01: Anfang - Seite 52 (Kapitel 1 + Erstes Speicherbild)

  • Wenn die Eingabedaten lücken- oder fehlerhaft sind, kann das Ergebnis nicht gut und zuverlässig werden.

    Oder das Ergebnis kann durch fehler- oder lückenhafte Eingaben auch bewusst manipuliert werden.

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Hmm - ich weiß nicht. Warum sollte die Squid die Menschen ersetzen wollen? Ich könnte mir eher vorstellen, dass sie sich eine Art Nachfolger oder Verstärkung heranzieht, weil lebende Organismen wohl unweigerlich altern

    Ich bin ja der Meinung, dass sie die Menschen aus Einsamkeit in sich aufgenommen hat. Wenn sie jetzt nicht mehr einsam ist, wozu braucht si dann die Menschen? Aber vielleicht hat es auch einen ganz anderen Grund...

  • Meine Güte, habt ihr schon fleißig geschrieben! Wollte meine Gedanken nun aber frisch einbringen und habe daher noch nicht allzu viele Kommis gelesen.


    Der erste Abschnitt war wirklich richtig gut! Ein problemloser Einstieg, ohne nötige Orientierung und Lesen im Glossar. Wer "Feuer der Leere" kennt, dem sollte der Wiedereinstieg eigentlich nicht schwer gefallen sein. Mir kommt es so vor, als hättest du dir von der letzten Leserunde doch einiges zu Herzen genommen, lieber Robert. Auch wenn man das sicher zwiespältig sehen kann, hatte es eben meines Erachtens das Ergebnis, dass man als Laie nicht so sehr ins kalte Wasser bzw. in den Weltraum geworfen wurde, wie viele besonders im ersten Kapitel von "Feuer der Leere" es beschrieben haben. Es war alles einfach zu verstehen und das wichtigste immer in 1-2 Sätzen erklärt. Sehr präzise und auf den Punkt erklärt. Das fand ich meisterhaft.


    Kara ist also nicht nur mit Erek (ohje, hieß der jetzt so?) zusammengekommen, um Rilas Bruder eifersüchtig zu machen, sondern auch einfach, weil sie nicht gern allein ist. Etwas mehr Verständnis habe ich dadurch für sie schon gewonnen. Es war auch wirklich traurig, dass ihre Gedanken ihren Quallen-Haustieren galten und keinem Menschen. Da muss sich aber im Laufe der Geschichte bitte was dran ändern!^^


    Die allererste Szene hat mir bisher am allerbesten gefallen. Die Einführung der "Fraktionen" (wenn man so will) über gemeinsame Verhandlungen mit jeweils eigenen Ansichten und Methoden, war absolut gelungen. Nicht viele Erklärungen nötig. Die Handlung beschrieb den Umgang schon ganz gut. Obwohl die Schlägerei ja ganz schön lächerlich war irgendwo. Und dann noch vor diesen Rochen-Aliens. Habe zwar einen Moment gebraucht, bis ich sie mir vorstellen konnte, aber dann hatte ich schon ein sehr exaktes Bild vor Augen. Und die Giats über eine Neutrale Zone auch direkt erscheinen zu lassen...tja, da hatte man ja schon alle beieinander.


    Bei dem Kommissar auf der Esox konnten wir weitere Einblicke in die Hierarchie auf der PARAYA gewinnen. Viel mehr habe ich der Szene nicht entnehmen können. Ich hatte es so verstanden, dass von mehreren Schiffen Kommissare im Einsatz wären. Kann ein Kommissar allein denn dann tatsächlich über Priorisierungen bestimmen? Hachja, die Vorstellung von einem aufgepumptem Michelin-Männchen werde ich erstmal nicht los. :>


    Karas Auftritt in dem provisorischem Labor kam sehr überraschend: Von Jetzt auf Gleich ging es um ihr Überleben. Wir haben dort einiges über sie lernen können: Sie gibt sich so schnell nicht geschlagen und einen klaren Kopf behält sie auch. Nach der Beschreibung der Eigenschaft des Schwamms, wusste ich, dass sie es damit raus schafft. War ja trotzdem noch ganz schön knapp. Die Szene war für mich kurz davor, langatmig zu werden. Etwa als sie den bauchig zylindrischen Wassertank ansteuerte. Ich glaube, da kam dann nochmal eine Beschreibung zu Bewegungen der Gegenstände im Raum oder etwas zu ihrem Arm? Ich wollte an dem Punkt einfach, dass sie es endlich schafft, da der Weg dahin (Wasser auf den Schwamm geben) schon längst vor Augen hatte. Aber dann war es ja kurz danach schon geschafft. Vielleicht war hier das Hauptproblem, dass man sich eh nicht richtig Sorgen um sie machte. Die Protagonistin wird wohl kaum direkt in ihrer zweiten Szene sterben.


    Für das Speicherbild habe ich die Theorie, dass wir dort einen Blick auf die "Urväter" der Esox werfen, denn dieses Hervorheben der Rationalität und dass man nicht den Gefühlen zu sehr nachgeben dürfe, dass entspricht doch sehr dem Denken der Esoxianer zu Zeiten des Zentralcomputers. Persönlich erinnerte mich das an meine Deutsch-LK-Lektüre zur Aufklärung.^^

    Alternativ könnte es auch eine bzw. die menschliche Zivilisation sein, die sich fernab entwickelt hat und man erfährt nach und nach etwas über ihren Werdegang und warum sie Cochada zum Beispiel aufgaben. Cochada war ja auch ein großer blauer Planet und da in der Szene auch von Wellen die Rede ist...gut, das ist weit hergeholt, aber man wird sehen.


    Euch eine gute Nacht! Träumt schön von Großraumschiffen und lustigen Aliens, die wie Schnecken, Rochen oder Schnabeltiere aussehen (kommt bestimmt noch :P).

  • Der erste Abschnitt war wirklich richtig gut!

    :freu:


    Ich hatte es so verstanden, dass von mehreren Schiffen Kommissare im Einsatz wären. Kann ein Kommissar allein denn dann tatsächlich über Priorisierungen bestimmen?

    Im Bürgerkrieg standen alle anderen Schiffe gegen die ESOX. Deswegen gehören alle anderen Schiffe zu den "Siegermächten" und können einen Kommissar stellen, der über die Verwaltung der ESOX mitbestimmt. Manche tun das mit Emphase - wie die PAYARA -, andere üben dieses Recht nur halbherzig oder gar nicht aus. Dadurch ergibt sich ein unterschiedlich starker Einfluss in der Praxis. Der Kommissar der PAYARA hat eine Menge zu sagen ...


    Die Protagonistin wird wohl kaum direkt in ihrer zweiten Szene sterben.

    Ich sage mal so: Im zweiten Leseabschnitt sind einige davon überrascht, wer an dieser Stelle bereits stirbt ... :teufel:


    Träumt schön von Großraumschiffen und lustigen Aliens, die wie Schnecken, Rochen oder Schnabeltiere aussehen (kommt bestimmt noch :P).

    :lachen:

  • Ich bin ja der Meinung, dass sie die Menschen aus Einsamkeit in sich aufgenommen hat.

    Auch eine interessante Theorie.

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

Anstehende Termine

  1. Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018

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    JanaBabsi

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