03: Anfang Kapitel 2 - "... gar nicht auf uns warten." (Pos. 1980)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Anfang Kapitel 2 bis "... gar nicht auf uns warten." (Pos. 1980) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Sooo, nachdem mich das rl die letzten zwei Tage ausgebremst hat, hab ich diesen Abschnitt nun auch durch.

    Ich muss sagen, es macht wieder Spass in die Dunkelheit abzutauchen.

    Ich fand die Reise, die unterschiedlichen Motivationen und Darstellungen super. Auch Brens Änderung des Plans fand ich nachvollziehbar, können die Schatten es sich doch nicht leisten das ihnen irgendwer auf der Nase herum tanzt, wenn sie ihre Macht weiter relativ friedlich halten wollen. Das Kalkül dahinter war interessant, und die ungewollte Flotte doch plötzlich nützlich. Die Verwandlung von Gadior war gut inszeniert, hab ich doch, als Erstleser, erst gedacht es handle sich dabei um den Seelennebel. Aber es ist auch beängstigend welche Fähigkeiten die Schattenherzöge haben.

    Aber selbst sie kennen Furcht, wie der letzte Satz verrät. Ich glaube im nächsten Teil wird sich, was die Reisegesellschaft angeht, die Spreu vom Weizen trennen. Und es geht durch den Seelennebel, etwas das auch in der langen "lebens"-zeit der Herzöge niemand geschafft hat (bzw niemand von zurück gekommen ist).

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Das hatten sich die Gildemeisterinnen wohl etwas anders gedacht. Aber das hätten sie auch besser wissen müssen, dass ein Handel mit den Schattenherren keine gute Idee ist. Vor allem nicht, wenn die Damen die Bedingungen diktieren wollen. Die Stadt wäre allerdings wahrscheinlich in jedem Fall den Piraten zum Opfer gefallen.

    Das Silberschwert, das Lisanne mehr wert war als ihre Elfenbeinkrone kann ja nur Helion gehören . Warum ist es in ihrem Besitz .

    Kiretta ist offenbar nicht mehr willens vor Ulrik zu mischen. Schön, dass Bren seine Unterstützungso deutlich gemacht hat Auch wenn das sicher Potential für weitere Spannungen bietet.

    Bren dient zwar den Schattenherren, aber ich mag ihn. So ein bisschen Bad boy Attit7dehat ja auch Charmerotwerd

    Helion hatte das Zeug zum strahlenden Helden war aber auch - Entschuldigung an alle Fans von ihm8o- ein bisschen weichgespült.
    Bren ist für mich einfach etwas greifbarer und wer will immer nur nett sein?^^

  • Ich muss sagen, es macht wieder Spass in die Dunkelheit abzutauchen.

    Das ist eine Aussage, die man außerhalb der Leserunde besser nicht tätigen sollte - Familie und Kollegen könnten das falsch einordnen. :err:


    Ich fand die Reise, die unterschiedlichen Motivationen und Darstellungen super.

    :freu:


    Aber es ist auch beängstigend welche Fähigkeiten die Schattenherzöge haben.

    Ich nehme an, Du meinst die Schattenherren - wobei ihre Herzöge (wie Lisanne) natürlich noch mal eine ganz andere Gewichtsklasse sind.

    Bei den Osadroi gibt es Fähigkeiten, die jeder hat (Essenz ziehen), welche, die die meisten besitzen (in den Geist eines Menschen greifen) und andere, die nur manche ausprägen. Das hängt auch davon ab, welche Studien sie in den Nächten ihrer Unsterblichkeit betreiben.

    Vor allem nicht, wenn die Damen die Bedingungen diktieren wollen.

    Das ist die dumme Idee. Ansonsten sind die Osadroi dafür bekannt, getroffene Vereinbarungen einzuhalten. Das hat ja auch Modranel erlebt - seine "Beziehungen" zu den Osadroi haben ihn damals zum mächtigsten Magier der Menschheit gemacht.

    Auch wenn das sicher Potential für weitere Spannungen bietet.

    Denkt Ihr, es knallt noch richtig zwischen Ulrik und Bren?

  • Ich muss sagen, es macht wieder Spass in die Dunkelheit abzutauchen.

    Das ist eine Aussage, die man außerhalb der Leserunde besser nicht tätigen sollte - Familie und Kollegen könnten das falsch einordnen.

    Familie liest mit ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Auch beim wiederholten Lesen fand ich die Gespräche zwischen Bren und Alenias über die Sterblichkeit und Unsterblichkeit wieder sehr interessant. Was Alenias Gedanken angeht, dass man die Sinnlosigkeit eines Lebens am meisten fürchten muss, unabhängig davon, ob dieses Leben unendlich oder endlich ist, bin ich ganz bei ihm. Zumal ich mich in diesem Moment (wieder) gefragt habe, ob es als Osadro/a nicht irgendwann mal einfach nur noch langweilig ist? Vor allem, wenn die Schatten mal alles und jeden unterworfen haben - irgendwie muss man ja die unendliche (Un)lebensspanne rumkriegen. Die Schattenkönige legen sich irgendwann zur Ruhe, wenn sie keine Lust mehr haben (ganz lapidar ausgedrückt).

    Hier schließt sich auch der Kreis zum Prolog, in dem Zuulior diese Leere in sich spürt, die ihm jede Lebensfreude nimmt. Er ist frustriert, weil er in seinem momentanen Leben keinen Sinn mehr sieht. Die Vorstellung, ein Unsterblicher zu werden, ist ihm zuwider, obwohl es mal ganz anders war.


    Eigentlich überrascht es dann doch nicht, dass Lisanne beschlossen hat, ein bisschen durch die Welt zu reisen und etwas zu erleben :totlach:


    Und als Velon und Gadior "ihre unwürdigen Diener" begleiten, um die Gildenmeisterinnen von Ejabon zu stürzen, wird ja auch angedeutet, dass vielleicht genau das der Reiz für die beiden Osadro ausmachen könnte, weil das von der Norm abweicht.

    Andererseits müssen Gadior, Velon und Bren auf Augenhöhe an einem Strang ziehen, denn wenn sie nicht rechtzeitig Lisanne zurückbringen, bekommt das allen dreien nicht gut - sie sitzen zur Zeit in einem Boot, im wahrsten Sinne des Wortes.


    Genauso spannend fand ich wieder alles Wissenswerte, was wir über die Fayé erfahren. Dass die Fayé des Schattenwaldes eben keine zurückgelassenen Kinder sind. Warum ereilte die Fayé erst Jahrhunderte später dieser Fluch mit der Unfruchtbarkeit?


    Und Gadior legt den Finger in die offene Wunde Kirettas, was ihre Abhängigkeit von Ulrik angeht. Kiretta ist ja sonst echt nicht auf den Mund gefallen, aber bei Ulrik gibt sie sich unterwürfig, auch wenn sie mit der Situation nicht glücklich ist. Das war damals schon ein Grund, warum ich Ulrik nicht gemocht habe.


    Es war echt nicht clever, wie sich die drei Gildenmeisterinnen gegenüber den Osadroi verhalten, das war ja klar, dass das kein gutes Ende nehmen würde. Scheinbar liegt Ejabon zu weit von Ondrien entfernt, sonst hätten sie sich vielleicht klüger verhalten :teufel:


    Richtig genial fand ich wieder, wie Gadior sich als Nebel in den Raum schwebt und sich dann materialisiert.


    Und dann kommt die Schocknachricht für unsere Suchenden: Lisanne hat sich geradewegs in den Seelennebel aufgemacht. Und dann auch noch mit einem Silberschwert, welches sicherlich das Schwert von Helion ist, über dessen Rubin sie seine Gedanken abspielen kann - kein Wunder, dass die Drei etwas entgeistert sind ^^

    Ulrik bekommt direkt kalte Füße, während Kiretta "kaltblütig" bleibt. Das kracht doch irgendwann noch zwischen Bren und Ulrik. Ulrik hat ein ziemliches Möchtegern-Alphamännchen-Gehabe, aber ein souveräner Anführer hat es nicht nötig, sich derart immer wieder aufzuplustern und in Szene zu setzen.

  • das Lisanne mehr wert war als ihre Elfenbeinkrone kann ja nur Helion gehören

    Stimmt, hier wird ziemlich gut klar, wo Lisannes Prioritätenverteilung liegt.


    Bren ist für mich einfach etwas greifbarer und wer will immer nur nett sein? ^^

    Deswegen finde ich ihn auch so besonders cool - und er hat auch damals beim ersten Lesen einen nachhaltigeren Eindruck bei mir hinterlassen als Helion :totlach:

  • Auch beim wiederholten Lesen fand ich die Gespräche zwischen Bren und Alenias über die Sterblichkeit und Unsterblichkeit wieder sehr interessant. Was Alenias Gedanken angeht, dass man die Sinnlosigkeit eines Lebens am meisten fürchten muss, unabhängig davon, ob dieses Leben unendlich oder endlich ist, bin ich ganz bei ihm

    Ich auch! Deshalb beneide ich faule Leute nicht.

    Und Gadior legt den Finger in die offene Wunde Kirettas, was ihre Abhängigkeit von Ulrik angeht. Kiretta ist ja sonst echt nicht auf den Mund gefallen, aber bei Ulrik gibt sie sich unterwürfig, auch wenn sie mit der Situation nicht glücklich ist. Das war damals schon ein Grund, warum ich Ulrik nicht gemocht habe.

    Kiretta ist Steuermann und ist damit dem Kapitän unterstellt. Da gehört Gehorsam dazu. Was ich nicht verstehe ist, warum sie nicht woanders anheuert, aber ich denke, dass in dieser Gesellschaft wohl die Kapitäne sich nicht wesentlich unterscheiden. Geld für ein eigens Schiff hat sie nicht. Könnte sie nicht auch den Kapitän herausfordern oder dürfen Frauen das nicht?

    Es war echt nicht clever, wie sich die drei Gildenmeisterinnen gegenüber den Osadroi verhalten, das war ja klar

    Die waren zu sehr von sich eingenommen. Das musste böse ausgehen. Die Gedanken Brens dazu fand ich toll. Es ist alles nachvollziehbar und er wägt gut ab. Sein Risiko ist hoch, aber er ist bereit es einzugehen, weil er seine Erfolgschancen einschätzen kann und auch weiß, dass es die bessere Chance ist. Er ist genial.

    Deswegen finde ich ihn auch so besonders cool - und er hat auch damals beim ersten Lesen einen nachhaltigeren Eindruck bei mir hinterlassen als Helion

    Aber immer! Ich glaube ich war beider Personensuche Helion und sehr unglücklich darüber. Im Gegensatz zu Bren sind seine Entscheidungen nie wirklich durchdacht und die Risiken schlecht abgewogen.

  • Kiretta ist Steuermann und ist damit dem Kapitän unterstellt. Da gehört Gehorsam dazu. Was ich nicht verstehe ist, warum sie nicht woanders anheuert, aber ich denke, dass in dieser Gesellschaft wohl die Kapitäne sich nicht wesentlich unterscheiden.

    Das habe ich mich auch gefragt, warum sie nicht woanders anheuert. Entweder tatsächlich aus dem Grund, den du nennst, dass es ihr woanders nicht besser ergehen wird oder aber es liegt noch eine andere "Abhängigkeit" im Dunkeln verborgen.

  • Kiretta ist Steuermann und ist damit dem Kapitän unterstellt. Da gehört Gehorsam dazu. Was ich nicht verstehe ist, warum sie nicht woanders anheuert, aber ich denke, dass in dieser Gesellschaft wohl die Kapitäne sich nicht wesentlich unterscheiden.

    Das habe ich mich auch gefragt, warum sie nicht woanders anheuert. Entweder tatsächlich aus dem Grund, den du nennst, dass es ihr woanders nicht besser ergehen wird oder aber es liegt noch eine andere "Abhängigkeit" im Dunkeln verborgen.

    Ich dachte sie würde so an dem Schiff hängen. Was bringt es der besten Steuerfrau der Flotre wenn sie nicht auf dem besten Schiff ist. So in der Art.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Zumal ich mich in diesem Moment (wieder) gefragt habe, ob es als Osadro/a nicht irgendwann mal einfach nur noch langweilig ist?

    Das kann passieren, aber die Osadroi haben mit der Magie ein Betätigungsfeld, in dem man sehr lange studieren kann, ohne ans Ende zu kommen. Auch deswegen, weil der menschliche Verstand eigentlich nicht dafür gemacht ist ...


    sie sitzen zur Zeit in einem Boot, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ja - und das wird für den Schattenfürsten und den Schattengrafen ausgesprochen ungewohnt sein ...


    Warum ereilte die Fayé erst Jahrhunderte später dieser Fluch mit der Unfruchtbarkeit?

    Die Götter lassen sich Zeit ... Wie bei einer Dürre. Der Regen wird seltener, immer seltener, und irgendwann bleibt er ganz aus. Bei den Fayé herrscht aber schon lange Trockenheit: Sie brauchen ja Menschenfrauen, um die Schwangerschaft zu studieren. In den eigenen Reihen haben sie keine "Vergleichsobjekte".


    Könnte sie nicht auch den Kapitän herausfordern oder dürfen Frauen das nicht?

    Schon - aber vermutlich schätzt sie ihre Chancen, zu gewinnen, niedrig ein. Und der Preis für die Niederlage kann der Tod sein ...


    Das habe ich mich auch gefragt, warum sie nicht woanders anheuert.

    Kennen wir nicht alle diese Beziehungen, die für einen der Partner zerstörerisch sind, aus denen er sich aber einfach nicht zu lösen vermag?

  • Ja - und das wird für den Schattenfürsten und den Schattengrafen ausgesprochen ungewohnt sein ...

    Aber vielleicht auch mal eine ganz nette Abwechslung - womit wir wieder bei dem Thema "Langeweile" und "Gleichförmigkeit" wären :totlach:


    Die Götter lassen sich Zeit ... Wie bei einer Dürre. Der Regen wird seltener, immer seltener, und irgendwann bleibt er ganz aus.

    Eigentlich ist das sogar noch fieser, denn die Fayé, die sich weigerten, dem Ruf der Götter zu folgen, wähnten sich dadurch lange Zeit in Sicherheit, so nach dem Motto: na also, ist ja doch nichts schlimmes passiert, dass wir uns dem Willen der Götter verweigert haben. Dabei kommt die "Dürre" dann schleichend sozusagen durch die Hintertür.


    Kennen wir nicht alle diese Beziehungen, die für einen der Partner zerstörerisch sind, aus denen er sich aber einfach nicht zu lösen vermag?

    Stimmt, und auch bei diesen Beziehungen schüttelt man als Außenstehender allzu leicht den Kopf, weil man diese Abhängigkeit nicht verstehen kann.

  • Ein schöner Reiseteil wir hier geschildert. Wirklich in Erinnerung bleiben tut bei mir der Gedanke an das Schwert, dass ich ebenfalls für das von Helion halte und dass sich eine professionelle Beziehung zwischen General und Steuerfrei entwickelt. Ich sehe den Kapitän somit als vermutlich nächsten Abgang der Reise, eher unfreiwillig will ich meinen. Die Freien sind, wie man in der Eroberung der Stadt sieht, nicht bekannt dafür, besonders treu zu sein.


    Ich hätte auch erwartet, dass Bran der Sklavin einen Dolch gibt und diese die Gildenmeisterin damit auszahlt, aber so ist es auch ok. Er wird mit seinem Mitleid allerdings nicht seiner Rolle gerecht, Soldat des Bösen zu sein.


    Der Seelennebel ist also nicht die undurchdringliche Barriere, die man meint. Was hat Lisanne bewogen, diese Reise auf sich zu nehmen? Vielleicht endet mit dem Nebel der Machtbereich der Schatten ja, und es besteht Hoffnung für die Mondschwerter? Bei allem Schatten scheine ich nicht aufgeben zu wollen, ein Happy End zu sehen :)

  • Der Seelennebel ist also nicht die undurchdringliche Barriere, die man meint. Was hat Lisanne bewogen, diese Reise auf sich zu nehmen? Vielleicht endet mit dem Nebel der Machtbereich der Schatten ja, und es besteht Hoffnung für die Mondschwerter?

    Ja, das habe ich mich auch gefragt, warum Lisanne ausgerechnet diese Route genommen hat. Evtl. wuste sie, dass sie hinter dem Seelennebel außerhalb des Radars des Schattenkönigs ist. Die Gefahr, dass Elien Vitan aber ihr Herz tötet, besteht aber weiterhin - oder könnte es möglich sein, dass sie dort auch ohne Herz weiterexistieren könnte?


    Bei allem Schatten scheine ich nicht aufgeben zu wollen, ein Happy End zu sehen :)

    Ohoh ... :o

  • Wirklich ein interessanter Abschnitt.


    Gut gefallen hat mir, dass Bren unabhängig von Ullrik Kiretta eine Stimmte gibt und ihr zuhört. Sie scheint auch gar nicht so dumm zu sein. Ullrik kann ich dagegen nicht leiden. Lange keiner mehr gestorben, finde ich :teufel:

    Stark fand ich auch die Szene, wo sich Gadior aus dem Nebel materialisiert. Das konnte ich mir richtig bildlich vorstellen und ich habe beim Lesen förmlich die Atmosphäre in dem Raum gespürt.


    Die Gildenmeisterinnen haben sich wohl ein wenig überschätzt. Ich wäre auch enttäuscht gewesen, wenn sie damit so einfach durchgekommen wären. Da hat Bren richtig reagiert und somit auch den Ruf der Schattenherren gestärkt. So geht man eben nicht mit den Osadra um, erst recht nicht, wenn es sich um Fürsten und Grafen handelt. Also wirklich....


    Eigentlich überrascht es dann doch nicht, dass Lisanne beschlossen hat, ein bisschen durch die Welt zu reisen und etwas zu erleben :totlach:

    Genau, sich ein wenig die Welt angucken, kann ja nicht schlecht sein. Ich vermute aber immer noch, dass Helion der eigentliche Grund für ihre Reise ist. Warum sollte sie sonst in den Seelennebel fahren.

    Andererseits müssen Gadior, Velon und Bren auf Augenhöhe an einem Strang ziehen, denn wenn sie nicht rechtzeitig Lisanne zurückbringen, bekommt das allen dreien nicht gut - sie sitzen zur Zeit in einem Boot, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich will mir lieber auch nicht vorstellen, was der Schattenkönig dann mit den Dreien macht.

    Ich glaube ich war beider Personensuche Helion und sehr unglücklich darüber. Im Gegensatz zu Bren sind seine Entscheidungen nie wirklich durchdacht und die Risiken schlecht abgewogen.

    Nun ja, Helion war ein junger Mann ohne große Erfahrung. Seine Handlungsweise war mir auch nicht immer schlüssig, fand ich aber durchaus seinem Alter gerecht. Bren ist ein alter erfahrener Kämpfer, dass er besonnender und klüger handelt, ist für mich klar. Ich mag Bren auch, eben weil er weiß, wer und was er ist und ziemlich authentisch rüber kommt.

    Bei allem Schatten scheine ich nicht aufgeben zu wollen, ein Happy End zu sehen :)

    Die Hoffnung stirbt zuletzt :teufel:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ullrik kann ich dagegen nicht leiden. Lange keiner mehr gestorben, finde ich :teufel:

    Pruuuuuuust :totlach::totlach:

    :o:totlach:



    Das Silberschwert, das Lisanne mehr wert war als ihre Elfenbeinkrone kann ja nur Helion gehören . Warum ist es in ihrem Besitz

    Auf diese Auflösung warte ich auch schon lange.Aber da müssen wir uns wohl erst durch den Seelennebel kämpfen (oder noch weiter) bevor wir was erfahren


    Bren dient zwar den Schattenherren, aber ich mag ihn. So ein bisschen Bad boy Attit7dehat ja auch Charme rotwerd

    Helion hatte das Zeug zum strahlenden Helden war aber auch - Entschuldigung an alle Fans von ihm 8o - ein bisschen weichgespült.
    Bren ist für mich einfach etwas greifbarer und wer will immer nur nett sein? ^^

    Ich mochte Helion , und er war ja auch nicht immer nett! Aber Bren hat auch was, das muss ich zugeben. Man darf nur nicht zu viel darüber nachdenken was er schon Alles getan hat


    Sonst fange ich noch an Gadior cool zu finden


    Denkt Ihr, es knallt noch richtig zwischen Ulrik und Bren?

    Natürlich


    Der Seelennebel ist also nicht die undurchdringliche Barriere, die man meint. Was hat Lisanne bewogen, diese Reise auf sich zu nehmen? Vielleicht endet mit dem Nebel der Machtbereich der Schatten ja, und es besteht Hoffnung für die Mondschwerter? Bei allem Schatten scheine ich nicht aufgeben zu wollen, ein Happy End zu sehen :)

    Oh Du armes Sommerkind ;-)

    ... die Hoffnung auf ein Happy End habe ich aufgegeben

    Und Lisane kann ich so gar nicht einschätzen

    Vielleicht wurde sie von Gefühlen zu Helion überrannt und will nun wieder sterblich werden (OK, Utopie) , vielleicht sucht sie die anderen Schattenherren um sich über sie zu erheben??

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Sonst fange ich noch an Gadior cool zu finden

    Ich muss gestehen, dass dieser Prozess bei mir schon begonnen hat rotwerd:totlach:

    :o

    Du bist endgültig an die Schatten verloren :teufel:

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Die Freien sind, wie man in der Eroberung der Stadt sieht, nicht bekannt dafür, besonders treu zu sein.

    Treu sind sie vor allem ihrer eigenen Gier. :lachen: Sie wollen stets den Anführer haben, der diese am besten befriedigt.


    Vielleicht endet mit dem Nebel der Machtbereich der Schatten ja, und es besteht Hoffnung für die Mondschwerter?

    Du meinst, diejenigen Menschen, die nicht unter den Schatten leben wollen, könnten die Welt ebenso verlassen wie die Fayé? Das würde allerdings auch bedeuten, die Heimat aufzugeben ...


    Lange keiner mehr gestorben, finde ich

    Keine Sorge - unter zwölf Toten fange ich einen Roman gar nicht erst an. :lachen:


    Stark fand ich auch die Szene, wo sich Gadior aus dem Nebel materialisiert. Das konnte ich mir richtig bildlich vorstellen und ich habe beim Lesen förmlich die Atmosphäre in dem Raum gespürt.

    Das hatte ich beim Schreiben besonders deutlich vor Augen. Schön, dass sich das überträgt! :)


    Sonst fange ich noch an Gadior cool zu finden

    Liebes Tagebuch,

    eigentlich ist das ganz einfach. In Romanen flirten die Damen mit den üblen Typen, nehmen aber am Ende den netten Jungen.

    Man muss sich also nur merken: Das läuft genau umgekehrt wie im echten Leben.