2. Kapitel 6 bis 10 (S. 84 bis 135)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Kapitel 6 bis einschließlich 10 schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • O Mann, Klaras „Ermittlungsmethoden“ sind gelinde gesagt unkonventionell!! Was denkt sie sich dabei, das geliehene Fahrrad zu vergraben? Wenn das mal gut geht.... :o


    Nachts in Cynthias Haus zu gehen ist ja wohl mehr als leichtsinnig! Ihr muss doch klar sein, dass irgendjemand das Licht sehen könnte. Dass sie dann gleich dreimal „Besuch“ bekommt - das hätte auch schief gehen können!!!


    Sie folgert, dass Cynthia Besuch zum Kaffee hatte, der sein Gedeck abgespült hat. Der nasse Fleck auf dem Boden und die fehlende Serviette sprechen auch dafür. Es könnte aber auch alles ganz anders gewesen sein.

    Für Huck und Anette steht fest, dass es ein Suizid war, da braucht man nicht weiter nach Spuren zu suchen.


    Ich habe so das Gefühl, dass für die Damen von der Laienspielgruppe das Schlimmsste ist, dass das Stück nicht fertig geschrieben ist. Jedenfalls scheint das schlimmer zu sein als Cynthias Ableben.


    Alina ist mir ein bisschen unheimlich. Nächst bei Gewitter im Wald mit einem toten Huhn zu hantieren - brrrrrrr......

    Gut, dass es nicht Klaras „geliebte“ Pai no jo war.


    Hause ist höchst verdächtig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm den Mord zutraue. Klar, er ist verbittert und sauer auf Tantchen. Aber nach ihrem Ableben, das ja ohne Nachhelfen nicht mehr allzu lange gedauert hätte, wäre er vermutlich der Alleinerbe gewesen. Wäre dann ein Mord nicht zu riskant? Die Serviette an der Bushaltestelle ist ein Indiz, aber das könnte auch jeder andere gewesen sein.


    Herrlich finde ich die humorvolle Schreibweise. Dass ein Pfarrer Hassteufel heißt..... :totlach:

  • Nachts in Cynthias Haus zu gehen ist ja wohl mehr als leichtsinnig! Ihr muss doch klar sein, dass irgendjemand das Licht sehen könnte. Dass sie dann gleich dreimal „Besuch“ bekommt - das hätte auch schief gehen können!!!

    Bei Klara siegt eben die Neugierde über die Angst. Und da das Haus nach vorne zur Dorfstraße geschlossene Fensterläden hat, ist das Risiko gar nicht so groß. Das es zugeht wie auf dem Bahnhof, damit hat sie natürlich nicht gerechnet.



    O Mann, Klaras „Ermittlungsmethoden“ sind gelinde gesagt unkonventionell!! Was denkt sie sich dabei, das geliehene Fahrrad zu vergraben? Wenn das mal gut geht.... :o

    Sie will es ja am nächsten Morgen aus dem Wald holen und in die Werkstatt bringen, damit Karen es ganz zurückbekommt. :unschuldig: Das finde ich sehr löblich.

  • Hause ist höchst verdächtig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm den Mord zutraue. Klar, er ist verbittert und sauer auf Tantchen. Aber nach ihrem Ableben, das ja ohne Nachhelfen nicht mehr allzu lange gedauert hätte, wäre er vermutlich der Alleinerbe gewesen. Wäre dann ein Mord nicht zu riskant?

    Vielleicht braucht er das Geld schnell?;)

  • Löblich wäre es gewesen, das Fahrrad offiziell auszuleihen. Aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.... :unschuldig::totlach:

  • Nachts in Cynthias Haus zu gehen ist ja wohl mehr als leichtsinnig! Ihr muss doch klar sein, dass irgendjemand das Licht sehen könnte. Dass sie dann gleich dreimal „Besuch“ bekommt - das hätte auch schief gehen können!!!

    Bei Klara siegt eben die Neugierde über die Angst. Und da das Haus nach vorne zur Dorfstraße geschlossene Fensterläden hat, ist das Risiko gar nicht so groß. Das es zugeht wie auf dem Bahnhof, damit hat sie natürlich nicht gerechnet.

    Aber Anette ist doch nur gekommen, weil sie das Licht gesehen hat,oder?

  • Bei Klara siegt eben die Neugierde über die Angst. Und da das Haus nach vorne zur Dorfstraße geschlossene Fensterläden hat, ist das Risiko gar nicht so groß. Das es zugeht wie auf dem Bahnhof, damit hat sie natürlich nicht gerechnet.



    Sie will es ja am nächsten Morgen aus dem Wald holen und in die Werkstatt bringen, damit Karen es ganz zurückbekommt. :unschuldig: Das finde ich sehr löblich.

    Löblich wäre es gewesen, das Fahrrad offiziell auszuleihen. Aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.... :unschuldig::totlach:

    rotwerd

  • Aber Anette ist doch nur gekommen, weil sie das Licht gesehen hat,oder?

    Nein, die wollte nur den Ordner mit dem Theatertext holen...8)

    Ah, ok! Dann hat Klara sich sicher gefühlt - oder gar nicht weiter darüber nachgedacht.

  • Da war ein sehr spannender Abschnitt.

    Ich habe mich schon auf ein Wiedersehen mit "Tango-Dexter" gefreut, er scheint ja echt ein Faible für Klara zu haben..und sie fühlt sich geschmeichelt.. Die beiden wären das perfekte Paar..Irgendwie haben die beiden doch gefunden ohne gesucht zu haben.

    Benjamin wäre in seinem Keller, samt gerichtsmedizinischer Devotionalien verkümmert und Klara hätte die Küche mit Käsekuchen gefliest oder mit den gekästen Backsteinen einen Anbau errichtet..


    DAZU würde ich gerne wissen:

    Hat Benjamin wirklich ein romantisches Interesse an Klara? Der Tango, der auch im ersten Teil schon eine Rolle spielte, (ich glaube, Paul war wegen einer Verletzung verhindert..) ist ja auch ein ziemlich leidenschaftlicher Tanz, das brennt lichterloh, was läge also näher, als das Benjamins "Häschen" nicht länger in der Grube (ein wirklich genialer Name für einen Bestatter) verweilen möchte..

    Wir haben am Ort auch ein paar geniale Namen: Storch, Schnell, Böhse und Kummer.


    Ich kann mir auch vorstellen, dass diese Freundschaft nur eine Freundschaft unter zwei einsamen Menschen mit morbidialen Traumata bleibt. Benjamin wurde es in die Wiege (nein, ich schreibe jetzt nicht Grube) gelegt, Familienbetrieb anstatt Medizinstudium. Klara hat hier in Mordsacker auch keinen mehr, der sie ernst nimmt, ihren Status als bekannte TV-Mimin ist sie los, sich jetzt auf den Haushalt zu konzentrieren fällt ihr schwer. Beispiel Marmelade kochen, so eine gute Schauspielerin ist sie halt dann doch nicht..aber wer weiß, vielleicht braucht sie bloß etwas Motivation, wie im letzten Teil mit dem Käsekuchen..grins, das war eine schwere Gebacksstunde..


    Tja, wenn ich ehrlich bin, gefällt mir der Gedanke, dass Klara einen jüngeren Verehrer hat..wenn das einer spitz kriegt, gibt es bestimmt Gerede, vielleicht sieht dann Paul seine Frau endlich mal wieder mit anderen Augen, ist eifersüchtig (obwohl er da gar nicht der Typ für ist..)

    und Klara könnte ihn ein wenig zappeln lassen.

    Klara ist ja auch so gut in vorschnelle Schlüsse ziehen, wer weiß, sie ist eifersüchtig auf Anette und da sie mal wieder die Kirschen zu lange in der Küche hat stehen lassen, wird aus der Xten Marmelade ein Brandmost, so angeschickert flieht sie in Benjamins Arme, der auch ein Glas davon bekam..

    (Ist es eigentlich ein Mythos, das zwei betrunkene Menschen sich im Dusel auf sich stürzen und dann am nächsten Tag nichts mehr davon wissen??)

    Ich sehe es vor mir:

    Klara zu Ben: "Und, wie war ich??", er, weil er sie nicht beleidigen will: "Ganz fantastisch!"..dabei können sich beide an kein einziges Detail erinnern.. Noch besser, es ist gar nicht passiert, aber sie glauben es eine Weile..


    Sorry, Cathrin, meine Gedanken verselbstständigen sich immer, wenn ich deine Bücher lese.. ;-)

  • Das gehört sich aber nicht, Klara! Erst ein Fahrrad „ausleihen“ und es dann kaputt verbuddeln. ;). Naja, es war eine Ausnahmesituation.


    Alina ist mir sehr suspekt, wahrlich unheimlich. Was bitte hat sie sich bei dieser Beschwörung gedacht? Auf die Entwicklung dieses Persönchens bin ich schon gespannt. Hat sie vielleicht sogar etwas mit dem Mord zu tun?


    Klaras Ermittlungsarbeit führt sie zurück zum Tatort. Es ist schon merkwürdig, wie lässig der Herr Kommissar mit den Spuren umgegangen ist. Hoffentlich fällt Sophie nicht auf ihn rein. Das weitere feine Gedeck weist doch eindeutig darauf hin, dass Besuch erwartet wurde. Oder, wie Klara feststellte, er/sie war da und hat versucht seine DNA zu vernichten. Das sagt ja alles! Diese Spur ist vielversprechend.


    Dass Paul beleidigt ist, kann ich nachvollziehen. Aber dass er sich so gar nicht für den Todesfall interessiert, ist doch verwunderlich. Ist denn sein Spürsinn und die Neugierde nicht geweckt?


    Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, könnte man sagen. Blut und ein verstecktes Fahrrad hätten ja wirklich auf ein Verbrechen hinweisen können. Da hat Klara alle Register ziehen müssen und konnte zum Glück Anette davon überzeugen, sich erst einmal selbst darum zu kümmern. Das hätte peinlich werden können!


    Die Spur „Kirschserviette“ verspricht Spannung. An der Haltestelle lag also wirklich ein Rest; aber wer hat sie dort hingeworfen? War es wirklich Hauke auf dem Weg nach Hause?


    Diese Mischung von Spannung und Spaß gefällt mir sehr gut, ich werde jetzt erst mal weiterlesen. 8)

  • Tja, wenn ich ehrlich bin, gefällt mir der Gedanke, dass Klara einen jüngeren Verehrer hat..wenn das einer spitz kriegt, gibt es bestimmt Gerede, vielleicht sieht dann Paul seine Frau endlich mal wieder mit anderen Augen, ist eifersüchtig (obwohl er da gar nicht der Typ für ist..)

    Das Gerede im Dorf kann ich schon hören :teufel:.

  • Dass Paul beleidigt ist, kann ich nachvollziehen. Aber dass er sich so gar nicht für den Todesfall interessiert, ist doch verwunderlich. Ist denn sein Spürsinn und die Neugierde nicht geweckt?

    Ich kann Paul überhaupt nicht verstehen! Er hat Urlaub, ok., aber ein Mord ist doch wohl etwas besonderes. Und als Polizist muss er sich doch trotz Urlaub dafür interessieren. Aber anscheinend sind die Ziegen wichtiger. 8)

  • Tja, wenn ich ehrlich bin, gefällt mir der Gedanke, dass Klara einen jüngeren Verehrer hat..wenn das einer spitz kriegt, gibt es bestimmt Gerede, vielleicht sieht dann Paul seine Frau endlich mal wieder mit anderen Augen, ist eifersüchtig (obwohl er da gar nicht der Typ für ist..)

    Das Gerede im Dorf kann ich schon hören :teufel:.

    Wobei es mir eigentlich um die warme Seelen-Dusche für Klara ging..ihr eine Art romantische Gerechtigkeit widerfährt.

  • Dass Paul beleidigt ist, kann ich nachvollziehen. Aber dass er sich so gar nicht für den Todesfall interessiert, ist doch verwunderlich. Ist denn sein Spürsinn und die Neugierde nicht geweckt?

    Ich kann Paul überhaupt nicht verstehen! Er hat Urlaub, ok., aber ein Mord ist doch wohl etwas besonderes. Und als Polizist muss er sich doch trotz Urlaub dafür interessieren. Aber anscheinend sind die Ziegen wichtiger. 8)

    Naja, warum sollte er auch, ein Mord pro leitenden Ermittler, Huck fühlt sich ja sonst in die Suppe gespuckt und das geht nicht gut.

    Stellt es euch mal anders rum vor, wenn Paul wegen eines Mordes seine schwangeren Ziegen alleine ließe und käme heim ins blutgetränkte Heu..kein blöken, kein meckern mehr in der holzgezimmerten Herberge.. :o

  • Kann es sein, dass Klara sich vor paul selbst verraten hat wegen dem Fahrrad? Sie hat gegen Ende des Abschnittes auf der Bank paul ihre neuesten Erkenntnisse erzählt, bzw. ist über Pauls Kollegin hergezogen. Und hat da auch das verschwundene Fahrrad erwähnt. Zu dem Zeitpunkt gab es aber noch keine Anzeige wegen Diebstahls oder ähnlichem und weder Paul noch Annette wussten schon davon. Bin gespannt, ob paul das auffällt. Ansonsten ist er ja entweder völlig km Urlaubsmodus oder es ist was anderes. Das ihn der Mord so gleichgültig ist, glaub ich nicht. Oder macht er sich Soooo große Sorgen wegen dem Besuch des Staatsanwaltes?

  • Klara hat ja Ideen! Einfach ein Fahrrad mopsen und es dann auch noch vergraben. Und dann bricht sie bei Cynthia ein. Aber ich muss ihr Recht geben, dort geht es ja schlimmer zu als auf einem Bahnhof.


    Alina kann ich nicht wirklich einschätzen. Manchmal denke ich, sie ist einfach nur abgedreht, dann halte ich sie für verrückt und im nächsten Moment ist sie eher berechnend und scheint eine Rolle zu spielen.

  • Hause ist höchst verdächtig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm den Mord zutraue. Klar, er ist verbittert und sauer auf Tantchen. Aber nach ihrem Ableben, das ja ohne Nachhelfen nicht mehr allzu lange gedauert hätte, wäre er vermutlich der Alleinerbe gewesen. Wäre dann ein Mord nicht zu riskant?

    Vielleicht braucht er das Geld schnell?;)


    Das denke ich auch. Er ist doch spielsüchtig und scheint Schulden zu haben. Da muss man schon mal über Leichen gehen, ehe man selbst zu einer wird ... rotwerd

  • Es stellt sich aber die Frage, ob er überhaupt von der Erkrankung der Tante wusste? Wenn ja, hätte er doch einfach nur abwarten müssen. Nachhelfen und sich damit selbst in Verdacht bringen, wäre ja nicht notwendig gewesen.