03 - Kapitel 6 bis 8 (Seite 115 bis 178)

  • Hier könnt ihr zum dritten Abschnitt - Seite 115 bis 178 - schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Wie traurig, daß Hedwig ihren ersten Sohn verloren hat. Bald wurden Werner und Margarethe geboren. Wenn sie ihre Eltern besuchte, fühlte sie sich immer noch mehr zu Hause als auf Gut Kahlenwald. Das kann ich gut verstehen! Hier schlug ihr die Kälte von Johanna entgegen.


    Leider hatte Luise kein Glück mit ihrer Liebe, mit Rechtsanwalt Horst Adomeit. Durch einen unglücklichen Unfall verliert sie ein Auge. Sie trennt sich von ihm. Sie will ihm keine Last sein. Bei Oberst Kuhn kann sie im Haushalt arbeiten. Weil Herr Wichmann Jude ist, hat sich die Familie auf den Weg nach Dänemark gemacht.


    Albert erhält ein Engagement bei der UFA in Berlin. Sein Traum wird wahr! Jetzt ist Albert noch weiter weg von seiner Familie. Hedwig muß allein für ihre Kinder sorgen. Bei den Dombrowskis hat sie es nicht leicht. Aber was bleibt ihr anderes übrig?

  • Jetzt ist Albert noch weiter weg von seiner Familie. Hedwig muß allein für ihre Kinder sorgen. Bei den Dombrowskis hat sie es nicht leicht. Aber was bleibt ihr anderes übrig?

    Hedwig und die Kinder könnten ja auch zu Albert nach Berlin ziehen. Das lehnt Hedwig aber von Anfang an ab, da sie es sich nicht vorstellen kann, ihre Familie und die ländliche Beschaulichkeit Masurens zu verlassen. Sie ist für die Stadt nicht geeignet, sie liebt das Landleben.

    In der damaligen Zeit war es auch eine zweitägige Bahnfahrt von Sensburg nach Berlin, erschwert durch die Kontrollen an den polnischen Grenzen. Es war also nicht möglich, wie heute z.B., "mal kurz" zwischen den Städten hin- und herzufahren.

    Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass Hedwig mal nach Berlin reisen wird. Wie es ihr dort gefällt und was geschieht - das kommt bald ;-)

    Always look on the bright side of life ...

  • ok. Schon nach drei Seiten im neuen Abschnitt hat Johanna es geschafft, alle Sympathien zu verspielen. So eine doofe Nuss:teufel:

    Und Baronin hin oder her, das ist einfach eine faule Haubitze, die froh ist, wenn sie nichts arbeiten muss. Da kommt ihr eine Schwiegertochter wie Hedwig, die arbeiten kann und die Arbeit auch sieht.

    Hedwig hingegen hat nicht nur Pech in ihrer Ehe, sondern auch Pech mit ihren Schwiegereltern. Albert wohnt in Cranz, im heutigen Russland (off Topic: habe gerade gelesen, das sei der Geburtsort von Beate Uhse:o). Mit dem Geld kann Albert nicht besonders gut umgehen und Hedwig vermutet, dass er Affären hat.

    Auch politisch wird der Ton rauer: Erwähnt wird "Mein Kampf" (das ist echt grauenvoll zu lesen, ich hab mal in die kritische Edition reingeguckt). Karl findet es ja total super und gibt Hedwig das Buch, die es aber noch nicht liest. Dafür findet Johanna es in Hedwigs Zimmer ( Kleiderbürste gesucht.....Wers glaubt!:spinnen:)Johanna ist natürlich auch total begeistert und empfiehlt das Buch gleich weiter an ihren Mann, der es noch besser findet. Schön, finde ich, dass Luise jemand findet den sie liebt, auch wenn das Ende natürlich echt gemein ist. Ich hätte ihr gewünscht, dass sie ihn heiratet und dann halt Deutschland verlässt. Auguste hat sich ja wider Erwarten etwas erholt und Hermann ist noch ganz der Alte.

    Werner ist jetzt in der Schule und bekommt leider das Gehirnwäscheprogramm der Nationalsozialisten eingeprügelt. ( Zitat Hitler: " Und sie werden nicht mehr frei, ihr ganzes Leben nicht!" (Bezogen auf die Kinder und deren Leben unter der Hakenkreuzfahne))

    Albert freut sich einen Wolf, weil er ein Angebot aus Berlin bekommt, Musik für Filme zu komponieren. Das nimmt er natürlich begeistert an, obwohl Hedwig skeptisch ist und betont, dass sie nicht nach Berlin zieht. Ich würde ja auch fast tippen, dass Albert seinen Eltern regelmäßig Geld gibt oder die Eltern Briefe mit Geld für Hedwig abfangen und unterschlagen. Zutrauen würde ich es ihnen! Insgesamt gibt es immer mehr Konflikte zwischen Hedwig und ihren Schwiegereltern. Wenn die am Esstisch sitzen, sind da auch mehr Krisenherde als im nahen Osten! Mann muss Hedwig echt bewundern, dass sie das so lange und so geduldig mitmacht. Wobei das auch zeitgenössisch ist. Die Oma meines Mannes ist auch so. Niemals hätte sie ihren Mann verlassen, obwohl der ganz ähnlich wie Albert war, nur war er noch Alkoholiker dazu. Ich bin echt froh, dass wir heute die Auswahl haben, denn so einen Mann wöllte ich nicht mal geschenkt.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Du meine Güte, ihr prescht hier aber schnell vor;). Einige sind noch nicht einmal beim ersten Abschnitt.

    Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“<br />– Jean Paul

  • Du meine Güte, ihr prescht hier aber schnell vor;). Einige sind noch nicht einmal beim ersten Abschnitt.

    Sorry, ich habe erst gewartet und als die anderen schon geschrieben haben, dachte ich es sei ok. Es ist halt doch erst meine erste Leserunde:verlegen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Jetzt ist Albert noch weiter weg von seiner Familie. Hedwig muß allein für ihre Kinder sorgen. Bei den Dombrowskis hat sie es nicht leicht. Aber was bleibt ihr anderes übrig?

    Hedwig und die Kinder könnten ja auch zu Albert nach Berlin ziehen. Das lehnt Hedwig aber von Anfang an ab, da sie es sich nicht vorstellen kann, ihre Familie und die ländliche Beschaulichkeit Masurens zu verlassen. Sie ist für die Stadt nicht geeignet, sie liebt das Landleben.

    In der damaligen Zeit war es auch eine zweitägige Bahnfahrt von Sensburg nach Berlin, erschwert durch die Kontrollen an den polnischen Grenzen. Es war also nicht möglich, wie heute z.B., "mal kurz" zwischen den Städten hin- und herzufahren.

    Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass Hedwig mal nach Berlin reisen wird. Wie es ihr dort gefällt und was geschieht - das kommt bald ;-)

    Wenn Hedwig auf dem Land aufgewachsen ist, glaube ich nicht, daß es ihr mit den Kindern in einer Stadt wie Berlin gefallen würde.

  • ok. Schon nach drei Seiten im neuen Abschnitt hat Johanna es geschafft, alle Sympathien zu verspielen. So eine doofe Nuss:teufel:

    Und Baronin hin oder her, das ist einfach eine faule Haubitze, die froh ist, wenn sie nichts arbeiten muss. Da kommt ihr eine Schwiegertochter wie Hedwig, die arbeiten kann und die Arbeit auch sieht.

    Die Baronin konnte es sich einfach leisten, diese Stellung einzunehmen. Ich weiß z.B., daß zur Zeit von meinem Großvater väterlicherseits der Nachbar, eine Landwirtschaft so wie bei meinem Großvater, nicht arbeiten brauchte, weil er genügend Leute und Geld dafür hatte. So ist das eben im Leben!

  • Werner ist jetzt in der Schule und bekommt leider das Gehirnwäscheprogramm der Nationalsozialisten eingeprügelt. ( Zitat Hitler: " Und sie werden nicht mehr frei, ihr ganzes Leben nicht!" (Bezogen auf die Kinder und deren Leben unter der Hakenkreuzfahne))

    Meine Mutter erzählte mir, daß - als sie im Dorf in die Schule ging - den Kindern entsprechende Sprüche beigebracht wurden, die sie stets wiederholen mußten.

  • Du meine Güte, ihr prescht hier aber schnell vor;). Einige sind noch nicht einmal beim ersten Abschnitt.

    Sorry, ich habe erst gewartet und als die anderen schon geschrieben haben, dachte ich es sei ok. Es ist halt doch erst meine erste Leserunde:verlegen:

    Alles gut, wir versuchen immer einigermaßen gemeinsam durch zu kommen :).

    Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“<br />– Jean Paul

  • Sorry, ich habe erst gewartet und als die anderen schon geschrieben haben, dachte ich es sei ok. Es ist halt doch erst meine erste Leserunde:verlegen:

    Alles gut, wir versuchen immer einigermaßen gemeinsam durch zu kommen :).

    Ok, dann mach ich etwas langsamer.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Werner ist jetzt in der Schule und bekommt leider das Gehirnwäscheprogramm der Nationalsozialisten eingeprügelt. ( Zitat Hitler: " Und sie werden nicht mehr frei, ihr ganzes Leben nicht!" (Bezogen auf die Kinder und deren Leben unter der Hakenkreuzfahne))

    Meine Mutter erzählte mir, daß - als sie im Dorf in die Schule ging - den Kindern entsprechende Sprüche beigebracht wurden, die sie stets wiederholen mußten.

    Das meine ich mit Gehirnwäsche. Wenn man sich das heute mal vorstellt, da würden alle Eltern Sturm laufen :totlach:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • ok. Schon nach drei Seiten im neuen Abschnitt hat Johanna es geschafft, alle Sympathien zu verspielen. So eine doofe Nuss:teufel:

    Und Baronin hin oder her, das ist einfach eine faule Haubitze, die froh ist, wenn sie nichts arbeiten muss. Da kommt ihr eine Schwiegertochter wie Hedwig, die arbeiten kann und die Arbeit auch sieht.

    Die Baronin konnte es sich einfach leisten, diese Stellung einzunehmen. Ich weiß z.B., daß zur Zeit von meinem Großvater väterlicherseits der Nachbar, eine Landwirtschaft so wie bei meinem Großvater, nicht arbeiten brauchte, weil er genügend Leute und Geld dafür hatte. So ist das eben im Leben!

    Naja, das Problem ist ja, dass sie sich es eben nicht leisten konnten. Von Noblesse oblige kann man halt nicht leben wenn man nichts hat

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Jetzt ist Albert noch weiter weg von seiner Familie. Hedwig muß allein für ihre Kinder sorgen. Bei den Dombrowskis hat sie es nicht leicht. Aber was bleibt ihr anderes übrig?

    Hedwig und die Kinder könnten ja auch zu Albert nach Berlin ziehen. Das lehnt Hedwig aber von Anfang an ab, da sie es sich nicht vorstellen kann, ihre Familie und die ländliche Beschaulichkeit Masurens zu verlassen. Sie ist für die Stadt nicht geeignet, sie liebt das Landleben.

    In der damaligen Zeit war es auch eine zweitägige Bahnfahrt von Sensburg nach Berlin, erschwert durch die Kontrollen an den polnischen Grenzen. Es war also nicht möglich, wie heute z.B., "mal kurz" zwischen den Städten hin- und herzufahren.

    Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass Hedwig mal nach Berlin reisen wird. Wie es ihr dort gefällt und was geschieht - das kommt bald ;-)

    Ich wöllte auch um nichts in der Welt aus meinem Kaff raus. Landei and proud of it!:banane: Das einzige was ich in der Großstadt super finde ist das Verkehrsnetz. In Stuttgart, wo ich studiere, mache ich mir mittlerweile nicht mehr die Mühe den Fahrplan zu lesen. Einfach an die Haltestelle stehen, Buch raus, nach spätestens 10 Minuten kommt was. Bei mir zu Hause könnte ich da seeeeehr lange stehen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • ok. Schon nach drei Seiten im neuen Abschnitt hat Johanna es geschafft, alle Sympathien zu verspielen. So eine doofe Nuss:teufel:

    Und Baronin hin oder her, das ist einfach eine faule Haubitze, die froh ist, wenn sie nichts arbeiten muss. Da kommt ihr eine Schwiegertochter wie Hedwig, die arbeiten kann und die Arbeit auch sieht.

    Die Baronin konnte es sich einfach leisten, diese Stellung einzunehmen. Ich weiß z.B., daß zur Zeit von meinem Großvater väterlicherseits der Nachbar, eine Landwirtschaft so wie bei meinem Großvater, nicht arbeiten brauchte, weil er genügend Leute und Geld dafür hatte. So ist das eben im Leben!

    Johanna weigert sich zu erkennen, dass der alte Glanz der Familie endgültig vorbei und außer dem Namen nichts mehr geblieben ist, weder Land noch Vermögen oder ein feudales Heim. Alles zerfällt und ist marode - Paul und Hedwig betrachten die Situation realistisch, während Johanna alles Unangenehme verdrängt und keinerlei Kritik zulässt. Mit großer Sorge sehe ich allerdings die Lage von Hedwig in diesem Haus. Sie arbeitet den ganzen Tag wie eine Dienstmagd und bekommt dafür weder Anerkennung oder eine Entlohnung. Das ist kein Zustand auf Dauer, vor allem diese ständigen Demütigungen und Vorwürfe von Johanna, für die ihr "heiliger" Sohn unangreifbar über allem thront. Albert lebt solange sein unbeschwertes Junggesellendasein weiter, als wäre er nicht verheiratet und hätte keine Kinder. Er ist absolut ungeeignet, Verantwortung für eine Familie zu übernehmen - weder finanziell noch emotional. Solange Hedwig und die Kinder in diesem maroden Gutshaus sitzen, ist für ihn die Welt in Ordnung - egal wie sehr Hedwig unter der Situation leidet.

    Dazu kommt noch die beklemmende politische Entwicklung , die Familien entzweit und das gesellschaftliche Leben untergräbt. Sogar die kleinen Kinder werden schon in der Schule mit diesen Parolen indoktriniert. Wie soll Hedwig all diese vielen Probleme ganz alleine bewältigen, ohne Hilfe und Unterstützung von ihrem Mann? Ich mach mir große Sorgen um sie und die Kinder....

  • Die Baronin konnte es sich einfach leisten, diese Stellung einzunehmen. Ich weiß z.B., daß zur Zeit von meinem Großvater väterlicherseits der Nachbar, eine Landwirtschaft so wie bei meinem Großvater, nicht arbeiten brauchte, weil er genügend Leute und Geld dafür hatte. So ist das eben im Leben!

    Johanna weigert sich zu erkennen, dass der alte Glanz der Familie endgültig vorbei und außer dem Namen nichts mehr geblieben ist, weder Land noch Vermögen oder ein feudales Heim. Alles zerfällt und ist marode - Paul und Hedwig betrachten die Situation realistisch, während Johanna alles Unangenehme verdrängt und keinerlei Kritik zulässt. Mit großer Sorge sehe ich allerdings die Lage von Hedwig in diesem Haus. Sie arbeitet den ganzen Tag wie eine Dienstmagd und bekommt dafür weder Anerkennung oder eine Entlohnung. Das ist kein Zustand auf Dauer, vor allem diese ständigen Demütigungen und Vorwürfe von Johanna, für die ihr "heiliger" Sohn unangreifbar über allem thront. Albert lebt solange sein unbeschwertes Junggesellendasein weiter, als wäre er nicht verheiratet und hätte keine Kinder. Er ist absolut ungeeignet, Verantwortung für eine Familie zu übernehmen - weder finanziell noch emotional. Solange Hedwig und die Kinder in diesem maroden Gutshaus sitzen, ist für ihn die Welt in Ordnung - egal wie sehr Hedwig unter der Situation leidet.

    Dazu kommt noch die beklemmende politische Entwicklung , die Familien entzweit und das gesellschaftliche Leben untergräbt. Sogar die kleinen Kinder werden schon in der Schule mit diesen Parolen indoktriniert. Wie soll Hedwig all diese vielen Probleme ganz alleine bewältigen, ohne Hilfe und Unterstützung von ihrem Mann? Ich mach mir große Sorgen um sie und die Kinder....

    Ich glaube, sie weigert sich generell zu erkennen, dass sich durch ihre Erbschaft nichts geändert hat, egal wie gerne sie das hätte

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Hedwig und die Kinder könnten ja auch zu Albert nach Berlin ziehen. Das lehnt Hedwig aber von Anfang an ab, da sie es sich nicht vorstellen kann, ihre Familie und die ländliche Beschaulichkeit Masurens zu verlassen. Sie ist für die Stadt nicht geeignet, sie liebt das Landleben.

    In der damaligen Zeit war es auch eine zweitägige Bahnfahrt von Sensburg nach Berlin, erschwert durch die Kontrollen an den polnischen Grenzen. Es war also nicht möglich, wie heute z.B., "mal kurz" zwischen den Städten hin- und herzufahren.

    Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass Hedwig mal nach Berlin reisen wird. Wie es ihr dort gefällt und was geschieht - das kommt bald ;-)

    Ich wöllte auch um nichts in der Welt aus meinem Kaff raus. Landei and proud of it!:banane: Das einzige was ich in der Großstadt super finde ist das Verkehrsnetz. In Stuttgart, wo ich studiere, mache ich mir mittlerweile nicht mehr die Mühe den Fahrplan zu lesen. Einfach an die Haltestelle stehen, Buch raus, nach spätestens 10 Minuten kommt was. Bei mir zu Hause könnte ich da seeeeehr lange stehen

    Ich bin die Tochter eines Landwirts und habe auf dem Dorf gelebt. Als Kind und als Jugendlicher war das schön, aber als es darum ging, nach der Schule eine Arbeit zu finden, waren die Aussichten schlecht und so hat es mich zur Arbeit in die Nähe von Stuttgart verschlagen, in eine Stadt am Neckar. Dort habe ich 11 Jahre gearbeitet und bin dann - nach Heirat und einem Kind - mit meinem Mann, der gebürtig aus dem Ruhrpott kam - in den Ruhrpott gezogen, denn er kam mit den Menschen dort nicht zurecht. Jetzt lebt ich in der Stadt und bin froh, hier alles in der Nähe zu haben.

  • Albert wohnt in Cranz, im heutigen Russland (off Topic: habe gerade gelesen, das sei der Geburtsort von Beate Uhse :o ).

    Hihi, ja, dass habe ich im Laufe meiner Recherchen auch festgestellt. Sie aber irgendwie in die Handlung einzubauen, erschien mir nicht passend, und Beate Uhse verließ die Gegend auch als Kind, um auf Juist eine Schule zu besuchen. Klasse, dass Du nachgelesen hast! Ich finde es toll, wenn Leser Dinge aus Romanen auch nachrecherchieren und dabei auf neue Informationen treffen!

    Always look on the bright side of life ...

  • Das meine ich mit Gehirnwäsche. Wenn man sich das heute mal vorstellt, da würden alle Eltern Sturm laufen :totlach:

    Hedwig versuchte ja, dagegen anzugehen - mit dem Ergebnis, dass man ihr drohte, die Kinder wegzunehmen ...

    Das ist leider nicht meiner Fantasie entsprungen. Im 3. Reich wurden viele Kinder ihren Eltern weggenommen, wenn die Eltern nicht regimekonform waren. Wenn die Eltern jedoch arisch waren und auch sonst nichts zu finden war, um sie einzusperren oder gar zu töten, wurden sie mit dieser Wegnahme bestraft. Aus allen Kindern sollten schließlich aufrechte und stolze Nationalsozialisten werden, und da das Reich ja auch 1000 Jahre und länger bestehen sollte, brauchte man "guten Nachwuchs" ...

    Die bisherigen Identitäten der Kinder wurden ausgelöscht, sie erhielten neue Namen und neue Geburtsurkunden, und sie kamen zu Familien, die aufrechte und gute Nazis waren. Bis heute gibt es Tausende von Personen, denen das geschehen ist, und die zwar erfahren haben, was man ihnen als Kind angetan hat - aber nie erfahren haben und werden, wer ihre richtigen Eltern waren. Andersherum ebenso: Für die Eltern, die den Krieg überlebten, war es nahezu unmöglich, herauszufinden, wohin man ihre Kinder gebracht hat.

    Während ich das hier schreibe, kommt mir doch der Gedanke, dass das Schicksal eines solches Kindes doch auch eine gute Grundlage für einen Roman wäre ... ;-). Wobei ich sicher bin, dass darüber bereits geschrieben wurde.

    Always look on the bright side of life ...

  • Ich wöllte auch um nichts in der Welt aus meinem Kaff raus. Landei and proud of it!:banane: Das einzige was ich in der Großstadt super finde ist das Verkehrsnetz. In Stuttgart, wo ich studiere, mache ich mir mittlerweile nicht mehr die Mühe den Fahrplan zu lesen. Einfach an die Haltestelle stehen, Buch raus, nach spätestens 10 Minuten kommt was. Bei mir zu Hause könnte ich da seeeeehr lange stehen

    Ich bin die Tochter eines Landwirts und habe auf dem Dorf gelebt. Als Kind und als Jugendlicher war das schön, aber als es darum ging, nach der Schule eine Arbeit zu finden, waren die Aussichten schlecht und so hat es mich zur Arbeit in die Nähe von Stuttgart verschlagen, in eine Stadt am Neckar. Dort habe ich 11 Jahre gearbeitet und bin dann - nach Heirat und einem Kind - mit meinem Mann, der gebürtig aus dem Ruhrpott kam - in den Ruhrpott gezogen, denn er kam mit den Menschen dort nicht zurecht. Jetzt lebt ich in der Stadt und bin froh, hier alles in der Nähe zu haben.

    Da kommt es immer drauf an, was man so unter Land versteht. Ich wohne ziemlich genau zwischen Stuttgart und Ulm ( Oberes Filstal, wenn dir das was sagt), mein Wohnort hat 1500 Einwohner, 2 km weiter ist ein größerer Ort, da gibt es alles Nötige. Aber man ist halt immer auf das Auto angewiesen. Das ist in der Stadt natürlich anders. Dafür hat die Stadt andere Nachteile: Zum Beispiel die schlechte Luft, die Hedwig erwähnt. Im Sommer finde ich das besonders krass: Diese Hitzebetonglocke in Stuttgart :schwitz:Ich kann Hedwig sehr gut verstehen!

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    Dani79

  2. Dienstag, 10. Juli 2018, 21:40 - Dienstag, 24. Juli 2018, 22:40

    odenwaldcollies

  3. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 29. Juli 2018

    Caren

  4. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    odenwaldcollies