da sie sich dann denken könnte, was diese von ihr will. Aber der anschließende kursive Abschnitt hat mich dann doch nochmal schwer zweifeln lassen. Ich habe ihn extra zweimal gelesen, und beim zweiten Mal dachte ich, dass das durchaus auch aus der Sicht einer dritten Person geschrieben sein könnte. Dass "Die Kleine", die angerufen hat, Catherine sein könnte.

    Kurz habe ich überlegt, ob es sich bei der Mörderin um Catherines leibliche Mutter handeln könnte (wegen der beiden älteren Damen im Hotel), da ich mich nicht mehr erinnere, ob Kaitlin überhaupt noch lebt. Ich denke aber eher nicht, denn sonst hätte sich Catherine im letzten Band sicherlich an sie gewendet und nicht an diesen Fitzpatrick.


    Eine ganze Zeit war ich mir nicht sicher, ob Sybil oder Susan die Mörderin sein könnte - ob es nochmal jemand ganz anderes ist. Erst als Susan die Autoschlüssel mitgehen lässt, war klar, dass sie die Täterin ist.


    Diesmal war James nicht zur Stelle, aber Catherine, die sich glücklicherweise ihre Gedanken gemacht hat. Und sie ist keine Sekunde zu früh gekommen. Ich muss sagen, ich bin wirklich erleichtert und froh, dass Catherine nicht die Mörderin ist und sich Emma nicht so in ihr getäuscht hat.

    Was hat sich Susan nur dabei gedacht, an den Peinigern ihrer ehemaligen Schützlinge Rache zu nehmen. Früher oder später wären die Kinder von damals in Verdacht geraten, damit hätte sie ihnen keinen Gefallen getan.


    So, wie erhofft bleibt das Ergebnis des Drogentests nicht ohne Folgen und Emma wird gezwungen, einen Entzug zu machen. Die Woche in dem Hotel hatte neben der Aufdeckung der Mörderin den Vorteil, dass sie selbst merkte, dass ihr Sport guttut. Und nachdem James sich anbietet, dass Stevie samt Kater in der Zeit bei ihm unterkommen kann, kann sie viel beruhigter den Entzug angehen.

    Das ist ein ganz tolles Angebot von James. Sehr schön, wenn man sich so auf jemand verlassen kann, wenn man Unterstützung braucht.


    Gespannt bin ich jetzt auch, ob das zwischen Emma und Andrew etwas längerfristiges wird. Ich war ja überrascht, dass sie ihm von Catherine erzählt hat.

    Achja, eines habe ich noch vergessen: der Grund, warum Sybil Emma immer so angestarrt hat. Das war mal wieder so ein typischer Fall von "wie klein die Welt doch manchmal ist".


    Mir hat der zweite Band in jedem Fall auch wieder gut gefallen.

  • Nach wie vor hat mir die Verzahnung der beiden Fälle aus Band 1 und 2 ganz ausgezeichnet gefallen - wenn Du sowas drauf hast, liebe Barbara, musst Du Dich echt nicht mehr als Anfängerin bezeichnen!

    (...)

    Ich glaube, das Emma immer noch gerne was mit James hätte - vernünftig ist das aber nicht. Vielleicht kapiert sie ja irgendwann, dass er als guter Freund und dazu auch noch einer ihres Sohnes - eine noch wichtigere und größere Rolle in ihrem Leben spielen kann.

    Ich finde die Weiterführung des Falles aus "Lügenmauer" in dieses Buch hinein auch toll! Das ist etwas Besonderes.


    Ja, Emma und James, am Ende der Geschichte sind sie gute Freunde. Das ist auch gut so, vielleicht braucht Emma das im Moment mehr.

  • Worüber ich mir allerdings nicht sicher bin, wie die IRA darauf reagieren wird, wenn ihnen klar wird, dass das Geld nicht bei Pauls Verteidigung gelandet ist.

    (...)

    Eine ganze Zeit war ich mir nicht sicher, ob Sybil oder Susan die Mörderin sein könnte - ob es nochmal jemand ganz anderes ist.

    Daran habe ich gar nicht gedacht - die IRA ist da sicher not amused. Ich frage mich aber, wie Emma nun Geld auftreiben wird, bei Suspendierung bekommt sie ja kein Gehalt mehr. Wir brauchen also wirklich einen Band 3, um das alles zu Ende zu führen. *Zaunpfahl* :unschuldig:


    Sybil erschien mir am Anfang auch verdächtig, aber bei Susan hat sich das schneller verstärkt. Und es klärt sich ja dann auch auf, warum Sybil Emma immer so angestarrt hat.

  • Ich wäre ja nicht darauf gekommen, dass da noch so eine nette ältere Dame mit drinhängt. Susan ist mir aber fast bis zum Schluss sympathisch - nur, als sie Emma an den Kragen will, wird es mir auch ein bisschen zu viel.

    Ja, als sich die beiden Frauen über Fußball unterhalten usw. hatte ich immer mehr gehofft, dass sie nicht die Mörderin ist, denn ich fand sie auch so erfrischend anders. Andererseits war es auffällig, dass sie so gar nicht zu ihrem Äußeren gepasst hat.

    Also dieses Wellness-Kloster wird so einladend beschrieben, dass ich dort auch am liebsten ein paar Tage - oder gern auch einige mehr - verbringen möchte.

    Das stimmt, das war sehr einladend beschrieben. Auf der anderen Seite fand ich es erschreckend, dass die Schwestern von damals hier immer noch das Regiment führen.

    Mir gefallen auch die Ausführungen über Irland, Dinge die ich nicht kannte.

    Das ging mir genauso, die Insiderinformationen finde ich überaus spannend.

    Witzig ist, dass Emma beim Meditieren einschläft.

    An der Stelle musste ich auch lachen.

    Susan war mir in dem Hotel sehr sympathisch, Sybill dagegen war mir eher suspekt. Dabei wäre es umgekehrt richtig gewesen!

    Das dachte ich auch, ich habe mich ebenfalls total täuschen lassen.

    Über manche Formulierungen musste ich lauthals lachen!


    Serienmörder-Kater


    Ein typischer Ire könnte auch unter nassem Zement eine Stunde lang reden, ohne irgendetwas von Bedeutung von sich zu geben.

    Ja, diese Sätze gefallen mir auch immer besonders gut, das lockert die Geschichte so prima auf.

    auf Kapitel 18 (kursiver Text) fiel ich fast doch herein und fing an, Catherine zu verdächtigen, nachdem ich ja die ganze Zeit fest überzeugt war, dass sie als Täterin nicht in Frage kommt.

    Das Kapitel hat mich auch mächtig ins Schleudern gebracht.

    Die Schwestern von Bon Coeur sind immer noch so harte Brocken wie früher. Vermutlich finden sie es immer noch in Ordnung, wie sie sich verhalten haben - da scheint jegliche Einsicht zu fehlen. X(

    Furchtbar, nicht wahr?

    Wir brauchen also wirklich einen Band 3, um das alles zu Ende zu führen. *Zaunpfahl* :unschuldig:

    Unbedingt!!!

  • @Tochter Alice. Das Wellness Kloster. Nein, das gibt es so nicht in der Wirklichkeit. Ich hätte zuviel Angst, dass ein Hotelier mein Geschreibsel in den falschen Hals kriegt und mich wg Verleumdung verklagt, weil in meinem Buch bei ihm die Mörder absteigen... lieber nicht. Aber natürlich gibt es ein Vorbild für dieses Haus. Glenlo Abby, ganz in der Nähe von Galway und tatsächlich nur 7 km von dem Strand mit den Klippen entfernt. Es ist aber kein Wellness-Hotel, sondern ein ganz normales Hotel, allerdings tatsächlich mit einer Kapelle mit Turm direkt neben dem Haus. Und einem sehr empfehlenswerten, wenn auch teuren, Restaurant.

    Ich versuche immer, möglichst nah an der Realität zu schreiben, die Entfernungen korrekt anzugeben und sogar die Straßennamen - N59 oder N17 - sind korrekt. Oft allerdings verändere ich die Namen, damit es keinen Ärger gibt, ein Pub, das "Flying Horse" heisst, wird bei mir dann schon mal die "Limping Cow".

    Das kann ich sehr gut verstehen! Es könnte ja wirklich Ärger bringen und so ist es bestimmt sicherer!

  • Ich hab grad mit Erschrecken festgestellt, dass ich zum letzten Abschnitt noch gar nichts geschrieben habe, obwohl ich das Buch längst zu Ende gelesen habe.

    Zuerst dachte ich ja auch, na toll, was soll jetzt noch kommen, wenn wir den Täter schon kennen. Aber ich wurde eines besseren belehrt und bin mit dem letzten Seiten durchaus zufrieden. Im Grunde geht es ja hier um die Vergangenheit von Emma - quasi Nachfolge des ersten Teiles eingeflochten in diesen Band.

    Die Szenen im Hotel fand ich an einigen Stellen höchst amüsant, ich wäre aber auch nicht wirklich auf Susan als Täterin gekommen - zumindest bis sie die Autoschlüssel im Zimmer geklaut hatte. Sie kam einem doch sympathisch vor - was ich von Sybil nicht unsere Täterin ist. Aber so kann man sich täuschen.


    Gut fand ich auch, dass Emma nicht gekündigt wurde nachdem der Gesundheitscheck so miserabel ausgefallen ist. Aber nun hat sie die Chance auf einen Neuanfang und den erhoffe ich mir ja in einem 3. Band. Ich drücke ganz sehr die Daumen, dass der Verlag grünes Licht dazu gibt.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen muss ich sagen, meine Rezension kommt noch diese Woche und ich entschuldige mich, dass es so lange dauert bei mir.