02: Anfang Kap. 1 bis "Und Helion!" (Pos. 885)

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  • Dies Kapitel nimmt einiges an Tempo raus, was ich aber grade auch sehr angenehm finde. Wie vermutet gab es wieder einen signifikanten Zeitsprung. Ich find es schön, jetzt etwas mehr "Alltag" zu erfahren, und so die Welt begreifbarer zu haben als mit den zwei kurzen "Schlaglichtern" davor. Auch hier ist die Welt trotz aller Prämissen, nicht schlicht gut und böse, friedlich und im Krieg, es gibt viel dazwischen, und dieses viele ist sehr menschlich und verständlich. Sei es das jugendliche verliebt sein, oder die verweichlicht wirkende Dekadenz der Mondschwerter, ganz viel Bandbreite auf recht wenig Seiten.

    Mir gefällt es.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Dies Kapitel nimmt einiges an Tempo raus, was ich aber grade auch sehr angenehm finde.

    Ich hatte auch das Gefühl wieder wieder zu Atem zu kommen.
    Was nicht heißen soll,daß ich etwas Atemlosigkeit beim Lesen schlecht finde:) Im Gegenteil, dann hat der Autor wohl was richtig gemacht.

    Nachdem den Geschehnissen im ersten Abschnitt und nach dem Beginn des zweiten,in dem wir durch Treatons albtraumhafte Erinnerungen noch Mal an den Tag des Handels zwischen Modranel und Gadior zurückgeführt werden, tut ein wenig halbwegs normales Leben gut.

    Mir gefiel die Idee der Funktion der Rubine, dass sie nicht nur der Verzierung dienen sondern auch der Berichterstattung.

  • Hallo zusammen,


    ich muss gestehen, dass das gedrosselte Tempo bei mir kurzzeitig die Luft rausgenommen hat. Ich habe gestern im Laufe des Tages mehrere Anläufe unternommen, um in diesem Abschnitt weiterzukommen, aber immer wieder sehr schnell abgebrochen. Ich war schon kurz davor, doch wieder ins englische Mittelalter abzutauchen. rotwerd


    Aber heute morgen hat es mich dann gepackt. Ich musste zwar einiges vom Anfang dieses Abschnittes nochmal überfliegen, weil es bei mir nicht hängengeblieben ist, aber jetzt bin ich drin und freue mich auf einen entspannten Sonntag mit dem Buch...ähm Tablet...ich bleib meiner grundsätzlichen Meinung treu, ein echtes Buch ist mir immer noch lieber, aber geht hier mit der erweiterten Version nun mal nicht.


    Wie vermutet gab es wieder einen signifikanten Zeitsprung. Ich find es schön, jetzt etwas mehr "Alltag" zu erfahren, und so die Welt begreifbarer zu haben als mit den zwei kurzen "Schlaglichtern" davor. Auch hier ist die Welt trotz aller Prämissen, nicht schlicht gut und böse, friedlich und im Krieg, es gibt viel dazwischen, und dieses viele ist sehr menschlich und verständlich. Sei es das jugendliche verliebt sein, oder die verweichlicht wirkende Dekadenz der Mondschwerter, ganz viel Bandbreite auf recht wenig Seiten.

    Ja, die Welt der Trilogie wird jetzt eindeutig greifbarer. Gerade was Ajinas Ausbildung angeht oder die Aufgabe bzw. Nicht-Aufgabe der Mondschwerter. Auch wenn ich Helion und seine Geschichte jetzt am spannendsten finde. In ihn setze ich - was die "gute" Seite betrifft - meine Hoffnungen. Der könnte was bewegen, gerade weil er sich den Mondschwertern eigentlich nur anschließt, weil es der letzte Wunsch seines verstorbenen Meisters war. Aber wer weiß, was Robert mit ihm vor hat.:o


    ...

    Mir gefiel die Idee der Funktion der Rubine, dass sie nicht nur der Verzierung dienen sondern auch der Berichterstattung.

    Ja, ich habe mich auch schon dabei ertappt, dass ich gerne mehr von den Erinnerungen der verstorbenen Paladine lesen würde.


    Und spannend wird natürlich jetzt wie der Kampf zwischen Narron und Helion ausgehen wird.

  • es gibt viel dazwischen, und dieses viele ist sehr menschlich und verständlich.

    Ich wollte Realismus in meine Fantasywelt bringen. Ja, es gibt Magie und seltsame Wesen und all das ... Aber Menschen bleiben Menschen. Sie können für die Dinge brennen, an die sie glauben. Aber es ist sehr schwer, das Feuer oder auch nur die Glut über Generationen hinweg weiterzugeben. Der Orden der Mondschwerter macht Kompromisse, dadurch überlebt er und baut seinen Einfluss aus ... Aber die Kompromisse verwässern auch den Kern, dessentwegen er einmal gegründet worden ist.

    Nachdem den Geschehnissen im ersten Abschnitt und nach dem Beginn des zweiten,in dem wir durch Treatons albtraumhafte Erinnerungen noch Mal an den Tag des Handels zwischen Modranel und Gadior zurückgeführt werden, tut ein wenig halbwegs normales Leben gut.

    Ich denke, ein Roman sollte atmen. Er braucht rasante, aber auch ruhige Passagen. Und keine Sorge: Im nächsten Leseabschnitt wird es wieder rasanter. :schwert:


    Auch wenn ich Helion und seine Geschichte jetzt am spannendsten finde.

    Ich denke, da wirst Du auf Deine Kosten kommen. :popcorn:

  • Die Einführung von Helion fand ich ganz interessant. Er selbst scheint den Wunsch ja nicht zu haben, bei den Mondschwertern mitzumischen, wo er ohnehin keine so gute Meinung von dieser Gesellschaft hat. Er möchte nur den letzten Wunsch von Treaton erfüllen. Ich bin gespannt, wie er sich dort schlägt.

    Dass er gerade gegen Narron kämpfen musste, war ja klar. Ich vermute, dass er gewinnt und Narron doch nur eine Nebenfigur bleibt.


    Dies Kapitel nimmt einiges an Tempo raus, was ich aber grade auch sehr angenehm finde.

    In diesem Zusammenhang finde ich das auch sehr angenehm. Ein wenig Zeit für die Figuren zu haben bedeutet ja auch, sich mehr mit den Figuren auseinandersetzen zu können.

    Mir gefiel die Idee der Funktion der Rubine, dass sie nicht nur der Verzierung dienen sondern auch der Berichterstattung.

    Das finde ich sehr spannend. Hört sich denn irgendjemand die Berichterstattung an? Immerhin könnte das auch wichtige Erkenntnisse über die Feinde bringen.

    In ihn setze ich - was die "gute" Seite betrifft - meine Hoffnungen. Der könnte was bewegen, gerade weil er sich den Mondschwertern eigentlich nur anschließt, weil es der letzte Wunsch seines verstorbenen Meisters war.

    Auf ihn hoffe ich auch. Und auf Ajina hat er ja auch schon ein Auge geworfen, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass es da kein Happy End gibt. Die Geschichte schreibt ja immerhin Robert Corvus :P

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich mochte diesen Abschnitt sehr.

    Ich mochte es dass es ruhiger und alltäglicher wurde. Dieses "durchatmen" was ihr auch benennt, das habe ich auch gehabt.


    Ajina und Helion sind mir direkt symphatisch

    Wobei ich ja ein wenig Sorge habe wenn Ajina auf ihre Schwester trifft. Ob sie sich überhaupt noch an sie erinnern kann? Und wie steht sie zu ihrem Vater?


    Auf ihn hoffe ich auch. Und auf Ajina hat er ja auch schon ein Auge geworfen, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass es da kein Happy End gibt. Die Geschichte schreibt ja immerhin Robert Corvus :P



    Irgendwie nimmst Du mir jetzt meine Hoffnungen auf eine nette Romanze

    Aber warten wir mal ab


    Vielleicht scheint Helion auf den ersten Blick auch nur nett und ist vielleicht einfach "zu gut" . Und klare schwarz-weiß Abgrenzungen sind ja auch eher langweilig.



    die verweichlicht wirkende Dekadenz der Mondschwerter,

    Ich denke da spielt auch viel Politik und Einflussnahme und Machtgedanken dahinter. Es wird ja wohl hoffentlich eine schlagkräftige Truppe sein.

    Aber Menschen bleiben Menschen. Sie können für die Dinge brennen, an die sie glauben. Aber es ist sehr schwer, das Feuer oder auch nur die Glut über Generationen hinweg weiterzugeben. Der Orden der Mondschwerter macht Kompromisse, dadurch überlebt er und baut seinen Einfluss aus ... Aber die Kompromisse verwässern auch den Kern, dessentwegen er einmal gegründet worden ist.

    Vielleicht schafft es ja Helion und der Krieg dass sie sich wieder an ihre Werte erinnern. Ein gemeinsamer Feind eint


    Es fällt mir auf jeden Fall sehr schwer jeden Tag nur einen Abschnitt zu lesen, ich würde gerne schneller lesen

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ich finde auch, dass der Szenen- und Tempowechel sehr angenehm ist. Wobei er vermutlich nur durch das jetzt eingefügte Zwischenspiel radikal wirkt. Mein erster Gedanke war tatsächlich, dass das Rad nun einen weiteren Faden in die Geschichte einwebt, der für den Leser interessant wird. Mit etwas selbstironie hab ich mit langsamen Tempo also kein Problem. Ich freue mich auf die Auflösung, ob und wie sich die Schicksale der beiden Schwestern in diesem Konflikt der Kulturen entwickeln. Meine Sympathie aktuell noch bei Lióla. Sie hat alles dazu, Heldin der Reihe zu werden und Dinge zu verändern.

  • im Krieg, es gibt viel dazwischen, und dieses viele ist sehr menschlich und verständlich

    Krieg macht aber auch unmenschlich.

    Ja, ich habe mich auch schon dabei ertappt, dass ich gerne mehr von den Erinnerungen der verstorbenen Paladine lesen würde.

    Welche Erinnerungen denn? Schlachten auf dem Feld oder im Bett? :D

    Auch wenn ich Helion und seine Geschichte jetzt am spannendsten finde. In ihn setze ich - was die "gute" Seite betrifft - meine Hoffnungen

    Hoffe nur :D

    Aber wer weiß, was Robert mit ihm vor hat.

    Robert schreibt nur auf, was die Typen machen. also müssen wir damit rechnen, was Helion so tut.


    Der Orden der Mondschwerter macht Kompromisse, dadurch überlebt er und baut seinen Einfluss aus ... Aber die Kompromisse verwässern auch den Kern, dessentwegen er einmal gegründet worden ist.

    Was bei den Religionen und Philosophien im Realen Leben ja auch passiert. Wobei die andere Variante, stur bei den Dogmen zu bleiben, ohne ihren Sinn zu leben wohl noch schlimmer ist.

    Dass er gerade gegen Narron kämpfen musste, war ja klar. Ich vermute, dass er gewinnt und Narron doch nur eine Nebenfigur bleibt

    Obwohl das schade wäre, weil doch ein wenig Klischee, oder?


    dass es da kein Happy End gibt. Die Geschichte schreibt ja immerhin Robert Corvus :P

    Ohje, ich höre ihn fast schon weinen, dass wir ihn immer wieder so erkennen :)

  • Haha, eine nette Romance. Ich bin gespannt, was du am Ende als nette Romance ansehen wirst. Dieses Wort "nett" bekommt siche4er eine andere Bedeutung.

    Meine Sympathie aktuell noch bei Lióla. Sie hat alles dazu, Heldin der Reihe zu werden und Dinge zu verändern.

    Ja, das Zeug zu einer Heldin hat sie sicherlich. Wie wird sie es einsetzen?

  • Haha, eine nette Romance. Ich bin gespannt, was du am Ende als nette Romance ansehen wirst. Dieses Wort "nett" bekommt siche4er eine andere Bedeutung.

    Ich muss zugeben, dies ist mein erster "Robert Corvus" und bei euren Andeutungen bekomme ich langsam Angst

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  • Ich muss sagen, mir gefällt die Stelle, an der das Interludium eingesetzt wurde, ziemlich gut, denn hier erfahren wir nun die Geschehnisse von vor 15 Jahren rund um Liólas "Verkauf" aus Sicht eines Mondschwertes, den Quinda mit seinen Mannen seinerzeit alarmiert hat. Treaton hat mir leid getan, wie dieses Ereignis ihn bis in den Tod verfolgt.


    Und wir lernen Helion kennen. Bei der Erwähnung seiner Kochkünste musste ich grinsen, stimmt, da war ja was, dass er so gut kochen konnte :totlach:


    Treaton bringt seinen Schüler nun aber in ein Dilemma: dieser will eigentlich nicht den Mondschwertern beitreten, weil die ihm viel zu lasch geworden sind, andererseits kann er aber auch nicht einfach eine schlechte Schau abziehen, damit sie ihn entweder gar nicht nehmen oder bald wieder rauswerfen, denn das wirft auf Treaton ein schlechtes Licht - und dazu ist Helion dann doch zu "ehrenkäsig", um das seinem Meister post mortem anzutun.


    Aber Ajina ist scheinbar ein gutes Argument, evtl. doch den Mondschwertern beizutreten. Er erwägt ja sogar, ob er Tempeldienst schieben könnte, um in ihrer Nähe zu sein und das, obwohl er eigentlich gegen die Schattenherren antreten will, um seine Eltern zu rächen. Noch weiß er ja nicht, dass sie in den Norden Richtung Guardaja möchte. Wen will sie umbringen? Ihre Schwester? Oder Baron Gadior? Weiß sie denn in dem fernen Akene überhaupt, wie sich Lióla entwickelt hat? Und welche Rolle spielt ihr Vater bei der Reise in den Norden, dieser verräterische Modranel? Treaton war doch damals Zeuge seines Verrats, aber scheinbar hatte das für Modranel keine Folgen, oder wie? Evtl. ist die Vermutung, dass er sein erworbenes Wissen gegen die Schattenherren einsetzen will, doch nicht ganz so abwegig, aber kann man ihm wirklich vertrauen?


    Narron scheint mir nicht so lasch und verweichlicht zu sein, wie Helion es bei den Mondschwertern befürchtet. Und ausgerechnet diese beiden sollen nun gegeneinander kämpfen. Nachdem Helion Ajina kennengelernt hat, denke ich nicht, dass er ernsthaft verlieren, sondern nun in ihrer Nähe bleiben möchte. Aber Narron hat auch ein festes Ziel, daraus macht er Nalaji gegenüber kein Geheimnis. Er sieht dem Krieg um Guardaja auch nicht blauäugig entgegen, sondern rechnet damit, nicht lebend zurückzukehren. Aber Guardaja mit seinem letzten Silbervorkommen, auf das die Menschen Zugriff haben, ist zu wichtig, um es auch noch an die Osadroi zu verlieren.


    Den nachfolgenden Spoiler bitte nur lesen, wenn ihr bereits alle Teile der Reihe kennt!



  • Mir gefiel die Idee der Funktion der Rubine, dass sie nicht nur der Verzierung dienen sondern auch der Berichterstattung.

    Ja, die Idee gefällt mir auch gut.

    Ja, ich habe mich auch schon dabei ertappt, dass ich gerne mehr von den Erinnerungen der verstorbenen Paladine lesen würde.

    Stimmt, davon hötte ich auch noch etwas mehr "gehört".

    Das finde ich sehr spannend. Hört sich denn irgendjemand die Berichterstattung an? Immerhin könnte das auch wichtige Erkenntnisse über die Feinde bringen.

    Damit hast du gar nicht unrecht, das könnte wirklich wichtige Erkenntnisse und evtl. Vorteile bringen, die die Menschen bitter nötig hätten. Stand da nicht, dass auf einen toten Osadro 100 tote Menschen kommen? :o

  • Den nachfolgenden Spoiler bitte nur lesen, wenn ihr bereits alle Teile der Reihe kennt!

    Ich habe gelesen und es ist schon so, dass jetzt doch einige Details wichtiger werden, wenn man es zum zweiten Mal liest, stimmts?

    Ich wußte es auch nicht mehr.

  • Er selbst scheint den Wunsch ja nicht zu haben, bei den Mondschwertern mitzumischen, wo er ohnehin keine so gute Meinung von dieser Gesellschaft hat.

    Ja, das stimmt und ist auch die Erklärung dafür, dass sein Meister ihm nichts über Zeremoniell und Aufnahmerituale in diesem Orden vermittelt hat.


    Hört sich denn irgendjemand die Berichterstattung an?

    Oh ja, die Rubine werden "ausgewertet". Aber so, wie der Orden gegenwärtig agiert, legt er auch die Schwerpunkte dahingehend, was ihn interessiert und was nicht ...


    Ich mochte diesen Abschnitt sehr.

    :freu:


    Vielleicht schafft es ja Helion und der Krieg dass sie sich wieder an ihre Werte erinnern. Ein gemeinsamer Feind eint

    Das stimmt, setzt aber voraus, dass man diesen Feind als gemeinsamen Feind erkennt. In Akene mögen sich viele sagen: Was geht uns an, was in Guardaja passiert? Selbst wenn Guardaja passiert, kann ich noch viele gute Jahre hier haben, bevor das Schwarze Heer anrückt. Vielleicht werde ich das gar nicht mehr erleben, weil ich vorher alt und grau werde und einen friedlichen Tod sterbe. Und deswegen soll ich jetzt mein Leben wegwerfen und gegen die Schatten in den Krieg ziehen? (Das ist in unserer Welt vielleicht vergleichbar damit, dass Griechenland den USA den Krieg erklärt - das Schattenland Ondrien ist das mächtigste Imperium der Welt.)

    Der Krieg ist sehr ungleich, auch deswegen, weil auf der einen Seite Unsterbliche das Sagen haben. Die haben im Zweifel sehr viel mehr Geduld als ihre menschlichen Gegner. Sie können Verträge schließen, die besagen, dass eine Baronie 100 Jahre frei bleibt, wenn sie dafür ihre Silbervorkommen abtritt. Der Baron, seine Kinder und Kindeskinder werden unbeschwert leben. Vielleicht sogar besser als vorher, weil die Schatten Vergünstigungen bieten. Erst dann, wenn niemand mehr lebt, der den Vertrag aufseiten der Baronie ausgehandelt hat, fordern sie ihren Preis ein ...

    Meine Sympathie aktuell noch bei Lióla.

    Uiuiui, eine finstere Wahl ... :capone:


    Ohje, ich höre ihn fast schon weinen, dass wir ihn immer wieder so erkennen

    Ja, genau, meine sensible Seite wird überhaupt nicht gewürdigt! :(


    Bei der Erwähnung seiner Kochkünste musste ich grinsen, stimmt, da war ja was, dass er so gut kochen konnte

    Das ist ein Talent, das ich sehr bewundere, weil ich selbst völlig frei davon bin. Deswegen wollte ich es meinem Protagonisten gönnen.


    Er erwägt ja sogar, ob er Tempeldienst schieben könnte, um in ihrer Nähe zu sein

    Ja, da knistert es ... :love:


    Treaton war doch damals Zeuge seines Verrats, aber scheinbar hatte das für Modranel keine Folgen, oder wie?

    Wenn Dich die Antwort interessiert, kannst Du mal in den ersten Anhang spicken ... ;)


    Ich habe gelesen und es ist schon so, dass jetzt doch einige Details wichtiger werden, wenn man es zum zweiten Mal liest, stimmts?

    Ich wußte es auch nicht mehr.

    Das freut mich! Dann scheint sich die nochmalige Lektüre ja zu lohnen. :)

  • Treaton war doch damals Zeuge seines Verrats, aber scheinbar hatte das für Modranel keine Folgen, oder wie?

    Wenn Dich die Antwort interessiert, kannst Du mal in den ersten Anhang spicken ... ;)

    So, das habe ich jetzt getan: Modranel ist ein sehr gutes und krasses Beispiel für die Widersprüchlichkeit der Menschen - aber auch diejenigen, die ihn verschont haben, weil er ihnen nützlich sein konnte, obwohl er andererseits so verhasst war.

    Solche Beispiele kennen wir aus unserer eigenen Weltgeschichte ja auch zur Genüge.

  • Aber Ajina ist scheinbar ein gutes Argument, evtl. doch den Mondschwertern beizutreten. Er erwägt ja sogar, ob er Tempeldienst schieben könnte, um in ihrer Nähe zu sein und das, obwohl er eigentlich gegen die Schattenherren antreten will, um seine Eltern zu rächen. Noch weiß er ja nicht, dass sie in den Norden Richtung Guardaja möchte. Wen will sie umbringen? Ihre Schwester? Oder Baron Gadior? Weiß sie denn in dem fernen Akene überhaupt, wie sich Lióla entwickelt hat?

    Ich bezweifle dass Ajina überhaupt weiß dass ihre Schwester lebt wenn sie sich denn überhaupt an eine Schwester erinnern kann

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore