10: Anfang Kap. 5 - "Dies sind meine letzten Gedanken" (Pos. 5046)

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  • Ich vermute, in 8 von 10 High-Fantasy-Geschichten würde der Protagonist eine solche Situation überleben ... :lachen:

    ... aber wir sind ja in der Dark Fantasy. :teufel:

    Also mein "Happy End-Herz" hängt offensichtlich doch sehr an der High-Fantasy ... ich werde also im Laufe der Bücher wohl weiterhin entsetzt sein über diverse Verluste an Protagonisten

    Du hattest schon immer mehr ein Happy-End-Herz als ich ^^

  • WEr weiß, vielleicht verlierst Du ja noch Dein Herz an einen der Schattenherren und bist dann noch viel entsetzter, wenn der oder die auch geopfert wird

    Ich will nicht ausschließen

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Lióla gelingt es tatsächlich, Lisanne wieder zurückzubringen - zurück zu den Lebenden wäre ja nicht ganz richtig :totlach:


    Dankbarkeit ist dann aber nicht selbstverständlich bei den Osadroi: man weiß als Leser nicht, ob Lióla belohnt oder bestraft wird. Aber sie hat richtig Glück, Lisanne will sie zu einer Unsterblichen machen lassen.


    Bei der Verbindung, die Helion in seiner Brust mit Lisanne verspürt, merkt man schon, dass hier etwas Besonderes im Gange ist und er muss aufpassen, dass die Schattenherzogin ihn über diese Verbindung nicht doch spüren kann, wenn er in der Nähe ist. Auch wenn diese Verbindung inzwischen gefühlt schwächer wurde.


    Dass Lisanne anschließend Gast am Hofe des Königspaares der Fayé ist, macht ein Zugriff der knapp 300 Verfolger deutlich schwerer. Helions Mannen kämpfen nicht nur gegen die Schattenherzogin, sondern zuerst gegen das Heer der Fayé. Dann lässt sich Helion einmal von seinem Hochgefühl hinreissen und prompt bekommt er die Quittung und wird lebensgefährlich verletzt. Das was Helion während seiner Nahtoderfahrung erlebt, hat mir sehr gut gefallen. Es ist so beschrieben, dass man es sich vorstellen kann, obwohl das kein einfaches Thema ist. Wie sein ganzen Leben an Helion nochmal vorbeizieht, fand ich einen tolle Zusammenfassung. Alle Erinnerungen kann er loslassen, aber nicht die Erinnerungen an Ajina - sie sind es unter anderen, die ihn zurück ins Leben bringen. Unter anderem, weil auch Menschen ihre Essenz für ihn gaben, damit er leben konnte. Manche sind gestorben, Deria "nur" um einige Jahre gealtert.


    Aber dann stellt sich heraus, dass es Absicht von Winena und Limoras war, dass Helion alle seine Erinnerungen verliert, damit er voll und ganz Hass auf Lisanne ist. Eigentlich machen sie aus Helion ein Werkzeug. Und ich weiß nicht, ob es so gut ist, dass er nun nur noch aus Hass auf Lisanne besteht, denn wir wissen ja, dass diese Emotion die Gegner zu nutzen wissen. Sämtliche andere Gefühle, bis auf die für Ajina, sind dafür gedämpt bzw. nicht mehr vorhanden. Und Winena gibt selbst zu, dass die Gefühle für Ajina eine Schwachstelle bei Helion darstellen.


    Und dann erleben wir Limoras' Verrat - jetzt, als ich angefangen habe, ihm zu vertrauen. Was sollte dann seine Unterstützung Helions Heilung, wenn er dann im Anschluss ihn verraten will? Dass er sich Wiederaufnahme in seine Fallan erhofft und Helion deswegen verrät, kann ich ja nachvollziehen, aber warum hat er ihn dann nicht einfach sterben lassen, dann hätte er das Mondschwert auch zu seinem König und Königin bringen können.

    Kurz dachte ich, ob er vielleicht beides will: einmal, dass sein Volk ihn wieder aufnimmt und andererseits, dass Helion trotzdem den Schattenherren einen empfindlichen Schlag zufügt, um sich nachträglich noch an ihnen zu rächen. Aber ohne Mondschwert wäre das für Helion ziemlich schwierig geworden.


    Nun ist auch Deria tot - von den Gefährten, mit denen Helion losgezogen ist, um Lisanne mit Modranels Hilfe zu stürzen, ist nur noch er übrig.


    Cool fand ich die Beschreibung der Schattenpferde - die sind richtig schön gruslig :teufel:


    Eigentlich müssen sich die Fayé und die Osadroi doch gut verstehen, denn was das Quälen und Bestrafen angeht, ergänzen sie sich doch hervorragend, siehe diesen Baum mit den eingewachsenen Bestraften.

  • Derias Tod trifft mich sehr, ich hätte ihr gegönnt dass sie ihre Tochter rächen kann.

    Ja, das hätte ich ihr auch gegönnt, denn die Rache war ihr ja sehr wichtig.


    Derias Tod fand ich traurig, aber andererseits, wohin hätte sie zurück kehren können wen sie überlebt hätte, und immerhin war ihr Tod nicht sinnlos.

    Ich bin mir auch nicht sicher, wieviel Lebenswille sie danach noch gehabt hätte, wenn das alles vorbei ist und sie es überlebt hätte. Ich hätte ihr natürlich gewünscht, dass sie nochmal von vorne hätte anfangen können.


    Die Opferstätte ist irgendwie ein schaurig schöner Ort von der Beschreibung.

    Ja, die Opferstätte ist auch schön schaurig.

  • Was sollte dann seine Unterstützung Helions Heilung, wenn er dann im Anschluss ihn verraten will? Dass er sich Wiederaufnahme in seine Fallan erhofft und Helion deswegen verrät, kann ich ja nachvollziehen, aber warum hat er ihn dann nicht einfach sterben lassen, dann hätte er das Mondschwert auch zu seinem König und Königin bringen können.

    Er will sich dadurch rehabilitieren, dass er den König vor jemandem warnt, der seine Gäste töten will. Ein zu allem entschlossenes Mondschwert, das es bis an den Königshof geschafft hat - eine echte Bedrohung. Damit er sich so ins Licht setzen kann, muss diese Bedrohung aber erst einmal existieren ...

    Eigentlich müssen sich die Fayé und die Osadroi doch gut verstehen, denn was das Quälen und Bestrafen angeht, ergänzen sie sich doch hervorragend, siehe diesen Baum mit den eingewachsenen Bestraften.

    Sie sind einander ja auch nicht abgeneigt ...

  • Dankbarkeit ist dann aber nicht selbstverständlich bei den Osadroi: man weiß als Leser nicht, ob Lióla belohnt oder bestraft wird. Aber sie hat richtig Glück, Lisanne will sie zu einer Unsterblichen machen lassen.

    Also ich hoffe dass es da wenigstens auch einen Sinn für Gerechtigkeit gibt und eine Bestrafung Liolas wäre nicht gerechtfertigt gewesen

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  • Also ich hoffe dass es da wenigstens auch einen Sinn für Gerechtigkeit gibt und eine Bestrafung Liolas wäre nicht gerechtfertigt gewesen

    Ich traue den Schattenherren alles zu :boah:

    Da hast Du auch wieder recht :o

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  • Helions Entscheidung zum Kampf verstehe ich nicht wirklich. Es war doch klar dass er die Männer damit opfert. Und dann diese , Entschuldigung, dämliche Verletzung von Helion. Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll dass es ihn ausgerechnet beim Jubeln "erwischt"

    ich fand es , glaube ich, schon beim ersten mal lesen ziemlich dumm von ihm. Klar man hätte nachsetzen müssen, aber sofort und mit einer kleinen Gruppe. Spätestens als er merkt, dass sie ihre Stärke wieder hat und dann noch die Faye als zusätzliche Feinde auftreten, hätte er umkehren sollen. Ab da war es ein Himmelfahrtskommando.

    Grund zum Jubeln hatte er eigentlich nicht. Dieser Jubel erinnert mehr an einen Barbaren oder Zwerg, aber ein Ritter sollte die Übersicht behalten und in der Gesamtsituation war kein Grund zum Jubeln. Ich kann mir einen jubelnden Ritter schlecht vorstellen. Obwohl das hier auch anders klingt. Auf dem Turnierefeld wäre das Siegeszeichen sicher angebracht.

    Seinen inneren Kampf fand ich gut geschildert, auch dass Ajina ihn im Hier und Jetzt hält hat mir gefallen. Das mit der fremden Lebensenergie die er verbraucht hat allerdings weniger. Aber was ist das in Helions Augen was Winena dazu veranlasst zu sagen "Wir sind zu weit gegangen" (Pos 4710) ? Verändert Helion sich?

    Ich fand die Stelle auch sehr schön beschrieben. Dieses Loslassen, was ich eher dem Treiben in den Tod zuschreibe als der Heilung, der Tod ist Vergessen und Frieden. Sein Lebenswille ist aber so stark, dass er lieber die Schmerzen wählt und beinahe (so sehe ich das) auch lieber in die Schatten gegangen wäre. Ich denke, dass "zu weit gegangen" ist die Rettung an sich. Um ihn zu retten mussten sie so viel einsetzen, was der hellen Seite widerspricht, dass er ihr eigentlich nicht mehr angehört. Deshalb wundert mich dann auch sein Verhalten Deria gegenüber, da kommt doch wieder viel Gefühl rüber.


    außer seinem Hass auf Lisanne sind offenbar keine Gefühle mehr in ihm vorhanden.

    Eigentlich habe ich das so verstanden, dass auch dieser Hass weg ist, er weiß nur, dass er eine Aufgabe erfüllen muss und er hat seine Erinnerung an Ajina.


    Auch wenn die Liebe zu Ajina ihn mit gerettet hat

    Also ist sie noch da und damit ein Lindenblatt in seiner Rüstung.

    Der Tod von Deriai hat mich auch erschüttert. Sie hat sich so tapfer geschlagen und buchstäblich alles gegeben um ihre Tochter zu retten, für mich war sie eine Art stiller Heldin.

    Ja, das war sie.

    Das ist ein etwas deprimierender Gedanke. Sicher, ihr altes Leben ist zerstört, aber da sie selbst ja noch lebt, könnte sie sich etwas Neues aufbauen. Sie ist eine gute Jägerin, sie weiß, wie man in einer abgelegenen Hütte auf sich gestellt zurechtkommt ... Sicher hätte sie auch an anderem Ort eine Existenz aufbauen können.

    Ich glaube nicht. Jetzt hält sie noch der Rache-Gedanke aufrecht, sie hätte also nie ein neues Leben anfangen können, solange es noch Schattenherren gibt, die ja nicht so leicht zu besiegen sind und selbst dann, es wäre nichts mehr in ihr übrig geblieben, wenn diese Rache weg gewesen wäre (ich denke da an "Spiel mir das Lied vom Tod")

    Auf Limoras Verrat habe ich nur gewartet. Schon bei der Stelle, wo man ihm das Mondschwert anvertraute, habe ich mit dem Kopf geschüttelt.

    Tja auch da verstehe ich Helion nicht. Immer wieder warnt ihn Limoras und sagt ihm, dass er sein Volk nicht versteht und immer seine menschlichen Maßstäbe ansetzt. Sein Spott hat viel wahren Kern, aber Helion sieht sich nur verspottet und erkennt die Aussagen dahinter nicht.



    Ich frage mich auch, warum eine so wichtige HEilerein wegen Helion in die Nähe des Feindes geholt wird. Was ist eigentlich an ihm jetzt noch so Besonderes, nachdem er 300 Mann vom Kampfplatz abgezogen hat ohne dem Rat erfahrener Kriegsherren zu vertrauen, dabei fast alle in einen sinnlosen Tod geholt hat und zum Dank desertiert er dann auch noch (was ich dann gar nicht mehr begreife, wenn man so viel einsetzt, um ihn zu einem Werkzeug zu machen, dass man ihn dann nicht in eine spezielle Aufgabe einweiht, anstatt ihn zur Truppe zurück zu holen. Eine Assassinenausbildung für ihn, bevor er das nächste Mal losrennt. wäre zum Beispiel nicht schlecht. Die wären in dieser Art Kampf sowieso vermutlich effektiver als ein Heer.

    Trotz des fantastischen Settings

    Ja, es ist fantastisch^^

    Vielleicht entsorgt sie auch nur das Kleid


    Brünettas Kleid ist schon der Running Gag in dem Buch und dass sich Lióla da so drüber mokiert. Da musste ich immer schwer grinsen, wenn es darum ging.

    Ich fand den Gag auch toll, er streut ein wenig Humor in die Schatten und macht sie damit noch düsterer, wie Salz die Schokolade süßer macht.

    Das gefällt mir übrigens auch extrem gut an dem ganzen Buch. Ja, die Schattenherren sind grausam, das schon und es wird bei ihren Praktiken auch genügend Blut fließen, aber mir gefällt, dass Robert das nicht so extrem ausschlachtet.

    Das ist etwas, was mir an Roberts/Berends Büchern so gut gefällt. Er traut seinen Lesern genug Phantasie zu, dass sie selbst Bilder ergänzen könen. Extrem gut gemacht finde ich das in den Kampfszenen bei "Feuer der Leere"

    aber er scheint eine nicht zu leugnende dunkle Ästhetik zu haben. Die beschreibung macht echt Kopfkino.

    Ja so ging es mir auch! Beim ersten und beim zweiten Mal lesen.

    Die Quote ist extrem hoch, aber die Protagonisten in Knecht und Herr sind weiter vom klassischen Heldenbild entfernt als Helion. Man erlebt die Geschichten eher aus der Perspektive der üblen Typen, was vielleicht auch das Verhältnis zu den Verlusten ändert. Ich bin gespannt!

    Ok, verstehe, du meinst die lassen sich leichter opfern ;-)

    Oder man verändert seine Sicht auf die Dinge, wenn man in der Gesellschaft ist, denn dann gibt es andere Differenzierungen. Ich fand das beim ersten Mal lesen (überhaupt von Dark Fantasy) schon sehr überraschend, wie schnell man sich als Leser in Figuren verliebt, die von außen einfach nur brutal und böse sind. Ich hoffe du bist in der nächsten Runde dabei und bin dann gespannt auf deine Reaktion:) Es lohnt sich.


    Also ich hoffe dass es da wenigstens auch einen Sinn für Gerechtigkeit gibt und eine Bestrafung Liolas wäre nicht gerechtfertigt gewesen

    Ist es für sie eine Bestrafung? Sie ist eine Fanatikerin, sterben für seinen Gott ist für Fanatiker eine Gunst, keine Bestrafung. Sie hätte ja schon vorher ihr Leben gegeben, wenn sie nicht die Pflicht darin gesehen hätte, mehr Essens für die Herrin zu ernten. Allerdings ist dieser Ausgang für sie natürlich eine unerwartete Erhöhung und man kann gespannt sein, was passiert und wie sie damit umgeht. Wird ihre Verehrung anhalten, wenn sie auf gleicher Stufe steht (mit ein paar hundert Jahren weniger Erfahrung?)

  • Oder man verändert seine Sicht auf die Dinge, wenn man in der Gesellschaft ist, denn dann gibt es andere Differenzierungen. Ich fand das beim ersten Mal lesen (überhaupt von Dark Fantasy) schon sehr überraschend, wie schnell man sich als Leser in Figuren verliebt, die von außen einfach nur brutal und böse sind. Ich hoffe du bist in der nächsten Runde dabei und bin dann gespannt auf deine Reaktion :) Es lohnt sich.

    Also ich glaube "verlieben" werde ich mich bei Dark Fantasy relativ schwer. So richtig hat keine der Personen mein Herz berührt. Und ich bin da eigentlich echt empfänglich für und die Tränen fließen dann auch schnell wenn ich mitten im Buch stecke aber dieses Mal hatte ich eine gewisse Distanz , die aber offensichtlich gesund ist bei Büchern von Robert Corvus.

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  • Grund zum Jubeln hatte er eigentlich nicht.

    Na ja, er hat einen Gegner überwunden. Jetzt bei der Fußball-WM jubeln die Torschützen ja auch, bevor das Spiel vorbei ist. :)


    Jetzt hält sie noch der Rache-Gedanke aufrecht, sie hätte also nie ein neues Leben anfangen können, solange es noch Schattenherren gibt,

    Hm, ich glaube schon, dass Menschen auch negative Gefühle wie Rachdurst hinter sich lassen und ihr Leben neu ausrichten können.


    Was ist eigentlich an ihm jetzt noch so Besonderes, nachdem er 300 Mann vom Kampfplatz abgezogen hat

    Er ist seit Menschengedenken der Erste, der es schafft, eine Schattenherzogin in Bedrängnis zu bringen.

    Durch seine Aktion hat sich das Schwarze Heer vor Guardaja parktisch aufgelöst, die Belagerung ist beendet, die Silberminen (vorerst) gesichert.

    Da er diesen Erfolg herbeigeführt hat, unterstützt man ihn - wenn er das bislang undenkbare schafft und er Lisanne wirklich umbringen kann, ist dieser Sieg jedes Opfer wert. Selbst wenn das nicht gelingt, ist der von ihm errungene Sieg bei Guardaja der größte, den die freien Reiche in ihren Geschichtsbüchern notieren können ...

    Ich fand das beim ersten Mal lesen (überhaupt von Dark Fantasy) schon sehr überraschend, wie schnell man sich als Leser in Figuren verliebt, die von außen einfach nur brutal und böse sind.

    Das finde ich an diesen Leserunden auch immer interessant zu beobachten. :jakka:


    sterben für seinen Gott ist für Fanatiker eine Gunst, keine Bestrafung.

    Wobei da meistens das Paradies als Belohnung winkt. Das ist bei Lióla - oder im Schattenkult allgemein - nicht der Fall.

  • Na ja, er hat einen Gegner überwunden. Jetzt bei der Fußball-WM jubeln die Torschützen ja auch, bevor das Spiel vorbei ist.

    Er ist aber nicht beim Fussball und die Spieler würden das nicht tun, wenn es (wie bei einigen anderen Spielen) weiter geht und sie damit unaufmerksam würden. Beim Fussball kann man das machen, weil der Anstoss erst das Spiel weiter laufen läßt.)

    Hm, ich glaube schon, dass Menschen auch negative Gefühle wie Rachdurst hinter sich lassen und ihr Leben neu ausrichten können.

    das kommt darauf an, wie stark die Rache in ihnen ist und ob sie noch etwas anderes haben wofür es sich zu leben lohnt. Daria hat das meiner Meinung nach nicht, wie der Mann, der seinen Vater rächen will und nach vollzogener Rache merkt, dass er nun kein Lebensziel mehr hat.

    Er ist seit Menschengedenken der Erste, der es schafft, eine Schattenherzogin in Bedrängnis zu bringen.

    Das war doch nicht er, er hat es vermasselt!

  • Also ich glaube "verlieben" werde ich mich bei Dark Fantasy relativ schwer. So richtig hat keine der Personen mein Herz berührt. Und ich bin da eigentlich echt empfänglich für und die Tränen fließen dann auch schnell wenn ich mitten im Buch stecke aber dieses Mal hatte ich eine gewisse Distanz , die aber offensichtlich gesund ist bei Büchern von Robert Corvus.

    Sicher ist sie gesund. Wie gesagt, ich hoffe wir lesen uns zu Knecht wieder.

  • Ja, auf jeden Fall bin ich mit dabei

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  • Er ist seit Menschengedenken der Erste, der es schafft, eine Schattenherzogin in Bedrängnis zu bringen.

    Das war doch nicht er, er hat es vermasselt!

    Ich glaube, da tust Du ihm Unrecht.

    Er war der Anführer des Trupps.

    Er hat das Geheimnis um Modranel bewahrt.

    Er hat Modranel auf Sichtweite an Lisanne herangebracht. Damit hat er die entscheidende Waffe in Stellung gebracht. Dass diese keine ausreichende Durchschlagskraft hatte, ist ihm nicht anzulasten - ähnlich wie bei einem Katapult, das nicht genug Wumms hat. Da ist dann der Konstrukteur nicht gut genug gewesen.

    Somit hat Helion mehr erreicht als irgendein Mondschwert vor ihm.

  • Das Geheimnis haben mehrere bewahrt

    An Lisanne ran gebracht hat sie der Faye und Gonnar.

    Und er hat mit seinen Gefühlen Lisanne solange gestärkt, das Liola Ihr zu Hilfe kommen konnte

  • Dann erst einmal zu deinen Fragen

    Was denken die Erstleser - wie geht es aus? Wer siegt, wer verliert, wer überlebt, wer stirbt?

    Lisanne wird überleben (immerhin ziert sie auch das Cover des zweiten Bandes ;))

    Lióla stirbt bei ihrer "Beförderung".

    Helion verliert, er wird es nicht schaffen, Lisanne zu bezwingen.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 5. Oktober 2018 - Freitag, 19. Oktober 2018

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  2. Freitag, 12. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018

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  3. Mittwoch, 17. Oktober 2018, 21:43 - Mittwoch, 31. Oktober 2018, 22:43

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  4. Freitag, 19. Oktober 2018 - Freitag, 2. November 2018

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