01: Anfang - Seite 52 (Kapitel 1 + Erstes Speicherbild)

  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 13.04.2018 zur Leserunde zu dem Buch "Das Imago-Projekt" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Robert Corvus, der uns hier begleiten wird. Schön, dass Du, lieber Robert, wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:


    Hier könnt Ihr zum Inhalt vom Anfang bis Seite 52 (Kapitel 1 + Erstes Speicherbild) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.



    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße

    odenwaldcollies :winken:

  • Ich begrüße alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schwarm, in dem die letzten freien Menschen durch die Galaxis ziehen. Herzlich willkommen!


    Und gleich meine erste Frage: Findet mein forschender Blick auch Neulinge? Sprich: Ist jemand mit Das Imago-Projekt das erste Mal hier, oder haben alle Feuer der Leere gelesen?


    Der erste Leseabschnitt enthält zwei Szenen, die erst spät in die Geschichte gefunden haben. Die Szene auf der ESOX fand auf Anregung meiner Lektorin nach dem Vorlektorat hinein; die dort enthaltenen Informationen sollten den Leserinnen und Lesern früh vermittelt werden, meinte sie - und untermauerte das mit guten Argumenten. Nun ist ein Roman aber ein Geflecht aus Spannungsbögen und auch, wenn man so möchte, Stimmungsfeldern. Dass wir dem Kommissar der PAYARA in dieser Geschichte erstmals begegnen, wenn er sich in einem Trainingsraum aufhält, hat einen guten Grund. Dass Kara Jeskon zunächst ebenfalls in einem Trainingsraum in ihre Notlage geriet, war dagegen eher willkürlich - es musste sich lediglich um ein Rotationsmodul handeln, und es sollte kein Schwimmbad und kein Hydroponium sein, weil ich solche Lokalitäten schon in Feuer der Leere beschrieben hatte. Also war es zunächst ein Fitnessraum, der den Agraringenieuren zur Verfügung gestellt war. Durch die neue ESOX-Szene hatte ich damit aber zwei Fitnessräume unmittelbar hintereinander. Und deswegen griff ich zu Pinsel und Kleister, um die Kulisse für die Kara-in-Not-Szene umzudekorieren: Willkommen im violetten Kometen!

    Die letzte Szene, die überhaupt ins Buch kam, war das erste Speicherbild. Das geschah nicht nach dem Vor-, sondern nach dem Hauptlektorat, das bei diesem Buch von einem anderen Lektor gemacht wurde. Er war der Meinung, dass in den Speicherbildern noch etwas fehlte - und auch er hatte recht ...


    Damit soll es vorerst genug mit meinem Geschwafel sein. Ich freue mich sehr auf die Leserunde zu Das Imago-Projekt - und natürlich auch auf Eure Eindrücke und Spekulationen zum ersten Leseabschnitt. Neben dem Text dieses Abschnitts ist hier sicher auch der richtige Ort, um über die Aufmachung des Buchs zu diskutieren. Wie gefällt Euch die Gestaltung? Der Umschlag, das Papier, das Druckbild?

    Das Autorenfoto auf der hinteren Innenklappe stammt übrigens aus einer Serie, die ich preiswerter bekommen habe, weil der Fotograf damit sein Halloween-Schaufenster dekorieren durfte ...

  • Ein ganz anderer Einstieg als bei Feuer der Leere, aber genau wie dort wird man wieder mitten ins Geschehen geworfen. Dies ist auf den ersten Seiten zwar etwas anstrengen, da man nicht bei einem lauen Sommerspaziergang mit nur einer Person startet, sondern in komplexen Verhandlungen, aber mir gefällt es. Der Szenenwechsel zum violetten Kometen hat mich allerdings komplett raus gerissen, da ich erst nach mehreren Seiten die Situation einordnen konnte (was ist passiert, ist es Traum oder real, warum...). Auch die Speicherbilder kann ich zeitlich und örtlich noch so gar nicht einordnen, aber ich denke die werden sich Stück für Stück ins Puzzle einfügen.

    Alles in allem definitiv nicht der Anfang mit dem ich gerechnet habe, aber entspricht dem, nach Feuer der Leere, erwarteten Stil. Mir gefällt es!

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ich hab Feuer der Leere ja noch kurz vor dieser Leserunde gelesen, und war gespannt wo und wie es weiter gehen würde.

    Ich find die ESOX Szene sehr gut hier, da man direkt vorher erstmals mit der Besatzung des Kommissars zu tun bekommt, und dies deren vorheriges Verhalten gut erklärt.

    Das Speicherbild hat für mich bisher gar keinen Kontext in den es sich pressen lassen will, aber da es schon durch den Titel extra steht, stört mich das auch gar nicht.

    Die Aufmachung vom Buch gefällt mir sehr gut, hat aber abgesehen von dem computergeflecht noch keine Assoziationen geweckt die bisher zum Buch passen. Das ist weder positiv noch negativ besetzt, es löst halt noch keine wirkliche Emotion aus. Aber ich habe mir bisher auch nur einmal ein Buch des Titelbildes wegen gekauft ;)

    Der Druck lässt sich gut lesen (auch ohne meine Lesebrille) und die Seiten haben eine schön griffige Haptik, nich so dünn und glatt wie in manchen anderen Büchern im Regal.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

    2 Mal editiert, zuletzt von Fenlinka ()

  • Zu aller erst möchte ich sagen, dass ich mit "Das Imago-Projekt" einsteige, ich also einer der erwähnten Neulinge bin. Allerdings finde ich das Setting sehr interessant, weshalb ich mich sehr auf das Buch freue.
    Den Einstieg finde ich persönlich sehr interessant und auch gut, da es direkt richtig losgeht ohne viel drum rum zu reden. Ich hatte allerdings gerade zu Beginn Schwierigkeiten mit der Menge an Informationen umzugehen, die z.B. durch die sehr detailreichen Beschreibungen der Umgebung entstehen. Bisher kann ich die einzelnen Szenen auch relativ schwer einem Zusammenhang zuordnen, wobei ich zuversichtlich bin, dass das noch geschieht. Ich bin leider erst am Ende des ersten Abschnitts auf die Idee gekommen, das Glossar zu verwenden, was dann aber für mich noch einiges zum Verständnis beigetragen hat.
    Ich denke auf jeden Fall, dass es noch zu Konflikten zwischen Kara Jeskon und der Besatzung der Payara gibt. Dies liegt daran, dass der Kommissar der Esox Kämpfe geradezu herbeisehnt und ich davon ausgehe, dass es bei den restlichen Bewohnern der Payara nicht anders ist, und dies ja nunmal im absoluten Widerspruch zu den Gedankengängen von Kara steht.

  • Das Speicherbild hat für mich bisher gar keinen Kontext

    Natürlich hängen Haupthandlung und Speicherbilder zusammen - und ich bin gespannt darauf, bei welchem Speicherbild die Leserunde ausknobeln wird, worin dieser Zusammenhang besteht. ;) Jetzt, beim ersten Speicherbild, hat man dazu aber noch keine Chance.


    Zu aller erst möchte ich sagen, dass ich mit "Das Imago-Projekt" einsteige, ich also einer der erwähnten Neulinge bin.

    Ah, das macht es für mich als Autor besonders interessant. Ich möchte natürlich wissen, was ich antworten muss, wenn mich jemand fragt: "Versteht man Das Imago-Projekt auch, wenn man Feuer der Leere nicht kennt, oder entgeht einem da viel?" Derzeit bin ich da optimistisch. :)

    Bisher kann ich die einzelnen Szenen auch relativ schwer einem Zusammenhang zuordnen

    Ich glaube, wenn man das Grundsetting im Blick behält, fällt die Einordnung der einzelnen Szenen leicht:

    - Es gibt nur noch 1 Million Menschen, die in Freiheit leben

    - Diese leben in einem "Schwarm" aus inzwischen nur noch 28 Großraumschiffen

    - Jedes dieser Großraumschiffe hat seine eigene Gesellschaftsform und Kultur, aber alle halten (mehr oder minder) zusammen

    - Vor 5 Jahren gab es einen Bürgerkrieg - alle anderen Schiffe gegen die ESOX. Seitdem wird die ESOX von Kommissaren regiert, die von den anderen Schiffen (wie der PAYARA und der MARLIN) gestellt werden

  • Zitat

    und ich bin gespannt darauf, bei welchem Speicherbild die Leserunde ausknobeln wird, worin dieser Zusammenhang besteht

    Ich hab mom zwei "Arbeitshypothesen" und bin gespannt ob sich die verfestigen oder in Luft auflösen.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Man ist wieder sofort mitten in das Geschehen geworfen und muss sich ein bisschen orientieren. Ich habe "Feuer der Leere" gelesen, daher ging das bei mir aber recht zügig denke ich.

    Insbesondere auf die zeitliche Einordnung war ich gespannt, also wie lange es nach Feuer der Leere spielt. Ich hatte da auf einen etwas größeren Zeitsprung getippt.


    Augenscheinlich geraten beim "Imago-Projekt" neue Hauptpersonen in den Fokus und man lernt auch zumindest ein weiteres Schiff aus dem Schwarm und dessen Kultur kennen.

    Ich hatte beim Lesen das Bild im Kopf, dass sich auf der Bühne, die der Schwarm darstellt, die Scheinwerfer nun auf eine andere Stelle richten und sich das Geschehen nun verlagert. Was impliziert, dass zumindest prinzipiell noch mehr Schauplätze für zukünftige Geschichten zur Verfügung stehen. ;-) 


    Kara ist ja eine bekannte Figur, die man nun in etwas anderem Kontext erleben konnte. Sie hat mir das Ankommen ein wenig erleichtert. Die Menschen von der PAYARA stellen mit ihrer gewalttätigen Ader einen interessanten Kontrast zu Karas friedlicher Philosophie dar. Ich denke auch, dass hier bereits ein Konflikt des Romans schlummert. Jedenfalls sind die PAYARAs durch beide Szenen anfangs schon gut gezeichnet.


    Das Speicherbild sagt mir ebenfalls noch nichts. Roberts obige Andeutung hierzu steigert die Spannung.


    Ich hatte mich übrigens im Vorfeld gefragt, wie lange es dauert, bis das Wort auftaucht, das ich wie kein anderes mit Robert Corvus assoziiere. Und bereits auf Seite 10 kam es: Schwerkraftsog.

    Ich kenne echt niemanden der dieses Wort benutzt (oder ich habe es bisher nicht wahrgenommen) und ich finde es sehr passend. Duden.de kennt das Wort nicht. Ist das eine Eigenkreation?


    Die Aufmachung des Buches halte ich für sehr gelungen. Mir gefällt das Cover, insbesondere die Farbgebung.

  • Dann lass uns doch daran teilhaben. :)

    Hmmm, ok, mach ich zwar normal nicht, aber ist ja auch die erste Leserunde, also eh was neues ;)

    1. Es hat mit der Vorgeschichte der Sphärenwelt zu tun, bzw die Entstehung derselben

    2. Es gehört zur Vorgeschichte der Menschen, was auch die Betitelung erklären würde. Da ich so eine Landschaft aber von der Erde nicht kenne könnte es auch eine der Menschenkollonien sein.

    Genaugenommen könnte es auch aus der Geschichte der Giats kommen, da keine Rasse sondern nur Namen genannt werden, aber das glaube ich nicht.

    Generell ist es nur gerate bisher, aber ich rate gerne ;) Schliesslich liebe ich auch schon seit meiner Kindheit Mysteries, oder wie sie heute bekannt sind, Black Stories.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Zitat

    Insbesondere auf die zeitliche Einordnung war ich gespannt, also wie lange es nach Feuer der Leere spielt. Ich hatte da auf einen etwas größeren Zeitsprung getippt

    Japp, ich auch, aber das erklärt warum der Epilog von Feuer nicht die Schwarmseite behandelt hat, das hatte mich schon irritiert.


    Zu "Schwerkraftsog" ich finde das passt hervorragend in diese Bücher. Für uns ist Schwerkraft normal, wir würden eher von der Leichtigkeit der Schwerelosigkeit sprechen, aber für diese Menschen ist es anders herum, die merken jeden Augenblick in nem Schwerefeld das sie etwas runter zieht. Das stell ich mir übrigens sehr fies vor wenn man es nicht gewohnt ist, das ist ja schon nach kurzer Abwesenheit oder Abschwächung des eigenen Gewichts echt fies wieder dran erinnert zu werden.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Zu "Schwerkraftsog" ich finde das passt hervorragend in diese Bücher.

    Das finde ich auch. Das Wort vermittelt in der Tat das für die Menschen des Schwarms relativ ungewohnte Ziehen der Schwerkraft.


    1. Es hat mit der Vorgeschichte der Sphärenwelt zu tun, bzw die Entstehung derselben

    Mein Tipp ist auch, dass es irgendetwas mit der Sphäre aus dem Klappentext zu tun hat.

    Im ersten Speicherbild sagt Saundra, dass sie Computer mag, weil deren Ergebnisse rational nachvollziehbar sind. Zuvor bemängelt Iljow, dass bei menschlichen Entscheidungen keine Objektivität vorherrscht. Vielleicht deutet das darauf hin, dass die Menschen später alles von einem Supercomputer entscheiden lassen.

    Möglicherweise ist die Sphäre eben dieser Supercomputer und die Entstehungsgeschichte ist einzelbildartig dort gespeichert.


    Oder in dem Supercomputer ist zumindest ein Teil der Menschheit quasi gespeichert. Etwa aus den Kolonien, nach denen der Schwarm derzeit sucht. Man hat den Geistesinhalt der Menschen hochgeladen und ein Abbild der Menschheit geschaffen ("Imago" bedeutet ja "Bild" oder "Abbild"). Und die Speicherbilder zeigen einzelne Menschen aus diesem Kollektiv.


    Ich mag diese Spekulationen auch, liege aber immer meilenweit daneben. ;)


    Gute Nacht


    Markus

  • Insbesondere auf die zeitliche Einordnung war ich gespannt, also wie lange es nach Feuer der Leere spielt.

    Im zweiten Leseabschnitt wird es dazu noch einen weiteren Hinweis geben ... Auf der SQUID wächst ja ein sehr besonderes Kind heran ...


    Ich hatte beim Lesen das Bild im Kopf, dass sich auf der Bühne, die der Schwarm darstellt, die Scheinwerfer nun auf eine andere Stelle richten und sich das Geschehen nun verlagert.

    Das ist ein treffendes Bild - es beschreibt das "Metakonzept" des Settings. Ich habe durch die (inzwischen) 28 Raumschiffe viele unabhängige Bühnen, die ich bespielen kann, die aber alle Teil desselben Theaters sind.


    Schwerkraftsog.

    ... Ist das eine Eigenkreation?

    Zu "Schwerkraftsog" ich finde das passt hervorragend in diese Bücher.

    Das finde ich auch. Das Wort vermittelt in der Tat das für die Menschen des Schwarms relativ ungewohnte Ziehen der Schwerkraft.

    Ich habe im Hinterkopf, dass ich das Wort "Schwerkraftsog" in einem anderen Buch aufgeschnappt habe. Leider fällt mir aber nicht ein, in welchem. :verlegen:

    Tatsächlich fühlt es sich für mich inzwischen so an, wie Ihr es beschreibt: als ein Begriff, der gut charakterisiert, wie die Menschen des Schwarms diesem für uns so selbstverständlich erscheinenden Naturphänomen gegenüberstehen. Überrascht war ich, als ich herausgefunden habe, dass Gravitation tatsächlich lebensverkürzend für den menschlichen Organismus ist (durch den "Schwerkraftstress"). In der Schwerelosigkeit hätten wir Muskelschwund und Calciummangel zu befürchten - würden aber trotzdem länger leben ...

    Mir gefällt das Cover, insbesondere die Farbgebung.

    Rot als dominante Farbe zu nehmen, sorgt natürlich dafür, dass das Buch im Laden ein wenig auffällt. :) Zudem war wichtig, dass es sich deutlich von Feuer der Leere unterscheidet, damit die Leute direkt erkennen, dass es ein neues SF-Buch von Robert Corvus gibt. Das erleichtert die Antwort auf die Frage: "Habe ich das jetzt schon zu Hause stehen oder nicht?" :lachen:

    Genaugenommen könnte es auch aus der Geschichte der Giats kommen, da keine Rasse sondern nur Namen genannt werden, aber das glaube ich nicht.

    Die Giats sind nicht zweigeschlechtlich, sie würden nicht in Kategorien wie Mann und Frau denken. Ein Giat setzt sich aus vielen Einzel-Körperteilen zusammen, die unterschiedliche Funktionen ausfüllen und meistens kegelförmig angeordnet sind. Welche Körperteile das sind, unterschiedet sich von Individuum zu Individuum (manche haben sieben Arme, andere nur einen, manche haben Greifzangen, andere Tentakel, manche Flossen, andere Beine). Zudem können Giats ohne Hilfsmittel nicht auf Sauerstoffplaneten überleben - sie atmen Chlor.


    Schliesslich liebe ich auch schon seit meiner Kindheit Mysteries, oder wie sie heute bekannt sind, Black Stories.

    Ich glaube, dann hast Du mit Das Imago-Projekt das richtige Buch gefunden. :lachen:

    "Imago" bedeutet ja "Bild" oder "Abbild"

    :klatschen:

  • Zitat

    Im ersten Speicherbild sagt Saundra, dass sie Computer mag, weil deren Ergebnisse rational nachvollziehbar sind. Zuvor bemängelt Iljow, dass bei menschlichen Entscheidungen keine Objektivität vorherrscht. Vielleicht deutet das darauf hin, dass die Menschen später alles von einem Supercomputer entscheiden lasse

    Damit könnten das auch Erinnerungen aus der ESOX Geschichte sein.... hmmm.

    Zitat

    Die Giats sind nicht zweigeschlechtlich, sie würden nicht in Kategorien wie Mann und Frau denken. Ein Giat setzt sich aus vielen Einzel-Körperteilen zusammen, die unterschiedliche Funktionen ausfüllen und meistens kegelförmig angeordnet sind

    Die Anatomie war es such die mich von der Überlegung abgebracht hat.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • :klatschen:


    Wie darf ich das denn verstehen? :totlach:
    Klatscht du Beifall dafür, dass ich meine verstaubten Lateinkenntnisse wiedergefunden habe, oder ist das der richtige Weg?



    Damit könnten das auch Erinnerungen aus der ESOX Geschichte sein.... hmmm.

    Darüber habe ich auch nachgedacht. Aber ich meine im Gedächtnis zu haben, dass die "Cyborgisierung" der ESOX-Menschen erst an Bord ihren Anfang nahm. Deswegen habe ich das verworfen. Aber natürlich könnte die Idee dazu auch schon früher auf einem Planeten geboren worden sein.

  • So, nun bin ich auch hier angekommen. Ich musste lange überlegen, ob Kara in Feuer der Leere vorkam, anscheinend hat sie bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, falls sie schon vorkam. rotwerd Da muss ich wohl mal in meinen alten Aufzeichnungen nachlesen. Sie scheint auf jeden Fall ein wenig unstet in ihren Beziehungen zu sein. Da verhält sich Erok mal nicht so optimal, schon macht sie Schluss. :totlach:


    Ich stelle auch hier fest, ich brauche ein wenig Zeit, um mich im Science-Fiction-Genre einzulesen. Gefühlt habe ich nur die Hälfte verstanden, was da technisch gerade so passiert. Aber es ist nicht mehr so schlimm wie bei Feuer der Leere. Ein paar Begriffe wie Rotraum und Transition sind mir ja fast geläufig. "Schwerkraftsog" finde ich auch ein starkes Wort.


    Überrascht war ich, als ich herausgefunden habe, dass Gravitation tatsächlich lebensverkürzend für den menschlichen Organismus ist (durch den "Schwerkraftstress"). In der Schwerelosigkeit hätten wir Muskelschwund und Calciummangel zu befürchten - würden aber trotzdem länger leben ...

    Das erklärt auch, warum man mit 63 Jahren erst 1/3 des Lebens erreicht hat. Gleichzeitig wundere ich mich, dass man schon mit Anfang 20 so wichtige Aufgaben wahrnehmen kann. Werden die Menschen in diesen Raumschiffen von klein auf getrimmt und gefördert, so dass sie viel schneller reifen?


    Mir gefällt die Sprache wieder sehr gut, besonders bei "kümmerliche Denkbeule" musste ich auflachen. Ich überlege jetzt schon, wem ich das heute Abend an den Kopf werfen kann :totlach:


    Der Arzt Zegato gefällt mir gut. Wie er mit dem Muskelprotz Azrel umgeht, ohne ihn direkt zu verärgern, finde ich irgendwie witzig. Habe ich das richtig verstanden, dass er die Schwester behandelt, die ihre Zwillingsschwester verloren hat? An die Szene kann ich mich noch gut erinnern.


    Als die Giats auftauchten, habe ich echt den Atem angehalten. Mich hätte es nicht verwundert, wenn das Buch direkt mit einer handfesten Auseinandersetzung beginnt. Obwohl... eine kleine Schlägerei hatten wir ja direkt ;)


    Ich bin gespannt, was sie auf Noraste finden werden. Sie scheinen die verloren gegangene Zivilisation zu suchen, die sie auf Chochada entdeckt haben.


    Die Speicherbilder verstehe ich als eine Art Geschichtsaufzeichnung. Sind das eventuell die Menschen, die die verlassene Welt auf Chochada geschaffen haben? Mit der Sphäre hat das mit Sicherheit was zu tun. Noch kann ich mir aber nicht ausmalen, wie genau das zusammenhängt. Aber wir sind ja auch erst am Anfang.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Das Buch gefällt mir sehr gut, tolles Cover, schöne Papierdicke und gut lesbar (auch bei mir ohne Lesebrille ;))


    Das Autorenfoto auf der hinteren Innenklappe stammt übrigens aus einer Serie, die ich preiswerter bekommen habe, weil der Fotograf damit sein Halloween-Schaufenster

    dekorieren durfte

    Die echten Halloween-Fans hat das aber mit Sicherheit nicht abgeschreckt. Da hätte er schon das Foto wo Du mit Bernhard, dem Blender zu sehen bist, nehmen müssen :totlach:

    Ich denke auf jeden Fall, dass es noch zu Konflikten zwischen Kara Jeskon und der Besatzung der Payara gibt. Dies liegt daran, dass der Kommissar der Esox Kämpfe geradezu herbeisehnt und ich davon ausgehe, dass es bei den restlichen Bewohnern der Payara nicht anders ist, und dies ja nunmal im absoluten Widerspruch zu den Gedankengängen von Kara steht.

    Das glaube ich allerdings auch. Die einzelnen Ansichten im Schwarm sind doch extrem unterschiedlich. Kara und Azral beispielsweise sind da schon zwei Extreme. Da sind Konflikte vorprogrammiert.

    Auf der SQUID wächst ja ein sehr besonderes Kind heran ...

    Auf das bin ich besonders gespannt und auch auf ein Wiederlesen mit Rita und Ugron.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Jetzt fällt mir gerade ein, wer Kara ist und ich erinnere mich, dass ich sie nicht besonders gut leiden konnte <X

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Sie scheint auf jeden Fall ein wenig unstet in ihren Beziehungen zu sein. Da verhält sich Erok mal nicht so optimal, schon macht sie Schluss. :totlach:

    Ich muss sagen, auf mich wirkte es eher andersherum. Ganz am Anfang wird ja beschrieben, dass sie ihn eigentlich schon ewig nervig findet mit seiner klugscheißerischen Art und ihn einfach nur satt hat, aber Angst vor der Einsamkeit hat und sich deshalb nicht von ihm trennt. Deshalb war das, denke ich, eher der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

  • Klatscht du Beifall dafür, dass ich meine verstaubten Lateinkenntnisse wiedergefunden habe, oder ist das der richtige Weg?

    Beim Topfschlagen würde bei mir dieser Smiley zwischen "heiß" und "Treffer" rangieren. ;)


    Werden die Menschen in diesen Raumschiffen von klein auf getrimmt und gefördert, so dass sie viel schneller reifen?

    Ja, ich hoffe, dass auch die Pädagogik Fortschritte machen wird. In einem der späteren Leseabschnitte wird auch noch eine Schulklasse auftauchen.


    Habe ich das richtig verstanden, dass er die Schwester behandelt, die ihre Zwillingsschwester verloren hat?

    Vor Euch kann man echt nichts verborgen halten ... Auch der kleinste Hinweis wird aufgespürt ...


    Da hätte er schon das Foto wo Du mit Bernhard, dem Blender zu sehen bist, nehmen müssen :totlach:

    Gemeint ist dieses hier (von Foto Kuhweide):

    [IMG:https://scontent-frt3-2.xx.fbc…95a122e199833&oe=5B65618F]

    Damit haben wir uns für das Rahmenprogramm beim Festival-Mediaval beworben, das im September stattfinden wird. Wird wurden genommen. 8)8)

    Jetzt fällt mir gerade ein, wer Kara ist und ich erinnere mich, dass ich sie nicht besonders gut leiden konnte <X

    Das stimmt. :lachen:

    Aber: neuer Roman - neues Glück! Vielleicht lernst Du sie ja in Das Imago-Projekt von einer Seite kennen, die sie Dir sympathischer macht.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. April 2018 - Sonntag, 22. April 2018

    gagamaus

  2. Freitag, 6. April 2018 - Sonntag, 22. April 2018

    Caren

  3. Freitag, 13. April 2018 - Sonntag, 29. April 2018

    Dani79

  4. Freitag, 13. April 2018, 09:59 - Sonntag, 29. April 2018, 10:59

    Avila