6. Kap. 51 bis zum Ende

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  • Hat Brandy irgendeine Leiche im Keller? Sie sagt den guten alten Spruch, dass es schlechten Menschen immer gut geht. Sie lacht nicht mit, als Elodie darüber lacht. Hoffentlich erleben wir keine böse Überraschung, was sie betrifft.

    Da lag ich ja gar nicht so falsch mit meiner Vorahnung! Mir kam es auch komisch vor, dass Brandy offensichtlich ärmlich in einem Wohnwagen lebt und dann ständig ihre Freundinnen beschenkt. Dass der Hintergrund dafür ist, ihren Sohn auf sie aufmerksam zu machen, kommt mir allerdings etwas weit hergeholt vor. So oder so - es hat auf jeden Fall geklappt. Ich hoffe, dass die (nicht ganz freiwilligge) Einladung ihres Sohnes dazu führt, dass sich die Familie wieder annähert.


    Helen und Liam haben wieder zueinander gefunden, das ist schön! Ich denke, sie haben daraus gelernt, in Zukunft besser auf ihre Beziehung zu achten. Kayla war vorübergehend umgänglicher, das hat aber erwartungsgemäß nicht lange angehalten. Pubis halt.... Aber die Familie ist klasse!


    Tom hat sich für Brandy eingesetzt, das ist allerhand. Indirekt hat er natürlich auch Elodie geholfen, das kam ihm sicherlich gelegen. Er hat es auf jeden Fall verdient, dass Elodie ihm verziehen hat. Die beiden sind füreinander geschaffen.


    Das peek-a-boe läuft gut, und wenn Elodie das Frühstück irgendwann routiniert und unfallfrei hinbekommt, wird es bestimmt eine Goldgrube.


    Lachen musste ich über das Scrabble-Spiel der Freundinnen! Ich musste wieder an die Szene in Loriots „Ödipussi“ denken! Hundnase, Schwanzhund... das sind auch so Wörter, die es eigentlich nicht gibt. ^^

  • Beitrag von Emmy ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • An Loriot musste ich auch denken bei diesem Scrabble :totlach: die arme Tante Mechthild war so süß: "Ein Schwanzhund ist ein Hund mit einem Schwanz". Was Brandy angeht, so kommt sie mir viel zu gewitzt vor, um nicht genau zu wissen, was sie tut. Sie hat auch immer die Gefühlslagen ihrer Freundinnen durchblickt, lange bevor es ihnen selber bewußt war. Es war ihr schon klar, dass Klauen illegal ist, aber ich denke eher, sie hat ihr Verhalten ausgereizt, um zu sehen, wie weit sie gehen kann, wie lange die Leute ihre Skurrilität tolerieren. Es war so eine Art Spiel für sie und darunter auch ein unbewußter Protest gegen etablierte Strukturen, sie gefällt sich ja auch in der Rolle der "komischen Alten". Deshalb wollte sie auch gleich mit dem Polizisten einen auf alte Kumpels machen. Für mich ist das im Grunde eine Form der Selbstüberschätzung gepaart mit einem rebellischen Geist, so nach dem Motto: ich hab Narrenfreiheit, mir kann keiner am Zeug flicken. Mit ihrem Sohn und den alten Geschichten hat es meinem Empfinden nach auch nichts zu tun, das erscheint mir sehr konstruiert von Helen und Elodie, um die ganze Angelegenheit schönzureden, denn sie waren schon schockiert und enttäuscht von Brandy, auch wenn sie es nicht zugeben wollten.

  • Du hast Brandy sehr treffend charakterisiert! Das trifft es auf jeden Fall eher als Helens und Elodie Theorie.

  • Oh, wie schade, daß die Geschichte schon zuende ist! Und was für ein Ende! Daß Brandy, diese herzensgute alte Dame auch mal ein Leben vor dem Wohnwagen hatte, war klar. Daß sie aber einen Sohn mit Familie hat, ist schön zu sehen. Vielleicht findet sie etwas Unterstützung durch ihn.

    Wunderbar ist es, daß Helen und Liam sich wieder annähern. Die Trennung hat doch gut getan!

    Und Tom ist ein wunderbarer Mensch, der auch anpacken kann. Elodie kann Hilfe gebrauchen, bis es einwandfrei läuft. Und diese Übelkeit, könnte da nicht was im Busch stecken? Hirngespinste!


    Es war schön, diese quirlige Geschichte zu lesen!

  • Oh, wie schade, daß die Geschichte schon zuende ist! Und was für ein Ende! Daß Brandy, diese herzensgute alte Dame auch mal ein Leben vor dem Wohnwagen hatte, war klar. Daß sie aber einen Sohn mit Familie hat, ist schön zu sehen. Vielleicht findet sie etwas Unterstützung durch ihn.

    Wunderbar ist es, daß Helen und Liam sich wieder annähern. Die Trennung hat doch gut getan!

    Und Tom ist ein wunderbarer Mensch, der auch anpacken kann. Elodie kann Hilfe gebrauchen, bis es einwandfrei läuft. Und diese Übelkeit, könnte da nicht was im Busch stecken? Hirngespinste!


    Es war schön, diese quirlige Geschichte zu lesen!

    Auch ich habe diese liebenswerte, turbulente Geschichte sehr gerne gelesen, es war unterhaltsam, schön erzählt und auch reflektiert, vor allem was die vielen Beziehungsvarianten und emotionalen Konflikte angeht. Bei Helen und Liam hätte ich mir aber noch ein klärendes Gespräch oder eine emotionale Begegnung der beiden gewünscht, damit wir auch nachvollziehen können, wie sie es geschafft haben, wieder so harmonisch und liebevoll miteinander umzugehen. Nur diese kurze räumliche Trennung hat mir als einziges Motiv nicht so ganz eingeleuchtet.

    Bei Elodie und Tom hat es mich allerdings nicht überrascht, dass sie schnell erkannt haben, was ihnen fehlt, wenn sie getrennt leben und wie alles plötzlich leichter und heller wird, wenn sie zusammenhalten. Am liebsten würde ich jetzt ein Zimmer buchen bei Elodie - nach den Ferien im September, das wäre schön....:urlaub:

  • Bei Helen und Liam hätte ich mir aber noch ein klärendes Gespräch oder eine emotionale Begegnung der beiden gewünscht, damit wir auch nachvollziehen können, wie sie es geschafft haben, wieder so harmonisch und liebevoll miteinander umzugehen. Nur diese kurze räumliche Trennung hat mir als einziges Motiv nicht so ganz eingeleuchtet.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass die kurze Trennung beiden gezeigt hat, was sie aneinander haben. Beide waren sich ja bewusst, dass noch Gefühle da sind, beide wollten ihre Ehe aufrecht erhalten. Da kann es durchaus sein, das ein kurzen Zeitraum reicht, um zur „Besinnung“ zu kommen.

  • Bei Helen und Liam hätte ich mir aber noch ein klärendes Gespräch oder eine emotionale Begegnung der beiden gewünscht, damit wir auch nachvollziehen können, wie sie es geschafft haben, wieder so harmonisch und liebevoll miteinander umzugehen. Nur diese kurze räumliche Trennung hat mir als einziges Motiv nicht so ganz eingeleuchtet.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass die kurze Trennung beiden gezeigt hat, was sie aneinander haben. Beide waren sich ja bewusst, dass noch Gefühle da sind, beide wollten ihre Ehe aufrecht erhalten. Da kann es durchaus sein, das ein kurzen Zeitraum reicht, um zur „Besinnung“ zu kommen.

    Du hast recht, das hat ihnen gezeigt, dass sie mehr durch eine Trennung verlieren würden als gewinnen. Ich hätte es mir nur gewünscht, die beiden nochmal ganz intim darüber reden zu hören, so als Schlusspunkt ihrer quälenden Turbulenzen. Es ging mir halt ein wenig zu schnell am Ende mit "Friede, Feuer, Eierkuchen". Vielleicht liegt es auch daran, dass es mir nicht leicht gefallen ist, von Cornwall und den Personen Abschied zu nehmen - sie sind sowas wie Freunde geworden, man hat mit ihnen gelitten, gehofft, gelacht und an ihrem Leben Anteil genommen.

  • Gestern wurde ich mit dem Buch fertig. Die letzten Seiten musste ich einfach am Stück lesen, das ging nicht anders. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass mir noch etwas entscheidendes fehlt.. ich sage nur Lola :-). Da muss ich mich nochmal schlau machen (hat aber auch den Vorteil, ich werde St. Ilves nicht so schnell wieder verlassen müssen :totlach:).



    Brandy hatte wohl auch ihre Leiche im Keller, dabei war es wohl nur ein kleiner "Hilferuf", um auf scich aufmerksam zu machen. Schön, dass ihr Sohn das richtig erkannt hat, wohl auch wegen Helen und Elodie.


    Auch bei Helen und Elodie wurde alles besser, nur was ist mit Per? Hat er endlich eingesehen, dass er Elodie nicht mehr für sich gewinnen kann, er mit seiner Frau eine Familie hat und er Tom nicht weiter für seine Zwecke nutzen kann? Und was ist mit Tom? Kann er auf St. Ilves bleiben oder muss er zurück nach Lübeck, das Familienunternehmen übernehmen?


    Hm... ich werde den Verdacht nicht los, dass wir St. Ilves vielleicht noch einmal besuchen dürfen und darauf freue ich mich jetzt schon (neben der Tatsache, ich dann nun erst einmal in die Vergangenheit reisen muss, ehe ich mich einer möglichen zukunft widmen kann).


    Vielen lieben Dank für die schöne Leserunde:buecher:, die Antworten und begleitung und danke auch noch mal an den Verlag für das Buch. <3Ich liebe diese Bindung :-)

  • Hm... ich werde den Verdacht nicht los, dass wir St. Ilves vielleicht noch einmal besuchen dürfen und darauf freue ich mich jetzt schon (neben der Tatsache, ich dann nun erst einmal in die Vergangenheit reisen muss, ehe ich mich einer möglichen zukunft widmen kann).

    :)

  • Dann werd ich auch noch fix ein paar Worte zum Schluss los bevor ich mich an die Rezi setze. Bei der Hitze ist das Hirn wie Brei, das könnte also noch ein bissl komplizierter werden ;)


    Helen und Liam - es war klar, dass die beiden sich am Ende wieder zusammenraufen. Einfach weil a) bei ihnen nichts so gravierendes vorgefallen ist (Helen hat ja rechtzeitig gekniffen) und b) weil die beiden einfach schon so viel verbindet - in erster Linie die Liebe zueinander.

    Aber an ihnen beiden merkt man, dass Alltag der Tod einer Beziehung sein kann. Daran muss man immer arbeiten.


    Tom und Elodie schaffen es ja nun immerhin auch zueinander ;) Es hätte mich auch gewundert wenn nicht. Das sie ihm am Ende verzeihen kann ist nett. Immerhin weiß man ja nicht, was da noch kommen könnte. Ganz im Sinne - Wer einmal lügt, dem traut man nicht, selbst wenn er die Wahrheit spricht.

    Brandy. Gut, jetzt wissen wir auch was bei ihr los ist. Sie tut mir schon etwas Leid, aber ich denke auch, dass sie schon viel früher hätte wieder Kontakt zu ihrem Sohn aufnehmen können. Wenn sie schon so lange trocken ist ...

    Das sie so viel klaut, damit er benachrichtigt wird, kann ich mir nicht so recht denken. Ich glaube auch eher, dass sie nach dem Motto geht: Mal gucken wie lange sie mich damit durchkommen lassen. Immerhin scheint es ihr keiner wirklich übel zu nehmen.


    So, jetzt will ich noch lieber wieder zurück nach Cornwall :(