02: Ende Kapitel 1 (ab "Es gab Dinge, an die ...")

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  • Ich mag Ulrik als Charakter, nicht als Mensch, falls das Sinn ergibt. Er hat nicht meine Sympathie, aber es macht Spass von ihm zu lesen.

    Fenlinka

    Genau so ging es mir. Als Charakter spannend. Man möchte wissen, wie er sich weiter entwickelt, das heißt nicht, man will morgens neben ihm aufwachen oder ihm nicht kräftig dahin treten wo es richtig wehtut.

  • Zitat

    Was für eine Art Verrat könnte das gewesen sein?

    Sollte Lisanne laut dem Schattenkönig Helion im letzten Band nicht töten? Er lebte doch noch, zumindest ansatzweise. Vielleicht hat sie es nicht getan. Und gegen einen Befehl des Schattenkönigs zu verstoßen ist sicherlich eine Totsünde. Da müsste er bestrafen, ohne sein Gesicht bzw. Ansehen zu verlieren.

    So oder so was ähnliches könnte ich mir vorstellen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wie ich lese mögt ihr die Piraten auch so gerne wie ich.

    IMMER wenn ich von Piraten lesen summe ich sofort "Alle die mitmir auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein" ... auch wenn es manchmal unpassend ist so gehört das Lied für mich untrennbar zu Piraten dazu


    Ulrik mag ich nicht, ich glaube er ist ein Wichtigtuer und Choleriker. Ja, er hat seine Mannschaft wahrscheinlich im Griff aber wahrscheinlich nur weil ihn noch niemand herausgefordert und das überlebt hat


    Da mag ich Cherron weit mehr , vor Allem seinen Humor


    Überhaupt mag ich diese derben Späße und ich freue mich mit den Piraten auf große Fahrt zu gehen.


    Was mir negativ aufgefallen ist sind die vielen Wiederholungen von bestimmten Beschreibungen.Beim x-ten Mal lesen dass die Pferde hinter den Schatten verschwinden und nicht ganz von dieser Welt sind habe ich schon gedacht : Ja, ich habe es jetzt wirklich begriffen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und wirklich der einzige Kritikpunkt ... bis jetzt

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • In diesem Abschnitt bin ich übrigens über diesen Absatz gestolpert :totlach:

    "Aber dort sammelte es sich nicht, es gab keine Schicht, die sich auf das Gras gelegt hätte, wenn man von vereinzeltem Glitzern absah, als spiele eine winzige, leuchtende Fee auf den Halmen."

    Bei der Passage musste ich kurz nachschauen ob ich wirklich einen Schattenherren Roman von Robert Corvus lesen ... das war so niedlich ;-)

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  • Es geht vermutlich weniger darum, was er glaubt, als darum, wie er diesen Glauben umsetzt. Seine Vorbehalte gegenüber dem Kult und seinen Praktiken sind ja erheblich ...

    Sind sie wirklich erheblich? Ja, er hat noch Mitleid mit den Kindern und er zahlt für den Aufenthalt, aber er ist auch noch kein Schattenfürst, die sich nur von Essenz ernähren. Wenn es für die Schattenherren und ihren König ist würde er die Herzen der Kinder persönlich rausreißen, da bin ich überzeugt.

    Ich mag ihn allerdings trotzdem und frage mich, ob ich mir Sorgen machen muss über meine eigene Ethik.....

  • Sind sie wirklich erheblich? Ja, er hat noch Mitleid mit den Kindern und er zahlt für den Aufenthalt, aber er ist auch noch kein Schattenfürst, die sich nur von Essenz ernähren. Wenn es für die Schattenherren und ihren König ist würde er die Herzen der Kinder persönlich rausreißen, da bin ich überzeugt.

    Ich mag ihn allerdings trotzdem und frage mich, ob ich mir Sorgen machen muss über meine eigene Ethik.....

    Ich befürchte dann bist Du nicht die Einzige. Wenn man logisch darüber nachdenkt kann man nicht verstehen warum man ihn mag

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  • Wenn man logisch darüber nachdenkt kann man nicht verstehen warum man ihn mag

    Weil man einen Dark-Fantasy-Roman liest - das kann das Herz schon einmal verwirren. :err:

    Wir sind verloren :argh:

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  • Wir sind verloren :argh:

    Das hat aber auch etwas beruhigendes. Wenn wir jetzt schon verloren sind, was soll uns da noch passieren?

    Liebes Tagebuch,

    unter dem Einfluss der Dark-Fantasy-Lektüre entwickelt sich häufig ein gewisser "lässiger Fatalismus". Dazu passt auch der Motivationsspruch eines Fans: "Zwar ist das Leben ein Jammertal - aber nach dem Tod wird es ja auch nicht besser!"

  • "lässiger Fatalimus" , genau der richtige Ausdruck für meine Einstellung während ich diese Bücher lesen :totlach:

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