04: Ende Kapitel 2 (ab "Bren Stonner hatte schon die Stiefel ...")

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Ende Kapitel 2 (ab "Bren Stonner hatte schon die Stiefel ...") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Dieser Abschnitt war ganz anders als erwartet, aber gefiel mir auch gut.

    Ich fand es gut das Kiretta Ulrik endlich grade die Stirn geboten hat, aber um ihn ist es schade, jetzt sind die Machtverhältnisse klarer.

    Die Fahrt in den Seelennnebel hatte ich mir irgendwie weniger kämpferisch vorgestellt, aber die Gefahr für die Osadroi und deren Schwerfälligkeit am Tag fand ich spannen. Aber auch das im Schutzschild stehen und erst mal wenig bis nichts machen können war gut. Diese Art warten kann echt an den Nerven zerren, und ich wette be den einfachen Seeleuten noch mehr als bei den Ondriern.

    Und sie haben die andere Seite erreicht, auch wenn die Verluste noch nicht fest stehen. Bleibt nur zu hoffen das sie genug Opfer für den Rückweg finden ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Das war ja ein ausgesprochen ereignisreicher Abschnitt.

    Dass Ulrik auf Kiretta Widerspruch reagieren wird, war ja klar, aber seine "Strafe" ist vielleicht in seinen Augen angemessen, da er seine Autorität untergraben sieht, für mich ist es mehr verletzter Stolz und beleidigte Männlichkeit.

    Brens Entscheidung, den Kapitän herauszufordern ist mutig, wenn er siegt hat einen Job an der Backe von dem er ja Mal so gar nichts versteht und muss sich auf die Unterstützung der Fachleute verlassen. Wobei die von Kiretta ihm ziemlich sicher sein sollte. Andererseits muss er so handeln, sonst ist seine Autorität und damit die der Schattenherren in Frage gestellt.


    Die Fahrt durch die Seelennebel nicht nur für die Beteiligten, auch für den Leser atemberaubend. Ich hatte auch weniger körperlichen Einsatz erwartet. Das Aufeinanderprallen der Fayegeister und der von Alenias beschworenen Dämonen ist schon beängstigend genug. ich

    Gadior hat sich als schlimmer Morgenmuffel erwiesen^^Man sollte die Herrn tunlichst nicht aus ihrer Tagesruhe reissen. Aber dem Soldaten, der Gadior geweckt hat, war ja klar, dass dieser nicht sehr erfreut sein würde.

  • War doch klar, dass es zwischen Ulrik und Bren krachen wird. Und obwohl ich wusste, wie es ausgeht, empfand ich den Kampf zwischen den beiden auf den Tauen wieder als sehr spannend. Und wie Bren durch und durch ein General ist, der in jeder Situation strategisch und soldatisch denkt, finde ich auch immer wieder faszinierend. Es ist echt kein Wunder, dass er bisher so erfolgreich in seinem Job war. Und man sieht ja bei dem Kampf, dass er seine Erfahrungen auch durchaus auf unbekanntem Terrain ein- und umsetzen kann.


    Brens Einschätzung, dass Kiretta deutlich fähiger als Ulrik ist, teile ich absolut. Sie ist zwar bereit, ein unkalkulierbares Risiko einzugehen, aber trotzdem erscheint sie mir verantwortungsbewusster als der Kapitän: sie ist vollkommen bei der Sache, etwas, das sie mit Bren gemeinsam hat.


    Die Fahrt in den Seelennebel war wieder schaurig-spannend. Wenn man überlegt, wieviel Magie (und damit Essenz) in diesem Schutzschild steckt und dann gelingt es diesem weißen Dorn doch noch, sich einen Weg durch den Schutz zu bahnen.


    Und das Wecken eines Unsterblichen ist echt kein Zuckerschlecken, aber in dem Fall war es unabdingbar. Ohne die Hilfe von Gadior und Velon hätten der Seelenebel sicherlich gewonnen. Und am Ende dieses Abschnitts rettet Gadior Bren sogar das Leben: ihm ist klar, dass sie im Moment voneinander abhängig sind, denn sie können es sich nicht leisten, Bren als Anführer der Menschen zu verlieren.


    Der Seelennebel ist geschafft und ich denke, es ist nicht mehr weit, bis die Expedition auf Lisanne treffen wird. Man fragt sich natürlich, wie Lisanne und ihre Mannschaft es geschafft haben, durch den Seelennebel zu kommen, denn Lisanne hat damals nicht mehreren hundert Menschen die Essenz entnommen, um ein Schutzschild heraufzubeschwören; die Gildenmeisterinnen haben das Essenzernten ja das erste Mal bei Velon und Gadior beobachtet.

  • Naja es wirkt eher als wenn Bren und Gadior sich hier gegenseitig gerettet haben.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Wenn man überlegt, wievielMagie (und damit Essenz) in diesem Schutzschild steckt und danngelingt es diesem weißen Dorn doch noch, sich einen Weg durch denSchutz zu bahnen.

    Bleibt nur zu hoffen das sie genug Opfer für den Rückweg finden

    Ja, das war knapp ... Und die Frage nach dem Rückweg stellt sich tatsächlich! Haben die Ondrier die Machtmittel, um hier wieder eine solche Menge Essenz zu sammeln?

    dieGildenmeisterinnen haben das Essenzernten ja das erste Mal bei Velonund Gadior beobachtet.

    Das stimmt - aber bei Lisannes Besuch waren sie ja noch nicht im Amt ...

    Ich hatte auch weniger körperlichen Einsatz erwartet.

    Wie hast Du Dir die Reise durch den Seelennebel vorgestellt?


    für mich ist es mehr verletzter Stolz und beleidigte Männlichkeit.

    Man sollte die Herrn tunlichst nicht aus ihrer Tagesruhe reissen.

    Liebes Tagebuch,

    mein Roman erfüllt seinen Bildungsauftrag! Die Damen lernen, dass man Männlichkeit stets respektieren und den Mittagsschlaf des Paschas keinesfalls stören sollte.

  • Liebes Tagebuch,

    mein Roman erfüllt seinen Bildungsauftrag! Die Damen lernen, dass man Männlichkeit stets respektieren und den Mittagsschlaf des Paschas keinesfalls stören sollte.

    Lol ob ich das lerne ist egal, die Kinder beherrschen das Wecken perfect auch ohne mich.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • ....und wieder was fürs Leben gelernt^^ Mein Mann wird es dir danken....aber Halt . Er kennt dein Buch ja nicht,also muss ich Gelerntes nicht anwenden:unschuldig:


    Zur Fahrt durch die Seelennebel: Hm. Wahrscheinlich hatte ich gedacht, die Fayegeister und die als Schutz beschworenen Dämonen machen das irgendwie unter sich aus und das Schiff samt Besatzung schummelt sich irgendwie durchrotwerd Ja ich weiß, ich bin manchmal etwas blauäugig und hätte schon mehr gelernt haben sollen.
    Ich beschwere mich ja auch gar nichts das Durchfahren dess Seelennebels war dafür auchzu packend? Sieh mich einfach angenehm überrascht.:)

  • Ja, das war knapp ... Und die Frage nach dem Rückweg stellt sich tatsächlich! Haben die Ondrier die Machtmittel, um hier wieder eine solche Menge Essenz zu sammeln?

    Ja, der Rückweg wird nochmal spannend. Aber ich hoffe einfach mal auf Lisannes Fähigkeiten, dass sie noch einen Trick auf Lager hat, wie man durch den Seelennebel kommt, denn sie hat es auch schon einmal geschafft, ohne die Essenzen von so vielen Menschen - jedenfalls sieht das momentan so aus.

    Aber klar, dazu muss Lisanne erstmal gefunden werden.

    Und davon überzeugt werden, mit Velon, Gadior und Bren nach Ondrien zurückzukehren.


    Liebes Tagebuch,

    mein Roman erfüllt seinen Bildungsauftrag! Die Damen lernen, dass man Männlichkeit stets respektieren und den Mittagsschlaf des Paschas keinesfalls stören sollte.

    :totlach:

    Lol ob ich das lerne ist egal, die Kinder beherrschen das Wecken perfect auch ohne mich.

    Fenlinka

    Vielleicht solltest du mal eher wie Gadior reagieren, evtl. sehen deine Kinder dann vom Wecken in Zukunft ab :totlach:

  • Na also, ich hatte mich schon gewundert, warum es so lange gut geht. Ullrik hat es erwischt. Er war aber auch zu dämlich, Bren herauszufordern. Da war wohl mehr verletzte Eitelkeit im Weg als dass Kittera unloyal war. Geschieht ihm Recht.


    Die Fahrt durch den Seelennebel fand ich schon ziemlich gruselig und spannend. Wie die heraufbeschworenen Dämonen mit den Geistern kämpften und dann dieser Dorn, das war schon schräg.


    Am besten fand ich, wie Bren die beiden Osadros aufwecken musste. Sein Kumpel hat es leider nicht überlebt. Da stelle ich mir die beiden immer irgendwie wie Vampire vor, die in ihren Särgen übernächtigen.


    Gadior hat sich als schlimmer Morgenmuffel erwiesen ^^

    Aber sowas von Morgenmuffel - ich glaube, da hilft auch kein starker Kaffee mehr :totlach:

    Den möchte ich morgens unausgeschlafen auch nicht begegnen :o

    Ist aber auch wirklich unangenehm, aus den tiefsten Träumen gerissen zu werden.


    Die Rückfahrt wird sicherlich auch noch mal interessant. Aber da hoffe ich auch auf Lisanne, die eventuell einen anderen Weg gefunden hat. Jetzt bin ich gespannt, ob man sie auf der anderen Seite findet.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Meine Vorahnung bezüglich Ullrik war also korrekt, was ich beruhigend finde. Ganz scheinen meine Antennen für Plots doch nicht defekt zu sein, auch wenn der Autor es immer wieder schafft, mich zu überraschen. Der Tod des Gardisten, der Gadior weckt war ja breit angekündigt, daher nicht überraschend, vermutlich nicht einmal für ihn selber. Empfindet Gadior so etwas wie Achtung gegenüber dem General? Mir scheint, dass der General höher angesehen ist als alle Antagonisten des ersten Buchs?


    Das eingestreute Kielhohlen war auch nett, dass Ullrik reagieren musste war deutlich in seiner Reaktion. Wo das Recht das Stärkeren regiert darf dieser keinen Widerspruch dulden, sonst ist es sein Ende. Auch scheint er im ersten Schritt nicht wirklich am Tod der Navigatorin interessiert gewesen zu sein, eher am zurechtstutzen. War es Stolz, Dummheit oder Bockigkeit, der dann dafür gesorgt hat, dass Kiretta nicht die Klappe halten konnte?


    Ich frage mich, ob Lisanne einen ähnlichen Zauber gewirkt hat wie die beiden Schattenherren, oder ob sie einen anderen Weg gefunden hat. Wie oben beschrieben könnte die Rückreise eine echte Herausforderung werden. Auch ist fraglich, ob der Ruf des Schattenkönigs durch den Seelennebel hörbar ist? Ich bin gespannt, wie sich diese Reisegruppe in einer Welt macht, die nicht im Schatten ist und denen die Schattenherren vermutlich gänzlich unbekannt ist. Gibt es hier eine lichtes Pendant zu den Feye?

  • Ich musste ein bisschen die Seefahrtbegriffe überlesen, also lesen und hinnehmen dass ich nicht alles verstehe.

    Aber "Kiel holen", das kennt man aus alten Eroll Flynn Filmen schon und spätestens seit Fluch der Karibik.

    War aber schon echt heftig, da musste auch ich mich zwingen zu atmen


    Ich habe schon auch ein bisschen über Bren gegrinst dass er da Ulrik herausfordert. Da tritt er ja wirklich für Kittera ein, was schon sein noch existierendes Herz zeigt

    Der Kampf auf den Tauen war super spannend, das hat Spaß gemacht



    Gadior hat sich als schlimmer Morgenmuffel erwiesen ^^

    Äh ja, SO kann man es natürlich auch ausdrücken


    Gadior hat sich als schlimmer Morgenmuffel erwiesen ^^

    Aber sowas von Morgenmuffel - ich glaube, da hilft auch kein starker Kaffee mehr :totlach:

    Vor dem ersten Rückrat, erstmal ein Kaffee :totlach:



    Liebes Tagebuch,

    mein Roman erfüllt seinen Bildungsauftrag! Die Damen lernen, dass man Männlichkeit stets respektieren und den Mittagsschlaf des Paschas keinesfalls stören sollte.

    Da würde ich jetzt mal gerne wissen wie Lisanne auf die holde HERRlichkeit reagiert wenn sie geweckt wird!

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Na also, ich hatte mich schon gewundert, warum es so lange gut geht. Ullrik hat es erwischt.

    Meine Vorahnung bezüglich Ullrik war also korrekt, was ich beruhigend finde.

    Ich nehme an, Ihr habt Euch eine Kerbe in den Reader geschnitzt? :lachen:


    Die Fahrt durch den Seelennebel fand ich schon ziemlich gruselig und spannend.

    Der Kampf auf den Tauen war super spannend, das hat Spaß gemacht

    :freu::freu:


    Mir scheint, dass der General höher angesehen ist als alle Antagonisten des ersten Buchs?

    Absolut. Er hat sich eine herausragende Stellung erstritten (General der westlichen Dunkelheit), und zudem erfüllt er für die beiden Osadroi eine wichtige Funktion, weil er derjenige ist, der das Kommando führt, solange die Sonne am Himmel steht.


    Gibt es hier eine lichtes Pendant zu den Feye?

    Ab und zu muss man daran erinnern: Wir haben ein Dark-Fantasy-Buch vor uns. ;) Da ist es nicht weit her mit lichten Pendanten.


    Da würde ich jetzt mal gerne wissen wie Lisanne auf die holde HERRlichkeit reagiert wenn sie geweckt wird!

    Eine sehr gute Frage.

    Leider kann sie niemand beantworten, weil bislang noch niemand eine solche Aktion überlebt hat. ;)

  • Aber "Kiel holen", das kennt man aus alten Eroll Flynn Filmen schon und spätestens seit Fluch der Karibik.

    War aber schon echt heftig, da musste auch ich mich zwingen zu atmen


    Ich hätte vor allem nicht an die messerscharfen Muscheln unter dem Kiel gedacht.

  • Ein sehr spannender Abschnitt mit viel Action.


    Ulrik ist so in seiner Männlichkeit verletzt, dass er Kitarra Kiel holen lässt. Und das nicht nur einmal, das geht nun wirklich zu weit. Als Bren sich für sie einsetzt und Ulrik herausfordert, hat das Buch mein Romantikzentrum getroffen, wie schön <3.

    Der Kampf in den Tauen war dramatisch, Bren hat hier alles richtig gemacht.


    Beim Kampf im Seelennebel rettet Bren die Schattenfürsten und Gadior später dann Bren. Gadior scheint viel von Bren zu halten. Jetzt kann ich auch ein kleines bisschen verstehen, weshalb odenwaldcollies aof Gadior steht :)


    Ich habe mich auch gefragt, wie Lisanne die Fahrt durch den Seelennebel überstanden hat. Das magische Schild aufrechtzuerhalten war anstrengend und die Schattenfürsten haben ja noch den Fayé zur Untersttüzung. Lisanne ist ganz alleine.


    Bleibt nur zu hoffen das sie genug Opfer für den Rückweg finden

    Und dass sie nicht die falschen Personen als Essenzlieferant benutzen.

    Gadior hat sich als schlimmer Morgenmuffel erwiesen

    Morgenmuffel ist gut, wenn ich morgens im Büro keine Milch in den Kaffee bekomme, bin ich auch ein Morgenmuffel, aber ich zerfetze nicht gleich meine Kollegin.

    Vielleicht solltest du mal eher wie Gadior reagieren, evtl. sehen deine Kinder dann vom Wecken in Zukunft ab

    :totlach:

  • Gadior scheint viel von Bren zu halten. Jetzt kann ich auch ein kleines bisschen verstehen, weshalb odenwaldcollies aof Gadior steht :)

    Puh, Schweiß von der Stirn wisch :totlach:

    Morgenmuffel ist gut, wenn ich morgens im Büro keine Milch in den Kaffee bekomme, bin ich auch ein Morgenmuffel, aber ich zerfetze nicht gleich meine Kollegin.

    Glück für deine Kollegin :totlach::totlach:

  • Als Bren sich für sie einsetzt und Ulrik herausfordert, hat das Buch mein Romantikzentrum getroffen,

    <3<3<3


    Lisanne ist ganz alleine.

    Ja, aber ...

    Erinnert Ihr Euch an die finstere Kreatur, die in Feind die Senke vor Guardaja ausfüllte? Das war ein Teil von Lisanne ...

    Eine Schattenherzogin ist von ihrer Macht her so etwas wie eine Halbgöttin.

    Morgenmuffel ist gut, wenn ich morgens im Büro keine Milch in den Kaffee bekomme, bin ich auch ein Morgenmuffel, aber ich zerfetze nicht gleich meine Kollegin.

    Glück für deine Kollegin :totlach::totlach:

    Disclaimer: Der Autor lehnt jede Haftung für durch die Lektüre der Schattenherren-Reihe inspirierte Gewalttaten ab!