08: Anfang Kap. 4 bis "nächsten Stunden fremd sein ..." (Pos. 3825)

  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Anfang Kap. 4 bis "nächsten Stunden fremd sein ..." (Pos. 3825) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Estrog ist tot. Puuuuh, das finde ich doof. Das will ich gar nicht, denn Estrog mochte ich wirklich sehr gerne. Aber es können ja auch nicht alle Figuren diesen ersten Kampf überleben. Irgendjemanden musste es wohl erwischen. Und auch für Deria wird es nun traurige Gewissheit, dass ihre kleine Tochter nicht überlebt hat. :(


    Mit Limoras tritt nun auch ein weiterer spannender Charakter näher an den Mittelpunkt. Ich bin gespannt, ob der "Feind des Feindes wirklich ein Freund" sein und gegen die Schattenherren helfen wird oder ob er nicht vielleicht doch noch sein ganz eigenes Spiel spielt.


    Generell kommen mir übrigens ein paar Figuren zu kurz. Von Giswon und Narron würde ich gerne noch mehr lesen und auch von Najali. Wahrscheinlich würde ich Najali als die totale Nebenfigur abtun, wenn sie nicht mein Ergebnis im Persönlichkeitstest herausgekommen wäre. Bin gespannt, wann wir sie wiedersehen werden.


    Und das Ende des Abschnitts ist böse. Helion soll "sich aufgeben", wird Ajina in den nächsten Stunden fremd sein ... buh, ich muss weiterlesen...wenigstens den nächsten Abschnitt noch, wie soll ich denn da einen Stop einlegen???

  • Ja, um Estrog ist es schade.Ich möchte ihn auch gern. Es zeigte sich ja auch , dass er gar nicht der ungeschlachte, ungebildete Barbar war, als der ,sicher nicht ganz unbeabsichtigt, erschien. Ich hatte ihm noch etwas mehr Raum in der Geschichte gewünscht, nicht nur einen heldenhaften Tod.

    Aber wie Kathrin schon festgestellt hat, es kann nicht jeder überleben und wann im Leben erwischt es denn nur die Unsympathischen.
    Ich bin auch gespannt, wie es sich gestaltet,dass Helions "sich aufgibt"

    Wie es um Narron bestellt ist wüsste ich auch gern. Najali, gebe ich zu, habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm.


    Liola scheint die Macht, die sie über Leben und Tod hat wirklich sehr zu genießen.
    Immerhin hat sie ihren Sinn für Ästhetik nicht verloren😕da es sie stört, wie zerissen und besudelt Brünettas Kleid ist. Sind aber auch schlampig, diese Ghoule:)


    Gerne würde ich glauben, das Limoras eine Hilfe ist, aber ich fürchte er hat seine eigenen Ziele.


    Wie bitter auch die Erkenntnis, dass durch all das Leid und Sterben ringsum , also auch durch das Töten der feindlichen Truppen, der wirkliche Feind der Menschheit nur noch mehr gestärkt wird. Da will man sich doch gleich ins eigene Schwert stürzen, aber auch diese Verzweiflung wäre den Schattenherren noch von Nutzen.

  • So, hab den Abschnitt eben in der Pause beendet.

    Gemeine Story, warum mussten wir Estrog verlieren, ich mochte ihn als Charakter sehr.


    Limoras ist mir noch zu undurchsichtig. Keine Ahnung wie ich ihn einschätzen soll. Auf jden Fall finde ich die Faye sehr spannend. Sind Faye Dunkelelfen? Irgendwie erinnern sie vom Aussehen her eher an Aliens?


    Wie es um Narron bestellt ist wüsste ich auch gern. Najali, gebe ich zu, habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

    Gut dass Du das auch sagt, ich habe auch bei Kathrins Posting gedacht:äh, wer


    Wie bitter auch die Erkenntnis, dass durch all das Leid und Sterben ringsum , also auch durch das Töten der feindlichen Truppen, der wirkliche Feind der Menschheit nur noch mehr gestärkt wird. Da will man sich doch gleich ins eigene Schwert stürzen, aber auch diese Verzweiflung wäre den Schattenherren noch von Nutzen.

    Das hat mich auch erschreckt. Wie soll man solche mächtigen Herrscher besiegen? Wahrscheinlich geht das nur im "Kleinen", also mit einer kleinen Truppe und mit List und Tücke und Intelligenz und nicht mit Kraft und Brechstange

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Irgendjemanden musste es wohl erwischen.

    Wie soll man solche mächtigen Herrscher besiegen?

    Vielleicht fällt Euch auf, dass es im gesamten Roman niemanden gibt, der es für möglich hält, die Schattenherren komplett zu besiegen. Schon die Schlacht um Guardaja - die letzte große Silbermine - erscheint hoffnungslos. Mit jedem Tag, den die Festung gehalten wird, kann ein bisschen mehr Silber geschürft werden, aber dass sie eher früher als später fallen wird, ist eigentlich allen klar. Die dort stationierten Mondschwerter hoffen nicht auf einen Sieg, sondern auf einen ehrenhaften Tod auf dem Schlachtfeld.

    Von daher ist die Frage weniger, dass es in dieser Schlacht jemanden erwischt. Die Frage ist eher: Glaubt Ihr, dass jemand überleben wird? Und wie soll ihm das gelingen?

    Da will man sich doch gleich ins eigene Schwert stürzen, aber auch diese Verzweiflung wäre den Schattenherren noch von Nutzen.

    Ja, das ist vertrackt. Im Roman Schattenkult ist noch stärker thematisiert, dass die Schatten im Grunde schon dadurch, dass man sie bekämpft (und dabei in der Regel hasst), stärker werden.

    Generell kommen mir übrigens ein paar Figuren zu kurz.

    Das ist letztlich immer die Frage, welche Geschichte man erzählen möchte. Wenn man allen Figuren gleich viel Gewicht gibt, kommt die Geschichte nicht mehr vorwärts.

    Wie es um Narron bestellt ist wüsste ich auch gern.

    Da immerhin kann ich Euch Hoffnung machen - da kommt noch etwas. ;)

    Ich bin auch gespannt, wie es sich gestaltet,dass Helions "sich aufgibt"

    Die letzte Szene in diesem Leseabschnitt, in der er den Ondrier gefangen nimmt und Ajina gegenüber diese Ankündigung macht, ist die zweite neue in der erweiterten Edition. In der Originalversion gab es eine geraffte Darstellung in einer der folgenden Szenen.

    Sind Faye Dunkelelfen? Irgendwie erinnern sie vom Aussehen her eher an Aliens?

    In der ersten Exposéversion hießen sie noch Dunkelelfen. Auf Anraten des Lektorats habe ich mich von diesem Begriff getrennt, was mir erhebliche Freiheiten verschafft hat. Im Nachwort erzähle ich ein bisschen darüber.

  • Die Frage ist eher: Glaubt Ihr, dass jemand überleben wird? Und wie soll ihm das gelingen?

    Ich denke dass die Schattenherren eher durch jemanden zu Fall gebracht werden den sie unterschätzen

    Einem großen Herr stellen sie sich entgegen, eine Person oder eine kleine Gruppe nehmen sie vielleicht nicht ernst genug


    Ähnlich dem "Herrn der Ringe" ... Frodo und Sam ziehen, relativ unbemerkt, los um den Ring zu vernichten während die großen Schlachten im Grunde nur Ablenkung sind

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ähnlich dem "Herrn der Ringe" ... Frodo und Sam ziehen, relativ unbemerkt, los um den Ring zu vernichten während die großen Schlachten im Grunde nur Ablenkung sind

    Das ist der Unterschied zwischen High Fantasy und Dark Fantasy: In der High Fantasy gelingt so etwas auch gegen alle Wahrscheinlichkeit. :teufel:

  • Lass mich doch noch träumen und hoffen ;)

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • So, nach ein paar rl Verzögerungen bin ich nun auch hier angekommen (jetzt sollte es auch wieder schneller gehen, da das andere LR Buch ausgelesen ist).

    Das Guardaja gefallen ist hat mich doch etwas irritiert, hiess es doch das das Buch von dem Kampf um diese Festung handelt, und nicht nur ein paar Kapitel. Ich hoffe und denke das da noch was kommt. Das auch der Kampf die Schattenherren stärkt hatte ich mir vorher gar nicht bewusst gemacht, das ist ein übler Teufelskreis, oder mehr eine klassische Zwickmühle, man hat die Wahl nur zwischen Regen und Traufe. Ich bin gespannt wie es weiter geht (und hab etwas Angst um meine Favoriten in der Gruppe ;)). Wird Daria weiter kämpfen um ihre Tochter zu rächen, oder wird sie den Mut verlieren? Was heisst dieses sich aufgeben, ist es permanent (klingt nicht ganz so)? Wie weit werden die "Helden" (finde grade kein passenderes kurzes Wort, auch wenn es mehr ein Haufen Verzweifelter ist) noch etwas ausrichten können?...

    Es war auf jeden Fall wieder ein sehr starker Abschnitt!

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Wie es um Narron bestellt ist wüsste ich auch gern. Najali, gebe ich zu, habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

    Gut dass Du das auch sagt, ich habe auch bei Kathrins Posting gedacht:äh, wer

    Ich schätze, ich hätte Nalaji nicht erwähnt, wenn sie nicht bei meinem Persönlichkeitstest rausgekommen wäre, deshalb warte ich schon ein wenig auf ihren nächsten Auftritt.

    Ja, das ist vertrackt. Im Roman Schattenkult ist noch stärker thematisiert, dass die Schatten im Grunde schon dadurch, dass man sie bekämpft (und dabei in der Regel hasst), stärker werden.

    Der Roman "Schattenkult" spielt in der Welt, die wir hier kennenlernen, hat aber mit der eigentlichen Trilogie nichts zu tun, oder?


    Generell kommen mir übrigens ein paar Figuren zu kurz.

    Das ist letztlich immer die Frage, welche Geschichte man erzählen möchte. Wenn man allen Figuren gleich viel Gewicht gibt, kommt die Geschichte nicht mehr vorwärts.

    Okay, das stimmt natürlich auch wieder. Die Geschichte soll ja auch nicht auf der Stelle treten. Trotzdem finde ich, dass manche Neben-Figur einiges an Potential bietet und dieses (bislang?) noch nicht ausgeschöpft wird. Die kleine Gnomin, die Ajina rettet, ist auch so ein Beispiel.

    Ähnlich dem "Herrn der Ringe" ... Frodo und Sam ziehen, relativ unbemerkt, los um den Ring zu vernichten während die großen Schlachten im Grunde nur Ablenkung sind

    Das ist der Unterschied zwischen High Fantasy und Dark Fantasy: In der High Fantasy gelingt so etwas auch gegen alle Wahrscheinlichkeit.

    :totlach: Die Antwort ist zwar ganz schön dark, aber auch irgendwie ganz schön lustig...schwarz-humorig.

  • Es war auf jeden Fall wieder ein sehr starker Abschnitt!

    :freu:


    Der Roman "Schattenkult" spielt in der Welt, die wir hier kennenlernen, hat aber mit der eigentlichen Trilogie nichts zu tun, oder?

    Ja, so ist es. Es ist sogar undefiniert, ob Schattenkult vor, während oder nach der Trilogie spielt.


    Trotzdem finde ich, dass manche Neben-Figur einiges an Potential bietet und dieses (bislang?) noch nicht ausgeschöpft wird.

    Ich verstehe, was Du meinst. Ich mag es aber, wenn sich die Welt größer anfühlt als die Geschichte. Sprich: Wenn ich als Leser (oder Autor) das Gefühl habe, ich habe zwar eine Geschichte erzählt bekommen, aber die Schauplätze und Figuren haben auch ein eigenes Leben, etwas, das zwar eine Berührung zur erzählten Geschichte hat, aber sich nicht in der Rolle erschöpft, die sie für diese Geschichte spielen.

    Schattenkult ist im Grunde aus so einem Effekt entstanden. Beim Schreiben von Die Schattenherren habe ich eine Faszination für den Kult entwickelt, der den Schattenherren dient. Ich habe aber gemerkt, dass es meine Trilogie gesprengt hätte, wenn ich alles dazu erzählt hätte, was sich dazu erzählen lässt. Also bleibt er in Die Schattenherren die große, dunkle Organisation, die einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt in Ondrien leistet. Erst in Schattenkult bekommt man dann eine ausführliche Innensicht. (Oder man liest Schattenkult zuerst, dann hat man ein detailliertes Wissen über den Kult, wenn man die epische Geschichte um Hleion, Lióla und die anderen liest.)

  • Ich bin auch traurig, dass Estrog sterben musste. Mir gefiel der Charakter. Aber es ist schlüssig und macht in diesem Zusammenhang Sinn. Was weniger Sinn machte, war eigentlich die ganze Aktion der kleinen Gruppe. Letztendlich hat sie nichts gebracht.


    Ich dachte, dass Gadior gar nicht dabei ist? Hatte nicht Lióla irgendwann erwähnt, dass einer nicht kommen brauchte/wollte/musste? Oder spielt mir da mein Gedächtnis einen Streich?


    Die arme Delia findet nun ihre tote Tochter. Immerhin kann sie sie noch ehrenvoll begraben. Vielleicht tröstet sie das ein wenig.


    Der Faye Limoras kann ich auch noch nicht einordnen. Mal sehen, auf welcher Seite er steht. Vermutlich auf der Falschen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wie es um Narron bestellt ist wüsste ich auch gern. Najali, gebe ich zu, habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

    Ich auch nicht. An Narron habe ich auch schon lange nicht mehr gedacht.

    Sind aber auch schlampig, diese Ghoule :)

    :totlach::totlach::totlach:

    Das ist der Unterschied zwischen High Fantasy und Dark Fantasy: In der High Fantasy gelingt so etwas auch gegen alle Wahrscheinlichkeit. :teufel:

    Lass mich doch noch träumen und hoffen ;)

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, nur nicht bei Dark-Fantasy von Robert Corvus, da stirbt sie zuerst :totlach:

    Ein wenig Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird und unsere Helden zumindest einen Teilerfolg erzielen, habe ich aber dann schon.

    (Oder man liest Schattenkult zuerst, dann hat man ein detailliertes Wissen über den Kult, wenn man die epische Geschichte um Hleion, Lióla und die anderen liest.)

    Der Hinweis kommt für uns nun zu spät. Aber sicherlich ein guter Hinweis für Zwischendurch und danach.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich verstehe, was Du meinst. Ich mag es aber, wenn sich die Welt größer anfühlt als die Geschichte. Sprich: Wenn ich als Leser (oder Autor) das Gefühl habe, ich habe zwar eine Geschichte erzählt bekommen, aber die Schauplätze und Figuren haben auch ein eigenes Leben, etwas, das zwar eine Berührung zur erzählten Geschichte hat, aber sich nicht in der Rolle erschöpft, die sie für diese Geschichte spielen.

    Okay, in dem Lichte, hab ich das noch nicht betrachtet. Hat was die Idee. Letztlich kannst Du das als Kompliment verbuchen: ich würde nur einfach gerne mehr lesen, mehr erfahren. Du machst mich neugierig auf die Welt und die Figuren, die mir persönlich zu kurz kommen.

  • Was weniger Sinn machte, war eigentlich die ganze Aktion der kleinen Gruppe. Letztendlich hat sie nichts gebracht.

    Vom Ende her gedacht ist das richtig, aber zu Beginn läuft es ja gar nicht schlecht - man kommt den Schattenherren näher, als deren menschliche Krieger es jemals hätten zulassen wollen ...


    Immerhin kann sie sie noch ehrenvoll begraben.

    Das ist die zweite neue Szene in der erweiterten Edition. Ich denke, sie tut der Geschichte ganz gut, auch, um etwas Lesezeit verstreichen zu lassen, während in der Welt der Geschichte ein Tag vergeht.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt, nur nicht bei Dark-Fantasy von Robert Corvus, da stirbt sie zuerst :totlach:

    :err:

  • Dieses tentakelartige Ding aus Finsternis ist doch echt gruselig. "Ein Albtraum ihrer (Lisannes) Seele" - na, das lässt doch tief in das Seelenleben der Dame blicken.


    Der Kampf verläuft ziemlich einseitig, die Krieger der freien Reiche haben keine Chance gegen die dunkle Übermacht - aber es war trotzdem sehr spannend. Und die kleine Gruppe muss sich nun der Herkulesaufgabe stellen, die Vormarsch der Schatten zu den letzten Silberminen zu verhindern. Dafür sehe ich im Moment ziemlich schwarz.


    Und Modranel ist mir viel zu fasziniert von den dem Treiben der Schattenherren und ich habe nach wie vor meine Zweifel, ob Ajina im entscheidenden Moment überzeugend genug sein wird.

    Dass Gadior Modranel erkannt hat, ist jetzt echt dumm gelaufen. Ich bin mir sicher, dass er Lisanne Bescheid geben wird und sie sich entsprechend wappnen wird.


    Trotz aller Bösartigkeit musste ich bei Gadior aber dennoch lachen, als er mit aufgerissener Brust so lapidar feststellt, dass das wehgetan hätte :totlach:


    Und dann erwischt es Estrog ;( Es ist eigentlich ein Wunder, dass es bisher "nur" einen von der kleinen Gruppe erwischt hat. Leider ist ihr Plan nicht aufgegangen: sie kamen nicht an den Wachen vorbei und wenigstens ein Schattenherr weiß nun darum, dass Modranel anwesend ist. Genau das, was eigentlich mit dem Tod von Pepp vermieden werden sollte.


    Limoras, stimmt, den gab es ja auch noch - auch diesmal empfinde ich ihn wieder als geheimnisvoll und damit faszinierend. Und schwer einzuschätzen.


    Was mir gut gefallen hat, ist die Stärke der kleinen Gruppe um Helion, Ajina und Modranel, die gerade durch ihre Unterschiedlichkeit so hoch ist. Auch Deria zeigt, was in ihr steckt. Leider kann sie ihre kleine Tochter nur noch tot bergen.


    Helion erkennt, dass es nahezu ausweglos ist, sich mit den Schattenherren anzulegen, denn die allzu menschlichen Gefühle wie Hass, Wut und Trauer spielen den Gegnern in die Hände. Ich denke, nur aus diesem Grund greift er nun mit Limoras' Hilfe zu dem bevorstehenden Ritual, da er sich darüber klar ist, dass er das, was ihn als Menschen gegenüber den Osadroi auszeichnen - Gefühle und Emotionen - unterdrücken muss.


    Tja, und Lióla, was soll man dazu sagen; sie tut alles, um sich ihre Fleisskärtchen bei den Osadroi zu verdienen :totlach:


    In jedem Fall empfand ich diesen Abschnitt wieder als sehr spannend, obwohl ich ja wusste, wie er ausgeht.

  • Wie bitter auch die Erkenntnis, dass durch all das Leid und Sterben ringsum , also auch durch das Töten der feindlichen Truppen, der wirkliche Feind der Menschheit nur noch mehr gestärkt wird. Da will man sich doch gleich ins eigene Schwert stürzen, aber auch diese Verzweiflung wäre den Schattenherren noch von Nutzen.

    Aber echt, das ist so was von trost- und hoffnungslos. Und dann soll man noch genügend Motivation aufbringen, um vielleicht dem übermächtigen Gegner wenigstens einen kleine Stich zu verpassen.


    Wahrscheinlich geht das nur im "Kleinen", also mit einer kleinen Truppe und mit List und Tücke und Intelligenz und nicht mit Kraft und Brechstange

    Im Großen hat es eindeutig nicht funktioniert. Alle Hoffnungen ruhen nun auf der kleinen Gruppe, die ihren Überraschungseffekt auch schon eingebüßt hat.


    Der Roman "Schattenkult" spielt in der Welt, die wir hier kennenlernen, hat aber mit der eigentlichen Trilogie nichts zu tun, oder?

    Ich sage nur: Bärchen und böse Mädchen :teufel: Die bösen Mädchen im "Schattenkult" haben mir besser gefallen als Lióla.


    Die arme Delia findet nun ihre tote Tochter. Immerhin kann sie sie noch ehrenvoll begraben. Vielleicht tröstet sie das ein wenig.

    Ich denke auch, dass es für Deria wichtig war, dass sie ihre Tochter begraben konnte, auch wenn die Gefahr ziemlich hoch ist, dass die Ghoule sie wieder ausgraben ... aber trotzdem.


    Das ist die zweite neue Szene in der erweiterten Edition. Ich denke, sie tut der Geschichte ganz gut, auch, um etwas Lesezeit verstreichen zu lassen, während in der Welt der Geschichte ein Tag vergeht.

    Ah, bei der Szene war ich mir sicher, dass ich sie damals nicht gelesen habe, denn sie wäre mir sicherlich im Gedächtnis geblieben. Eine sehr gute Entscheidung, sie mit in das Buch zu nehmen.

  • Das ist die zweite neue Szene in der erweiterten Edition. Ich denke, sie tut der Geschichte ganz gut, auch, um etwas Lesezeit verstreichen zu lassen, während in der Welt der Geschichte ein Tag vergeht.

    Ich finde diese Scene sehr gut, bringt sie doch all die kleinen und grossen Dramen am Rande der grossen Schlachten wieder ins Bewusstsein.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Trotz aller Bösartigkeit musste ich bei Gadior aber dennoch lachen, als er mit aufgerissener Brust so lapidar feststellt, dass das wehgetan hätte

    Ja, da haben Osadroi andere Maßstäbe ... :lachen:

    In Knecht und Herr wird man lernen, was ihnen so richtig wehtut ... :teufel:

    Limoras, stimmt, den gab es ja auch noch - auch diesmal empfinde ich ihn wieder als geheimnisvoll und damit faszinierend.

    Dieses Geheimnisvolle rührt, glaube ich, zu einem Gutteil daher, dass die Bezeichnung eben nicht Dunkelelfen (wie im ursprünglichen Exposé), sondern Fayé lautet. Das hat bei mir als Autor die etablierten Bilder zu Dunkelelfen gelöst und eine exotischere Beschreibung ermöglicht.

    Das ist die zweite neue Szene in der erweiterten Edition. Ich denke, sie tut der Geschichte ganz gut, auch, um etwas Lesezeit verstreichen zu lassen, während in der Welt der Geschichte ein Tag vergeht.

    Ich finde diese Scene sehr gut, bringt sie doch all die kleinen und grossen Dramen am Rande der grossen Schlachten wieder ins Bewusstsein.

    Da bin ich froh, dann hat sich die Mühe mit der Neubearbeitung gelohnt. :)

Anstehende Termine

  1. Freitag, 8. Juni 2018 - Sonntag, 24. Juni 2018

    Dani79

  2. Freitag, 15. Juni 2018 - Sonntag, 1. Juli 2018

    gagamaus

  3. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies

  4. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

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