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  • Dieses Kapitel hieß Berechnungen und es ist erstaunlich, was alles berechnet wird und wo Berechnung in vielerlei Hinsicht eine Rolle spielt. Wurde Kara auf die ESOX aus Berechnung geschickt und wenn ja welche? Hofft die Generalin, dass die Koexistenzialistin von ihrer Naivität geheilt wird, wenn sie selbst in Gefahr ist und angegriffen wird. Oder hofft sie wirklich, dass es eine gütliche Einigung mit der Mannschaft der ESOX geben könnte? Schließlich hat sie die Diskussionen mit ihrem Sohn gehabt und es ist ja nicht gesagt, bloß weil sie Generalin ist, dass sie mit der Unterdrückung der Menschen der ESOX einverstanden ist.


    War es Berechnung, Bergelen auf die ESOX zu schicken? Wollte die rote Familie seine besondere Sicht auf die Geschehnisse dort wissen? Ugrôn erscheint mir ganz klug. Seine Art der Gesprächsführung gefällt mir. Sicher, seine körperlichen Veränderungen sind gewöhnungsbedürftig. Aber sein Wissen hat sich erweitert. Er erinnert mich an Korol aus den Speicherbildern. Auch der ist der Meinung, dass die anderen Menschen zu bedauern sind, weil sie nicht so viel erkennen können wie er. Das gilt auch für die Menschen der ESOX. Auch die konnten mehr erleben und erkennen als andere Menschen.

    Und dank der Mutter kann Ugrôn berechnen, dass es noch einen Planeten geben muss und dessen Tarnung ist geknackt.


    Die Berechnungen über die notwendige Tiefe des Turms und schließlich die Berechnungen über die Energiegewinnung von Korol.


    Dann die schlimmste Berechnung, wieviel Schmerz führt zu Tode und wie wird der dosiert. Bei der Hinrichtung und im Umgang mit Kara zeigt Tervoil eigentlich, dass er nicht dumm ist. Beinahe fliegt die Aktion von Zegato auf. DA habe ich wirklich mitgefiebert. Irgendwie ist mir Tervoil sympatischer als der ermordete Kotzbrocken. Allerdings ist er auch gefährlicher.

    Die Exekution selbst war dann auch ziemlich brutal. Umso verblüffter war ich, als Tervoil am Ende seinen toten Gegnern Respekt erwies.

    Ja, kurz war ich auch überrascht, aber ich sollte es nicht sein, denn es ist allgemein bei Soldaten so, dass man dem Gegner Respekt zollt, wenn er gut kämpft. Schließlich kämpfen Soldaten nicht gegen andere Soldaten, weil sie persönlich was gegen sie haben, sondern weil sie einem Befehl folgen. Auch Terviol folgt einem Befehl und er denkt, dass seine Handlungsweise notwendig ist, um die Sicherheit des Schwarms zu garantieren.

    Ich war überrascht, dass er Aneste aus seinen Fängen läßt. Hier dachte ich , dass er vielleicht dank seiner Macht sie einfach zwingt, sich mit ihm zu beschäftigen. Da habe ich wirklich aufgeatmet. Aber sie muss sich wohl vor ihm in acht nehmen. Ich bin mir nicht sicher , ob er auch diese konsequente Haltung bewundert oder beleidigt ist.


    Ja, aber du hättest ja auch einen sensiblen, gewaltverabscheuenden Muskelprotz einbauen können. Kurzer Auftritt eines Statisten (der in der nächsten Szene seinem Sparringspartner zum Opfer fällt) :boxen::kommmalherfreundchen: ... Okay, war nur so eine Idee...

    Es werden hier scheinbar zu wenig Tote serviert und schon gibt es Vorschläge wie das zu ändern sei...X(

    Die Inspiration dazu reicht zurück bis zu den Karl-May-Geschichten, die ich als Teenager gelesen habe. Da war das so, dass man den Respekt der Indianer erwerben konnte, wenn man am Marterpfahl tapfer blieb.

    Das war immer al Kind mein Problem, ich war ja ein Mädchen und die stellen Indianer nicht an den Marterpfahl. Wie sollte ich mir den Respekt der Indianer verdienen....

    Schmunzeln musste ich darüber, dass Macro Kara es nach dem Liebesspiel überlässt die Haltegriffe zuerst auszusuchen :totlach: . Das darf dann wohl als Pendant zum heutigen "Tür aufhalten" gesehen werden?

    Ich habe es anders verstanden. Viele Emanzen sehen ja das Türaufhalten als Diskriminierung an, was leider dazu führt, dass viele Männer sich solche Art der Höflichkeit nicht mehr trauen. Ich habe es so verstanden, dass er ihr zutraut, die Haltegriffe selbst zu finden und damit ihre Selbständigkeit betont.

    Berglen gefällt mir zunehmend gut. Er beginnt Fragen zu stellen und über den Tellerrand zu schauen. Allerdings wächst gleichzeitig die Befürchtung in ihm, dass "Mutter" seine Gedanken nicht gefallen könnten. Und ich teile die Befürchtung. Vielleicht wird er ja wieder als Diplomat auf ein anderes Schiff geschickt, das wäre wohl für alle Beteiligten die beste Lösung

    Mir geht es auch so. Ich sehe ihn in Gefahr, aber ob die Gefahr von der Mutter ausgeht? Wieso sollten die Gedanken Berglens die Mutter interessieren? Ich denke so wichtig ist ein einzelner Mensch für die Mutter nicht. Anders sieht es bei Ugrôn aus. Was will er. Er ist ziemlich undurchsichtig und deshalb gefährlich.


    Ich find es gut mal "hinter die Kulissen" der grossen Aktionen zu schauen. Dies Buch gibt jede Menge Denkanstösse, die mich auch Stunden und Tage nach dem Lesen nicht los lassen.

    Ich vertrete die Auffassung, dass das Ziel von Unterhaltungsliteratur ist, Bilder zu erzeugen ("Kopfkino"), während Hochliteratur ermöglichen will, neue Gedanken zu denken

    Ärgere mich immer wieder über diese Teilung. Mich hat es lange davon abgehalten gute Bücher zu lesen. Für mich war es gleichbedeutend mit spannend undlangweilig . Ich finde es gibt nur gute und schlechte Bücher und das in jedem Genre. Ein gutes Buch ist für mich ein spannendes und sprachlich gut geschriebenes Buch, in dem Probleme auf unterhaltsame und zur Diskussion anregende Weise angesprochen werden. Wenn es dann noch weggeht von Klischees und überraschende Wendungen enthält, dann bin ich der Meinung, es ist gute Literatur. Also sind Deine Bücher auf alle Fälle da anzusiedeln! Alle anderen Wertungen sind mir egal.

    Einerseits gibt sie Menschen einen Lebensraum, allerdings ist sie auch nur gütig, solange man ihren Willen anerkennt. Ihre Motive sind völlig im Dunkeln, sie stammt eben nicht aus unserer Welt.

    Ich bleibe bei meiner Theorie, dass sie einsam ist und deshalb braucht sie die Menschen bald nicht mehr, oder?


    Ich finde es schon krass, dass genau der Computer die Rebellen findet und damit auffliegen lässt, an dem sie sich wieder anschließen wollen. So ganz klar ist mir auch noch nicht, was genau sie wollen. Eigentlich haben sie doch wieder mehr Freiheiten bekommen und sind eigenständiger. Ok, die Abnabelung hat ein paar Kollateralschäden verursacht wie bei Anestes Mutter, aber ohne Opfer finden Veränderungen in diesen Dimensionen doch nie statt


    gleichzeitig aber im persönlichen Bereich sehr freien Gesellschaft.

    Der Computer ist eben neutral, er handelt rein logisch und die Prämissen gibt wieder ein Mensch ein. Aber alles andere was du schreibst kann man nur verstehen, wenn man es selbst erlebt hat. Ich bin der Meinung, niemand hat das Recht über eine Gesellschaft zu entscheiden, nur die in dieser Gesellschaft lebenden Menschen. Soweit ich bisher gelesen habe, war es eine reine Entscheidung der anderen Schiffe ohne Meinungen von innen. Nach wie vor finde ich das arrogant. Woher willst du wissen, ob sie mehr Freiheit haben? Freiheit ist ein relativer Begriff. Ich weiß nicht wieviel "Freiheit " die Militärs auf der Payra haben oder auf anderen Schiffen. Auf der Squid gibt es auch eine sehr relative Freiheit. Es muss anderen nicht gefallen und man muss es auch nicht verstehen, aber wenn sie sich eben an den Computer anschließen (zum Beispiel um den Faktor emotionaler Entscheidungen auszuschalten) und schneller interagieren wollen, dann ist es ihre Sache. Die biogenetische Aufwertung der Menschen der Payra könnte mancher auch als sehr künstlich ansehen und eine sehr einseitige gesellschaftliche Entwicklung, aber wissen wir wirklich was über diese Gesellschaft?

    Aneste fühlt sich zivilisatorisch zurückgeworfen. Sie vermisst die Möglichkeiten der virtuellen Realität, die der Zentralcomputer bot.

    Ein noch einfacheres Beispiel: Nimm einem Teenager sein Smartphone weg ...

    Gut gesagt. In dieser virtuellen Realität fühlt sie sich viel freier als jetzt, wo ihre Sinnes eingeschränkt sind wirkt es wie behindert.


    wird ignoriert oder abgeschafft. Was ist mit Berührungen, Empfindungen, Sehen, Hören, alle Sinnesorgange, die einen Menschen ausmachen, sind dann auch nicht mehr da.

    Machen die Sinnesorgane einen Menschen aus? Schließlich haben die meisten Tiere Sinnesorgane.

    Es ist außerdem nicht gesagt, dass dies abgeschafft wird, es kann sogar intensiviert werden, besser sehen und hören, tasten. Auch Empfindungen werden stärker stimuliert, wenn ich bessere Sinnesorgane haben.


    Ah, interessant! Das ist ja die Kernfrage, die über allem schwebt: Wo endet das Menschsein? Wie sieht das die Leserunde - hat die Rote Familie die Grenze überschritten?

    Was ist "Menschsein" soweit ich weiß gibt es noch keine Definition auf die man sich endgültig einigen konnte. Wenn es aber in der Relation zur ESOX geht, dann sind sie auf alle Fälle weniger Mensch als die anderen Schiffe und nur aus Angst vor der Squid, werden sie nicht angegriffen.


    Das sind die Szenen, bei denen ich nach dem fünften Umschreiben schluchzend Pause mache, um dann Legofiguren hervorzukramen und vor mir aufzubauen, damit ich nachvollziehen kann, welche Nachricht wann bei wem eintrifft ...

    Das ist jetzt wirklich Kopfkino! Ich gäbe was drum dieses Bild zu sehen. Vielleicht bietest du es im nächsten crowd funding an?:)



    Das ist bei mir noch Gegenstand der historischen Forschung.

    Ja, so ist das bei Hochliteratur, da muss man eine Doktorarbeit schreiben, damit dann alles korrekt ist :)

  • Ich glaube, das ist eine wesentliche Erkenntnis: Kara vertritt nicht im eigentlichen Sinne die Interessen der MARLIN - sie versucht, sich davon zu lösen, was für ihr Schiff kurzfristig das Optimum wäre, und denkt im größeren Kontext des Schwarms.

    Tut sie das? Oder ist es nicht einfach so, dass die friedliche Lösung, die sie anstrebt eben auch für den Schwarm das beste wäre? Sie ist noch unsicher auf dem diplomatischen Parkett und weiß auch noch nicht wie man für seine Ideal an dieser Stelle eintreten kann, aber sie ist hier auf dem richtigen Posten. sie wird von ihrer extremen Position abweichen müssen, aber auf der anderen Seite ist sie einem Extrem gegenüber. Alle Schiffe des Schwarms gegen eines und ohne Kompromisse. Da muss erst mal ein richtiger Gegenpol sein, damit man eventuell die anderen überzeugen kann, einen anderen Weg zu gehen. Ich wundere mich nur, dass sie nicht dabei ist, ihre Fachkompetenz in diesem Bereich auch durch die Erweiterung theoretischer Kenntnisse zu untermauern.

  • Er erinnert mich an Korol aus den Speicherbildern. Auch der ist der Meinung, dass die anderen Menschen zu bedauern sind, weil sie nicht so viel erkennen können wie er.

    Sie gleichen sich in dem Punkt, dass sie die Entwicklung ihres Seins weit vorantreiben und dass diese Entwicklung sie weit vom Rest der Menschheit fortführen. Zudem könnten sie beide so etwas wie Pfadfinder sein, die einen Weg erkunden, auf dem ihnen der Rest der Menschheit möglicherweise folgen könnte.


    Schließlich kämpfen Soldaten nicht gegen andere Soldaten, weil sie persönlich was gegen sie haben, sondern weil sie einem Befehl folgen

    Das ist eine für diesen Roman wesentliche Erkenntnis ... ;)


    Ich finde es gibt nur gute und schlechte Bücher und das in jedem Genre.

    Da bist Du ganz im Lager von Oscar Wilde ...


    Soweit ich bisher gelesen habe, war es eine reine Entscheidung der anderen Schiffe ohne Meinungen von innen.

    Ja, das stimmt: Die anderen Schiffe haben sich irgendwann zusammengetan und gesagt: "Es reicht!" Wobei man ihnen sicherlich unterstellen darf, dass man dort überwiegend davon ausging, dass die Menschen auf der ESOX so etwas wie Sklaven eines tyrannischen Zentralcomputers geworden waren. Auch Starn Egron wähnte sich ja auf einer Art Befreiungsaktion.


    Machen die Sinnesorgane einen Menschen aus? Schließlich haben die meisten Tiere Sinnesorgane.

    Kann man den Menschen vielleicht als Mischwesen sehen? Trieb, Instinkt und Emotion vom Tier - Kalkül, Gedächtnis, Ratio von der Maschine?

  • Viele Emanzen sehen ja das Türaufhalten als Diskriminierung an, was leider dazu führt, dass viele Männer sich solche Art der Höflichkeit nicht mehr trauen. Ich habe es so verstanden, dass er ihr zutraut, die Haltegriffe selbst zu finden und damit ihre Selbständigkeit betont.

    So kann man das natürlich auch sehen. Ich selbst betrachte das Türaufhalten als eine Geste der Höflichkeit gegenüber jedem unabhängig vom Geschlecht, deshalb habe ich das auch als eine solche gesehen. Ich finde aber schon interessant, wie unterschiedlich so eine recht kleine Geste interpretiert werden kann. Zugegeben vermisse ich in unserer Welt ein wenig den Gentelman und freue mich immer, wenn ich denn mal einen begegne. Mit Emanipation hat das für mich nichts zu tun, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

    Ärgere mich immer wieder über diese Teilung. Mich hat es lange davon abgehalten gute Bücher zu lesen. Für mich war es gleichbedeutend mit spannend undlangweilig . Ich finde es gibt nur gute und schlechte Bücher und das in jedem Genre.

    Da bin ich ganz Deiner Meinung. Dieser innere "Krieg" konnte ich noch nie verstehen. Und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass irgendwelche Bücher einfach hochgelobt werden, weil die eh keiner versteht ;-)

    Auch Empfindungen werden stärker stimuliert, wenn ich bessere Sinnesorgane haben.

    Das ist dann aber reines Kopfkino. Zugegeben, in einer computergesteuerten Welt reicht das vermutlich aus oder ist, wie Du schreibst, sogar noch intensiver. Mir macht das aus heutiger Sicht ein wenig Angst, weil sich da Realität und Gedankenwelt bzw. Vorstellungskraft vermischen. Ich kann gedanklich in jeder Richtung stimuliert werden, ob die Situation tatsächlich existiert, ist dann eine andere Frage. Wobei mir da die Frage kommt, ob es dann eine Realität, wie wir sie kennen, noch gibt.


    Der Computer ist eben neutral, er handelt rein logisch und die Prämissen gibt wieder ein Mensch ein. Aber alles andere was du schreibst kann man nur verstehen, wenn man es selbst erlebt hat. Ich bin der Meinung, niemand hat das Recht über eine Gesellschaft zu entscheiden, nur die in dieser Gesellschaft lebenden Menschen. Soweit ich bisher gelesen habe, war es eine reine Entscheidung der anderen Schiffe ohne Meinungen von innen. Nach wie vor finde ich das arrogant. Woher willst du wissen, ob sie mehr Freiheit haben?

    Wobei man ihnen sicherlich unterstellen darf, dass man dort überwiegend davon ausging, dass die Menschen auf der ESOX so etwas wie Sklaven eines tyrannischen Zentralcomputers geworden waren.

    Ein paar Seiten und Gedankengänge weiter sehe ich das mittlerweile auch ein wenig anders, denn ich bin tatsächlich auch davon ausgegangen, dass die Menschen nicht ganz freiwillig sich dem Zentralcomputer angeschlossen haben. Aber wenn man das tatsächlich damit vergleicht, dass wir heute wieder ins Mittelalter katapultiert werden würden, dann wäre ich davon auch nicht sehr begeistert :totlach: Der Schwarm konnte sich vermutlich nicht vorstellen, warum man sich freiwillig so vernetzt und alles was man nicht kennt, macht zunächst den meisten Menschen Angst.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ein paar Seiten und Gedankengänge weiter sehe ich das mittlerweile auch ein wenig anders, denn ich bin tatsächlich auch davon ausgegangen, dass die Menschen nicht ganz freiwillig sich dem Zentralcomputer angeschlossen haben. Aber wenn man das tatsächlich damit vergleicht, dass wir heute wieder ins Mittelalter katapultiert werden würden, dann wäre ich davon auch nicht sehr begeistert :totlach: Der Schwarm konnte sich vermutlich nicht vorstellen, warum man sich freiwillig so vernetzt und alles was man nicht kennt, macht zunächst den meisten Menschen Angst.

    Naja das mit dem Freiwillig ist so eine Frage, wenn schon Babys die ersten Implantate bekommen ist das wohl eher die freiwillige Entscheidung der Eltern oder der Gemeinschaft. So ganz kann ich dem nicht zustimmen. Aber andererseits gibt es auch hier und heute Sachen bei denen die Eltern lebenslang wirkende Entscheidungen, aufgrund der Gesellschaft oder Norm oder persönlicher Überlegung, für ihre Kinder treffen. Es ist also eine ziemliche Grauzone würd ich sagen.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Es werden hier scheinbar zu wenig Tote serviert und schon gibt es Vorschläge wie das zu ändern sei... X(

    Ich hab doch nicht gesagt, dass er gleich sterben muss ;) Ich persönlich finde die Menge an Toten durchaus ausreichend, habe aber die Befürchtung, dass das Ende der Fahnenstange in dieser Beziehung noch nicht erreicht ist.

    Ich sehe ihn in Gefahr, aber ob die Gefahr von der Mutter ausgeht? Wieso sollten die Gedanken Berglens die Mutter interessieren? Ich denke so wichtig ist ein einzelner Mensch für die Mutter nicht.

    Ein einzelner kann seine Gedanken und Ansichten weitergeben und so viele andere erreichen. Vor allem, wenn er sie gut begründen kann. Also kann ein einzelner Mensch durchaus wichtig sein.

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Ich sehe auch keine Gefahr von Mutter ausgehen. Ich hoffe, dass Mutter intelligent genug ist, um unterschiedliche Meinungen zuzulassen und daraus eine Meinung nach mehr Gesichtspunkten bilden zu können. Wenn jemand mal nicht so viel Zuneigung ihr gegenüber aufbringt, dann sieht sie das vielleicht wie bei einem rebellierenden Teenager. Sie hat ja nun auch schon viele Menschenleben begleitet und weiß sicher, dass es mal dazu kommt, dass einer ihrer Schützlinge sich nicht ganz wohl bei ihr fühlt. War bei den ersten Menschen, die sie aufnahm, gewiss doch auch schon so.

  • Aber auch eine gütige Mutter kann mal die Geduld verlieren und den aufmüpfigen Teenager in seine Schranken weisen ;)

    An dieser Stelle zerbreche ich mir gerade den Kopf darüber, dass sie ja ein lebender Organismus ist und somit altert. Wie zeigt sich das und wie wirkt sich das aus?

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Aber auch eine gütige Mutter kann mal die Geduld verlieren und den aufmüpfigen Teenager in seine Schranken weisen ;)

    So wie im "Feuer der Leere", als sie gegen die Zoeliker vorgegangen ist.

    An dieser Stelle zerbreche ich mir gerade den Kopf darüber, dass sie ja ein lebender Organismus ist und somit altert. Wie zeigt sich das und wie wirkt sich das aus?

    So weit hatte ich noch gar nicht gedacht.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018

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  2. Freitag, 3. August 2018, 17:15 - Sonntag, 19. August 2018, 18:15

    JanaBabsi

  3. Freitag, 10. August 2018 - Freitag, 24. August 2018

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  4. Freitag, 17. August 2018 - Freitag, 31. August 2018

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