Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)

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  • Delena  Buecherbienchen Schreibt ihr beiden dann auch übers Wochenende noch eine abschließende Rezension? :winken:


    Ansonsten bleibt mir gerade nur noch, wo es hier ruhiger geworden ist, Stephan Bartels für diese tolle, witzige und teils auch recht intime Leserunde zu danken! Es hat sehr viel Spaß gemacht und deine teils biographischen Hintergrundinformationen waren schön. Ich habe mittlerweile auch das Interview zur Hälfte gehört! Aber auch mit euch anderen Teilnehmerinnen war es toll. Wir waren eine wenn auch kleine doch recht aktive Gruppe, so dass der Austausch sehr viel Spaß gemacht.

    Ich hoffe sehr, dass wir uns bei "Ich bin zu alt für diesen Scheiß" oder "Simon schläft" oder wie auch immer wieder lesen werden, am liebsten natürlich mit Stephan unter uns!

  • Danke für meine erste fertige Leserunde! Es war echt toll, auch wenn ich mich noch bessern muss was die Aktivität betrifft.

    Ich tue mir aber noch etwas schwer meine Gedanken und Empfindungen in Worte zu fassen. Bin deswegen über Verbesserungsvorschläge des nachfolgenden

    Leseeindrucks dankbar.





    Wie würde ich reagieren, wenn eines Tages vom Amt ein Brief rein flattern würde, mit einer monatlichen Zahlungsaufforderung von 700€ für die Pflege meines mir unbekannten Vaters?

    Mit Sicherheit nicht so gelassen wie Simon und seine Frau Anke. Die 2 meistern das ganze aber mehr oder weniger gemeinsam mit einzigartigem Witz und Charme und mit Hilfe von Familie und Freunden.


    Dieses Buch ist eine Mischung aus Drama, Krimi, Comedy und einer Geschichte für das Herz. Was mir sehr gefiel, da es nie langweilig wurde.

    Nebenbei wird auch die Geschichte seiner Mutter erzählt als sie Simons Vater kennen lernte im Prag der 70er und die Zeit danach.

    Am besten gefielen mir die Passagen rund um das Pflegeheim und ihre dazugehörigen Charaktere. Sie sind alle so charismatisch und humorvoll beschrieben das man das Buch schwer weg legen konnte.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde mir demnächst noch den Vorgänger holen um noch die Geschichte von Simon und Hotte zu erfahren.

  • Simon Havlicek ist zweifacher Vater und lebt mit Frau und zwei Töchtern in Hamburg. Als ihn eines Tages ein Brief vom Sozialamt erreicht, kann es es zunächst nicht fassen. Er soll monatlich einen nicht unerheblichen Betrag an Kosten für das Pflegeheim übernehmen, in dem sein Vater untergebracht ist. Allerdings hatte Simon bis jetzt keine Ahnung, dass es diesen Vater überhaupt gibt.


    Simons beschauliches Leben wird durch den Brief vom Sozialamt ordentlich durcheinandergewirbelt. Haus nicht abbezahlt und seine Mutter hatte von diesem Michael Petersen, der sein Vater sein soll, nichts erzählt.

    Trotzdem meistert er die Situation und wächst an seiner Aufgabe.


    Wäre ich in der Buchhandlung auf "Vatertage" gestosssen, hätte ich mich vom Cover täuschen lassen und wahrscheinlich nicht zugegriffen. Ich wurde auf den Autor durch Tipps von Kennern des Vorgängerbandes "Dicke Freunde" aufmerksam gemacht und muss sagen, ich bin schwer begeistert.

    Sicher hat das Buch zahlreiche komische Momente. Einige Charaktere sind skurril und was Simon im Pflegeheim seines Vaters erlebt hat, war schon speziell. Vom Pflegepersonal bis zu den Bewohnern, ich habe alle Figuren gespannt verfolgt und musste so manches Mal schlucken ob der sensiblen Beschreibungen.

    Die Details unter welchen Umständen Simons Mutter den Prager Frühling erlebt hat und wie sie Simons Vater kennengelernt hat, waren wiederum spannend und sehr emotional.

    Gerade dieses Zusammenspiel von Situationskomik und tragischen Details haben mich das Buch geradezu verschlingen lassen.


    Man kann "Vatertage" auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen, aber ich habe mir noch während der Lektüre "Dicke Freunde" besorgt, weil ich vom Autor jetzt total überzeugt bin.


    Insgesamt ist "Vatertage" ein warmherziges, humorvolles und auch spannendes Buch, das ich unbedingt weiterempfehle.

  • Tach die Damen,


    sieht so aus, als wären wir durch, oder? Ich glaube, Sarah/Avila wollte noch ein paar abschließende Worte sagen, aber ich kann damit ja schon mal anfangen.


    Das erste Wort: danke. Fand ich wirklich schön, wie intensiv und empathisch Ihr Euch mit dem Buch auseinandergesetzt habt. Und letztlich ja auch weitgehend mochtet, das bestärkt mich ernstlich bei dem nächsten Zeug, das anliegt. Denn es ist ja nun mal nicht so, dass man als Autor weiß, ob man wirklich schreiben kann und ob es verstanden wird, was man da verzapft. Es sei denn, man ist ein selbstgefälliger Sack. Soll es ja auch geben.


    Ihr habt mich auch darin bestärkt, mich beim nächsten Mal viel mehr in die Verpackung einzumischen. Ich meine: „Hätte ich nach Cover und Klappentext nicht gekauft", das ist schon ganz schön niederschmetternd, erst recht, weil es mit mir und dem Inhalt nicht viel zu tun hat. Das muss besser werden!


    Ach, und vielen Dank für Eure Rezensionen! Bei Amazon sind es so immerhin zehn, die Hälfte von Euch, wenn ich richtig gezählt habe. Und dann so viele Sterne! (Über Deine vier reden wir noch mal gesondert, Sarah…)


    Soweit. War mir eine Ehre. Und gern beim nächsten Mal wieder. Ach ja: Wenn Ihr „Dicke Freunde" gelesen habt, erzählt mir gern, ob Ihr es mochtet. Und wenn Ihr jetzt noch weiter hier in Kontakt bleiben möchtet oder Fragen habt, sehr gern.

  • Moin Stephan - es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht hier mit euch allen und deinem Buch. Ich bin sehr positiv überrascht worden von dem Roman und werde in Kürze auch "Dicke Freunde" lesen. Das heb ich mir auf für den nächsten Urlaub an der Nordsee in zwei Wochen und erzähle dann gerne, wie es mir gefallen hat - mach`s gut und bis bald :)

  • Ansonsten bleibt mir gerade nur noch, wo es hier ruhiger geworden ist, Stephan Bartels für diese tolle, witzige und teils auch recht intime Leserunde zu danken! Es hat sehr viel Spaß gemacht und deine teils biographischen Hintergrundinformationen waren schön. Ich habe mittlerweile auch das Interview zur Hälfte gehört! Aber auch mit euch anderen Teilnehmerinnen war es toll. Wir waren eine wenn auch kleine doch recht aktive Gruppe, so dass der Austausch sehr viel Spaß gemacht.

    Ich hoffe sehr, dass wir uns bei "Ich bin zu alt für diesen Scheiß" oder "Simon schläft" oder wie auch immer wieder lesen werden, am liebsten natürlich mit Stephan unter uns!

    Hier hatte ich eigentlich schon ein paar Abschlussworte gesagt. ;)


    Schön zu lesen, dass es dir hier auch gefallen hat und du ein paar Erkenntnisse gewonnen hast. :) Gerne gebe ich dir beizeiten Feedback zu "Dicke Freunde" und wie gesagt - wenn du das nächste Buch wieder hier lesen willst, melde dich gerne.