Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)

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  • Ansonsten bedanke ich mich nochmal bei allen Teilnehmerinnen! Es war wirklich eine tolle Runde und wenn du, RebeccaM , nochmal Interesse an einer Leserunde hast, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Die Runden mit dir sind wirklich immer etwas ganz Besonderes! :-*

    Ich bedanke mich bei Euch ganz herzlich und es ist jetzt keine "Schleimerei" ;-), wenn ich sage, diese Leserunden hier für mich am interessantesten sind und mir am meisten Spaß machen. Ihr geht immer so sehr auf die Figuren und die Handlung ein, oft sind es nur kleine Passagen, über die Ihr Euch Gedanken macht und diese mit allen teilt. So entstehen weiterführende Diskussionen, nicht selten schweifen wir auch etwas vom Thema ab - und das ist gut so. Auch freue ich mich, wenn ich von den Hintergründen eines Romans mehr erzählen darf und spüre Eure Interesse, auch wenn ich mal etwas sehr ausführlich werde ;-)

    Wir Autor/-innen sitzen ja allein in unseren stillen Kämmerchen ganz allein, da ist es erfrischend und aufbauend, so hautnah den Kontakt zu Euch Leser/-innen zu haben, und zwar nicht erst, wenn ein Buch durchgelesen ist. Während des Lesens entstehen ja ganz andere Eindrücke, wenn man das Ende noch nicht kennt. Für mich ist es wichtig zu erfahren, wie wirken einzelne Passagen und Szenen, die an dieser Stelle für das Ende wichtig sind, an dieser Stelle, wenn Ihr eben noch nicht wisst, warum das gerade jetzt geschieht.

    Da weitere Romane anstehen, freue ich mich natürlich, wenn ich mal wieder eine Leserunde mit Euch machen darf!

    Always look on the bright side of life ...

  • Ansonsten bedanke ich mich nochmal bei allen Teilnehmerinnen! Es war wirklich eine tolle Runde und wenn du, RebeccaM , nochmal Interesse an einer Leserunde hast, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Die Runden mit dir sind wirklich immer etwas ganz Besonderes! :-*

    Ich bedanke mich bei Euch ganz herzlich und es ist jetzt keine "Schleimerei" ;-), wenn ich sage, diese Leserunden hier für mich am interessantesten sind und mir am meisten Spaß machen. Ihr geht immer so sehr auf die Figuren und die Handlung ein, oft sind es nur kleine Passagen, über die Ihr Euch Gedanken macht und diese mit allen teilt. So entstehen weiterführende Diskussionen, nicht selten schweifen wir auch etwas vom Thema ab - und das ist gut so. Auch freue ich mich, wenn ich von den Hintergründen eines Romans mehr erzählen darf und spüre Eure Interesse, auch wenn ich mal etwas sehr ausführlich werde ;-)

    Wir Autor/-innen sitzen ja allein in unseren stillen Kämmerchen ganz allein, da ist es erfrischend und aufbauend, so hautnah den Kontakt zu Euch Leser/-innen zu haben, und zwar nicht erst, wenn ein Buch durchgelesen ist. Während des Lesens entstehen ja ganz andere Eindrücke, wenn man das Ende noch nicht kennt. Für mich ist es wichtig zu erfahren, wie wirken einzelne Passagen und Szenen, die an dieser Stelle für das Ende wichtig sind, an dieser Stelle, wenn Ihr eben noch nicht wisst, warum das gerade jetzt geschieht.

    Da weitere Romane anstehen, freue ich mich natürlich, wenn ich mal wieder eine Leserunde mit Euch machen darf!

    Das kann ich mir vorstellen, dass es für euch Autoren/innen spannend sein muss, unsere Eindrücke während des Lesens zu erfahren.

    Anders herum finde ich es immer sehr interessant und spannend wenn ihr uns Lesern eure Begründungen und Erläuterungen schildert.

    Dir eine schöne Zeit und hoffentlich lesen wir uns bald wieder:love:

  • So, jetzt kommt auch noch meine Rezension.


    Die Autorin Rebecca Michéle führt uns in ihrem Roman "Der Weg der verlorenen Träume" zu Hedwig Mahnstein nach Masuren. Hedwig muß sich um den Haushalt und ihre Geschwister kümmern, da ihre Mutter kränklich ist. Aber sie hat einen Traum, eine Ausbildung zur Schneiderin. den sie trotz aller Widerstände realisiert. Sie heiratet einen Musiker, zieht zwei Kinder auf, muß aber bei den Schwiegereltern ein entbehrungsreiches Leben führen. Mit dem Zweiten Weltkrieg werden ihre Hoffnungen zerstört.


    Die Autorin hat es verstanden, eine bewegende Familiengeschichte zu schreiben, in der zunächst Hedwig und später die Tochter Margarethe steht, eine Familiengeschichte, die ihre eigene ist. Sie beschreibt das Leben von zwei sehr starken Frauen, die aus eigener Kraft trotz allen Entbehrungen es schaffen, Tag für Tag weiterzukämpfen, auch wenn es ihnen schwer fällt. Die Mahnstein-Frauen sind wahrlich Kämpferinnen.


    Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben, so daß man sich gut in sie hineinversetzen kann. So kann man sehen, daß der Vater von Hedwig Frauen am heimischen Herd und bei den Kindern sehen will und deren Streben nach draußen nicht akzeptieren kann. Hedwigs Mann sieht seine Erfüllung in der Musik und ist deshalb fast nie Zuhause und keine Stütze für Hedwig. So bleibt nur der eigene Kampf, um etwas zu verändern, um etwas zu erreichen.


    Diese Familiengeschichte ist keine einfache Lektüre. Ich mußte so manches Mal mein Lesen unterbrechen, um innezuhalten. Diese Familiengeschichte ist mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben worden und kann als Zeitzeugnis angesehen werden, ein Zeugnis über starke Frauen!