09: Anfang Kapitel 6 bis "... in einen Abgrund sprang." (Pos. 5681)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Anfang Kapitel 6 bis "... in einen Abgrund sprang." (Pos. 5681) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Im vorletzten Leseabschnitt muss natürlich wieder meine Standardfrage stehen: Wie geht's aus?

    Wird Bren Erfolg haben? Oder wird seine Ewigkeit gar jetzt schon enden?

    Wird das eine Auswirkung auf den Konflikt zwischen Schatten und Fayé haben - und falls ja: welche?

    Welches Schicksal erwartet Nalaji und die Paladine zum Ende des Romans?

  • Als Zweitleser habe ich da ja keine Stimme.


    Noch einmal erleben wir Bren, wie er sich die Sympathien erobert hat. Er kann die Grausamkeit seiner Verehrerin noch nicht verstehen und handelt nach ihm als logisch erscheinenden Beweggründen wie sich der Leser es wünscht.

    Ich fand es als so liebevoll und gar nicht dem Verhältnis, welches Mutter und Sohn offiziell haben entsprechend, als er ihren letzten Wunsch erfüllt und sie sanft sterben läßt. (das wünschte ich mir bei den Menschen, die qualvoll über Monate sterben müssen)


    Nalaji hat immernoch zu tun, eine riesen Verantwortung liegt auf ihr. Wie schlimm muss das sein, wenn im Mutterleib das Licht gegen das Dunkel kämpft, der Körper der Mutter das Kind abstösst und beide sollen am Leben bleiben. Die gotter machen es den Faye nicht einfach, zum Licht zurück zu finden. Statt sie im Kampf zu unterstützen machen sie es schwer wo es nur geht. Einzig die mondmutter scheint nslaji gewogen und hilft. So richtig verstehe ich die Faye nicht, die bei dieser Geburt die Dämonen zu Hilfe bitten, denn schließlich ist dieses Kind ein Geschenk der Götter für einen Neuanfang. Mit Dämonen wird das sicher nichts. Aber wie soll man Göttern vertrauen, die ein volk einfach so aus der Welt befehlen und jetzt mit Erpressung arbeiten.

    Nalaji schafft es, die Königin wieder ins Licht zu holen, sie ist so gut in dem was sie tut und sie gibt Alles.

    Und nun kommen bei Bren die letzten skrupel dran. Die Essenz von Kindern. Alles für den schattenkönig und das unsterbliche Leben. Man kann in einer schlechten Gesellschaft nicht als guter überleben, auch nicht als relativ guter. Er hat seine Freiheit für die Unsterblichkeit eingetauscht.

    Die Szene wie er sich ausrichtet und jitters gegen die Dämonen kämpft war schon wieder mal toll beschrieben, obwohl ich nicht weiß wie jitters auf die andere Ebene gewechselt ist. Ich dachte das können nur schattenherren.

  • Ehla darf nun sterben. Bren begleitet sie auf ihrem letzten Weg und sorgt für ein Begräbnis. Das fand ich sehr schön, weil da noch ein wenig Menschlichkeit war.


    Natalji versucht das Kind der Faye im Licht zur Welt zu bringen. Sie leistet da Großes und zeigt, dass sie eine mächtige Priesterin ist. Es ist nur so traurig, dass ausgerechnet ihr Sohn ein Osadro geworden ist. Das ist ein großer Schock.


    Der Schattenkönig besucht Bren und Lisanne und kann sogar bekleidet im Nebel wandern. Ob das Bren auch irgendwann kann?


    Was will Gerg mit dem Kind der Faye? Hat es eine besondere Macht?


    Bren hat Lisanne durchschaut. Sie hatte also tatsächlich ihre Finger im Spiel, scheint aber doch nicht so ganz Macht über ihre Paladinosadros zu haben. Ich denke, Bren wird mit ihr später noch ein Wörtchen reden. Doch zunächst müssen sie Gergs Wunsch erfüllen.


    Zurressos Kopf dient als Beweis, dass Quinné übergelaufen ist. Ganz schön clever. Daran merkt man aber auch, dass die Menschen keinen Wert haben.


    Jiretta ist eine starke Magierin. Doch die Dämonen im Schattenwald sind nicht zu unterschätzen. Ich hoffe, sie wird es überleben.


    Zitat

    Man kann in einer schlechten Gesellschaft nicht als guter überleben, auch nicht als relativ guter. Er hat seine Freiheit für die Unsterblichkeit eingetauscht.

    Den innerliche Kampf fand ich auch sehr gut beschrieben. Für mich war aber klar, dass er letztendlich verlieren wird. Lange hätte er sich ohnehin nicht gegen die Schatten wehren können.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Im vorletzten Leseabschnitt muss natürlich wieder meine Standardfrage stehen: Wie geht's aus?

    Wird Bren Erfolg haben? Oder wird seine Ewigkeit gar jetzt schon enden?

    Wird das eine Auswirkung auf den Konflikt zwischen Schatten und Fayé haben - und falls ja: welche?

    Welches Schicksal erwartet Nalaji und die Paladine zum Ende des Romans?

    Ja, Bren wird Erfolg haben. Da bin ich mir sehr sicher. Und natürlich wird das die Beziehungen verändern, wenn er das Kind raubt. Wie, kann ich noch nicht sagen.

    Ich befürchte, dass Nalaji und die Paladine nicht überleben werden.


    Und ich hoffe noch auf eine Aussprache zwischen Bren und Lisanne.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Anogas Geburt ihres Kindes war spannend beschrieben, zumal nicht klar war, ob das Kind und Mutter überleben würden. Ich hoffe, das Kind steht nun unter einem besseren Stern, nachdem es ein Kind des Lichts ist.


    Achje, Gerg setzt Lisanne und Bren ein Ultimatum, so dass die beiden gezwungen sind, miteinander zu kooperieren. Und Bren zählt 1 und 1 zusammen und kommt dahinter, dass die Mondschwerter unsterblich sein müssen und dass Lisanne wieder dahinterstecken wird. Lisanne erklärt ja, dass sie die Paladine rufen kann, was in meinen Augen einem Eingeständnis gleichkommt. Allerdings hat auch Jittara es gehört – schwebt sie damit nicht in Lebensgefahr?


    Lisanne ist in ihren Rachegelüste Bren gegenüber derart verbohrt, dass sie sogar Mondschwerter zu Unsterbliche macht, damit diese Velon töten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gerg davon sehr begeistert sein wird. Seine Drohung, was mit den beiden Osadroi geschieht, wenn sie einen Auftrag versieben, war ziemlich deutlich. Da würde er sicherlich nicht lange fackeln, wenn er von Lisannes Frevel erfahren würde.


    Der Plan, wie Bren in Nebelgestalt zu Anoga mit Hilfe von Kirettas Haken gelangt, ist clever, aber auch riskant, zumal Quinné keine sehr gute Schauspielerin ist. Aber im entscheidenden Moment behält sie doch die Nerven und kann die Situation retten.


    Diesmal verspürt Bren starkes Mitleid mit den Kindern, die geopfert werden, damit er und Jittara ihren Plan in die Tat umsetzen können. Vor einiger Zeit, als Kiretta noch lebte, hat er dieses Gefühl als sentimentale Regung abgetan. Aber diesmal lässt er das Gefühl zu, es ist fast so, als ob er wenigstens diese Verbindung zu seinem alten Leben noch behalten möchte, nachdem Kiretta nicht mehr lebt. Ihm wird in dem Moment auch klar, welche Schuld er auf sich geladen hat, um ein Unsterblicher zu werden und dass es keinen Weg mehr zurückgibt.


    In dem Moment habe ich mich wieder gefragt, welche Beweggründe die drei Osadroi bewegt hat, die gemeinsame Sache mit den Menschen gemacht haben und die von Gerg bestraft wurden. Waren sie einfach "lebensmüde" oder gab es hier auch irgendeine "sentimentale" Verbindung zu ihren früheren Leben?

  • Ich fand es als so liebevoll und gar nicht dem Verhältnis, welches Mutter und Sohn offiziell haben entsprechend, als er ihren letzten Wunsch erfüllt und sie sanft sterben läßt. (das wünschte ich mir bei den Menschen, die qualvoll über Monate sterben müssen)


    Ehla darf nun sterben. Bren begleitet sie auf ihrem letzten Weg und sorgt für ein Begräbnis. Das fand ich sehr schön, weil da noch ein wenig Menschlichkeit war.

    Die Szene fand ich auch sehr schön und ziemlich menschlich.


    Zurressos Kopf dient als Beweis, dass Quinné übergelaufen ist. Ganz schön clever. Daran merkt man aber auch, dass die Menschen keinen Wert haben.

    Der arme Zurresso, so kann es einem gehen :teufel:


    Und ich hoffe noch auf eine Aussprache zwischen Bren und Lisanne.

    Jaja, die Hoffnung stirbt zuletzt :teufel::teufel:

  • Najali steckt in einem Dilemma. Sie muß den Faye helfen, die völlig gegen ihre Natur und ihren Glauben an die Mondgöttin leben. Weigert sie sich, der Königin zu helfen, ist das Bündnis zwischen Faye und Menschen gefährdet, hilft sie und die Königin und ihr Kind sterben, steht sie auch nicht besser da.Illon würde sie sowieso töten und für das Bündnis wäre auch nicht förderlich. Wie man's macht....

    Aber es wäre auch gegen Najalis Natur, eine Leidende im Stich zu lassen, ja sie auch noch Dämonen zu überlassen.

    Also wagt sie auch einen Kaiserschnitt an einer Faye. Ihr Vertrauen in die Götter, speziell der Mondgöttin , ist totz allem, was ihr bereits widerfahren ist überschüttet.


    Bren würde sich von den Tagen des Schattenkulte immer noch gerne distanzieren,

    »Und sehen, dass ihr ihm jederzeit antun könnt, was immer ihr wollt.«

    Worauf ihn Kiretta schnell verbessert "Wir, nicht ihr."

    Während den Kindern ihre Essenz abgezogen wird und sie leiden und weinen, leidet er darunter, gesteht sich dann aber ein, das der Preis ist den er zahlen muss für das Erlangen der Unsterblichkeit.

    Für mich heißt das aber nicht, das ihm dieses Leiden in Zukunft gleichgültig sein wird, sondern er es vielleicht bewußter annimmt, nicht als sein selbstverständliches Recht sondern mit einem gewissen Respekt.

    Habe ich mich wieder verfaselt oder versteht ihr so ungefähr was ich meine?;)

    Ich wünsche mir halt immer noch, dass Bren kein ganz Schlechter wirdrotwerd


    Inzwischen hoffe ich ja auch das Jitarra ihren Einsatz übersteht. Noch vor ein paar Kapiteln hätte ich gedacht "weg mit Schäden" aber soooo übel ist sie ja gar nicht.


    Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie Bren mit dem Kind zurück kommen will. Das kann er ja nicht in Nebel verwandeln??


    Aber viele Optionen hat er ja nicht. Gerg war ziemlich unmissverständlich.


    Von Quinnés schauspielerischen Fähigkeiten halte ich auch nicht so viel:totlach:


    Keliator hätte beim Essenz nehmen von Quinné fast die Beherrschung verloren. Das muß für ihn doch auch ein Ärger Zwiespalt sein. Um ihrer Sache dienlich sein zu können hat er sich in einen Osadro wandeln lassen, muss aber auch deren verhasste Ernährungsweise annehmen. Vielleicht hatte ja auch gehofft, wenn er sein Herz behält, ist er kein "richtiger" Osadro?


    Was mag der Schattenkönig wohl mit Anogas Kind vorhaben?

  • Im vorletzten Leseabschnitt muss natürlich wieder meine Standardfrage stehen: Wie geht's aus?

    Wird Bren Erfolg haben? Oder wird seine Ewigkeit gar jetzt schon enden?

    Wird das eine Auswirkung auf den Konflikt zwischen Schatten und Fayé haben - und falls ja: welche?

    Welches Schicksal erwartet Nalaji und die Paladine zum Ende des Romans?

    Ich glaube schon, dass er das Kind entführen kann. Vielleicht nimmt er Najali als vorübergehende Nanny mit?

    Andernfalls wird Ilion sie sicher für das Verschwinden des Kindes. bestrafen. Wie wir gelernt haben, ist das auch nicht schön:argh:

    Wenn sie überlebt, würde Robert mich sehr überraschen ( Sorry, ich weiß, du bist sensibel:))

    Ich hoffe, Gerg zieht Lisanne für das Schaffen der "herzigen" Osadroi zur Rechenschaft.

    Vielleicht nützt der Schattenkönig das Kind des Fayekönigs als Druckmittel um sie auf seine Seite zu ziehen
    Dann sieht es für die Menschen noch schlechter aus.

  • Habe ich mich wieder verfaselt oder versteht ihr so ungefähr was ich meine? ;)

    Ich habe verstanden, was du meinst.


    Das muß für ihn doch auch ein Ärger Zwiespalt sein. Um ihrer Sache dienlich sein zu können hat er sich in einen Osadro wandeln lassen, muss aber auch deren verhasste Ernährungsweise annehmen. Vielleicht hatte ja auch gehofft, wenn er sein Herz behält, ist er kein "richtiger" Osadro?

    Mich würde ja echt interessieren, was Lisanne den Paladinen eigentlich erzählt und damit quasi versprochen hat, dass sie sich auf diesen Deal eingelassen haben. Oder lief das wieder alles über ihr Charisma?

  • Danke Karin, das macht mich froh:):)

    Das habe ich mich auch gefragt. Wie hat sie die Paladine dazu gebracht, gegen ihre Überzeugung und ihren Glauben zu handeln.


    Liebe Grüße

    Monika

  • und es geht mit riesen Schritten dem Ende entgegen, kam mir bis zu diesem Abschnitt noch gar nicht so schlimm vor ;) Aber jetzt fügt sich halt vieles zusammen.

    Lisanne hat quasi zugegeben die Schattenpaladine geschaffen zu haben, der Krieg ist an vielen stellen entschieden, Anogas Baby ist da, Quinnie hat ihre Aufgabe gefunden, Ehla ist gestorben....

    Aber der Reihe nach 😉

    Die Szene mit Ehlas Tot fand ich sehr würdevoll und selbstbestimmt, das würd ich manchen realen Menschen wünschen. Und das Begräbnis hat weitere Hintergründe zum Kult quasi nebenbei aufgezeigt.

    Dann kam Gerg mit seinem nächsten Befehl, und Lisanne hat quasi gestanden die Schattenpaladine geschaffen zu haben (vor zwei Menschen) (ich denke Quinnie wird das ganze nicht überleben und Jittara wird entweder in dem Ritual sterben bzw ihren Verstand ausbrennen oder befördert). Zu welchem Zweck kann ich nur spekulieren: um dem Krieg mehr Länge zu geben, um Verbündete gegen ihre Feinde unter den Schatten zu haben, um den Paladinen nahe zu sein wie es bei Helion nie ging, schwächung des Ansehens der Mondschwerter wenn es publik wird....

    Die Szene im Schuppen fand ich super auch wenn Quinnie schlecht schauspielert, zeigt sie doch was die nicht menschlichen Sinne der Osadroi leisten können.

    Das Ritual selber war spannend, da man jetzt quasi sieht wie es in voller Glorie ist und nicht nur in der kleinen Probefassung vorher. Und der Kampf der Dämonen dagegen war spannend. Ob die wohl die Faye warnen werden? Aber das ist vermutlich unter ihrer Würde. Es wird interessant sein ob die Magie lange genug aufrecht erhalten werden kann damit Bren zurück kehren kann, falls er das überhaupt auf dem Wege plant.

    Brens Gefühle zeigen in der Szene endgültig wo er steht, ganz in den Schatten, aber auch das ihm das bewusst ist, sehr interessant diesen Zwiespalt zu beobachten, und es erhellt auch etwas von dem was Gadior über die Erinnerung sagt, und das sie wichtig ist.


    Zu weiter gehenden Spekulationen:

    Ich glaube Bren kommt zum Kind, und nur durch seine strategischen Geschicke wieder raus aus dem Ganzen, evtl mit Najali und den anderen Paladinen, wobei ich mir gut vorstellen könnte das Keliator für seine Mutter stirbt.

    Ich glaube das Bren zumindest nicht vom König gemassregelt werden muss, bei Lisanne bin ich mir nicht sicher (kommt auf ihre Motive an denke ich und den Erfolg)

    Ich könnte mir vorstellen das die Faye lichter werden, von der Gesinnung nicht in der Anzahl, letzteres ist sicher.

    Und ich bleibe bei meiner Vermutung das es am Buchende für die Menschen noch Hoffnung geben wird.


    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ich fand es als so liebevoll und gar nicht dem Verhältnis, welches Mutter und Sohn offiziell haben entsprechend, als er ihren letzten Wunsch erfüllt und sie sanft sterben läßt.

    Bren begleitet sie auf ihrem letzten Weg und sorgt für ein Begräbnis. Das fand ich sehr schön, weil da noch ein wenig Menschlichkeit war.

    Die Szene mit Ehlas Tod ist ebenfalls neu in der erweiterten Edition.

    Vielleicht liegt die Freundlichkeit Brens auch daran, dass Ehla ihn nicht mehr bedrohen kann. Sie kann ihn nicht mehr verletzen und seinen Weg nicht mehr gefährden; er riskiert nichts mehr, wenn er sich ihr öffnet.

    So richtig verstehe ich die Faye nicht, die bei dieser Geburt die Dämonen zu Hilfe bitten, denn schließlich ist dieses Kind ein Geschenk der Götter für einen Neuanfang.

    Sie haben sehr, sehr lange Zeit keine Kinder mehr gehabt. Sie sind verzweifelt und haben sich an die Götter gewandt - nicht, weil sie auf einmal fromm geworden wären, sondern, weil sie glauben, dass sie ihnen mit ihrer Unfruchtbarkeit helfen können. Nun sind sie beinahe am Ziel - und bereit, mit allem und jedem zu paktieren, um das Kind in die Welt zu bringen.

    Was will Gerg mit dem Kind der Faye? Hat es eine besondere Macht?

    Irgendwo in der Trilogie steht die Überlegung (ich glaube, von Elien Vitan), dass derjenige Macht besitzt, der etwas zerstören kann, dass jemand anderem etwas bedeutet.

    Das Kind bedeutet den Fayé sehr viel. Wenn Gerg es in die Hand bekommt, werden sie erpressbar ...

    obwohl ich nicht weiß wie jitters auf die andere Ebene gewechselt ist.

    Als Magierin muss sie mit den Wirklichkeiten jenseits der für normale Menschen erfahrbaren Welt interagieren können - sonst könnte sie keine Magie wirken. Sie ist vermutlich auch nicht komplett/körperlich gewechselt, anders als Bren. Es wird eher ihr Geist sein, der hier agiert.

    kann sogar bekleidet im Nebel wandern.

    Im Schatten ... Er kann überall auftauchen, wo es Schatten gibt.

    Jiretta ist eine starke Magierin. Doch die Dämonen im Schattenwald sind nicht zu unterschätzen. Ich hoffe, sie wird es überleben.

    Inzwischen hoffe ich ja auch das Jitarra ihren Einsatz übersteht. Noch vor ein paar Kapiteln hätte ich gedacht "weg mit Schäden" aber soooo übel ist sie ja gar nicht.

    Interessant, wie sich die Zuneigung während des Lesens entwickelt, oder?

    Wenn jemand Euch bei Jittaras ersten Szenen prophezeit hättet, dass Ihr einmal an der Nachtsucherin hängen würdet - hättet Ihr ihm geglaubt?

    Der Plan, wie Bren in Nebelgestalt zu Anoga mit Hilfe von Kirettas Haken gelangt, ist clever, aber auch riskant, zumal Quinné keine sehr gute Schauspielerin ist. Aber im entscheidenden Moment behält sie doch die Nerven und kann die Situation retten.

    Tja ... wie steht es um Quinné? Wird sie auf den letzten Metern doch noch irgendwie cool?

    In dem Moment habe ich mich wieder gefragt, welche Beweggründe die drei Osadroi bewegt hat, die gemeinsame Sache mit den Menschen gemacht haben und die von Gerg bestraft wurden. Waren sie einfach "lebensmüde" oder gab es hier auch irgendeine "sentimentale" Verbindung zu ihren früheren Leben?

    Ich habe ja gerade einen Kurzgeschichtenwettbewerb gestartet. Vielleicht beschäftigt sich ja eine der Einsendungen mit dieser Frage ... ;)

    Um ihrer Sache dienlich sein zu können hat er sich in einen Osadro wandeln lassen, muss aber auch deren verhasste Ernährungsweise annehmen.

    Zweck ... Mittel ... das eine gut, das andere böse ...

    Angenommen, sie siegen ... Welche Zukunft hätten diese Paladine dann in einer Welt ohne Schatten, die es zu bekämpfen gälte? Würde man ihnen dennoch zugestehen, weiter zu existieren, bei der Ernährung, die sie benötigen?


    ( Sorry, ich weiß, du bist sensibel :) )

    Liebes Tagebuch,

    mit großer Befriedigung stelle ich fest, dass einige Kernbotschaften über die Dauer der Lektüre doch bei der Leserschaft platziert werden konnten.


    Mich würde ja echt interessieren, was Lisanne den Paladinen eigentlich erzählt und damit quasi versprochen hat, dass sie sich auf diesen Deal eingelassen haben. Oder lief das wieder alles über ihr Charisma?

    Möglicherweise hat sie sie vor vollendete Tatsachen gestellt ...?


    Und das Begräbnis hat weitere Hintergründe zum Kult quasi nebenbei aufgezeigt.

    Da kam in dieser Leserunde ja auch eine Frage auf - nämlich, was sich die Anhänger des Kults von der Zeit nach ihrem Tod erwarten ...


    Zu welchem Zweck kann ich nur spekulieren: um dem Krieg mehr Länge zu geben, um Verbündete gegen ihre Feinde unter den Schatten zu haben, um den Paladinen nahe zu sein wie es bei Helion nie ging, schwächung des Ansehens der Mondschwerter wenn es publik wird....

    :klatschen:

    Alles sehr gute Gründe.

  • Irgendwo in der Trilogie steht die Überlegung (ich glaube, von Elien Vitan), dass derjenige Macht besitzt, der etwas zerstören kann, dass jemand anderem etwas bedeutet.

    War das nicht Kiretta? Sie hat doch festgestellt, dass man nur erpressbar ist, wenn man an etwas hängt und sei es das Leben.

  • Irgendwo in der Trilogie steht die Überlegung (ich glaube, von Elien Vitan), dass derjenige Macht besitzt, der etwas zerstören kann, dass jemand anderem etwas bedeutet.

    War das nicht Kiretta? Sie hat doch festgestellt, dass man nur erpressbar ist, wenn man an etwas hängt und sei es das Leben.

    Ja, das auch.

    Aber mir ist wieder eingefallen, wo das Zitat steht, das ich meine: auf meiner Homepage. ;)

  • kann sogar bekleidet im Nebel wandern.

    Im Schatten ... Er kann überall auftauchen, wo es Schatten gibt.

    Kein schöner Gedanke, erinnert an die Grenzlande im Rad der Zeit, wo jede Stadt nachts voll erleuchtet ist um den Feinen keine Schatten zu geben aus denen sie sich materialisieren könnten.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Wird Bren Erfolg haben? Oder wird seine Ewigkeit gar jetzt schon enden?

    Wird das eine Auswirkung auf den Konflikt zwischen Schatten und Fayé haben - und falls ja: welche?

    Welches Schicksal erwartet Nalaji und die Paladine zum Ende des Romans?

    Ich bin hin - und hergerissen bei Bren.

    Ich hoffe weiterhin dass er das Ende des Buches überlebt. Aber ich möchte ihn auch nicht ganz an die Schatten verlieren. Aber wahrscheinlich ist diese Front eh schon verloren


    Ich gehe davon aus dass die Fayé besiegt werden ... und sich wieder in ein Bündnis beugen werden

    Zumal sie durch das Kind auch wieder angreifbarer sind


    Ich gehe davon aus dass die Paladine nicht überleben. Spätestens Gerg wird sie töten weil sie nicht sein dürfen. Und entweder stirbt Nalaji vor Gram übe den Kummer von Mann und Kind oder sie stirbt beim Versuch ihren Sohn zu schützen.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ich fand es als so liebevoll und gar nicht dem Verhältnis, welches Mutter und Sohn offiziell haben entsprechend, als er ihren letzten Wunsch erfüllt und sie sanft sterben läßt. (das wünschte ich mir bei den Menschen, die qualvoll über Monate sterben müssen)

    Ja, das war defintiv ein Gnadenakt von ihm


    Was will Gerg mit dem Kind der Faye? Hat es eine besondere Macht?

    Ein Druckmittel. Und wahrscheinlich hat es besondere Macht und wenn es im Sinne der Schatten erzogen werden kann , kann es auch böse Dämonen für die Schatten rufen

    Kann ein Faye zu einem Schattenherren werden?


    Von Quinnés schauspielerischen Fähigkeiten halte ich auch nicht so viel :totlach:

    Und wahrscheinlich ausgerechnet sie das ganze Spektakel am Ende


    :boah:

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore