01: Prolog und Interludium

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  • I h hätte mir aber genauso gut vorstellen können, dass es eine besondere Gnade ist, und die Mondgöttin ein besonderes Auge auf diese Menschen wirft, gemeint ist ein schützendes Auge.

    Genau das kann sie in diesen Nächten ja nicht: dreifacher Neumond bedeutet, dass keiner der drei Monde am Himmel steht. Entsprechend gibt es keine dämpfende Wirkung des Mondlichts auf die Ströme der Magie. Kinder, die in diesen Nächten geboren werden, sind ihnen schutzlos ausgeliefert.


    Zur Diskussion über Kinder und den Tod: In dem von mir sehr geschätzten Film "The Crow" gibt es ein schönes Zitat dazu: "Die Kindheit ist der Ort, an dem niemand stirbt. Niemand, der wichtig ist." Das impliziert, dass man erwachsen wird, sobald man begreift, was der Tod bedeutet.

    Ach, es war ja dreifacher Neumond...irgendwie war ich bei dreifachem Vollmond...kann es das auch geben oder gibt es da vielleicht auch jemanden? Und wären diese Kinder dann besonders geschützt? Da musst du jetzt aber nicht drauf eingehen, wenn Du nichts verraten willst.


    Was den Film angeht, muss ich mich outen, den kenne ich nicht...ich weiß, dass es ihn gibt, aber irgendwie hat es sich nie ergeben, dass ich geschaut habe. Das Zitat ist in der Tat total schön und stimmt auch. Mein Papa ist in jeder Ecke meines Hauses, dessen Sanierung/ Renovierung ich zusammen mit ihm (oder er zusammen mit mir???) geplant und durchgeführt hat. Und meine Oma kann ich immer noch riechen, sie hatte ihren eigenen ganz individuellen Geruch (ich weiß, den hat jeder, aber an den von meiner Oma kann ich mich erinnern...und das ist über 30 Jahre her und ich war wie gesagt 7. So, und jetzt suche ich mir die erste Tabaluga-Platte und brülle ein wenig Nessajas Lied vor mich hin...Irgendwo tief in miiiiiir, bin ich ein Kind gebliiiiiieeeeben...Gott, die Platte gibt es auch schon so lange...ich werde alt:argh:

  • Ich sehe das ich alt werde am gross werden meiner drei Zwerge, das ist auch erschreckend. ;)

    Die CD und der Film stehen bei uns auch und sind beide viel gespielt :)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • I h hätte mir aber genauso gut vorstellen können, dass es eine besondere Gnade ist, und die Mondgöttin ein besonderes Auge auf diese Menschen wirft, gemeint ist ein schützendes Auge.

    Genau das kann sie in diesen Nächten ja nicht: dreifacher Neumond bedeutet, dass keiner der drei Monde am Himmel steht. Entsprechend gibt es keine dämpfende Wirkung des Mondlichts auf die Ströme der Magie. Kinder, die in diesen Nächten geboren werden, sind ihnen schutzlos ausgeliefert.


    Zur Diskussion über Kinder und den Tod: In dem von mir sehr geschätzten Film "The Crow" gibt es ein schönes Zitat dazu: "Die Kindheit ist der Ort, an dem niemand stirbt. Niemand, der wichtig ist." Das impliziert, dass man erwachsen wird, sobald man begreift, was der Tod bedeutet.

    Wäre der Umkehrschluss nicht eher das man erwachsen wird wenn der Tod einem einen wichtigen Menschen weg genommen hat?

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Zur Diskussion über Kinder und den Tod: In dem von mir sehr geschätzten Film "The Crow" gibt es ein schönes Zitat dazu: "Die Kindheit ist der Ort, an dem niemand stirbt. Niemand, der wichtig ist." Das impliziert, dass man erwachsen wird, sobald man begreift, was der Tod bedeutet.


    Wäre der Umkehrschluss nicht eher das man erwachsen wird wenn der Tod einem einen wichtigen Menschen weg genommen hat?

    Wo ist der Unterschied?


    Ich bin dann auch mit 7 Jahren erwachsen geworden. Ich mußte meinem Großvater sagen, dass meine Urgroßmutter gestorben ist und das wo ich gerade wieder beim Einkaufen gebummelt hatte und heimlich unsere Rommékasse mitgenommen. Die Telefonzelle war kaputt also mußte ich mit der Bahn in den Betrieb meines Großvaters fahren. Ich hatte bis zur Beerdigung hohes Fieber.

  • Naja, ich sehe einen großen Unterschied in Tod begreifen und Tod erleben. Ich hatte das Glück das ich schon 14 war als mein Opa gestorben ist (der erste bei dem ich es miterlebt habe), aber was Tod ist und bedeutet wusste ich schon lange vorher. Meine Kinder dagegen haben es früher erlebt, die große ist grad erst 7, aber erwachsen sind sie deshalb nicht geworden. Es ist für sie einfach Bestandteil des Lebens, und auch ihrer Spiele geworden.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)