3) Kapitel 15 bis einschl. Kapitel 22

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  • Wie im vorherigen Abschnitt vermutet, handelt es sich um Levi, der das nächtliche Knacken verursacht. Aber nicht, weil er ihr nachspioniert, sondern weil er selbst auf der Suche nach Antworten ist. Er spielt Gitarre um zu verarbeiten und sich zu sortieren.


    Wenn ich das auf Seite 133/134 richtig verstanden habe, dann hatte die Mutter von Levi mehr Männer"bekanntschaften" als üblich und Levi ist deswegen in St. Anna gelandet? Ben sagt ja immer, dass er (also Levi) nicht das Problem ist. Ich bin gespannt, wie es bei ihm weiter geht. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass er freiwillig die Verlängerung um 1 Jahr möchte.


    Ebenfalls stimmt unsere Vermutung, dass die Betreuer über Mo Bescheid wissen und es akzeptieren. Das finde ich richtig toll, denn eigentlich dürften sie das überhaupt nicht dulden. Setzen sich hier aber bewusst über irgendwelche Regeln hinweg - zum Wohle von Hannah. Mo ist so ein richtiger Kampf-Kater, der sein Frauchen mit Zähnen und Klauen verteidigt.


    Dass es Levi ist, vor dem Hannah erschrocken flüchtet und, dass es ebenfalls Levi ist, der sie findet ..... schön. :daumen:

    Dieser Aufenthalt in der Hütte verbindet sie, er ändert etwas zwischen ihnen. Auch wenn das jetzt noch nicht so ganz offensichtlich ist.


    Auf Seite 167, im Brief von Hannah an Izzy, schreibt sie "Wenn ich nur wach gewesen wäre".

    Das, was passiert ist, ist passiert während alle schliefen?
    Konnte Izzy deswegen nicht gerettet werden?


    Ich mag übrigens auch die Kapitel-Überschriften :

    Zitat von Seite 168

    Musik fühlt man, genau so wie Momente. Man braucht dafür Herz, keinen Verstand

    Ich finde das Buch wirklich sehr schön und ich hatte schon lange kein Buch mehr in der Hand, bei dem ich so übermächtig den Wunsch hatte weiterzulesen.

  • Da ist ja einiges passiert. Das war mal richtig abenteuerlich. Levi und Hannah scheinen irgendwie Seelenverwandte zu sein. Ich vermute daher, dass sie beide sich selbst gut helfen können.


    Mir gefallen die philosophischen Sätze immer wieder sehr gut.

    Zitat

    Warum gibt es Schlechtes im Leben? Weil das Schlechte das Gute viel besser macht. (S. 133)

    Und Kater Mo gefällt mir natürlich super gut. Er beschützt Hannah, merkt aber auch, wenn die Menschen gut sind und ist trotzdem typischer Kater. :totlach:


    Die spontane Umarmung von Sarah hat Hannah sicherlich gut getan. Ich glaube, sie braucht dringend auch positive ehrliche Gefühle. Auch die Frage "Wie fühlst Du Dich" hat tatsächlich eine ganz andere Bedeutung als "Wie geht es Dir". Das ist schon irgendwie intensiver.


    Wirklich Gänsehaut hatte ich, als Levi sich dann zum 2. Mal mit den gleichen Worten erst sich und dann Hannah vorstellte. Und diesmal blieb Hannah. Ich glaube auch, dass es wichtig war, dass jemand aussprach, dass Izzy tot ist. Auch das ist sicherlich ein Teil der Trauerbewältigung.


    Der Brief an Izzy auf S. 179 finde ich auch wieder wunderschön.


    Mir gefällt die Geschichte bisher wirklich sehr gut.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Das, was passiert ist, ist passiert während alle schliefen?
    Konnte Izzy deswegen nicht gerettet werden?

    Das könnte sein, daran dachte ich auch schon.

    Ich mag übrigens auch die Kapitel-Überschriften

    Die mag ich auch sehr, auch wenn sie mich zeitweise an philosophische Kalendersprüche erinnern. Irgendwann habe ich diese Aussagen auch mal alle in so einen Buch gelesen. Aber sie passen immer sehr gut zum Kapitel und sind dadurch sehr aussagekräftig.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich mag übrigens auch die Kapitel-Überschriften

    Die mag ich auch sehr, auch wenn sie mich zeitweise an philosophische Kalendersprüche erinnern. Irgendwann habe ich diese Aussagen auch mal alle in so einen Buch gelesen. Aber sie passen immer sehr gut zum Kapitel und sind dadurch sehr aussagekräftig.

    Ja, ich habe die Sprüche auch schon so oder in anderen Variationen gesehen/gelesen. Aber man muss ja nicht das Rad neu erfinden, wenn man auf vorhandenes zurückgreifen kann.


    Ich bin Sprüche-Messi, ich habe hunderte von diesen Sprüchen auf dem PC oder bei Pinterest. Diese Sprüche sagen oftmals genau das, was man fühlt aber nicht auszudrücken vermag.

  • Ich ich habe das Gefühl, Levi fühlt sich irgendwie mit Hannah verbunden, obwohl er sie eigentlich noch gar nicht kennt. Er wirkt auch sehr einfühlsam und ich fand es sehr schön, wie er ihr am Ende des Kapitels so viel Zeit lässt und seine Vorstellung einfach noch mal wiederholt. Wie er sich in der Hütte um Hannah gekümmert hat, war auch ganz süß. Allerdings hat mich dieses "weglaufen, im Regen in der Hütte sitzen, gefunden werden, ins Krankenhaus kommen.." gelangweilt. Das war leider alles sehr vorhersehbar und generell konnte mich der Abschnitt nicht wirklich mitnehmen.


    Wie wir schon geahnt haben, wussten die Betreuer von Mo. Apropos Betreuer, ich fand es etwas merkwürdig, das Levi ganz alleine durch den Wald läuft. Sollten die nicht bei so einer Suchaktion eher im Team unterwegs sein? Gibt es da wirklich nur zwei Betreuer und einen "Gast", die zuständig sind??


    Hannah scheint starke Schuldgefühle zu haben. Ich hoffe im nächsten Abschnitt erfahren wir mehr über das, was ihre Schwester zugestoßen ist. Am meisten hat mich der Flashback berührt, indem sie sagt "Ich kämpfe mit Hannah" <3 Das war so eine süße Szene!

  • Ich mag übrigens auch die Kapitel-Überschriften

    Die mag ich auch sehr, auch wenn sie mich zeitweise an philosophische Kalendersprüche erinnern. Irgendwann habe ich diese Aussagen auch mal alle in so einen Buch gelesen.

    Danke, genau das war auch mein Gedanke. So schön die Sprüche sein mögen - man kennt sie einfach schon. Bei Kapitelüberschriften finde ich das nicht ganz so schlimm, aber vor allem im ersten Abschnitt wimmelten auch die Gedanken von Hannah von solchen Plattitüden. Ich bin ganz froh, dass das jetzt etwas abgenommen hat und ich glaube, das war auch mit ein Grund, warum ich mich nicht richtig in sie einfühlen konnte.


    Versteht mich nicht falsch, ich habe auch eine riesige Word-Datei mit einer Sprüchesammlung und magt aussagekräftige Zitate für alle Lebenslagen eigentlich gerne, aber hier ist mir das irgendwie zu viel und dadurch wirkt das Buch leider auf mich nicht ganz so authentisch.

  • Bei Kapitelüberschriften finde ich das nicht ganz so schlimm, aber vor allem im ersten Abschnitt wimmelten auch die Gedanken von Hannah von solchen Plattitüden. Ich bin ganz froh, dass das jetzt etwas abgenommen hat und ich glaube, das war auch mit ein Grund, warum ich mich nicht richtig in sie einfühlen konnte.


    Versteht mich nicht falsch, ich habe auch eine riesige Word-Datei mit einer Sprüchesammlung und magt aussagekräftige Zitate für alle Lebenslagen eigentlich gerne, aber hier ist mir das irgendwie zu viel und dadurch wirkt das Buch leider auf mich nicht ganz so authentisch.

    Das stimmt, der 1. Abschnitt enthält sehr viele von diesen "Spruchgedanken". Es wird nach hinten weg weniger. :-)

  • Das war mal richtig abenteuerlich. Levi und Hannah scheinen irgendwie Seelenverwandte zu sein. Ich vermute daher, dass sie beide sich selbst gut helfen können.

    Ja, die beiden sind wirklich seelenverwandt. Im Wald haben sie unabhängig voneinander den selben Baum ausgesucht, um

    Mich würde interessieren, was genau der Grund ist, warum Levi in St. Anns ist. Er kann sich auf jeden Fall seht gut in Hannah einfühlen.


    Dass die Anwesenheit des Katers bekannt war, haben wir ja schon vermutet, ich frage mich allerdings, wie es möglich ist, das zu erlauben. Es gibt doch bestimmt Regeln!? Wenn man die bricht - wo ist dann die Grenze? Was darf der / die nächste mitbringen?

    Mo ist übrigens klasse! Erst greift er Levi an, als er Gefahr für Hannah wittert. Sobald er eingesehen hat, dass Levi ein Freund ist, akzeptiert er ihn, er macht sich ihn sogar zum Freund.


    Die philosophischen Sprüche finde ich für meinen Teil richtig gut. Sie passen immer wie die Faust auf‘s Auge und ich finde es auch nicht zu viel des Guten. Aber da sind die Gschmäcker halt verschieden.


    Immer mehr wird deutlich, wie viele Schuldgefühle Hannah hat. Hoffentlich kann ihr in diese Hinsicht geholfen werden!

  • Die spontane Umarmung von Sarah hat Hannah sicherlich gut getan. Ich glaube, sie braucht dringend auch positive ehrliche Gefühle. Auch die Frage "Wie fühlst Du Dich" hat tatsächlich eine ganz andere Bedeutung als "Wie geht es Dir". Das ist schon irgendwie intensiver.

    Ich finde es erstaunlich, dass Sarah sich so um Hannah sorgt. Sie kennen sich nicht lange und dadurch, dass Hannah nicht redet, hatten sie kaum eine Chance, sich richtig anzufreunden. Es gefällt mir, wie Sarah sich um Hannah kümmert. Mit Levi hat sie jetzt schon zwei, die zu guten Freunden werden könnten. Wenn sie jemanden an sich ran lässt, trägt das bestimmt zu ihrer Heilung bei!

  • Auch die Frage "Wie fühlst Du Dich" hat tatsächlich eine ganz andere Bedeutung als "Wie geht es Dir". Das ist schon irgendwie intensiver.

    Ich bin letztens darüber gestolpert, dass man in Frankreich nicht sagt "Ich vermisse Dich" sondern "Du fehlst mir". Eigentlich drückt es beides das Gleiche aus, aber "Du fehlst mir" ist - genau wie hier "Wie fühlst Du Dich" eine andere Intensität.


    Dieses "Wie fühlst Du Dich" von Levi ist aber auch ehrlich gemeint. Wie oft sagen wir bei einer Begrüßung "Na, wie geht's?" und oftmals ist das doch nur eine Einleitungsfloskel. Ich glaube, wenn jemand mal richtig ausführlich auf diese Frage antworten würde (statt mit einem "Gut, und bei Dir??"), dann wäre sicherlich die Mehrzahl der Leute genervt, weil sie gar keine Antwort auf diese Frage erwarten.

  • Unabhängig von der Formulierung merkt man aber in der Regel schon, wie es gemeint ist. Wenn z.B. meine beste Freundin fragt "Wie geht's dir?", dann kann ich durchaus mit "Ach, nicht so gut. Ich habe gestern das-und-das erlebt.." antworten. Einfach weil man sich so nahe steht und weiß, dass es den anderen wirklich interessiert. Von einem "Fremden" wie hier Levi sind solche ehrlich interessierten Fragen allerdings schon etwas besonderes. Ich denke, für Hannah ist es ein großes Glück (auch wenn sie das noch nicht so sieht), dass sie in dieses Camp und auf dieses Internat gehen darf. Nicht nur Levi, sondern auch die Betreuerinnen und Sarah kümmern sich toll um sie und gehen auf sie ein. Was man von ihren Eltern daheim leider nicht behaupten konnte.

  • Ich beantworte diese Frage ehrlich, wenn sie mir jemand stellt, der mir nahesteht und den es wirklich interessiert, wie es mir geht. Leuten, die ich kaum kenne, erzähle ich nicht von meinen Sorgen und Problemen.

  • Irgendwie hatte ich schon damit gerechnet, dass Levi sie gesehen hat und er das knacken verursacht hat. Aber er ist mir unglaublich sympathisch, weil er ihr eigentlich nicht nachspioniert. Es zieht beide in den Wald und ich finde es schön, wie Levi die Musik hilft.


    Anscheinend ist Levis Familie ziemlich kaputt. Ist Tom sein Bruder? Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass beide drogenabhängig waren. Und Ben einfach ganz gesund ist, aber vernachlässigt wurde.


    Ganz toll finde ich, dass die Katze schon längst entdeckt wurde, aber Hannah sie behalten darf. Das finde ich für sie unglaublich wichtig und ich hoffe, dass es auch so bleibt, wenn sie auf die Schule kommt.


    Ebenso gefiel mir die Rettung durch Levi. Er ist unglaublich süß, geduldig und ich finde es toll wie sich langsam etwas zwischen ihnen entwickelt.

  • Nach wie vor bin ich der Meinung, dass er freiwillig die Verlängerung um 1 Jahr möchte.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er die Verlängerung schon längst bekommen und muss nun endgültig gehen, ob er will oder nicht.


    Die mag ich auch sehr, auch wenn sie mich zeitweise an philosophische Kalendersprüche erinnern. Irgendwann habe ich diese Aussagen auch mal alle in so einen Buch gelesen.

    Danke, genau das war auch mein Gedanke. So schön die Sprüche sein mögen - man kennt sie einfach schon. Bei Kapitelüberschriften finde ich das nicht ganz so schlimm, aber vor allem im ersten Abschnitt wimmelten auch die Gedanken von Hannah von solchen Plattitüden. Ich bin ganz froh, dass das jetzt etwas abgenommen hat und ich glaube, das war auch mit ein Grund, warum ich mich nicht richtig in sie einfühlen konnte.


    Versteht mich nicht falsch, ich habe auch eine riesige Word-Datei mit einer Sprüchesammlung und magt aussagekräftige Zitate für alle Lebenslagen eigentlich gerne, aber hier ist mir das irgendwie zu viel und dadurch wirkt das Buch leider auf mich nicht ganz so authentisch.

    Ich mag die Sprüche an sich auch sehr gerne, aber es stimmt gerade am Anfang war es etwas zu viel. Dennoch mag ich sie insgesamt sehr.

  • Anscheinend ist Levis Familie ziemlich kaputt. Ist Tom sein Bruder? Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass beide drogenabhängig waren. Und Ben einfach ganz gesund ist, aber vernachlässigt wurde.

    Ja, Tom ist Levis Bruder. Die Mutter der beiden war drogenabhängig und hat Tom mit reingezogen. Und ich nehme mal an, du meinst Levi, nicht Ben, den Schulleiter, oder? ;)


    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er die Verlängerung schon längst bekommen und muss nun endgültig gehen, ob er will oder nicht.

    So habe ich das auch verstanden. Anfangs hat mich das etwas gewundert, weil ich dachte, dass das Camp nur einen Teil des Buches ausmachen wird und der Hauptteil im Internat spielt. Dann wäre Levi nicht dabei gewesen. Aber jetzt scheint es ja so, als würde sich die Handlung aufs Camp konzentrieren. Wenn Levi und Hannah sich anfreunden, kann er sie dann später sicherlich immer mal besuchen kommen.

  • Eigentlich wollte ich schon gestern zu diesem Abschnitt schreiben, aber dann bin ich nicht mehr dazu gekommen, dafür gibt es dann heute etwas von mir in zwei Abschnitten ;)


    Obwohl ja handlungstechnisch bisher nicht ganz so viel passiert und die Geschichte eher ruhig ist, bin ich sehr eingenommen von dem Buch und möchte immer weiterlesen. Oft bin ich so ein Leser, der nach mehr Tempo oder Action ruft, aber hier sind die leisen Töne genau richtig und vor allem das Poetische des Buches beschert mir oft Gänsehautmomente, was ich super finde, da solche Bücher doch eher selten sind! Allerdings könnte es nun für meinen Geschmack auch mal ein wenig mehr Pepp oder Schwung geben, da ich die Geschehnisse bisher zwar gefühlvoll und süß, aber auch ein wenig vorhersehbar oder typisch fand. Man hat einfach schon im Vorfeld ahnen können, dass es eben z.B. Levi ist der durch den Wald streift oder dass die Betreuer von Mo wissen. Auch dass er sie finden würde war irgendwie klar...ich warte ein wenig auf Überraschunden oder irgendwelche dramatischen oder gefährlichen Geschehnisse, mit denen man nicht rechnet..


    In diesem Abschnitt gab es dann ja auch gleich Abwechslung in Form von Levi, den wir nun genauer kennen lernen. Zwar gab es für mich bisher nur Andeutungen, weswegen er dort ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir da noch mehr drüber erfahren. Vielleicht vertraut er sich ja Hannah an, wenn die beiden sich näher kommen (denn davon gehe ich jetzt mal aus, da ich finde, dass man zwischen den beiden eine gewisse Chemie spüren kann..ein seichtes Knistern vielleicht auch? Das wird sich sicher zeigen!).


    Sehr süß fand ich im übrigen auch, wie er die Vorstellung von Hannah und sich nochmal wiederholt hat, so ganz im Privaten und in einem ruhigen Moment. Ich denke, dass Levi ein einfühlsamer, sensibler Typ ist. Vielleicht ist das ja auch mit ein Grund warum er dort ist? Dass er sensibel ist und sich in seinem Umfeld etwas so stark verändert hat, dass er damit nicht klar kam?

    Auf Seite 167, im Brief von Hannah an Izzy, schreibt sie "Wenn ich nur wach gewesen wäre".

    Das, was passiert ist, ist passiert während alle schliefen?
    Konnte Izzy deswegen nicht gerettet werden?

    Oder Hannah war bewusstlos? Jedenfalls klingt der Satz wirklich so, als würde Hannah denken, dass Izzy gerettet hätte werden können, wenn sie wach gewesen wäre. Ein wenig klingt es auch danach, dass Hannah sich Schuld gibt..

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/

  • Danke, genau das war auch mein Gedanke. So schön die Sprüche sein mögen - man kennt sie einfach schon. Bei Kapitelüberschriften finde ich das nicht ganz so schlimm, aber vor allem im ersten Abschnitt wimmelten auch die Gedanken von Hannah von solchen Plattitüden. Ich bin ganz froh, dass das jetzt etwas abgenommen hat und ich glaube, das war auch mit ein Grund, warum ich mich nicht richtig in sie einfühlen konnte.


    Versteht mich nicht falsch, ich habe auch eine riesige Word-Datei mit einer Sprüchesammlung und magt aussagekräftige Zitate für alle Lebenslagen eigentlich gerne, aber hier ist mir das irgendwie zu viel und dadurch wirkt das Buch leider auf mich nicht ganz so authentisch.

    Ich kann das ganz gut nachvollziehen, denn beim Lesen habe ich die schönen Sprüche auch bewundert, da ich auch so ein Typ bin, der sich gerne mal Sprüche aufschreibt aus Büchern, aber irgendwas hat mich im Hinterkopf doch immer daran erinnert, dass viele der Sprüche nicht neu sind und dass es auch recht viel auf einmal war. Ich finde zwar, man muss das Rad nicht neu erfinden und ich fand es auch schön poetisch, aber ich kann dich total verstehen, da ich die Geschichte jetzt, wo nicht ganz so viele von diesen Lebensweisheiten angeführt werden, auch schön finde.

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/

  • Allerdings könnte es nun für meinen Geschmack auch mal ein wenig mehr Pepp oder Schwung geben, da ich die Geschehnisse bisher zwar gefühlvoll und süß, aber auch ein wenig vorhersehbar oder typisch fand. Man hat einfach schon im Vorfeld ahnen können, dass es eben z.B. Levi ist der durch den Wald streift oder dass die Betreuer von Mo wissen. Auch dass er sie finden würde war irgendwie klar...ich warte ein wenig auf Überraschunden oder irgendwelche dramatischen oder gefährlichen Geschehnisse, mit denen man nicht rechnet..

    Das trifft es für mich auch sehr gut. Ich lese auch gerne mal eine "leise" Geschichte, aber irgendwie ist hier für meinen Geschmack im Moment doch zu wenig Unvorhergesehenes los. Inzwischen glaube ich aber auch nicht mehr, dass sich da noch groß was entwickeln wird. Außer der Aufklärung, was denn nun mit Izzy passiert ist. Allerdings fürchte ich, dass es eine recht langweilige Sache (wie Kerze brennen gelassen) sein wird, damit man als Leser auch ja nicht auf die Idee kommt, Hannah vielleicht doch die Schuld zu geben. ;)

  • Ich denke, dass Levi ein einfühlsamer, sensibler Typ ist. Vielleicht ist das ja auch mit ein Grund warum er dort ist? Dass er sensibel ist und sich in seinem Umfeld etwas so stark verändert hat, dass er damit nicht klar kam?

    Das hast du sehr treffend beschrieben! Er kommt nicht klar mit den Dingen, die in seiner Familie geschehen sind. Und er hat Angst davor, was nach der Zeit in St. Anna auf ihn zukommt.