01 - Anfang bis Kapitel 2 (bis S. 51)

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  • Hallo liebe Leserunde, :winken:


    Heute beginnt die Leserunde zu "Der letzte lange Sommer" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Dagmar Trodler, die uns bei der Leserunde begleiten wird. Schön, dass Du mit dabei bist!


    Bitte lest euch kurz vorher nochmal die Leserunden FAQs durch. Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Kapitel 2 schreiben (bis S. 51).
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß!


    Liebe Grüße
    Heimfinderin

  • Ich habe jetzt mal Kapitel eins beendet und ich muss sagen: Das Buch macht echt Lust nach mehr.


    Ich finde es toll, wie man die Hauptfiguren kennen lernt. Bei diesem Ungustl Elias würde ich mich auch nicht sehr wohl fühlen. Lies tut mir jetzt schon leid. Aber mal sehen wie sie sich durchbeißt.


    Das Cover des Buches finde ich echt schön, ich hoffe mal, dass wir dieses Island auch noch kennen lernen.


    Jetzt mal schnell weiterlesen. :lesen:


    Katrin

  • Ich habe das erste Kapitel gelesen und bin freudig überrascht. Bisher gibts keine Menge an nordischen Namen, die mir oftmals in nordischen Geschichten das Lesen vermiesen. :)


    Die Situation, in die Lies gerät, kann ich nachspüren. Die Kälte des Hauses und des alten Elias fühle ich nach und ihr Unwohlsein in den schmutzigen Räumen und der kargen Umgebung wird sehr anschaulich beschrieben. Schmunzeln musste ich über das Schaf mit den Rastlocken. So eins hab ich noch nie gesehen, kann es mir aber bildlich gut vorstellen ;D
    Freue mich schon auf´s Weiterlesen :lesen:

    Bring Licht in Deinen kleinen Winkel, dann erhellst du die ganze Welt

  • Nun will ich mal meine Eindrücke zu den ersten beiden Kapiteln niederschreiben, bevor ich wieder zum Buch greife. :)


    Der Einstieg fiel mir sehr leicht, die Geschichte lässt sich flüssig lesen, ohne Gestolper über unaussprechliche Namen, auch wenn ich nicht recht weiß, wie einzelne Buchstaben auszusprechen sind.


    Die einzelnen Figuren, so viele sind es ja noch gar nicht, werden anschaulich dargestellt. Den alten Elias konnte ich mir gut vorstellen. Lies auf der Flucht vor ihrem bisherigen Leben und sich ohne irgendwelche Vorkenntnisse in das Abenteuer Island stürzen ist für mich noch etwas "exotisch". Manch andere an ihrer Stellen hätte sich auf dem Absatz umgedreht und wäre wieder nach Hause geflogen. Elias ist sicher sogar in Island ein Sonderfall. ;D
    Und seine Eigenheiten sind gewöhnungsbedürftig. Der armen Lies statt des Lämmchens einfach die Nachgeburt in die Hand zu drücken.


    Jói hat Recht, Lies muss dringend Isländisch lernen. Meiner Meinung hätte sie das schon vor ihrem Flug tun sollen oder zumindest ein Wörterbuch mitbringen.


    Der Umstand nicht mehr mit der Außenwelt in Kontakt treten zu können, muss für Lies fürchterlich sein. Man ist inzwischen so daran gewöhnt immer und überall zum Handy oder ähnlichen greifen zu können, dass viele sich ohne diese Möglichkeit bestimmt schon hilflos fühlen müssen.


    Bisher hält sie sich wacker! Hut ab.


  • Jói hat Recht, Lies muss dringend Isländisch lernen. Meiner Meinung hätte sie das schon vor ihrem Flug tun sollen oder zumindest ein Wörterbuch mitbringen.


    Das habe ich mir auch gedacht. In dem Punkt auf stur zu schalten ist sicher keine gute Idee.


    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was ich ohne Handy tun würde und ich bin zu der Ansicht gekommen, ich wäre aufgeschmissen ohne das Ding. ;D


    Katrin

  • Hallo zusammen,


    ich habe jetzt auch den ersten Abschnitt beendet, das Buch liest sich sehr gut.


    Gleich ins Auge gefallen ist der seltsame Buchstabe „d“ im Wort Egilstadir. Wie wird das ausgesprochen? Ich hatte überhaupt keine Vorstellung von der Sprache wie überhaupt von Island und bin deshalb sehr gespannt, was ich noch über das Land erfahre. Ich kann mir die Landschaft, das Haus und die Personen, wie Dagmar sie hier beschreibt jedenfalls sehr gut vorstellen und empfinde dabei trotzdem etwas Fremdhaftes, wenn ich sie so vor Augen habe. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber es fühlt sich nicht so vertraut an wie z. B. eine Beschreibung Irlands, obwohl ich da auch noch nie war. Es fehlen mir wohl die Bilder im Kopf, da ich mich mit Island ja noch nie beschäftigt habe und man ja auch nicht so viel davon mitbekommt. Ich finde das Gefühl aber gut, denn es passt zum Buch und zu Lies, für die ja auch alles fremd ist. (Was mir aber gleich in der Nase war, war das Spülwasser und der Geruch im Stall). Hier habe ich übrigens ein Foto von den Wollblumen, von denen ich noch nie was gehört habe, gefunden: http://www.foto-filleboeck.de/island/galerie/04-07.htm


    Lies und die Art, wie sie beschrieben ist, ist mir sehr sympathisch, allerdings kann ich auch nicht verstehen, dass sie so unvorbereitet nach Island gefahren ist. Die Sprache hätte sie wirklich besser schon mal vorher etwas betrachtet. Aber vielleicht war sie ja wirklich durch ihren Stress auf der Arbeit zu sehr durch den Wind. ;)


    Sehr sympathisch finde ich auch den Tierarzt. Er wirkt wie ein Rettungsanker gegen den ungemütlichen und wortkargen Elias und hinterlässt beim Lesen tatsächlich eine Lücke, als er wieder weggefahren ist. Überhaupt finde ich die Stimmungswechsel sehr gelungen und spürbar. Gerade im Stall kann man die Emotionen sehr gut miterleben. Dieser Wechsel zwischen Frust und Ärger mit den kurzen Momenten von Wohlbehagen und Ruhe. Finde ich wirklich toll!


    So jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht mit Lies, dem Tierarzt und Elias. Ich glaube, da werden noch ein paar Fetzen fliegen. Lies ist ja nicht gerade ausgeglichen und ruhig (schmeißt sie doch einfach ihr Handy durch die Gegend :o ).


    Ach so, eine Frage habe ich noch: Was hat es denn mit dem Tabak auf der Oberlippe auf sich? Das ist ja mal ein lustiges Bild. Habe ich so noch nie gehört.

  • Allzu viel kann ich noch nicht sagen, aber soviel weiß ich: Da sind ein paar gute Wortkreationen oder Ausdrücke drin, die herrlich bildhaft sind. "Egalhaare" zum Beispiel oder der Ex-Chef namens "Packbier". Da kann ich nur ;D


    Außerhalb der Städte und Orte ist Island verflixt einsam. Als Urlauber fanden wir das absolut faszinierend - aber ich kann Lies gut nachfühlen, dass die Aussicht, jeden Tag ausschließlich mit dem herben Elías verbringen zu müssen, nicht gerade traumhaft ist. Und dann nicht einmal ein Telefon...


    Ich gebe mir jetzt noch so ungefähr vierzig Sekunden, dann gehe ich zu meiner Landkarte und schaue nach, wo nochmal Egilstadir liegt und wo Lies so ungefähr sein könnte.

  • Hallo liebe Leserunde!


    Wie ich sehe habt ihr auch alle bereits rein geschmökert, und ich muss sagen ich habe schon heute morgen beim Frühstück die Nase rein gesteckt und dann vorhin den ersten Abschnitt beendet.


    Lies Entscheidung einfach mal raus zu wollen kann ich gut nachvollziehen, irgendwie fühle ich mich im Moment ähnlich. Dieses Buch macht jedenfalls unheimliches Fernweh und ich freue mich schon mehr über das Land in dem es "von allem nur wenig" gibt zu lesen. Ich habe auch bereits die Seite besucht die ganz hinten im Buch angegeben ist Klickda fängt man scon an zu träumen. Meine frage an Dagmar wäre hier ob Sie selbst dort gewesen ist, vielleicht sogar während sie den Roman geschrieben hat? Bis auf die Kälte schreckt mich an Island bisher jedenfalls nichts ab :)



    Das Cover des Buches finde ich echt schön, ich hoffe mal, dass wir dieses Island auch noch kennen lernen.


    Das hoffe ich auch, auch wenn der Wasserfall eher wie eine Animation wirkt, ist das Bild wirklich echt?



    Schmunzeln musste ich über das Schaf mit den Rastlocken. So eins hab ich noch nie gesehen, kann es mir aber bildlich gut vorstellen ;D


    Ich auch, wirklich eine niedliche Vorstellung :)



    Und seine Eigenheiten sind gewöhnungsbedürftig. Der armen Lies statt des Lämmchens einfach die Nachgeburt in die Hand zu drücken.


    Ja also DAS fand ich auch mehr als gewöhnungsbedürftig. Die arme Lies. sicher ekelig wenn man sich schon allein übergibt bevor man weiß was es eigentlich ist. Spätestens dann wäre es bei mir allerdings auch so weit gewesen.



    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was ich ohne Handy tun würde und ich bin zu der Ansicht gekommen, ich wäre aufgeschmissen ohne das Ding. ;D


    Naja, aber wen sollte sie auch anrufen? Joi läuft sie sicher auch so wieder über den Weg ;)



    So jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht mit Lies, dem Tierarzt und Elias. Ich glaube, da werden noch ein paar Fetzen fliegen. Lies ist ja nicht gerade ausgeglichen und ruhig (schmeißt sie doch einfach ihr Handy durch die Gegend :o ).


    Ja ich glaube da haben sich zwei gefunden! Kommt sicher noch so einiges, aber am ende sind sie sicher dicke Freunde!



    Ach so, eine Frage habe ich noch: Was hat es denn mit dem Tabak auf der Oberlippe auf sich? Das ist ja mal ein lustiges Bild. Habe ich so noch nie gehört.


    Ich glaube es ist Kautabak unter der Oberlippe oder? Habe aber auch keine Ahnung ::)



    Da sind ein paar gute Wortkreationen oder Ausdrücke drin, die herrlich bildhaft sind. "Egalhaare" [...] Da kann ich nur ;D


    Das fand ich auch gelungen! Und überhaupt wie Lies die ganze Zeit denkt jeder hätte sich gegen sie verschworen und sogar die Uhr ihr eine lange Nase macht... ich kann mich gut mit ihr identifizieren ;)

  • Hallo zusammen


    Mir hat der Einstieg in dieses Buch sehr gut gefallen.



    Gleich ins Auge gefallen ist der seltsame Buchstabe „d“ im Wort Egilstadir. Wie wird das ausgesprochen?


    Das interessiert mich auch und wo finde ich diesen Buchstaben auf meiner Tastatur ???


    Die beiden (naja vielleicht drei ;)) Hauptpersonen werden sehr gut eingeführt und sind mir direkt sympatisch (ja - alle beide).


    Lies entflieht ihrem absolut frustrierenden Job im Finanzamt mit dem miesen Vorgesetzten namens Packbier. Auch ihr ganzes andere Umfeld bricht auseinander und außer einem lästigen Verehrer und ihrer Freundin Silke bleibt ihr niemand. Silke überredet sie zu einer Auszeit in Island, eigentlich nimmt sie diesen Vorschlag nur widerwillig an und irgendwie schon ein bischen aus Trotz lernt sie die Sprache nicht.


    Elias bekommt von einer Krankenschwester eine Arbeitskraft aufs Auge gedrückt, die er wahrscheinlich garnicht will und die auch noch nicht mal seine Sprache spricht und anscheinend auch noch nie auf einem Hof gearbeitet hat. Vielleicht wäre er doch viel lieber alleine geblieben?


    Also, ich kann mich nicht entscheiden, wem die Situation am meisten auf den Keks geht.


    Unser Tierarzt Jói ist Lies Retter, nett, gutaussehend und auch noch deutschsprachig, wer weiß was daraus noch wird. Seine Erklärung. Lies soll einfach das machen was Elias macht.........wie einfach kann Zusammenleben sein.


    Die Szene mit dem Pferd Packbier hat mir besonders gut gefallen, ist es doch auch ein Spiegel wie Lies mit Neuem und Ängsten umgehen kann, wenn sie nur will.


    Mir fehlen noch ein paar Seiten, liegt das Handy denn immer noch im Dreck ;D


    :winken:


    Olima

  • Das hoffe ich auch, auch wenn der Wasserfall eher wie eine Animation wirkt, ist das Bild wirklich echt?


    Der Wasserfall ist echt - das Bild ist nur im Himmel farblich bearbeitet. Man kann sogar hinter diesen Wasserfall gehen. Gib mir einen Augenblick, dann suche ich Dir auch den Namen raus.


    P.S.: Seljalandsfoss (Jaqui, als Ziel vormerken ;))

  • Der Wasserfall ist echt - das Bild ist nur im Himmel farblich bearbeitet. Man kann sogar hinter diesen Wasserfall gehen. Gib mir einen Augenblick, dann suche ich Dir auch den Namen raus.


    P.S.: Seljalandsfoss (Jaqui, als Ziel vormerken ;))


    Das ist wirklich echt?? Ich dachte, die Gegend ist echt und der Wasserfall wurde da einfach reinmontiert. Jetzt bin ich echt baff. Muss mal gleich nachschlagen gehen, wo das liegt.
    Bettina: Ist als Ziel schon vorgemerkt. Wir könnten ja ein Literaturschock und Leserunden Treffen dort veranstalten. ;D


    Katrin


    OT: Bettina: Darf ich das Buch eigentlich auf die Weltreise setzen für Island? ;D

  • Der Wasserfall ist ja wirklich gigantisch! Ich bin im Moment sowieso ziemlich fasziniert, denn ich habe mir mittlerweile Bilder von Island angeschaut und bin hin und weg. Ich frage mich, warum ich dieses Land bisher so habe links liegen lassen.


  • Die Szene mit dem Pferd Packbier hat mir besonders gut gefallen, ist es doch auch ein Spiegel wie Lies mit Neuem und Ängsten umgehen kann, wenn sie nur will.


    Diese Szene fand ich anrührend. Trotz ihrer Abneigung gegen Pferde nimmt sie sich "Packbiers" Stall vor und versorgt den armen Kerl. Komisch, ich habe den Eindruck Elias kümmert sich gar nicht um ihn. ???


    Das komische "d" schreibt man ð (ALT+208) und wenn ich nicht irre, wird es fast wie das englische "th" ausgesprochen.


  • Ich glaube es ist Kautabak unter der Oberlippe oder? Habe aber auch keine Ahnung ::)


    *LOL*, was habe ich denn da gelesen? :D Wär aber mal eine neue Art, Tabak zu genießen, als Geruch ;D Ja OK, er drückte auf die Oberlippe und der Tabak war darunter. Trotzdem finde ich auch das Bild des Tabaks unter der Oberlippe seltsam, so. ;D ;)



    Das komische "d" schreibt man ð (ALT+208) und wenn ich nicht irre, wird es fast wie das englische "th" ausgesprochen.


    Danke für die Info yanni.

  • Hallo ihr,


    auch mich haben Island und natürlich das Buch bereits in ihren Bann gezogen. ;)
    Mit dem ersten Abschnitt bin ich durch und ich fühle mich bereits wohl in der Geschichte. Mir fällt es ganz leicht, mir die drei Charaktere und natürlich ihre Umgebung im schönen Island bildhaft vorzustellen. Elias' altes Haus, der Stall, die Tiere - alles stand lebhaft vor meinem inneren Auge.


    Lies hatte ja zuhause in Deutschland gerade eine wirklich harte Zeit. Ihr Abteilungsleiter Packbier war mir schon in ihrer kurzen Beschreibung äußerst unsymphatisch und einen Job im Finanzamt stelle ich mir auch nicht gerade als das Höchste der Gefühle vor. Außerdem hatte sie ja auch noch all die anderen Schicksalsschläge zu verkraften. Ich kann es gut verstehen, dass sie die erstbeste Möglichkeit, von all dem wegzukommen, wahrnimmt. An ihrer Stelle hätte ich wohl genauso gehandelt.


    Elias ist nun auch nicht wirklich ein Mensch, mit dem man gerne zusammenleben möchte. Aber er erscheint mir ziemlich interessant. Wenn man so alleine und abgeschieden lebt, kann ich mir leicht vorstellen, dass man mit der Zeit ein wenig kauzig wird. Außer dem Tierarzt scheint er mir ja auch mit niemandem Umgang zu haben. Und dann tritt plötzlich eine wildfremde Frau, welche nicht einmal seine Sprache spricht, in sein Leben. Klar, dass er sich damit nicht sofort anfreunden kann. Ich kann ihn verstehen.


    Trotzdem tut mir Lies leid. Plötzlich in einer derartigen Abgeschiedenheit leben zu müssen und nicht einmal ein Telefon zur Verfügung zu haben, um mich notfalls herausholen zu lassen - das stelle ich mir nicht eben angenehm vor. :o Auch ich konnte ihre Gefühlsschwankungen gut nachvollziehen. Sie möchte sich ja gerne mit Island anfreunden, aber es wird ihr nicht eben einfach gemacht...


    Joi finde ich sehr interessant. :) Lies scheint das ja genauso zu sehen. Ich teilte Lies Enttäuschung, als er den Hof verlassen hatte. Allerdings denke ich, dass die beiden sich noch öfter begegnen werden. ;D


    Ich bin schon gespannt, wie sich die drei noch weiter entwickeln werden, insbesondere natürlich Lies und Elias. Hoffentlich raufen sie sich noch zusammen. Da bin ich allerdings recht zuversichtlich. ;)


    So, dann mal weiter. :winken:


  • Das ist wirklich echt?? Ich dachte, die Gegend ist echt und der Wasserfall wurde da einfach reinmontiert. Jetzt bin ich echt baff. Muss mal gleich nachschlagen gehen, wo das liegt.
    Bettina: Ist als Ziel schon vorgemerkt. Wir könnten ja ein Literaturschock und Leserunden Treffen dort veranstalten. ;D


    Das erstaunt mich allerdings auch sehr, dann wäre ich beim Treffen auch gern dabei ja? :)



    *LOL*, was habe ich denn da gelesen? :D Wär aber mal eine neue Art, Tabak zu genießen, als Geruch ;D Ja OK, er drückte auf die Oberlippe und der Tabak war darunter. Trotzdem finde ich auch das Bild des Tabaks unter der Oberlippe seltsam, so. ;D ;)


    Irgendwie ist beides komisch oder? Ich dachte immer das kaut man... ::) Naja, vielleicht kann Dagmar da weiter helfen!

  • Lies hatte ja zuhause in Deutschland gerade eine wirklich harte Zeit. ... Außerdem hatte sie ja auch noch all die anderen Schicksalsschläge zu verkraften. Ich kann es gut verstehen, dass sie die erstbeste Möglichkeit, von all dem wegzukommen, wahrnimmt. An ihrer Stelle hätte ich wohl genauso gehandelt.
    ...
    Elias ist nun auch nicht wirklich ein Mensch, mit dem man gerne zusammenleben möchte. Aber er erscheint mir ziemlich interessant. Wenn man so alleine und abgeschieden lebt, kann ich mir leicht vorstellen, dass man mit der Zeit ein wenig kauzig wird. Außer dem Tierarzt scheint er mir ja auch mit niemandem Umgang zu haben. Und dann tritt plötzlich eine wildfremde Frau, welche nicht einmal seine Sprache spricht, in sein Leben. Klar, dass er sich damit nicht sofort anfreunden kann. Ich kann ihn verstehen.


    Deine erste Bemerkung finde ich interessant - ich hätte es nicht gekonnt, einfach packen und ein anderes Land gehen. Da wäre ein neuer Job und eine andere Stadt schon eher meine Kragenweite gewesen. Wenn dann das Ausland bei rausspringt, gerne. Aber Lies flüchtet auf eine etwas kopflose Art.
    Was ich bei Lies nämlich nicht so ganz nachvollziehen kann ist, dass sie sich kein bisschen vorab informiert hat. Irgendwo schimmerte durch, dass sie womöglich nicht richtig zugehört hat. Aber das kann ja auch nicht alles sein. Sie war ja nicht einmal auf die Idee gekommen, sich eine Landkarte oder einen Reiseführer mit den nötigsten Beschreibungen zu besorgen.


    Bei Elias fällt mir die Frage ein, ob er sich eine Hilfe gewünscht hat (und die Job-Vermittlung deshalb seine Adresse parat hatte) oder ob man sie ihm wegen seiner Krankheit "auf's Auge gedrückt hat". So, wie sich Elias aufführt, muss es wohl eher letzteres gewesen sein.


    @ Lucidique und Jaqui:
    Ich habe mal ein bisschen gesucht, bis ich nochmal ein tolles Bild gefunden habe, hier der Link.


  • Bei Elias fällt mir die Frage ein, ob er sich eine Hilfe gewünscht hat (und die Job-Vermittlung deshalb seine Adresse parat hatte) oder ob man sie ihm wegen seiner Krankheit "auf's Auge gedrückt hat". So, wie sich Elias aufführt, muss es wohl eher letzteres gewesen sein.


    Mich würde interessieren, wer Lies eigentlich bezahlt. Elías scheinbar nicht. Wie Jói erzählte, wurde Lies ihm mehr oder weniger zugeteilt. Von der Krankenkasse? Von einer Art Sozialfürsorge?
    Ich hätte es ja nicht gekonnt, so Hals über Kopf nach Island zu fahren. Ich hätte schon fast ein Jahr für die Vorbereitungen gebraucht - Krankenversicherung, Sprachkurs usw usw...
    Lies ist schon 30 und so unvernünftig wie ein Teenager. :-\


    OT: Weil ich gerade bei Ämtern bin. ;D Wußtest ihr, dass es in Island eine Elfenbeauftragte gibt? Das wurde vor kurzem in einer Doku im Fernsehen berichtet und hier ist mehr darüber.