1. Anfang bis einschl. Kap. 9

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  • Hallo liebe Anne,

    liebe MitleserInnen,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Sommerhaus zum Glück" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Anne - schön, dass Du unsere Runde begleitest!


    Ihr dürft die Autorin duzen!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netikette durch.


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch.

    ;)


    Wenn Ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, gebt bitte hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid.


    Es wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren!

    :)


    Hier könnt Ihr zum Inhalt bis einschließlich Kap. 9 schreiben (im ebook Seite 63).


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    schreiben (im ebook Seite 63).


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Mit "Sommerhaus zum Glück" kann man ein bißchen träumen. Urlaub in Cornwall wäre doch wirklich eine nette Idee.


    Die Autorin Anne Sanders erzählt uns auf charmante Art und Weise über das Leben von Elodie, die ein Cottage gekauft hat, ohne es vorher zu sehen, von Helen und dem Café Kennards's Kitchen und von der alten Dame Brandy, Helens Freundin.


    Die drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, werden Freundinnen, die sich einander unterstützen.


    Mir haben die Protagonisten gleich von Anfang an gut gefallen.


    Elodie will in England einen Neuanfang machen, nicht mehr in ihrem alten Job arbeiten.

    Helen hat es nicht einfach mit ihren Zwillingen, besonders Kayla, ihre Tochter, setzt ihr immer wieder zu.

    Brandy scheint mit ihrem Leben zufrieden zu sein.


    Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Wie kommt Elodie mit ihrem Cottage voran? Bekommt sie Unterstützung oder muß sie alles alleine machen?

  • Genauso empfinde ich die Geschichte auch - wie einen schönen entspannten Urlaub vom Alltag an einem Küstenort voller Magie und alter Mythen, wie überhaupt in Cornwall die Geschichte des Landes noch sehr präsent ist , auch in den Erinnerungen und Seelen der Menschen dort.

    Den Namen Elodie Hoffmann finde ich schon mal außergewöhnlich - dieser sehr poetische und melodische Vorname zusammen mit einem eher alltäglichen Nachnamen. Da Gegensätze spannend wirken und die Neugier wecken, lasse ich mich gerne überraschen, ob das Geheimnis dieses Namens noch gelüftet wird im weiteren Verlauf der Handlung. Vielleicht deutet er auch auf verschiedene Aspekte und Facetten in ihrem Charakter hin - eine phantasievolle Seite und eine eher pragmatische ?

    Aber erstmal begleiten wir Elodie auf ihren ersten Erkundungen in ihrem neuen Zuhause und ihrem alten, aber dennoch charmanten Cottage. Ich habe den Eindruck, das Cottage möchte ihr seine Geschichten erzählen, in seinen alten verwitterten Mauern lebt eine spannende Vergangenheit. Elodie hat auch das Gefühl, dass sie und das Haus einiges gemeinsam haben.

    Die Einwohner sind wunderbare Typen, wie man sie sich vorstellt an so einem Ort, ein wenig skurill, verschroben und liebenswert. Ich freue mich jetzt auf`s Weiterlesen...:lesen:;)

  • Das Buch macht Lust auf Irland! Den Ort St. Ives stelle ich mir herrlich vor! Das alte Cottage wird bestimmt mal richtig schön und romantisch. Leider ist es bis dahin noch ein weiter und teurer Weg. Wie kann Elodie ein Haus kaufen, ohne es vorher gesehen zu haben? Das ist schon ein bisschen naiv und blauäugig. Ich hoffe, dass ihre Geduld und ihr Geld reicht, um das B&B wieder auf Vordermann zu bringen. Mit Chase Bellamy hat sie anscheinend einen Glücksgtiff getan!

    Ihre Verganenheit, insbesondere Per, möchte sie gerne hinter sich lassen. Es sieht aber so aus, als hätte der Herr Kaffee es ihr angetan. Mal sehen, was daraus wird.

    Mit gefällt die tolle bildhafte Sprache! “...Oder vom grau melierten Dschungel ins smaragdgrüne Paradies, wie ich es nenne“.


    Die Bewohner des Dorfes sind tolle Charaktere! Helen, die mit ihrer Familie eigentlich genug zu tun hat, aber noch arbeiten gehen muss. Ich kann gut nachvollziehen, wie es ihr mit Liam geht, ich habe so etwas hinter mir. Einen Mann, der sich allmählich immer weiter von mir entfernt hat und den seine Kinder wenig interessieren. Die Pubi-Tochter gefällt mir, ich möchte sie allerdings nicht haben..... :)


    Brandy könnte zur guten Freundin werden. Dazu noch Helen, das ist ein tolles Gespann!

    Mrs. Barton als Nachbarin zu haben, ist sicherlich manchmal anstrengend. Ihr entgeht nichts, wenn ich sie richtig einschätze. Aber sie ist bestimmt hilfsbereit und immer zur Stelle, ob man es möchte oder nicht.

  • Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Wie kommt Elodie mit ihrem Cottage voran? Bekommt sie Unterstützung oder muß sie alles alleine machen?

    Sie hat ja Chase Bellamy an ihrer Seite! Der ist Gold wert. Ein Architekt, der handwerklich geschickt ist und ihr einen guten Preis macht.

  • Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Wie kommt Elodie mit ihrem Cottage voran? Bekommt sie Unterstützung oder muß sie alles alleine machen?

    Sie hat ja Chase Bellamy an ihrer Seite! Der ist Gold wert. Ein Architekt, der handwerklich geschickt ist und ihr einen guten Preis macht.

    Ganz alleine wird sie es nicht schaffen, das ist ihr auch klar. Sie hat keine Erfahrung mit Renovierungen, da wird sie Hilfe brauchen. Es war eine intuitive Entscheidung von ihr, das Cottage zu kaufen, ohne es gesehen zu haben. Das kann ich mir sogar vorstellen - sie wollte nur noch weg - von der lauten, grauen Stadt, ihrem Job, ihrem Ex- Lover und vor allem von ihrem alten Leben. Vielleicht hat sie innerlich gespürt, wenn sie es sich anschaut, dass sie dann einen Rückzieher macht und das wollte sie vermeiden.

    Ich finde die Ausgangslage gar nicht so schlimm, sie hat schnell Kontakte bekommen und fühlt sich im Grunde auch sehr wohl in Cornwall, obwohl ihr ein guter Cappuccino fehlt, was ich auch sehr gut nachvollziehen kann. Interessanter Typ, dieser schlechtgelaunte Barista, er macht mich neugierig, denn es gibt immer Gründe für so ein Verhalten....

    Sorgen mache ich mir allerdings eher um Helen - sie ist so unglücklich und traut sich nicht, darüber zu reden, weder mit ihren Freundinnen, noch mit ihrem Mann. Es wundert mich schon, wie es dazu kommen konnte, dass die beiden sich so entfremden, nur an den Kindern kann es nicht liegen, wobei ja auch vor allem die Tochter provoziert. Denn in den Rückblenden in das Jahr 1993, als sie Liam kennengelernt hat, macht er einen sehr sensiblen, klugen und verständnisvollen Eindruck.

  • Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Wie kommt Elodie mit ihrem Cottage voran? Bekommt sie Unterstützung oder muß sie alles alleine machen?

    Sie hat ja Chase Bellamy an ihrer Seite! Der ist Gold wert. Ein Architekt, der handwerklich geschickt ist und ihr einen guten Preis macht.

    Weiß jemand noch, wer Chase Bellamy ist? (Antwort: Er ist das Love-Interest aus "Sommer in St. Ives". Einige der Protagonisten aus diesem Roman kommen im "Sommerhaus zum Glück" wieder vor ...)

  • Das Buch macht Lust auf Irland!

    Hihi :-D St. Ives liegt aber schon in Süd-England, immer noch ... ;-)

    Uups - sorry! Mein Erdkundelehrer hatte recht: ich bin eine geographische Wildsau! :(

  • Ich liebe Bücher über Cornwall und so war ich gleich begeistert, dass ich hier mitmachen kann. Das Buch spricht mich optisch auch schon sehr an. Das weiche Cover, das tolle Titelbild und dann eine Kurzbiografie der wichtigsten Personen in der Umschlagklappe. So kann man starten.


    Der Start selbst ging super. Elodie habe ich gleich lieb gewonnen. Egal was passiert ist, es muss etwas Furchtbares gewesen sein. Immerhin hat sie sich ein Haus in Cornwall gekauft, ohne es im Vorfeld gesehen zu haben.


    Etwas Probleme hatte ich beim Perspektivenwechsel. Die Namen stehen zwar drüber, was sehr gut ist, aber ich habe dennoch so meine Probleme. Ich würde lieber ganz bei Elodie bleiben. Helen hat sehr viele Baustellen. Vorne weg ihre beiden Zwillinge, wobei Kayla mit ihrer Pubertät die größte Baustelle wohl darstellt. Vielleicht findet Elodie einen Zugang zu ihr, irgendwie scheint Kayla ja auf sie zu reagieren. Und dann natürlich Liam und das Café. Beides läuft nicht mehr so, wie es sollte.


    Das Cottage scheint eine kleine Bruchbude zu sein, aber es hat wohl Potenzial. Die Frage ist nur, wie lange sich Elodie über Wasser halten, ehe ihr die Luft ausgeht?


    Interessant finde ich auch die Einschübe, die keinem Kapitel direkt zugeordnet sind, sondern für sich stehen und wichtige Einblicke geben.

  • Etwas Probleme hatte ich beim Perspektivenwechsel. Die Namen stehen zwar drüber, was sehr gut ist, aber ich habe dennoch so meine Probleme.

    Dadurch, dass alles in der Ich-Form erzählt wird, muss man schon mal überlegen, wer gerade erzählt. Je weiter man im Buch kommt, desto klarer wird, wer gerade spricht, auch wenn man die Überschrift gerade nicht im Kopf hat.


    Zitat

    Interessant finde ich auch die Einschübe, die keinem Kapitel direkt zugeordnet sind, sondern für sich stehen und wichtige Einblicke geben.

    Die Einschübe sind immer Blicke in die Vergangenheit. Das finde ich sehr hilfreich. Dadurch fällt es leichter, die momentane Situation zu verstehen.

  • Dadurch, dass alles in der Ich-Form erzählt wird, muss man schon mal überlegen, wer gerade erzählt. Je weiter man im Buch kommt, desto klarer wird, wer gerade spricht, auch wenn man die Überschrift gerade nicht im Kopf hat.


    Wobei ich meine, einen gewissen Unetrschied im Stil feststellen zu können. Elodie erschein tmir offener, fröhlicher, motivierter. helen dagegen triest, deprimiert und melanchonisch.


    Zitat

    Die Einschübe sind immer Blicke in die Vergangenheit. Das finde ich sehr hilfreich. Dadurch fällt es leichter, die momentane Situation zu verstehen.



    Genau das meine ich. Man versteht die beiden besser, bekommt wichtige Informationen an die Hand, Hintergrundwissen.

  • Hallöchen.


    Dann will ich auch endlich was zum ersten Abschnitt schreiben.


    Ich finde die Kurzbiografien im Klappumschlag sehr hilfreich. Gerade wenn man sonst Bücher liest und krampfhaft überlegen muss wie alt die Leute denn nun eigentlich sind.

    Elodies übereilter Kauf eines B&B in Cornwall - nun gut. Manche müssen es auf die harte Tour lernen. Gerade wenn sie aus einer Anwaltsfamilie kommt, muss sie wissen worauf man zu achten hat. Ich kann ihren Vater schon verstehen.

    Ansonsten habe ich zu ihr erst einmal wenig Bezug in diesem ersten Abschnitt. Ich finde Menschen nicht gerade sympathisch, die sich mit verheirateten Leuten einlassen.

    Bislang gefällt mir Brandy eigentlich am meisten. Sie ist halt einfach wie sie ist =o)


    Helen ist bisher recht farblos. Dass sie ihrem Mann nicht mal die Meinung sagt zeigt, dass es ihr eigentlich nicht wichtig ist. Auch nach 25 Jahren sollte man in einer Beziehung noch über alles reden können. Und ihre Kinder - nun ja. Pubertät würd ich mal sagen. Immerhin ihr Sohn scheint umgänglich zu sein. Das ist doch schon mal was.


    Ich finde übrigens, dass man Helen ruhig sagen könnte, dass ihr Kaffee nicht schmeckt. Da ich keinen Kaffee trinke, wäre es mir allerdings egal ;o)


    Die Perspektivenwechsel finde ich etwas anstrengend. Ich kann immer schlecht von jetzt auf gleich in andere Gemüter hüpfen. Auch sind die Einschübe der Rückblenden etwas irritierend, da sie nur einen Titel, aber keine Zeitangabe haben. Ich hoffe ich gewöhne mich daran noch ...

  • Weiß jemand noch, wer Chase Bellamy ist? (Antwort: Er ist das Love-Interest aus "Sommer in St. Ives". Einige der Protagonisten aus diesem Roman kommen im "Sommerhaus zum Glück" wieder vor ...)

    Jaaaaaa ^^ Habe das Buch vor kurzem erst beendet. Schön, dass er wieder auftaucht. Solange er nicht zum Neuen wird ;o)

  • Ich finde übrigens, dass man Helen ruhig sagen könnte, dass ihr Kaffee nicht schmeckt. Da ich keinen Kaffee trinke, wäre es mir allerdings egal ;o)


    Ich denke mal, Elodie ist noch neu im Ort und möchte es sich nicht mit Helen verderben. Aber irgendwann sollte man es ihr dann schon mal sagen. gerade wenn Konkurrenz ansteht.

  • Bislang gefällt mir Brandy eigentlich am meisten. Sie ist halt einfach wie sie ist =o)

    Brandy finde ich auch klasse! Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und sagt, was sie denkt!

    Zitat

    Ich finde übrigens, dass man Helen ruhig sagen könnte, dass ihr Kaffee nicht schmeckt. Da ich keinen Kaffee trinke, wäre es mir allerdings egal ;o)

    Das finde ich auch. Wenn es ihr nicht bewusst ist, ändert sie auch nichts daran. Vielleicht sollte sie sich Hilfe holen.

    Zitat

    Die Perspektivenwechsel finde ich etwas anstrengend. Ich kann immer schlecht von jetzt auf gleich in andere Gemüter hüpfen. Auch sind die Einschübe der Rückblenden etwas irritierend, da sie nur einen Titel, aber keine Zeitangabe haben. Ich hoffe ich gewöhne mich daran noch ...

    Man gewöhnt sich daran. Mir gefällt es gut, die Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die Rückblenden finde ich hilfreich. Durch die Überschriften wird schon klar, dass es sich um Ereignisse in der Vergangenheit handelt.

  • Man gewöhnt sich daran. Mir gefällt es gut, die Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die Rückblenden finde ich hilfreich. Durch die Überschriften wird schon klar, dass es sich um Ereignisse in der Vergangenheit handelt.


    Ich finde die Perspektivenwechsel sogar recht wichtig (auch wenn ich selbst so meine Probleme damit habe). Immerhin sind Elodie und Helen zwei völlig unterschiedliche Personen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen und Sorgen. Als Leser käme man gewiss nicht so nah an die beiden heran, würde man als neutraler Erzähler die Geschichte schreiben oder sich nur auf Helen oder Elodie beschränken.

  • Man gewöhnt sich daran. Mir gefällt es gut, die Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die Rückblenden finde ich hilfreich. Durch die Überschriften wird schon klar, dass es sich um Ereignisse in der Vergangenheit handelt.

    Ich hoffe sehr, dass ich mich daran noch gewöhne - immerhin hat das Buch noch ein paar Seiten ;o)

    Also die Überschrift 'Warum ich?' gibt mir persönlich Null Hinweis, dass es jetzt um die Vergangenheit geht.
    Da hätte ich jetzt eher eine Selbstreflektion erwartet, warum sie es im Leben so schwer hat im Moment.

  • Also die Überschrift 'Warum ich?' gibt mir persönlich Null Hinweis, dass es jetzt um die Vergangenheit geht.

    Die Überschrift selber gibt keine Hinweise. Aber die Tatsache, DASS es eine Überschrift ist und nicht nur der Name Helen oder Elodie zeigt, dass es ein Rückblick ist.