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  • Und was wäre, wenn diese Aliens uns zwar die Freiheit nehmen würden, dafür aber den Weltfrieden brächten, den Hunger abschaffen und die Umweltzerstörung rückgängig machen würden? Wenn sie die Erde in eine Art Erziehungsheim umwandeln würden, in dem die Menschheit über ein paar Generationen lernen soll, verantwortungsvoll mit ihrem Planeten umzugehen?

    Dann würden wir die Mehrheit von uns sich schwer damit tun, das Gute in der Aktion zu sehen. Aber kann es denn wirklich gut sein, wenn eine Spezies (oder auch Gruppen innerhalb einer Spezies) einer anderen ihre Ansichten und Lebensweisen aufdrängt? Ich bin der Meinung, dass die natürliche Auslese gut funktioniert. Und wenn eine Spezies ihre Welt zugrunde richtet, ist sie eben nicht wert, zu überleben. Das ist jetzt zwar ziemlich schwarz-weiß dargestellt und berücksichtigt z.B. die nicht die Arten, die wir mit zugrunde richten und die sich nicht dagegen wehren können, aber im Großen und Ganzen sehe ich es schon so.

    Ignatius von Loyola, der Gründer der Jesuiten, war dagegen Gefühle und Triebe zu verteufeln. Er meinte, jedes Gefühl gehört zum Menschsein dazu. Aber ein Mensch hat auch ein Gewissen und einen Verstand, die ihn ermächtigen und befähigen, verantwortungsvoll mit diesen Gefühlen und Trieben umzugehen. Beispielsweise kann man dem Hass nachgeben und sein Gegenüber verprügeln. Oder man kann den Hass zum Anlass nehmen, in sich selbst hineinzuschauen und zu erforschen, ob es wirklich der andere ist, dem dieses Gefühl gilt - oder ob er nur der Auslöser ist und in Wirklichkeit im eigenen Leben etwas nicht stimmt, woran das Gegenüber einen erinnert. Dann kann man an sich selbst und am eigenen Leben arbeiten.

    Natürlich können Gefühle sehr verschieden wirken. Auch übermäßige Liebe kann schlimme Auswirkungen haben. Wohl dem, der sich selbst so gut reflektieren kann und immer erst denkt, bevor er seinen Gefühlen freien Lauf lässt.;)

    Der muss einfach Marco heißen. Makro schreibt man doch Makro. Zumindest im Deutschen. :P

    :lachen::lachen::daumen:

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Fragen wie "Ist Gefühl /Emotion wirklich etwas schlechtes, etwas das wir überwinden müssen, weil es uns vermeintlich schwach macht? Oder ist es nicht eher so, dass gerade unsere "Emotionale Intelligenz" eine DER Stärken des Menschen ist? Etwas, das es zu bewahren gilt, weil es und vor vielem schützt?

    Ich denke auch, dass das das Menschsein auch ausmacht und uns von Maschinen und Robotern unterscheidet.

    Sobald man sich immer mehr mit dem Computer verbindet, verliert man diese Eigenschaft doch immer mehr. Ich finde, man sieht an Aneste schon, dass diese Merkmale immer weniger bei ihr werden.

    Ich glaube die Situation ist so komplex das es keine einfache Lösung gibt

    Das denke ich allerdings auch. Ich hoffe, dass es eine Lösung ohne große Verluste gibt.

    Und was wäre, wenn diese Aliens uns zwar die Freiheit nehmen würden, dafür aber den Weltfrieden brächten, den Hunger abschaffen und die Umweltzerstörung rückgängig machen würden? Wenn sie die Erde in eine Art Erziehungsheim umwandeln würden, in dem die Menschheit über ein paar Gener

    Das ist tatsächlich schwierig und hängt sicherlich von jedem einzelnen ab, wie er das bewertet. Manchen ist Sicherheit wichtiger als Freiheit oder umgekehrt. Beides finde ich in dieser extremen Variante nicht gerade optimal.

    Ignatius von Loyola, der Gründer der Jesuiten, war dagegen Gefühle und Triebe zu verteufeln. Er meinte, jedes Gefühl gehört zum Menschsein dazu. Aber ein Mensch hat auch ein Gewissen und einen Verstand, die ihn ermächtigen und befähigen, verantwortungsvoll mit diesen Gefühlen und Trieben umzugehen. Beispielsweise kann man dem Hass nachgeben und sein Gegenüber verprügeln. Oder man kann den Hass zum Anlass nehmen, in sich selbst hineinzuschauen und zu erforschen, ob es wirklich der andere ist, dem dieses Gefühl gilt - oder ob er nur der Auslöser ist und in Wirklichkeit im eigenen Leben etwas nicht stimmt, woran das Gegenüber einen erinnert. Dann kann man an sich selbst und am eigenen Leben arbeiten.

    Und genau das ist wohl auch das Schwierige am Menschsein, sich so reflektieren zu können und nicht einfach seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Übrigens fand ich es lustig, wie erst die Technik des Personentransportsystems und dessen Algorithmen ausführlich beschrieben wurden und dann kam Aneste letztlich zu dem Ergebnis, dass sie einfach Pech hatte, dass sie so lange warten musste. Erst diese ganze Berechenbarkeit und dann so Satz. So ähnlich wie eine Ampel, die gerade einfach nicht umspringen "will". Habe mal irgendwo gehört, dass Frauen mehr zu solchen Aussagen tendieren. Hasse es, wenn ich mich selbst dabei erwische. :P

  • Und was wäre, wenn diese Aliens uns zwar die Freiheit nehmen würden, dafür aber den Weltfrieden brächten, den Hunger abschaffen und die Umweltzerstörung rückgängig machen würden? Wenn sie die Erde in eine Art Erziehungsheim umwandeln würden, in dem die Menschheit über ein paar Generationen lernen soll, verantwortungsvoll mit ihrem Planeten umzugehen?

    Auch das ist ja Thema in einigen Science-Fiction-Geschichten.

    Ich glaube Erziehung könnte den Menschen allgemein nicht schaden.

  • Übrigens fand ich es lustig, wie erst die Technik des Personentransportsystems und dessen Algorithmen ausführlich beschrieben wurden und dann kam Aneste letztlich zu dem Ergebnis, dass sie einfach Pech hatte, dass sie so lange warten musste. Erst diese ganze Berechenbarkeit und dann so Satz.

    Das war irgendwie auch so herrlich "normal" :totlach:

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