10: Anfang Kap. 5 - "Dies sind meine letzten Gedanken" (Pos. 5046)

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Anfang Kap. 5 - "Dies sind meine letzten Gedanken" (Pos. 5046) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Bevor ich es vergesse, möchte ich hier im vorletzten Leseabschnitt schnell schon einmal meine Standardfrage stellen: Was denken die Erstleser - wie geht es aus? Wer siegt, wer verliert, wer überlebt, wer stirbt?

  • Hallo zusammen


    Ich bin leider durcheinander gekommen mit meinen Abschnitten und Notizen, von daher muss ich leider warten bis jemand von Euch postet. Aber dann sehe ich dass hier schon gepostet wurde und dachte ich schaue mal rein.


    Also ich bin schon im letzten Abschnitt aber noch nicht durch, von daher kann ich noch spekulieren


    Da es sich um einen ersten Teil handelt gehe ich davon aus dass uns ein ziemlich offenes Ende erwartet. Ich gehe davon aus dass Helion überlebt, einfach weil er seine "Mission" noch beenden muss. Ich gehe nicht davon aus dass jemand der "Schattenherren" stirbt, wahrscheinlich wird sogar Liola zur Schattenherrin, so dass es noch einen Feind mehr gibt.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Puh, das Buch macht mich fertig

    Dark Fantasy ist schon echt nix für Weicheier



    Dieser Transport von Lisanna ist ja schon fast würdelos. Aber als sie dann dieses Dorf erreichen und alle Bewohner und die Gardisten für Lisanna sterben müssen, das ist schon heftig. Und Liola ist ihr sowas von verfallen, jegliche Rettung durch die "helle Seite de Macht" ist hier in meinen Augen zwecklos.


    Helions Entscheidung zum Kampf verstehe ich nicht wirklich. Es war doch klar dass er die Männer damit opfert. Und dann diese , Entschuldigung, dämliche Verletzung von Helion. Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll dass es ihn ausgerechnet beim Jubeln "erwischt" . Seinen inneren Kampf fand ich gut geschildert, auch dass Ajina ihn im Hier und Jetzt hält hat mir gefallen. Das mit der fremden Lebensenergie die er verbraucht hat allerdings weniger. Aber was ist das in Helions Augen was Winena dazu veranlasst zu sagen "Wir sind zu weit gegangen" (Pos 4710) ? Verändert Helion sich?


    Derias Tod trifft mich sehr, ich hätte ihr gegönnt dass sie ihre Tochter rächen kann. Und Limoras wird zum Verräter und muss auch sterben. Udn nun? Jetzt steht Helion alleine da. Ob er noch etwas ausrichten kann?


    Und so langsam nähern wir uns wohl dem Finale. dieser Opferplatz ist unheimlich, da spürt man schon beim Lesen die negativen Energien

    Und ich habe Mitleid mit diesen malträtierten Bäumen, keine netten Elfen sind das, von wegen "in Einklang mit der Natur leben"

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  • Einen endgültigen Sieger gibt es wohl eher nicht. Macht zumindest Sinn für eine Trilogie.:)
    Ich habe noch nicht bei Inges 2. Post gespickt ( müsste mit fast die Augen verbinden:)) denke aber, Helior wird es schwer angeschlagen überleben. Ob es im 2. Teil für den strahlenden Helden reicht, bezweifel ich, dafür hat ihn Ajinas Tod zu sehr aus der Bahn geworfen.


    Limoras wird sich durchmogeln.

    Liora wird in der Rangordnung aufsteigen und ihrem Ziel Schattenherrin zu werden nah kommen.


    Brünettas Kleid wird nicht besser werden, irgendwann ist sie Liola so peinlich,dass sie sie irgendwie entsorgen wird. Wie tötet man eigentlich einen Ghoul ??


    So richtig viele sind ja nicht übrig geblieben:( umso spannender wer den Kampf aufnehmen bzw weiterführen wird.


    So, jetzt wird weiter gelesen und geschaut wie daneben ich liege;)

  • Und wieder werden Helions seine Emotionen zum Verhängnis. Diesmal allerdings nicht über den Umweg der Stärkung der Schattenherren sondern direkt.

    Andererseits retten diese ihn auch als er vor dem Versinken ins Nebelland nur noch von den Erinnerungen an Ajina und die Liebe zu ihr gerettet wird.

  • Puh, das Buch macht mich fertig

    Dark Fantasy ist schon echt nix für Weicheier

    :teufel::err:


    Aber was ist das in Helions Augen was Winena dazu veranlasst zu sagen "Wir sind zu weit gegangen" (Pos 4710) ? Verändert Helion sich?

    Wir hatten in einem früheren Leseabschnitt die Unterscheidung zwischen Wundern (die letztlich fördern und wiederherstellen, was die Götter in den Naturgesetzen verankert haben) und Magier (die gegen diese Naturgesetze arbeitet). Prinzipiell kann man mit Wundern auch Verletzungen heilen, weil der "idealisierte Zustand" eines Körpers ein gesunder Körper ist. Aber die Pfeilwunde hätte Helion töten müssen, das ist zu extrem. Hier hat Limoras geholfen, und Magie fordert immer einen Preis. Ja, Helion hat sich verändert, er hat etwas verloren - insbesondere die letzten Skrupel, die er vorher vielleicht noch gehegt hat ...


    Wie tötet man eigentlich einen Ghoul ??

    Ghoule sind zwar magisch verändert, aber dennoch sterblich. Was einen Menschen tötet, tötet mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen Ghoul.

  • Na gut, ich lag ziemlich falsch. Es ist nicht überraschend, dass Limoras sein eigenes Ding vorhat, aber dass er sich gegen die Kampfgefährten wendet obwohl er doch angeblich so tief in Helions Schuld steht...aber nur solange,alle da sind wo sie ihm nützen.

    Das für Helions Rettung so viele Menschen ihr Leben gegeben haben, mehr oder weniger freiwillig, fand ich erschreckend. Zumal wohl nicht alles so gut gelaufen ist, außer seinem Hass auf Lisanne sind offenbar keine Gefühle mehr in ihm vorhanden.

    Der Tod von Deriai hat mich auch erschüttert. Sie hat sich so tapfer geschlagen und buchstäblich alles gegeben um ihre Tochter zu retten, für mich war sie eine Art stiller Heldin.


    Die schönen Bilder von den in die Bäume eingewachsenen Menschen nehme ich jetzt mit in den Schlaf:o

    Eine schaurige Idee und sehr malerisch beschrieben, du schaffst es immer noch eins drauf zu setzten , Robert:)


    Was mögen wohl Helions letzte Gedanken sein, die er dem Rubin anvertraut und wer wird noch da sein um sie "auszulesen"?

  • Brünettas Kleid wird nicht besser werden, irgendwann ist sie Liola so peinlich,dass sie sie irgendwie entsorgen wird. Wie tötet man eigentlich einen Ghoul ??

    Vielleicht entsorgt sie auch nur das Kleid ;-)



    Die schönen Bilder von den in die Bäume eingewachsenen Menschen nehme ich jetzt mit in den Schlaf :o

    Ja, da habe ich sofort Bilder im Kopf, da weiß ich genau wie ich mir das vorzustellen habe

    ich hoffe du hast nicht davon geträumt

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  • Die schönen Bilder von den in die Bäume eingewachsenen Menschen nehme ich jetzt mit in den Schlaf :o

    Ja, da habe ich sofort Bilder im Kopf, da weiß ich genau wie ich mir das vorzustellen habe

    ich hoffe du hast nicht davon geträumt

    Nein:totlach: trotz des intensiven Kopfkinos beim Lesen, haben mich die Bäume nicht in den Schlaf verfolgt.

  • Ok, wirklich düster, aber mir gefällt es. Es ist nicht einfach nur blutig um zu schockieren, es ist einfach die Beschreibung einer dystopischen Welt mit allem was dazu gehört.

    Derias Tod fand ich traurig, aber andererseits, wohin hätte sie zurück kehren können wen sie überlebt hätte, und immerhin war ihr Tod nicht sinnlos. Bei dem Faye hat mich gewundert das sie ihm überhaupt so weit vertraut haben, und wie befürchtete lag ich damit auch richtig. Vielleicht dachte er ja einfach mit der Rettung Helions wäre seine Schuld abgegolten.

    Die Veränderung Helions durch die Rettung fand ich erschreckend. Auch wenn die Liebe zu Ajina ihn mit gerettet hat sehe ich nicht mehr viel von dem Mann der er mit ihr war in ihm.

    Ich glaube nicht das er die Gegenüberstellung mit Lisanne überlebt.

    Die Opferstätte ist irgendwie ein schaurig schöner Ort von der Beschreibung. Nicht das ich da unbedingt Zeit verbringen will, aber er scheint eine nicht zu leugnende dunkle Ästhetik zu haben. Die beschreibung macht echt Kopfkino.

    Liola soll also zur Schattenherrin erhoben werden.... mal abwarten.


    Meine Spekulation ist das Helion das ganze nicht überleben wird. Ich glaube auch das er einen weiteren Osandroi mit nimmt, aber welchen ist für mich noch ganz offen. Vielleicht wird er auch auf den König gehen, aber sollte das der Fall sein glaube ich nicht an Erfolg. Ich tippe eher auf Liola die sich in seinen Weg zu Lisanne stellt.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • außer seinem Hass auf Lisanne sind offenbar keine Gefühle mehr in ihm vorhanden.

    Das erhöht seine Chancen auf den Sieg. Andererseits ist die Frage, ob das rechtfertigt, was man mit ihm gemacht (oder ihm angetan?) hat ...


    [Delia] hat sich so tapfer geschlagen und buchstäblich alles gegeben um ihre Tochter zu retten, für mich war sie eine Art stiller Heldin.

    So habe ich sie beim Schreiben auch gesehen. Jemand, der keine herausragenden Möglichkeiten hat, aber alles einsetzt, was er kann.

    Derias Tod fand ich traurig, aber andererseits, wohin hätte sie zurück kehren können wen sie überlebt hätte,

    Das ist ein etwas deprimierender Gedanke. Sicher, ihr altes Leben ist zerstört, aber da sie selbst ja noch lebt, könnte sie sich etwas Neues aufbauen. Sie ist eine gute Jägerin, sie weiß, wie man in einer abgelegenen Hütte auf sich gestellt zurechtkommt ... Sicher hätte sie auch an anderem Ort eine Existenz aufbauen können.


    Die Opferstätte ist irgendwie ein schaurig schöner Ort von der Beschreibung.

    :freu:Genau so sollte es rüberkommen: Die Schattenherren sind grausam, aber sie haben auch einen Sinn für Ästhetik.

  • ...

    Derias Tod fand ich traurig, aber andererseits, wohin hätte sie zurück kehren können wen sie überlebt hätte, und immerhin war ihr Tod nicht sinnlos.

    ...

    Bei dem Faye hat mich gewundert das sie ihm überhaupt so weit vertraut haben, und wie befürchtete lag ich damit auch richtig. Vielleicht dachte er ja einfach mit der Rettung Helions wäre seine Schuld abgegolten.

    ...

    Liola soll also zur Schattenherrin erhoben werden.... mal abwarten.

    Tatsächlich empfinde ich den Tod von Deria auch traurig. Allerdings finde ich die Vorstellung, dass ein Mensch kein neues Lebensziel entwicken kann grausamer. In so fern, hätte sie überlebt hätte sie sich ein neues Leben aufbauen können.


    Der Feind meines Feindes ist mein Freund, im Krieg neigt man schnell dazu, sich Verbündete zu suchen, die zweifelhaft sind. Die vermeindliche Motivation war, dass die Faye ihn in die Sklaverei der Schatten übergeben haben. Helion konnte also von einem soliden Fundament und einer gehörigen Portion Hass ausgehen.


    Zum Ausgang:

    Ich bin verwundert, wie schnell sich Liolas erreichen ihrer "Erlösung" ankündigt. Der Autor hat es geschafft, mich skeptisch werden zu lassen. Hat in diesem Buch überhaupt ein Plan bisher so funktioniert wie er gedacht war? Ich fürchtete, ich an dieser Stelle (Ich muss in der Vergangenheit schreiben, mein Dienstherr hat sämtliches regelmäßiges Schreiben mit Dienstreisen torpediert) dass alle wichtigen Protagonisten sterben. Ähnliches erwartete ich für Liola und Lisanne. Ein wenig Hoffnung hatte ich, dass es damit reichen würde, den Pakt zwischen Ondrien und den Faye zu brechen.

    Dieses Buch ist, obwohl Fantasy oft sehr nah an der Realität von Kriegen. Wie hieß es in einem anderen Epos so passend: The death toll is catastrophic.

  • Lióla geht ganz in ihre Verehrung für Lisanne auf. Und es hat funktioniert. Sie hat Lisanne tatsächlich das Leben gerettet. Warum sollte Lisanne sich nicht dafür einsetzen, dass Lióla zu einer Osadris wird. Damit hätte sie viel mehr Macht und Möglichkeiten und ich glaube nicht, dass sie mit Lisanne konkurieren wird. Aber vielleicht überlebt sie die Transformation auch gar nicht. Das ist doch sicherlich nicht ungefährlich, oder? Das fände ich mal ein gutes Ende :teufel:

    Lisanne ist für mich immer noch blass. Da finde ich den Baum mit den eingeschlossenen Menschen viel spannender. Wieso muss ich eigentlich gerade an eine Gorillapranke denken???


    Tja, Helion. Irgendwie ist er nun nicht mehr der Helion, den man kennen gelernt hat. Mir gefällt der neue Helion nicht besonders, allerdings ist er nun der perfekte Widersacher für Lisanne. Und deshalb glaube ich, dass er überleben wird. Das könnte zu spannenden Kämpfen führen.


    Die Magie, die der Faye benutzt hat, kann man die mit der Magie der Schattenherren vergleichen? Ist Helion vielleicht den Osadroi näher als manch anderer?


    Auf Limoras Verrat habe ich nur gewartet. Schon bei der Stelle, wo man ihm das Mondschwert anvertraute, habe ich mit dem Kopf geschüttelt.


    Helions Entscheidung zum Kampf verstehe ich nicht wirklich. Es war doch klar dass er die Männer damit opfert.

    Das habe ich ehrlich gesagt auch nicht verstanden. Das war irgendwie so eine kopflose Entscheidung, die vielen Das Leben gekostet hat.

    Einen endgültigen Sieger gibt es wohl eher nicht. Macht zumindest Sinn für eine Trilogie. :)

    Dem stimme ich zu. Sieger gibt es da nicht, ich befürchte allerdings auch nicht am Ende der Trilogie.

    Ja, Helion hat sich verändert, er hat etwas verloren - insbesondere die letzten Skrupel, die er vorher vielleicht noch gehegt hat ...

    Und genau das haben ihn sympathisch und menschlich gemacht. Nur noch die Erinnerung an Ajina hat er sich bewahrt. Mit Sicherheit wird ihm diese noch Schwierigkeiten machen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die vermeindliche Motivation war, dass die Faye ihn in die Sklaverei der Schatten übergeben haben. Helion konnte also von einem soliden Fundament und einer gehörigen Portion Hass ausgehen.

    Das ist sicherlich eine Motivation, aber sie ist rückwärts gewandt, und vielleicht unterschätzt Helion Limoras da. Klar, ihm ist Übles von den Ondriern angetan worden ... aber vielleicht ist das für einen Fayé kein außergewöhnliches Verhalten (die sind ja selbst auch keine Kinder von Traurigkeit), und Limoras' Fokus könnte mehr darauf liegen, wer ihm in Zukunft nützt, als wer ihm in der Vergangenheit geschadet hat ...


    Dieses Buch ist, obwohl Fantasy oft sehr nah an der Realität von Kriegen.

    Das freut mich. Trotz des fantastischen Settings versuche ich, nachvollziehbare und in diesem Sinne "realistische" Geschichten zu erzählen.


    Warum sollte Lisanne sich nicht dafür einsetzen, dass Lióla zu einer Osadris wird.

    Prinzipiell ist Lióla sicher eine gute Kandidatin. Es geschieht aber sehr selten, dass jemand zur Unsterblichkeit erhoben wird. Auch eine Schattenherzogin darf das nicht allzu oft tun (jeder Schattenherr verbraucht schon durch seine bloße Existenz Essenz etc.). Es ist für Lisanne also auch eine Art Investition; wenn sie Lióla erwählt, müssen eventuell andere Kandidaten zurückstehen.

    Irgendwie ist er nun nicht mehr der Helion, den man kennen gelernt hat.

    Ja, er ist verändert ...


    Die Magie, die der Faye benutzt hat, kann man die mit der Magie der Schattenherren vergleichen?

    Sie ist verwandt, aber die Schattenherren zaubern direkt, während die Fayé in aller Regel den Umweg über Dämonenbeschwörungen gehen - die dämonischen Wesen sind dann diejenigen, die Magie wirken.

  • Hallo zusammen,


    Bevor ich es vergesse, möchte ich hier im vorletzten Leseabschnitt schnell schon einmal meine Standardfrage stellen: Was denken die Erstleser - wie geht es aus? Wer siegt, wer verliert, wer überlebt, wer stirbt?

    Ich bin zwar Erstleser, aber auf diese Fragen kann ich jetzt leider nicht mehr antworten, da ich das Buch inzwischen beendet habe. Ich hatte mir dahingehend auch nicht so die Gedanken gemacht, sondern wollte am Ende dieses Abschnitts einfach nur noch wissen, wie es ausgeht. Dass ich mich jetzt erst wieder melden kann, liegt nicht wie bei Olli an meinem Arbeitgeber, sondern an einem sehr vollgepackten Wochenende mit zwei Auftritten, einem Probetag und wenig Schlaf...ich war für jede Minute auf der Couch dankbar. Letztlich hatte ich aber - wenn ich meinen Notizen soweit trauen darf, nicht viel Hoffnung für Helion. Es sind ja nun nahezu alle tot, die mit ihm gekämpft haben? Wie sollte er es schaffen zu überleben? Wenn sich die Fayé und die Schattenherren zusammentun, der mächtigste Magier mit Modranel nicht mehr zur Verfügung steht und auch noch Limoras zum Verräter geworden ist. Gut, der ist letztlich auch nicht mehr am Leben, aber Helion scheint jetzt doch ganz allein auf weiter Flur zu sein. Nein, Hoffnung hatte ich an dieser STelle für ihn eigentlich keine mehr.

    Brünettas Kleid wird nicht besser werden, irgendwann ist sie Liola so peinlich,dass sie sie irgendwie entsorgen wird. Wie tötet man eigentlich einen Ghoul ??

    Brünettas Kleid ist schon der Running Gag in dem Buch und dass sich Lióla da so drüber mokiert. Da musste ich immer schwer grinsen, wenn es darum ging.

    Der Tod von Deriai hat mich auch erschüttert. Sie hat sich so tapfer geschlagen und buchstäblich alles gegeben um ihre Tochter zu retten, für mich war sie eine Art stiller Heldin.

    Da bin ich ganz bei Dir und "stille Heldin" passt ganz wunderbar zu ihr. Letztlich ist sie vermutlich sogar für mich die Figur, an der ich am nächsten dran war. Modranel und Lióla sind zwar die spannenderen/ schaurig-faszinierenden Figuren, aber wirklich nah kann man ihnen und ihrem Denken nicht sein. Zu unserem Helden Helion und auch zu Ajina hatte ich ja schon in den vorherigen Abschnitten einiges geschrieben.


    Die schönen Bilder von den in die Bäume eingewachsenen Menschen nehme ich jetzt mit in den Schlaf:o

    Eine schaurige Idee und sehr malerisch beschrieben, du schaffst es immer noch eins drauf zu setzten , Robert:)

    Die Vorbereitungen des Opferplatzes durch die Fayé bzw. ihre Handlanger und die Schilderung der Szenerie waren für mich ein absolutes Highlight des Buches. Kopfkino pur - auf so richtig schön fantasy/ sagenhafte Weise. Natürlich ist die Vorstellung, wie die Gesichter "in die Bäume" kommen erschreckend und erleben möchte ich das sicherlich nicht, aber da hatte ich echt das gefühl, ich steh mit offenen Mund, staunend vor den Bäumen und hab Gänsehaut am ganzen Körper.

    Ok, wirklich düster, aber mir gefällt es. Es ist nicht einfach nur blutig um zu schockieren, es ist einfach die Beschreibung einer dystopischen Welt mit allem was dazu gehört.

    Das gefällt mir übrigens auch extrem gut an dem ganzen Buch. Ja, die Schattenherren sind grausam, das schon und es wird bei ihren Praktiken auch genügend Blut fließen, aber mir gefällt, dass Robert das nicht so extrem ausschlachtet.

    Lisanne ist für mich immer noch blass. Da finde ich den Baum mit den eingeschlossenen Menschen viel spannender.


    Und genau das haben ihn (Helion) sympathisch und menschlich gemacht. Nur noch die Erinnerung an Ajina hat er sich bewahrt. Mit Sicherheit wird ihm diese noch Schwierigkeiten machen.

    Da bin ich in beiden Aussagen ganz Deiner Meinung:five:


    Ich war hier übrigens - obwohl wir schon so weit sind im Buch - manchmal mit zwei-drei Namen überfordert, die in meinen Ohren teilweise doch sehr ähnlich klangen, dass ich SChwierigkeiten hatte, die Namen noch richtig zuordnen zu können: Irien, Ilion, Elion. Einer König der Fayé, einer Schattenkönig...wer war gleich nochmal wer und wer ist der dritte im Bunde dieser drei Namen? :spinnen:?( - so hab ich mich beim Lesen teilweise geführt, nur gut, dass es das Personenregister gibt:verlegen:

  • Es sind ja nun nahezu alle tot, die mit ihm gekämpft haben? Wie sollte er es schaffen zu überleben?

    Ich vermute, in 8 von 10 High-Fantasy-Geschichten würde der Protagonist eine solche Situation überleben ... :lachen:

    ... aber wir sind ja in der Dark Fantasy. :teufel:

  • Ich vermute, in 8 von 10 High-Fantasy-Geschichten würde der Protagonist eine solche Situation überleben ... :lachen:

    ... aber wir sind ja in der Dark Fantasy. :teufel:

    Also mein "Happy End-Herz" hängt offensichtlich doch sehr an der High-Fantasy ... ich werde also im Laufe der Bücher wohl weiterhin entsetzt sein über diverse Verluste an Protagonisten

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  • ich werde also im Laufe der Bücher wohl weiterhin entsetzt sein über diverse Verluste an Protagonisten

    Die Quote ist extrem hoch, aber die Protagonisten in Knecht und Herr sind weiter vom klassischen Heldenbild entfernt als Helion. Man erlebt die Geschichten eher aus der Perspektive der üblen Typen, was vielleicht auch das Verhältnis zu den Verlusten ändert. Ich bin gespannt!

  • Ok, verstehe, du meinst die lassen sich leichter opfern ;-)

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Anstehende Termine

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  4. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

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