Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

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  • Elodie Hoffmann wurde in der Liebe schwer enttäuscht und möchte nur noch weg. Weg von dem Mistkerl, raus aus Frankfurt, ja, sogar weg von Deutschland.

    Und so landet sie schließlich in St. Ives, Cornwall, wo sie ganz spontan und ohne vorher groß nachzudenken, ein B&B Cottage gekauft hat. Aber kaum in Cornwall angekommen muss Elodie feststellen, dass es vielleicht keine so gute Idee war, so unüberlegt zu handeln oder hat es vielleicht auch seine guten Seiten?


    Für mich war es das erste Buch von Anne Sanders und ich war positiv überrascht, wie schnell und leicht ich in die Geschichte hinfand. Schnell war ich mit Elodie in Cornwall am Kämpfen. Kämpfen um ein altes Cottage, einen Traum und das nackte Überleben. Zum Glück findet Elodie schnell Anschluss. Brandy eine etwas ältere Dame nimmt Elodie unter ihre Fittiche und auch Helen, die zusammen mit ihrem Mann Liam das kleine Cafe Kennard´s Kitchen führt, werden zu Eldoies Freundinnen.


    Anne Sanders schreibt die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Elodie heraus, auch Helen kommt immer wieder mal zu Wort. Und das meine ich wirklich so. Anne Sanders ist es – zumindest bei mir – gelungen, den beiden Protagonisten je eine eigene „Stimme“ zu verleihen. Während Elodie sehr euphorisch, manchmal etwas geknickt von den Rückschlägen, aber nie melancholisch oder deprimiert, sondern immer voller Hoffnung auf mich wirkt, ist Helen eher düster, traurig, resigniert und leicht depressiv. Die Autorin gibt den Lesern anhand der Überschriften einen Hinweis, wer nun gerade berichtet, doch das brauchte ich schon bald nicht mehr. Ich erkannte die beiden anhand ihrer eigenen Erzählweise. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es kleine Rückblicke, so dass der Leser sich nach und nach ein Puzzle zusammensetzen kann, was die Vergangenheit der drei Frauen angeht.


    Nicht nur Zwischenmenschlich, auch die Landschaft kommt bei Anne Sanders nicht zu kurz und so konnte ich mir bald ein Bild von St. Ives machen, das Cottage kenne ich bald bis zum letzten Nagel und sogar ein wenig Geschichte von St- Ives wurde in den Roman eingewoben.


    Fazit:

    Mir das Buch sehr gut gefallen. Ein schöner sonniger Sommerroman, der den Leser mit auf Urlaub nach Cornwall nimmt und ihn dort am Schicksal dreier Frauen teilhaben lässt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die dennoch so viel miteinander verbindet. Für mich bleibt nun die Hoffnung auf eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Elodie und den restlichen Bewohnern von St. Ives.



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  • Mit "Sommerhaus zum Glück" entführt uns die Autorin Anne Sanders nach St. Ives in Cornwall. Elodie Hoffmann hat sich ungesehen ein Cottage gekauft, um in England einen Neustart zu machen, nachdem sie in Deutschland enttäuscht wurde.


    Dies ist der erste Roman, den ich von Anne Sanders gelesen habe. Schon das Cover hat dazu angeregt, von Urlaub in Cornwall zu träumen.


    Elodie findet ein Cottage vor, daß schon bessere Tage gesehen hat, aber es hat einen gewissen Charme. In das Cottage muß viel Arbeit gesteckt werden, was sie nicht bedacht hat. Zum Glück findet sie gleich Anschluß zu Helen, die zusammen mit ihrem Mann Liam ein Café führt, und zu Brandy, einer älteren Dame, die in einem Wohnwagen lebt. Gemeinsam versucht man sich zu unterstützen.


    Der Autorin ist es gelungen, durch ihre ausführlichen Beschreibungen den Leser in die Lage zu versetzen, sich ein Bild von der Gegend und insbesondere dem Cottage zu machen.


    Mit Elodie, Helen und Brandy treffen wir unterschiedliche Charaktere an. Elodie, die aus Frankfurt kommt, hat genug von der Arbeitswelt der Anzugträger. Sie will etwas Eigenes, Neues anfangen, und mit dem Cottage ein Bed & Breakfast anbieten. Sie ist enttäuscht von ihrem Ex-Lover, der sie telefonisch immer noch verfolgt und ihr noch im Kopf herumspukt. Helen, die ihr schottisches Elternhaus mit 18 Jahren für ihre große Liebe Liam verlassen hat, kämpft mit ihrer pubertierenden Tochter, arbeitet viel zu viel, und fühlt sich immer mehr im Stich gelassen von ihrem Ehemann.

    Brandy, eine liebevolle Dame und Freundin von Helen, versucht ihre Freundin zu unterstützen.


    Ich habe alle drei Frauen von Anfang an in mein Herz geschlossen. Mit dieser Geschichte erleben wir einen quirligen Sommer in St. Ives, der die drei Frauen nur noch mehr zusammengeschweißt hat, denn man braucht Freunde und Unterstützung in turbulenten Zeiten.


    Wem noch ein Roman für seine Urlaubslektüre fehlt, dem kann ich diese Geschichte bestens empfehlen.


    Ich bedanke mich dafür, daß Anne Sanders diese Leserunde begleitet hat.

  • Vielen Dank euch allen für die schöne Runde.


    Hier ist mein Fazit:



    Es war eine spontane, intuitive Entscheidung von Elodie Hoffmann, alles in Frankfurt und ihrem bisherigen Leben hinter sich zu lassen und nach St.Ives zu ziehen, in das berühmte Küstenstädtchen im Südwesten von Cornwall. Das alleine wäre schon ein Wagnis, aber sie hat sich auch noch ein altes Cottage dort gekauft, sogar ohne es vorher gesehen zu haben, was nicht nur bei ihrem Vater auf Verwunderung und Unverständnis stößt. Der Impuls für diesen irrationalen Kurswechsel in ihrem Leben war vor allem das abrupte Ende einer schwierigen Beziehung zu ihrem verheirateten Chef. Was wird sie an ihrem neuen Wohnort erwarten, wird sie es schaffen, dort heimisch zu werden und kann so ein altes baufälliges Häuschen wirklich ein neues Zuhause werden? Diese und viele andere Fragen beschäftigen Elodie in ihren ersten Tagen in St.Ives, zumal am Anfang alles schiefzugehen scheint und sie an ihrem Entschluss zu zweifeln beginnt.


    Aber erstmal begleiten wir Elodie auf ihren Erkundungen in ihrem neuen Wohnort und ihrem alten, aber dennoch charmanten Häuschen. Es scheint fast so, als würde das Cottage ihr seine Geschichten erzählen wollen, in seinen alten verwitterten Mauern lebt eine spannende Vergangenheit. Elodie hat auch das Gefühl, dass sie und das Haus einiges gemeinsam haben.


    Die Einwohner sind wunderbare Typen, wie man sie sich vorstellt an so einem Ort, ein wenig skurril, verschroben und liebenswert. Sie lernt Helen kennen, die mit ihrem Mann ein Café betreibt und die exzentrische, wesentlich ältere Brandy. Dann ist da noch der Barista Tom mit seinem neueröffneten coffee shop, der leider chronisch schlecht gelaunt ist, obwohl sein Cappuccino so gut schmeckt, dass Elodie Stammgast bei ihm wird, obwohl sie sich ständig über ihn ärgert.

    Sehr schön ist der behutsame Aufbau der Handlung, wir erleben Elodie, Helen und Brandy, deren Freundschaft immer intensiver wird und die auch für die Entwicklung der Personen wichtig ist, weil die Beziehungen der drei Frauen untereinander so vielschichtig ist und viel mehr in Bewegung bringt als auf den ersten Blick erkennbar. Die drei Freundinnen geben sich indirekte Impulse und dadurch werden diese Veränderungen und Entwicklungen angeschoben.

    Ich habe diese liebenswerte, turbulente Geschichte sehr gerne gelesen, es war unterhaltsam, emotional, humorvoll und auch reflektiert, vor allem was die vielen Beziehungsvarianten und emotionalen Konflikte angeht. Es ist mir nicht leicht gefallen , von Cornwall und den Personen Abschied zu nehmen - sie sind sowas wie Freunde geworden, man hat mit ihnen gelitten, gehofft, gelacht und an ihrem Leben Anteil genommen.


    :buchtipp:

  • Dankeschön, Caren, die Moderation war sehr professionell und hat mir als Autorin die Leserund auf jeden Fall erleichtert!

  • Dankeschön! Es freut mich, dass dir der Roman gefallen hat! :-)

  • Und ich danke dir, dass du dabei warst! Es hat mir viel Spaß gemacht, eure Kommentare zu lesen.

  • Danke, Emmy! Das hast du aber sehr schön geschrieben :love:

  • Ich bedanke mich auch für das tolle Buch und die schöne Runde. Schade ist nur immer, wenn wir nich alle „zusammen“ lesen. Aber der Austausch war trotzdem interessant. Ein besondere Dank gilt dir, liebe Anne Sanders , für deine engagierte Beteiligung!

    Hier kommt nun meine Rezi:

    ————

    Sommerhaus zum Glück


    Eine traumhafte Liebesgeschichte


    Inhalt:

    Liebeskummer bringt Elodie Hoffmann dazu, alle Brücken in Frankfurt abzubrechen und nach St. Ives in Cornwall zu ziehen. Als wäre das nicht schon Wagnis genug, hat sie auch noch ein heruntergekommenes B & B gekauft. Ohne es sich vorher anzusehen! Was anfangs Frust und Enttäuschung bedeutet, wandelt sich mit den richtigen Freunden und ein bisschen Glück zum Guten. Dass nebenbei auch noch der richtige Mann für‘s Leben auftaucht setzt dem Ganzen die Krone auf.


    Meine Meinung:

    Für mich war „Sommerhaus zum Glück“ der erste Roman, den ich von Anne Sanders gelesen habe. Von Anfang an war ich gefesselt von der Geschichte, der Schreibstil der Autorin ist herrlich locker und flüssig, sodass sich das Buch sehr gut lesen ließ. Hätte mich nicht eine Leserunde „ausgebremst“, wäre das es bestimmt in einem Rutsch geschehen.

    Die Landschaft im Süden Englands ist wunderbar anschaulich beschrieben, man hat direkt Lust nach St. Ives zu fahren und sich im Peek-a-boe einzumieten. Das B & B, das Elodie gekauft hat, mausert sich von der Katastrophe zum „Sommerhaus zum Glück“. Sehr gut gefallen hat mir die wunderbare Freundschaft der drei Frauen, die total unterschiedlich sind und völlig verschiedene Leben führen. Sie helfen sich gegenseitig, machen einander Mut, gehen zusammen durch dick und dünn, das ist wirklich Freundschaft.

    Natürlich kommt die Liebe auch nicht zu kurz! Die Männer sind, wie alle Protagonisten dieses Romans, herrlich gezeichnet, man muss jeden einzelnen einfach nur gern haben - oder eben nicht.

    Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven der drei Frauen erzählt, das hat die Geschichte nochmal spannender und interessanter gemacht.


    Fazit:

    Eine absolute Leseempfehlung! Eine Liebesgeschichte mit Humor, Spannung und Tiefgang.

    ————

    Streuliste:

    Amazon

    Literaturschock-Forum

    buecher.de

    Leserkanone

    Hugendubel

    Thalia

    Weltbild

    Nachtrag:

    Literaturschock

  • Nabend.


    Gerade ist meine Rezension fertig geworden. Hier ist sie:


    Inhalt:

    Elodie steht zum ersten Mal vor ihrem neuen Zuhause. Leider lässt es sie nicht herein. Obwohl sie wie wild versucht mit dem Schlüssel das Schloss zu öffnen, gibt es keinen Mucks von sich und bei dem gemütlichen englischen Regen hat sie zudem wenig Ambitionen es noch viel länger zu versuchen. Also quartiert sie sich zunächst einmal im nächsten Pub ein um sich am nächsten Tag das ganze Ausmaß ihrer überstürzten Flucht aus Deutschland anzuschauen.

    Sie kann die Stimme ihres Vaters schon hören, wie er sie für verrückt erklärt. Sie findet es inzwischen ja selbst unglaublich.

    Da steht sie nun in St. Ives, an der Südwestspitze Englands und hat ein altes B&B gekauft. Dazu noch ungesehen. Es hieß zwar 'handwerkliches Geschick von Vorteil', aber diese Bruchbude kann man wohl kaum als 'bezugsfertig' ansehen. Sämtliche Versuche den Verkäufer ans Telefon zu kriegen scheitern jedoch und so bleibt ihr nichts anderes übrig als diese kleine Aufgabe anzunehmen und mit ihr zu wachsen. Entweder das, oder sie kehrt mit eingezogenem Schwanz zurück nach Hause. Diese Blöße will sie sich vor ihrem Vater jedoch nicht geben und versucht das Beste an der ganzen Sache zu sehen: das Wetter in Cornwall ist - bis auf ihre Begrüßung - ein Traum, sie hat bereits erste Kontakte geknüpft und der Handwerker Chase ist ebenfalls ein Glücksgriff.


    Jeden Morgen trifft Elodie im Café 'Kennard's Kitchen' auf die stets gestresste Helen, ihres Zeichens Inhaberin des Cafés, und Brandy, eine alte Dame irgendwas um die 70, die mit Geistertouren ihren Lebensunterhalt verdient. Beide können es kaum glauben, dass sie das alte 'Peek-a-boo' gekauft hat - ungesehen!

    Natürlich sind Hellen und Brandy neugierig, warum Elodie nach St. Ives gekommen ist und so erzählt sie ihnen von ihrem Traumjob, ihrem charmanten Chef Per und seiner leider doch so schwangeren Ehefrau. Nach 2 Jahren hat Elodie eingesehen, dass sie Per nicht für sich allein haben kann und ist ausgewandert. Seine Anrufe ignoriert sie, was ihn nicht hindert sie ständig zu kontaktieren.

    Per weiß was er will - und das ist Elodie.


    In einer kleinen Seitenstraße hat ein Pop-Up-Store eröffnet - ein Kaffee to go-Laden, der Helen durchaus Konkurrenz machen könnte, denn ihr Kaffee schmeckt grauenhaft. Wenn die Engländer eins können, dann Tee. Vom Kaffee sollten sie, Elodies Meinung nach, die Finger lassen. Der neue Laden soll ihrem Kaffeehunger nun endlich Nahrung bieten, wäre da nicht dieser unfassbar unfreundliche Inhaber. Schon vom ersten Treffen an ist er unfreundlich, abweisend und maßlos arrogant. Dabei hat Elodie ihm gar nichts getan, oder?

    Trotzdem kommt sie stur jeden Morgen in den Shop, kauft einen Kaffee und geht wieder. Man muss halt Opfer bringen.

    Als das kleine B&B endlich soweit abgedichtet ist, dass Elodie aus dem Pub aus und ins Häuschen einziehen kann, versetzen sie ihre Möbelpacker. Ihr gesamtes Hab und Gut steht im Vorgarten. Wie soll sie das allein ins Haus kriegen? Da steht plötzlich Tom vor der Gartentür.

    Brandy hatte ihm wohl zu verstehen gegeben, als er wieder einmal bei Helen im Café Gebäck gekauft hat, dass er ruhig mal ein bisschen anpacken könnte um sich im Ort einzuleben. Das tut er nun. Gemeinsam mit ein paar weiteren Männern aus dem Ort sind Elodies Möbel und Kartons im Handumdrehen im Haus verstaut. Als Tom die letzten Sachen in Elodies zukünftiges Schlafzimmer bringt kann er es nicht lassen und kritisiert ihre stümperhaften Malerkenntnisse. Was bildet der sich eigentlich ein?

    Natürlich ist sie dankbar für seine unfreiwillige Hilfe, aber was zu viel ist, ist zu viel. Sie weiß selbst, dass sie keine Koryphäe ist, was das Handwerken angeht.


    Am nächsten Tag steht Tom mitsamt Farbeimern und Pinsel vor der Tür. Das meint der doch nicht ernst! Warum tut er das? Er kann sie doch eigentlich gar nicht leiden, oder? Auch Helen und Brandy ist Toms Antrieb ein Rätsel, allerdings hat vor allem Helen gerade genug mit sich selbst zu tun. Ihre Ehe steht auf der Kippe, ihre Tochter tanzt ihr auf der Nase herum und eigentlich hat sie gerade überhaupt keine Lust mehr auf den ganzen Stress.

    Nur Brandy bleibt optimistisch, dabei hütet sie ebenfalls ein Geheimnis.


    Meinung:

    'Sommerhaus zum Glück' ist das zweite Buch von Anne Sanders, das ich gelesen habe. Dieses Buch konnte mich nicht so sehr fesseln wie 'Sommer in St. Ives'. Zum einen bin ich mit Elodie nicht so richtig warm geworden, was auch mit an ihrer Vergangenheit liegt - da bin ich nun mal stur. Zum anderen haben mich die Einstreuungen der Rückblicke jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen.

    Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben - Elodies und Helens, wobei Elodie den Hauptteil einnimmt. Die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen betitelt, so dass man sich darauf einstellen kann, aus welcher Perspektive man jetzt etwas liest. Am Ende dieser Kapitel ist oft eine Teilüberschrift, die dem Leser andeuten könnte, dass es jetzt einen Rückblick zu dieser Person gibt. Für mich war die Sache allerdings nicht ganz rund.

    Auch habe ich mich schwer getan mit dem Perspektivwechsel. So lasen sich Elodies Kapitel viel flüssiger als Helens.


    Schlussendlich handelt es sich aber auch bei diesem Buch um einen Sommer-Wohlfühl-Roman, der am Ende die losen Fäden zusammenzieht und einen guten Abschluss für alle Fragen findet.

    Nach diesem Buch wünsche ich mich einmal mehr zurück nach Cornwall und werde mich auch noch dem dritten Roman der Autorin, der dort spielt, widmen. Perfekt für den Sommer, wenn es hier in der Großstadt mal wieder zu heiß wird.


    Fazit: Definitiv lesenswert, aber schwächer als 'Sommer in St. Ives'.


    Die Rezi erscheint am Freitag hier:

    www.buchjunkies-blog.de


    Rezi online:
    lovelybooks

    Goodreads

    Amazon

    BücherTreff

    Einen ganz lieben Dank an dich Caren für die Moderation :banane: und an Anne Sanders für die Kommentare und Erklärungen :freu:

    Einmal editiert, zuletzt von dion () aus folgendem Grund: Links nachgetragen.

  • Dankeschön, liebe Caren, ich freu mich auch sehr (über die Rezi und deine Teilnahme :))

  • Danke, liebe Dion, für deine Meinung und deine Teilnahme an der Leserunde.

    "Mein Herz ist eine Insel" spielt allerdings nicht in St. Ives, sondern an der Westküste Schottlands ... und ich hab so meine Zweifel, ob du mit der Protagonistin warm werden würdest ... ;-)

    Alles Gute für dich, Anne

  • Oh, irgendwie bin ich davon ausggeangen *hüstel* Naja, dann ändere ich das noch fix in den Rezensionen.


    Na wenn du schon so anfängst, hab ich ja wenig Hoffnung :o Habe es als Hörbuch, ich bin gespannt ;)

  • Ich auch nicht :totlach: