07: ebook: 27. bis 29. Kapitel (im Print: Seite 424-484)

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  • Noch immer Verwirrung meinerseits aber auch ein paar Szenen, die wichtig waren.

    Dass Nico und Leany sich näherkommen und es zulassen, ist schön. Ich glaube ja nicht, dass er sie wirklich vergewaltigt hat. Andererseits zieht Cairenn damit gegen Linus Eltern ins Felde und er widerspricht nicht. Das war überhaupt eine meiner Lieblingsszenen in diesem Abschnitt. Wie diesem Schwein mal der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Auch wenn der Nachsatz, er hätte sein Leben lang für Rache Zeit, zum Fürchten ist. Das denken auch Nico und Leany. Dennoch hätten sie nicht so heftig abweisend zu Cairenn sein müssen, weil sie das für sie getan hat. Denn die Alternative, dass Linus ungehindert weiter machen könnte mit all seinen Taten, wäre auch nicht besser. Und ein paar Jahre ohne den Kerl sind besser, als dass es einfach so weitergeht. Man darf nicht immer vor den Konsequenzen Angst haben. Man muss sich wehren und hoffen, dass man in der Zukunft auch eine Möglichkeit zur Gegenwehr findet.

    Als Bösewichte sind Linus und seine Freundin jedenfalls wirklich gut, äh, böse gemacht. :o

  • Mir geht es auch so, eher Verwirrung als Aufklärung.

    Auf der Party, die zu Ehren der Mädchen gegeben wird, lernen wir auch Kim kennen. Sie war (ist?) Leanys beste Freundin. Ihr zuliebe hat Leany das Turnier-Reiten aufgegeben, obwohl ich diese Begründung nicht so ganz glauben kann. Oder besser, ich glaube, dass das nicht der einzige Grund war.

    Kim, Leany und Nico sind in der Lage, sich in die Seelen, Gedanken und Gefühle der anderen zu versetzen. Nico sieht Kim zum ersten Mal, es ist aber sofort eine Verbindung da.


    Nicos Halluzinationen sind für mich eher Visionen. Dinge, die schon passiert sind oder noch passieren werden? Er sieht auf einmal den Unfall, der Leany passiert ist und auch den Selbstmord eines Mädchens im Internat. Beides hat er nicht miterlebt, sieht es aber trotzdem.


    Nico und Leany können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Das ist mein momentaner Eindruck.


    Leanys Katze hat den Unfall nicht überlebt. Toll finde ich, dass Nicos Vater die Behandlung kostenlos gemacht hat. Nur leider war sie umsonst. Schlimm für Leany, dass sie den „Unfall“ verursacht hat.


    Die Aktion von Cairenn, zu Linus‘ Eltern zu gehen, war sehr mutig. Allerdings ist Linus samt seiner Freundin jetzt eine Bedrohung, auch für sie. Denn es ist ihm natürlich klar, wer ihn „verpetzt“ hat.

  • Dass Nico und Leany sich näherkommen und es zulassen, ist schön. Ich glaube ja nicht, dass er sie wirklich vergewaltigt hat. Andererseits zieht Cairenn damit gegen Linus Eltern ins Felde und er widerspricht nicht.

    Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, sagt Leany zu Nico, dass er es nicht getan hat?

  • Dass Nico und Leany sich näherkommen und es zulassen, ist schön. Ich glaube ja nicht, dass er sie wirklich vergewaltigt hat. Andererseits zieht Cairenn damit gegen Linus Eltern ins Felde und er widerspricht nicht.

    Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, sagt Leany zu Nico, dass er es nicht getan hat?

    Sie sagt: Ich glaube du hast es nicht getan. Ich kann mich nicht mehr erinnern.;)

  • Ich habe diesen Abschnitt nun auch gelesen und bin sozusagen kein Stück weiter.

    Mir ist dieses ganze, ich weiß-nicht-was-ich-getan-habe-und-warum einfach zu viel.


    Cairenn versucht den beiden zu helfen, indem sie die Eltern von Linus mit dessen Tat konfrontiert, aber eine wirkliche Hilfe ist das doch auch nicht. Auch wenn sie Linus jetzt nicht mehr sehen müssen, am Ende werden sie ihm doch wieder begegnen und alles von vorn beginnen.


    Dann noch diese schlimme Szene mit der Katze, sowas kann ich gar nicht lesen. Ich habe auch Katzen, bei solchen Szenen weine ich automatisch. Zumal sich mich in dieser Geschichte auch nicht voran bringt. Es war eine schöne Geste von Nicos Vater die Behandlung kostenlos zu machen und Nico hat auch gut erkannte, dass Leany den Kater braucht, aber nun ist er trotzdem gestorben.


    Ich werde dann mal versuchen die letzen Seiten zu lesen.

  • Ich denke, Leany hat das Turnierreiten aufgegeben, weil sie im Stroh misshandelt wurde, ich vermute im Zuge eines Turniers. Sie sagt ja auch, sie habe die Strohballen geworfen, weil sie ihr zuwider waren. Dass sie dabei versehentlich ihr Kätzchen tötet, fand ich richtig schlimm. Eines der wenigen Wesen, denen sie vertraut und denen sie Zugang zu sich gewährt hat. Und dann denkt sie, alle in ihrer Umgebung seien durch die gefährdet. Ihr muss es richtig schlecht gehen :(


    Ich fand die Idee von Cairenn richtig gut um Linus los zu werden. Besser als über Vertrauenslehrer oder so zu gehen, die die Tragweite seiner Handlungen nicht verstehen können.

    Ich fand Nicos Reaktion zwar heftig, aber nachvollziehbar. Linus ist gefährlich, wie auch sein letzter Gedanke zeigt (er habe ein Leben lang Zeit für die Rache) und er leider einfach schon zu lange unter seinen Schikanen. Aber ich denke, wenn sich die Wogen erst geglättet haben, weiß er es sicher auch zu schätzen, wie sehr sie sich für ihn und Leany umgesetzt hat

    Ein Leben ohne Bücher ist möglich, aber sinnlos